Donnerstag, 4. Juni, 2020

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Fitness-Studio-Mitgliedschaft – lohnt sich das?

Ein Gastbeitrag von Daniela. Wenn jetzt wieder die Zeit anbricht, in der vermehrt geschlemmt und genascht wird, wollen etliche Frauen parallel dagegen steuern und sich sportlich betätigen. Da in dieser dunklen Jahreszeit eher die wenigsten Lust auf Sport im Freien haben, liebäugelt man wieder mehr mit einem Fitness-Studio. Doch meist ist ein Training dort nur im Rahmen eines Vertrages möglich, was die viel gestellte Frage aufwirft: „Lohnt sich für mich eine Fitness-Studio-Mitgliedschaft?“

Da ich selbst die eine und die andere Seite kenne – also sowohl „Karteileiche“ war, als auch ein wirklich fast täglich trainierendes Mitglied im Fitness-Studio, möchte ich mir erlauben, hierzu einige Tipps beziehungsweise Erfahrungswerte weiterzugeben. So kann der ein oder andere, der mit einer solchen Fitness-Studio-Mitgliedschaft liebäugelt, vorher vielleicht noch mal abwägen.

Also: mein Erfahrungswert besagt, dass man eine Mitgliedschaft eher einhält, wenn das Fitness-Studio auf ganz kurzen Wegen erreichbar oder total in der Nähe ist. Günstig macht es sich außerdem auch, wenn ein solcher Sport-Tempel auf dem Arbeitsweg liegt.

Beispiel:

Ich wohnte einige Jahre gegenüber eines Fitness-Studios, welches zu einer großen Kette gehörte und mich für eine Mitgliedschaft auf der Straße warb. Ja, das mag sich jetzt absurd anhören und auch ich bin alles andere als jemand, der sich auf offener Straße etwas aufschwatzen lässt, aber damals vergaben die im Rahmen ihrer Neueröffnung Fitness-Studio-Mitgliedschaften für sage und schreibe 39,00 € pro Person im Monat und da das Studio vom Schwimmbad über coole Kurse bis hin zu modernsten Trainingsgeräten wirklich alles aufbot, was man für sein Fitnesstraining braucht, ging ich diese Mitgliedschaft ein.

Ich fuhr wirklich gut damit, denn ich behielt den Preis bis zum Schluss, während später hinzugekommene Mitglieder bis zu fast 100,00 € pro Monat zahlen mussten. Aber das nur am Rande, denn ich wollte ja davon berichten, ob sich diese Mitgliedschaft lohnte.

Antwort: definitiv ja!

Dadurch, dass – wie gesagt – das Studio direkt gegenüber meiner Wohnung lag, ging ich jeden Morgen vor der Arbeit dort schwimmen und etwas an den Geräten trainieren. Es war einfach ein Leichtes, diese sportliche Aktivität in meinen Arbeitsalltag zu integrieren.

Aufgrund einer Beziehung aber zog ich irgendwann aus diesem Wohnviertel weg und fand mich dann in einer Umgebung wieder, in der nicht ein einziges Fitness-Studio in der Nähe war.

Da ich aber – logisch! – meine antrainierte Figur und Fitness behalten wollte, hielt ich Ausschau nach einem neuen Studio. Ich wurde fündig, allerdings lag der Sport-Tempel weder auf meinem Arbeitsweg, noch wirklich in der Nähe.

Aber das schien mir zunächst egal, denn ich hatte ja ein Auto.

Und so unterschrieb ich auch dort eine Mitgliedschaft. Allerdings mutierte ich – wie oben schon angedeutet – tatsächlich zur Karteileiche, denn: durch die Entfernung des Studios war das Aufsuchen selbiges immer irgendwie mit Umständen verbunden. Der Fahrtweg selbst, die ewig verstopften Straßen, das nervige Hin- und Zurück-Kutschen.

All das kostete Zeit und auch Nerven. Und eine Menge Disziplin, die ich nicht imstande war, an den Tag zu legen, ganz ehrlich!

Oft hielt ich nach der Arbeit erst einmal daheim an, um den Einkauf hoch zu schaffen  (Supermärkte lagen immerhin auf dem Weg von meiner Arbeit nach Hause…) oder um in Ruhe mit einer Freundin zu telefonieren und danach…Nun ja: raffte ich mich häufig nicht mehr zum Sport auf! Obwohl ich meine Sporttasche im Auto deponiert hatte – die kluge Frau baut ja bekanntlich vor!

Allein – es nützte nichts.

Die doch etwas ungünstige Lage des Studios führte dazu, dass ich den Sport dort vernachlässigte und die Lust, ins Fitness-Studio zu gehen, sich recht schnell verflüchtigte.

Ich zahlte meine Mitgliedschaft in dieser Zeit deshalb für umsonst, sprich: für so gut wie nichts.

Okay, es mag Leute geben, die für ihre Fitness-Einheiten bis ans Ende der Welt fahren, aber machen wir uns nichts vor: die Durchschnitts-Frau ist einfach nicht so und verliert bei ungünstigen Umständen schnell mal die Lust am Fitness-Studio.

Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Fitness-Studio-Mitgliedschaft einzugehen, sollte genau abwägen, ob sich das lohnt beziehungsweise ob er wirklich bereit ist, das Studio bei Wind und Wetter und auch bei einem längeren Anfahrtsweg aufzusuchen.

Man sollte hier im Vorab wirklich in sich gehen und auch seinen inneren Schweinehund realistisch einschätzen. Sich etwas vorzumachen bringt meist nichts –  höchstens unnötige Kosten.

Wer aber – so wie ich einst – in der Nähe eines Studios wohnt und dieses vielleicht sogar noch fußläufig erreichen kann, muss, sofern er wirklich mit Freude dem Sport frönt, eine feste Fitness-Studio-Mitgliedschaft kaum fürchten!

Hier heißt es dann nur noch: „Sport frei!“

Bildnachweis: pixabay.com

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