Mittwoch, 25. November, 2020

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In sich ruhen – das geht auch phasenweise!

In sich ruhen – das sollte man im Alltag möglichst immer. Zumindest liest man es so in Ratgeberteilen von Zeitschriften, bei den vielen Coaches in den sozialen Netzwerken und so steht es auch in unzähligen Ratgeberbüchern.

Nur: Wer kann das schon – stets in sich ruhen? Wohl kaum einer. Natürlich gibt es Menschen, die von Hause aus ein absolut ruhiges Gemüt haben und die so schnell nichts aus der Ordnung bringt.

Die wenigsten Menschen können permanent in sich ruhen

Der Großteil der Menschen jedoch dürfte in seinem Alltag vom In-sich-ruhen meilenweit entfernt sein. Zu quirlig gestaltet sich das Leben zwischen Familie, Job, Haushalt, Finanzen, Organisation und Planung.

Wer da dauerhaft die Ruhe bewahrt und nicht an seiner inneren Mitte kratzen lässt, ist wahrlich zu beneiden!

Doch wie schaffen es Menschen, die das Ruhe-Gen nicht so in sich haben, einen solchen Zustand zu erreichen? Nun – das geht. Allerdings: Kaum einer schafft es, vierundzwanzig Stunden und sieben Tage die Woche, so eine Balance zu halten – wie gesagt.

Die Natur lädt tagtäglich und überall zu Alltagsfluchten ein

Warum also nicht kleine Alltagsfluchten dazu nutzen, um in das In-sich-ruhen zu kommen? Unsere Natur lädt tagtäglich dazu ein, sich runter zu fahren und in Balance zu kommen.

Wochenenden oder freie Stunden und Tage sollten in dieser Umgebung dazu genutzt werden, um phasenweise in sich ruhen zu können.

Wer kennt es nicht – das Gefühl, bei einem Spaziergang am See von einer wohltuenden inneren Ruhe umfangen zu werden oder im Wald von jetzt auf Gleich runter schalten zu können? Eben!

Insofern sollte man diese Ziele bewusst ansteuern, um für eine gewisse Zeit innere Einkehr halten und erfrischt wieder in den Alltag zurückkehren zu können.

Bewusst einsame Naturziele ansteuern!

Praktisch umgesetzt heißt das: Lieber am Sonntagnachmittag in den Wald oder an einen stillen See fahren und spazieren gehen, statt im Straßencafé Leute zu gucken. Oder: Auch an Wochentagen in freien Stunden bewusst einsame Naturziele ansteuern, als online oder offline zu shoppen.

Zumal die Chance, an etwas abgelegeneren Naturzielen allein und ohne großen Menschenauflauf zu sein, eigentlich deutschlandweit gegeben ist. Das heißt, dass jeder hierzulande in seiner Nähe Naturfleckchen hat, die wenig frequentiert sind. Oftmals reicht  schon ein simpler Waldweg.

Die meisten von uns werden das Gefühl kennen, an der frischen Luft und an einem schönen Naturziel wie in einer anderen Welt zu sein und dort in sich zu ruhen. Um möglichst lange etwas davon zu haben, sollte man dieses Relax-Feeling nach dem Nachhause kommen ruhig zelebrieren und beispielsweise bei einer Tasse Kaffee, Kakao oder Tee ein schönes Stück Kuchen genießen. Am besten nimmt man sich danach gar nichts mehr vor.

Nicht gleich wieder an die Hausarbeit!

Denn wenn noch das Bad darauf wartet, sauber gemacht zu werden, ist es mit der Phase der inneren Ruhe schnell vorbei. Den Tag deshalb am besten ruhig ausklingen und den Alltag erst am nächsten Tag wieder reinlassen.

Wer sich solche In-sich-ruhen-Phasen regelmäßig gönnt, ist viel besser für den Alltag gewappnet und geht – ganz wichtig in diesen Zeiten! – meist auch positiver durchs Leben.

 

 

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