Dienstag, 18. Juni, 2024
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Es gibt sie noch – die persönliche Atmosphäre beim Klinik-Aufenthalt! Ein Erfahrungsbericht

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Als Patient eine schnöde Nummer sein und die Verpflegung nur wenig besser als im Gefängnis – dieses Vorurteil über deutsche Kliniken legt sich zu, wer medial immer mal einige Brocken von den Zuständen einiger Kliniken hierzulande mitbekommt. Dort mal eine Fernsehsendung mit haarsträubenden Berichten, da ein Bericht im SPIEGEL über fast schon unmenschlich wirkende Ärzte und auf Facebook das Geposte von kargen Essensrationen in Kliniken, die eher an die Verpflegung schwerer Knackis auf den Phillipinen erinnern.

Viele Leute sind schon vor dem Klinik-Aufenthalt bedient

Wer das im Hinterkopf hat und dann wirklich mal ins Krankenhaus muss, wird wohl schon vorher bedient sein.

Doch bekanntlich kann man einen Klinik-Aufenthalt nicht immer planen, sondern findet sich oft in selbiger wieder, wenn man sich doch eigentlich den Tag ganz anders vorgestellt hat. So erging es mir Anfang dieses Jahres, als ich – mir völlig unbegreiflich – morgens im Dunkeln hinfiel, als ich gerade mein Kind zur Schule bringen wollte. Eine schiefe Bordsteinkante brachte mich zu Fall.

Und zwar so unglücklich, dass sich mein linker Arm auskugelte. Ich merkte es sofort, kaum, dass ich auf dem harten, kalten Boden gelandet war. Denn ich hatte in meinem Leben bereits zuvor schon mit ausgekugelten Gelenken zu tun, so dass mir gleich klar war, was nun folgen würde.

Rettungswagen nahm Kurs auf Eilenburg

Während sich eine Menschentraube um mich sammelte und eine nette Lehrerin sich erstmal meines weinenden Kindes angenommen hatte, lag ich also da und versuchte, die Stellage, in die ich gefallen war, zu halten, denn schmerztechnisch war das die einzige Möglichkeit, die Auskugelung zu ertragen. Die Leute um mich herum wollten mich – die ich noch bei vollem Bewusstsein war – dazu bringen, mich anders hinzulegen, nur mit Mühe konnte ich sie davon abringen und ihnen erklären, dass ich nur so und nicht anders liegen kann, um den fiesen Schmerz halbwegs auszuhalten. Irgendwann kam dann der Rettungswagen und ich bekam schon mal eine Spritze, um halbwegs weg zu tüdeln.

Man brachte mich nach Eilenburg, ein Krankenhaus in der Nähe von Leipzig. Das war allerdings ein Reinfall, denn so richtig wusste man dort nicht, was man mit mir machen sollte. Der Arzt war sehr nett, aber sprach nur gebrochen Deutsch, was kompliziert sein kann, wenn der Arm aus dem Gelenk gesprungen ist…Man röntge mich noch und ließ mich dann mit einem Krankentransport nach Delitzsch in die Klinik schaffen, auch ein Städtchen nahe Leipzig, fast schon IN Leipzig.

Warmes und herzliches Ambiente in Klink Delitzsch

Hier fiel mir – im Gegensatz zum Eilenburger Krankenkenhaus – sofort das warme Ambiente der Räume auf, es wirkte freundlicher. Eine Medizinerin nahm sich meiner an und ermöglichte mir sogar, mein “kleines Geschäft” von der Liege aus zu erledigen, denn mittlerweile war eine ganze Zeit vergangen und ich musste mal dringend.

Diese nette Medizinerin sprach auch die ganze Zeit beruhigend auf mich ein und bereitete mich auf den Einsatz im OP vor, denn der Arm musste unter Narkose behandelt werden. Mir war das alles egal, ich wollte nur raus aus der misslichen Lage. Das letzte, was ich dann sah, war ein größerer, schlanker Arzt mit Brille und schon war ich weg – unter Narkose.

Freundliche Schwestern auch im Aufwachraum

Das Erwachen im Aufwachraum war sanft und auch hier begegnete man mir wieder mit außerordentlicher Freundlichkeit. Ein schönes Gefühl in einer so fremden Umgebung! Wenig später fuhr man mich auf`s Zimmer und der Krankenhaus-Alltag sollte nun eine Woche lang mein Leben sein. Meine Zimmergenossinnen waren entweder jünger oder älter als ich, es wechselte auch allethalben, weil immer wieder Frauen entlassen wurden und neue Patientinnen kamen. Sie kamen mit allen möglichen Brüchen oder ausgekugelten Gelenken. Immerhin war Januar – die HOCHzeit für Ausrutschen, Stolpern & Co.

Gegliederter Klinik-Rhythmus

Der Tag war gegliedert in die morgendliche Visite, die zumeist Chefarzt Dr. Krüger, der mich auch operiert hat, übernahm, in die Mahlzeiten und in Kurzweil in Form von lesen und fernsehen. Ich selbst hatte mein Laptop mit dabei und konnte auch mit bandagiertem Arm schon wieder etwas arbeiten und schreiben.

Das Essen war zu allen Mahlzeiten top und nicht im Ansatz vergleichbar mit den Bildern, mit denen die sozialen Netzwerke geflutet werden!

Eine freundliche Dame kam morgens und abends mit einem rollbaren Buffet auf den Flur und wer auf den Beinen war, konnte seine Mahlzeit direkt an dem Buffet-Wagen zusammenstellen lassen. Alles war äußerst lecker und frisch. Mittags konnte man zwischen sage und schreibe circa 15 Mahlzeiten täglich wählen, geschmeckt hat es immer!

Irgendwie ging die Woche dann rum – es sollte aber nicht der letzte Aufenthalt im Krankenhaus Delitzsch für mich gewesen sein. Ich musste mit meiner “Arm-Geschichte” im Frühjahr ein weiteres Mal für eine Woche dort hin und kann auch für diesen Aufenthalt nur lobende Worte in Sachen Betreuung und Personal finden.

Alle – vom Arzt über die Nachtschwester bis hin zur Putzfrau –  hatten für die Patienten immer ein nettes Wort übrig. Ein kleiner Plausch dort, aufmunternde Worte da – einfach nur prima! Die Atmosphäre in der gesamten Klinik ist familiär und herzlich.

Auch in der Nachbetreuung herrscht eine freundliche Atmosphäre

Termine, die man als Patient in der Klinik oder in der Nachbetreuung hat, werden pünktlich durchgeführt, langes Herumsitzen und Warten ist glücklicherweise Fehlanzeige! Und auch in den Sprechstunden, die ich lange Zeit noch besuchen musste, waren Dr. Krüger und Dr. Böttcher immer supernett!

Die Schwestern – die definitiv ein ziemliches Arbeitspensum zu bewältigen haben – haben jede Frage und jedes Anliegen freundlich beantwortet und hatten stets auch ein fröhliches Wort außerhalb der eigenen Krankheitsgeschichte auf den Lippen. Sei es zur Wetterlage, zum laufenden TV-Programm im Zimmer oder zur Zeitungsschlagzeile, über das, was sich  gerade wieder so auf der Welt abspielt. Herrlich!

Mit der allseits bekannten heiteren sächsischen Lebensart strahlten sie positive Energie aus und man merkte ihnen ihren bestimmt auch sehr stressigen Arbeitsalltag nie an.

Großteil des medizinischen Personals gibt sein Bestes

Insofern entspricht es nicht der Wahrheit, wenn Leute ganz allgemein gegen Krankenhäuser bashen und die Abläufe dort negativ darstellen. Dies mag es alles geben – klar -, aber mit meinem Erfahrungsbericht möchte ich aufzeigen, dass es auch anders laufen kann. Und dass wahrscheinlich der Großteil der deutschen Ärzte und Schwestern bundesweit täglich das Beste für die Patienten gibt.

Erwischt man eine Klinik, wie die beschriebene in der Kleinstadt Delitzsch, in der es heiter und familiär zugeht, hat mal als Patient den Jackpot gezogen. Denn eine positive Atmosphäre ist für einen Kranken alles.

Bloß nicht verunsichern lassen!

Deshalb: Keine Bange, wenn tatsächlich mal ein Krankenhausaufenthalt ansteht! Die Chancen, dass Sie auf ein tolles Ärzte-  und Schwestern-Team treffen, dürfte in Deutschland relativ hoch sein!

Lassen Sie sich also bloß nicht von irgendwelchen schrägen Berichten in den sozialen Medien verunsichern.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / auremar
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Barbie im Wandel der Zeit: Ausstellung zeigt Kult-Puppe auf Schloss Bruchsal

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Sie war und ist für viele Mädchen ein Objekt der Begierde. In Westdeutschland konnte sie schon immer einfach so gekauft werden, in Ostdeutschland war sie zu Zeiten des Kalten Krieges auch schon mal Schmuggelware und seit 30 Jahren können sich hierzulande Mädchen aus allen Teilen des Landes die Puppe von den Eltern oder Großeltern wünschen. Es geht um Barbie, die Kultpuppe, die voriges Jahr 60 wurde.

Barbie inspirierte unzählige Mädchen – und tut es noch.

Ihr zu Ehren zeigt man aktuell auf Schloss Bruchsal mehr als 1000 Exponate aus der weltweit größten Privatsammlung. Stets trendig und als Ärchäologin, Astronautin, Pilotin oder Flugbegleiterin daherkommend, inspirierte Barbie unzählige Mädchen in jungen Kinderjahren. Und tut es noch.

Dabei mussten ihre Schöpfer auch so manche Kritik einstecken, denn die Modelmaße, mit der die Standard-Barbie daherkommt, haben bekanntlich nichts mit den oftmals kurvigen Körpern echter Frauen zu tun.

Düsseldorfer Sammlerin im Guiness Buch der Rekorde

Die Düsseldorferin Bettina Dorfmann besitzt mit circa 18.000 Barbie-Puppen die weltweit größte Privatsammlung. Damit steht sie auch im Guinness Buch der Rekorde. Sie besitzt zudem seltene Exemplare von Barbie. In ihrer Sammlung befinden sich beispielsweise Puppen von Marilyn Monroe, Audrey Hepburn oder Whitney Houston.

Die leidenschaftliche Sammlerin betreibt mit ihrer “Barbie-Klinik” die einzige Barbie-Werkstatt in Deutschland. Mit ihrer Wanderausstelung “Busy Girl – Barbie macht Karriere” möchte sie zeigen, wie sich die Puppe in den letzten sechs Jahrzehnten verändert hat.

Bis Februar 2021 kommen Barbie-Fans in Bruchsal auf ihre Kosten

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Februar 2021 auf Schloß Bruchsal in Baden-Württemberg zu sehen. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Recherche-Nachweis: badische-zeitung.de, Homepage Schloß Bruchsal

Bildnachweis: stock.adobe.com / Erin Cadigan

Home-Office (neu) einrichten: Ein Mix aus Büro, Bibliothek & Leselounge ist ideal!

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Seit der Coronakrise erleben sie einen ungeheuren Aufschwung und werden in vielen Haushalten gerade für eine dauerhafte Nutzung (neu) eingerichtet: Die Home-Offices. Seit dem großen Lockdown im Frühjahr dieses Jahres haben unzählige Unternehmen ihre Mitarbeiter an den häuslichen Arbeitsplatz geschickt und in vielen Firmen soll das so bleiben. Auch Betriebe, bei denen das Home-Office für die Mitarbeiter bislang keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielte, überlegen derzeit, ihren Angestellten diese Möglichkeit einzuräumen.

Im Home-Office zu arbeiten ist oftmals ein Privileg

Nun muss man allerdings dazu sagen, dass es schon ein Stück weit ein Privileg ist, im Homeoffice arbeiten zu können. Viele Menschen – vor allem Freiberufler – tun das sogar dauerhaft.

Im Gegensatz zu Millionen Bürgern, die als Bäcker, Handwerker, Kassierer, Krankenschwester oder Arzt ihre Arbeit nicht mal eben digital erledigen können und nicht selten noch vor der Dämmerung zu ihrem Arbeitsplatz fahren, können Menschen im Home-Office das alltägliche Tagewerk in vertrauter Umgebung und sehr, sehr komfortabel verrichten. Ein Privileg ist es ebenfalls, überhaupt einen Extra-Raum als Home-Office zur Verfügung zu haben.

Home-Office: Vorteile dürften überwiegen!

Das nur am Rande, weil beim Thema Home-Office oft schnell auch eine Litanei von Nachteilen aufgezählt wird.

Die Vorteile dürften allerdings glatt überwiegen. Schon alleine das “nicht-aus-dem-Haus-müssen” bei Schmuddelwetter in der kalten Jahreszeit dürfte vielen Heimarbeitern gefallen. Vermeintliche Nachteile, wie “keine Kollegen in der Nähe” und “ständig alleine arbeiten” dürften durch die Kommunikationskanäle, die das Web heutzutage bietet, rasch ausgeglichen sein.

Wer derzeit vor der Herausforderung steht, sich als Frau sein Home-Office neu einzurichten oder einen während des Corona-Beginns schnell eingerichteten Arbeitsplatz in ein dauerhaftes Heimbüro umzugestalten, der ist gut bedient, wenn er diesen Raum als eine Mischung aus Büro, Bibliothek und Leselounge gestaltet.

Bücher in der Arbeitsumgebung verschaffen Wohlgefühl

Denn: Bücher hat man (FRAU) meist immer eine Menge, oftmals sprengen die Werke im Wohnzimmer schon den platztechnischen Rahmen. Warum also nicht eine attraktive Bücherwand ins Home-Office integrieren, die neben Bücher auch Ordner und Bürounterlagen beherbergt?

Das sieht sehr ansprechend aus und zusätzlich noch mit dem einen oder anderen schönen Erinnerungsstück versehen, zaubert ein solches Möbel im Handumdrehen eine heimelige Atmosphäre ins private Büro.

Der Schreibtisch sollte in Fensternähe stehen. Einmal – ganz klar! – wegen dem Licht und zum anderen auch wegen der Abwechslung, die sich draußen auf der Straße abspielt. Wenn man im Home-Office schon den ganzen Arbeitstag lang alleine ist, tut es gut, immer mal den Blick auf die abwechslungsreiche Szenerie draußen schweifen zu lassen.

Schön, wenn der Blick nach draußen schweifen kann

Das geht freilich nur bei Leuten, die nicht irgendwelche Hecken oder Häuserwände vor der Nase haben. Auch der Blick in den eigenen Garten – wenn vorhanden – kann wohltuend sein.

Supergut macht sich im Home-Office auch ein bequemer Lesesessel mit einer Stehlampe. Einerseits kann man sich hier schnell mal reinsetzen, wenn man pausiert und in dem Möbel einen entspannenden Ausgleich zum steten Sitzen am Schreibtisch finden, andererseits hat eine gemütliche, kleine Leselounge im Arbeitszimmer auch den Vorteil, dass man sich mit einem guten Krimi da hin zurückziehen kann, wenn vielleicht die Familie im Wohnzimmer Fußball guckt.

Die beste Inspirationsquelle für die Einrichtung eines Home-Offices dürfte Pinterest sein. Liebhaber des Bauhaus-Stils kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Leute, die ihren Arbeitsplatz eher im Landhausstil oder im Romantik-Look einrichten wollen.

Pinterest mit riesigem Bilder-Meer an Anregungen

Für die Recherche sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn das Angebot auf der Plattform erschlägt einen.

Hat man die eine oder andere Anregung gefunden, kann man sich entweder neu (teuer!) oder gebraucht (preiswert) DIE Stücke anschaffen, die das Ambiente am heimischen Arbeitsplatz prägen sollen.

Dazu vielleicht noch ein, zwei Bilder an die Wand, einen guten Bürostuhl und fertig ist das eigene Home-Office.

So ausgestattet dürfte jeder Heimarbeiter voll motiviert ans Werk gehen. Aber, Vorsicht: Nicht verzetteln! Sondern die schöne Umgebung dafür nutzen, den Arbeitstag effektiv zu gestalten.

Frohes Schaffen!

Bildnachweis: Karolina Grabowska, pexels.com
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Überflüssige Pfunde: Damit arrangieren oder abnehmen? – Gastbeitrag von Katrin

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Mitte der Woche erwischt es mich meistens eiskalt: Habe ich bis dato super durchgehalten mit kalorienreduziertem Essen und purzeln schon die ersten Pfunde, brechen in mancher Woche alle Dämme, sobald mein Mann abends auf dem Sofa etwas nascht oder knuspert. Überhaupt die abendliche Sofa-Zeit: Sie ist es, die in Sachen “abnehmen” am tückischsten ist.

Pfunde auf dem Sofa ansetzen

Dabei starte ich in den Anfang der Woche, in der meine leichtere Ernährung beginnen soll (leider gab es hier schon viele, viele Montage…) richtig gut. Am Wochenende zuvor stelle ich mir familientaugliche und sehr gesunde Abendbrot-Rezepte zusammen, die auch Mann und Kindern schmecken und für mich, die ich abnehmen möchte, in Frage kommen. Denn abends essen wir warm, tagsüber nehme ich prinzipiell nur überschaubare Mahlzeiten zu mir.

Dass man (FRAU) es bei einem Teller belassen sollte, ist klar und für mich bei meinen stets motivierten Starts auch kein Problem.

Die überflüssigen Pfunde kommen auch durch Naschen und Nachschlag

Die Herausforderung ist mir bei mir schlichtweg das dauerhafte Umstellen auf kalorienarme Ernährung und der Verzicht auf einen zweiten oder gar dritten Nachschlag beim warmen Abendessen.

Und – wie erwähnt – die Schlemmerei von Süßem rund um mich rum, wenn der Tag sich dem Ende neigt. Beißt die bessere Hälfte herzhaft in eine Nougatstange, bringt es mir herzlich wenig, wenn ich mir tagsüber ein kleines Nutella-Brot gegönnt habe. Der Appetit auf was “richtig” Süßes überkommt mich dann eben auch und ich nasche mit. Mit der fatalen Folge, dass ich am nächsten Tag – oftmals ein Donnerstag oder Freitag – wieder ganz normal esse – Nachschlag inklusive.

Das frustriert. Und ich bin immer wieder am sinnieren darüber, ob ich es nicht bei meinen überschüssigen Pfunden belasse und das mit dem Abnehmen hinwerfe. Obgleich ich dazu sagen muss, dass ich niemals eine Diät mache, sondern mir zumeist Weight-Watchers-Rezepte aus dem Internet herunter lade.

Bewährte Ernährungsprogramme sind mein Ding

Mit dem dortigen Punkte-System bin ich vertraut und ich weiß natürlich, dass das WW-Konzept darauf beruht, dass man (FRAU) alles Essen kann, nur eben in Maßen. Selbstverständlich erlaubt diese gesunde und ausgewogene Ernährungsform auch Süßes – nur halt in einem gewissen Umfang, des es zu beachten gilt.

Und hier kommt dann der Pferdefuß ins Spiel: Meine ewige Lust auf Süßes. Ich verspüre sie nicht jeden Tag, aber doch regelmäßig. Und wenn ich Süßes sage, meine ich was richtig Süßes, kein kleines Nutella-Brot. Sondern eine Tafel Schokolade oder eben eine richtig leckere Nougat-Stange.

Diese Vorliebe für kleine Sünden hat mich allerdings in den letzten drei Jahren von einstmals Kleidergröße 42 auf Kleidergröße 48 gepusht – ein Wahnsinn! Hochwertige Kleidung von einst passt lange schon nicht mehr und immer wieder gucke ich in die Röhre, wenn es um schicke Sachen geht. Ich habe das Gefühl, die wirklich coolen Teile gibt es in großen Größen gar nicht.

Frust beim Anblick hochwertiger Stücke, die nicht mehr passen

Klar: Heutzutage, mit dem Angebot im Internet findet man wohl nach umfangreicher Recherche auch tolle Klamotten für Frauen ab Größe 46, aber schon allein die Tatsache, dass mir meine eigenen (Designer)Sachen von einst nicht mehr passen, nervt mich tierisch.

Was also tun? Jeden Montag mit der Ernährungsumstellung beginnen und am Mittwoch schon wieder schwach werden? Sich weiterhin einen Nachschlag beim Essen gönnen und auch naschen, dafür aber Sport treiben?

Oder gar nichts von allem, sondern die aktuelle Kleidergröße einfach akzeptieren? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. So ein richtiges Konzept habe ich für mich noch nicht gefunden.

Fakt ist, dass wir jeden Abend im Familienkreis warm essen (meistens koche ich) und hierfür auch vorwiegend gesunde Zutaten verwenden. Doch auch von einem gesunden Gericht sind zwei oder drei Portionen, die man sich Nachschlag holt, zu viel. Ganz klar!

Welche Lösung ist wohl die beste?

Deshalb bin ich nach wie vor am Grübeln, wie ich eine Ernährung, die gesund und leicht zugleich ist und auch noch der Familie schmeckt (von DIESER Herausforderung braucht man gar nicht erst zu reden: Stichwort Zucchini-Suppe & Co. – wo der Nachwuchs meist lange Zähne macht…!) dauerhaft in meinen Alltag integrieren kann.

Die Zutaten dafür habe ich schon: Sich nicht extrem unter Druck setzen, organisiert und strukturiert gute Produkte einkaufen und Sport in mein Leben integrieren. Letzeres ist ebenso herausfordernd für mich, da ich erstens keine Sportskanone bin und zweitens Schwimmhallen und Sportstätten nicht gerade in der Nähe meines ländlichen Wohnortes liegen. Immerhin habe ich mir kürzlich ein Aircross-Gerät gekauft, auf dem man daheim sporteln kann.

Sie ahnen es vielleicht schon: Der innere Schweinehund ist oftmals soooo viel stärker als ich.

Etwas Sport für den Anfang

Aber es wird! Allein in den letzten drei Tagen war ich zweimal für fast 15 Minuten auf diesem Gerät. Das mag sich wenig anhören, ist aber für mich – die in den letzten Jahren nie Sport getrieben hat – schon eine richtig gute Leistung! Denn bei mir waren es die Jahre nach der Geburt meiner Kinder, die für Hüftgold und ein gewisses Einrosten verantwortlich sind.

Ob ich es zukünftig schaffe, mich zumindest in die Nähe meiner alten Kleidergröße zu beamen, steht aktuell in den Sternen. Immerhin beschäftige ich mich aber mit ausführlichen Programmen, die sich auf eine gesunde Abnahme spezialisiert haben und wo man in einem Intensivkurs ein Stück weit “unter Beobachtung” steht – was vieles oft leichter macht. 

Und ich ertappe mich so manches Mal bei dem Gedanken, die Dinge entspannter anzugehen und mich mit meinem aktuellen Gewicht zu arrangieren.

Erst mal ein paar neue Schuhe…!

Mal schauen. So oder so denke ich, dass ich mit meinem Problem nicht allein bin. Deshalb dieser Gastbeitrag. Ich schließe ohne richtigen Abschluss, denn wie aus meinen vorangegangenen Sätzen bereits hervorgeht, habe ich weder eine Entscheidung getroffen, noch DIE Lösung parat.

Vielleicht kaufe ich als Motivation erst einmal ein paar schicke Schuhe? Immerhin hat man hier den Vorteil, dass sich die Größe der Füße im Erwachsenenalter nicht ändert.

Auch schön.

Gastautorin Katrin ist Frauenboulevard.de-Leserin, lebt im Ruhrgebiet und hat uns diesen Beitrag geschickt. Vielen Dank dafür!

Sie haben auch einen Artikel, den Sie bei uns als Gastautorin veröffentlichen möchten? Dann einfach schreiben an redaktion@frauenboulevard.de! 

Bildnachweis: privat

 

Der im Artikel enthaltene Link zu einer Beratung ist ein Affiliate-Link. Für Käufe über diesen Link wird eine Provision gezahlt.  

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“Harte Kerle, die anpacken” – Sophia Thomalla investiert in Baubranche

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Tattoos, Lidschatten, vielleicht noch Extensions: Solche Produkte würden einem vielleicht als Erstes einfallen, wenn man hört, dass Sophia Thomalla in ein Unternehmen investiert. Doch auch bei einem prominenten Sternchen, das ein bißchen von allem macht – Sophia Thomalla modelt, schauspielert, moderiert und provoziert immer mal den einen oder anderen Skandal – kann man sich täuschen.

Von wegen Kosmetikprodukte – Sophia Thomalla setzt auf Bau

Denn die Tochter von Schauspielerin Simone Thomalla steckt ihr Geld nicht etwa in Kosmetikprodukte oder in Mode, sondern in eine – Baufirma.

Das wurde aktuell öffentlich durch einen Bericht des Gründer- und Startup-Mediums GRÜNDERSZENE bekannt. Hier wurde über das prominente Investment Thomallas in das Gütersloher Bau-Startup Schüttflix – ein Lieferdienst für Kies und Schotter – ausführlich berichtet und ein Interview mit der frischgebackenen Investorin veröffentlicht.

Dort redet sie über ihr neues Investment und überrascht mit der Nachricht, dass beispielsweise eine Lidschatten-Kollektion in Sommerfarben nichts wäre, was sie interessiert. Ebensowenig zeigt sie Interesse an Klamotten-Themen.

Tochter von Simone Thomalla sieht im Bauen was Beständiges

Dass sie mit einem Investment in ein Unternehmen, das mit Bau zusammenhängt investiert, begründet Thomalla in dem oben genannten Magazin so:

“(…)gebaut wird immer, das weiß ich.(…)”

Neben dem Setzen auf eine durchaus zukunftsträchtige Wachstumsbranche scheint ihr wohl auch die Bodenständigkeit, mit dem das deutsche Baugewerbe seit jeher in Verbindung gebracht wird, zu gefallen.

Zitat:

“(…)Ich finde, die Baubranche passt sehr gut zu mir. Sie ist sehr deutsch, sie ist sehr bodenständig. Das sind harte Kerle, die packen an. Da fühle ich mich schon sehr zuhause.(..)”

Na denn: Jetzt muss das Unternehmen nur noch Vollgas geben. Und das dürfte wohl bei dem aktuellen Bau- und Sanierungsboom, der derzeit auch viele Großstädter eine Immobilie auf dem Land erwerben lässt, kein Problem sein!

Recherche-Nachweis: gruenderszene.de

Bildnachweis: picture alliance / SvenSimon | Elmar Kremser/SVEN SIMON
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Horror-Haus aus “Schweigen der Lämmer” steht zum Verkauf: Keine Interessenten

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Zugegeben: So richtig heimelig wirkt es nicht. Aber auch nicht wirklich gruselig. Und es ist zu einem echten Schnäppchenpreis zu haben: Für circa umgerechnet 250.000 Euro. Die Rede ist von jenem Haus, das im Kult-Thriller “Das Schweigen der Lämmer” das Zuhause des Serienmörders “Buffalo Bill” gewesen ist. Im US-Bundesstaat Pennsylvania gelegen, soll die einstige Filmkulisse, die von ganz normalen Leuten bewohnt wird, nun neue Käufer finden.

Horrormäßige Szenen kommen einem in den Sinn, wenn man an den Inhalt des mega-erfolgreichen Streifens aus dem Jahre 1991, in dem Jodie Foster und Anthony Hopkins brillierten, erinnert wird.

Im Film “Schweigen der Lämmer” war Keller Horrorkulisse

Tatsächlich aber wurden die prägendsten Horrorszenen – die Kellerszenen – gar nicht in dem Haus gedreht.

Allerdings scheint das kaum jemanden zu interessieren, denn Interessenten beißen -verschiedenen Medienberichten nach – bislang nicht an. Offenbar spielt doch sehr vielen Menschen die eigene Phantasie einen Streich und sie sehen diesen Ort als eine Location mit gruseligem Vorleben an.

Zwei amerikanische Maklerinnen tun derzeit alles, um die Immobilie von dem negativen  Image zu befreien und präsentieren das Haus auf erfrischende und sympathische Art.

Ob es hilft? Das bleibt abzuwarten! Interessenten können die Vorstellung der Immobilie durch die erwähnten Maklerinnen hier anschauen.

Bildnachweis: picture alliance / AP Images | Keith Srakocic

Weniger Stress mit Selbst & Ständig: “Nein” sagen ist wichtig!

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“Selbst” und “Ständig” – diese geflügelten Worte hat wohl jeder schon mal von einem Selbständigen gehört oder kennt sie aus eigener Erfahrung nur zu gut. Ist man freiberuflich tätig oder führt ein eigenes Unternehmen, hat die Arbeit meistens oberste Priorität. Sichert sie doch die eigene Existenz, wenn FRAU solo oder alleinerziehend ist, bzw. das Familieneinkommen, wenn Partner und Kind(er) vorhanden sind. Das Problem für viele selbständige Frauen ist allerdings immer noch der Ausgleich zum Job, die sogenannte “Work-Life-Balance” oder die “Quality-Time”.

Viele selbständige Frauen wollen den Business-Alltag entspannter gestalten

Denn bei nicht wenigen Frauen, die ein eigenes Business haben, ist sie schlichtweg zu wenig oder manchmal auch gar nicht vorhanden.

Das ist ein riesengroßes Thema und medial mangelt es an Vorschlägen, Tipps und Beispielen von wenigen “Vorzeige-Frauen” wahrlich nicht. Die meisten selbständigen Zeitgenossinnen kennen das alles und versuchen im Alltag gute Ratschläge in ihren Familien- und Arbeitsalltag einfließen zu lassen.

Aber: Es bringt nur zu oft nichts, weil fiese Energie- und Zeiträuber im eingeschliffenen Business-Tag einer Selbständigen nur zu oft präsent sind. Oder aber berufliche engagierte Frauen oftmals schlecht Nein sagen können.

Nicht “Nein” sagen können: Für viele Selbständige ein Thema

Da ist es interessant zu lesen, wie sich diese Frauen selbst äußern, Einblicke in ihr Leben mit der Selbständigkeit geben und sich untereinander mit guten Tipps versorgen. Wie so oft wird man diesbezüglich online im großen Frauenforum der Zeitschrift BRIGITTE fündig.

Unzählige Kategorien für jede Lebenslage geben digitale Ersthilfe bei Problemen und werden täglich mit neuen Beiträgen von Userinnen gefüllt. Eine wahre Fundgrube für so gut wie jedes Thema, mit dem Frauen im Alltag konfrontiert sind!

Die weibliche Selbständigkeit spielt denn auch in diesem Forum eine große Rolle. Interessant sind die vielzähligen Anregungen der unterschiedlichsten Frauen in Sachen Balance im selbständigen Job. Wer hier als Selbständige reinliest, wird sehen, dass man mit nervigen Alltagsproblemen in Sachen Berufstätigkeit nicht alleine da steht und kann den einen oder anderen guten Tipp mitnehmen. Oder von wertvollen Erfahrungen anderer Frauen, die sie in der Community veröffentlichen, profitieren.

Frauen geben sich digital Tipps, wie das mit dem Verneinen gehen kann

Dabei kristallisiert sich immer wieder die Problematik mit dem “Nein” sagen heraus, wofür es unzählige Ratschläge von Userinnen für Frauen, die damit Probleme haben, gibt.

Der Umstand, im Joballtag anderen selten eine Bitte abschlagen zu können, wird in dem besagten Forum ausführlich besprochen, es gibt diverse Beiträge dazu.

Eines der Postings bringt das Dilemma, dem Frauen im Job nur zu oft ausgesetzt sind, in aller Deutlichkeit auf den Punkt bringt – Zitat einer Userin:

“(…)Wie schaff ich es „nein“ zu sagen? Ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer.
Jetzt hab ich z.B. Mittagspause bis 14.00, der letzte ist vor einer Dreiviertelstunde raus und schon klingeln die Leute wieder! Ich meine, was soll das? Ich könnte rückwärts frühstücken! Wer klingelt 20min vor der Öffnungszeit an Türen?

Ich hab es mittlerweile geschafft, dann nicht auf zu machen – sollen sie halt im Regen stehen (die kommen eh alle mit dem Auto…) – aber es nervt mich ungeheuerlich.

Und dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich meine kurze Mittagspause für mich brauche – das ist doch nicht in Ordnung.(…)”

Der Thread zeigt: Schaffen es viele Frauen, konsequent “Nein” zu sagen, passiert es nicht selten, dass sich dann aber sogleich das schlechte Gewissen meldet und der betroffenen Frau ein schlechtes Gefühl verschafft.

Das geht aus den zitierten Zeilen der Userin ganz klar hervor.

Schlechtes Gewissen darf keine Rolle spielen!

Aber: Das muss nicht sein! Hier darf nicht einmal im Ansatz das schlechte Gewissen eine Rolle spielen. Selbständige Frauen, die selbiges verspüren, sollten versuchen, sich davon frei zu machen.

“Nein” sagen und KEIN schlechtes Gewissen bei einer Absage an ein Anliegen zu haben, ist ein großer Schritt in einen entspannteren Business-Alltag. Einmal eingeschliffen, geht das Verneinen ohne anschließendes Grübeln, ob man nicht einen Fehler gemacht hat, wie von selbst über die Lippen.

Insofern: Bloß nicht beirren lassen, wenn kurz bevor man Feierabend machen will, noch ein Kunde mit einem Anliegen kommt, von dem man weiß, das dauert jetzt mindestens 30 Minuten. Lieber mit Charme auf den nächsten Tag verweisen und an seinen eigenen Planungen (einkaufen, etwas mit dem Nachwuchs unternehmen, schwimmen gehen, die Freundin treffen, usw.) festhalten.

Oft gilt es beim “Nein” sagen abzuwägen

Natürlich muss man (FRAU) stets abwägen, inwiefern man das “Nein” einsetzt. Kommt kurz vor Toresschluss noch ein lukrativer Auftrag herein, wird wohl keine Selbständige – vor allem jetzt in Corona-Zeiten – einen Kunden mit einem “Nein” auf denn nächsten Tag verweisen. Das ist ganz klar und versteht sich von selbst.

Das hier thematisierte “Nein” sagen soll vor allem in Situationen eingesetzt werden, die einen stressen und wertvolle Energie abziehen.

Dazu noch ein Beispiel: Als selbständige Texterin betreuen Sie für einen Kunden im Bereich Text eine Homepage. Der Kunde ist ein sehr aktiver Businessmann, der für seine Web-Kategorie “News” fast täglich einen neuen Text erstellt haben will. Dafür ruft er stets an, wenn ein neues Ereignis aus seinem Geschäftsleben einen weiteren Text von Ihnen erforderlich macht und er Ihnen in seinen Worten den Inhalt des von Ihnen zu erstellenden Textes übermitteln will.

Mit Charme auf einen entspannteren Zeitpunkt verweisen

Das kann auch mal am frühen Abend sein, wenn Sie privat unterwegs sind und Ihr Auto gerade zum Supermarkt steuern. Was machen Sie? Fahren Sie an den Straßenrand und schreiben in aller Eile mit, was für ein Text Ihr Kunde haben will? Oder nehmen Sie den Anruf souverän entgegen und verweisen auf den nächsten Morgen, an dem Sie sich wieder am Schreibtisch befinden und die Informationen des Kunden ganz entspannt und exakt notieren können?

Natürlich ist das nur ein Beispiel von vielen, aber es soll darstellen, wie man stressige Situationen und damit womöglich langfristige gesundheitliche Einschränkungen vermeiden kann.

“Ja” sagen kann FRAU immer noch…!

Sollten Sie also bislang eher zaghaft dem “Nein” sagen frönen, dann wagen Sie sich selbstbewusst ans Werk und freuen sich über mehr Freiraum im Alltag! Zumal ein freundliches “Nein” (auch im Privatleben) mit dem Verweis auf Ihre nächste Verfügbarkeit wirklich kein großer Akt ist und wohl kaum ein Geschäftspartner darüber erbost sein wird.

Außerdem: “Ja” sagen können Sie immer noch!

Recherche-Nachweis: BRIGITTE.de/Community

Bildnachweis: Krakenimages.com
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Herbstliche Kohlrabisuppe: So lecker schmeckt gesund!

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Der Herbst ist für Leute, die sich gesundheitsbewusst ernähren und vielleicht sogar etwas abnehmen wollen eine absolute Herausforderung. Ganz zu schweigen vom sich anschließenden Winter, der ja bekanntlich die HOCHzeit der Schlemmereien ist. Von der Weihnachtsgans über die gebrannten Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt bis hin zur leckeren Stolle ist die letzte Jahreszeit eines Jahres Verführung pur.

Herbstliche Geschmackserlebnisse – Suppen zaubern sie im Handumdrehen!

Doch es muss niemand auf tolle Geschmackserlebnisse (oder auf ein wohliges Sättigungsgefühl) verzichten, wenn er sich gesund und fettarm ernähren möchte.

Deshalb sollte man sich mit Beginn des Herbstes in Sachen warmer Küche mit leckeren Suppen-Rezepten beschäftigen. Das Web ist hinsichtlich der flüssigen Speise voll mit tollen Rezepten, man kann selbst herum probieren oder aber sich bei Freundinnen nach Tipps erkundigen.

Ein absoluter Renner, den wir Ihnen wärmstens – im Wortsinn! – empfehlen können, ist hier die Kohlrabisuppe. Kalorienarm und leicht ist sie vor allem weiblichen Genießerinnen hochwillkommen, wenn die Tage kürzer werden und der Körper gerne mal Winterspeck ansetzt.

Gemüse und ein paar Zutaten schaffen im Handumdrehen ein lecker-gesundes Gericht

Folgende Zutaten brauchen Sie und so wird sie gekocht (Zutaten für 4 Personen):

2 mittelgroße Kohlrabi

3 bis 4 Möhren

1 Zwiebel

1 TL Gemüsebrühe

1 TL Zitronensaft

Pfeffer

Majoran

Salz

1 TL

Zitronensaft

1 EL fettarme Milch.

Zubereitung:

Das Gemüse klein schnippeln und fettfrei andünsten. Danach die Brühe dazu geben und mit den Gewürzen verfeinern. Circa eine Viertelstunde garen, bis das Gemüse weich ist. Dann nur noch die Suppe pürieren und mit dem Zitronensaft der Milch verfeinern. Nach Bedarf mit Kräutern garnieren. Das war es und dauert gerade mal knapp eine halbe Stunde.

Das perfekte Alltagsrezept in der dunklen Jahreszeit!

Lassen Sie es sich schmecken!

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / larionovao

Hammer-Pitch für Anti-Erkältungs-Dämpfe: Alle Löwen schnuppern Rendite!

Wann gab es DAS schon mal in der HÖHLE DER LÖWEN? Dass alle anwesenden Löwen in ein Start-up investieren wollten?

Für Gründerin Jaqueline Torres Martinez (im Bild) wurde dieser Traum jetzt wahr. Die Investoren waren von ihrem neuartigen Produkt – ein Duschschaum, der ersten Erkältungssymptomen Paroli bieten soll – begeistert und überboten sich mit Offerten für die Pharma-Vertrieblerin.

Und in der Tat könnte das neuartige Produkt, das ein Pendant zum klassischen Erkältungsbad sein soll, ein Verkaufsschlager werden.

Starke Argumente für den Duschschaum begeisterten die Löwen

Die Erfinderin lieferte starke Argumente dafür. So zum Beispiel Wohnungen ohne Badewanne, der Zeitaufwand für das Baden und die unkompliziert-schnelle Handhabung.

Obgleich am Anfang recht skeptisch, tat sich der Selfmade-Milionär Carsten Maschmeyer in der Sendung mit Vertriebsrakete Ralf Dümmel zusammen und machte der Gründerin das Angebot, 100.000 Euro zu geben und eine bundesweite Plakataktion für den neuartigen Duschschaum obendrauf zu packen. Dafür sicherte sich das Investoren-Duo 30 Prozent an der Firma von Jaqueline Torres Martinez.

Diese war zu Tränen gerührt und stellte noch während des Pitches ihren Ehemann vor, der die spannenden Minuten bis dato backstage verfolgt hatte. Gemeinsam mit ihm hat sie schon einige Jahre an dem Produkt getüftelt, beide kommen aus der Pharma-Branche und haben sich während ihrer beruflichen Laufbahn kennengelernt.

Gründerin ging für ihr Produkt in Apotheken auf Tippel-Tappel-Tour

Für ihre Erfindung ist Jaqueline Torres Martinez bislang selbst in die Apotheken gegangen und hat ihr Produkt mit Erfolg vorgestellt und an den Mann oder die Frau gedacht.

Diese Tippel-Tappel-Tour ist derzeit freilich nicht mehr nötig, denn jetzt kommen die Werbemaßnahmen der Profis.

Mal schauen, wann die von Carsten Maschmeyer thematisierten Riesenplakate in den Städten hängen und die ersten Erkältungs-Duschen in Massen in den Handel kommen. Wenn das frischgebackene Investoren-/Gründer-Team schnell ist, nehmen sie schon die nächste Erkältungssaison mit, denn: Die ersten Hälse kratzen schon!

Bildnachweis: TVNOW / Stefan Gregorowius

Mystische Herbstzeit: Ideal, um auf den Spuren alter Heimatsagen zu wandeln!

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Nähert sich der Sommer dem Ende, ist ruckzuck der Herbst und damit die gemütliche Jahreszeit da. Das Leben verlagert sich wieder mehr nach innen, in Richtung kuscheliger Lese- oder/und Kaminabende. Doch sollte man sich nicht zu arg dem “Cocooning” hingeben, sondern nach wie vor raus in die Natur gehen, um diese Jahreszeit bewusst zu genießen. Die Farbenpracht, das frühe Dunkelwerden und so manche Nebelschwade über dem Land – all das erzeugt im Herbst eine mystische Stimmung. Menschen, die eine Ader dafür haben, genießen diese Zeit gern in Wald und Flur und verbinden solche Ausflüge häufig mit dem Nachspüren alter Heimatsagen.

Die mystische Herbstzeit lädt zum Entdecken von Heimatsagen ein

Mystische Wälder verzaubern vor allem im Herbst

Diese sind – ebenso wie die herbstliche Jahreszeit – schon immer mit Mystik verbunden und das Schöne an ihnen ist, dass sie bundesweit in jeder Region eine Rolle spielen. Taucht man ein in die Geschichten alter Zeiten, die sich zumeist außerhalb der Orte, in Wäldern, auf Wiesen oder in Auen zugetragen haben, spürt man einen gewissen Zauber, der auch  über den Herbstausflug hinaus andauert.

Wer eigene Kinder hat, hat mit alten Heimatsagen immer leichtes Spiel, dem Nachwuchs aufregende Outdoor-Erlebnisse zu verschaffen. Nicht selten erinnern die Geschichten unserer Vorfahren zudem an die Märchen der Gebrüder Grimm. Und wie man weiß, ist an so mancher geheimnisvoller Sage auch wirklich etwas dran.

Quelle
Der Gesundbrunnen – die sagenumwobene Quelle in der Dübener Heide

So wie an dem Gesundbrunnen, der sich inmitten der Dübener Heide, im dunklen Wald – nahe den bekannten Kurstädten Bad Düben und Bad Schmiedeberg – befindet. Der Sage nach soll hier vor ewiger Zeit ein junger Mann nach Jahren des Herumreisens in seine Heimatstadt Bad Düben zurück gekehrt und kurz vor dem Erreichen seines Ziels sehr, sehr erschöpft gewesen sein. Also legt er sich im Wald zur Ruhe und wurde kurze Zeit später eines kleinen Männleins gewahr, das sich mühte, einen großen Stein zu rollen. Der Bursche bot dem Männlein seine Hilfe an und schob den Stein mit leichter Hand beiseite.

Die Heimatsage vom Gesundbrunnen mitten im Wald bei Bad Düben

In dem Augenblick sprudelte eine frische Quelle hervor, von der das kleine Männlein dem jungen Mann riet, zu trinken. Der erschöpfte Bursche tat wie ihm geheißen und spürte, wie seine Kräfte von jetzt auf gleich zurück kamen. Frohen Mutes und gestärkt konnte er nun den Weg zu seinem Heimatort fortsetzen.

Natürlich wird das meiste an dieser Sage der Phantasie der Leute aus früheren Zeiten entsprungen sein, doch liegt der noch immer sprudelnde Quell an einem Ort im tiefen Wald,  der eine gewisse Mystik ausstrahlt und jene zum Kosten des plätschernden Wassers einlädt, die es zu der sagenumwobenen Stelle zieht.

Hölzerne Gesellen in der Nähe der alten Quelle. Tief im Wald meint man gerade im Herbst, so manches echte Fabelwesen zu erkennen!

Solche und ähnliche Ziele aus alten Heimatsagen sind es, die im Herbst ganz besonderen Spaß machen. Erfreut man sich an solchen Orten und genießt deren Mystik, kann es schon mal sein, dass man auf dem Rückweg hinter unzähligen Bäumen im Wald meint, das eine oder andere Fabelwesen – davonhuschend – zu erkennen. Zurück zu Hause kann man es sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee gemütlich machen und anhand von Websites oder Büchern dem Zauber der Sagenwelt nachspüren.

In ganz Deutschland kann alten Heimatsagen nachgespürt werden

Wie bereits erwähnt, dürften sich an allen Orten in Deutschland bzw. in deren Nähe sagenumwobene Ausflugsziele befinden. Orientierung bieten hier für Interessierte auch Websites wie Sachsenlese.de oder – in anderen Bundesländern – hessen-tourismus.de oder brandenburgersagen.wordpress.com.

Einfach mal im Netz stöbern und als Sagen-Begeisterter die mystische Herbstzeit für entsprechende Erlebnisse nutzen oder sich – falls man mit Heimatsagen & Co. bislang nichts am Hut hatte – von der oftmals so geheimnisvollen kühleren Jahreszeit für dieses Thema inspirieren lassen!

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