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Zellweger

Was hat man sich amüsiert vor Jahren – über Renée Zellweger und ihre „Schokolade zum Frühstück“-Komödie! Auch die Anschluss-Movies waren allesamt Publikumsschlager, was natürlich in erster Linie an Hauptdarstellerin Zellweger lag.

Mit der von ihr verkörperten Singlefrau, die mit Übergewicht und für den Mann des Lebens kämpft, konnte man sich seinerzeit nur allzu gut identifizieren. Ging es einem doch selbst so oder ähnlich. Zellweger spielte sich vor allem wegen ihrer Unperfektheit in die Herzen der Zuschauer. Mit nettem Durchnittsgesicht und Bauch-weg-Slip wirkte sie wie die beste Freundin und war schon allein dadurch weit entfernt von der Optik der üblichen Verdächtigen aus Hollywood.

Renée Zellweger war eine von uns!

Sympathisch wirkte auch, dass die Aktrice offenbar kein Problem damit hatte, sich für ihre Rollen etwas Bauchspeck anzufuttern.

Jahrelang kannte man Renée Zellweger mit einem natürlich attraktiven Gesicht und mal mehr und mal weniger schlank. Alles bestens und sympathisch also.

Heute ist davon kaum mehr etwas übrig und wer sich ihre aktuelle Rolle in der Netflix-Serie „What/If“ anschaut, der wird vielleicht sogar erschrecken. Zunächst: im eng anliegenden weißen Kleid und superschlank sieht Zellweger eher aus wie Kim Basinger in Basic-Instinkt. Aber das ist es nicht, was einen erschrecken lässt, wenn man das Bild anschaut. Es ist das Gesicht von Renée Zellweger, das einer eingefrorenen Maske gleicht.

Klar, wir alle werden älter und kein Mensch erwartet, dass die einstige „Schokolade-zum-Frühstück“-Frau heute noch so ausschaut wie seinerzeit im Film an der Seite von Hugh Grant. Aber: jede Wette, dass Zellweger heute OHNE Botox oder chirurgische Eingriffe, die ganz bestimmt zum Einsatz gekommen sind, immer noch supergut ausschauen würde! Sympathisch und mit lebender Mimik.

Ihr Gesicht wirkt wie eine Maske

Davon scheint nichts mehr da. Im Gegenteil: ihr Gesicht wirkt wie eine eingefrorene Maske, die aufpolierte Optik verleiht der Schauspielerin etwas Kaltes und Abstoßendes. Und man fragt sich einmal mehr, warum Darstellerinnen dieses Formats nicht einfach mit dem was sie – ja sowieso schon im Überfluss – haben, zufrieden sind? Ein attraktives Äußeres, Geld, Erfolg – warum es nicht dabei belassen?

Ja klar, das Argument, dass Frauen „beim Film“ „sowas“ eben machen, kommt in solchen Fällen so gut wie immer. Aber warum wird das als normal angesehen? Und warum können die wenigsten erfolgreichen Schauspielerinnen ihr Leben mit ihrer naturgegebenen Optik genießen? Zumal vor dem Hintergrund, dass bereits mehrere Millionen eingespielt sind und FRAU doch auch ein Leben ganz ohne diesen Beauty-Wahn führen könnte? Warum tun die sich das an und lassen für vermeintlich attraktive Rollen ihr Äußeres so immens verunstalten?

Oder nehmen die das gar nicht als verunstaltet wahr? Weil um sie herum sowieso jeder gesichts- und körpertechnisch getunt ist?

Fragen über Fragen….!

Manche Otto-Normalo-Frau wäre froh über diese Optik!

Die wahrscheinlich nur für uns „Otto-Normalo“-Frauen nachvollziehbar sind. Ein Hollywood-Star stellt sich diese offenbar nicht. Geld und Erfolg sind für diese Leute wahrscheinlich so viel wichtiger, als der eigene Köper, das individuelle ICH. Man hat das kürzlich auch bei Sylvie Meis sehen können, die ja noch um einiges jünger ist als Zellweger, aber mit demselben Maskengesicht in der Öffentlichkeit auftauchte.

Schade, dass diese VIP-Frauen offenbar so wenig Selbstvertrauen haben, dass sie ihre naturgegebene Optik – die ja sowohl bei Zellweger als auch bei Meis top gewesen sind! – nicht zu schätzen wissen. So manche „Frau von nebenan“ wäre wohl begeistert, hätte sie das Original-Aussehen von einer der beiden.

Aber nun ja: „Frauen von nebenan“ und VIP-Ladys trennen nun mal Welten. Und Falten.

Bildnachweis: picture alliance/Everett Collection

 

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Einstiges Kinderzimmer zum Gästezimmer ausbauen

Vom „Hotel Mama“ zum individuellen Bed & Breakfast für Reisende – so könnte man wohl die Umnutzung einstiger Kinderzimmer bezeichnen! Die nun – nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist – von den Müttern einem neuen Zweck zugeführt werden.

Es gibt nämlich eine Menge Frauen, die hieraus kurzerhand schöne Gästezimmer gestalten und Fremden fern der Heimat ein ansprechendes Zuhause auf Zeit bieten.

Einige davon hat kürzlich die BILD der FRAU in ihrer Ausgabe vom 24. Mai 2019 porträtiert.

Kinder aus dem Haus – Reisende ins umgestaltete Kinderzimmer rein!

Einmal mehr zeigt sich in dieser Reportage, dass es Frauen spielend gelingt, in einer neuen Situation das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich: den frei gewordenen Wohnraum für eine zusätzliche Geldquelle zu nutzen. So hat es zum Beispiel die 59jährige Petra aus Schleswig-Holstein gemacht. Als die vier Kinder aus dem Haus waren, funktionierte sie die einstigen Kinder- und Jugenddomizile kurzerhand zu Gästezimmern um und betreibt nun die Pension „Mom`s Bed & Breakfast“.

Als Mama von vier Kindern sind Leidenschaft und Herz natürlich auch dabei, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen und zu bewirten. Bei Petra geht so mancher Fremde als Freund und darf sich während seines Aufenthaltes über regionale Leckereien aus „Mom`s“ Garten freuen. Die Gäste honorieren diese nordische Gastfreundschaft und sorgen dafür, dass in dem alten Bauernhaus auch nach dem Auszug der Kinder Leben in der Bude ist.

Das gilt auch für das Domizil der 71jährigen Margarethe aus Hamburg, die ihre stilvolle Altbauwohnung so umgeändert hat, dass drei Gästezimmer entstehen konnten. Mitten im quirligen Hamburg finden hier Fremde jedweder Couleur ein Zuhause auf Zeit und bereichern mit ihrer Art das Leben der rüstigen Powerfrau. Die lernt durch ihr Bed & Breakfast Fremdsprachen fast nebenbei und beherbergte schon Gäste aus über 30 Ländern! Vor allem Musiker lieben das bürgerliche Ambiente unter Stuck, das sie bei Margarethe erwartet. Viele Gäste, die in dieser Jugendstil-Atmosphäre auf Zeit logieren, wurden mit der Zeit zu einer Art Ersatzfamilie für Margarethe, die von ihren Gästen sogar auf Hochzeiten oder Geburtstage eingeladen wird.

Auszug des Nachwuchses kann Alltag neue Richtung geben

Diese schönen Beispiele – in der BILD der Frau wurden noch viele mehr vorgestellt – zeigen, dass der Lebensabschnitt von Frauen, der mit dem Auszug der Kinder einhergeht, dem Alltag eine ganz neue Richtung geben kann. Man weiß, dass nicht wenig Mütter damit hadern, wenn sich die Tochter oder der Sohn gen Studienort verabschiedet. Und die eben noch so quirlige Atmosphäre sich umwandelt in ein Ambiente aus Ruhe und Stille.

Wohl dem, der dann nicht auf die frei gewordenen Räumlichkeiten angewiesen ist und daraus ein Zuhause auf Zeit für Reisende schaffen kann. Zumal in Zeiten von booking.com, airbnb & Co., in denen der Großteil der Leute online bucht und das Generieren von Buchungen für Vermieter nahezu zum Kinderspiel geworden ist. Private Domizile dieser Art, wie die erwähnten Frauen sie  geschaffen haben, erfreuen sich außerdem großer Beliebtheit. Denn auch wenn heutzutage Flüge, Unterkünfte und Mietwagen häufig digital und anonym im Internet gebucht werden, so stehen doch individuelle Unterkünfte mit persönlicher Note ganz oben auf der Wunschliste von (Geschäfts)Reisenden.

Private Tipps, die eine oder andere persönliche Umsorgung mehr und ein Gästebett in einem harmonisch-familiären Umfeld, fernab anonymer Hotelketten: Das ist es, was ganz viele Reisende wollen und was wohl auch zukünftig stets gefragt sein wird. Mögen Algorithmen & Co. das Leben immer mehr bestimmen – es geht nichts über eine warmherzig-persönliche Note im Zuhause auf Zeit in der Fremde! Urlauber, Geschäftsreisende und Städte-Hopper wissen und lieben das.

Und deshalb wird es auch in nächster Zeit für viele Mütter, die ein großzügiges Heim ihr Eigen nennen, heißen: „Nachwuchs raus, Reisende rein!“

Bildnachweis: pexels.com

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Frau am Laptop

Kennen Sie Ebay und seinen Ableger „Kleinanzeigen“? Die meisten von Ihnen ganz sicher.

Aber obwohl ich mich seit 1999 (!) im Internet bewege und denke, alles schon gesehen und erlebt zu haben, lerne ich immer wieder dazu, wie in den letzten paar Tagen.

Es ist lange her, dass man sich im guten alten AOL-Chatroom „Wir um die 30“ die Finger wundschrieb und nette Leute kennenlernte. Längere Mails verfasste man offline, anschließend loggte man sich ein, versendete sie und meldete sich sofort wieder ab, denn jede Minute kostete Geld, und Flatrates waren noch nicht erfunden. Mit dem 56-K-Modem, das quietschte und pfiff, war die Einwahl ins WWW eine abenteuerliche Angelegenheit, denn es klappte bei weitem nicht immer.

„Geh aus der Leitung, ich will endlich telefonieren“, hörte man zu Vor-ISDN-Zeiten öfter, und nicht immer in höflichem Tonfall, denn entweder surfte man im Internet oder rief Oma Gertrud in Buxtehude an – beides gleichzeitig war nicht möglich.

Wollte man eine Website aufrufen, konnte man, ehe die sich aufbaute, nebenher einen Pullover stricken und mit der Nachbarin Kaffee trinken. Alles verlief gemütlicher, und das Internet war nur etwas für nebenbei. Mittlerweile hat es sich in so gut wie jeden Haushalt eingeschlichen und ist nicht mehr wegzudenken. Ich erledige meine Bankgeschäfte online, bestelle mein Tierfutter im Internet und bekam neulich von Ebay die goldene Nahkampfspange verliehen. Ohne DSL wäre ich aufgeschmissen, das gebe ich als Landei in meinem winzigen Dorf ohne jegliche Infrastruktur gerne zu.

Vieles hat sich geändert, seitdem man mit banger Miene am Rechner (Windows 3.1) saß und darauf wartete, dass die blecherne Frauenstimme verkündete: „Sie haben Post.“ Websites bauen sich mittlerweile auf wie der Blitz – zumindest die meisten, sogar Verkehrs-Ampeln werden übers Netz geschaltet, sämtliche Nachrichten gibt es auf Facebook, und ich könnte sogar online beichten, was aber nicht nötig ist, denn ich bin immer brav. Kleiner Scherz am Rande.

In Deutschland existierten bis zum 31.12.2018 insgesamt 34 Millionen Breitbandanschlüsse, und das Verzeichnis meiner Internet-Accounts von „A“ wie „Amazon“ bis „Z“ wie Zalando ist länger als das Telefonbuch von Hamburg. Wie ich allerdings zu XING oder Instagram wieder reinkomme, habe ich vergessen, weil ich mir die 579.247 Passwörter von meinen diversen Onlinekonten nie irgendwo aufgeschrieben habe. Jedenfalls kann ich mit Fug und Recht behaupten: Ich war von Anfang an dabei und bewege mich im Internet wie ein Fisch im Wasser.

Aber eines ist gleichgeblieben über die Jahrzehnte: Männer und ihre Anmachen. Oder ihre Verzweiflung und die befremdliche Marotte, an den unmöglichsten Stellen zwischen Bits und Bytes nach einer Frau zu suchen. Aber lesen Sie selbst:

Neulich zum Beispiel dachte ich mir: „Barbara, du bist doch auf der Suche nach ein paar Leuten, die deine Vorliebe für Filme und Serien teilen, und mit denen du dich regelmäßig treffen und vielleicht sogar einen Stammtisch gründen könntest. Also setz‘ einfach eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen rein, vielleicht meldet sich ja jemand aus deiner Gegend.“

Sie müssen wissen, ich bin Film- und Serienfan, seit ich im zarten Alter von 17 Jahren „Wiegenlied für eine Leiche“ mit der göttlichen Bette Davis gesehen habe. Und wenn ich ehrlich bin, würde ich mich wirklich gern gelegentlich mit ein paar sympathischen Menschen darüber unterhalten.

Gesagt – getan. Ich verfasste also eine eloquentes, nett formuliertes Inserat, teilte mein Alter und meine Vorlieben mit (Musik, Lagerfeuer, Lesen usw.) und fragte höflich an, ob jemand im Umkreis von 30 Kilometern jemand Lust hätte, gelegentlich mal etwas gemeinsam zu unternehmen oder einen Stammtisch zu gründen. Insgeheim träumte ich von einer fröhlichen Runde, mit der man ins Kino gehen, einen Biergarten besuchen, vielleicht einen Spiele-Nachmittag veranstalten oder grillen könnte.

„Auf dieser Plattform müssen doch welche zu finden sein?“, überlegte ich. Immerhin bietet Ebay-Kleinanzeigen die Rubrik „Freundschaften“ (zu verschenken!) an. „Kostet nix“ ist ein super Argument. Darum riskierte ich es.

Als sich einen halben Tag nach dem Schalten meines Inserats ein junges Paar aus der nahegelegenen Kreisstadt meldete, freute ich mich wie Bolle. Die beiden beschrieben sich als große Serienfans und hofften laut eigener Aussage, sie wären nicht zu jung für mich. Wir mailten hin und her. Als ich anbot, sie anzurufen, wurden sie vage in ihren Aussagen, denn „sie wollten ihre Telefonnummer geheim halten“, wie sie betonten. Weil ihnen ihr Privatleben sehr wichtig sei. (Mittlerweile verstehe ich auch, warum).

Zwar überlegte ich, dass es ein wenig schwierig sein könnte, sich in einem Biergarten zu treffen, wenn sie doch so viel Wert auf ihre Anonymität legten, akzeptierte aber dann den Wunsch nach Privatsphäre, und wir einigten uns darauf, über Instagram zu kommunizieren. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Wir schrieben uns also weiter nichtssagende Nachrichten. Das ist nervig, und kostet Zeit. Mit einem Telefongespräch wäre alles längst erledigt gewesen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach ungefähr einer Stunde rückten sie endlich mit der Wahrheit heraus. Um Filme oder Serien ging es den beiden nicht, nur um ein paar zwar gesetzlich legitimierte, aber für mich nicht in Frage kommende Schweinigeleien zu dritt oder zu viert. Oder mit wie vielen auch immer. Mehr möchte ich hier nicht preisgeben. Sie wissen auch so, was ich meine.

Abgesehen davon, dass mir dieses Angebot schmeichelte – immerhin bin ich nicht mehr die Frischeste – war ich doch enttäuscht, denn ich suche wirklich nur Gesellschaft. Ganz harmlose Gesellschaft sogar. Also blockierte ich die beiden und verbuchte es unter „Reinfall im Internet“. War ja nicht mein erster.

Weiterhin trudelten auf meine Anzeige Nachrichten ein. Etliche Herren wollten mich unbedingt kennenlernen und teilten mir dies auf mehr oder weniger anzügliche Weise mit. Zwar hatte ich kein Foto von mir eingestellt, aber die Bezeichnung „weiblich“ war scheinbar völlig ausreichend.

„Darf ich dein Freund sein?“, fragte einer. Dagegen wäre überhaupt nichts einzuwenden, würde es sich nicht ums Internet handeln – diese digitale Kloake – handeln, in der sich jeder als das ausgeben kann, was er möchte und sich auch ohne Weiteres als Axtmörder oder frei herumlaufender Psychopath entpuppen kann.

„Ich will dich unbedingt mal treffen!“, schrieb der nächste. Dem hätte ich auch meine Mutter schicken können, denn niemand weiß ja, wie ich wirklich aussehe. Scheint aber auch nicht wichtig zu sein.

Der Dritte kam gleich zur Sache: „Kann ich dich angerufen?“, bat er in holprigem Deutsch. Sonst nichts. „Nein“, schrieb ich.

Ich verrate besser an dieser Stelle nicht, was ich kurz darauf zur Antwort bekam, nur so viel: Der offensichtlich eingesetzte Google -Translator kennt sich mit Schimpfworten nicht wirklich gut aus. Es hatte aber was mit Damen aus dem horizontalen Gewerbe zu tun…

Vielleicht war meine Anzeige einfach nur falsch formuliert gewesen, dachte ich frustriert, löschte mein Inserat und stellte es einen Tag später unverdrossen in der Rubrik „Freundschaften“ nochmal mit neuem Text ein. Er lautete wie folgt:

„Suche Leute in … und Umgebung, die wie ich (w,), auf Filme und Serien stehen. Vielleicht gibt‘s ja irgendwo dort draußen nette Personen mit meinen Interessen.
Eventuell kann man einen Stammtisch gründen oder zusammen mal ins Kino gehen. Lust?
 Alle Kommunikationskanäle offen. Meldet euch.“

Es stellte sich heraus, dass auch dieser Text, bis auf das Kürzel „w“ (weiblich) nicht gelesen worden war.

„Muss dich kennenlernen. Gruß“, verlangte einer anonym. „Wann treffen wir uns?“, schrieb der nächste. Andere waren noch deutlicher, einige drastisch, und die meisten musste ich löschen und anschließend blockieren.

Wer bei Ebay-Kleinanzeigen schon mal was verkauft hat, kennt sicher die Anfragen mit dem Inhalt „Was letzte Preis?“. Und da ich unter „zu verschenken“ stand, schien ich billig geworden zu sein, so kam es mir vor. Genügt tatsächlich das „w“ für „weiblich“ schon als Eingeständnis, dass ich Ausschussware bin, die dringend einen Abnehmer braucht? Was treibt die Herren der Schöpfung an, eine Gebrauchtwaren-Plattform mit einer Single-Börse zu verwechseln? Ist denn nichts harmlos genug, um nicht falsch interpretiert zu werden? Wie könnte ich mein Inserat abfassen, um nicht dreist angemacht zu werden?

Ich bin Autorin und kenne mich mit Worten aus. Aber hier versagt meine Kreativität.

Nach zwei Tagen und dem Beantworten unzähliger dummer Anmachsprüche war ich mittlerweile bereit, entnervt das Handtuch zu werfen, denn ich wollte doch nur ein paar Leute – Alter egal – kennenlernen, mit denen man vielleicht einen Stammtisch gründen könnte, mehr nicht. Aber alle Aspiranten schienen notdürftig bis verzweifelt zu sein und nicht auf Feinheiten wie Alter, Aussehen oder den Zweck meines Inserats zu achten. Hauptsache „w“. Wie meine Mama immer so schön sagte: „In der Not frisst der Teufel Fliegen.“
Und die Fliege war ich.

Mal ganz ehrlich, liebe Männer: Wie kommt ihr auf das schmale Brett, dass ich als gestandene Frau ausgerechnet in einem Online-Portal, auf dem verscheuert wird, was man bei Oma Else im Nachlass gefunden hat, nach einem Mann suche? Haltet ihr mich für einen Dachbodenfund mit kleinen Mängeln, der froh sein muss, dass ihn noch einer nimmt? Ich bin doch kein Kaffeeservice mit angeschlagenem Kännchen oder ein zerfledderter Steiff-Teddy mit nur einem Auge!

Mittlerweile habe ich meinen Inserat-Text um den Satz: „Bitte keine Anmach-Mails, das nervt“, ergänzt. Seitdem ist Funkstille. Kein Schwein ruft… äh schreibt mich an. Ins Kino will auch niemand mit mir, geschweige denn ein Pils mit mir trinken. Hätte ich mir denken können.

Ladies, wenn Sie dringend einen Mann suchen, kann ich Ihnen o.g. Online-Portal nur empfehlen. Finden tun Sie da garantiert was. Rechnen Sie aber sicherheitshalber mit dem Schlimmsten und legen Sie sich ein dickes Fell zu.

Das Verhalten einiger paarungswilliger Männer im Internet ist zum Teil ohnehin grenzwertig, wie ich zu meinem Leidwesen schon Jahre zuvor feststellen musste, als ich zu Recherchezwecken für ein Buch einen Account bei einer großen kostenlosen Internet-Singlebörse anlegte.

Ich gab mir den Namen meiner Lieblings-Figur aus einer bekannten Frauenserie, stellte ein halbwegs akzeptables (aber nicht ZU schönes!) Profilbild ein und beschrieb mich exakt und gnadenlos als das, was ich war, ohne mich zu schonen. Außerdem gab ich explizit an, was ich nicht wollte: Männer, die saufen, Tierquäler, selbstgerechte Besserwisser und Extremsportler (zu anstrengend, meine Damen…).

Als wichtigste Präferenzen für den Mann, den ich suchte, trug ich „Intelligenz“ und „Toleranz“ ein. Aussehen zweitrangig.

Das hätte ich mir alles sparen können. Die lesen nur „weiblich“ und vielleicht noch das Alter, dann geht’s auch schon los, und sie fangen an zu tippen. Keiner von denen, die mich mit beeindruckender Eloquenz („Hallo, wie geht’s?“) anschrieb, hatte mein Profil gelesen. „Weiblich“ genügt. Immer. Zu jeder Zeit.

Einer bettelte: „Bitte, ruf mich an, ich bin so allein.“ Der tat mir leid, aber nicht so sehr, dass ich zum Telefon gegriffen hätte. Ein anderer wies mich darauf hin, ich hätte bei meiner Personenbeschreibung drei Sätze mit dem Wort „Ich“ begonnen, was auf eine gestörte Persönlichkeit hinweise. Leider habe ich nie mehr was von ihm gehört, wo ich doch ansonsten so an Küchen-Psychologie und kostenlosen Analysen meiner Seele interessiert bin.

Der dritte beschrieb detailliert sein einsames Leben mit Hartz IV auf einem stillgelegten Bauernhof und die abgrundtiefe Gemeinheit und Oberflächlichkeit der Frauen, die er bisher kennengelernt hatte, denn die bestanden tatsächlich alle auf fließend warmem Wasser und einer Heizung. Der war eigentlich ganz nett, trotzdem bin ich nicht die Caritas. Wie es dem wohl heute geht? Ich wette, der ist immer noch online.

Am besten fand ich allerdings einen Herrn, den ich um der Anonymität willen einfach mal „Wolpertinger78“ nenne – ein rüstiger Rentner mit boshaften Augen und sieben Haaren in elf Reihen, der verschmitzt in die Kamera lächelte. Bei der „78“ handelte es sich übrigens um sein Alter. Wolpertinger bot mir sofort unanständige Bilder von sich und seinem Penis an, wollte mich innerhalb der nächsten 10 Minuten anrufen, damit wir ein bisschen Telefonsex betreiben können und war erotisch gesehen so ausgehungert, als käme er gerade von einem zehnjährigen Aufenthalt in einem Kloster mit Schweigegelübde zurück.

Als ich ihn entnervt blockierte, war er nach 10 Minuten mit einem neuen Namen (und zwar „Wolpertinger79“) wieder online und ging mir auf den Senkel. Findiger Bursche. Der wird’s noch weit bringen. Den Account bei besagter Single-Börse löschte ich nach Abschluss meiner Recherche, aber gelegentlich juckt es mich in den Fingern, nachzusehen, ob „Wolpertinger78“, der jetzt mindestens „Wolpertinger84“ heißen müsste, noch existiert und immer noch so heiß auf Telefonsex ist.

Diese Erlebnisse beweisen eigentlich zwei Dinge: erstens, dass der männliche Trieb bei vielen niemals endet, und zweitens, dass die Herren online nicht sonderlich wählerisch sind. Niemand von denen, die mir zweideutige Angebote machten, interessierte es, dass ich gerne lese, Tiere liebe oder Filmklassiker und Erdbeeren mag. Denen blieb allein meine Haarfarbe in Erinnerung. Und meine scheinbare Verfügbarkeit.

Es ist wie mit den Wühlkörben beim Discounter. „Oh, eine aufblasbare Kaffeemaschine – brauch‘ ich zwar gerade gar nicht, aber sie ist billig, das nehmen wir mal mit.“

Meine Anzeige unter „Freundschaft“ bei Ebay-Kleinanzeigen läuft übrigens weiter. Ich habe immerhin acht Euro bezahlt, um sie eine Woche lang ganz vorn zu platzieren.
Leider bin ich ziemlich sicher, dass sich niemand melden wird, der Lust auf nette Gesellschaft unter Gleichgesinnten hat (klingt das eigentlich auch schon anzüglich?).

Vielleicht kann mir mal jemand erklären, warum sich Männer mit sexuellen Defiziten bei Ebay auf der Suche nach der Frau für die nächsten zwei Stunden herumtreiben und nicht einschlägige Partnerbörsen oder ein Bordell bevorzugen? Was hoffen sie in den Kleinanzeigen zu finden? Was geht in so einem Männergehirn vor, wie heißt das Hormon, das sie zwingt, in die Tasten zu hauen ohne Rücksicht auf Verluste?

Es ist einerseits zum Schmunzeln. Und andererseits irgendwie traurig, finde ich.

Drücken Sie mir einfach die Daumen bitte. Irgendwo dort draußen sitzen nämlich garantiert ein paar sympathische Couch-Potatoes, mit denen ich mich ganz sicher bestens unterhalten könnte, wenn sie nur mal die Fernbedienung aus der Hand legen und bei Ebay unter „Zu verschenken“ stöbern.

Ich nehme mittlerweile beinahe alles…

Mit geknickten Grüßen

Ihre Barbara Edelmann

Frau gewinnt bei Lotto-Show

Einmal im Lotto gewinnen –  wer träumt nicht davon?! Von einem Tag auf den anderen mit vielen Millionen Euro gesegnet zu sein ist ein Wunschtraum unzähliger Menschen. Der leider nur allzu selten in Erfüllung geht. Ganz ausgeschlossen, vom Normalo zum Millionär zu avancieren ist es allerdings nicht. Das zeigen die Beispiele derer, die tatsächlich ein Geldregen ereilte.

So zum Beispiel Petra Hunger, die 2004 in einer SKL-Show fünf Millionen Euro gewann und in der Frauenzeitschrift MEINS, Ausgabe 15. Mai 2019 porträtiert wurde. Die Reportage beleuchtete das Danach – also das Tun nach dem großen Gewinn.

Frau aus dem Erzgebirge hatte mit Glückspaten Glück

Zu dem vielen Geld kam die sympathische, damals alleinerziehende Frau aus dem Erzgebirge übrigens ausgerechnet mit einer Frage, bei der es um Fußball ging. Die Show, die er den Gewinn bescherte ist so aufgebaut, dass prominente Glückspaten beim Beantworten der Fragen helfen. Und einer der Glückspaten beantwortete eben diese Frau goldrichtig. Petra Hunger saß seinerzeit – vor 15 Jahren – mit ihrer damals 16 Jahre alten Tochter in der Show.

Wie sie dem Magazin MEINS sagte, war an diesem Abend „an Schlaf nicht zu denken“. Glaubt man sofort. Und staunt ein wenig, wenn man dann liest, wofür die sympathische Frau zuallererst Geld ausgegeben hat. Für einen profanen Staubsauger nämlich. Selbstredend einen guten. Und sie tat Gutes – ganze 200 000 Euro steuerte sie für die Renovierung der Dorfkirche in ihrer Heimat bei!

Irgendwann hielt sie auch nichts mehr in ihrem Job – denn Petra Hunger träumte den Traum von einer eigenen Modemarke. Irgendwann war es dann soweit und sie gründete ihr eigenes Modelabel. „Cillic“ lautet der Name ihrer Linie und die Teile für die Linie entstehen direkt im Haus der Erzgebirglerin. Von den Entwürfen bis hin zum Verkauf managt die Gewinnerin den Vertrieb ihrer weiblich-verspielten Mode selbst. Verkauft wird via Amazon und erschwinglich sind die Teile ebenso.

Jetzt das Modelabel – später will Petra Hunger reisen

Dennoch möchte Petra Hunger nicht bis ans Ende ihrer Tage ein Modelabel führen. Längst hat sie Zukunftspläne, die sich mit ihrem gewonnen Geld auch spielend leicht umsetzen lassen. Gegenüber der Zeitschrift MEINS gab sie an, mit spätestens 67 Jahren das Geschäft schließen zu wollen.

Was sie danach vorhat, verriet sie dem Magazin auch, nämlich: Nach Australien reisen.

Zitat:

„Das habe ich bisher nicht geschafft.“

Da die Glückspilz-Frau vor einigen Jahren ihren jetzigen Partner im Internet kennengelernt hat und mit dem auch die weite Welt entdecken will, lässt zudem einen Schluss zu. Und zwar diesen: Es gibt noch einen weiteren Glückspilz!

Schön, wenn (Lotto)Glück so sympathisch rüber kommt!

Bildnachweis: (c) dpa

Haus und Garten

Bezahlbare Häuser bald aus dem 3D-Drucker? Häuser aus dem 3D-Drucker – was noch immer wie eine irre Sciene-Fiction-Idee klingt, ist längst Wirklichkeit. Allerdings sind die Firmen, die diese Häuser fertigen noch rar gesät. Das dürfte sich jedoch schnell ändern, wenn man sieht, was für Quartiere mit dieser neuen Methode schon gebaut werden können. Oder besser gesagt: gedruckt, denn mit dem klassischen Bauen hat das, was vielleicht die Zukunft des Wohnens ist, nur noch wenig zu tun.

Aktuell fertigt ein Start-up aus Texas (USA) Domizile für finanziell bedürftige Familien und zwar in Lateinamerika (Video am Ende des Artikels). Die Häuser sehen aus wie kleine Wohnträumchen und sollte sich das Druck-Konzept bewähren, dann kann man nur hoffen, dass es auch bald hierzulande umgesetzt wird.

Häuser aus 3D-Drucker wären hierzulande Revolution

Es wäre wohl in Sachen Wohnen eine Revolution! Denn: aktuell wird das Wohnen in Deutschland ja bekanntlich immer teurer, sowohl das Mieten als auch das Kaufen. Zumindest in gefragten Lagen. Selbst wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, sieht sich schnell mit Beträgen konfrontiert, die in die Hunderttausende gehen (können). Wie würde es sein, wenn man sich ein Haus aus dem 3D-Drucker fertigen ließe und dafür nicht mal 15.000,00 € bezahlen müsste? Das wäre genial!

Wahrscheinlich würde es dann von Hausbesitzern nur so wimmeln, denn das eigene Heim steht seit Jahren auf der Wunschliste von (jungen) Familien. Zudem ist in letzter Zeit auch der Trend entstanden, dass sich Singles eine Immobilie zulegen oder gar bauen lassen.

Mit dem 3D-Verfahren könnte man allen Wohnwünschen gerecht werden. Und das zu einem Preis, der einem den Atem stocken lässt. Doch wie realistisch ist es, dass man diese Häuser auch hierzulande bald bauen kann?

In Deutschland wiehert noch der Amtsschimmel

Nun – da sieht es noch etwas mau aus, selbst eine Recherche im Netz fördert nicht wirklich viel zutage. Woran das liegt, kann man sich denken: am Amtsschimmel. Zumindest scheint der seine Hufe derzeit noch tüchtig im Spiel zu haben, wie das Online-Magazin manonamission.de berichtet.

Das sieht bei den europäischen Nachbarn in Frankreich schon anders aus. Dort wurde in Nantes innerhalb von 54 Stunden ein Einfamilienhaus mit dem 3D-Druck-Verfahren gebaut.

Das Portal musterhaus.net schreibt hierzu folgendes:

„Mit einem Budget von 195.000 Euro hat man das Einfamilienhaus Names „Yhnova“ in Nantes innerhalb von 54 Stunden erbaut. Ziel des Pilotprojekts der örtlichen Stadtverwaltung und der Universität Nantes ist es, neue Möglichkeiten für kostengünstigen Wohnraum aufzuzeigen. Die Forscher nehmen an, dass sich die Baukosten mit dem 3D-Druck-Verfahren im Vergleich zum traditionellen Hausbau um bis zu 70% reduzieren ließen. Das 3D-Drucker Haus in Nantes ist einstöckig und verfügt über fünf Zimmer auf einer Grundfläche von 95 Quadratmetern.(…)“

Klingt ziemlich cool! Und noch cooler wird es freilich, wenn man das eigene Haus für einen noch günstigeren Preis bekommt. Wie eingangs erwähnt, möchte das Start-up aus Texas (ICON) nun für Bedürftige in Lateinamerika Häuser aus dem 3D-Drucker errichten. Und nicht nur das: ganze Siedlungen sollen entstehen! Das im Video (siehe unten) gezeigte Haus, das den Tüftlern dabei vorschwebt, entstand in 24 Stunden und sieht aus, wie aus einem SCHÖNER WOHNEN-Heft. Die Kosten lagen dabei unter 5.000,00 Euro. Dieser Haustyp soll nun für eine ganze Häusersiedlung gefertigt werden.

3D-Häuser würden vielen Leuten den Traum vom Eigenheim erfüllen

Ein tolles Konzept!

Von dem man sich wünscht, dass es sich bitte auch bald in Deutschland durchsetzen möge. Dann wäre es vorbei mit der Verschuldung auf viele Jahre, die eine Menge Leute für den Traum vom eigenen Haus auf sich nehmen.

Nur einer darf nicht zu präsent auf der Bildfläche erscheinen: der Amtsschimmel!

Schauen Sie sich hier im Video den besagten Haustyp an und hören Sie von den Plänen des Start-ups. Das superinteressantes Projekt wird Leute, die Wert auf individuelles Wohnen legen, sicher begeistern!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

 

 

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Frau in Sportkleidung

Familie, Beruf, Haushalt, oft noch der Garten und vielleicht noch ein pflegebedürftiges Familienmitglied – der Alltag vieler Frauen hat es in sich. Zeit für die eigene Fitness bleibt da meist nicht viel. Die meisten Frauen stehen vor einem zeitlichen Dilemma, wenn sie sich entscheiden, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Der Weg ins Fitness-Studio ist naheliegend, doch oftmals auf die Dauer nicht umsetzbar. Anfahrt, umziehen, trainieren, wieder umziehen, Rückfahrt – dieses Zeitfenster ist meistens nicht frei. Nicht wenige, die sich dennoch voller Enthusiasmus in einem Studio anmelden, enden als „Karteileiche“. Frust ist da vorprogrammiert – ganz klar! Es macht deshalb Sinn, sich als vielbeschäftigte Frau nach Alternativen in Sachen Sport und Bewegung umzuschauen.

Expertinnen, wie Tonia La Prova (im Bild) bieten solche Alternativen. Die sportbegeisterte Frau aus München geht als Personaltrainerin auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen ein und ist dann da, wenn es die Zeit der Klientin erlaubt. Wer auch diese Zeiteinheit im Alltag nicht einbauen kann, erhält durch die Expertin online Unterstützung. Mit einem abgestimmten Programm, das kaum Zeit oder gar Gerätschaften beansprucht und dann umgesetzt werden kann, wenn es der jeweiligen Kundin im Tagesplan passt. Mit simplen Übungen, die auch Anfängerinnen oder Nichtsportlichen leicht fallen.

Wir haben uns mit Tonia La Prova über ihre Erfahrungen als Personaltrainerin und die von ihr entwickelten Programme unterhalten. Zudem gibt sie wertvolle Tipps in Sachen Durchhalten. Denn dass einige Frauen, die fitter werden wollen, rasch wieder aufgeben, wenn sich der Erfolg nicht in einer bestimmten Zeit einstellt, ist eine Tatsache. Die aber nicht sein muss, wenn man mit der richtigen Einstellung an einen bewegungsorientierten Alltag herangeht. Welche das ist – und noch vieles mehr – verrät unsere erfahrene Interviewpartnerin im Gespräch.

FB: Tonia, Sie sind Personaltrainerin in München. Ein Beruf, der Ihr Hobby ist. Seit wann machen Sie das und wie kam es dazu?

(lacht) Ja, so ist es. Mein Hobby betreibe ich nun mehr seit über 20 Jahren auch als Beruf. Ich habe mich schon immer für Bewegung und Sport begeistert. Das ging mit 4 Jahren beim Bodenturnen los. Nahe dem Elternhaus gab es eine Kung Fu Schule, die ich besucht habe. Dann kamen mit 11 Jahren die ersten Kinderkurse zum Turnsport dazu, die ich im Fitnessstudio mitmachen durfte. Das waren Hip Hop und Jazz Dance Klassen ein- bis zweimal die Woche. Durch die 6 Jahre der Studiokurse habe ich manchmal die Erwachsenenkurse mit großen Augen beobachtet und als ich mit 16 endlich auch im Studio Mitglied werden durfte, habe ich – soweit es ging – jeden Kurs mitgemacht. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Haupttrainerin angesprochen, ob das nicht auch was für mich wäre. Und so habe ich damals kurzerhand eine der ersten Aerobic und Fitness Ausbildungen genossen und mit 16 meine ersten klassischen Aerobic Kurse unterrichtet. Das war der Grundstein für alle anderen Ausbildungen, Fortbildungen und Studien und so weiter, die mich letztendlich zur Personal Trainerin haben werden lassen.

Personaltrainerin La Prova baute einst Damenbereich in Bodybilder-Studio auf

Nach und nach hat sich das dann so entwickelt, dass ich in einem der ersten Bodybuilder Studios in München (Klaus Aschober, dass es heute leider nicht mehr gibt) den Damenbereich auf- und ausbauen durfte. Sprich, sowohl mehr Kurse als auch die Damen an die Kraftgeräte zu bringen. Durch die Einzelgespräche mit den Damen hat sich das Personal Training herauskristallisiert.

Damals gab es einfach Unsicherheiten seitens der Damen zwischen den Bodybuildern alleine und eventuell dann auch noch falsch zu trainieren. Diese Unsicherheit konnte ich ihnen in den Trainings nach und nach nehmen, was auch andere Damen annimiert hat, es ebenfalls mit dem Kraft- und Personal Training zu probieren. Mir hat es einfach von Anfang an gefallen, Menschen zu begleiten, sie zu begeistern, gemeinsam ihre Hürden zu überwinden und sodann an ihren kleinen und großen Erfolgen teilhaben zu können (dürfen).

FB: Neben Ihrer Präsenz im realen Leben bauen Sie Ihren Service auch online immer stärker aus. Wie schaut das konkret aus?

Aktuell erstelle ich kurze knackige Tages-/ und Wochenprogramme, wie die Schöne Beine Challenge im Mai. Hier geht es darum, in 10 Tagen straffe Beine und einen knackigen Po zu erhalten. Mit täglichen Anregungen von mir per Video sollen die Damen die Tagesaufgaben angehen und in erster Linie mehr Bewegung in ihren Alltag bringen, Selbstfürsorge betreiben.

Zum Beispiel ist eine Aufgabe eine simple Beinübung, die sich Wall Sit nennt. Hier setzt sich frau mit dem Rücken angelehnt an eine Wand und behält die Position für 10 – 20 Sekunden. Die Übung kann sofort ausgeführt werden, ohne sich in Trainingskleidung zu werfen oder groß eine zeitliche Lücke in den Tag zu graben. Es wird lediglich eine Wand benötigt und maximal 2 Minuten. Der Mehrwert der Übung ist eine Anregung des Stoffwechsel (Kreislauf wird sanft aktiviert und das Körpersystem arbeitet hier auch nach der Übung noch nach) und zu den Bein- und Pomuskeln werden auch die Oberkörpermuskeln gezwungen mit zu halten (trainieren) und somit habe ich eine kurze knackige Ganzkörperübung.

Schon simple Übungen bringen mehr Wohlgefühl – auch als Online-Coaching

Eine andere Aufgabe ist beispielsweise eine Beinmassage anzuwenden, die helfen soll, die Durchblutung weiter anzuregen und die vorher austrainierten Stoffwechselschlacken aus dem Körper abzutransportieren. Durch den Kontakt mit mir selber und dem auseinandersetzen mit meinem Körper (oder manche nennen es lieber Problemzonen) entsteht ein doppelter Mehrwert. Die Damen kümmern sich aktiv und gut um sich selbst, lernen ihren Körper neu kennen, entwickeln mehr Wertschätzung für sich und ihren Körper, fühlen sich dadurch wohler, wodurch sich weitere positive Begegnungen und Erlebnisse im Leben ergeben.

Ein weiteres Programm das hinzukommt ist das Online-Bewegungs-Coaching. Hier können mich die Damen für ein 20 oder 50 minütiges Online-Coaching über meine Website buchen und ganz speziell auf sich zugeschnittene Bewegungs- und Trainingsempfehlungen (Pläne) erhalten. Zum Beispiel habe ich eine Kundin mit 5 Kindern, die sich gerade selbstständig ein Unternehmen aufbaut und zugleich trotzdem Bewegung und eine ausgewogene Ernährung in ihren umfangreichen Alltag integrieren möchte. Hier haben wir zusammen einen Stundenplan ausgearbeitet, wie sie was und wann integrieren kann. Das ist nur eine Lösungsempfehlung. Es geht hier wirklich um die Kundenwünsche, deren Ziele und auf einen für sie ganz persönlichen Lösungszuschnitt

FB: Ihr Credo lautet „Gesund, gelassen, glücklich“. Ziemlich simpel eigentlich – aber doch nicht immer einfach umzusetzen. Vor allem nicht für Frauen, die Familie, Job und Alltag händeln. Oder auch nur den Job, ihren Freundeskreis und ihr selbstbestimmtes Leben. Welches Konzept dürfen Frauen diesbezüglich von Ihnen erwarten?

Mein Konzept unterstützt Frauen, die mehr Bewegung und Gesundheit in ihr Leben bringen wollen, dabei, sich dauerhaft stolz, stark und vital zu fühlen. Jede möchte auf die eine oder andere Weise (wieder) mehr Sport treiben, weiß allerdings nicht, wie sie für sich – und dass auch noch alleine – am einfachsten hinbekommen soll. Daher ist mein Anliegen, für jede individuell Ideen/Pläne mitzugeben, wie sie mit Leichtigkeit Bewegung integrieren können, z. B. mit der Wall Sit Übung, die keinen großen Aufwand bedarf.

Denn es gibt schon viele Informationen im Internet und in sehr vielen Frauenzeitschriften, was am Besten gemacht werden sollte, doch die richtige Unterstützung für die Umsetzung, die fehlt einfach.

FB: Aktuell betreuen Sie eine Facebookgruppe. Worum geht es da und was erwarten die Frauen, die in der Gruppe sind? Erzählen Sie doch hierzu mal ein wenig!

Richtig. Seit November 2018 habe ich eine Facebook-Gruppe, die ausschließlich für Frauen einen geschützten Raum bietet, die ihre Gesundheitswünsche, wie Abnehmen, Zunehmen, mehr Bewegung in den Alltag integrieren, mehr Sport treiben/vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder so bestreiten zu können, oder sich nach einer Geburt wieder fit und gesund fühlen, bessere Ernährung umsetzen wollen etc und so weiter, zu äußern. Und mittels meiner Unterstützung und seitens der Community diese zu erreichen.

Teilerfolge motivieren zum Dranbleiben!

Sprich, es wird zu jeder Woche ein kleines Ziel festgelegt, das leicht umsetzbar und auch erreichbar ist, so dass zum Ende der Woche ein Erfolg in der Community geteilt werden kann. Diese Teilerfolge sind es, die es bewirken, das große Wunschziel z.B. 5 Kilo, 15 Kilo oder mehr abzunehmen, in die Realität zu bringen. Hier geht es auch dabei, erst einmal kleine neue Gewohnheiten in den bestehenden Alltag zu integrieren, denn nur dann habe ich die Möglichkeit weiter zu machen, dranzubleiben und vorallem dauerhaft einzuhalten.

Das Hauptproblem bei fehlender Zielerreichung ist, dass wir – und damit meine ich auch im speziellen wir Damen – uns immer zu viel und zu große Ziele auf einmal vornehmen, was das Scheitern schon vorprogrammiert. Mit kleinen Teilerfolgen kommen wir nach und nach in den sogenannten Flow und wollen weiter auf der Erfolgswolke fliegen.

Zu den Teilzielen bekommen die Damen im ganz speziellen leicht anwendbare Trainingstipps, wie sie sich von innen und außen besser versorgen können z. B. durch die Magnesiumzufuhr (ein Powerstoff für über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper!) und auch Rezeptvorschläge. Hier ist es mir ganz wichtig, dass es leichte Rezepte sind, mit normalen Lebensmitteln, die soweit jeder meist zu Hause hat und dass das Rezept in maximal 4 Schritten fertig gestellt werden kann. Wichtig ist mir hier auch, dass das Rezept keine vorgesetzten kcal-Angaben oder ähnliches behält. Es geht wirklich um gesunde ausgewogene Ernährung, die wirklich jeder in seinen vollgestopften Alltag integrieren kann.

FB: Sie sind ein Fan des ganzheitlichen Ansatzes und da gehört natürlich die Gesundheit unbedingt dazu. Wie integrieren Sie dieses Thema in Ihr Konzept?

Getreu dem Motto von Jim Rohn: Kümmere dich um deinen Körper. Das ist der einzige Ort zum Leben, den du hast. Mein Konzept dreht sich daher, um die gesund Erhaltung unseres Körpers und natürlich unseres Geistes. Denn gesund ist, wer sich bewegt. Nur wer sich bewegt, bleibt gesund. In der Bewegung ist Körper, Geist und Seele miteinander verbunden.

Bewegung sollte von der tiefsten Körperzelle aus beginnen

Daher sollte die Bewegung von der tiefsten Körperzelle aus beginnen. Sprich, ernähre ich mich gesund, fühlt sich die Körperzelle wohl und kann dem Körper mehr Leistung bieten. Unterstütze ich sie zu dem mit Bewegung, aktiviert das alle weiteren Körpermechanismen, wie den Stoffwechsel, die Hormonausschüttung, den Muskelaufbau und -erhalt, die Konzentration und so weiter. Diese Kettenreaktion (dieser Kreislauf) ist es, dass alles enger und effektiver miteinander arbeitet und uns gesund leben lässt.

FB: In Ihrer Arbeit mit Kunden vor Ort schneiden Sie das Programm speziell auf die Klienten zu. Wie schaut das im Detail aus?

Abgesehen von körperlichen Einschränkungen, worauf ich bei meinen Personal Training-Kunden zum Beispiel acht gebe, geht es vielen Kunden in erster Linie, um Zeitersparnis und effektiven – schnell sichtbaren – Ergebnissen. Daher baue ich das körperliche und mentale Training und die Ernährung so in den jeweilig vorhandenen Alltag des Kunden ein. Als Beispiel: eine Kundin von mir hat 5 Kinder, einen Ehemann, ist selbstständig und will dennoch etwas für sich tun. Lobenswert oder nicht? Von außen betrachtet wirkt das erst einmal unmachbar.

Für mich aber genau die Herausforderung, die ich liebe. Ich habe ihr ein kurzes Workout für Zuhause erstellt, dass sie zum Beispiel während dem Kochen oder beim Zähneputzen machen kann. Die Ernährungsideen sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, sie leicht umsetzbar sind und es natürlich auch schmeckt.

FB: Sie kreieren auch eigene Rezepte. Was für Mahlzeiten sind das?

Meine Rezepte sind auch wieder in erster Linie leicht umsetzbar und bestehen maximal aus vier Arbeitsschritten. Zur ausgewogenen Ernährung gehört für mich auch Zeitersparnis als ein ganz wichtiger Faktor mit dazu. Denn wenn ich nur kurze Zeit in der Küche bin, habe ich auch Lust, mir vielleicht drei Mahlzeiten am Tag herzurichten oder zu kochen. Gerade für Mütter ist die Dauerbetreuung aller Familienmitglieder mit Nahrungsmitteln hier sehr umfangreich und dann fehlt die Zeit für Bewegung und Selbstfürsorge etc.

Auch Selbständige und Singles profitieren von den Rezepten

Doch auch Selbstständige oder Singles profitieren von den schnellen Rezepten, denn weiter ist es für mich wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die leicht käuflich erwerblich und in jedem normalen Haushalt zu finden sind. Da gehe ich auch gerne von mir aus. Ich mag es überhaupt nicht, mir irgendwelche exotischen Lebensmitteln aus irgendwelchen schwer auffindbaren Spezialläden organisieren zu müssen. Sowohl zeitlich, als auch aus organisatorischer Sicht.

FB: Wie schaffen Sie es selbst, so fit zu bleiben?

Inzwischen gehört Training bzw. Sport für mich wie das Atmen dazu. Daher habe ich für mich schon seit vielen Jahren einen Automatismus entwickelt, wie ich Bewegung im Alltag habe. Zudem kommt natürlich hinzu, dass ich in meinen Trainings auch immer in Bewegung bin und die Freude, die ich selber im Sport empfinde, auch automatisch durch die Bewegung/das Vorzeigen/Mitmachen, bei meinen Kunden dadurch auch leicht überspringt und mir diese auch wieder zurück gespiegelt wird.

Hinzukommt natürlich auch: wer will schon bei einem unfitten Fitness-Trainer Personal Training-Stunden nehmen? Hier spielt der Spiegelbildfaktor eine ganz große Rolle. Denn Kunden suchen sich – meist unbewusst – Trainer aus, die ihrem Ideal entsprechen bzw. die sie als Motivation sehen/betrachten können.

FB: Sie sind durch Ihren Beruf sicher sehr eingespannt. Wenn dann doch freie Zeit ist – wie verbringen Sie die, gibt es Hobbys?

(lacht) Auch mit Bewegung. Am allerliebsten gehe ich Salsa tanzen, zweimal die Woche ist für mich Minimum und eher essenziell für meine Freude. Das Tanzen erdet mich, ist eine ganz andere Bewegungsart, wie sonst im Alltag oder in meinen Trainings und die Salsa Musik erwärmt einfach mein Herz und lässt es Freude sprühen. Dennoch liebe ich auch ruhige Aktivitäten wie lesen, schlafen, essen, malen und Stricken. In dem Retreat, in dem ich im März in Barcelona war, haben wir die Puzzle-Leidenschaft auch wieder entdeckt. Das hatte ich ganz vergessen, wie entspannend das für das Gehirn sein kann. (lacht)

Als Personaltrainerin auch für Männer eine Gruppe initiieren

FB: Aktuell hält der Frühling im Land Einzug. Welche beruflichen Pläne haben Sie für die kommenden Monate?

Auf jeden Fall meine Facebook-Gruppe weiter ausbauen und dadurch mehr Menschen Unterstützung bieten, Gesundheit und Bewegung in ihren vollen Alltag zu integrieren. Zu dem werde ich noch eine Bauch Challenge rausbringen und im Anschluss daran, beide Challenges als eigenständige Emailserie anbieten. So dass hier jeder, wann er oder sie möchte, die jeweilige Challenge 10 Tage durchgehen kann.

Zudem möchte ich zum Ende des Jahres noch eine Facebook-Gruppe nur für Männer starten.

Weiterhin stehen ein paar Kooperationen und Projekte an, die mich schon voller Vorfreude erfüllen und meiner Community noch einmal mehr Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen zu Tonia La Prova und ihren Angeboten finden Sie hier.

Copyright: Tonia La Prova

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Charismatisch, unaufgeregt und skandalfrei – so kennt man Mario Adorf. Der Schauspieler, der in diesem Jahr 89 Jahre alt wird, gehört zur „alten Garde“ derer, die im Filmbusiness noch mit echter Ausstrahlung aufwarten und ihr Können zu 100 Prozent beherrschen.

Insofern ist Mario Adorf mit seinem künstlerischen Schaffen irgendwie immer präsent. Im Fernsehen und auch am Theater. Privat indes äußert er sich eher selten, weshalb ein Interview, das er dem SPIEGEL – Ausgabe 18 / 2019 – gab, aufhorchen lässt. Denn im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin äußerte sich der beliebte Darsteller sehr offen zum Thema Liebe.

Mario Adorf hat seine eigene Meinung zur Verliebtheit

Und plauderte zudem auch ganz pragmatisch in Sachen seines hohen Alters. Frank und frei gibt er zu, für seine Einkäufe einen Wagen mit einer Tasche zu benutzen. In dem Gespräch wird Adorf, der seit 33 Jahren in zweiter Ehe mit der Französin Monique verheiratet ist, auch auf das Zwischenmenschliche angesprochen. Und gibt erstaunliche Antworten. Danach gefragt, ob man in seinem Alter noch verliebt sein kann, erwidert Adorf, dass er glaubt, dass Verliebtsein eine sehr jugendliche Angelegenheit ist, die sich verliert.

Sein Gegenüber fragt nach, wann das denn ungefähr eintritt, dieses „verlieren“ und fragt, ob das vielleicht so um die 50 herum geschieht?

Darauf erwidert Mario Adorf:

„Viel früher. Verliebtheit gibt es nur in der Jugend. Ein paar Rückfälle, ja, sicher“

Und dann äußert er sich über die Dinge, die die Liebe im Alter ausmachen, verweist auf das Zusammengehörigkeitsgefühl. Vertrauen, Verlässlichkeit und Zuneigung sind die Attribute, die der Schauspieler aufzählt. Zudem überrascht er mit einem Statement zur Zärtlichkeit. Er sagt:

„Und Zärtlichkeit. Die muss nicht abnehmen, vielleicht sogar zunehmen.“

Bezogen auf seine eigene Beziehung macht Adorf keinen Hehl aus seiner Einstellung und gibt seltene, intime Details im Zusammenhang mit seiner Partnerin preis. Er gesteht, dass die Verliebtheit zu seiner Frau Monique nach ein paar Jahren nicht mehr da war, verweist aber auf das Gefühl und den Glauben, dass man zusammengehört und den richtigen Partner für sich gefunden hat.

Trotz gewisser Verführungen – die Verantwortung zählt!

Starke Worte, die zudem sämtliche Hysterie um den noch immer weit verbreiteten Irrglauben, dass eine Verliebtheit bitte schön ganz lange – wenn nicht gar für immer – anhalten soll Lügen strafen! Ebenso lässt in einem Zeitalter, in dem medial und gesellschaftlich allethalben Affären und Seitensprünge als eine Art Lifestyle in den Himmel gehoben werden, Adorfs Aussage zu Affären aufhorchen.

Dass so ein Mann in seinem Leben gewissen Verführungen ausgesetzt war und ist, glaubt man sofort. In dem besagten Interview redet er darüber, als er darauf angesprochen wird, ob eine Affäre eher glücklich oder traurig macht.

Hierzu sagt er:

„(…)Nein, da hat man schon eine gewisse Verantwortung. Auch vor sich selber.“

Jungen Paaren von heute bescheinigt der Charakterkopf, dass sie sich oft sehr schnell scheiden lassen. Adorfs Einstellung hierzu:

„Nach dem ersten Seitensprung fängt eine Beziehung erst an(…)“

Starke Worte, starke Einstellung! Das trifft ebenso auf Adorfs Beziehung zu seinem Alter zu. Er spricht an, dass mit fortschreitender Lebenszeit das Glück weniger wird. Oder zumindest das, was man als Glück bezeichnet.

Starke Worte von Charakterkopf Adorf

Mario Adorf sagt:

„Man ist dann mit „Glückchen“, also mit kleinen Glücksmomenten zufrieden.“

Natürlich wird er darauf angesprochen, welche Momente das sind – die kleinen „Glückchen“.

Darauf antwortet die Leinwandgröße ganz schlagfertig:

„Irgendjemand hat gesagt: guter Schlaf und gute Verdauung“

Bildnachweis: picture alliance / NurPhoto

Recherche: SPIEGEL, Heft 18 / 2019

 

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Sylvie Meis

Nicole Kidman, Bette Middler, Lindsay Lohan, Verona Pooth, Harald Glööckler, Donatella Versace und, und, und….all die Stars wirken im Gesicht eingefroren und maskenhaft. Vergleicht man die Promis mit ihrem Look auf älteren Fotos, kann einem das kalte Grausen kommen. Bei vielen scheinen Botox & Co. hoch im Kurs zu liegen und sie verunstalten ihre doch eigentlich sehr attraktiven Gesichter nahezu zu einer Fratze. Neuestes Beispiel, bei dem einmal mehr Botox im Spiel zu sein scheint, ist das VIP-Sternchen Sylvie Meis.

In den letzten Tagen kursierte ein Foto der einstigen Fußballerfrau in den Medien, das sie mit einem starren Gesicht zeigt (siehe Bild). Und nicht nur das: die Moderatorin wirkt auf dem Bild verlebt, ihre Augen blicken müde und ihre Haut wirkt nicht mehr so schön wie einst. Eigentlich schaut sie aus, als ob sie die Nacht durchgemacht und sich zudem ein Glätteisen über das Gesicht gezogen hat.

Botox – fratzenhafte Gesichter fast immer das Ergebnis!

Kein Vergleich zu ihrem attraktiven Äußerem, das man kennt!

Wer auf die Gesichter achtet, bei denen Botox im Spiel ist oder man vermutet, dass dieses „Schönheits“Mittel zur Anwendung gekommen ist, sieht fast immer fratzenhafte Gesichter mit katzenhaften Augen. Allerdings ist das Attribut „katzenhaft“ nicht als Kompliment zu sehen und mit natürlichen Schönheiten mit Katzenaugen nicht zu vergleichen. Denn im Zusammenhang mit Botox wirken die Augen in einem so gelifteten Gesicht fast immer länger gezogen und geben dem erstarrten Gesicht einen weiteren negativen Touch.

Was man nicht versteht: auch viele Frauen von nebenan gehen mittlerweile zum Beauty-Doc. Selbst in der Mittagspause kann man sich schon Botox spritzen lassen. Das Bizarre daran: so gut wie alle Frauen, die sich diesen Stoff verabreichen lassen, sehen gesichtsmäßig danach gleich aus. Egal, ob blond, brünett oder schwarz: vom Kinn bin hin zur Stirn wirkt das Gesicht wie eine Maske. Schön ist das nicht. Davon kann man sich auch als Partygast von Veranstaltungen mit lokaler Prominenz in eher unspektakulären (Klein)Städten überzeugen. Das eingefrorene Katzengesicht, das man so schon von Bette Middler oder Lindsay Lohan kennt, begegnet einem auch hier.

Aber zurück zu den berühmten Promi-Frauen.

Sehen Promi-Frauen nicht, wie sich andere VIP`s verunstalten?

Es ist verwunderlich, dass gerade sie so exzessiv solch fragwürdigen „Schönheits“Maßnahmen frönen. Denn gerade Prominente – so denkt man ja eigentlich – überlegen sich doch ihr Tun vor so einem Eingriff ausführlich. Immerhin sind die meisten VIP`s von ihrer Optik abhängig, was Aufträge, Auftritte und sonstige Präsentationen im öffentlichen Leben betrifft.

Schauen die sich nicht mal im Vorab Negativ-Beispiele wie Nicole Kidmann oder Donatella Versace an? Man könnte es ja noch verstehen, wenn es weibliche Zeitgenossinnen mit eher unattraktiver Optik zum Schönheitsdoktor treibt. Aber in Massen scheinen sehr, sehr attraktive Frauen sich das Nervengift verabreichen und damit ihr Gesicht unnatürlich wirken zu lassen.

Warum tun die sich das an? Klar – das Gesicht ist hinterher glatt. Doch mal ehrlich: hat überhaupt jemand bei Frauen wie der Kidman, der Meis oder der Pooth irgendwelche Falten entdeckt? Und selbst wenn: würde sich wirklich jemand daran stören? Was finden die jeweiligen Frauen schön daran, ihr Gesicht zu einem unter vielen spritzen zu lassen? Und sich eine Optik zuzulegen, mit der sie jeder Figur im Wachsfigurenkabinett alle Ehre machen können?

Als normale Frau kommt man da nicht mehr mit. Und versteht es nicht. Klar – Falten sieht man früher oder später. Auch in einem attraktiven Gesicht. Doch ist das wirklich ein solcher Makel, mit dem man (FRAU) tatsächlich nicht leben kann? Wohl kaum. Frauen wie Senta Berger oder die kürzlich verstorbene Hannelore Elsner beweisen und bewiesen das. Beide Frauen dürften nie beim Schönheitsdoktor gewesen und mit Botox in Berührung gekommen sein.

Warum opfern wunderschöne Frauen ihr Äußeres für Botox?

Insofern irritiert es total, dass wunderschöne Frauen, die vieles oder gar alles erreicht haben, freiwillig bereit sind, ihre Optik einem uniformen Einheitslook anzupassen. Und die eine oder andere charmante Falte – die man(n) oftmals gar nicht sieht – bedenkenlos gegen ein fratzenhaftes Gesicht einzutauschen. Wer sich bestimmte Fotos von Prominenten, die wahrscheinlich was „haben machen lassen“ anschaut, weiß: hat man sich einmal für „faltenfrei“ entschieden und trägt den unnatürlichen Masken- und Katzenaugen-Look auf dem roten Teppich, folgen oft weitere Maßnahmen. Auch wenn Botox dafür bekannt ist, mit der Zeit seine Wirkung zu verlieren, sieht man die Gesichter derjenigen, die den Stoff ganz offensichtlich in sich tragen, nie wieder in ihrem Urzustand.

Einmal „was gemacht “ immer „was gemacht“. Auf diese schlichte Formel lässt sich das Treiben vieler Promi-Frauen wohl bringen. Was das mit den jeweiligen Gesichtern macht, kann man sich in vielzähligen Bildergalerien im Netz anschauen. Und dabei fragt man sich: ob die betroffenen Frauen sich nicht manchmal heimlich auch ihr „altes“ Gesicht zurück wünschen?

Eine Frage, die wohl auf ewig unbeantwortet bleibt. Statt dessen heißt es vonseiten solcher Frauen auf Nachfrage meistens: „Ich schlafe viel, esse viel Gemüse und treibe jeden Tag Sport“.

Nun ja – ist klar….!

Wer wissen will, was Verona Pooth selbst über einen kleinen „Unfall“ in Sachen Schönheits-Behandlung geschrieben hat, klickt hier.

Bildnachweis: picture alliance

 

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Frau sitzt und schreibt

30 Jahre ist kein Alter. Sollte man meinen. Und doch scheint diese 30 für eine Singlefrau, die von ihrem Freund verlassen wurde, ein Fluch zu sein. Denn sie wähnt sich nun auf der Resterampe. Aber von vorn. Die Frau um die es geht, hat auf dem Portal beziehungsweise-magazin.de einen Beitrag verfasst. Anonym. So jedenfalls lautet die Angabe des besagten Portals. Das ist ein wenig schade, denn so hätte man einmal zu der Frau Kontakt aufnehmen und ihre Sichtweise nochmal hinterfragen können.

Singlefrau sieht sich auf Resterampe

Denn ihr Beitrag klingt ziemlich verbittert. Sie schreibt darin, dass sie gebundenen Freundinnen nichts gönnt – nicht die Schwangerschaftsbäuche, nicht das Haus, nicht die Verlobung und schon gar nicht das Liebesglück. Sie selbst wurde von ihrem Freund verlassen, kurz vor dem 30. Geburtstag. Und wähnt sich nun selbst auf der Resterampe.

Nun – dazu muss man sagen, dass das alles eine Einstellungssache ist. Die Gefühle der Frau sind wahrscheinlich die eines schlimmen Liebeskummers. Eigentlich sollte man in so einer Akutphase am besten gar nichts für die Nachwelt veröffentlichen, da die Welt meist in einigen Monaten wieder ganz anderes aussieht. Auch und gerade mit 30!

Man könnte auch auch eine Vier vor die Null setzen, es würde sich trotzdem nichts ändern. Weil auch Frauen mit (Mitte) 40 noch alle Chancen haben, einen Partner zu finden. Insofern wirkt der Vergleich mit einer Resterampe aus dem Mund einer gerade mal 30jährigen Singlefrau grotesk.

Irritierend auch, dass Sie schreibt, dass man in diesem Alter nicht mehr in Clubs geht. Klar, dort lernt man selten den Mann für`s Leben kennen, aber das ist völlig unabhängig vom Alter.

Was aber spricht faktisch dagegen, dass man als Singlefrau in den 30igern auf dem Abstellgleis landet?

Mit 30 noch lange nicht auf dem Abstellgleis!

Vieles!

Fangen wir an:

  • das Alter – 30 ist nichts, gar nichts!
  • die Lebenssituation in diesen Jahren bietet viele Möglichkeiten, einen Mann kennenzulernen (Job, Freizeit, Social-Media),
  • Singlebörsen im Internet werden von Frauen in den Dreißigern gern und rege genutzt – warum sollte da nicht auch Mr. Right warten?
  • Reisen – mit 30 und darüber hinaus entdecken viele Menschen die Welt, sind unterwegs. Ideale Aktivitäten, um (zufällig) jemanden kennenzulernen!
  • In Sachen Hobby testen viele, die 30 Jahre jung und aufwärts sind, diverse Freizeitmöglichkeiten aus. Auch hier gibt es gleichgesinnte Singles!

Den Kopf in den Sand zu stecken, gilt also nicht. Und schon gar nicht in diesem Alter!

Man wünscht der Frau, die so verbittert und sogar mit ein klein wenig Hass rüberkommt, dass sie ihre gekränkte Phase so schnell wie möglich überwindet und den Alltag normal stemmen kann. Alles relativiert sich mit der Zeit und die meisten Liebeskummer-Wunden verheilen.

Zumal mit Druck `eh nichts zu machen ist, das weiß jeder, der je einmal eine Singlefrau war. Oder noch ist. Krampfhaft suchen und Aktivitäten nach „Mr.Right“-tauglichen Freizeitgestaltungen abzuklopfen hat bislang noch immer zu Frust geführt.

Lieber dem Zufall eine Chance geben!

Und wenn man sich umhört, bei welchen Gelegenheiten Singlefrauen ihre jetzigen Männer kennengelernt haben, stellt sich oft heraus, dass Gevatter Zufall eine ziemlich große Geige spielte! Warum also nicht erst einmal auf ihn warten, bevor man als Singlefrau zu Torschlußpanik neigt? Auf den Zufall?

Einen Versuch ist es definitiv wert! Probieren Sie es mal aus, ganz gleich, ob Sie die „Resterampe“-Meinung teilen oder ganz lässig auf Partnersuche sind.

Den Originalartikel finden Sie hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

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Frau auf Wiese in der Sonne

Spüren Sie, dass da noch viel mehr in Ihnen steckt? – Sie wissen nur nicht so recht, was es ist?  Dann geht es Ihnen wie so vielen anderen Menschen!  Wahrscheinlich sind Sie im Alltag gut eingespannt, haben viele Termine und kaum noch Zeit mal richtig Luft zu holen. Innerlich spüren Sie, wie so langsam die Unzufriedenheit in Ihnen aufsteigt und Sie wissen, das kann es doch nicht sein. Kennen Sie das?

Weibliche Stärke schlummert oft im Verborgenen

Damit Sie wieder herausfinden, was noch in Ihnen steckt, möchte ich Ihnen nun folgendes empfehlen: investieren Sie etwas Zeit in sich und fragen sich:

  • Was mache ich gerne?  
  • Bei welcher Tätigkeit vergesse ich Raum und Zeit? 
  • Was würde ich am liebsten gleich nach dem Aufstehen tun? 
  • Wofür schätzen mich meine Freunde? 

Spüren Sie mal in sich hinein und seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst – unabhängig, ob diese Tätigkeiten jetzt Sinn ergibt oder nicht. Schreiben Sie alles, was Ihnen einfällt.

Gehen Sie dem nach, das Sie begeistert! 

Nun suchen Sie sich 1-2 dieser Tätigkeiten aus und machen sie. Finden Sie wieder die Freude am Tun und integrieren Sie diese Tätigkeiten in Ihren Alltag. Versuchen Sie so oft, wie möglich, das zu tun, was Ihnen Freude macht und Sie zum Strahlen bringt. 

Je öfter Sie wieder das tun, was Ihnen Spaß macht, desto mehr kommen Sie wieder zurück in Ihre Kraft. Sie beginnen wieder, sich wahrzunehmen und zu spüren, was Sie erfüllt und was nicht. Probieren Sie es aus! 

Mit diesem Wissen können Sie nun beginnen, auszumisten und sich von den Tätigkeiten und Terminen trennen, die Sie nur aus Pflichtbewusstsein und/oder Mitgefühl gemacht haben, aber schon lange keine Freude mehr daran hatten. Glauben Sie mir, Sie werden sich danach sehr befreit und gelöst fühlen. 

Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein, um wieder Ihre Stärken dauerhaft zu reaktivieren! 

Zeigen Sie Ihre Stärken und Talente! 

Denn je befreiter Sie sind und Sie dadurch auch wieder mehr Zeit für sich gefunden haben, zeigen sich ihre Stärken und Talente. Sie spüren immer deutlicher, was noch alles in Ihnen steckt und sich zeigen will. Lassen Sie es zu und probiere weitere Dinge aus!

Wenn Sie einmal erkannt haben, was Sie wirklich gerne tun und wie Sie wirklich sind, beginnt meist auch die Veränderung im Außen.  Nicht selten stoßen Sie dann auf Kritik und Unverständnis! Wenn dies auch noch aus Ihrem unmittelbaren Umfeld kommt, kann das schon sehr weh tun und Sie dazu verführen, wieder in das alte Fahrwasser zurück zu rudern. 

Um dem zu widerstehen, dürfen Sie innerlich spüren, warum Sie diese Dinge tun wollen. 

Frau lachend

Weibliche Stärke hat viele Facetten

Was ist Ihr Warum? 

Mein „Warum“ ist, dass es mich erfüllt, Frauen zu ermutigen, wieder selbstbewusst zu sich zu stehen und ihre Potenziale zu leben.  Das möchte ich ortsunabhängig und selbstbestimmt tun können. 

Je klarer Sie ihr „Warum“ innerlich spüren, desto stärker entfacht sich eine Kraft und ein Feuer in Ihnen, die Ihnen helfen, jeder Kritik selbstsicher entgegen zu treten – egal von wem sie kommt. Zusätzlich werden Sie feststellen, dass sich die anfängliche Kritik in Respekt Ihnen gegenüber wandelt! 

Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten

Lassen Sie sich nicht verunsichern oder zurückwerfen, sondern glauben Sie an sich und spüren Sie Ihre Kraft! Das ist oft leichter gesagt als getan. Daher möchte ich Ihnen hierfür noch 3 Tipps geben:  

Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten! 

Gleichgesinnte wissen selbst genau, welche Schwierigkeiten auftreten können und bestärken Sie in Ihrem Tun! Dies gibt unheimliche Kraft und diese positive Energie trägt Sie über Tiefs hinweg.

Nehmen Sie sich selbst wichtig! 

Nehmen Sie sich mindestens genauso wichtig wie Ihre Familie. Nehmen Sie sich einmal in der Woche Zeit für sich selbst und machen Sie dann das, was Ihnen Freude macht. Sie haben dann Zeit nur für sich, keiner redet  Ihnen rein und nur Sie entscheiden, was Sie tun! Das ist Selbstfürsorge pur und enorm wichtig, um sich selbst zu spüren und zu leben! 

Nein ist ein vollständiger Satz! 

Wenn Sie gefragt werden, ob Sie wieder Verabredungen oder Aufgaben übernehmen können zu denen Sie aber keine Lust haben, dürfen Sie NEIN sagen und zwar ohne schlechtes Gewissen!  Nein ist ein vollständiger Satz und braucht keine Rechtfertigung. Ihr Gegenüber darf das akzeptieren und lernt dadurch, Sie noch mehr zu respektieren, wenn Sie dann auch mal wieder „Ja!“ sagen! 

Selbsterkenntnis bringt Sie zurück in Ihre Kraft

Je besser Sie sich kennen und spüren, was Ihnen gut tut, umso leichter und schneller können Sie Situationen, Verhalten und Gewohnheiten ändern, um das zu erreichen, was Sie wirklich wollen. Sie kennen Ihre Stärken und können diese gezielt einsetzen. Sie kennen Ihre Bedürfnisse und richten Ihr Leben danach aus. Schritt für Schritt gestalten Sie sich so ein erfülltes Leben, das wirklich zu Ihnen passt und Ihnen gefällt!

Hört sich das nicht wundervoll an? Dann starten Sie am Besten jetzt gleich und werden Sie zu der besten Version Ihrer Selbst! 

Viel Erfolg! 

Silke Kromer 

Über die Gastautorin:

Frau in rotem Kleid

Silke Kromer coacht Frauen, denen bewusst ist, dass weibliche Stärke in ihnen steckt

Silke Kromer (im Bild) hilft mit ihren numerologisch-basierten Beratungen bewussten Frauen, die spüren, dass noch mehr in ihnen steckt, zu sich und ihren Stärken zu stehen, ihre Potenziale zu entfalten und sich mit gesundem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihr Leben so zu gestalten, wie es wirklich zu ihnen passt und sie erfüllt.

Mehr Informationen hier.

Bildnachweise: Canvas, Simone Wuchenauer

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