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Die High Society fiel drauf rein: Deutsche Hochstaplerin narrte New Yorker Luxus-Gesellschaft!

Rauschende Parties in New York, relaxen in den besten Spas der Stadt, tolle Restaurants und vermögende sowie einflussreiche Bekannte drumherum: So in etwa muss man sich den Lifestyle vorstellen, den Anna Sorokin (im Bild) eine Zeitlang in den USA genoss. Und das ohne selbst finanziell flüssig zu sein.

Kaum vorstellbar und doch ist die Geschichte der Hochstaplerin, die 2007 mit ihren Eltern von Russland nach Deutschland zog, wahr.

Hochstaplerin gab sich als reiche Erbin aus

Ebenfalls zur Wahrheit gehört, dass die „echten“ Reichen lange nicht hinter die Betrügereien der jungen Frau aus Eschweiler, die sich in New York als reiche Erbin ausgab,  kamen.

welt.de schreibt über den unglaublichen Fall in einem Beitrag vom 08. Februar 2021 unter anderem folgendes:

„(…)Fünf Jahre lang finanzierte die von US-Medien als „Fake German Heiress“ bezeichnete Anna Sorokin ihren glamourösen Lifestyle in New York auf Kosten anderer. Als Deutsche „Anna Delvey“ flog sie auf Pump in Privatjets, wohnte in Nobelhotels, war Stammgast in Sterne-Restaurants und Luxus-Spas. Gefälschte Schecks verschiedener Banken verschafften ihr Darlehen.

Mit diesem Startkapital lud sie zu Partys in Manhattans angesagtesten Restaurants ein – und öffnete sich somit die Türen zur It-Szene der Stadt.

„Auf Gucci-Schuhen und mit Celine-Brille kam sie in mein Leben und zeigte mir New Yorks irre Partywelt. Nach einem Urlaub in Marrakesch war sie dann verschwunden“, berichtet Rachel Williams, die ehemalige Freundin der „falschen deutschen Erbin“(…)“

Doch die gebürtige Russin stolzierte nicht nur auf Designerschuhen von Party zu Party, sondern hatte Pläne, die gut in den Lifestyle der amerikanischen Superreichen passten: Sie wollte in Kunst machen.

welt.de schreibt dazu:

„(…)Eine beeindruckende 80-Seiten-Hochglanzbroschüre ihrer geplanten Kunststiftung mit Werken von Helmut Newton, Jeff Koons und Damien Hirst verschaffte ihr Kontakte zu Stararchitekten und dem New Yorker Hotelmogul Andre Balasz. Mit ihm wollte Anna die Vision ihrer Kunststiftung verwirklichen.

Für das Park-Avenue-Kunstzentrum planten sie neben zwei Hoteletagen auch eine deutsche Bäckerei – als Hommage an ihre schöne Kindheit in Deutschland.(…)“

Die geplante Hommage löste sich allerdings irgendwann in Luft auf, denn die oben zitierte Freundin, die mit Anna Sorokin in Marrakesch Urlaub machte, blieb am Schluss auf einer 62.000-Dollar-Rechnung sitzen und schaltete daraufhin die Behörden ein. Der erschlichene Luxus-Zauber war zu Ende.

Möchtegern-Luxuslady wird wohl bald aus den USA abgeschoben

Nach zwanzig Monaten Haft kommt die Möchtegern-Luxuslady demnächst wahrscheinlich auf Bewährung frei und wird dann wohl nach Deutschland abgeschoben.

Doch keine Spur von großer Reue bei Anna Sorokin: Sie möchte sowohl über ihren Bluff als auch über ihre Zeit in Haft Bücher schreiben. Selbst Netflix hat schon angeklopft und will das erschlichene Luxusleben der unscheinbar wirkenden Frau auf die Mattscheibe bringen.

Dass diese davon finanziell profitiert, ist allerdings unwahrscheinlich, denn ein US-Gesetz verbietet es, dass Kriminelle im Nachgang von ihren Straftaten finanziell profitieren.

Das ist auch besser so!

Quelle: welt.de vom 08. Februar 2021

Bild: picture alliance/AP Photo | Richard Drew

 

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