Der große Blonde mit den Entertainer-Genen – er kann`s offenbar nicht lassen! Thomas Gottschalk kehrt auf die Mattscheibe zurück. Mit einer neuen Show. Diesmal macht er in Literatur. „Gottschalk liest“ ist der Name des neuen Sendeformates, das ab dem 19. März 2019 im bayerischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Allerdings nur viermal im Jahr. Gottschalk und Literatur – nun ja, so richtig hat man das bislang nicht in Zusammenhang gebracht.

Klar, der Fernsehmann war, wie so viele Prominente, bereits zu Gast in der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ (siehe Bild). Aber an und für sich bringt man den humorvollen Entertainer doch eher mit großen Shows in Verbindung.

Germanistikstudium sieht Gottschalk für neue Show von Vorteil

Der Sunnyboy kokettiert diesbezüglich mit seinem Germanistikstudium, tag24.de schreibt hierzu:

„Zum Lesen haben die meisten heute eine App – ich habe zumindest drei Semester Germanistik“, hatte Gottschalk erklärt, als der BR das Projekt Ende des vergangenen Jahres ankündigte.

Nun ja…!

Fakt ist doch, dass er sein einstiges „Wetten, dass?!“ mit nichts mehr toppen kann. Auch scheint ihm der Misserfolg seiner letzten Show nicht davon abzuhalten, sich erneut auf ein riskantes Fernsehprojekt einzulassen. Den meisten wird es nicht gleich auf Anhieb geläufig sein, aber wenn man den Show-Namen „Gottschalk live“ in die Runde wirft, wird es bei dem einen oder anderem doch dämmern.

Vorabend-Show im Ersten floppte vor Jahren

Das war doch…diese kleine Vorabend-Live-Show? Vor den Nachrichten, im Ersten? Ja, genau! Allerdings ist das schon wieder sieben Jahre her und die Sendung kam auch 2012, dem Jahr der Erstausstrahlung, nicht in die Gänge. Vom Konzept her lief es damals so, dass Gottschalk über tagesaktuelle Lifestyle-, Promi- und Gesellschaftsthemen plauderte. Er empfing Studio-Gäste und initiierte Live-Schaltungen in alle Welt.

Gebracht hat es wenig, denn die Sendung wurde schon im selben Jahr wieder eingestellt. Mangels Publikumsinteresse. Und – ganz ehrlich! – sie wirkte auch extrem gestellt und aufgesetzt. Man hatte tatsächlich immer das Gefühl, dass da was „gewollt und nicht gekonnt“ wurde.

Auch hatte es irgendwie den Anschein, dass sich ein einflussreicher Fernsehmensch dem großen Blonden, der offenbar so gar nicht vom TV-Metier lassen kann, einen Gefallen tun und olle Gottschalk wieder auf die Mattscheibe holen wollte.

„Wetten, dass?!“ passte am besten zu Gottschalk!

Hat alles nichts genützt – das Interesse der Leute war einfach nicht so groß.

Und nun Literatur. In der ersten Sendung startet er mit Sarah Kuttner und Martin Mosebach. Leute, die eher einem speziellen Publikum, denn der Masse der Leute bekannt sind.

Warum sich der einstige Radiomoderator nicht einfach ein schönes Leben in seiner langjährigen Wahlheimat Kalifornien macht – darüber wird wohl so mancher Zuschauer sinnieren! Zumal man bei diesen halbgewalkten „Nach-Wetten-dass?!“-Präsenzen den Eindruck nicht los wird, dass Gottschalk doch wirklich besser diese Original-Show hätte weitermachen sollen.

In diesem Falle wäre ihm doch sicher ein Millionenpublikum treu. Wetten, dass?!

Bildnachweis: ZDF, Svea Pietschmann

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.