Einstiges Kinderzimmer zum Gästezimmer ausbauen

Vom „Hotel Mama“ zum individuellen Bed & Breakfast für Reisende – so könnte man wohl die Umnutzung einstiger Kinderzimmer bezeichnen! Die nun – nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist – von den Müttern einem neuen Zweck zugeführt werden.

Es gibt nämlich eine Menge Frauen, die hieraus kurzerhand schöne Gästezimmer gestalten und Fremden fern der Heimat ein ansprechendes Zuhause auf Zeit bieten.

Einige davon hat kürzlich die BILD der FRAU in ihrer Ausgabe vom 24. Mai 2019 porträtiert.

Kinder aus dem Haus – Reisende ins umgestaltete Kinderzimmer rein!

Einmal mehr zeigt sich in dieser Reportage, dass es Frauen spielend gelingt, in einer neuen Situation das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich: den frei gewordenen Wohnraum für eine zusätzliche Geldquelle zu nutzen. So hat es zum Beispiel die 59jährige Petra aus Schleswig-Holstein gemacht. Als die vier Kinder aus dem Haus waren, funktionierte sie die einstigen Kinder- und Jugenddomizile kurzerhand zu Gästezimmern um und betreibt nun die Pension „Mom`s Bed & Breakfast“.

Als Mama von vier Kindern sind Leidenschaft und Herz natürlich auch dabei, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen und zu bewirten. Bei Petra geht so mancher Fremde als Freund und darf sich während seines Aufenthaltes über regionale Leckereien aus „Mom`s“ Garten freuen. Die Gäste honorieren diese nordische Gastfreundschaft und sorgen dafür, dass in dem alten Bauernhaus auch nach dem Auszug der Kinder Leben in der Bude ist.

Das gilt auch für das Domizil der 71jährigen Margarethe aus Hamburg, die ihre stilvolle Altbauwohnung so umgeändert hat, dass drei Gästezimmer entstehen konnten. Mitten im quirligen Hamburg finden hier Fremde jedweder Couleur ein Zuhause auf Zeit und bereichern mit ihrer Art das Leben der rüstigen Powerfrau. Die lernt durch ihr Bed & Breakfast Fremdsprachen fast nebenbei und beherbergte schon Gäste aus über 30 Ländern! Vor allem Musiker lieben das bürgerliche Ambiente unter Stuck, das sie bei Margarethe erwartet. Viele Gäste, die in dieser Jugendstil-Atmosphäre auf Zeit logieren, wurden mit der Zeit zu einer Art Ersatzfamilie für Margarethe, die von ihren Gästen sogar auf Hochzeiten oder Geburtstage eingeladen wird.

Auszug des Nachwuchses kann Alltag neue Richtung geben

Diese schönen Beispiele – in der BILD der Frau wurden noch viele mehr vorgestellt – zeigen, dass der Lebensabschnitt von Frauen, der mit dem Auszug der Kinder einhergeht, dem Alltag eine ganz neue Richtung geben kann. Man weiß, dass nicht wenig Mütter damit hadern, wenn sich die Tochter oder der Sohn gen Studienort verabschiedet. Und die eben noch so quirlige Atmosphäre sich umwandelt in ein Ambiente aus Ruhe und Stille.

Wohl dem, der dann nicht auf die frei gewordenen Räumlichkeiten angewiesen ist und daraus ein Zuhause auf Zeit für Reisende schaffen kann. Zumal in Zeiten von booking.com, airbnb & Co., in denen der Großteil der Leute online bucht und das Generieren von Buchungen für Vermieter nahezu zum Kinderspiel geworden ist. Private Domizile dieser Art, wie die erwähnten Frauen sie  geschaffen haben, erfreuen sich außerdem großer Beliebtheit. Denn auch wenn heutzutage Flüge, Unterkünfte und Mietwagen häufig digital und anonym im Internet gebucht werden, so stehen doch individuelle Unterkünfte mit persönlicher Note ganz oben auf der Wunschliste von (Geschäfts)Reisenden.

Private Tipps, die eine oder andere persönliche Umsorgung mehr und ein Gästebett in einem harmonisch-familiären Umfeld, fernab anonymer Hotelketten: Das ist es, was ganz viele Reisende wollen und was wohl auch zukünftig stets gefragt sein wird. Mögen Algorithmen & Co. das Leben immer mehr bestimmen – es geht nichts über eine warmherzig-persönliche Note im Zuhause auf Zeit in der Fremde! Urlauber, Geschäftsreisende und Städte-Hopper wissen und lieben das.

Und deshalb wird es auch in nächster Zeit für viele Mütter, die ein großzügiges Heim ihr Eigen nennen, heißen: „Nachwuchs raus, Reisende rein!“

Bildnachweis: pexels.com

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Frau mit Kind auf dem Arm.

Einen Partner finden und eine Familie gründen – diese Pläne haben wohl die allermeisten Frauen im deutschsprachigen Raum. Allerdings gibt es in diesen Regionen gegenwärtig auch eine Menge  weiblicher Singles. Allein in Deutschland lebten 2018 über 16 Millionen Singles. Darunter viele Frauen, die neben dem Partnerwunsch auch einen Kinderwunsch haben.

Längst ist die Suche nach Mr. Right ins Web verlegt worden, die Anzahl der Singlebörsen ist für normale Leute, die nicht mit der Statistikbrille unterwegs sind, kaum mehr zu erfassen. Allerdings strahlt das Online-Dating oftmals ein trügerisches Bild aus, vermittelt vielleicht sogar auch falsche Vorstellungen. Gerade große Dating-Portale sind mit umfangreichen Kampagnen im Netz und auch offline präsent, die die Botschaft transportieren: „Digital finden sich alle“. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: man sagt dem Online-Dating auch nach, dass durch selbiges die Partnersuche unverbindlicher geworden ist. Und wie oft hört man – auch im eigenen Freundeskreis – den Satz: „Man lernt heutzutage gar keinen mehr kennen“.

Nun ist es freilich ein Unterschied, ob man mal über einen gewissen Zeitraum keinen Mann kennenlernt oder aber dieser Zustand anhält. Und bei betroffenen Singlefrauen die ersehnte Familie samt Kinder in weite Ferne rückt.

Singlefrau mit Kinderwunsch im Porträt

Ein solches Beispiel ist dieser Tage im SPIEGEL, Ausgabe 18, vom 27. April 2019, veröffentlicht worden.

Dort wird die 42jährige Katja porträtiert. Eine Frau, die im Top-Management einer internationalen Unternehmensberatung arbeitet und nach einer gescheiterten Beziehung über die einschlägigen Datingportale im Netz einen neuen Partner sucht. Denn sie hat einen brennenden Wunsch – ein Kind.

Der richtige Kandidat lässt allerdings auf sich warten und so fasst sie den Entschluss, sich in einem Münchener Kinderzentrum behandeln zu lassen. Dem SPIEGEL erzählte sie ihre Geschichte. Sie handelt davon, wie die taffe Frau ihre regelmäßigen Fahrten zur Behandlung in die Kinderwunschklinik vor den Kollegen geheim hält. Wie sie sich unter Narkose Eizellen entnehmen lässt und diese Prozedur im Zusammenhang mit ihrem Wunsch nach einem Kind schon 14 mal hinter sich hat, als das Nachrichtenmagazin sie porträtiert. Kostenpunkt bis dato dafür: 105 000,00 Euro.

Im Gespräch mit dem SPIEGEL äußert sie Unverständnis darüber, dass es in der Gesellschaft so wenig Akzeptanz für Solo-Mütter oder solche, die es werden wollen, gibt. Auch rechtlich ist die Lage hierzu alles andere als geklärt. Alleinstehende Frauen in Kinderwunschzentren mit gespendeten Samen zu behandeln, ist hierzulande weder erlaubt noch verboten.  Laut dem SPIEGEL verzeichnet beispielsweise das Kinderwunschzentrum in München wöchentlich zwei bis drei Anfragen von Singlefrauen. Oftmals müssen sie jedoch Nachweise über ihr Vermögen erbringen, damit Ärzte sie behandeln. Die Mediziner wollen nicht selten im Vorab geklärt wissen, wer im Ernstfall für den Unterhalt der Kinder aufkommt, im Falle der Solo-Mutter stößt etwas zu.

Kinderwunsch per Samenspender

Katja K., die im SPIEGEL porträtierte Frau, hat sich von alledem nicht abhalten lassen und sich bei einer dänischen Samenbank einen Spender ausgewählt: 19 Jahre jung, blauäugig und blond.

2016 startete sie ihren ersten Versuch. Doch die in ihren Uterus eingeführten Samen führten nicht zu einer Schwangerschaft. Vier fehlgeschlagene Versuche folgten. Danach ließen die Ärzte durch eine Hormonbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen, entnahmen diese unter Narkose und spritzten die Spermien außerhalb des Körpers von Katja K. in einer Petrischale direkt in die Eizelle. Kommt es bei dieser Methode zu einer Befruchtung, ist die weitere Verfahrensweise so, dass zwei bis fünf Tage später ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden.

Zweimal wurde Frau K. auf diese Art schwanger, zweimal waren es Fehlgeburten. In ihrer Hoffnung hatte die Singlefrau schon nach einer Hebamme Ausschau gehalten…Die Enttäuschung dürfte groß gewesen sein, doch sie gab nicht auf. Zumal sie sich im Alter von 39 und 40 Jahren Eizellen hat entnehmen und diese einfrieren lassen.

Im SPIEGEL findet sich auch der Hinweis darauf, wie stark sich Katja K. für den Wunsch, ein eigenes Kind zu haben, finanziell einschränkt. Urlaub, Karriere, die weitere Partnersuche – alles steht hintenan für das Bestreben nach eigenem Nachwuchs. Trost, Rat und Unterstützung wird solchen Frauen vor allem im Internet geboten – in speziellen Kinderwunsch-Foren, in denen zukünftige Solo-Mütter jedweder Couleur unterwegs sind.

Die Zielstrebigkeit nach dem eigenen Kind zahlt sich für die porträtierte Karrierefrau Katja aus: eines Tages ist sie tatsächlich schwanger. Und hofft, dass das Kind diesmal bei ihr bleibt, ihr eine weitere Fehlgeburt erspart wird. Sachen für das Kind bestellt sie in verschiedenen Geschäften, macht aber aus, dass sie all das erst nach der Geburt abholt. Verständlich. Wer möchte in so einer Situation und nach einer womöglich erneuten Fehlgeburt schon von lauter Dingen für`s Baby umgeben sein?

Die Odyssee zahlt sich aus – die Solo-Frau ist schwanger!

Und tatsächlich: Katja K. wird im Frühherbst 2018 Mutter – bekommt eine Tochter. Alles verläuft ohne Komplikationen, das Kind ist gesund. Im SPIEGEL erfährt man dann am Ende des Artikels, dass die frischgebackene Mutter nun neue Pläne hat:  ein weiteres Kind! Dafür hat sie bereits bei der Samenbank und im Kinderwunschzentrum vorgesorgt.

Eine einerseits schöne, andererseits aber auch irritierende Geschichte.

Schön deshalb, weil man der Frau ihr Glück gönnt und irritierend deshalb, weil man sich schon die Frage stellt, wie dieses – ja, man kann es ruhig sagen – „Erzwingen“ eines Kindes zu bewerten ist? Zumal vor dem Hintergrund, dass parallel dazu unzählige alleinerziehende Frauen ihren Familienstatus als nicht wirklich optimal einschätzen. Und es auch kein leeres Gerede ist, wenn es heißt, dass zu einem Kind Mama UND Papa gehören. Andererseits gibt es auch viele, viele Familien, die aus Mutter, Vater und Kind(ern) bestehen und in denen es dem Nachwuchs gar nicht gut geht. Die Medien sind voll von Berichten über Missbrauch und Gewalt.

Fazit: letztlich kann man sich in einem Fall wie diesem kein Urteil erlauben, finde ich. Die Frau ist glücklich, dem Kind geht es gut – warum eigentlich nicht? Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese kinderliebende Frau und Mutter (die für ihren Nachwuchs ganz alleine sorgte) mit solch` einem Job, der ein Top-Einkommen garantiert, auch nicht die Regel ist. Letztlich konnte sich die im SPIEGEL porträtierte Frau ihren Wunsch nach Nachwuchs nur erfülen, weil die finanziellen Voraussetzungen gegeben waren.

So oder so ist es auf jeden Fall eine Geschichte, die nachdenklich macht!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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Kind mit Spielzeugauto

Wenn Kinder sich einer Operation unterziehen müssen, ist das oft für alle Beteiligten eine unangenehme Situation. Für die Kleinen ganz besonders und für die Eltern sowieso. Für diese Situation ist jetzt einem Krankenhaus in den USA die Top-Idee schlechthin gekommen! Nämlich die Idee der Anschaffung von Mini-Autos für die kleinen Patienten.

Das „Doctors Medical Center“ in Kalifornien hat diese kleinen Gefährte angeschafft, um Kinder, denen eine Operation bevorsteht, zu beruhigen. Und natürlich, um sie abzulenken. Die Kids steigen in das Auto (einen Mercedes und einen Beetle in der Mini-Ausgabe) ein und rollen direkt in den Operationssaal. Durch diese Abwechslung konzentrieren sie sich mehr auf den Fahrspaß, als auf ihre Angst und darum geht es ja schlussendlich.

Laut einer Op-Schwester geht der Plan auf, wie gegenüber der Redaktion „CBS News“ zu vernehmen war. Meist verschwindet die Angst der kleinen Patienten dann von ganz allein und im Endeffekt nützt es auch den Eltern was. Denen dürfte nämlich der größte Stein vom Herzen fallen, wenn ihre kleinen Lieblinge so von einem operativen Eingriff, der Ihnen bevor steht, abgelenkt sind.

Wer sich ausschauen möchte, wie die Mini-Autos im Original ausschauen, der klicke hier.

Recherche-Nachweis: Ostsee-Zeitung.de

Bildnachweis: (Symbolbild): pixabay.com

 

Neues Jahr, neue Vorsätze. Wie immer…! Doch warum sich nur auf Vorhaben fokussieren, die man `eh nie großartig durchhält (mehr Sport, weniger Essen, neues Hobby usw….)? Durch eine Freundin, die alleinerziehend und Mitglied in einer Single-Eltern-Gruppe auf Facebook ist, wurde ich auf ein Posting in einer solchen Gruppe aufmerksam, das sich mit bewussterem Einkaufen und Sparen als Vorsatz für`s neue Jahr befasste.

Eine alleinerziehende Mutter hatte den Post erstellt, meine Freundin zeigte ihn mir.

Er lautete:

  • Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, bewusster und sparsamer mit meinem Geld zu wirtschaften …
  • Kaffee to Go wurde letztes Jahr schon verbannt ….
  • Einkaufen geh ich jetzt bei Lidl und nicht mehr bei Edeka ….

Habt ihr noch Tipps – es geht nicht um sparen um zu müssen, sondern um bewusster mit Geld umzugehen, um auch Reserven aufbauen zu können. Ich hab mir zB neue „Tupper“dosen gekauft und koche jetzt öfter mehr – und auf Vorrat, gehe mit mehrfach Einkaufstüten einkaufen etc. Also – alle Tipps: gern gesehen“

Die Zeilen fanden Anklang und die angeregten Tipps kamen reichlich. Natürlich eignen sie sich nicht nur für Ein-Eltern-Familien, sondern auch für Familien und Singles ohne Kinder.

Für`s Sparen haben die meisten ihre individuellen Tipps

Mir fiel auf, dass viele User davon sprachen, auf verpackte Lebensmittel verzichten zu wollen und auch die Alternative „Fahrrad statt Auto“ wurde thematisiert.

Interessant war es vor allem, davon zu lesen, mit welchen coolen, individuellen Tricks sich die User der Gruppe einem bewussteren und sparsameren Alltag widmen.

Eine Frau bekannte:

Ich trinke fast nur Leitungswasser. Schont die Umwelt und den Geldbeutel

Auch bei einer anderen Userin war das ein Thema, sie hatte aber noch einige Tipps mehr auf Lager, vor allem im Hinblick auf das liebe Geld – Zitat:

Ich habe einen Budgetplan gemacht. Alles was vom Konto abgeht bleibt drauf. Der Rest wird abgehoben. Dann nach Haushaltsplan aufgeteilt, der Rest geht sofort in einen Sparpot. Wenn das Budget für Ausgehen aufgebraucht ist, dann geht’s eben in dem Monat nicht mehr. Das Selbe mit Friseur oder Kleidung. Was weg ist ist weg. Klappt super. Vor Allem seit ich nicht mehr mit ec Karte zahle.

Dann haben wir einen Wassersprudler gekauft und ich gehe nur einmal oder maximal 2mal in der Woche einkaufen nach Plan, was ich kochen will. Spart ne Menge Geld, weil man so dieses zusätzlich mal hier Süßkram, mal da Chips spart.“

Das Thema Kochen hatten mehrere Mitglieder der Gruppe auf dem Schirm. Kein Wunder: hier ist gute Planung tatsächlich alles, allein es wird oftmals nicht umgesetzt. Das kenne ich auch von mir. Wie oft schon habe ich mir vorgenommen, am Wochenende einen Kochplan für die gesamte Woche aufzustellen, so richtig umgesetzt habe ich es noch nie.

Selber kochen heißt Sparen!

Dabei dürfte das ein Vorhaben sein, das sich total auszahlt, wenn man es denn wirklich konsequent angeht. Auch wenn es Zeitgenossen gibt, die meinen, das alles sei ein Relikt aus Omas Zeiten. Man bedenke dabei: viele Omas hatten aber doch irgendwie immer was im Sparstrumpf….!

Eine Frau schreibt hierzu folgendes:

„Bei mir hat ein Wochen-Essensplan Wunder bewirkt. Wir planen am Samstag für die ganze Woche und ich mache einen großen Einkauf. Dann muss ich nicht so oft einkaufen und gebe nicht jedes Mal Geld für „Beifang“ aus.“

Für das Wort „Beifang“ bekam diese Userin sehr viel Zuspruch und entsprechendes Feedback. Es scheint also tatsächlich vielen, vielen Leuten so zu gehen, dass sie beim normalen Einkauf oftmals spontan überflüssige – oder sagen wir: nicht wirklich benötigte – Dinge einkaufen. Auch das kenne ich von mir…!

Weitere Tipps zum Thema zeigten auf, was man mit Kreativität alles so zaubern kann, so zum Beispiel dieser Kommentar:

Viele Dinge selber machen. Gekocht wird nur frisch, keine Fertigprodukte. Aber auch Dinge wie Waschmittel, Shampoo möchte ich dieses Jahr selbst herstellen, der Umwelt zuliebe, der Gesundheit zuliebe. Weiter bewusster einkaufen. Weniger plastikverpackungen. Nur, was aich verarbeitet und gegessen wird kaufen. Reste besser verwerten, haltbar machen. Habe mir zB einen Dörrautomat gekauft, um zB Äpfel zu dörren, die anstelle von Süßkram gegessen werden können. Was ich ebenfalls ändern möchte, mehr mit dem Fahrrad fahren, sobald es das Wetter zulässt. Spart Benzin, tut der Gesundheit gut.

So manche(r) geht seine Vorhaben richtig profimäßig an, das zumindest geht aus den Zeilen einer Frau vor, die sich wie folgt organisiert:

Ich habe alle Fixkosten des Jahres gezwölftelt und addiert. Dieser Betrag geht jeden Monat auf ein Girounterkonto. Wenn die Abbuchung in dem jeweiligen Monat kommt, nehme ich den Betrag von diesem Konto wieder auf mein normales Girokonto. Da ist eine Pauschale für Tierarzt, Urlaub, Elektrogeräte, Klassenfahrt, Autoreparatur, Versicherungen, alles, was nicht mtl. abgebucht wird. Und dann verzichte ich auch auf jegliches auf der Straße zu kaufendes a la Café to go… Ich gehe recht gern zu Aldi und Lidl und meide Rewe und Edeka.
Ich kaufe kaum noch mehrPackungen von etwas, nur weil der Artikel im Angebot ist. Die Werbeprospekte schaue ich dreimal durch, um wirklich zu hinterfragen, ob ich das wirklich brauche, sollte mir was gefallen haben. Wir essen den Kühlschrank leer, bevor ich neu plane, also bis auf Butter, Marmelade…

Beim Thema Geld erhielt die Möglichkeit, monatlich eine gewisse Summe des Familienbudgets ohne Wenn und Aber vom Konto abzuheben und zu sparen, Zuspruch. Allerdings klappt das nicht bei jedem und da geht es mal wieder den „Menschen so, wie den Leuten“….wie man so sagt.

Aber lesen Sie selbst, was ein Mann diesbezüglich kommentierte:

„Ich versuche das jedes Jahr aber klappt nicht weil sobald ich ein kleine Summe erspart habe geht was genau in der Höhe kaputt! Spare ich nicht bleibt alles heile!“

Auch eine Möglichkeit, ohne viele finanzielle Einbußen durch den Alltag zu kommen…So oder so: diese Tipps und Vorhaben zum Thema Sparen und bewusster leben sind es auf jeden Fall wert, dass man sie sich einmal durch den Kopf gehen lässt. Und sie mit dem eigenen Lebensstil abgleicht.

Warum nicht das eine oder andere davon umsetzen, vor allem jetzt, am Jahresanfang, wo die Motivation, Dinge neu anzugehen, bei vielen ja doch noch hoch ist?

Und wenn die Motivation erst einmal über gegangen ist in ein reguläres Alltagsverhalten, dann hat man es geschafft. Vor allem dann, wenn der Blick auf`s Konto und in den Abfalleimer doch ein wenig mehr (Geld) und auf der anderen Seite weniger (Müll) verheißt.

Insofern: mit diesen coolen Tipps sollte sich doch das neue Jahr gut angehen lassen!

Bildnachweis: pixabay.com

Nahezu täglich kommen neue Start-ups auf den Markt. Viele davon widmen sich brandneuen Technologien oder sind eher für Unternehmer oder Medienleute interessant. An weibliche Zeitgenossinnen richten sich eher wenige. Das ändert sich aber wohl gerade. Denn soeben ist ein Produkt für Frauen mit Kinderwunsch an den Start gegangen: ILO  – entwickelt von Carbomed.

Dass die Abkürzung ILO dabei für „I love“ steht, kommt nicht von ungefähr!

Hierzu ist auf dem Portal Pressetext.com folgendes zu erfahren:

„(…) ILO ist ein Atemluftanalysegerät in Verbindung mit einer App, das Frauen auf unkomplizierte Art und Weise dabei hilft, die eigene Fruchtbarkeit zu bestimmen. Nebenbei erfahren sie mehr über ihren Zyklus, ihren Körper und ihre Gesundheit. Anfang Oktober hat das dahinterstehende Grazer Start-up Carbomed eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um das Gerät in den internationalen Markt einzuführen. Mit Erfolg: binnen weniger Tage wurde das Finanzierungsziel von 30.000,- Dollar erreicht, bis Ende Oktober kann ILO noch zum vergünstigten Preis erworben werden.(…)

Die Liebe ist das Bedeutendste und Grundlegendste für einen Kinderwunsch. Für viele Paare sind Kinder die größte Bereicherung für ihre Beziehung. Das gemeinsame Kind erfüllt eine Partnerschaft und stärkt das Band zweier sich liebenden Menschen. Das Grazer eHealth Start-up „Carbomed Medical Solutions“ – gegründet vom angesehenen Univ. Prof. Dr. Ludwig Wildt und Dr. Horst Rüther – hat dies zum Anlass genommen, um den Bereich natürlicher Familienplanung radikal zu verändern. Das Team hat ein Gerät namens ILO entwickelt, das den CO2-Gehalt in der Atemluft misst. „Auf Basis dieser Messung und eines Lernalgorithmus sowie einem integrierten Lifestyle-Tracking-System können wir den Zyklus einer Frau genau erkennen und dadurch ihre fruchtbaren Tage bestimmen“, erklärt Managing Director Evi Jesacher die Funktionsweise ihrer Innovation.

(…)ILO steht dabei als Abkürzung für I LOVE und kommt als handliches Gerät mit einem Mundstück, in das die Nutzerin 60 Sekunden lange hineinatmet. Das Ergebnis wird ansprechend und ohne Interpretationsspielraum auf einer Smartphone-App dargestellt. Der Indikator ist dabei laut Carbomed-Team um einiges zuverlässiger als andere Methoden zur Ermittlung der fruchtbaren Tage (etwa das Messen der Basal-Temperatur). Ein ganz wesentlicher Mehrwert besteht darin, dass ILO im Gegensatz zu den meisten Methoden nicht auf einer Prognose basiert, sondern Kohlenstoffdioxid ein tatsächliches Live-Tracking ermöglicht und sogar bei irregulären Zyklen funktioniert. Das haben Professor Wildt und das Carbomed-Team in vier durchgeführten Studien überprüft. Ihre Erkenntnis: Für die meisten Frauen wurden 5 von 6 fruchtbaren Tagen erkannt. Die Genauigkeit wird über einen auf AI-basierenden Lernalgorithmus kontinuierlich verbessert. „Damit heben wir uns wesentlich vom Mitbewerb ab und unterstützen hoffentlich Millionen von Paaren weltweit dabei, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen“, so Jesacher.(…)

Insgesamt haben die GründerInnen mit Hilfe von InvestorInnen und Förderungen (u.a. vom austria Wirtschaftsservice und FFG) bisher rund drei Millionen Euro an Eigenkapital in das Projekt investiert. Nun ist ILO reif für den internationalen Markteintritt, den das Team nun mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. „Am 30. Oktober haben wir eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um einer limitierten Gruppe an Lead-Userinnen zu einem vergünstigten Preis Zugang zum Gerät zu verschaffen. Nach fünf Tagen war das Fundingziel erreicht und wir haben somit unseren proof-of-concept geschafft“, freut sich Bastian Rüther – ebenfalls Managing Director – über die äußerst positive Resonanz zum Produkt.(…)“

Na dann – kann man Frauen (und Männern) mit Kinderwunsch nur noch viel Erfolg und Glück wünschen! Mehr Infos hier.

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Sie dürften bislang alles versucht haben – und müssen dennoch mit der Tatsache leben, dass es von ihrem Kind weiterhin kein Lebenszeichen gibt: das Erfolgsduo Albano und Romina Power. Wie tausende andere Menschen auch, in deren Leben ein Angehöriger, der als vermisst gilt, eine Rolle spielt, müssen auch sie mit der Ungewissheit hinsichtlich dem Verbleib ihrer Tochter leben.

Ylenia, so der Name des vermissten Kindes der Schlagerstars, verschwand 1993 in den USA spurlos und bis heute hat sich daran nichts geändert.

Dass die beiden alles Menschenmögliche versucht haben, um ihre als vermisst gemeldete Tochter, zu finden, dürfte klar sein. Schon allein deshalb, weil die beiden vom finanziellen Background her viel mehr unternehmen könnten, als der Otto-Normalo, der einen Angehörigen als vermisst meldet und bei eigenen Recherchen irgendwann wohl schon aus Geldgründen an seine Grenze kommen dürfte.

Dennoch: obgleich Romina Power 2011 sogar in der ZDF-Sendung „Aktenzechen XY …ungelöst“ aufgetreten ist, hat sich nicht wirklich etwas getan und beide müssen mit der mürbenden Ungewissheit, ob Ylenia ja vielleicht doch noch lebt oder gar einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, leben. Ein Lebenszeichen gibt es nicht.

Tragödie um vermisste Tochter dürfte bei Trennung große Rolle gespielt haben

Dass dieser Schicksalsschlag erheblich zur Scheidung des beliebten Sänger-Paares beigetragen haben dürfte auf der Hand liegen.

Auch heute noch – so viele Jahre nach Ylenias Verschwinden – haben die gebürtige Amerikanerin und der Italiener unterschiedliche Auffassungen im Umgang mit der Tragödie um ihre Tochter, die 2014 von einem italienischen Gericht für tot erklärt wurde.

So gibt Romina Power die Hoffnung, doch noch ein Zeichen von oder im Zusammenhang mit Ylenia zu erhalten, nicht auf – ganz im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann Al Bano, der zwischenzeitlich auch ein erfolgreicher Winzer ist.

Auf Schlager.de ist dazu am 26. Oktober 2018 folgendes Statement von ihm zu lesen:

„Ich bin genau anderer Meinung als Romina. Ich bin Realist. Natürlich respektiere ich ihre Meinung, aber die Realität ist meiner Meinung nach eine andere. Und immer, wenn wir darüber reden, ist es, als ob eine Wunde aufgerissen wird, eine Wunde, die wieder aufreißt. Und es ist schrecklich für mich, darüber zu reden. Es ist immer ein Schmerz, ein großer Schmerz. Ich bevorzuge es, nicht darüber zu sprechen.“

Seine Ex-Frau jedoch, tut das, was wohl jede liebende Mutter der Welt tun würde: sie sucht weiter beziehungsweise lässt suchen.

In dem besagten Artikel auf Schlager.de ist dazu auch eine Aussage von ihr zu lesen, sie lautet:

„Eine Mutter wird nie mit dem Suchen aufhören – und ich tue das immer noch. Ich habe Menschen engagiert, die das für mich machen.“, so Romina im Interview auf VOX. „Ich glaube, dass sie irgendwo sein könnte, dass sie jemand irgendwo festhält. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber irgendetwas war da. Der Straßenmusiker, mit dem sie zusammen war, war einige Male im Gefängnis. Eine wirkliche Untersuchung wurde nie durchgeführt, alles wurde vertuscht.“ Zudem beschuldigt die Sängerin die Polizei: „Das ist auch einigen anderen Eltern passiert. Eine Menge Mädchen verschwinden in New Orleans jedes Jahr. Nichts wird deswegen gemacht. Die Polizei vertuscht diese Dinge. Sie versucht, die Eltern loszuwerden.“

Harter Tobak, an dem aber vielleicht auch was dran sein könnte, so intensiv wie sich die beiden der Suche ihrer Tochter gewidmet haben! Und der sich Romina Power noch immer widmet.

Zahlen der Personen, die als vermisst gelten, sind hoch

Dass das prominente Paar sich einreiht in ein Heer von Menschen, die einen lieben Angehörigen vermissen, ist bekannt.

Weniger bekannt aber dürften die hohen Zahlen derer sein, die hierzulande als vermisst gelten.

So schreibt dazu SPIEGEL.de im März 2018:

„Rund 11.400 Menschen gelten in Deutschland als vermisst. Täglich erfassen die Polizeidienststellen im ganzen Land bis zu 300 Fahndungen. Genauso viele werden laut dem Bundeskriminalamt (BKA) jeden Tag auch wieder gelöscht, weil die Vermisstenfälle abgeschlossen sind.“

Und auf die Frage:

„Wie viele Menschen gelten in Deutschland als vermisst?“,

die das Blatt im Artikel stellt, gibt es gleich dazu die Antwort:

Am 1. Februar 2018 umfasste die Datei „Vermisste/Unbekannte Tote“ des BKA insgesamt rund 13.400 Personen, darunter etwa 11.400 Fälle in Deutschland. Geführt werden auch deutsche Staatsbürger, die im Ausland als vermisst gelten.“

Allerdings wird circa die Hälfte der vermissten Personen binnen einer Woche wieder gefunden – lebendig oder nicht mehr am Leben.

Im SPIEGEL.de-Artikel heißt es dazu weiter:

„Laut BKA finden die Beamten etwa 50 Prozent der Vermissten innerhalb einer Woche wieder – tot oder lebendig. In beiden Fällen werden die Namen von der Liste gestrichen, wenn die Identität gesichert ist. Binnen eines Monats liegt die Aufklärungsquote bei mehr als 80 Prozent. Der Anteil der Personen, die länger als ein Jahr verschollen sind, liegt bei etwa drei Prozent.“

Das sind Zahlen, die in der Tat nicht ohne sind, vor allem, wenn man sich einmal den Kindern widmet, die als vermisst gelten.

Hierzu schreibt SPIEGEL.de folgendes:

„Knapp zwei Drittel aller Vermissten sind laut BKA männlich, etwa die Hälfte ist minderjährig. Im Jahr 2017 wurden 8.234 Kinder vermisst gemeldet, aufklären konnte die Polizei 7.886 Vermisstenfälle, was einer Quote von etwa 96 Prozent entspricht.“

Vielen wird bei diesem Thema die kleine Maddie aus England einfallen, die wohl bekannteste minderjährige Vermisste. Aber auch die kleine Inga, die 2015 als fünfjährige in Sachsen-Anhalt verschwand, ist bis heute nicht gefunden.

Das Leid der Eltern und Verwandten kann man sich als nicht Betroffener wohl kaum vorstellen – es muss höllisch sein!

Man darf davon ausgehen, dass sicher auch die Eltern – wenn auch meist im Verborgenen – alles in ihrer Macht stehende tun, um an Informationen zu dem Verbleib ihres Kindes zu gelangen. Im Falle der vermissten Maddie gab es allerdings lange Zeit eine riesengroße Öffentlichkeit um die Suche der Eltern nach ihrem verlorenen Kind.

Derartig öffentlich ist eine Suche aber selten – nicht bei Romina Power und nicht bei Eltern und Angehörigen, die keine Prominenten sind.

Schmerz ist unendlich

Dass sie aber in der einen oder anderen Weise aktiv sind und so wie Romina Power die Hoffnung nicht aufgeben, das dürfte klar sein. Was als die Hoffnung soll einem in einem derartig tragischen Fall, der unendliche seelische Schmerzen bereitet, auch die Energie geben, weiter zu leben? Zumindest die jeweilige Frau, die das Kind geboren hat, wird wohl niemals abschließen können. Und das ist gut so!

Allen Eltern und Angehörigen, denen so ein Schicksal widerfahren ist, kann man denn auch nur viel Kraft wünschen. Alles andere wäre vermessen.

Bildnachweis: picture alliance

Sie zählen leider schon zu den alltäglichen Nachrichten: die Meldungen über Brände in Wohnungen oder Häusern, bei denen es Verletzte oder gar Tote gab. Nicht selten sind Kinder betroffen, die schlimme Verbrennungen davontragen oder sogar sterben. Um solche Katastrophen mehr und mehr einzudämmen, gibt es viel Bewegung in Sachen Rauchmelder.

Die kleinen, piepsigen Warner sind mittlerweile in allen Bundesländern Pflicht, zumindest was Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die zu Rettungswegen führen, betrifft.

Allerdings kann auch eine so gute Erfindung wie der Rauchmelder nicht verhindern, dass es Menschen gibt, die einen so festen Schlaf haben, dass sie das gellende Piepsen nicht hören. Auch Kinder gehören dazu. Wer einmal erlebt hat, wie selig ein Kind schläft, während draußen ein Flugzeug über die Dächer hinweg brummt, wird wohl wissen was gemeint ist…!

Diese Überlegungen waren es sicher, die Forscher eines amerikanischen Hospitals dazu bewegt haben, herauszufinden, wie es wäre, wenn im Ernstfall das gellige Piepsen durch die Mutterstimme ersetzt würde.

Auf dem Portal pressetext.de liest sich das wie folgt:

„Viele kleine Kinder reagieren bei Bränden im heimischen Bereich nicht auf die durchdringenden Töne von Rauchmeldern, sondern viel eher auf die Stimme der eigenen Mutter. Forscher des Nationwide Children’s Hospital haben die Eigenschaften von vier Rauchmeldern untersucht. Sie wollten feststellen, welche am besten dazu geeignet sind, Kinder bei einem Brandalarm zuverlässig aufzuwecken.(…)
Getestet wurden drei Alarme, bei denen die Stimme der Mutter zusätzlich zu den höhen Tönen zum Einsatz kam. An der Studie nahmen 176 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren teil, die im Schlafforschungszentrum in Columbus im US-Bundesstaat Ohio beobachtet wurden. Es zeigte sich, dass ein schlafendes Kind rund drei Mal so wahrscheinlich von einem der drei Sprachalarme geweckt wurde als wenn nur die gebräuchlichen Signale verwendet wurden. Die Rauchmelder mit der Stimme der Mutter weckten 86 bis 91 Prozent der Kinder. 84 Prozent flohen darauf aus dem Schlafzimmer. Bei reinen Tonsignalen lagen diese Werte bei nur 53 beziehungsweise 51 Prozent.
Zusätzlich wurde untersucht, wie sich die verschiedenen Arten der Alarme auf die Zeit auswirkten, die die Kinder benötigten, um aus dem Schlafzimmer zu gelangen. Bei einem wirklichen Feuer können Sekunden entscheidend sein. Wacht ein Kind zwar auf, braucht aber zu lange, um das brennende Gebäude zu verlassen, kann es zu ernsten Verletzungen und Todesfällen kommen. Durchschnittlich benötigten die Kinder bei einem schrillen Tonsignal dafür 282 Sekunden, das entspricht fast fünf langen Minuten. Bei den Alarmen, die eine Stimme einsetzten, lag dieser Wert zwischen 18 und 28 Sekunden.(…)
Das menschliche Gehirn reagiert auf das Hören des eigenen Namens anders als auf andere Klänge. Das ist selbst dann der Fall, wenn ein Mensch schläft. Daher wollten die Forscher auch herausfinden, ob das Hören des eigenen Vornamens bei der Effektivität der Rauchmelder einen Unterschied macht. Hier konnten jedoch keine Unterschiede nachgewiesen werden.
Laut Co-Autor Mark Splaingard sind schlafende Kinder gegenüber Tönen bemerkenswert resistent. „Kinder schlafen länger und tiefer als Erwachsene. Es sind auch lautere Töne erforderlich, damit sie aufwachen. Aus diesem Grund wachen sie auch bei einem nächtlichen Feuer weniger wahrscheinlich auf und finden den Weg ins Freie.“ Die im „Journal of Pediatrics“ veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten daher, so der Experte, ganz konkret helfen, Menschenleben zu retten.“

Klingt einleuchtend! Die Chancen dürften gut stehen, dass diese Forschungsergebnisse dazu dienen, ein solches Gerät zu entwickeln. Im Hinblick auf die vielen, vielen Brände, die jedes Jahr weltweit in Privatdomizilen ausbrechen und so viele minderjährige Opfer fordern, wäre das zumindest einen Versuch wert.

Es bleibt deshalb abzuwarten, ob uns die Mutterstimme im Rauchmelder nicht schon bald im Baumarkt begegnet!

Bildnachweis: pexels.com

Das Social-Media-Team der Sendung Frau-TV postete dieser Tage auf der gleichnamigen Facebook-Seite einen kurzen Film über eine geschiedene Mutter mit vier Kindern, die nach der Trennung von ihrem Mann als Alleinerziehende kurzerhand ein neues Haus baute. Der Grund ist simpel und wird wohl vielen Frauen, die Trennungen hinter sich haben, einleuchten: alles im Haus erinnerte die Geschiedene an ihren einstigen Partner.

Also macht sie Nägel mit Köpfen und baute – als auch der Kauf neuer Möbel nichts an der Atmosphäre im Haus änderte und die Erinnerungen blieben – für sich und den Nachwuchs ein neues Domizil.

Die Reaktionen der Userinnen auf der Frau-TV-Facebook-Seite fallen teilweise heftig aus, eines der häufigsten Wörter, das man in den Kommentaren dazu liest, lautet: „unrealistisch!“.

Viele Frauen beklagen auf der Facebook-Seite der Frauensendung, dass eine solche Situation doch den wenigsten getrennten Frauen vergönnt ist und verweisen auf die oftmals prekäre Lage, in der sich doch recht viele Frauen, die nach einer Scheidung mit Kind(ern) alleine dastehen, befinden.

Eine Userin kommentiert den Film so:

„Schon toll so eine finanzielle Möglichkeit zu haben und ich gönne es ihr und ihren vier Kindern. Toller Neustart!! Für die Mehrheit jedoch absolut unrealistisch…“

Eine andere findet eine konkretere Bezeichnung für das Beispiel der Bauherrin, sie redet von „Luxusbeispiel“.

Nun, es dürfte wahrlich eine Ausnahme sein, dass sich eine geschiedene Frau mit vier Kindern für den familiären Neustart ein Haus baut oder bauen lässt.

Allerdings gilt auch hier: wer die Möglichkeit hat, der macht es eben. Es sind aber halt nur ganz wenige weibliche Zeitgenossinnen, die sowas umsetzen können. Viele andere Frauen, die sich nach einer Trennung oder Scheidung neu sortieren müssen, sind meist sogar gezwungen, sich für den neuen Lebensabschnitt eher zu verkleinern – zum Beispiel dann, wenn die einst gemeinsam genutzte Immobilie aufgrund der Trennung verkauft wird. Oder wenn das Familien-Budget um Längen knapper ist.

Diese und andere Situationen – meist eigene Lebenserfahrungen – skizzieren einige Frauen in den Kommentaren unter dem Film. Es ist durchaus interessant, sich einmal quer durch diese Meinungen zu lesen.

Wenn Sie das auch tun wollen und sich zugleich die besagte Sequenz anschauen wollen:

sie wurde am 27. September 2018 auf der Facebook-Seite von Frau-TV veröffentlicht und zwar hier.

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Die berufliche Vereinbarkeit von Familie und Job ist seit vielen Jahren ein Thema. Sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Eigentlich müsste es ja „Nicht-Vereinbarkeit“ heißen, aber das klingt dann wohl doch allen Beteiligten zu sperrig….!

Fakt ist, dass seit langer Zeit sowohl bei Politikern als auch – und vor allem – bei Familien um eine  Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerungen wird. Auch wenn sich freilich in den letzten Jahren viel getan hat, ist der Alltag für Leute, die arbeiten gehen und ein Kind oder mehrere Kinder haben zum Großteil noch immer ein organisatorischer Balanceakt zwischen Haushalt, Job, Kinderbetreuung, Einkauf, Freizeit und manchmal auch noch ehrenamtlichen Verpflichtungen.

Deshalb verwundert es nicht, dass Familien nach Alternativen suchen und sie immer häufiger im Mehrgenerationenwohnen finden. Meist dann, wenn die eingangs erwähnte „Nicht-Vereinbarkeit“ auf den Mietwahnsinn in den (größeren) Städten trifft.

Nicht wenige Familien haben das alles hinter sich gelassen und zusammen mit den Eltern oder Schwiegereltern eine Immobilie bezogen, die alle – alt und jung – unter einem Dach beherbergt.

Wie das in der Praxis funktionieren kann und ob es sich lohnt, das Abenteuer „Mehrgenerationenhaus“ anzugehen, hat eine Frau, die genau dieses Wohnmodell lebt, in einem ausführlichen Artikel geschildert.

Sie finden ihn hier.

Bildnachweis: pexels.com

Eine kurios-irritierende Meldung kommt aktuell aus Schweden – hier hatte sich eine Mutter die Namen ihrer Kinder eintätowieren lassen, aber wohl nicht mit dem Dilettantismus des Tätowierers gerechnet.

Denn der gestaltete die Tätowierung alles andere als gewünscht, machte aus dem Kindernamen „Kevin“ ein „Kelvin“. Sicherlich unbeabsichtigt, aber dennoch folgenreich.

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt hierzu:

Sich den Namen der eigenen Kinder unter die Haut stechen zu lassen, ist quasi Alltag – aber was ist, wenn sich der Tätowierer verschreibt? In der schwedischen Kleinstadt Kyrkhult soll genau das passiert sein, berichtet die schwedische Zeitung „Blekinge Läns Tidning”.

Johanna Sandström wollte die Namen ihrer Kinder Nova und Kevin tätowiert haben, sie bekam aber „Nova & Kelvin“, wie ein Foto zeigt. Statt das Tattoo jedoch entfernen zu lassen, machten die Sandströms etwas Unglaubliches: Sie ließen den Namen ihres Sohnes in Kelvin ändern.

Der Junge sei zu dem Zeitpunkt keine zwei Jahre alt gewesen. Ihn habe das nicht gestört, so die Mutter gegenüber der Zeitung. Zudem habe sie den Namen Kelvin vorher nie gehört, er sei einzigartig. „Wir finden Kelvin inzwischen besser als Kevin“, sagt sie. (mz)“

Nun ja – es ist ein absolut ungewöhnlicher Schritt, ja! Aber: wenn man es recht bedenkt, klingt „Kelvin“ eigentlich auch gar nicht so schlecht und seltener als die Version ohne „L“ ist der Name ohnehin.

Hinzu kommt der an sich glückliche Umstand, dass das Kind noch so klein ist, mit acht oder neun Jahren wäre das schon was ganz anderes gewesen. So oder so – der Fall dürfte einmalig sein und einmal mehr beweisen, dass man sich die Sache mit einer Tätowierung ganz genau überlegen sollte. Heute sind Tattoos in, klar. Aber was ist im Alter – sieht eine Tätowierung auf etwas knittriger Haut wirklich noch gut aus (mehr dazu hier)? Ganz abgesehen davon, dass der Tätowierer sich verschreiben könnte….!

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