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Einstiges Kinderzimmer zum Gästezimmer ausbauen

Vom „Hotel Mama“ zum individuellen Bed & Breakfast für Reisende – so könnte man wohl die Umnutzung einstiger Kinderzimmer bezeichnen! Die nun – nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist – von den Müttern einem neuen Zweck zugeführt werden.

Es gibt nämlich eine Menge Frauen, die hieraus kurzerhand schöne Gästezimmer gestalten und Fremden fern der Heimat ein ansprechendes Zuhause auf Zeit bieten.

Einige davon hat kürzlich die BILD der FRAU in ihrer Ausgabe vom 24. Mai 2019 porträtiert.

Kinder aus dem Haus – Reisende ins umgestaltete Kinderzimmer rein!

Einmal mehr zeigt sich in dieser Reportage, dass es Frauen spielend gelingt, in einer neuen Situation das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich: den frei gewordenen Wohnraum für eine zusätzliche Geldquelle zu nutzen. So hat es zum Beispiel die 59jährige Petra aus Schleswig-Holstein gemacht. Als die vier Kinder aus dem Haus waren, funktionierte sie die einstigen Kinder- und Jugenddomizile kurzerhand zu Gästezimmern um und betreibt nun die Pension „Mom`s Bed & Breakfast“.

Als Mama von vier Kindern sind Leidenschaft und Herz natürlich auch dabei, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen und zu bewirten. Bei Petra geht so mancher Fremde als Freund und darf sich während seines Aufenthaltes über regionale Leckereien aus „Mom`s“ Garten freuen. Die Gäste honorieren diese nordische Gastfreundschaft und sorgen dafür, dass in dem alten Bauernhaus auch nach dem Auszug der Kinder Leben in der Bude ist.

Das gilt auch für das Domizil der 71jährigen Margarethe aus Hamburg, die ihre stilvolle Altbauwohnung so umgeändert hat, dass drei Gästezimmer entstehen konnten. Mitten im quirligen Hamburg finden hier Fremde jedweder Couleur ein Zuhause auf Zeit und bereichern mit ihrer Art das Leben der rüstigen Powerfrau. Die lernt durch ihr Bed & Breakfast Fremdsprachen fast nebenbei und beherbergte schon Gäste aus über 30 Ländern! Vor allem Musiker lieben das bürgerliche Ambiente unter Stuck, das sie bei Margarethe erwartet. Viele Gäste, die in dieser Jugendstil-Atmosphäre auf Zeit logieren, wurden mit der Zeit zu einer Art Ersatzfamilie für Margarethe, die von ihren Gästen sogar auf Hochzeiten oder Geburtstage eingeladen wird.

Auszug des Nachwuchses kann Alltag neue Richtung geben

Diese schönen Beispiele – in der BILD der Frau wurden noch viele mehr vorgestellt – zeigen, dass der Lebensabschnitt von Frauen, der mit dem Auszug der Kinder einhergeht, dem Alltag eine ganz neue Richtung geben kann. Man weiß, dass nicht wenig Mütter damit hadern, wenn sich die Tochter oder der Sohn gen Studienort verabschiedet. Und die eben noch so quirlige Atmosphäre sich umwandelt in ein Ambiente aus Ruhe und Stille.

Wohl dem, der dann nicht auf die frei gewordenen Räumlichkeiten angewiesen ist und daraus ein Zuhause auf Zeit für Reisende schaffen kann. Zumal in Zeiten von booking.com, airbnb & Co., in denen der Großteil der Leute online bucht und das Generieren von Buchungen für Vermieter nahezu zum Kinderspiel geworden ist. Private Domizile dieser Art, wie die erwähnten Frauen sie  geschaffen haben, erfreuen sich außerdem großer Beliebtheit. Denn auch wenn heutzutage Flüge, Unterkünfte und Mietwagen häufig digital und anonym im Internet gebucht werden, so stehen doch individuelle Unterkünfte mit persönlicher Note ganz oben auf der Wunschliste von (Geschäfts)Reisenden.

Private Tipps, die eine oder andere persönliche Umsorgung mehr und ein Gästebett in einem harmonisch-familiären Umfeld, fernab anonymer Hotelketten: Das ist es, was ganz viele Reisende wollen und was wohl auch zukünftig stets gefragt sein wird. Mögen Algorithmen & Co. das Leben immer mehr bestimmen – es geht nichts über eine warmherzig-persönliche Note im Zuhause auf Zeit in der Fremde! Urlauber, Geschäftsreisende und Städte-Hopper wissen und lieben das.

Und deshalb wird es auch in nächster Zeit für viele Mütter, die ein großzügiges Heim ihr Eigen nennen, heißen: „Nachwuchs raus, Reisende rein!“

Bildnachweis: pexels.com

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Haus und Garten

Bezahlbare Häuser bald aus dem 3D-Drucker? Häuser aus dem 3D-Drucker – was noch immer wie eine irre Sciene-Fiction-Idee klingt, ist längst Wirklichkeit. Allerdings sind die Firmen, die diese Häuser fertigen noch rar gesät. Das dürfte sich jedoch schnell ändern, wenn man sieht, was für Quartiere mit dieser neuen Methode schon gebaut werden können. Oder besser gesagt: gedruckt, denn mit dem klassischen Bauen hat das, was vielleicht die Zukunft des Wohnens ist, nur noch wenig zu tun.

Aktuell fertigt ein Start-up aus Texas (USA) Domizile für finanziell bedürftige Familien und zwar in Lateinamerika (Video am Ende des Artikels). Die Häuser sehen aus wie kleine Wohnträumchen und sollte sich das Druck-Konzept bewähren, dann kann man nur hoffen, dass es auch bald hierzulande umgesetzt wird.

Häuser aus 3D-Drucker wären hierzulande Revolution

Es wäre wohl in Sachen Wohnen eine Revolution! Denn: aktuell wird das Wohnen in Deutschland ja bekanntlich immer teurer, sowohl das Mieten als auch das Kaufen. Zumindest in gefragten Lagen. Selbst wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, sieht sich schnell mit Beträgen konfrontiert, die in die Hunderttausende gehen (können). Wie würde es sein, wenn man sich ein Haus aus dem 3D-Drucker fertigen ließe und dafür nicht mal 15.000,00 € bezahlen müsste? Das wäre genial!

Wahrscheinlich würde es dann von Hausbesitzern nur so wimmeln, denn das eigene Heim steht seit Jahren auf der Wunschliste von (jungen) Familien. Zudem ist in letzter Zeit auch der Trend entstanden, dass sich Singles eine Immobilie zulegen oder gar bauen lassen.

Mit dem 3D-Verfahren könnte man allen Wohnwünschen gerecht werden. Und das zu einem Preis, der einem den Atem stocken lässt. Doch wie realistisch ist es, dass man diese Häuser auch hierzulande bald bauen kann?

In Deutschland wiehert noch der Amtsschimmel

Nun – da sieht es noch etwas mau aus, selbst eine Recherche im Netz fördert nicht wirklich viel zutage. Woran das liegt, kann man sich denken: am Amtsschimmel. Zumindest scheint der seine Hufe derzeit noch tüchtig im Spiel zu haben, wie das Online-Magazin manonamission.de berichtet.

Das sieht bei den europäischen Nachbarn in Frankreich schon anders aus. Dort wurde in Nantes innerhalb von 54 Stunden ein Einfamilienhaus mit dem 3D-Druck-Verfahren gebaut.

Das Portal musterhaus.net schreibt hierzu folgendes:

„Mit einem Budget von 195.000 Euro hat man das Einfamilienhaus Names „Yhnova“ in Nantes innerhalb von 54 Stunden erbaut. Ziel des Pilotprojekts der örtlichen Stadtverwaltung und der Universität Nantes ist es, neue Möglichkeiten für kostengünstigen Wohnraum aufzuzeigen. Die Forscher nehmen an, dass sich die Baukosten mit dem 3D-Druck-Verfahren im Vergleich zum traditionellen Hausbau um bis zu 70% reduzieren ließen. Das 3D-Drucker Haus in Nantes ist einstöckig und verfügt über fünf Zimmer auf einer Grundfläche von 95 Quadratmetern.(…)“

Klingt ziemlich cool! Und noch cooler wird es freilich, wenn man das eigene Haus für einen noch günstigeren Preis bekommt. Wie eingangs erwähnt, möchte das Start-up aus Texas (ICON) nun für Bedürftige in Lateinamerika Häuser aus dem 3D-Drucker errichten. Und nicht nur das: ganze Siedlungen sollen entstehen! Das im Video (siehe unten) gezeigte Haus, das den Tüftlern dabei vorschwebt, entstand in 24 Stunden und sieht aus, wie aus einem SCHÖNER WOHNEN-Heft. Die Kosten lagen dabei unter 5.000,00 Euro. Dieser Haustyp soll nun für eine ganze Häusersiedlung gefertigt werden.

3D-Häuser würden vielen Leuten den Traum vom Eigenheim erfüllen

Ein tolles Konzept!

Von dem man sich wünscht, dass es sich bitte auch bald in Deutschland durchsetzen möge. Dann wäre es vorbei mit der Verschuldung auf viele Jahre, die eine Menge Leute für den Traum vom eigenen Haus auf sich nehmen.

Nur einer darf nicht zu präsent auf der Bildfläche erscheinen: der Amtsschimmel!

Schauen Sie sich hier im Video den besagten Haustyp an und hören Sie von den Plänen des Start-ups. Das superinteressantes Projekt wird Leute, die Wert auf individuelles Wohnen legen, sicher begeistern!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

 

 

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Hausboot auf Fahrt

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Mal wieder frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen oder das kleine Ferienhaus einrichten. Wer hier ob der Fülle der Angebote an Möbeln, Dekoartikeln, Stoffen & Co. überfordert ist, kann sich professionelle Hilfe holen. Längst bieten erfahrene Experten Beratung im Bereich des Wohnens an. Eine davon ist Birte Kaiser (im Bild). Der Hamburgerin hat die Gestaltung ihrer Umgebung schon immer Spaß gemacht und irgendwann tat sie es dann professionell. Mit ihrer Wohnberatung hausnummerzehn steht sie Kunden in allen Belangen rund um Einrichtung, Wohnen und Stil zur Verfügung und verhilft Räumen zu einem neuen Look.

Wir haben mit der Expertin, die verheiratet ist und zwei Söhne hat, gesprochen. Worauf kommt es beim Einrichten an und wie schafft man sich auch mit Kind und Kegel ein stilvolles Zuhause? Die Antworten darauf lesen Sie im Interview:

FB: Birte, wie bist Du auf den originellen Namen Deiner Wohnberatung gekommen? 

Vor ein paar Jahren haben mein Mann und ich ein Ferienhäuschen an der der Ostsee gekauft, nach jahrelanger, frustrierender Suche. Für uns ist es die perfekte zweite Heimat und wir sind noch immer bis über beide Ohren verliebt. Es hat die Hausnummer zehn und wurde so zum Namensgeber meiner Firma.

Liebe zum Einrichten entstand bei der Wohnberaterin schon als Kind

FB: Wann entstand Deine Liebe zum Einrichten? 

In unpersönlichen, kühlen Räumen habe ich mich noch nie wohl gefühlt, das war schon als Kind so. Sobald ich meine Umgebung selbst gestalten durfte, hab’ ich es getan. Später habe ich viele Jahre für Wohnzeitschriften gearbeitet und gelernt, dass es beim Einrichten nicht nur aufs Bauchgefühl ankommt, sondern dass es auch ein paar Regeln gibt, die einem weiterhelfen.

FB: Welche sind das, kannst Du ein paar nennen?

Licht ist enorm wichtig, es verändert Farben, wirkt einladend oder – wenn es grell oder schummrig ist – abweisend. Bei zu vielen verschiedenen Holzarten entsteht Unruhe. Räume wirken spannender, wenn man ihre unterschiedliche Höhen nutzt. Die Summe schöner Möbel ergibt nicht unbedingt ein harmonisches Ganzes, wenn sie nicht zueinander passen. Keine Angst vor Schwarz, in Maßen eingesetzt passt die Farbe zu fast jedem Wohnstil.

Frischer Wind oder Suche nach neuem Stil sind häufige Gründe für Wohnberatung

FB: Was sind die häufigsten Anliegen Deiner Kunden, die Dich für eine Einrichtungsberatung buchen? 

Die meisten stehen vor einer Veränderung. Sie möchten umbauen oder renovieren, brauchen ein Kinderzimmer oder ein Büro, wo vorher keines war. Andere planen, sich neue Möbel anzuschaffen, und wollen teure Fehlkäufe vermeiden.Oder sie wünschen sich frischen Wind in den eigenen vier Wänden und sind auf der Suche nach einem neuen Stil. 

FB: Wie läuft so ein Auftrag ab, wenn der Kunde Dir seine Vorstellungen übermittelt hat? 

Ich komme ins Haus oder in die Wohnung, lasse mir alles erklären und versuche, gut und aufmerksam zuzuhören. Was ist den Kunden wichtig? An welchen Möbelstücken hängen sie? Wie nutzten sie ihre Wohnung? Am Ende geht es ja nicht darum, dass ich mich austobe, sondern dass die Auftraggeber glücklich sind und sich wohlfühlen. Dann gebe ich Tipps, mache Vorschläge, zeige Alternativen. Ich habe zwei dicke Ordner mit Bildern und Beispielen. Das Thema ist ja eher ein optisches und lässt sich leichter zeigen, als es in Worte zu fassen. 

So ein Besuch dauert etwa zwei Stunden. Einige Kunden sind damit zufrieden, andere begleite ich durch ihr ganzes Projekt, helfe beim Aussuchen der Möbel im Laden oder später bei der Dekoration.

FB: Was sind für Dich kniffelige Herausforderungen in Sachen Wohnberatung? 

Wenn Ehepartner sich nicht einig sind, wird’s schwierig. Oft treffen zwei Geschmäcker aufeinander oder der eine (…meistens ist es die Frau) will eine Veränderung, der andere findet, »wieso, ist doch schön so.«

FB: In welchen Situationen buchen Dich Deine Kunden? Wenn Sie eine neue Immobilie beziehen oder auch des Tapetenwechsels wegen? 

Sowohl als auch, häufiger allerdings, wenn etwas renoviert werden soll. Ausnahmen sind Praxisräume oder Ferienimmobilien, da werde ich meist von Anfang an dazu geholt.

Wohntrends gibt es genau so, wie es Modetrends gibt

FB: Gibt es die vielbeschworenen Wohntrends tatsächlich? Wenn ja, welcher Trend ist derzeit angesagt?  

Ordnung will geschaffen sein

Doch, die gibt es, das ist beim Wohnen nicht anders, als in der Mode, nur weniger schnelllebig. Zurzeit spricht man beispielsweise von Kanso, einem Wohntrend aus Japan, der alles auf das Wesentliche reduziert. Und Coorie ist die schottische Antwort auf den skandinavischen Hygge-Hype. In ihrer Reinform werden sich diese Trends kaum durchsetzen, aber es gibt Strömungen.

FB: Welchen Wohnstil bevorzugst Du selbst? 

Ich mag eine Mischung aus schlicht und alt. Praktische gradlinige Möbel, kombiniert mit Stücken, die Geschichte haben. Unser Küchenregal stammt beispielsweise von einem österreichischen Bauernhof, auf dem wir mal Urlaub gemacht haben. Ein 800 Jahre altes, fast zwei Meter langes Eichenbrett, das früher eine Scheunentür war. 

FB: Lebt man mit Kindern, kann man seinen Lieblings-Wohnstil oft nicht immer – oder nur eingeschränkt – leben. Meist muss es praktisch sein. Welchen Ratschlag hast Du hier für stilorientierte (junge) Familien, dass beides doch irgendwo zusammengehen kann? 

Je unempfindlicher die Möbel, desto entspannter die Eltern. Außerdem verbringt man gerade am Anfang viel Zeit auf dem Boden, da hat man es bequemer auf einem flachen Teppich, der nicht fusselt. Ich empfehle außerdem, sich ein paar schöne Aufbewahrungsmöglichkeiten für das viele Spielzeug ins Wohnzimmer oder die Küche zu stellen. Ist ja auch mal ganz schön, das bunte Chaos gelegentlich verschwinden zu lassen, damit man nicht das Gefühl hat, man wohnt in einer Kita.

Zu Anlässen kann man dekomäßig in die Vollen gehen!

FB: Aktuell steht Ostern und damit der Frühling vor der Tür. Hast Du hierfür Tipps in Sachen Dekoration und Stil?       

Das Tolle an solchen Festen ist ja, dass man dekomäßig so richtig in die Vollen gehen kann, wenn man Spaß dran hat. Ein bisschen so, als würde man die Wohnung für ein paar Wochen verkleiden. Ich liebe beispielsweise Zweige in der Vase, die dann rasend schnell grün werden. Außerdem finde ich kleine Wimpelketten in Pastelltönen hübsch. An denen bastel ich gerade. Das wollte ich eigentlich mit meinen Kindern machen, aber die haben keine Lust dazu. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spaß am Einrichten und Dekorieren offenbar nicht vererbt wird.

Birte Kaiser

Birte Kaiser (im Bild) lebt in Hamburg. Ihr Internetblog ist unter wwww.Hausnummerzehn.com zu finden.

Bildnachweise: Birte Kaiser /hausnummerzehn.com

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Sie zählen leider schon zu den alltäglichen Nachrichten: die Meldungen über Brände in Wohnungen oder Häusern, bei denen es Verletzte oder gar Tote gab. Nicht selten sind Kinder betroffen, die schlimme Verbrennungen davontragen oder sogar sterben. Um solche Katastrophen mehr und mehr einzudämmen, gibt es viel Bewegung in Sachen Rauchmelder.

Die kleinen, piepsigen Warner sind mittlerweile in allen Bundesländern Pflicht, zumindest was Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die zu Rettungswegen führen, betrifft.

Allerdings kann auch eine so gute Erfindung wie der Rauchmelder nicht verhindern, dass es Menschen gibt, die einen so festen Schlaf haben, dass sie das gellende Piepsen nicht hören. Auch Kinder gehören dazu. Wer einmal erlebt hat, wie selig ein Kind schläft, während draußen ein Flugzeug über die Dächer hinweg brummt, wird wohl wissen was gemeint ist…!

Diese Überlegungen waren es sicher, die Forscher eines amerikanischen Hospitals dazu bewegt haben, herauszufinden, wie es wäre, wenn im Ernstfall das gellige Piepsen durch die Mutterstimme ersetzt würde.

Auf dem Portal pressetext.de liest sich das wie folgt:

„Viele kleine Kinder reagieren bei Bränden im heimischen Bereich nicht auf die durchdringenden Töne von Rauchmeldern, sondern viel eher auf die Stimme der eigenen Mutter. Forscher des Nationwide Children’s Hospital haben die Eigenschaften von vier Rauchmeldern untersucht. Sie wollten feststellen, welche am besten dazu geeignet sind, Kinder bei einem Brandalarm zuverlässig aufzuwecken.(…)
Getestet wurden drei Alarme, bei denen die Stimme der Mutter zusätzlich zu den höhen Tönen zum Einsatz kam. An der Studie nahmen 176 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren teil, die im Schlafforschungszentrum in Columbus im US-Bundesstaat Ohio beobachtet wurden. Es zeigte sich, dass ein schlafendes Kind rund drei Mal so wahrscheinlich von einem der drei Sprachalarme geweckt wurde als wenn nur die gebräuchlichen Signale verwendet wurden. Die Rauchmelder mit der Stimme der Mutter weckten 86 bis 91 Prozent der Kinder. 84 Prozent flohen darauf aus dem Schlafzimmer. Bei reinen Tonsignalen lagen diese Werte bei nur 53 beziehungsweise 51 Prozent.
Zusätzlich wurde untersucht, wie sich die verschiedenen Arten der Alarme auf die Zeit auswirkten, die die Kinder benötigten, um aus dem Schlafzimmer zu gelangen. Bei einem wirklichen Feuer können Sekunden entscheidend sein. Wacht ein Kind zwar auf, braucht aber zu lange, um das brennende Gebäude zu verlassen, kann es zu ernsten Verletzungen und Todesfällen kommen. Durchschnittlich benötigten die Kinder bei einem schrillen Tonsignal dafür 282 Sekunden, das entspricht fast fünf langen Minuten. Bei den Alarmen, die eine Stimme einsetzten, lag dieser Wert zwischen 18 und 28 Sekunden.(…)
Das menschliche Gehirn reagiert auf das Hören des eigenen Namens anders als auf andere Klänge. Das ist selbst dann der Fall, wenn ein Mensch schläft. Daher wollten die Forscher auch herausfinden, ob das Hören des eigenen Vornamens bei der Effektivität der Rauchmelder einen Unterschied macht. Hier konnten jedoch keine Unterschiede nachgewiesen werden.
Laut Co-Autor Mark Splaingard sind schlafende Kinder gegenüber Tönen bemerkenswert resistent. „Kinder schlafen länger und tiefer als Erwachsene. Es sind auch lautere Töne erforderlich, damit sie aufwachen. Aus diesem Grund wachen sie auch bei einem nächtlichen Feuer weniger wahrscheinlich auf und finden den Weg ins Freie.“ Die im „Journal of Pediatrics“ veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten daher, so der Experte, ganz konkret helfen, Menschenleben zu retten.“

Klingt einleuchtend! Die Chancen dürften gut stehen, dass diese Forschungsergebnisse dazu dienen, ein solches Gerät zu entwickeln. Im Hinblick auf die vielen, vielen Brände, die jedes Jahr weltweit in Privatdomizilen ausbrechen und so viele minderjährige Opfer fordern, wäre das zumindest einen Versuch wert.

Es bleibt deshalb abzuwarten, ob uns die Mutterstimme im Rauchmelder nicht schon bald im Baumarkt begegnet!

Bildnachweis: pexels.com

Ein Gastbeitrag von Katrin. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt und am Computer arbeitet, hört es wahrscheinlich gar nicht mehr – das leise Summen der Hardware, die die Basis für alle Rechner ist. Was da aus den Lüftern kommt, ist verbrauchte warme Luft, die die meist sowieso schon trockene Luft im Büro oder Home-Office noch trockener macht. Dass dieses Element auch verantwortlich sein kann für trockene (und oft auch juckende) Kopfhaut, wurde mir bewusst, als mich dieser Tage eine Friseuse darüber aufklärte.

Aufgrund eines Langzeiturlaubs meiner Stamm-Friseuse musste ich auf einen anderen Salon ausweichen und staunte nicht schlecht, als ich hier – zusätzlich zum Strähnchen färben – noch den einen oder anderen Gesundheitstipp bekam.

Meine trockene Kopfhaut wurde von der Fachfrau sofort erkannt und als ich ihr erklärte, dass ich ganztags in einem kleinen Büro, das ich für mich alleine habe, arbeite, schlussfolgerte sie, dass die trockene Luft aus meinem Bürocomputer wohl für meine trockene Kopfhaut verantwortlich sei.

Die Empfehlung, was ich dafür tun kann, folgte auf dem Fuße: gewisse Büropflanzen um mich herum drapieren, da einige Sorten die Luft reinigen beziehungsweise filterten.

Nun – da ich alles andere als einen grünen Daumen habe und mir Blumen und Pflanzen häufig eingehen, habe ich drauf verzichtet, meinen Arbeitsplatz mit diesen grünen Gewächsen auszustatten, zumal ich das Büro von meinem Vorgänger, der wohl auch kein Fan von Grünem war, pflanzenlos übernommen habe.

Das aber ist ein Fehler, wie ich von der Expertin aufgeklärt wurde.

Diese – selbst im Salon tagtäglich mit trockener Fön-Luft konfrontiert – zeigte mir einige Pflanzen mit Filtereffekt, die sie im Laden verteilt aufgestellt hatte.

„Machen Sie das unbedingt!“ riet sie mir, das macht wirklich was aus, glauben Sie mir!

Daheim angekommen, machte ich mich via Google an die Recherche, um erst einmal herauszufinden, was es alles für Pflanzensorten gibt, die sich dazu eignen, die trockene Büroluft etwas zu filtern. Zwar hatte mir die Dame in dem Salon einige Sorten genannt, aber ehrlich: gemerkt hatte ich mir das nicht…

Ich staunte nicht schlecht, denn: selbst die NASA hat sich bereits mit Pflanzen, die imstande sind, Schadstoffe aus der Luft herauszufiltern, beschäftigt. Sieh mal einer an!

Auf dem Portal Pflanzenfreude.de wird das supergut erklärt und es werden die Sorten an Pflanzen, die filternde Eigenschaften haben, gleich aufgeführt.

Als da wären: Bogenhanf, Einblatt, Kentiapalme, Diffenbachia und Efeu.

Stöbern Sie einfach selbst mal auf der Seite herum, vielleicht finden Sie die passende Pflanze für Ihren Arbeitsplatz, sofern Sie nicht schon eingedeckt sind.

Ich für meinen Teil habe mir nun ganz fest vorgenommen, meine berufliche Umgebung mit solchen schlauen Pflanzen zu verschönern und deren Filter-Eigenschaften für mich zu nutzen.

Wer übrigens konkret wissen möchte, welche Pflanze welchen Schadstoff filtert, beziehungsweise beseitigt, der schaue hier.

Dieses Beispiel zeigt erneut, dass man (FRAU) nie auslernt und immer wieder neue Inspirationen im Leben bekommt. Insofern: ich bin dann mal kurz weg! Auf dem Weg zum Pflanzenmarkt.

Allgemeine Infos zum Problem mit trockener Kopfhaut finden Betroffene auch hier.

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Das Social-Media-Team der Sendung Frau-TV postete dieser Tage auf der gleichnamigen Facebook-Seite einen kurzen Film über eine geschiedene Mutter mit vier Kindern, die nach der Trennung von ihrem Mann als Alleinerziehende kurzerhand ein neues Haus baute. Der Grund ist simpel und wird wohl vielen Frauen, die Trennungen hinter sich haben, einleuchten: alles im Haus erinnerte die Geschiedene an ihren einstigen Partner.

Also macht sie Nägel mit Köpfen und baute – als auch der Kauf neuer Möbel nichts an der Atmosphäre im Haus änderte und die Erinnerungen blieben – für sich und den Nachwuchs ein neues Domizil.

Die Reaktionen der Userinnen auf der Frau-TV-Facebook-Seite fallen teilweise heftig aus, eines der häufigsten Wörter, das man in den Kommentaren dazu liest, lautet: „unrealistisch!“.

Viele Frauen beklagen auf der Facebook-Seite der Frauensendung, dass eine solche Situation doch den wenigsten getrennten Frauen vergönnt ist und verweisen auf die oftmals prekäre Lage, in der sich doch recht viele Frauen, die nach einer Scheidung mit Kind(ern) alleine dastehen, befinden.

Eine Userin kommentiert den Film so:

„Schon toll so eine finanzielle Möglichkeit zu haben und ich gönne es ihr und ihren vier Kindern. Toller Neustart!! Für die Mehrheit jedoch absolut unrealistisch…“

Eine andere findet eine konkretere Bezeichnung für das Beispiel der Bauherrin, sie redet von „Luxusbeispiel“.

Nun, es dürfte wahrlich eine Ausnahme sein, dass sich eine geschiedene Frau mit vier Kindern für den familiären Neustart ein Haus baut oder bauen lässt.

Allerdings gilt auch hier: wer die Möglichkeit hat, der macht es eben. Es sind aber halt nur ganz wenige weibliche Zeitgenossinnen, die sowas umsetzen können. Viele andere Frauen, die sich nach einer Trennung oder Scheidung neu sortieren müssen, sind meist sogar gezwungen, sich für den neuen Lebensabschnitt eher zu verkleinern – zum Beispiel dann, wenn die einst gemeinsam genutzte Immobilie aufgrund der Trennung verkauft wird. Oder wenn das Familien-Budget um Längen knapper ist.

Diese und andere Situationen – meist eigene Lebenserfahrungen – skizzieren einige Frauen in den Kommentaren unter dem Film. Es ist durchaus interessant, sich einmal quer durch diese Meinungen zu lesen.

Wenn Sie das auch tun wollen und sich zugleich die besagte Sequenz anschauen wollen:

sie wurde am 27. September 2018 auf der Facebook-Seite von Frau-TV veröffentlicht und zwar hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

Altersarmut, Wohnungsnot, Mietwahnsinn & Co. – diese Themen bestimmen nahezu täglich die Nachrichten und Debatten.

Für jemanden, der davon allerdings (noch) nicht betroffen ist, bleiben solche Meldungen allerdings ein Stück weit abstrakt und ziehen ohne bleibende Erinnerung im mehr oder weniger beachteten Nachrichtenstrom dahin. Wer aber aus irgendeinem Grund auf dem Kleinanzeigenportal von ebay-kleinanzeigen nach einem gebrauchten Stück Ausschau hält und in der einen oder anderen Kategorie stöbert, der wird hier „volle Kanne“ mit dem wahren Leben konfrontiert.

Da gibt es zum Beispiel den herzzereißenden Aufruf für ein Seniorenehepaar, das die Rente mit Putzaufträgen aufbessert, aber nun – mit einem Schlag – einen größeren Kunden, der kontinuierlich buchte, verlor.

In der Anzeige wird darum gebeten, diesem Rentnerehepaar Aufträge zum Putzen zukommen zu lassen, damit es nicht der Altersarmut anheim fällt.

Oder der Aufruf eines Vaters, der für sich und seinen Sohn dringend eine Wohnung sucht, da die beiden sonst – nach eigener Aussage – Weihnachten auf der Straße leben müssen.

Dann das Gesuch einer jungen Familie, die händeringend ein bezahlbares, ebenerdiges Haus zur Miete sucht, weil das jüngste, zweijährige Kind auf eher schwere und sperrige Hilfsmittel angewiesen ist.

Ob all diese Leute je fündig werden? Wer weiß das schon…!

Fakt ist, dass ebay-kleinanzeigen mit seinen unzähligen Kategorien neben gebrauchten Kommoden und Kleiderschränken immer auch einen authentischen Ausschnitt aus dem Leben in Deutschland bietet. Das zeigen auch so simple Anzeigen, wie die, in der jemand einfach nur darum bittet, dass ihm jemand dabei hilft, Musik auf seinen MP-3-Player zu laden.

Neben den Beispielen, die eher ernster Natur sind, bietet das Portal aber beim Stöbern auch immer wieder Anlass zum schmunzeln.

So zum Beispiel bei der Anzeige, die auf ein megateures Luxus-Haus hinweisen soll und in der der Verkäufer mit der Überschrift: „Luxus – hier werden Sie pfündig“ punkten will.

Insofern: es darf auch gelacht werden! Und geholfen sowieso. Wohl dem also, der durch diese Plattform fündig wird.

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Die berufliche Vereinbarkeit von Familie und Job ist seit vielen Jahren ein Thema. Sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Eigentlich müsste es ja „Nicht-Vereinbarkeit“ heißen, aber das klingt dann wohl doch allen Beteiligten zu sperrig….!

Fakt ist, dass seit langer Zeit sowohl bei Politikern als auch – und vor allem – bei Familien um eine  Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerungen wird. Auch wenn sich freilich in den letzten Jahren viel getan hat, ist der Alltag für Leute, die arbeiten gehen und ein Kind oder mehrere Kinder haben zum Großteil noch immer ein organisatorischer Balanceakt zwischen Haushalt, Job, Kinderbetreuung, Einkauf, Freizeit und manchmal auch noch ehrenamtlichen Verpflichtungen.

Deshalb verwundert es nicht, dass Familien nach Alternativen suchen und sie immer häufiger im Mehrgenerationenwohnen finden. Meist dann, wenn die eingangs erwähnte „Nicht-Vereinbarkeit“ auf den Mietwahnsinn in den (größeren) Städten trifft.

Nicht wenige Familien haben das alles hinter sich gelassen und zusammen mit den Eltern oder Schwiegereltern eine Immobilie bezogen, die alle – alt und jung – unter einem Dach beherbergt.

Wie das in der Praxis funktionieren kann und ob es sich lohnt, das Abenteuer „Mehrgenerationenhaus“ anzugehen, hat eine Frau, die genau dieses Wohnmodell lebt, in einem ausführlichen Artikel geschildert.

Sie finden ihn hier.

Bildnachweis: pexels.com

Handgemachtes liegt im Trend – immer mehr Menschen ziehen ein außergewöhnliches Produkt, das in Handarbeit und nur in kleinen Stückzahlen hergestellt wurde, den Massenartikeln in den Regalen der Kaufhäuser, Handelsketten oder Innenstadtläden vor. Dass viele Leute hierzulande handgemachte Artikel (neu) für sich entdecken, ist nicht zu übersehen:

Kreativmärkte haben Hochkonjunktur, in vielen Städten entstehen ganze Straßenviertel, in denen kreativ Begabte wirken und ihre Produkte anbieten, Zeitschriften, die mit ausgefallenen Bastelideen aufwarten, ziehen interessierte Leser an und nicht zuletzt das Internet hat sich als ein riesiger Marktplatz für ausgefallene Produkte entwickelt.

Sowohl für sich selbst als auch als Geschenk greifen immer mehr Verbraucher eher zu dem mit Liebe gefertigten, ausgefallenen Produkt als zum  Allerweltsartikel aus der Massenproduktion.

Hinter vielen dieser einzigartigen Stücke stehen Frauen. Kreative Frauen, die sich der Schaffung handgemachter Artikel mit Liebe und Hingabe widmen und so ihre jeweilige Zielgruppe begeistern. Drei solcher Frauen stellen wir Ihnen hier vor – erfahren Sie mehr über deren Freude am ideenreichen Schaffen und über ihre originellen Produkte!

Katrin Marschner: Kunstwerke aus filigraner Papiertechnik zum Verschenken & selbst basteln

Kreativität spielte im Leben von Katrin Marschner (links im Bild) schon immer eine große Rolle. Bereits als Kind beschäftigte sich die gelernte Floristin leidenschaftlich mit Basteln, Malen und Tüfteln.

Was spielerisch begann, ist zum Lebensinhalt der sympathischen Leipzigerin geworden: unter ihrem eigenen Label Kamary-Gallery kreiert sie mittels einer filigranen Papier-Falt-Technik einzigartige Collagen und Bilder. Eine Vielzahl der Motive ist als Bastel-Set erhältlich.

Dass die handgemachten Papierkunstwerke mit Liebe gemacht sind, sieht man ihnen an. Dies spüren auch die Kunden, wenn sie Katrin Marschner auf Kreativmärkten, auf denen sie ihre Kunstwerke verkauft, treffen. Mittlerweile hat das Label Kamary-Gallery eine große Fangemeinde – Tendenz steigend. Die Leipzigerin möchte mit ihren kreativen Produkten auch Menschen erreichen, die (noch) keine Hobby-Bastler sind. Und: sie möchte für den Entspannungsfaktor beim Basteln werben. Sich auf eine Sache ganz und gar zu konzentrieren und den Alltagstrott komplett auszublenden – das ist beim Basteln möglich. Für Katrin Marschner selbst hat das Basteln zudem eine ganz persönliche Bedeutung, holte diese schöpferische Beschäftigung sie doch einst aus einer Depressionsphase heraus.

Für den heimischen Bastelspaß ihrer Kunden gestaltet Frau Marschner ihre Basteln-nach-Zahlen-Sets (siehe Bild) so einfach, dass sich ein 8jähriges Kind an die außergewöhnliche Papierfalttechnik ebenso heranwagen kann, wie eine 80jährige Seniorin. Das kommt gut an und lässt Katrin Marschner zu der Überzeugung gelangen, dass das Basteln wohl nie aus der Mode kommen wird.

Ihre Kunstwerke sind online zu erwerben, ebenso wie die verschiedenen Bastel-Sets. Stöbern Sie doch einfach mal durch den Online-Shop von Kamary-Gallery und tauchen Sie ein in die Welt der filigranen Papier-Falt-Technik!  Vielleicht entdecken ja auch Sie den hohen Entspannungsfaktor des Bastelns bald schon für sich!

Outfits individuell aufpeppen – Catharina Frenzkes Aufnäher sind gefragt!

Aufnäher, die lediglich dazu dienen, kaputte Kleidung zu flicken? Das war einmal! Heute sind die simplen Stoffstücke fast schon Kult und für viele Menschen von ihren Outfits nicht mehr wegzudenken. Entsprechend groß, kreativ und vielfältig ist die Auswahl der unterschiedlichsten Aufnäher. Dass das so ist, liegt auch an Menschen wie Catharina Frenzke (im Bild), deren Herz für solche Stoffkreationen schlägt. Und weil das so ist, stellt die sympathische Frau aus Cottbus diese begehrten Teile unter ihrem Label „Stickstübchen“ her. Vorgezeichnet allerdings war dieser Weg nicht ganz.

Catharina Frenzke, die früher auch Bilder malte, wollte während ihres BWL-Studiums lediglich etwas Kreatives machen und kaufte sich kurzerhand eine Stickmaschine und legte los. Zupass kam ihr, dass seinerzeit schon Portale wie Dawanda am Markt waren und die individuellen Aufnäher unkompliziert präsentiert werden konnten. Was klein begann, hat Catharina Frenzke inzwischen adäquat etabliert – inzwischen zählt sie viele Unternehmen und Vereine zu ihren Kunden. Die haben naturgemäß viel zu besticken, das individuelle Firmenlogo ist genauso gewünscht wie das traditionelle Vereinswappen, so dass die leidenschaftliche Stickerin gut zu tun hat.

Catharina Frenzke arbeitet sowohl von daheim aus, als auch in einem Ladengeschäft, in das vor allem Privatkunden mit Stickaufträgen kommen. Die Wunschpalette ist groß – personalisierte Stickereien auf Handtüchern oder ein besticktes Präsent anlässlich einer Geburt sind beispielsweise sehr gefragt. Firmenkunden hingegen beauftragen die kreative Geschäftsfrau oftmals mit großen Aufträgen, das „Stickstübchen“ wird hier zumeist via Mundpropaganda weiter empfohlen.

Dass dabei die Palette der unterschiedlichsten Aufnäher für Privatkunden nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. „Der Trend mit Aufnähern boomt“ spricht die „Stickstübchen“-Inhaberin aus Erfahrung. Und liefert die Antwort gleich dazu: „Die Leute wollen ihre Kleidung damit aufpeppen“ (siehe Bild). Das glaubt man sofort! Denn obwohl die Auswahl an Bekleidung in den Läden und Kaufhäusern riesig ist, ist das vielen Individualisten zu eintönig. Wirklich individuell wird`s modisch eben nur, wenn man sich mit dem eigenen Stil abhebt.

Die pfiffigen Aufnäher von Catharina Frenzke sind hierfür ideal! Und das für Groß und Klein. Stöbern Sie einfach mal rein ins „Stickstübchen“ – die (werdende) Mama wird hier genauso fündig, wie die Romantikerin im Teeniealter oder der Liebhaber frischer Meeresbrisen. Dass Catharina Frenzke nämlich ein großer Fan der Ostsee – speziell des zauberhaften Darß-Örtchens Zingst – ist, geht aus vielen Motiven ihrer Aufnäher hervor. Matrosen, Boote und Anker als ausgefallene Stoffkreation machen Lust auf den nächsten Urlaub in der Kult-Region. Vielleicht wandert ja auch bei Ihnen bald ein maritim aufgepepptes Lieblingsteil in den Ferien-Koffer?

Marion Lönnig – unter ihren Händen werden Tontöpfe zu ausgefallenen Design-Unikaten!

Wer einen Blick in Malös Dekoparadies wirft, wird schnell feststellen, dass hier die unterschiedlichsten Tontöpfe eine Rolle spielen. Und zwar auf eine so kreative Weise umgestaltet, dass die sonst eher praktischen Behältnisse schon echte Designerstücke sind.

Kaum jemand wird ahnen, dass es diese ausgefallenen Kreationen nur gibt, weil Marion Lönnig (im Bild) einst ein solcher Blumentopf herunterfiel und auf eine Art zerbrach, die zuließ, dass man daraus noch etwas machen konnte. Gesagt – getan: die kreative Frau lackierte das gute Stück, brachte eine Verzierung an und fertig war der einzigartige Blickfang, den es so nirgends zu kaufen gab. Kurze Zeit später schon fertige Marion Lönnig solche Töpfe für begeisterte Freunde an und so kam eines zum anderen. Heute kann, wer in Malös Dekoparadies stöbert, zwischen einer vielfältigen Auswahl unterschiedlich gestalteter Tontöpfe wählen. Die gefragten Unikate werden auch als Auftragsarbeit gestaltet. So stellte Marion Lönnig zum Beispiel einen Tontopf mit dem Bild einer verstorbenen Katze her. Deren Besitzerin hat so eine wunderschöne Erinnerung an das einstige kuschelige Familienmitglied.

Selbstverständlich gibt es die ausgefallenen Dekotöpfe mit den unterschiedlichsten Motiven. Hierfür hat Marion Lönnig ein ganzes Jahr lang mit den verschiedensten Schablonen experimentiert. Herausgekommen sind Motive unterschiedlichster Couleur: romantisch, verspielt, blumig. Auch Hochzeits – und Babyfotos sind hier sehr gefragt, die meisten Kunden kommen durch Mundpropaganda. Erst kürzlich gestaltete Dekofee Marion eine Tischdekoration zum 50. Geburtstag eines Mannes – mit dem Kinderfoto des Jubilars. Eine Sonderanfertigung, wie so oft. Sehr gefragt sind – vor allem bei Kindern – auch die Nachtlichter aus Tontopf (siehe Bild). Sie eignen sich für die Dekoration des Zimmers des eigenen Nachwuchses ebenso wie als ausgefallenes Geschenk für die Freundin oder Kollegin, die gerade Mama geworden ist.

Inzwischen bestellen auch Vereine bei Marion Lönnig. Neben den Tontöpfen, die – weihnachtlich gestaltet – vor allem für Weihnachtsfeiern als Tischdeko bestellt werden, sind auch Schlüsselanhänger in größerer Stückzahl gefragt. Auch diese werden im Dekoparadies mit fantasievollen Motiven gestaltet, ebenso wie kleine Engelchen, die sowohl zu Anlässen wie dem Muttertag als auch in der Adventszeit gern geordert werden.

Apropos Advent: die Winterzeit nutzt Marion Lönnig, um durchzuatmen und sich in der ruhigeren Zeit der Ideenfindung für neue Bastelkreationen zu widmen. Inspirationen liefert ihr so manches Mal auch ihr Kind, das wie die Mama eine hochkreative Ader und nie genug vom basteln und gestalten hat.

Gemeinsam wird dann gebastelt und dabei die eine oder andere Anregung für neue Produkte aufgenommen. Diese ruhigen Monate bieten die nötige Kraftquelle, die Marion Lönnig dazu dient, ab dem Frühjahr wieder durchzustarten. Dann werden die Produkte übrigens auch auf dem einen oder anderen Kreativmarkt präsentiert. Vor allem in Mitteldeutschland haben Sie gute Chancen, Marion Lönnig persönlich zu treffen. Wer sich online über die ausgefallenen Dekostücke informieren möchte, klickt hier.

Bildnachweise: pexels.com /Kamary Gallery

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