Ein Gastbeitrag von Katrin. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt und am Computer arbeitet, hört es wahrscheinlich gar nicht mehr – das leise Summen der Hardware, die die Basis für alle Rechner ist. Was da aus den Lüftern kommt, ist verbrauchte warme Luft, die die meist sowieso schon trockene Luft im Büro oder Home-Office noch trockener macht. Dass dieses Element auch verantwortlich sein kann für trockene (und oft auch juckende) Kopfhaut, wurde mir bewusst, als mich dieser Tage eine Friseuse darüber aufklärte.

Aufgrund eines Langzeiturlaubs meiner Stamm-Friseuse musste ich auf einen anderen Salon ausweichen und staunte nicht schlecht, als ich hier – zusätzlich zum Strähnchen färben – noch den einen oder anderen Gesundheitstipp bekam.

Meine trockene Kopfhaut wurde von der Fachfrau sofort erkannt und als ich ihr erklärte, dass ich ganztags in einem kleinen Büro, das ich für mich alleine habe, arbeite, schlussfolgerte sie, dass die trockene Luft aus meinem Bürocomputer wohl für meine trockene Kopfhaut verantwortlich sei.

Die Empfehlung, was ich dafür tun kann, folgte auf dem Fuße: gewisse Büropflanzen um mich herum drapieren, da einige Sorten die Luft reinigen beziehungsweise filterten.

Nun – da ich alles andere als einen grünen Daumen habe und mir Blumen und Pflanzen häufig eingehen, habe ich drauf verzichtet, meinen Arbeitsplatz mit diesen grünen Gewächsen auszustatten, zumal ich das Büro von meinem Vorgänger, der wohl auch kein Fan von Grünem war, pflanzenlos übernommen habe.

Das aber ist ein Fehler, wie ich von der Expertin aufgeklärt wurde.

Diese – selbst im Salon tagtäglich mit trockener Fön-Luft konfrontiert – zeigte mir einige Pflanzen mit Filtereffekt, die sie im Laden verteilt aufgestellt hatte.

„Machen Sie das unbedingt!“ riet sie mir, das macht wirklich was aus, glauben Sie mir!

Daheim angekommen, machte ich mich via Google an die Recherche, um erst einmal herauszufinden, was es alles für Pflanzensorten gibt, die sich dazu eignen, die trockene Büroluft etwas zu filtern. Zwar hatte mir die Dame in dem Salon einige Sorten genannt, aber ehrlich: gemerkt hatte ich mir das nicht…

Ich staunte nicht schlecht, denn: selbst die NASA hat sich bereits mit Pflanzen, die imstande sind, Schadstoffe aus der Luft herauszufiltern, beschäftigt. Sieh mal einer an!

Auf dem Portal Pflanzenfreude.de wird das supergut erklärt und es werden die Sorten an Pflanzen, die filternde Eigenschaften haben, gleich aufgeführt.

Als da wären: Bogenhanf, Einblatt, Kentiapalme, Diffenbachia und Efeu.

Stöbern Sie einfach selbst mal auf der Seite herum, vielleicht finden Sie die passende Pflanze für Ihren Arbeitsplatz, sofern Sie nicht schon eingedeckt sind.

Ich für meinen Teil habe mir nun ganz fest vorgenommen, meine berufliche Umgebung mit solchen schlauen Pflanzen zu verschönern und deren Filter-Eigenschaften für mich zu nutzen.

Wer übrigens konkret wissen möchte, welche Pflanze welchen Schadstoff filtert, beziehungsweise beseitigt, der schaue hier.

Dieses Beispiel zeigt erneut, dass man (FRAU) nie auslernt und immer wieder neue Inspirationen im Leben bekommt. Insofern: ich bin dann mal kurz weg! Auf dem Weg zum Pflanzenmarkt.

Allgemeine Infos zum Problem mit trockener Kopfhaut finden Betroffene auch hier.

Bildnachweis: pexels.com

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