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Hausboot auf Fahrt

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Frau mit Thermoskanne beim Erlebnisfasten

Zeitdruck, Trubel, Glamour, Stars und Hektik – diese Attribute bestimmten über viele Jahre den Alltag von Kirsten Jahns. Denn die engagierte Leipzigerin arbeitete mehrere Jahrzehnte bei einer großen Event-Agentur und war vordergründig für große und namhafte Veranstaltungen zuständig. Dass dieses Leben aufregend und bunt ist, ist keine Frage! Doch zur Wahrheit gehört auch, dass ein solcher Job einen irgendwann auch auslaugen kann. Die Arbeit am Wochenende, der stetige Terminstress und die oftmals kräftezehrende Organisation verschiedener, gleichzeitig laufender Events waren denn auch ausschlaggebend für Kirsten Jahns, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren. Da sie sich lange Zeit schon für das Fasten begeisterte, knüpfte sie hier an und bietet heute – nach Ausbildungen zur Achtsamkeits-Trainerin und Ernährungsberaterin – das Konzept Erlebnisfasten an. 

Mit diesem Erlebnisfasten-Konzept erleben ihre Teilnehmer einen ganzheitlichen Prozess, den es bis dato als Offerte für Gesundheitsbewusste so noch nicht gab. Und: auch auf Familien zugeschnittene Angebote hat Kirsten Jahns ausgearbeitet. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit.  

Erlebnisfasten – ehemalige Event-Managerin erzählt, wie es dazu kam

Was es konkret mit dem Erlebnisfasten, das inmitten herrlicher Natur stattfindet, auf sich hat, hat uns Kirsten Jahns im Interview berichtet. 

FB: Kirsten, Du bist aus der hektischen Eventbranche aus- und in eine gesundheitsorientierte Branche eingestiegen. Wie hast Du diesen Wechsel erlebt und was gab den Ausschlag, dass Du Dich im Bereich Erlebnisfasten selbständig gemacht hast? 

Meine über 30 Jahre im Event-Bereich waren in der Tat durch zahlreiche Überstunden, stetigem Zeitdruck und regelmäßigen Wochenend-Einsätzen geprägt. Daher habe ich bereits vor über 15 Jahren nach einem energiestiftenden Ausgleich für mich selbst gesucht – und das Fasten gefunden. Von Anfang an hat mich, neben den körperlichen Prozessen, auch die geistige Wirkung des Fastens fasziniert: 

Die geschärfte Wahrnehmung, das intensive Erleben des Hier und Jetzt. Das wollte ich ausbauen und mit modernen Techniken der Wahrnehmungslehre kombinieren. Als ich feststellte, dass es jedoch keine derartigen Angebote gab, reifte in mir der Entschluss, es einfach selbst umzusetzen. Nach meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Achtsamkeits-Trainerin habe ich dies dann auch getan. Und es noch nicht einmal bereut. Standen früher die „WOW-Effekte“ der lauten Event-Branche im Fokus, so sind es heute die fast lautlosen „Aha-Momente“ meiner Teilnehmer. Über die freue ich mich aber mehr denn je. 

Ausgewählte Hotels in faszinierender Natur zeichnen das Erlebnisfasten aus

FB: Wo bietest Du Dein Fastenkonzept aktuell an? 

Für das „Erlebnisfasten“ kooperiere ich mit ausgesuchten Hotels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – umgeben von schönster Natur. Interessenten werfen am besten einen Blick auf den Kalender meiner Website oder rufen mich einfach an (Infos siehe unten).

FB: Wie führst Du Leute an das Thema, die sich bislang mit Fasten überhaupt noch nicht auseinandergesetzt haben? 

Auf meiner Website informiere ich über grundlegende Fasten-Themen und bin bei Fragen auch sehr gern persönlich erreichbar. Rund um das Fasten kursieren ja einige hartnäckige Mythen, mit denen man erstmal aufräumen muss. Meine Erlebnisfasten-Woche starte ich daher stets mit einer kurzen Einführung, die je nach Fastenerfahrung der Gruppe mal mehr, mal weniger ins Detail geht. Anhand der aufkommenden Fragen stellt sich meist schnell heraus, wer als Fasten-Anfänger noch Unterstützung gebrauchen kann. Die biete ich dann ganz individuell jedem Teilnehmer im Rahmen des Aufenthalts – und nach Bedarf auch darüber hinaus. 

FB: Was rätst Du Leuten, die erstmalig ein Fasten bei Dir buchen wollen. Muss man gewisse Vorbereitungen treffen? 

Die Vorbereitung auf ein gesundes Fasten – und gerade auch der Wiedereinstieg in den Alltag danach – ist sehr wichtig. Insbesondere für den Körper. Meine Teilnehmer erhalten daher sowohl vor Ihrer Ankunft als auch am Ende des Erlebnisfastens einige Hinweise wie sie sich mit ihrer Ernährung optimal auf das Fasten vorbereiten können. Zum Beispiel sollte man zwei Tage vor dem Fasten-Start auf eiweißreiche Nahrung verzichten. Auch für die Zeit im Anschluss an das Fasten erhalten sie konkrete Tipps. Wie sie beispielsweise den gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindern können und die positiven Aspekte des Fastens möglichst langfristig in ihren Alltag mitnehmen können.  

Ganzheitliches Fastenerlebnis für alle Teilnehmer

FB: Was genau bietest Du Deinen Teilnehmern mit  dem „Erlebnisfasten“? 

Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele – also unsere Gedanken und Empfindungen. Mein Konzept kombiniert daher drei Bausteine, die alle drei Ebenen gezielt ansprechen und sich in ihrer Wirkung sogar wechselseitig verstärken: Fasten nach Buchinger, tägliche Bewegung in Form von Wanderungen und Yoga sowie ein integriertes Achtsamkeits-Training. Meine Teilnehmer erhalten somit ein ganzheitliches Fastenerlebnis, dessen Wirkung bis weit über die gemeinsame Erlebnisfasten-Woche selbst wirkt.

FB: Welche Zielgruppen sprichst Du an, wer nimmt teil? 

Fasten kann – die gesundheitliche Eignung vorausgesetzt – prinzipiell jeder erwachsene Mensch. Meine Gruppen sind daher oft recht bunt gemischt. Das empfinden nicht nur meine Teilnehmer als Bereicherung, sondern hält auch meine Arbeit abwechslungsreich und verleiht ihr immer wieder neue Impulse. 

FB: Wie gestaltet sich das Erlebnisfasten mit ganzen Familien?

Erlebnisfasten in der Natur

Beim Erlebnisfasten

Beim Familienfasten bekommt jedes Familienmitglied das, was es braucht: Während die Eltern auf den Fastenwanderungen mal wieder Zeit für sich allein haben und sich ganz auf sich selbst konzentrieren können, erwartet die Kleinen von morgens bis nachmittags ein Erlebnis-Programm mit bester Versorgung und Betreuung. Am Nachmittag bietet sich dann noch ausreichend Zeit für gemeinsame Unternehmungen. 

Erlebnisfasten das ganze Jahr über

FB: Was steht aktuell bei Dir auf dem Programm? 

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das nächste Familienfasten im Elldus Resort in Oberwiesenthal und ich freue mich auf alle großen und kleinen Teilnehmer. Da ich meine Erlebnisfasten-Wochen aber das ganze Jahr über anbiete, arbeite ich mit meinen Partnern derzeit an einem weiteren, passenden Erlebnisfasten-Konzept: das Städtefasten. Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf meiner Website.

FB: Da Du beruflich oft unterwegs bist: was machst Du in Deiner Freizeit, gibt es Hobbys?   

Da ich in der glücklichen Lage bin, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben, fehlt mir in meiner freien Zeit nicht viel. Auch außerhalb meiner Erlebnisfasten-Wochen bin ich gern mit meinem Hund Emil unterwegs, treffe mich mit Freunden oder besuche ein schönes Konzert. Da der Themen-Komplex Ernährung – Gesundheit – Achtsamkeit immer in Bewegung ist und es ständig neue Studien oder Erkenntnisse gibt, liegt meist auch ein aktuelles Fachbuch auf meinem Tisch. 

Aktuelle Termine: Erlebnisfasten in Oberwiesenthal oder in Bad Grund (Harz). 

Mehr zu Kirsten Jahns und ihrem Konzept finden Sie hier.

Bildnachweis: Kirsten Jahns

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Kind mit Spielzeugauto

Wenn Kinder sich einer Operation unterziehen müssen, ist das oft für alle Beteiligten eine unangenehme Situation. Für die Kleinen ganz besonders und für die Eltern sowieso. Für diese Situation ist jetzt einem Krankenhaus in den USA die Top-Idee schlechthin gekommen! Nämlich die Idee der Anschaffung von Mini-Autos für die kleinen Patienten.

Das „Doctors Medical Center“ in Kalifornien hat diese kleinen Gefährte angeschafft, um Kinder, denen eine Operation bevorsteht, zu beruhigen. Und natürlich, um sie abzulenken. Die Kids steigen in das Auto (einen Mercedes und einen Beetle in der Mini-Ausgabe) ein und rollen direkt in den Operationssaal. Durch diese Abwechslung konzentrieren sie sich mehr auf den Fahrspaß, als auf ihre Angst und darum geht es ja schlussendlich.

Laut einer Op-Schwester geht der Plan auf, wie gegenüber der Redaktion „CBS News“ zu vernehmen war. Meist verschwindet die Angst der kleinen Patienten dann von ganz allein und im Endeffekt nützt es auch den Eltern was. Denen dürfte nämlich der größte Stein vom Herzen fallen, wenn ihre kleinen Lieblinge so von einem operativen Eingriff, der Ihnen bevor steht, abgelenkt sind.

Wer sich ausschauen möchte, wie die Mini-Autos im Original ausschauen, der klicke hier.

Recherche-Nachweis: Ostsee-Zeitung.de

Bildnachweis: (Symbolbild): pixabay.com

 

Laborantin

An Krebs zu erkranken ist eine Horrorvorstellung für jeden Menschen. Vor allem Frauen, die familiär vorbelastet sind, reagieren oft panisch auf den Gedanken, dass sie selbst von dieser tückischen Krankheit heimgesucht werden. Allerdings nehmen die meisten Frauen eine Krebsvorsorge sehr ernst.

Doch das hiesige Gesundheitssystem ist oft leider so gar nicht auf der Seite der Patientinnen. Das beweist ein aktueller Artikel aus dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, Ausgabe11 / 2019. Dort kommt die Ärztin und Chemikerin Elke Holinski-Feder zu Wort, die in Münschen das Medinzisch-Genetische Zentrum leitet. Sie hat beunruhigende Nachrichten.

Krebsvorsorge – wer die Krankheit in der Familie hat, will Früherkennung

Auf die Frage, welche Menschen denn zu ihr kommen, antwortet sie, dass es unter anderem Menschen sind, in deren Familien viele Krebserkrankungen auftraten und die das eigene Risiko abgeklärt haben wollen.

Wird hier beispielsweise ein genetisch erhöhtes Risiko für Tumoren entdeckt, dann empfiehlt das Team um Dr. Holinski-Feder natürlich eine intensivierte Früherkennung.

Die Ärztin sagt dazu:

„Wenn wir genetisch erhöhtes Risiko für Tumoren entdecken, empfehlen wir natürlich eine intensivierte Früherkennung. Patientinnen mit dem Li-Fraumeni-Syndrom etwa haben ein Risiko von 80 Prozent für Brustkrebs und 20 Prozent für Darmkrebs. Da weiß man, dass man ab dem jungen Erwachsenenalter einmal im Jahr ein Ganzkörper-MRT machen sollte. Die Krankenkassen zahlen das aber nicht, weil bei dieser Krankheit zu geringe Fallzahlen vorliegen, um nachweisen zu können, dass diese Untersuchung sinnvoll ist. Und die genetische Veranlagung selbst wird nicht als Krankheit eingestuft. Die Patienten werden allenfalls an ein Zentrum für seltene Erkrankungen verwiesen“

Überweisung an solche Zentren reicht lange nicht aus!

Klingt gar nicht gut! Vor allem vor dem Hintergrund der Aussage der Expertin Holinski-Feder, dass die Überweisung an solche Zentren nicht ausreicht und die zumeist sowieso auf Kinder spezialisiert sind.

Sie sagt dazu:

„Eine erwachsene Patientin mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko kann ich nicht in eine Kinderklinik schicken. Es ist den Betroffenen wirklich schwer zu vermitteln, warum wir als Gesellschaft beschlossen haben, zum Beispiel die Behandlung von Bluthochdruck zu bezahlen, weil das ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, die Kosten aber für die Kontrolle bei einem nachgewiesenen genetischen Tumorrisiko nicht übernehmen wollen.“

Die Ärztin weist außerdem darauf hin, dass eine solch wichtige Früherkennung in anderen Ländern durchaus von den Kassen bezahlt wird. So zum Beispiel in Polen oder Frankreich.

Am Ende – so ist von der Expertin im SPIEGEL-Interview zu erfahren – läuft es darauf hinaus, dass der betroffene Patient eine solche Leistung selbst bezahlen muss.

Eine adäquate Gesundheitsvorsorge geht deshalb auch anders…!

Recherche-Nachweis:

DER SPIEGEL, Ausgabe 11 / 2019

Bildnachweis: pixabay.com

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Erdbeeren und ein Teelöffel Zucker

Jeder weiß, Zucker ist ungesund. Also verzichtet man mal am Zucker im Kaffee oder Tee, man trinkt keine Cola mehr. Trotzdem nehmen wir weiterhin Zucker zu uns. Denn:
 auch die Industrie weiß, dass der Verbraucher darauf achtet, weniger Zucker zu sich zunehmen. 
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für einen Erwachsenen über den ganzen Tag verteilt, 25 Gramm Zucker zu sich zu nehmen. Das sind mal umgerechnet auf Würfelzucker 8 Stück, denn ein Würfelzucker hat ca. 3g Zucker.

Damit es schmeckt, wird an Zucker nicht gespart

Mit Lebensmitteln, die industriell hergestellt wurden, ist das kaum zu schaffen. Sollen diese Lebensmittel auch noch schmecken, muss da reichlich Zucker rein. Wie wir im ersten Teil gelesen haben, werden die Zutaten nach der Menge geordnet aufgeführt. Wenn nun auf der Zutatenliste Zucker an erster oder zweiter Stelle steht, dann werden die Verbraucher aufmerksam und entscheiden sich dagegen. 
Doch gibt es leider jede Menge Tricks, wie man Zucker im Lebensmittel verstecken kann. Manchmal ist Zucker doch scheinbar „notwendig“, je nach Rezeptur, damit man den Geschmack verbessern kann oder die Eigenschaft. Für den Verbraucher eine Zuckerfalle, die er schwer erkennen kann.

Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat Lebensmittel getestet. Da ist zum Beispiel ein Müsliriegel, der mit 30% weniger Fett wirbt. Er hat einen Fettgehalt, der reduziert ist. ABER:
 Es sind neun süßende Zutaten in dem Riegel enthalten. Damit ist der Gesamtzucker- und Kaloriengehalt genau so hoch, wie bei einem „normalen“ Müsliriegel. In dem Riegel sind 35 Stück Würfelzucker enthalten bei 500g. Wahnsinn. Der empfohlene Zuckerwert pro Tag fast das Fünffache drüber.

Hersteller tricksen beim Thema versteckter Zucker

Wenn nun der Hersteller ehrlich wäre, dann müsste er 105g Zucker auf 500g auf dem Müsliriegel angeben. Würde er es tun, stünde Zucker in der Zutatenliste ganz oben. Mal ehrlich, würden sie den dann kaufen? 
Daher nimmt er von allen süßen Zutaten immer nur ein bisschen. Damit stehen die Zutaten ganz hinten und der Verbraucher wird so getäuscht. 

Eine weitere Falle sind die fehlenden %-Angaben. Nehmen wir mal die Milchschnitte. Die kennt jeder, man sieht sie auch täglich in der Werbung. Abgesehen davon ist sie von Ferrero, die gehören zu Nestlé, und allein deswegen würde ich sie nicht kaufen.

Auf der Zutatenliste steht nun 40% Milch. Da ist eine Prozentangabe. Es folgen andere Zutaten ohne Prozente, wie Palmöl, Zucker, Weizenmehl, Magermilchpulver. Dann gibt es den Honig mit einer 5%-Angabe. Dem Kunden wird so suggeriert, die Milchschnitte besteht aus Milch und Honig. Also gesund. Jedoch sind in einer Milchschnitte 3 Stück Würfelzucker enthalten. Klingt wenig, ist aber trotzdem eine Zuckerfalle.

Eine weitere Methode ist, man versteckt den Zucker in der Fruchtsüße. Auf der Verpackung steht „natürliche Fruchtsüße“. Nur ist in den industriell hergestellten Lebensmitteln selten noch was natürlich. Für die angeblich gesunde „Fruchtsüße“ wurden auf keinen Fall Früchte verarbeitet. Meist ist es ein hochkonzentriertes, getrocknetes Pulver, dessen einziger Zweck es ist, zuckersüß zu sein. Ein Mischmasch aus Glucose und Fructose, dem man den normalen Haushaltszucker psychologisch „gleichsetzen“ kann. 
Und schon sind wir bei dem letzten Punkt angelangt. Man kann Zucker in so viele Worte kleiden, dass der Verbraucher den Zucker gar nicht erkennt. Bei Sirup weiß jeder sofort, das ist Zucker. Somit wird man auf der Zutatenliste niemals Ahornsirup finden.

Woran erkenne ich den Zucker in Lebensmitteln?

Stellen wir uns die Frage, woran kann ich Zucker erkennen? 
Da wären alle Dinge auf einer Zutatenliste, die mit -ose enden. Z.b. Glukose, Dextrose, Fructose, usw. Desweiteren sind die Dextrine zu nennen, wie Maltodextrin oder Weizendextrin. Malze sind versteckter Zucker, wie Maltose (endetet auch mit -ose) oder Malzextrakt, Gerstenmalz. Milchzucker oder Süßmolkepulver ist ebenfalls versteckter Zucker, genau wie Traubensüße. 
Auch bei dem Versprechen aus der Werbung, wie „weniger süß“, ist Vorsicht geboten. Die „Fruchtzwerge weniger süß“ enthalten trotzdem noch 10,6g Zucker auf 100g oder „Cappuccino ohne Zuckerersatz“ hat aber auf 100g noch 46,6g Zucker. Das ist fast die Hälfte nur Zucker!

Noch ein Trick ist, die Zuckermenge gering reden. Manchmal kann man auf Verpackungen lesen, wie viel Prozent des Packungsinhalts den Tagesbedarf deckt. Mal ein Beispiel:
Auf einer Packung von Kellogg steht, dass 30g den Tagesbedarf decken. Wenn man nun 30g in eine Schüssel gibt, ist das wenig. So „viel“ isst kein Kind in Deutschland. Nehmen wir mal 50g als Portion und gehen wir von 37g Zucker in 100g Kellogg an, dann sind das schon 18,5g Zucker, also 6 Würfelzucker. Und das ohne die Milch mit gerechnet.

Nicht auf die Werbung hereinfallen!

Es lohnt sich, auf die Zutatenliste zu schauen und der Werbung keinen Glauben zu schenken. „Activia“ von Danone verspricht mit „avtiv“ und Cerealien gesund zu sein. Cerealien ist ein Reklamewort für Getreide. Nach Joghurt ist die zweite Zutat auf der Liste schon Zucker aus Joghurt und Apfel. Am Ende sind es 5,5 Würfelzucker in einem Becher. Die Cerealien sind nur sehr gering enthalten. 0,6% Weizen, 0,4% Gerste, 0,3% Hafer und 0,2% Weizenkleie. Meine Alternative dazu wäre eine Scheibe Vollkorn.

Ein fertiger Krautsalat aus der Frischetheke, das klingt doch gesund, oder? Gemüse mit einem leichten Dressing… Falsch! Es sind zum Beispiel in dem 400g Krautsalat von Nadler 17 Würfelzucker drin. Wenn ich mir einen Krautsalat mache, denke ich doch nicht daran, auch nur einen Zuckerwürfel dran zu machen, oder?

Mein Fazit: Beachten Sie die Zutatenliste auf der Verpackung, glauben Sie nicht der Werbung und machen Sie soviel wie möglich selber. „Industriel hergestellte Lebensmittel“ sind keine Lebensmitte, sondern Geldmittel.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Bleiben Sie neugierig!

Ihr Karsten Stockhecker

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Was waren das für Jubelmeldungen vor einigen Wochen! Medial wurde von verschiedenen Redaktionen überschwenglich über einen Bluttest zur Früherkennung von Brustkrebs berichtet. Er wurde am Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt und schon als eine Art „Durchbruch“ beschrieben. Das war und ist er allerdings keinesfalls, wie sich nun herausstellt.

Im Nachrichtenmagazin SPIEGEL, in der Ausgabe 09/2019, kommt eine Wissenschaftlerin zu Wort, die die Dinge ganz anders darlegt. Und zwar Ingrid Mühlhausen. Die 65jährige Hamburger Gesundheitswissenschaftlerin antwortet in dem Magazin auf die Frage, was von dem als „Meilenstein“ bezeichneten Bluttest zu halten ist, wie folgt:

„(…)Es wird so überschwenglich über diesen Test berichtet, als wäre er der Durchbruch; doch in Wahrheit befindet er sich noch in einer sehr frühen Phase der Erprobung. Die Studie, in der der Test untersucht wird, ist noch nicht einmal abgeschlossen. Und ich konnte auch sonst keine wissenschaftliche Veröffentlichung zu diesem Bluttest finden. Das ist sehr ärgerlich, denn so gibt es keinerlei Möglichkeit, den Wahrheitsgehalt der Jubelmeldungen zu überprüfen.“

Bluttest klingt noch nicht mal vielversprechend….!

Gefragt danach, ob denn die Meldungen zu dem Bluttest aber nicht irgendwo auch vielversprechend klingen, sagt Frau Mühlhauser:

„Nein. Grundsätzlich wäre es ja sehr zu begrüßen, wenn ein neues Testverfahren zur Früherkennung von Brustkrebs zur Verfügung stünde. Aber ein solcher Test müsste natürlich besser sein als die bisherigen Methoden, also vor allem besser sein als die herkömmliche Mammografie. Bei Frauen über 50 Jahren, die viel häufiger als jüngere Frauen Brustkrebs bekommen, scheint die Sensivität der neuen Bluttests (…) aber nur bei 60 Prozent zu liegen. Das wäre sehr viel schlechter als bei der Mammografie.“

Mit „Sensivität“ ist übrigens die Zuverlässigkeit, mit der Brustkrebs durch den besagten Test erkannt werden kann, gemeint. Da scheint es mit dem neuen, so hoch gejubelten, Bluttest, leider nicht sehr weit her zu sein…!

Werden einige Frauen mit falschen Ergebnissen unnötig in Angst versetzt?

Das bestätigt auch die Aussage von Ingrid Mühlhausen, im Zusammenhang mit der Zulassung des besagten Bluttests, Zitat:

„(…)ich habe die große Sorge, dass der neue Bluttest nach der Marktzulassung jungen Frauen vom Arzt als sogenannte Igel-Leistung angeboten wird, für die sie selbst bezahlen müssen. Ich befürchte, dass möglicherweise viele Frauen diesen Test machen werden, obwohl eine ganz wichtige Frage den bislang mitgeteilten Ergebnissen zufolge noch völlig offen ist: Wie oft hat dieser Test ein falsch positives Ergebnis – wie oft zeigt er also Krebs an, obwohl gar kein Krebs da ist? Wenn das häufiger vorkäme, müssten viele Frauen überflüssige Untersuchungen über sich ergehen lassen – und hätten unnötig Angst“.

Also – hier scheint doch das Gebot der Stunde, mit einem gesunden Misstrauen auf diese Neuerung zu blicken! Und in diesen Tagen und Wochen zu verfolgen, was es Neues zu diesem Bluttest gibt. Denn immerhin scheint es Nachbesserungsbedarf zu geben – und das dringend. So oder so muss allerdings auch anerkannt werden, dass es gut ist, dass Forscher sich einem solchen Test widmen, denn er ist überfällig!

Fortschritt des Bluttests zu verfolgen macht Sinn

Und dass die Perfektion nicht von heute auf morgen gelingen kann, ist auch klar.

Ebenso, wie Klarheit darüber herrschen dürfte, dass nur ein wirklich ausgereiftes Produkt auf den Markt kommen darf. Deshalb ist interessierten – und vor allem familiär vorbelasteten – Frauen unbedingt angeraten, die Fortschritte bzw. den weiteren Verlauf der Entwicklung dieses Bluttests stetig zu verfolgen!

Bildnachweis: pexels.com

Recherche Inhalt: SPIEGEL, Ausgabe 9, 2019

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Essen für bessere Schulergebnisse? Kulinarisches genießen, um mehr Leistung und Konzentration im Beruf zu erlangen? Mit adäquater Ernährung schon jetzt Krankheiten wie Alzheimer und Demenz aktiv entgegenwirken?

All das ist ein Thema, wenn am Sonntag, den 7. April 2019 das Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg unter dem Motto ‚Brainfood – Iss Dich schlau & fit‘ zum Gesundheitstag einlädt.

Ab 13.00 Uhr erfahren Besucher des Zentrums, welche Lebensmittel gut für uns sind und wie diese unser Gehirn beeinflussen.

Beliebter TV- und Internet-Arzt Dr. Johannes Wimmer zu Gast

Der beliebte TV- und Internet-Arzt Dr. Johannes Wimmer (im Bild) ist an diesem Tag bis 18.00 Uhr der Stargast dieser Veranstaltung. Hintergrund des Aktionstages sind neue Studien, die belegen, dass wir sehr wohl etwas tun können, um unser Gedächtnis und unsere geistige Fitness zu schützen. Wie genau man hier vorgehen kann, wird Doktor Wimmer in einem Vortrag professionell und unterhaltsam erläutern.

Im Gepäck hat er die interessantesten, neuesten Food Facts für`s Genießen mit Köpfchen.

Bekannt ist der praktizierende Arzt durch seine Videos auf Facebook und Youtube, wo er – ohne medizinisches Fachchinesisch – Tipps und Neuigkeiten im Zusammenhang mit Gesundheitsthemen veröffentlicht. Zudem ist er vor allem im Norden der Republik sehr bekannt, da er in dieser Region eigene Sendungen, wie „Dr. Wimmer. Wissen ist die beste Medizin‘ oder „Dr. Wimmer auf Hausbesuch‘ hat.

Einkäufe vom Experten persönlich überprüfen lassen

Kundinnen und Kunden erhalten am Gesundheitstag im Alstertal-Einkaufszentrum außerdem ein tolles Goodie und können am 7. April 2019 ihre Einkäufe von Dr. Wimmer persönlich überprüfen lassen. Möglich macht das die einmalige Aktion „Check your Bag“. Konkret und individuell zeigt der Experte Interessierten auf, wo eventuell noch kleine Ergänzungen oder Änderungen zu einem besseren Lebensstil in Sachen kluger Ernährung getätigt werden können. Besucher, die ihre Einkaufstaschen öffnen, erhalten somit einfach umsetzbare Empfehlungen für den Alltag oder den nächsten Einkauf.

Und Fans, denen einfach nur an einem Selfie, Autogramm oder signierten Buch von Dr. Johannes Wimmer liegt, erhalten in Norddeutschlands größter Shoppingmall ebenfalls die Chance dazu.

Datum und Uhrzeit:

Sonntag, 7. April 2019, 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Location: Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg 

Bildnachweis: Copyright: MedServation GmbH

Quelle:

SOCIETY RELATIONS & Communications
Press Work + Public Relations + VIP Guestmanagement + Events Relations und Communications, Hamburg

Mehr Interessantes zu gesunder Ernährung & Co. lesen Sie hier.

 

Piercings an der Nase, der Lippe, im Intimbereich…der Trend, sich an diesen und weiteren Körperstellen Silberschmuck einsetzen zu lassen, hält unvermindert an. Nicht immer geht das gut, wie aktuell das Beispiel einer jungen Frau aus Brasilien zeigt.

Berichten der Online-Ausgabe der Daily Mail aus Großbritannien zufolge hat sich Layane Dias – so der Name der jungen Frau – letztes Jahr im Juli die Nase piercen lassen. Damals war sie gerade mal 20 Jahre jung. Nach dem Piercing – so bericht es die dailymail.co.uk – stellte die Frau eine Schwellung im Nasenbereich fest. Zu dem Zeitpunkt aber dachte sich die junge Brasilianerin nichts dabei.

Auf Piercing folgt Leidensweg

Dabei begann hier schon ihr Leidensweg. Es folgten Fieber und starke Schmerzen in den Beinen. Diese gingen bald schon in ein Gefühl der Taubheit im gesamten Körper über. Eine körperliche Reaktion, die sie zudem am Gehen hinderte. Ärzte, denen sich die Patientin vorstellte, hatten anfangs Schwierigkeiten, eine genaue Diagnose zu stellen, entdeckten aber sehr bald die Bakterienart „Staphylococcus aureus‘ im Blutkreislauf von Layane Dias.

Daraufhin entdeckten die Mediziner auch den Entwicklungsherd der Bakterien – die Nase. Die junge Frau gab den Ärzten gegenüber daraufhin an, dass sie  das Piercing erst vor wenigen Wochen erhalten hatte. Weitere Untersuchungen ergaben daraufhin, dass die Brasilianerin bereits 500 Milliliter Eiter im Körper hatte, der auf drei Wirbel in ihrem Rückenmark drückte.  

Es folgte eine Notoperation und der verantwortliche Arzt, der Neurochirurg Oswaldo Ribeiro Marquez, sprach lokalen Medien gegenüber davon, dass er diese Art bakterieller Infektion, die durch ein Piercing verursacht wurde, in seiner gesamten Karriere noch nie gesehen hatte. Diese Notoperation stoppte die Infektion schließlich, doch die junge Frau büßte dabei beide Beine ein. 

Nach Not-Operation verlor die junge Frau beide Beine

Auf dailymail.co.uk wird der verantwortliche Arzt, Marquez, wie folgt zitiert:

Der Eiter hätte eine Infektion verursachen können, die möglicherweise tödlich war. Als die Flüssigkeit entfernt wurde, dekomprimierte sich ihr Mark und dies verhinderte, dass sich ihr Zustand verschlechterte.“

Für die junge Frau war der Verlust beider Beine freilich ein Schock.

Dennoch scheint sie zu neuem Lebensmut gefunden haben – trotz des Rollstuhls, an den sie seit dieser Not-OP gefesselt ist.

Gegenüber der Online-Ausgabe der britischen Daily Mail sagte sie:

„Ich habe andere junge Leute in Rollstühlen getroffen und habe gesehen, dass ich so glücklich sein kann [im Rollstuhl]. Jetzt mache ich Sport wie Basketball und Handball.“

In dem Artikel wird weiterhin auf eine Dermatologin verwiesen, die davon ausgeht, dass Probleme, die sich beim Piercing ergeben, von dem Ort stammen, an dem das Piercing durchgeführt wurde. Sie weist darauf hin, dass jeder den Ort, an dem er ein Piercing machen lassen möchte, genauestens unter die Lupe nehmen sollte.

Beim Piercing gilt: Hygiene, Hygiene, Hygiene

Hier gilt sowieso: im Zweifelsfall lieber wieder gehen!

Besonders bitter dürfte bei dem Fall von Frau Dias sein, dass sie zuvor drei Piercings auf der rechten Seite ihrer Nase gehabt hatte und sich dann entschied, links eines zu haben. Dieses neue Piercing war es dann auch, das die Infektion ausgelöst hatte. 

Den Originalartikel, der auch Bilder der Frau enthält, lesen Sie hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

Ein Gastbeitrag von Birgit. „Immer müde“ – das soll hier im Gastartikel mein Thema sein. Denn ich habe die Erfahrung vor kurzem gemacht und denke, dass es bestimmt vielen Frauen da draußen ebenso ergeht und ich mit meinem Erfahrungsbericht ein wenig Orientierung bieten kann.

Die totale Müdigkeit erreichte mich vor Weihnachten. Von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung. Wenn ich morgens aus dem Bett stieg, fühlte es sich an, es hätte ich höchstens eine Stunde geschlafen. In der Stunde, in der sich mein Kind für die Schule fertig machte und ich in der Zeit die Schulbrote bestrich, kam ich kaum heraus aus dem Gähnen.

Müde bis in den letzten Knochen

Die extreme Müdigkeit machte es mir sogar schwer, eine Zeitlang stehend zu verbringen. Ich fühlte mich bis in den letzten Knochen müde und war froh, wenn ich die Pausenbrote geschmiert und eine Gelegenheit zum Hinsetzen hatte. Da mein Kind im Bad stets seine Zeit braucht, trank ich in der Zeit in Ruhe einen Tee in der Küche. Vom Kaffee bin ich schon lange weg, weil ich ihn auf Dauer schlecht vertrage. Aber ich denke, dass er mir auch nicht viel bei meinem Problem, stets müde zu sein, geholfen hätte.

Und während meiner ruhigen Minuten bei einer dampfenden Tasse Tee, schlug sie dann auch wieder zu: die Müdigkeit. Aber wie! Ich kann mich an keine Zeiträume in meinem Leben erinnern, in denen ich nach dem Aufstehen so unendlich müde war.

Wie mit dieser Müdigkeit die nächsten Tage überstehen?

Ich weiß noch, wie mich die blanke Panik befiel: es war kurz vor Weihnachten und mein einziger Gedanke war, wie ich das Fest wohl überstehen sollte, mit dieser Müdigkeit? Da ich eine verständnisvolle Frauenärztin habe, habe ich sofort einen Termin bei ihr bekommen, denn meine Ahnung war, dass es bereits die Wechseljahre sein könnten. Ich bin etwas über Mitte Vierzig.

Das wollte ich abklären lassen.

Die Tage bis dahin verbrachte ich manches Mal so, dass ich, nachdem mein Kind zur Schule gegangen war, wieder ins Bett ging und noch ein, zwei Stunden schlief. Ich arbeite von Zuhause aus, muss also nicht alltäglich mein Haus für den Job verlassen.

Wenn ich mich doch soweit fühlte, die Arbeit am Schreibtisch anzugehen, dann musste ich nach circa drei Stunden schon wieder abbrechen. Ich war zu müde und konnte mich kaum auf den Beinen – beziehungsweise auf dem Stuhl – halten…!

Auch am Nachmittag extrem müde

Meist legte ich  mich in so einer Situation noch einmal hin, aber ein Zustand war das freilich nicht. Zumal sich die Müdigkeit auch in den Nachmittag zog. In Zeiten, in denen mit meinem Kind ein wenig Spielplatz oder ein Spaziergang in der Natur anstand, war ich wiederum extrem müde. Es fiel mir auch sehr schwer, mit dem Nachwuchs dann später die Hausaufgaben anzugehen. Ich schlief fast dabei ein! Das Dilemma betraf freilich auch die Hausarbeit, ich schaffte vor Müdigkeit kaum etwas. Der Horror vor den bevorstehenden Feiertagen wurde denn auch immer größer. Mein Partner war nicht wirklich eine Hilfe, denn er arbeitet wochentags auswärts. Eine Wonne waren natürlich die Wochenenden, an denen er da war und ich ausschlafen konnte. Allerdings braucht man auch keinen Familienausflug anzugehen, wenn einer der Familie erst nach eins aus dem Bett findet…! Nicht schön.

Zwischenzeitlich bemühe ich Google und gab „immer müde“ in den Suchschlitz ein. Das half aber auch nicht viel, denn „Dr. Google“ ist nun wahrlich kein guter Ratgeber in Sachen Symptome. Für mich jedenfalls nicht. Denn dem Wörtchen „müde“ folgten unzählige Treffer, die zu vermeintlichen Krankheitsbildern führten, die man aufgrund von Müdigkeit vielleicht ja schon haben kann.

Nichts für mich!

Gründliche Untersuchung in Sachen Müdigkeit

Umso froher war ich, als der Tag des Termins bei der Frauenärztin anbrach. Sie befragte mich gründlich, untersuchte mich, nahm Blut ab. Kurz darauf hatte ich schon das Ergebnis: eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Und Entwarnung: die Wechseljahre waren es noch nicht. Wie schön! Ich bin zwar – wie erwähnt – noch keine Fünfzig,  aber man (FRAU) weiß ja nie…!

Ich bekam Tabletten verordnet und nehme diese jetzt erst einmal. In zwei Monaten bin ich dann wieder bei der Frauenärztin bestellt, damit die checken können, ob die Arznei was bewirkt hat.

Zusätzlich nehme ich auf Anraten einer Freundin noch Vitamin D-3-Tabletten. Diese sollen das wenige Sonnen- und Tageslicht, das man ja als typischer Home-Office-Mensch zu sehen bekommt, ausgleichen. Der besagten Freundin haben diese Tabletten auch dergestalt geholfen, dass sie nicht immer so müde war. Sie kennt dieses Phänomen nämlich auch! Allerdings hat sie keine Probleme mit ihren Schilddrüsenwerten.

Deshalb – und was ich prinzipiell mit diesem Artikel hier sagen will -: stets müde zu sein, kann die verschiedensten Ursachen haben! Das sollte jedem klar sein. Wichtig ist, dass dieses belastende Phänomen untersucht wird.

Wer über einen längeren Zeitraum hinweg von einer bleiernen Müdigkeit befallen wird, sollte deshalb den Gang zu einem Arzt des Vertrauens nicht scheuen! Ob Hausarzt oder – wie bei mir – der Frauenarzt, das ist ganz egal. Hauptsache, man klärt es ab.

Dauermüdigkeit hat immer eine Ursache!

Denn: eine Ursache hat die Dauermüdigkeit eigentlich immer und kaum jemand kann müde seinen Alltag bewältigen. Ganz klar.

Klar ist aber ebenso, dass die Ursachen der Müdigkeit so individuell sind, wie die verschiedenen Menschen selbst. Und: was „Schlimmes“ ist es selten, was uns müde macht. Deshalb unbedingt einen Arztbesuch ins Auge fassen.

Denn: die Alternative ist nicht wirklich alltagstauglich!

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Magersucht - sie ist ernst zu nehmen

„Unverkrampftes, aber gesundes Essverhalten scheint in unserer Gesellschaft vom Aussterben bedroht.“ – das sagt Antje Döhring,  Autorin des Buches „Weniger“, in dem es um ein Mädchen geht, das langsam in eine Magersucht rutscht.

Jasmin – so der Name der Protagonistin – steht damit stellvertretend für viele (junge) Leute, die ein schwieriges Verhältnis zum Essen und damit auch zum eigenen Körper haben. War es vor Jahrzehnten schon angesagt, schlank zu sein, wird diesem vermeintlichen Ideal, das vor allem medial befeuert wird, heutzutage von unzähligen Usern in den sozialen Netzwerken gefrönt. Instagram, Facebook und Twitter sind voll von Menschen, die sich dünn, muskulös und sehr attraktiv präsentieren.

Dass sich auf diese Art und Weise Personen dem Schlankheitswahn widmen, die näher am User dran sind, als beispielsweise Supermodels, macht das Ganze nicht einfacher.

Denn nicht wenige Menschen fühlen sich dadurch animiert, sich ebenso einem Kult um ihren Körper hinzugeben. Eine bedenkliche Entwicklung, die im Buch von Antje Döhring subtil eine Rolle spielt und dem Leser im Rahmen der Handlung übermittelt wird.

Wir sprachen mit der Autorin, die auch außerhalb ihres schriftstellerischen Tuns ein spannendes Leben hat.

FB: Frau Döhring, wie ist die Idee zu Ihrem Buch „Weniger“ (im Bild das Buch-Cover) entstanden?

Ursprünglich war die Geschichte um das Mädchen Jasmin, das langsam in eine Magersucht hineinrutscht, nur ein Nebenstrang in einem anderen Gegenwartsroman, der noch nicht erschienen ist. Ich brauchte damals Gründe, warum in einer Familie nach und nach alle dem Fleischessen entsagen: Der eine war ohnehin Vegetarier, der andere wollte dann wegen Gelenkproblemen verzichten. Blieb die Frage – warum isst bald auch die Tochter Jasmin kein Fleisch mehr? Aus Fleischverzicht wurde in meinem Kopf Diät und daraus wiederum schließlich eine Magersucht.

Der Verlag, der den Roman herausbringen wollte (mittlerweile jedoch nicht mehr existiert), hatte festgestellt, dass das Manuskript zu umfänglich geworden war. Hier und da ein wenig herumzukürzen schien nicht sehr vielversprechend.

Schließlich entschloss ich mich dazu, diesen Handlungsstrang  um Jasmin quasi „auszukoppeln“, weil ich fand, dieses Thema braucht eine „eigene Stimme“. Dafür musste ich mich natürlich dann noch einmal wesentlich tiefschürfender mit der Materie beschäftigen, als es für eine Nebenhandlung nötig gewesen wäre.

FB: Magersucht, dünner werden wollen, Models nacheifern – das war mal vor einiger Zeit ein Riesenthema, das gefühlt täglich in den Medien präsent war. Jetzt hat das allerdings etwas nachgelassen, aber es hat sich ja hier kaum etwas verändert – es werden immer noch ganz viele (junge) Menschen magersüchtig, oder?

Gut, „ganz viele“ zum Glück nicht; hochgerechnet finde ich dennoch auch 0,3 bis 0,6 % der Frauen zwischen 12 und 35 erschreckend. Was aber noch viel bedenklicher stimmen sollte: Diese Zahlen steigen seit Jahren ständig an. Man muss  davon ausgehen, dass dieser Trend noch nicht abgebrochen ist. Und: Es sind nicht nur junge Mädchen im Teenageralter, sondern vor allem Frauen in Umbruchphasen (also auch junge Mütter und Frauen um die Menopause, bei denen sich der Stoffwechsel meist ganz natürlich verlangsamt). Jedoch sind auch zunehmend junge Männer betroffen, die sich parallel an ihrem Muskelaufbau abarbeiten.

Was ich ebenfalls ganz erschreckend finde, ist die Tatsache, dass in der Bevölkerung oft noch die Vorstellung existiert, dass Magersucht „nur so eine pubertäre Phase“ sei, ein „Model-spielen-wollen“ und Wichtigmachen, das mit Omas guter Küche schon wieder in Ordnung käme. Dabei sterben mehr als 10 % der Betroffenen! Damit ist Magersucht, auch Anorexie genannt, nach wie vor die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Es ist keine „Teenie-Spinnerei“, sondern eine sehr ernstzunehmende psychische Erkrankung, bei der das Dünnerwerden, streng genommen, eher das Symptom als die Krankheit ist.

FB: Haben Sie in Sachen Magersucht Zahlen für Deutschland parat? 

Die letzten seriösen Statistiken u.a. des Robert-Koch-Instituts, die ich gefunden habe, sind meist noch von 2012.  Man kann davon ausgehen, dass ca. 5 Mio Deutsche an irgendeiner Essstörungen leiden. Davon wiederum sind über 100 000 magersüchtig.

Es wird davon gesprochen, dass unter Teenagern bereits jede/r dritte bis fünfte Symptome eines gestörten Essverhaltens zeigt! Also ständig auf die Waage guckt, Kalorien zählt oder aber im Gegenteil hemmungslos riesige Mengen anfallartig in sich hineinstopft. Ein unverkrampftes, aber gesundes Essverhalten scheint in unserer Gesellschaft vom Aussterben bedroht.

FB: Woran liegt das, dass so viele Menschen – vor allem Jugendliche/Mädchen – ganz dünn sein wollen? Inzwischen dürfte doch zumindest ein Bewusstsein darüber herrschen, dass die meisten Models oder/und Schauspielerinnen, die von Plakaten lächeln, in einer oberflächlichen Scheinwelt leben, die mit dem realen Leben kaum was zu tun hat…

Bei den meisten jungen Menschen, die immer weiter abnehmen wollen, geht es im Grunde ja nur am Rande um das Dünnsein als solches. In einer  Gesellschaft, die von Individualität und dieser „Jeder ist seines Glückes Schmied“-Mentalität geprägt ist, dazu noch gepaart mit Leistungsanforderungen aller Art,  hängt es wohl vielmehr damit zusammen, dass gerade junge Leute oft eine Menge an Möglichkeiten und Lebensentwürfen vorfinden, aber damit auch gleichzeitig vor der Aufgabe stehen, die jeweils richtige „Wahl“ zu treffen – vom schulischen und beruflichen Weg über die politische Meinung, Freunde, Liebe, eigene Familie ja/nein, oder gesundheitliche Entscheidungen. Stießen sie in früheren Dekaden schnell an die Grenzen dessen, was Elternhaus, Staat und Kirche vorgaben, erscheint heute alles viel freier, theoretisch erreichbarer, aber nicht unbedingt auch praktisch.

Vieles ist nach wie vor vom einzelnen gar nicht immer beeinflussbar, und in jungen Jahren noch weniger.  Und es kann sogar überwältigend wirken. Wenn dann noch durch die kapitalistische Warenwelt suggeriert wird, dass „jung und schön“ gewinnt, aber man gerade – pubertär eigentlich normal – an sich selbst zweifelt, dann scheint es am einfachsten, genau das im eigenen Leben zu beeinflussen und „in den Griff zu bekommen“, was eben noch am ehesten beeinflussbar ist: Der eigene Körper, das eigene Gewicht.

Darüber hinaus ist es in den vergangenen Jahrzehnten immer schwieriger geworden, dem Idealbild einer attraktiven Frau nahe zu kommen (zumindest werblich gesehen)! War es  in den 60-er (siehe Twiggy) noch „genug“, möglichst dünn zu sein, gehörten zum Schlanksein ab den 90-ern (Ära der „Supermodels“ á la Claudia Schiffer) bereits die Kurven an den richtigen Stellen hinzu. Doch seit das Zeitalter von sozialen Selbstbespiegelungsmedien samt Selfies auf Instagram, Tinder und Tumblr angebrochen ist, kommt zu „dünn, aber mit Kurven“ noch das neue Gebot hinzu, „sportlich definiert“ auszusehen!

Für die meisten fast unerreichbar. Doch es scheint dennoch immer noch eher „machbar“ als die Vorstellung, immer zu funktionieren und „die richtigen Schulnoten für den richtigen Job, samt dem richtigen Partner für das beste aller Leben“ hinbekommen zu müssen.

Kurz gesagt: Tiefe Selbstzweifel und ein Gefühl der Machtlosigkeit führen heutzutage bei vielen, vor allem jungen Menschen dazu, eine ernste psychische Störung zu entwickeln, die sich primär darin manifestiert, den eigenen Körper möglichst „marktkonform“ zu  trimmen. So leiden Körper und Seele gleichermaßen.

Es genügt also nicht, dass Magersüchtige einfach wieder mehr essen. Auch die Leerstellen in der Seele müssen mit Sinn gefüllt werden.

FB: Wie haben Sie die Recherche zu dem Buch gestaltet, sind Sie in die echte Welt von magersüchtigen Menschen eingetaucht oder/und  gab es auch Fälle in Ihrem Umfeld?

Zum Glück hatte ich weder im näheren noch weiteren Umfeld Betroffene; allerdings habe ich nach der Veröffentlichung viele – teils überraschende, bestürzende – Rückmeldungen von Bekannten wie auch Fremden erhalten, die das Monster Essstörung aus eigenem Erleben kennen.

Ich habe das getan, was ich als gelernte Journalistin ganz gut kann: recherchieren. Ich habe sehr viel Fachmaterial zum Thema gelesen, Filme gesehen, Betroffeneninterviews gehört usw. Mich hat erschreckt, wie weitverbreitet dieses Problem ist, ohne dass es allzuoft an die Oberfläche des gesellschaftlichen Bewusstseins kommt.

Auf dieser Basis dann die Geschichtenerzählerin in mir ihre Arbeit tun lassen: Sich die Figur der Jasmin nicht nur auszudenken, sondern quasi in sie hineinkriechen und zu versuchen, mit ihren Augen zu sehen.

Natürlich habe ich die entsprechenden Stellen im Roman vor der Veröffentlichung auch von Therapeutinnen für Essstörungen lesen lassen, um sicherzugehen, dass es sowohl fachlich korrekt als auch plausibel rüberkommt.

FB: Ab wann wird „Dünn sein“ zur Krankheit?

Das kann ich als Nicht-Fachfrau nicht sagen ….

FB: Woran können Eltern merken, dass ihr Nachwuchs ein echtes Problem hat und gegebenenfalls in eine Magersucht driftet?

Siehe oben: das möchte ich Fachleuten überlassen. Ein aktueller, guter Beitrag dazu findet sich hier.

FB: Was müsste – Ihrer Meinung nach – noch an öffentlicher Aufklärungsarbeit geleistet werden, um diese Thematik noch stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und mehr Menschen zu sensibilisieren?

Es gab und gibt immer mal wieder dazu in den Medien Berichte. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es noch zu oft als ein „Extrem“ beim Publikum ankommt. Dabei kann eine Essstörung auch bei Menschen in normalen, „geordneten“ Lebensumständen auftreten, wenn einige, vor allem innere Probleme zusammenkommen. Das kann schleichend und unauffällig passieren. Genau solch ein „normales Mädchen in einer normalen“ Familie habe ich in der Figur der Jasmin zu zeichnen versucht.

Außerdem: Essstörungen scheinen mir nach wie vor mit einem gewissen Stigma belegt. Während Burn-out, Depression oder Phobie langsam in der breiten Masse als Krankheit „anerkannt“ werden, ist essgestört zu sein oder ein essgestörtes Kind zu haben weiter etwas irgendwie Peinliches, ein Versagen. Zudem habe ich, wie gesagt, den Eindruck, dass es bei vielen immer noch unter „pubertäre Spinnerei“ läuft.

Ich glaube nicht, dass viel auch viel hilft – in dem Falle mediales Bombardement mit dem Thema. Aber dafür stetig und mit geeigneten Mitteln sollte ein Bewusstsein geschaffen werden, das es sich um eine vampirhafte Krankheit handelt, die selten von selbst verschwindet.

FB: Zu Ihnen: Sie waren viele Jahre mit Ihrem Mann und Ihren Kindern im Ausland und sind nun wieder in Deutschland. Wie haben Sie die letzten Jahre – Sie lebten in den VAE – erlebt und wie ist es nun, wieder in der alten Heimat zu sein?

Mir war bewusst, dass man nach zwanzig Jahren im Ausland nicht einfach wieder „nach Hause kommt“ – so, wie das viele Daheimgebliebene sich vorstellen. Insofern war ich gewappnet, dass es nicht sofort super glattlaufen muss. Ein wenig „Fremdeln“ auch oder gerade in der alten Heimat ist ganz normal. Nach nunmehr eineinhalb Jahren zurück sind wir jedoch „angekommen“.

Die Emirate waren von den Alltagsumständen – nach unseren Jahren in Saudi-Arabien, Indien und Libyen – auf jeden Fall sehr einfach, weil dort alles auf hohem und höchstem Niveau abläuft. Wir hatten dort auch einen wunderbaren Freundeskreis.

FB: Was vermissen Sie an Ihrem damaligen Zuhause auf Zeit und über was freuen Sie sich, hier in Deutschland?

Ich finde, von jedem Land vermisst man etwas anderes, und das ist ja ganz normal. Das einzige, was da vielleicht verbindend ist: Unsere Freunde leben um den ganzen Globus verstreut, und jeder weitere Umzug brachte eben sehr viele Abschiede, aber auch wieder viele neue Bekannte und Freunde mit sich.

Aus den Emiraten fehlt mir am meisten der großartige kulturelle Schmelztiegel; immerhin sind über 85% aller in den V.A.E. lebenden Menschen Ausländer! Es ist beispielhaft, wie völlig normal und konfliktfrei dort Leute aus über 200 Ländern, somit aus unzähligen Kulturen, Sprachen und Religionen miteinander auskommen. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft allerorten – das ist wunderbar gewesen.

Wen Details aus unserer Zeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten interessieren: hier mein Blog dazu.

Hier in Deutschland genießen wir den Wechsel der Jahreszeiten (obwohl ich es kalt noch nie mochte) und das großartige, geistig-kulturelle Angebot sowie die Nähe zur Großfamilie und alten Freunden.

FB: Welchen Projekten widmen Sie sich aktuell bzw. welche Pläne haben Sie für die nächste Zeit? Können Sie schon etwas verraten?   

Die englische Übersetzung von „Weniger“ ist gerade als „Featherlight. Hope rekindled“ erschienen, ein weiteres Manuskript harrt der Überarbeitung, momentan habe ich zudem ein neues Projekt begonnen – mal etwas ganz anderes, ein historisches Thema, das den Leser sehr weit zurückführen soll …

Infos:

Antje Döring - Autorin

Magersucht – ein Thema, dem sich Autorin Antje Döring angenommen hat

Antje Döring (im Bild):

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Buch „Weniger“ unter anderem bei Amazon.

Bild Autorin: privat / Cover „Weniger“: „NaWillArt Coverdesign“

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