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Reales Kennenlernen auch im Lockdown möglich: „Single-Shopping“ im Supermarkt

Singles im fränkischen Volkach müssen im Corona-Lockdown nicht einsam bleiben. Denn dort macht ein Supermarkt das gemeinsame Kennenlernen in Form einer „Single-Shopping“-Veranstaltung möglich. Was erst einmal irritierend klingt, weil man derlei Events (ähnlich bekannt auch als „Fisch-sucht-Fahrrad“-Party oder „Speed-Dating“) ja doch eher in Party-Locations oder zumindest Restaurants verortet.

Mit dem Kennenlernen ist`s in Corona-Zeiten schwierig…!

Alles richtig. Aber auch: Alles zu! Bekanntlich darf im aktuellen Lockdown weder das nette Restaurant von nebenan noch die coole Partylocation öffnen. Somit sind eben auch Veranstalter, die den Mann an die Frau oder die Frau an den Mann bringen (wollen), momentan nicht handlungsfähig. Der Fisch wird das Fahrrad im realen Leben erst nach der Pandemie wieder suchen können.

Umso charmanter die Idee eines Supermarktleiters in Volkach, Singles eine Extra-Zeit für das Shopping zu ermöglichen, damit man sich kennenlernen kann. Wie genau der Flirt zwischen Backzutaten und Joghurtregal abläuft, hat die SUEDDEUTSCHE ZEITUNG in einem Artikel vom 30. Januar 2021 auf sueddeutsche.de porträtiert.

Rote und gelbe Herzen zwischen Kasse und Kühltheke

Unter anderem heißt es darin:

„(…)Vor dem Eingang hängt ein Plakat: „Single Shopping Tag – jeden Freitag, 18-20 Uhr“. Auf einem Tisch liegen rote Herzen zum Kleben und gelbe Herzen zum Anstecken. (…)

Zwei Damen schnappen sich zwei Herzen. Nummer 14 und Nummer 4. Annie und Juliete sind fürs Single-Shopping etwa 12 und 20 Kilometer nach Volkach gefahren.(…)“

Zwar kann die flirtige Atmosphäre nur mit Maske genossen werden, aber auch die Augen können ja bekanntlich sprechen!

Die Idee ist wirklich schön, da mit so einer Aktion in Sachen reales Kennenlernen wenigstens etwas stattfinden kann. Singlebörsen sind schön und gut, aber eben nicht für jeden das Richtige. Manche Solisten lehnen die digitale Partnersuche im Netz sogar ganz ab und setzen komplett auf das echte Leben. Bekanntlich ist es hier aber auch schon zu Nicht-Corona-Zeiten schwer, einen passenden Partner zu finden, vom jetzigen Shutdown und den Folgen für viele Singles ganz zu schweigen.

So mancher Solist könnte in depressives Loch fallen

Wer vielleicht in normalen Zeiten schon traurig oder gar frustriert darüber war, allein zu sein, dem könnte jetzt der Fall in ein depressives Loch drohen, denn es ist schon ein Unterschied, ob man noch nicht den richtigen Partner kennengelernt hat und darunter leidet, aber dennoch ALLE Möglichkeiten der Partnersuche ausschöpfen kann, oder ob man im Lockdown einsam zu Hause sitzt und weiß, bis auf die Singlebörsen ist da nichts. Nirgends.

Vom seltenen Zufallstreffer, beim Spazierengehen jemanden kennenzulernen, mal abgesehen.

Insofern trifft der Initiator des „Single-Shoppings“ im Supermarkt mit seiner Idee voll ins Schwarze. Schade nur, dass diese Art des Kennenlernens ein „Einzelfall“ und wohl nur auf Franken begrenzt ist.

„Single-Shopping“ demnächst vielleicht bundesweit?

Einem Single in Berlin, Sachsen oder aus dem hohen Norden nützt das so gar nichts. Es sei denn, die Betreiber der Kette – Edeka – lassen dieses Beispiel Schule machen und bieten den Flirt zwischen den Regalen bundesweit zu bestimmten Zeiten an.

Einen Versuch dürfte es wert sein! Zumal Edeka dafür bekannt ist, sich von seiner kreativen Seite zu zeigen, man denke nur an die witzigen Werbespots des Unternehmens.

Da könnten sie doch auch deutschlandweit die Voraussetzungen für ein Kennenlernen zwischen Kasse und Kühltheke schaffen.

Viele Singles würden es dem Unternehmen ganz bestimmt danken!

Worauf also noch warten?

Quelle: sueddeutsche.de vom 31.01.21

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / pressmaster

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