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Frauen und Brustkrebs – das war in den letzten Jahren ein Riesenthema – zu Recht! Denn die vielen Kampagnen und Aufklärungsprojekte dürften dazu beigetragen haben, dass viele Frauen für das Thema sensibilisiert sind und entsprechende Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Aktuell jedoch gibt es Prognosen, die sich mit einer anderen Krebsart in Zusammenhang mit dem weiblichen Körper befassen.

Sie besagen, dass sich die Todesfälle von Frauen bis 2030 durch Lungenkrebs verdoppeln werden und dieser Krebs den Brustkrebs somit ablöst. Das ist nicht einfach mal so dahergesagt, nein: das haben Experten dieser Tage auf einem Kongress in Wien herausgearbeitet. Wer ihr aktuelles Fazit zu dieser Krebsart liest, dem dürfte – wenn er noch immer dem blauen Dunst frönt – das Rauchen vergehen.

Natürlich hört man (FRAU) das nicht gern, wenn man – manchmal ja auch nur in Gesellschaft – zum ungesunden Glimmstengel greift. Die meisten dürften hier nach dem Motto verfahren, das man auch in Sachen schwerer Verkehrsunfälle zu verinnerlichen pflegt: „Es trifft immer nur die anderen“.

Wer mit dieser Pseudo-Beruhigung weiterhin an seinem Laster festhält, dem kann freilich kein Vorwurf gemacht werden. Wer aber vielleicht schon eine ganze Weile mit dem Gedanken spielt, das Rauchen aufzugeben, der dürfte in den neuesten ärztlichen Erkenntnissen ein gute Motivation finden, den ungesunden Glimmstengeln auf immer abzuschwören.

Lesen Sie hier mehr über die Ergebnisse der Zusammenkunft führender Krebs-Experten in Wien. 

Bildnachweis: pexels.com

Annett Laufer

Naturheilkunde und alles, was damit zu tun hat – das ist die große Leidenschaft von Annett Laufer (im Bild). In einem beschaulichen Örtchen in Sachsen, das sowohl an Sachsen-Anhalt als auch an Brandenburg grenzt, hat sich die Naturliebhaberin vor einigen Jahren einen Traum erfüllt und ihr eigenes Massage- und Wellness-Studio eröffnet. Parallel zu ihrem eigentlichen Beruf im Handel hatte sie sich zur Wellness- und Massage-Therapeutin weitergebildet und geht in diesen beruflichen Aktivitäten nunmehr voll auf.

Gesundheitliche Probleme gaben Ausschlag für Naturheilkunde

Durch eigene Autoimmunerkrankungen immer auf der Suche nach neuen Wegen, ihren Gesundheitszustand zu verbessern, gibt Annett Müllner eigene Erfahrungen zwischenzeitlich an andere Menschen weiter. Wir haben mit ihr gesprochen.

FB: Annett – Du hast Dir mit einem eigenen Wellness-Studio einen großen Traum erfüllt. Wie lange hast Du den schon geträumt und wie kamst Du zum Thema Wellness?

Mein Beruf als Fachverkäuferin, den ich fast seit 30 Jahren ausübte, machte mich nicht glücklich. Die Liebe und das Interesse für die alternative Heilkunde beschäftigen mich seit Jahren. Somit habe ich den Entschluss gefasst, neue Wege zu gehen und machte 2016 eine Ausbildung zur Massage – und Wellnesstherapeutin. Im Oktober eröffnete ich mein Wellnessstudio und erfüllte mir einen großen Traum.

FB: Was bietest Du für Massagen an? Kannst Du etwas näher darauf eingehen?

Ja – natürlich, die gängigste ist immer noch die klassische Massage, schon beim Verteilen des Massageöls erfühle ich die Problemzonen in der Muskulatur, um diese dann zielgerichtet durch kräftige Knetungen, Walkungen und Streichungen zu lockern und die Durchblutung im Gewebe zu steigern.

Gezielte Massagen für Wohlbefinden von Kopf bis Fuß

Bei der Schröpfmassage wird nach vorherigem Einölen der Haut der Schröpfkopf über die Haut gezogen, bis sie sich rötet. Ziel dieser Massage ist es, die Durchblutung anzuregen. Schröpfen hat seinen Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Die Fußreflexzonenmassage hilft uns dabei, nicht nur zu entspannen, sondern auch gezieltem Einsatz bestimmter Körperregionen und Organe zu beeinflussen und somit die Selbstheilungskräfte anzuregen. Durch die Massage werden die Füße gelockert, die Gelenke gedehnt und die Durchblutung angeregt. Darüber hinaus wirkt sie angenehm beruhigend auf das gesamte Nervensystem.

Wellness pur ist die Aromaölmassage. Harmonisch fließende Bewegungsabläufe mit reichlich und gut temperiertem, von den Kunden ausgewählten Aromaöl, bringen Sie in einen Zustand von Entspannung, Ruhe und innerem Frieden und hinterlassen ein langanhaltendes Wohlgefühl.

Aufbauende Massagen lindern Verspannungen

Die Breuss-Massage ist eine regenerierende und aufbauende Massage, die sowohl körperliche wie seelische Verspannungen zu lindern vermag.

Zum guten Schluss biete ich noch die faszinierende Methode der Hot Stone Massage an, wo nicht nur mit sehr warmen Basaltsteinen, sondern abwechselnd auch mit sehr warmen Händen massiert wird. Die sich über den ganzen Körper ausbreitende Wärme sorgt für optimale Muskellockerung und wohlige Entspannung.

FB: Das Thema Gesundheit bzw. Naturheilkunde ist generell sehr wichtig für Dich, Du beschäftigst Dich auch mit Stoffwechselkuren und Darmreinigung. Erzähl doch mal mehr hierüber!

Durch Autoimmunerkrankungen suchte ich immerzu neue Möglichkeiten, meinen Gesundheitszustand zu verbessern. Nach Jahren bin ich dann auf die Stoffwechselkur gestoßen und konnte durch diese meinen Gesundheitszustand enorm verbessern. Ich fand wieder zu mehr Energie und Lebensqualität. Dieses Wissen möchte ich nun an Menschen, die gesundheitliche Probleme oder übergewichtig sind, weitergeben. Darmreinigungen sollte man sowieso regelmäßig durchführen, da ein verschlackter Darm Krankheiten hervorrufen kann.

FB: Stellt sich sofort ein gesundheitlicher Effekt ein, wenn man seinem Körper diese Maßnahmen angedeihen lässt?

Der Körper braucht schon seine Zeit, sich zu regenerieren. Man muss ja bedenken, wie lange es gebraucht hat, bis sich die Beschwerden oder Übergewicht eingestellt haben, mitunter über Jahre. Wir arbeiten in einem Team zusammen und konnten schon viele Erfahrungsberichte darüber sammeln.

Facebook-Gruppe zu Naturheilkunde ist gestartet

FB: Zu all diesen Themen hast Du eine Facebook-Gruppe gegründet, die auf sehr viel Interesse stößt. Welche Kommunikation findet hier zwischen Dir und den Mitgliedern statt?

“Sanft entgiften-abnehmen-entschlacken und einfach Wohlfühlen“ ist der Name der Gruppe. Da können sich die Mitglieder in Ruhe umschauen und Erfahrungsberichte lesen. Wer Interesse hat, bekommt dann individuell, auf seine Probleme zugeschnitten, die Informationen zugesandt. Eine Anleitung und Betreuung über die Kuren hinweg, sowie Zugang in Gruppen mit Stoffwechsel – und Darmreinigungskurteilnehmer, mit großem Austausch über Gesundheit und Rezepten wäre dann der nächste Schritt.

Am schönsten sind die Feedbacks, die ich danach erhalte, das macht mich zufrieden und glücklich.

FB: Wenn Du mal Zeit für Dich hast, was machst Du dann? Gibt es Hobbys?

In meiner Freizeit gehe ich gern mit meiner Familie und unserem Hund in die Natur, lange Spaziergänge, sowie Gartenarbeit zum Ausgleich tun mir gut… Dann lese ich gern, vor allem Sachbücher zur Naturheilkunde.

FB: Was steht als nächstes bei Dir in Sachen Wellness und Naturheilkunde an, gibt es Pläne, die Du Deinen (potentiellen) Kunden schon verraten kannst?

In Sachen Wellness bin ich immer auf der Suche nach Weiterbildungen, sodass ich mein Angebot erweitern kann. Monatlich habe ich immer eine Rabattaktion, die auch auf Facebook, auf meine Seite „Massage & Wellness Annett Müllner“ veröffentlicht werden.

Informationsabende zu Stoffwechsel- und Darmreinigungskuren

Im Team laufen Vorbereitungen für Informationsabende zur Stoffwechsel- und Darmreinigungskur. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, vorgesehen sind Leipzig, Dresden und Langenreichenbach. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben und jeder interessierte ist herzlich dazu eingeladen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Bildnachweis: Annett Müllner

„5-Euro-Trick“, „Miracle Morning“, „hippe Kräuter“ und „Intervallfasten“ – surft man in Sachen Lifestyle ein wenig im Internet herum, kommen einem die schrägsten Dinge unter, die jetzt gerade (angeblich) DER Lifestyle-Trend sein sollen.

Nun ja, manches ist – wie so oft – einfach nur zum Schmunzeln, da kann man den Kopf darüber schütteln. Zumal selbst unsere Bundeskanzlerin in der Lifestyle-Rubrik auftaucht. Weshalb, bleibt nebulös, denn sie hat sich nicht etwa einen strassbesetzten Hosenanzug zugelegt, sondern es geht um ihren Portugal-Besuch. Entweder dem Redakteur ist die Rubrik verrutscht oder aber – auch eine Möglichkeit – er sieht in diesem Besuch schon eine Art Lifestyle, gemeint als „durchatmen“ der Kanzlerin von den Geschehnissen in Deutschland.

Nun ja, so genau weiß man das nicht, deshalb widmen wir uns doch einfach den Lifestyle-Themen, die nichts mit Politik zu tun haben und im Moment DIE angesagtesten überhaupt sein sollen. So zum Beispiel „Intervall-Fasten“.

Was sich anhört wie eine Durchsicht für`s Auto, ist mal wieder eine neue Methode, die wohl Abnehmwilligen schmackhaft gemacht werden soll.

Die Abendzeitung München schreibt hierzu:

„Beim Intervallfasten geht es darum, dem Körper bewusst für einen bestimmten Zeitraum Nahrung vorzuenthalten und unserem System so die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren. In welchem Rhythmus das geschieht, hängt von der jeweiligen Form ab.“

Jeder, der schon mal solche Ernährungskonzepte ausprobiert hat, weiß, dass das wohl zum Scheitern verurteilt ist. Wenn überhaupt hilft doch langfristig nur die Umstellung der Ernährung, alles andere ist meist nur heiße Luft. Oder – in diesem Fall – schon Sommerloch, wer weiß?! Wir senken hier eher den Daumen, so richtig lifestylig ist das nicht.

Schauen wir mal, was es mit den „hippen Kräutern“ auf sich hat.

Denn auch das Grünzeug ploppt in der News-Lifestyle-Kategorie („Kräuter sind hip“) auf, und zwar darum (Zitat aus Volksfreunde.de):

 „Immer mehr Freunde des guten Geschmacks empfinden ihren Selbstversorgergarten als den wahren Luxus unserer Zeit. Kräuteranbau ist dabei die einfachste Art, gesunde Lebensmittel in den täglichen Speiseplan einzubauen und Vielfalt auf kleinstem Raum zu genießen. Damit der Anbau zum Erfolg wird, muss man die Standortansprüche der verschiedenen Kräuter berücksichtigen. Mit der Küchenschürze in den Garten gehen, einmal quer durchs Kräuterbeet ernten und schon hat man den Kräutermix für das Salat-Dressing, die Pasta-Soße oder eine Fleischmarinade beisammen. Der Anbau von Würz- und Aromapflanzen kommt für jeden infrage, der eine Gartenecke mit mindestens fünf Stunden Sonne täglich besitzt.“

Daumen hoch! Das ist wirklich cool und gesund noch dazu! Hat was. Zumindest dann, wenn man den erwähnten sonnigen Standort hat und derlei Gewächse heranzüchten kann.  

Das nächste angebliche Lifestyle-Thema hat nichts mit Essen und Genuss zu tun, es geht um Kleidung, genauer gesagt: um den „5,00-Euro-Trick“.

Dieser wird in zwei dürren Absätzen auf abendblatt.de erklärt und besagt eigentlich – nichts. Aber lesen Sie selbst, vielleicht erschließt sich Ihnen beim Lesen der Lifestyle-Gedanke:

„München. Ein Kleid alleine ist nicht mehr hipp genug. Gemäß des derzeit angesagten Prinzips Mix and Match werden von den Modevorbildern gerne Kleidungsstücke kombiniert. Die Styling-Experten der Zeitschrift „Instyle“ (Onlineausgabe) raten, zum Beispiel unter ein langes weites Maxikleid ein einfaches weißes T-Shirt zu ziehen. Sie sprechen vom Fünf-Euro-Trick. Auch das ärmellose Top, das Business-Kleid oder ein Bustierkleid lassen sich so aufwerten.“

Na ja…lassen wir das mal so stehen, es möge jeder selbst entscheiden, ob er das als Lifestyle sieht oder nicht.

Last but not least: der „Miracle Morning“ – der angeblich letzte Lifestyle-Schrei…Man kennt das ja: kaum wird ein althergebrachtes Phänomen mit einem neuen Schlagwort (gern und meist auf englisch) versehen, ist es angeblich sofort der neueste Megatrend.

Beim „Miracle Morning“ ist das nicht anders, steckt doch hinter diesem hippen Begriff der Vorschlag, einfach früh aufzustehen und sich in diesen frühen Morgenstunden schönen Dingen zu widmen. Da der gesamte „Miracle Morning“-Artikel im News-Feed nur zahlenden Abonnenten vorbehalten ist, reicht ein Klick und man gelangt auf Amazon, wo es Bücher zum Thema gibt.

Zu einem wird folgendes geschrieben:

„Dieses Buch ist auf den ersten Blick eine Zumutung, vor allem für die Nachteulen unter uns. Trotzdem stehen inzwischen zehntausende Menschen für Miracle Morning gerne morgens früh auf. Denn Hal Elrod hat damit ein genial einfaches Morgenprogramm entwickelt, dass nicht nur sein eigenes Leben um 100 Prozent verbessert hat, sondern auch das seiner vielen Fans und Leser. Wer Miracle Morning praktiziert, wird endlich der Mensch werden, der er immer sein wollte – und zwar in allen Lebensbereichen. Was man dafür tun muss? Jeden Morgen vor 8 Uhr eine Stunde lang nur sich selbst widmen. Diese Zeit verbringt man mit Meditation, Affirmationen, Visualisierungen, Sport, Lesen und Tagebuchschreiben. Wenn sich der neue Ablauf als Gewohnheit etabliert hat, startet man voller positiver Energie in den Tag. Für ein gesünderes, glücklicheres und zufriedeneres Leben!“

Da das Buch bereits 2016 auf den Markt kam, mutet es seltsam an, dass „Miracle Morning“ aktuell bei Google News als der neue Lifestyle-Trend aufgeführt wird, aber gut.

Wie schon vermutet ist es tatsächlich alter Wein in neuen Schläuchen, denn schon zu allen Zeiten dürften Menschen das „Miracle-Morning“-Gefühl ausgekostet haben. Sei es der Steinzeitmensch vor tausenden Jahren oder der sportbegeisterte Jogger, der schon 1979 früh seine Runden im Park drehte.

Also kein wirklich neues Zeitgeist-Phänomen und einmal mehr nur ein angeblich neuer Trend.

Macht aber nichts, denn es ist amüsant und aufschlussreich zugleich, was sich so alles bei den Suchmaschinen in der Rubrik „Lifestyle“ unter „News“ tummelt. Und da wir oben unsere Kanzlerin erwähnten – Sie werden es nicht glauben, aber wenn man bei den Lifestyle-News etwas herunter scrollt, ist dort sogar etwas zu Nordkorea und dessen Diktator veröffentlicht. Soviel nur zu angeblich angesagten Lifestyle-Themen im Netz….!

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Ein Gastbeitrag von Verena. Steißbeinschmerzen sind wirklich fies und gemein. Ob man nun unsanft beim Sport oder bei Glatteis auf dem Allerwertesten gelandet ist oder ob durch Schwangerschaft und Geburt bedingt – egal, was die Ursache ist, es tut höllisch weh. Das Sitzen wird zur Qual. Beim Aufstehen schießt ein stechender Schmerz in die Steißbeinregion. Selbst zur Toilette gehen ist schmerzhaft.

Vor allem Frauen sind von Steißbein-Beschwerden betroffen. In der Fachsprache nennt man Schmerzen in der Steißbeinregion „Kokzygodynie“. Das Steißbein kann durch Stürze geprellt, verstaucht oder auch gebrochen sein. Allerdings liegt die Ursache nicht immer direkt auf der Hand. Mediziner vermuten, dass oft eine Überbelastung zu den Schmerzen am Steiß führt, wenn sich kein direkter Grund finden lässt. Eine solche Überbelastung kann zum Beispiel durch zu langes Sitzen, insbesondere auf einer harten Fläche, hervorgerufen werden. Im Englischen wird das auch gern treffenderweise als „television bottom“ bezeichnet. Langes Fernsehen schadet also auch dem Steißbein. 

Steißbeinschmerzen in der Schwangerschaft

Schon im ersten Trimester der Schwangerschaft macht sich das Steißbein bei manchen Frauen schmerzhaft bemerkbar. Durch bestimmte Hormone lockern sich die Bänder im Beckenboden, so dass das Ende der Wirbelsäule mehr Bewegungsfreiheit hat. Und genau das verursacht die Schmerzen. Gegen Ende der Schwangerschaft drückt oft der Kopf des Babys auf das Steißbein – auch unangenehm bis schmerzhaft.

Steißbeinschmerzen nach der Geburt

Einer natürliche Geburt kann das Steißbein in Mitleidenschaft ziehen. Man denke nur an den Druck, der durch die Wehen und das Baby auf den Steiß ausgeübt wird! Kein Wunder, dass viele Frauen nach der Geburt große Schmerzen am Steißbein haben.

Was tun gegen Steißbeinschmerzen?

Die gute Nachricht vorweg: In den allermeisten Fällen verchwindet der Steiß-Schmerz von ganz alleine. Das kann durchaus ein paar Wochen oder auch einige Monate dauern. Sind die Schmerzen sehr anhaltend, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen und überprüfen lassen, ob eine – sehr seltene – Tumorerkrankung oder eine Entzündung vorliegt.

Aber gehen wir mal davon aus, dass Ihre Steißbein-Beschwerden durch Unfall, Schwangerschaft oder Geburt ausgelöst wurden. Verständlicherweise wollen Sie diese gern schnellstmöglich loswerden oder zumindest erheblich abmildern.

Hier sind unsere Tipps gegen Steißbein-Schmerzen:

  1. Lehnen Sie sich nach vorne, wenn Sie sich hinsetzen.
  2. Wechseln Sie öfter Ihre Sitzposition. Langes Sitzen in unveränderter Haltung verstärkt die Schmerzen.
  3. Vermeiden Sie unbedingt harte Sitzflächen. Verwenden Sie ein Sitzkissen, um einen Holzstuhl oder die Bank im Biergarten bequem zu machen.
  4. Machen Sie leichte Gymnastik, Dehnübungen oder Yoga, um die Steißbeinregion zu entlasten. Falls Sie sich unsicher sind, welche Übungen für Sie passend und möglich ist, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
  5. Kühlpads oder eine Wärmflasche können die Schmerzen reduzieren.
  6. Benutzen Sie ein spezielles Steißbein-Sitzkissen. Diese orthopädischen Sitzkissen haben eine Aussparung auf der hinteren Seite des Kissens. So hängt das Steißbein frei und berührt nicht die Sitzfläche. Allein dadurch dass so der Druck vom Steiß genommen wird, wirkt es enorm schmerzlindernd. Zum Beispiel das larufit-Steißbeinkissen. Siehe Bild unten.
  7. Nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin können bestimmte Schmerzmittel sinnvoll sein. Zum einen natürlich, weil die Schmerzen weg sind, zum anderen aber auch, weil so schädliche Schonhaltungen vermieden werden.
  8. Was auch sonst gut für den Rücken ist, gilt ganz besonders bei Steiß-Beschwerden: Sitzen Sie möglichst aufrecht und tragen Sie flache Schuhe.

Bei hartnäckigen Steißbein-Schmerzen kann Ihnen ein Physiotherapeut oder Osteopath durch gezielte Übungen weiterhelfen.

Mehr Informationen rund um gesundes Sitzen finden Sie hier.

Copyright: Verena Voges, pexels.com

 

 

 

 

Wer von jetzt auf gleich Durchfall hat, würde alles dafür tun, diese Misere umgehend abzustellen. Man kann in solchen Fällen medizinische Mittelchen aus der Apotheke im Hause haben und sie einnehmen oder sich für ein Hausmittel entscheiden, das sofort helfen kann. Unser Rat: entscheiden Sie sich für letzteres und nehmen Sie ein Gewürz, das tatsächlich in der Lage ist, schnell Abhilfe zu schaffen.

Und zwar eine Muskatnuss. Meist hat, wer öfter mal kocht oder bäckt, dieses Gewürz sowieso zu Hause, aber wenn nicht: kaufen Sie es unbedingt ein! Beim nächsten Durchfall könnte das Wunder wirken. Die Muskatnuss wird seit jeher als wirksames Hausmittel gegen Durchfall eingesetzt und das sehr erfolgreich!

Der einzige Nachteil bei der Einnahme ist, dass die Muskatnuss – kulinarisch gesehen – sehr abstoßend schmeckt. Manche bezeichnen diesen speziellen Geschmack sogar als eklig.

Nur: was geht man nicht für Kompromisse ein, wenn einen der Durchfall plagt?! Eben! Deshalb hier das ultimative Rezept aus Omas Fundus, auf das zumindest unser Redaktionsteam schwört.

Bei Durchfall:

  • eine halbe Muskatnuss klein reiben,
  • diese halbe geriebene Muskatnuss in (vorzugsweise) warmen Tee geben,
  • Nase zu halten (es ist wirklich ein abstoßendes Gebräu!) und mit einem Ruck weg trinken.

Linderung abwarten, bei Bedarf die Prozedur nach einigen Stunden wiederholen. Meist ist das nicht nötig, denn Muskatnuss hilft bei Durchfall wirklich fast immer sofort. Und nur darauf kommts im Notfall ja an.

Mehr zu dem Gewürz Muskatnuss hier.

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Gute Besserung!

Sie ist im Internet DIE junge Koryphäe, die Tipps und Erfahrungswerte rund um das Thema Diabetes auf sympathische Weise rüberbringt: Kathrin Schanz (im Bild).

Selbst seit sechs Jahren mit der Krankheit lebend, hat die Mutter einer Tochter, die gerade mit dem zweiten Kind schwanger ist, verschiedene Social-Media-Kanäle aufgebaut, die vor allem für schwangere Frauen und Mütter eine gutbesuchte, digitale Anlaufstelle sind.

Vor allem der Youtube-Kanal der engagierten Frau kommt bei Diabetes-Patientinnen äußerst gut an. Mittlerweile wird Kathrin Schanz, deren sportliche Leidenschaft Tischtennis ist, auch als Expertin in Sachen Diabetes gebucht. Im Interview berichtet Sie uns über ihr Leben mit der Krankheit und gibt uns mit starken visuellen Impressionen einen Einblick in ihren Alltag. Zudem bekommt man einen Eindruck davon, wie stark sie sich zwischenzeitlich im Netz für dieses Thema, mit dem sie  Schwangeren und Müttern Mut machen möchte, engagiert.

FB: Frau Schanz, Sie sind Diabetikerin – seit wann leben Sie mit der Krankheit?

Typ 1 Diabetes begleitet mich seit meinem 21. Lebensjahr, somit seit 6 Jahren.

FB: Mittlerweile sind Sie im Internet ziemlich bekannt und geben via Ihres Youtube-Kanals Diabeteswelt und Instagram Tipps für andere Menschen mit Diabetes. Vor allem Schwangere sind an Ihrem Know-How interessiert – wie kam es dazu?

In meiner ersten Schwangerschaft suchte ich dringend Tipps/Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen im Internet. Leider fand ich absolut keine Erfahrungsberichte aus erster Hand und da war die „Mission“ für mich eindeutig! Ich gründete meinen YouTube Kanal „Diabeteswelt“, um Frauen die schwanger werden wollen, es sind oder vor ihrem zweiten Kind stehen Mut zu machen.

Selbst viele Ärzte beraten noch nach der „alten Schule“. Es hieß vor etlichen Jahren, Frauen mit Typ 1 Diabetes sollten lieber keine Kinder bekommen, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern ausgesprochen hoch war. Mit der heutigen Technik und einem verantwortungsvollen Diabetes Selbst-Management steht die damalige Annahme außer Frage.

FB: Gelingt es Ihnen durch Ihre Internet-Aktivitäten, Unsicherheiten bei schwangeren Frauen abzubauen?  

Glücklicherweise ja. Mich erreichen mittlerweile täglich Nachrichten von Frauen mit Kinderwunsch oder Frauen, die Probleme und Sorgen bezüglich ihres Diabetes während der Schwangerschaft haben. Ich freue mich riesig, dass ich ihnen – alleine durch den Austausch und das Veröffentlichen meiner persönlichen Geschichte – helfen kann. Viele Frauen trauen sich nicht an das Thema Familienplanung heran, nur aufgrund ihres Diabetes. Sie brauchen einfach Menschen, die diesen Weg gegangen sind. Positiv-Beispiele sind so wichtig für Frauen, die verunsichert sind. Diabetes ist definitiv kein Grund, keine Kinder zu bekommen.

FB: Den Alltag als Mama mit Diabetes gestalten – das interessiert viele Frauen, die Ihren Web-Kanälen folgen. Welche Themen sind in diesem Zusammenhang am meisten gefragt?

Wie schaffe ich es mein weiteres „Kind“ namens Diabetes in den Familienalltag zu integrieren? Dies ist die am häufigsten gestellte Frage. Diabetes ist eine 24/7 Aufgabe und läuft im Familienalltag oftmals „nur“ nebenher, da man seine volle Aufmerksamkeit seinem Kind widmet. Allerdings gebe ich hier gerne die Hinweise, dass man erst recht auf sich und seinen Diabetes achten sollte, wenn man Kinder hat.

Eine stabile und gute Blutzucker-Einstellung ist essentiell. Ich persönlich schaffe das nur mit der Hilfe meiner Insulinpumpe und meines CGM-Systems, welches meinen Gewebezucker kontinuierlich misst und mich sogar warnt, sobald ich zu hohe oder zu niedrige Werte habe. Je weniger Unterzuckerungen oder Phasen von viel zu hohem Blutzucker man hat, desto schöner und barrierefreier lässt sich der Familienalltag gestalten.

FB: Sie sind selbst gerade mit dem zweiten Kind schwanger – worauf müssen Sie in dieser Zeit persönlich sehr achten?

Ich muss darauf achten, dass meine Blutzucker Werte in der Zeit der Schwangerschaft die eines Menschen ohne Diabetes ähneln. Mit jedem Hormonschub, welche in der Schwangerschaft sehr häufig vorkommen, steigt mein Insulinbedarf an. Hier habe ich für mich einige Lösungen gefunden. Zum Beispiel die aufgenommenen Kohlenhydrate mit einem Insulinpen abzufangen, sodass sich nicht zu viel Insulin (über meine Pumpe) an einer Stelle verteilt.

Weiterhin muss ich einen recht großen Spritz-Ess-Abstand einhalten was bedeutet, dass man erst spritzt, dann eine ganze Weile wartet und danach isst. Außerdem beobachte ich meine Werte immer 2 Tage am Stück, bis ich Muster erkenne. Dann verändere ich eigenständig etwas an meinen Einstellungen. Diese Art von Empowerment ist für mich unabdingbar.

FB: Dass Sie als Expertin im Internet so viele Menschen erreichen, ist ein wahrer Segen, den die digitale Welt mit sich bringt. Was hat sich parallel im realen Leben für Menschen mit Diabetes in den letzten Jahren zum Positiven verändert?

Zeitgeschichtlich gesehen gibt es CGM-Systeme (von denen ich bereits vorher gesprochen habe) noch nicht sehr viele Jahre. Dadurch, dass man seine Werte kontinuierlich beobachten kann, kann man mit ein wenig Erfahrung und der Hilfe eines guten Diabetologen im Selbst-Management seine Einstellungen nahezu optimieren. Wir sollten uns zum Ziel machen, Experte unserer Erkrankung zu sein, damit wir in jeder Situation das passende Handwerk besitzen, uns selber zu helfen. Denn wie es im Volksmund so schön heißt „jeder Diabetes ist anders“.

FB: In Sachen Diabetes sind auch immer mehr Kinder betroffen – was empfehlen Sie betroffenen Eltern, wo sie sich Ratschläge und holen und sich mit anderen Eltern vernetzen können?

Gerade für Eltern mit Kindern mit Typ 1 Diabetes ist der Austausch mit anderen Eltern unglaublich wichtig. Online gibt es Homepages und Foren wie zum Beispiel „Diabetes-Kids“. Dort findet man Anschluss und wundervolle Projekte wie Freizeiten, Segelfahrten oder auch einfach kleine organisierte Treffen. Eltern können sich im Forum austauschen. Außerdem gibt es Antworten auf alle möglichen Fragen. Ebenfalls klasse finde ich die Klassenfahrtbetreuung für Kinder mit Typ 1 Diabetes, organisiert von der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (nähere Informationen hierzu sind auf deren Homepage zu finden).

FB: Wie gestalten Sie Ihren persönlichen Alltag – zwischen Familie, Ihren Internet-Kanälen und Ihrem Diabetes?

Tatsächlich beschäftige ich mich jeden Tag mit dem Thema Diabetes. Meine Social-Media-Aktivitäten nehmen insgesamt so viel Zeit in Anspruch wie ein Halbtagsjob (Videos planen, drehen, schneiden, Artikel schreiben, Beiträge vorbereiten und natürlich Fragen beantworten). Dies mache ich ehrenamtlich, aber es ist mir außerordentlich wichtig meinen Teil in der „Diabeteswelt“ beizutragen und deswegen mache ich das gerne und mit großer Freude. Meine große Tochter ist 4 Tage die Woche bei einer Tagesmutter, wodurch sich alles gut vereinbaren lässt. Meine Familie steht jedoch trotz der vielen Diabetes-Aktivitäten im Mittelpunkt und es ist schön, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann.

FB: In den Social-Media-Gruppen beraten Sie die Leute ebenso ehrenamtlich – wie groß ist mittlerweile die von Ihnen betreute Community?

Beraten darf ich nicht, da ich keinen medizinischen Beruf erlernt habe. Jedoch gebe ich gerne weiter, wie ich meinen Diabetes manage, probiere neuste Hilfsmittel und Geräte aus und teile meine Erfahrungen. Auf YouTube sind es rund 1000 Menschen, die sich regelmäßig meine Videos anschauen und auf Instagram etwas mehr. Es ist quasi täglich eine Menge Austausch vorhanden.

FB: Auch als professionelle Expertin sind Sie inzwischen sehr gefragt. Wofür werden Sie am meisten gebucht und von wem?

Mich macht es unglaublich stolz und glücklich mittlerweile Vorträge und Workshops zu den Themen Schwangerschaft mit Typ 1 Diabetes, Leistungssport mit Typ 1 Diabetes und Diabetes in den Medien halten zu dürfen. Schon immer war das Präsentieren eine meiner großen Leidenschaften und heute über meine anderen Leidenschaften referieren zu dürfen, das ist wundervoll. Gebucht werde ich in der Regel von Diabetes-Firmen oder auch Diabetes Organisationen.

FB: Inwieweit widmen Sie sich Ihrer Leidenschaft – dem Tischtennis? Immerhin haben Sie hier schon einen tollen Sieg – Gold – errungen…!

Bis zur Hälfte der Schwangerschaft war ich noch regelmäßig im Tischtennis Training. Ich spiele seit ca. 20 Jahren Tischtennis und freue mich schon wieder sehr darauf, mit dem Baby im Gepäck in die Halle zu gehen. Tischtennis wird immer ein großer Teil meines Lebens sein, das war es auch bereits vor der Diagnose Typ 1 Diabetes. Ich sehe Diabetes nicht als Hindernis, Leistungssport zu betreiben. Im Gegenteil – es ist noch eine größere Challenge.

FB: Was steht aktuell an Projekten oder Plänen bei Ihnen an?  

Mein Hauptaugenmerk liegt zurzeit darin, auch meine zweite Schwangerschaft detailliert zu dokumentieren. Im Juli werde ich im Rahmen des „Camp D“, einem Zeltlager für Kinder und Jugendliche mit ca. 500 Teilnehmern einen Workshop zum Thema Schwangerschaft/Sexualität mit Typ 1 Diabetes halten dürfen. Dies ist mein erstes Projekt nach der Geburt meiner zweiten Tochter. Jedoch werde ich dieses Jahr etwas ruhiger angehen lassen und mich hauptsächlich auf meine Familie konzentrieren. YouTube und Instagram kommen dabei aber keinesfalls zu kurz.

Den Link zum Kanal „Diabeteswelt“ von Kathrin Schanz finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema auch hier.

Bildnachweise / Copyright: Kathrin Schanz, Martina Schwarz

Ein Faible für Sport muss man (FRAU) haben. Wer es nicht hat, wird sich wohl nie für Dauerlauf, Kniebeugen und Gymnastik begeistern können. Dumm nur, dass aber genau diese Art von Bewegung Kilos purzeln und die Gesundheit stabiler werden lässt. Wer ein richtiger Sportmuffel ist, der kann davon sicher ein Lied singen. Und hat wahrscheinlich – der Abneigung zum Trotz – schon einiges in Sachen Ausprobieren verschiedener Sportarten durch! Denn mal ehrlich: wohl jede Frau, die dem Sport so gar nichts abgewinnen kann, hat`s aber dennoch schon mal durch.

Meist in Form „leichterer“ Betätigungen, wie Bauch-Beine-Po, Pilates oder Walken.

Doch leider bringt all das – neben der Abneigung, die man eigentlich hegt – auch ziemlich viel an Zeitinvestitionen mit sich. Vor allem dann, wenn man sich für die vermeintliche Quälerei noch zu einem Fitness-Studio oder einer Sportgruppe begeben muss.

Das Ende vom Lied bei solchen Sachen kennt wohl jeder: man lässt das schnell wieder sein (Oder auch nicht, siehe hier)

Und genau so schnell rostet dann man wieder ein, alles bekannt…

Aber es gibt dennoch Alternativen für Leute, die mit Sport nun so gar nichts am Hut haben. Rad fahren nämlich. Das allein ist natürlich keine neue Erkenntnis, jedem ist klar, dass die gleichbleibende Bewegung der Beine beim Radeln positive Effekte auf Herz/Kreislauf haben.

Allerdings kann diese Art der Fortbewegung unter Sportmuffeln dann doch irgendwo auch unter „Natur entdecken“ oder „neue Eindrücke gewinnen“ laufen. Sich mit dem Fahrrad fortzubewegen wird nicht jeder gleich als Sport deklarieren. Gesund ist es aber allemal und seit Neuestem kommen zudem interessanten Fakten in Sachen Radeln hinzu.

So meldet das Magazin wohlAUF in seiner Ausgabe 2 / 2018 folgendes:

„Rad fahren stoppt den Alterungsprozess. (Fast) so spektakulär liest sich das Ergebnis einer Mitte März 2018 veröffentlichten Studie der Universität Birmingham. Wissenschaftler ließen 125 Amateurradfahrer im Alter von 55 bis 79 Jahren eine vorgegebene Strecke fahren. Die 84 Männer schafften 100 Kilometer in unter sechseinhalb Stunden. Die Probanden in der Vergleichsgruppe trieben keinen Sport. Die Radfahrer „gewannen“ auf der ganzen Linie: Muskelmasse, Muskelkraft und Testosteronwerte waren bei ihnen bis ins hohe Alter anhaltend hoch, Cholesterinwerte und Körperfett bleiben auf gesunden Niveaus. Darüber hinaus zeigte das Immunsystem der sportlichen Damen und Herren so gut wie keine Anzeichen von Alterungsprozessen.“

Wer jetzt angesichts des mehrfach aufgeführten Wortes mit „Muskel…“ schon wieder den mega-intensiven Sport vor Augen hat, dem sei gesagt: muss alles nicht sein.

Denn nicht die Höchstleistung zählt, sondern die Kontinuität. Im besagten Magazin wohlAUF wird deshalb empfohlen, jede Woche (für immer!) aufs Rad zu steigen und an der frischen Luft in die Pedale zu treten. Das soll sogar ein Garant für anhaltende Gesundheit sein.

Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Dr. Riepenhauf dazu in wohlAUF:

„In den ersten Tagen nicht länger als drei Stunden Rad fahren“.

Nun – das muss man wohl Sportmuffeln nicht zweimal sagen, oder?!

Ein Gastbeitrag von Josefine.

Bildnachweis: pexels.com

 

 

  

Diäten, Abnehmen und Kalorienreduzierung bei jeder Mahlzeit – das ist immer wieder ein großes mediales Thema. Vor allem in Frauenzeitschriften und Online-Formaten für die weibliche Leserschaft wimmelt es von Abnehm-Tipps. Dass man (FRAU) nicht nur attraktiv ist, wenn man wie ein Klappergestell daherkommt und eine Konfektionsgröße 42 vor wenigen Jahrzehnten einfach nur herrlich weiblich und keineswegs „moppelig“ war – damit beschäftigt sich unsere Kolumnistin Barbara Edelmann in ihrer aktuellen Kolumne.

Letzten Samstag räkelte ich mich gerade müde auf dem Sofa, als mein Blick auf mein DVD-Regal fiel. Ich stöberte ein wenig darin herum und legte dann in einem Anflug von Nostalgie eine alte Folge von „Magnum“, einer Detektiv-Serie aus den 80er-Jahren, in den DVD-Player.

Erinnern Sie sich an den attraktiven, schnauzbärtigen, nur knackige Shorts und Hawaii-Hemden tragenden Mittdreißiger namens „Thomas Magnum“, im wirklichen Leben Tom Selleck?

Er schnorrte sich auf einem herrlichen Anwesen am Strand von Honolulu durch, das dem geheimisvollen „Robin Masters“ gehörte,  ärgerte den Verwalter Higgins und die beiden Dobermänner „Zeus“ und „Apollo“ und ermittelte stets in einem knalloten geliehenen Ferrari. Tom Selleck war damals in den 80ern DER Frauenschwarm schlechthin. Und auch wenn Schnauzbärte und Hawaii-Hemden außerhalb dieser herrlichen Insel mittlerweile aus der Mode gekommen sind, tat es gut, eine kleine Zeitreise zu machen.

Mitten in der Episode purzelte ich beinahe von der Couch, denn zufällig erwischte ich eine Folge, wo Magnum in einem Fitness-Studio ermittelte. Gerade schlenderten 6 Mädels durch den Ausgang und sahen ihn schmachtend an. Sie trugen Bodys, Leggings, neonfarbene Stirnbänder, grenzwertige Dauerwellen und … Größe 38 – 42.

Alle waren verdammt hübsch und wirkten gesund und frisch.

„Ich werd’ nicht mehr“ hauchte ich entgeistert, denn ich hatte dank täglicher Indoktrinierung all der gängigen Frauenzeitschriften tatsächlich vergessen, dass „dünn“ nicht immer schon das neue Schwarz gewesen war.

Es begann in den 90er-Jahren, dass Models nicht mehr für ihre Schönheit bekannt wurden sondern dafür, dass sie aussahen, als kämen sie gerade von einem dreimonatigen Heroin-Entzug, wo ihnen als Zugabe täglich mehrere Ohrfeigen verabreicht wurden. Augenringe, hervortretendes Brustbein, Arme wie Streichhölzchen und Oberschenkel, zwischen denen ein Dobermann problemlos durchlaufen konnte, gehörten plötzlich dazu, um schön zu sein.

Neugierig geworden, recherchierte ich ein wenig und sah mir alte Filmausschnitte aus den 50er und 60er-Jahren an. Die Frauen waren alle normalgewichtig. Naja, die meisten. Und drückte mal unter einem ausgestellten Faltenrock ein kleines Bäuchlein hervor, war das damals mit Sicherheit kein Fall für die Fettabsaugung in der Mittagspause oder Workout im Fitness-Studio. Pah. Da ließ man einfach das nächste Stück Schwarzwälder Kirschtorte beim Nachmittagskaffee liegen oder verdeckte mit einer Stola die Problemzone.

Ach, waren das noch Zeiten.

Alle meine Freundinnen bewegen sich mittlerweile wie gehetzte Lemminge von einer Diät zur nächsten auf der Suche nach der ultimativen Kleidergröße. Will ich die Mädels mal zum Kaffee einladen, gestaltet sich das mehr als schwierig, denn anbieten kann ich nur noch Blaubeeren oder Melonen. Nix mit Schwarzwälder Torte, die würden mich steinigen.

Katrin verzichtet zum Beispiel komplett auf Zucker. Laura isst nichts mit Kohlehydraten. Steffi macht Trennkost und muss ab dem Mittagessen 5 Stunden fasten.

Maria verzehrt von allem ein Viertel, sprich: Sie pickt eine Ecke vom Kuchen und sagt, sie sei satt, und Diandra isst vermutlich nur ein Papiertaschentuch täglich, denn sie ist erschreckend dünn geworden. Beate ist Bulimikerin, was für mich als Köchin/Bäckerin ein merkwürdiges Gefühl bedeutet, wenn ich ihr ein Stück Kuchen serviere, denn ich weiß ja, was sie anschließend damit macht. Wenigstens isst sie als einzige auf.

Ich selbst habe so ziemlich alle Diätmethoden durch und bin im Moment beim Intervallfasten gelandet.  Ohne Erfolg übrigens, denn mein Körper rückt nicht gern was raus. Das hat er von mir.

Wieso glaube ich nur immer, was in den Zeitungen steht? Die behaupten, ich hätte Übergewicht. Mein Hausarzt sagt das Gegenteil.

Und meine Mama kennt das Wort „Size Zero“ noch nicht mal. Die waren damals froh, dass sie was zu essen hatten nach dem Krieg und haben sogar die Teller abgeleckt, wenn man sie ließ.

Aber sobald ich mich bei Facebook einlogge, sind sie auch schon da: dünne Gazellen mit einem Körperfettanteil von höchstens 15 % und einem Selbstwertgefühl von unter null, die aussehen, als würden sie für eine Tafel „Milka“ töten.

„DAS müssen Sie tun, damit Sie wirklich abnehmen!“ prangt es mir schon morgens entgegen, wenn ich ins Internet gehe.

„Mit diesen Lebensmitteln nehmen Sie garantiert ab.“ „Trinken Sie Klarspüler, das reinigt den Darm!“

Von wegen.

Ja, ich war auch schon bei den Weight-Watchers. Ganze 6 Monate lang wog ich Butterstreifen und Tassen voller H-Milch ab, rechnete Kohlehydrate in Punkte um und verlor genau 2 Kilo. Das hat mich etwas demoralisiert. Vor allem, weil da sehr dünne Frauen saßen, die glaubten, sie wären viel zu dick. Die wogen höchstens 55 Kilo und fühlten sich schrecklich. Als ich sie ansah, fühlte ich mich auch schrecklich, weil sie mir leidtaten.

An diesem Samstag saß ich also  vor dem Fernseher, beobachtete diese hübschen, so normal wirkenden Frauen in der „Magnum“-Folge und überlegte, warum denn alle unbedingt so schlank sein wollen. Und warum wir uns von all den Zeitschriften und Modemachern so hin- und herscheuchen lassen.

Wissen Sie was? Ich bin nicht draufgekommen. Es liegt wohl an uns selbst.

Am darauffolgenden Sonntag rief ich während einer Marathon-Sitzung 10 (!) Männer an, die ich kannte. Singles, Ehemänner, Lebenspartner. Alle waren mehr oder weniger glücklich liiert.

„Woran macht ihr die Attrakivität einer Frau fest?“ fragte ich sie. Die Antwort überraschte mich nicht wirklich.

„Selbstbewusstsein“ sagten 9 davon, „große Oberweite“ der 10te. Mit dem bin ich verheiratet.

Mir geht diese „Magnum“-Episode nicht mehr aus dem Kopf, und ich kann sie allen Frauen nur empfehlen. Das ganze Ausmaß der seit ein paar Jahrzehnten erfolgreichen Gehirnwäsche wird nämlich durch dieses kleine Stück Fernsehgeschichte sichtbar. Es war nicht immer en vogue, Embryonengröße zu tragen, wie meine Freundin Julia immer lächelnd sagt, wenn wir beim Shoppen sind. Eine gewisse Zeitlang war man auch mit Größe 42 hübsch.

Und ist man im Übrigen immer noch.

Mal ehrlich: Ich werde es im Leben nicht mehr schaffen, eine Figur zu bekommen wie meinetwegen Heidi Klum. Aber: Ich muss ja gar nicht für „Victoria’s Secrets“ auf den Laufsteg. Ich gehe nur zum EDEKA oder zu ALDI, arbeite im Büro oder im Garten und stehe in der Küche. Dafür genügt mein Aussehen völlig.

Alles, was ich esse, landet ohnehin unmittelbar darauf auf meiner Oberweite, und in üppigen Jahren sehe ich an manchen Tagen aus, als würde ich gleich nach vorn kippen. Man kann es sich nicht aussuchen, wohin es sich verteilt. Bei meiner Freundin Katrin landet es auf den Hüften, die hätte gern mehr Busen. Dafür hat sie aber tolle Haare.

Beim Einzug in die neue Wohnung hauchte meine Vermieterin andächtig, während sie sich in meiner Ankleide umsah:  „Um Himmels Willen, Sie haben ja tatsächlich so viele Klamotten.“

In meiner Ankleide sieht es nämlich aus wie im Requisitenfundus des örtlichen Theatervereins. Wissen Sie warum?

Ich horte alles zwischen Größe 38 und 42, weil ich am eigenen Leib erfahren habe, dass man wirklich niemals „nie“ sagen sollte.

Ein einziger Schicksalsschlag brachte mich innerhalb von 14 Tagen auf von Kleidergröße 42 auf 38. Ich kann bei Kummer nichts essen. Doch jeder Schmerz heilt irgendwann, und dann sitze ich vielleicht in einem Anfall von Wahn mit dem Nutellaglas auf dem Sofa und höre erst auf zu löffeln, wenn mir so richtig schlecht ist. Oder ich esse Pizza und tatsächlich anschließend noch einen Nachtisch. Vielleicht mache ich das sogar mehrere Monate hintereinander, weil ich sehr gern mit Freunden zum Essen gehe und es auch genießen will.

Das lasse ich mir nicht vermiesen. Weil – wie Oscar Wilde so wunderschön sagt – „das Schönste an der Versuchung ist, wenn man ihr nachgibt.“

Und nächsten Sonntag, wenn wir wieder „Mädelsnachmittag“ haben, backe ich aus Trotz eine riesige Torte. Irgendjemand wird die schon essen. Zur Not ich selbst. Ich sage Ihnen dann, wie das mit meinem Intervallfasten ausgegangen ist.

Sie treffen mich bei Ulla Popken.

Ihre Barbara Edelmann

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Frau mit Smoothie

Es ist wohl das erfolgreichste Abnehmkonzept schlechthin – das Punktesystem von Weight Watchers. Irgendwie kennt diese Truppe jeder, selbst wenn er in seinem Leben noch keine Abnehmerfahrungen gemacht hat.

Lange brachte man Weight Watchers mit Gruppentreffen und dem Wiegen der Teilnehmer in Verbindung. Unzählige  Menschen haben so auch ihr persönliche Wunschgewicht erreicht.

Wie lange sie es hielten, sei mal dahingestellt, aber unter den tausenden Abnehmkonzepten, die es gibt, dürfte Weight Watchers wohl mit Abstand das ziemlich erfolgreichste sein.

Weight Watchers streift sich neues Image über

Jetzt aber will sich das Unternehmen neu erfinden und definiert sein bisheriges Image als etwas zu altbacken.

Die noch ziemlich neue Chefin von Weight Watchers – Mindy Grossman – möchte der Abnehm-Firma neuen, lifestyligen Schwung verpassen.

Was auch daran liegen dürfte, dass inzwischen ziemlich viel Konkurrenz herangewachsen ist – das Internet macht es möglich. Plötzlich sind Leute auf Facebook, Youtube oder Instagram Abnehm-Gurus, scharen Millionen von Fans um sich und kassieren mit eigenen Diät-Konzepten kräftig ab.

Dagegen – das muss man so sagen – haftet Weight Watchers eher ein etwas verstaubtes Image an, man stellt sich als die typische Teilnehmerin eine unscheinbare Frau mittleren Alters vor. Kein Vergleich zu den Fitness-Girls im Internet, die teilweise optisch wie Models daherkommen und durch gewieftes Marketing die Abnehmwilligen mit einer ganz neuen PR-Schiene umgarnen.

Logisch, dass sich das Unternehmen Weight Watchers, das lange Zeit ohne ernsthafte Konkurrenz international agierte, hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und mitmischen will!

Das ist auch deshalb dringend geboten, weil Weight Watchers – nach Angaben des Magazins SPIEGEL 13 / 2018 – seit 2012 fast in jedem Quartal eine Menge an Kunden verloren hat. Laut dem Nachrichtenmagazin war der Januar 2015 am schlimmsten – kaum jemand meldete sich nach den ausgiebigen Feiertags-Gelagen für das bekannte Abnehmprogramm an!

Die Weight Watchers wollen nicht wirklich mit „Diät“ in Verbindung gebracht werden

Für Chefin Grossman ist der Fall offenbar glasklar – es stört das Wort „Diät“. Damit – das weiß wohl ein jeder, der sich je mit dem Abnehmen beschäftigt hat – verbindet man einen Anfang und ein Ende und dazwischen freudloses Essen kalorienarmer Gerichte.

Geht es nach der Weight-Watchers-Chefin, soll dieses Wort ganz aus dem Vokabular des Konzerns gestrichen und das Ganze eher in Richtung Wellness respektive Wohlfühlen ausgebaut werden.

Im SPIEGEL ist dazu zu lesen:

„Aus dem „Kampf“ gegen die Kilos soll eine „Reise“ werden, die „Freude“ macht.“

Deshalb gibt es nun sogar Kreuzfahrten, die der Abnehmriese organisiert. Zitat SPIEGEL zu einer solchen Reise, die im vergangenen Mai erstmalig stattfand:

„4000 Passagiere fuhren an Bord der „MSC Divinia“ eine Woche lang übers Meer. Es gab Yogakurse und Coachingsessions. Am Büffett konnten die Gäste zwischen Diätkost und normalem Essen wählen. Die erste Weight-Watchers-Kreuzfahrt war so wie das neue Programm: gesundheitsbewusst, aber kein Spielverderber. Weight Watchers, das ist die Idee hinter der Kreuzfahrt, soll zu einem Wellnesskonzern werden und so auch Menschen erreichen, die gar nicht unbedingt abnehmen wollen“

Na dann…! Es bleibt abzuwarten, wie das Konzept auf Dauer ankommt.

Mit Wellness nimmt allerdings keiner ab…!

Denn: im Gegensatz zu den strengen Punktelisten, für die Weight Watchers bekannt ist, nimmt durch Wellness eher keiner großartig ab.

Gewichtsreduktion und Wellness sind schließlich zweierlei Angelegenheiten. Und wer tatsächlich ein paar Kilos verlieren möchte, dem ist ja nun kaum mit Sauna, Massagen und Pilates geholfen. Zum Beispiel.

Insofern – wie erwähnt – kann man als Interessierter diesen Wandel nur beobachten. Und: im Wellnessmarkt ist Weight Watchers ja eigentlich nur ein Spieler von vielen. Die Wiegetage und die ellenlangen Punkteblättter mögen verknöchert anmuten, aber sie haben anderen Abnehmkonzepten etwas Entscheidendes voraus: sie wirken.

Es wäre schade, wenn der Abnehm-Konzern zukünftig gänzlich darauf verzichtet!

Mehr zum Thema Ernährung finden Sie bei uns übrigens auch hier.

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Ernährung

Endlich warme Temperaturen – wie herrlich! Im Garten liegen oder Sonne tanken im Park, leichte Bekleidung, traumhaft helle Abende und diese gewisse Leichtigkeit, die der Winter einfach nicht bietet. Allerdings muss sich der Mensch sommers wie winters ernähren und hier liegt der Hase in Sachen Ernährung oft im Pfeffer! Zumindest im Sommer.

Ernährung: allzu schwer im Sommer bitte nicht!

Hat man in der dunklen Jahreszeit herrlich reichhaltige Aufläufe gekocht, leckere, schwere Pastagerichte genossen und auch den einen oder anderen schweren Rotwein zur üppigen Mahlzeit getrunken, hat man, sobald das Quecksilber klettert, meist gar keinen Appetit auf allzu schwere Kost.

Zudem zieht es wohl die wenigsten an den heißen Herd, wenn sich das Thermometer gen 30-Grad-Marke bewegt!

Da aber auch in den warmen Monaten eine gesunde Kost in Sachen Hauptmahlzeit wichtig ist und ja vor allem Familien mit Kindern nicht nur auf abendliches Brote schmieren umsteigen können (und auch von dem herrlichen Sommer-Obst niemand auf Dauer wirklich richtig satt wird!), sollte man seinen Speiseplan im Sommer im Voraus planen.

Herzhafte Gerichte locken in warmen Monaten keinen…

Denn leichte und gesunde Kost an nahezu jedem Tag der Woche zuzubereiten, ist gar nicht mal so einfach. Zumal vor dem Hintergrund, dass man ja nicht täglich Salat essen kann und will – immerhin DER Sommerklassiker schlechthin!

In der kalten Jahreszeit ist der Einkauf selbst ohne Planung und Einkaufszettel relativ einfach. Hier ein reichhaltiger Gemüse-Kartoffel-Auflauf, dort ein leckerer Sauerbraten.

Aber – wie gesagt -: diese Gerichte rutschen bei warmem Wetter automatisch auf die hintersten Plätze.

Und die Zutaten für leicht-gesunde Sommergerichte sind längst nicht so im Vorbeigehen eingekauft, wie das halt von Oktober bis März für die jeweilige Familienmahlzeit der Fall ist.

Wie aber kommt man essenstechnisch trotzdem klar – und vor allen Dingen auch in Sachen gesunder Ernährung? Das Zauberwort heißt: Planung.

Planung ist das A und O

Planen, planen und nochmals planen!

Das muss nicht lange Wochen im Voraus sein, aber für die Hälfte der Woche – wenn nicht gar gleich für die gesamten sieben Tage – sollte man seine sommerlichen Speisen schon planen.

Am einfachsten geht das freilich mit Hilfe des Internets. Unter dem Stichwort „leichte Sommergerichte“ eröffnet sich in den Suchmaschinen eine schier unendliche Auswahl.

Beim Klicken auf die leckeren Rezepte aber wird rasch klar, dass eine Vorausplanung dieser Mahlzeiten tatsächlich sehr sinnvoll wäre. Denn für das eine oder andere gesunde Gericht bedarf es Zutaten, die man oft nicht per se im Haus hat. Im Gegensatz zu Schnitzel & Co, denn: wer hat schon keine Semmelbrösel daheim?

Gesunde Sommermahlzeiten beinhalten schon häufiger mal die eine  oder andere exotische Zutat, was wahrscheinlich daran liegt, dass sommerliche Gerichte sich von der Zusammensetzung eher an Speisen in warmen – und nicht selten fernen – Ländern orientieren.

Die Woche ernährungstechnisch planen

Wer also eine Familie zu bekochen oder auch für sich allein ein Faible für bewusste Ernährung hat, sollte sich in der warmen Jahreszeit am Wochenende oder Wochenanfang hinsetzen und aus den Rezeptvorschlägen – ganz gleich, ob via Internet oder dem Kochbuch im Küchenregal – eine Auswahl für die nächsten Tage treffen.

Mit diesen Zutaten auf der Einkaufsliste kommt man dann nämlich beim Einkaufen nicht in die Situation, aus der Gewohnheit heraus und weil man sich an dem Tag noch keine Gedanken über die Hauptmahlzeit gemacht hat, danach zu greifen, was schnell zuzubereiten geht.

Denn bekanntlich ist das dann meist eben nicht das Gesündeste – Bratkartoffeln, Fleisch oder gar Fertignahrung lassen grüßen! Nicht, dass das nicht auch mal auf dem Speisezettel stehen kann, klar! Aber: wirklich gesunde Mahlzeiten sollten im Sommer tatsächlich im Vorab geplant werden.

Satt, aber nicht vollgefuttert – so soll gute Ernährung sein!

Auszahlen tut sich`s dann mit der Zufriedenheit, sich nach dem Essen nicht total vollgefuttert, aber trotzdem satt zu fühlen und zudem noch sehr gesund gegessen zu haben.

Das ist ja bekanntlich gerade im Sommer nicht das Schlechteste – und zeigt sich nicht zuletzt in Form des eigenen Wohlfühlgewichts!

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