Donnerstag, 9. Juli, 2020

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Krebsvorsorge für Frauen – darum kann Patientinnen oft nicht weitergeholfen werden

An Krebs zu erkranken ist eine Horrorvorstellung für jeden Menschen. Vor allem Frauen, die familiär vorbelastet sind, reagieren oft panisch auf den Gedanken, dass sie selbst von dieser tückischen Krankheit heimgesucht werden. Allerdings nehmen die meisten Frauen eine Krebsvorsorge sehr ernst.

Doch das hiesige Gesundheitssystem ist oft leider so gar nicht auf der Seite der Patientinnen. Das beweist ein aktueller Artikel aus dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, Ausgabe11 / 2019. Dort kommt die Ärztin und Chemikerin Elke Holinski-Feder zu Wort, die in Münschen das Medinzisch-Genetische Zentrum leitet. Sie hat beunruhigende Nachrichten.

Krebsvorsorge – wer die Krankheit in der Familie hat, will Früherkennung

Auf die Frage, welche Menschen denn zu ihr kommen, antwortet sie, dass es unter anderem Menschen sind, in deren Familien viele Krebserkrankungen auftraten und die das eigene Risiko abgeklärt haben wollen.

Wird hier beispielsweise ein genetisch erhöhtes Risiko für Tumoren entdeckt, dann empfiehlt das Team um Dr. Holinski-Feder natürlich eine intensivierte Früherkennung.

Die Ärztin sagt dazu:

„Wenn wir genetisch erhöhtes Risiko für Tumoren entdecken, empfehlen wir natürlich eine intensivierte Früherkennung. Patientinnen mit dem Li-Fraumeni-Syndrom etwa haben ein Risiko von 80 Prozent für Brustkrebs und 20 Prozent für Darmkrebs. Da weiß man, dass man ab dem jungen Erwachsenenalter einmal im Jahr ein Ganzkörper-MRT machen sollte. Die Krankenkassen zahlen das aber nicht, weil bei dieser Krankheit zu geringe Fallzahlen vorliegen, um nachweisen zu können, dass diese Untersuchung sinnvoll ist. Und die genetische Veranlagung selbst wird nicht als Krankheit eingestuft. Die Patienten werden allenfalls an ein Zentrum für seltene Erkrankungen verwiesen“

Überweisung an solche Zentren reicht lange nicht aus!

Klingt gar nicht gut! Vor allem vor dem Hintergrund der Aussage der Expertin Holinski-Feder, dass die Überweisung an solche Zentren nicht ausreicht und die zumeist sowieso auf Kinder spezialisiert sind.

Sie sagt dazu:

„Eine erwachsene Patientin mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko kann ich nicht in eine Kinderklinik schicken. Es ist den Betroffenen wirklich schwer zu vermitteln, warum wir als Gesellschaft beschlossen haben, zum Beispiel die Behandlung von Bluthochdruck zu bezahlen, weil das ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, die Kosten aber für die Kontrolle bei einem nachgewiesenen genetischen Tumorrisiko nicht übernehmen wollen.“

Die Ärztin weist außerdem darauf hin, dass eine solch wichtige Früherkennung in anderen Ländern durchaus von den Kassen bezahlt wird. So zum Beispiel in Polen oder Frankreich.

Am Ende – so ist von der Expertin im SPIEGEL-Interview zu erfahren – läuft es darauf hinaus, dass der betroffene Patient eine solche Leistung selbst bezahlen muss.

Eine adäquate Gesundheitsvorsorge geht deshalb auch anders…!

Recherche-Nachweis:

DER SPIEGEL, Ausgabe 11 / 2019

Bildnachweis: pixabay.com

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