Dienstag, 28. Mai, 2024
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Kräuter, Tampons, schöne Füße: Neue Wohlfühlprodukte von engagierten Gründerinnen

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“Viel zu wenige Frauen gründen” – Diese Aussage ist medial immer wieder zu vernehmen und zielt auf die tatsächlich unterrepräsentierten Frauen in der Start-up-Szene ab.

Allerdings haben die Frauen, die sich an eine Gründung heranwagen, wirklich tolle Geschäftsideen, die es wert sind, thematisiert zu werden. Und zwar abseits der Gründerinnen, die in der Öffentlichkeit stehen. Sei es bei der “Höhle der Löwen” oder – Stichwort Vorzeige-Gründerin Delia Fischer von Westwing – als Medienliebling in großen Zeitungen.

Engagierte Gründerinnen bieten aktuell viele neue Produkte an

Recherchiert man aktuell im Web nach Gründerinnen und ihren Ideen, so stößt man immer wieder auf Start-ups von Frauen, die sich dem weiblichen Körper und dessen Wohlbefinden widmen.

Drei davon möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen:

1: “Tvey” – Produkte für die Füße

Wer kennt es nicht: Die Pflege der Füße wird oftmals recht stiefmütterlich – im Vergleich zu anderen Körperregionen – behandelt. Wer nicht gerade in einem festen Rhythmus zur Fußpflegerin geht, betreibt die Fußpflege nicht selten zwischendurch. Oft verschiebt man diesen Pflegevorgang, weil er doch etwas aufwändig und nur mit Wasserschüssel, -zig Handtüchern, Hornhautfeile & Co. zu bewerkstelligen ist.

Nervend daran ist oftmals die Creme, mit der man das Pflegeritual abschließt und die meistens viel zu langsam einzieht. Klar – dicke Socken drüber und gut ist, aber viele Frauen wünschen sich hier eine leichter einziehende Creme.

Lifestylige Fußpflege

Diese soll es nun unter der lifestylig und frisch daherkommenden Marke “Tvey” geben. Zwei junge Frauen, Anna-Lena Busch und Saskia Detering aus Hamburg, haben unter diesem Namen eine Fußpflegeserie aufgelegt, die sich von den herkömmlichen abheben und mehr Lust auf die Pflege jener Körperteile, die uns durchs Leben tragen, machen soll. Dazu haben sich die Gründerinnen das Rüstzeug beim Kosmetikriesen Beiersdorf, bei dem sie einst arbeiteten, geholt.

2: Bio-Tampons von THE FEMALE COMPANY

Wer hat sich als Frau nicht schon gefragt, was wohl so alles vom Tampon in anderweitige Körperregionen gelangen könnte, wenn man bei so manchem Tampon, das man aus der Verpackung zieht, sieht wie es schon ausfranst, bevor man es überhaupt angewendet hat?

Und siehe da: Hersteller von Tampons müssen auf der Verpackung nicht einmal deklarieren, was so für Zusatzstoffe in den kleinen Hygiene-Produkten stecken…! Wer hier ein ungutes Gefühl hat, kann auf die Bio-Tampons von THE FEMALE COMPANY zurückgreifen, die von den Gründerinnen Ann-Sophie Claus und Sinja Stadelmaier aus Berlin auf den Markt gebracht wurden und ohne Plastik, Duftstoffe und Pestizide auskommen sollen.

Bio-Tampons könnten Anreiz sein, Marke zu wechseln

Für viele Frauen wird das garantiert ein Anreiz sein, die Tampon-Sorte zu wechseln!

3. Wildkräuter in Bioqualität

Bio geht`s gleich weiter – nämlich bei den Schwestern Undine Janetzki und Christina Grätz aus der Lausitz. Die beiden Frauen bauen Bio-Wildkräuter an und verkaufen sie unter der Marke “Lusiza” im gemeinsamen Online-Shop. Mit ihrem zertifizierten Anbau der wild wachsenden Kräuter wollen die Gründerinnen gesundheitsbewusste Verbraucher dazu animieren, dem Körper wichtige Vitalstoffe zuzuführen, so wie es einst unsere Vorfahren taten.

Das Angebot reicht von Nachtkerze und Scharfgabe über Löwenzahn und Giersch und hört bei Knoblauchrauke und Vogelmiere noch lange nicht auf.

Durchdachte Produkte von Frauen

Diese drei Beispiele laden dazu ein, diese neuen Produkte auszuprobieren und zeigen zudem, dass viele Frauen die gründen, sich vorher ausgiebig Gedanken darüber machen, mit welchen Produkten oder Dienstleistungen sich ihre Geschlechtsgenossinnen wohlfühlen könnten. Im Falle der Kräuter gilt das natürlich auch für das “starke Geschlecht”! Und wer weiß?! Vielleicht stibitzt sich so mancher Mann auch mal die Fußpflege-Creme seiner Partnerin…

So oder so: All diese Produkte zeugen von Gründergeist, Fleiß, Engagement und Kreativität.

Bitte mehr davon!

Recherche-Nachweise:

radioeins.de, Gruenderszene.de, tagesspiegel.de

Bildnachweis: stock.adobe.com / denniskomarov

 

Leipzig: Kindergeburtstag in Deutschlands beliebtestem Zoo – Ein Erfahrungsbericht

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Wenn der Kindergeburtstag vor der Tür steht und der Nachwuchs nicht mehr im “Topf-schlagen-Alter” ist, ist für Eltern guter Rat meist teuer. Die Frage: “Wie gestalten wir den Kindergeburtstag?” schwebt dann über allem. Meistens gehen Mütter oder Väter dann als erstes ins Netz, um zu sehen, welche Angebote es für die Party der Kleinen so gibt. Und hier wird man dann nahezu erschlagen von Offerten (ausgenommen die Corona-Zeit, da gab und gibt es Einschränkungen).

Wohin am Kindergeburtstag? Die Auswahl ist riesig!

Backen mit Kindern, toben im Hüpfburgen-Paradies, Minigolf, Bastel-Workshop, eine eigene CD aufnehmen, Kinderland, und, und, und….Die Auswahl ist groß.

Trotz des großen Angebotes passt freilich nicht alles zum eigenen Kind, vom Geldbeutel mal ganz abgesehen, denn ganz billig ist ein solcher “Außer-Haus”-Geburtstag meistens nicht.

Dennoch sind viele solcher Offerten finanziell ganz gut vertretbar, wenn man den eigenen Aufwand dagegen rechnet. Zudem bieten professionelle Kindergeburtstags-Anbieter einen Erlebnisfaktor, den man so zuhause einfach nicht gewährleisten kann, selbst wenn man Garten und vielleicht noch einen Pool sein Eigen nennt.

Denn zumeist hat man diese Möglichkeiten jahrelang genutzt und irgendwann kommt dann der Tag, wo das Kind derlei Bespaßung als nicht mehr altersgerecht ansieht und von selbst den Vorschlag macht, den Kindergeburtstag woanders zu feiern. Ab 7 / 8 Jahre aufwärts ist das häufig der Fall.

Natur und Tiere begeistern Grundschulkinder sehr

Tiger im Leipziger ZooIn diesem Alter ist allerdings die Begeisterungsfähigkeit für Natur und Tiere  (noch) groß, weshalb man sich als Eltern auch in diese Richtung orientieren sollte. Sei es eine Naturführung zu den Plätzen wilder Tiere oder der Nachmittag im Zoo – sowas kommt eigentlich immer gut an.

Deshalb hier ein Einblick in die letztgenannte Variante: Kindergeburtstag im Zoo. Nicht in irgendeinem, nein: In Deutschlands beliebtestem – dem Leipziger Zoo. Der Erfahrungsbericht soll als Beispiel dienen, denn bundesweit bieten viele zoologische Gärten Kindergeburtstage an.

In “Klein-Paris”, wie Goethe Leipzig einst genannt hat, läuft der Nachmittag mit dem Geburtstagskind und seinen Gästen folgendermaßen ab:

Termine im Zoo sind gefragt – nicht immer gibt`s den Wunschtermin

Man meldet im Vorab die Kindergruppe für eine Führung an (Preis derzeit: 90,00 €) und bekommt einen Termin vorgeschlagen (diese sind sehr gefragt, weshalb es sein kann, dass der ursprünglich gewünschte Termin nicht wahrgenommen werden kann). Dann bestätigt man diesen Termin und bekommt vom Safaribüro die Rückmeldung.

Am Tag der Führung sollte man eine halbe Stunde zuvor eintreffen, da das Bezahlungsprozedere etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Hier kommt ein Kritikpunkt: Obgleich die Führung fast satte 100,00 € kostet und das Geburtstagskind freien Eintritt hat, muss für die anderen kleinen Gäste der volle Eintritt pro Kind gezahlt werden. Hier hätte man vielleicht einen kleinen Rabatt pro Kind geben können.

Nebenbei gesagt: Dass es der Zoo nicht so mit Rabatten hat, weiß man auch vom Landesfamilienverband Sachsen, der sich seit Jahrzehnten für Alleinerziehende einsetzt und lange schon beim Zoo durchsetzen will, dass auch eine Mama mit Kind (zum Beispiel) eine Familie ist und Anspruch auf eine ermäßigte Familienkarte im Zoo hat. Laut Aussage des Verbandes führt da kein Weg ran…Offenbar spielt man die Karte des beliebtesten Zoo`s Deutschlands dahingehend seelenruhig aus.

Zoo-Guide nimmt sich der kleinen Gäste an

Das aber nur am Rande.

Nach dem Bezahlvorgang bekommt man die Zoo-Führerin oder den Zoo-Führer der kleinen Exkursion vorgestellt und es kann losgehen.

im Zoo LeipzigWichtig für Eltern zu wissen: Die elterliche Begleitperson muss die ganze Zeit der Dauer der Führung über bei der Kindergeburtstags-Gruppe bleiben. Kurz in einem der vielen Restaurants im Zoo einen Kaffee trinken und die Gruppe mit der Zoo-Führerin ziehen zu lassen, ist nicht möglich.

Die Zoo-Führerin unterhält sich mit den Kinder als Erstes über Tiere (Lieblingstiere!) und den Zoo allgemein, sowie dessen Geschichte. Hier wird eruiert, welche Zoobewohner die Kinder am liebsten mögen, so dass das beim Rundgang mit berücksichtigt werden kann.

Bitte lächeln! Ein Foto vom Profi gibt es dazu

Danach geht es erstmal zum Fototermin, alle Kinder werden als Kindergeburtstags-Gruppe vom professionellen Zoo-Fotografen fotografiert. Im Nachgang – am Ende des Rundgangs – bekommt dann das Geburtstagskind das Bild geschenkt, wer die Aufnahmen für die anderen kleinen Gäste nachkaufen will, muss 5,00 € pro Bild bezahlen (hier hätte man auch mit Rabatten oder einem Paketpreis arbeiten können – ein kleiner Kritikpunkt).

Danach machen die Kinder bei den ersten Tieren – hier: den Affen – Station und werden von der Zoo-Führerin über Lebensart, Verhalten und Ernährung aufgeklärt. Die junge Frau macht das sehr gut, so dass die Kinder interessiert zuhören. Zwischendurch können die Kinder immer wieder Fragen stellen und ihre Neugier über die Tiere loswerden.

Kinder betrachten Tiger im ZooWeitere Stationen sind Elefanten, Tiger, Schuppentiere und weitere Affenarten. Vor jedem Gehege erklärt die Zoo-Führerin den kleinen Gästen alles zu den jeweiligen Tieren. Zwischendurch gibt`s auch einen Exkurs über den Transport von Elefanten, indem die junge Frau zeigt, wie große Dickhäuter transportiert werden.

Leichte Fragen für die Kinder

Während der Führung stellt die Zoo-Führerin den Kindern auch immer wieder leichte Fragen zu den Tieren und belohnt jene, die zuerst antworten mit einem Tier-Sticker. Zum Schluss haben sich alle Kinder etliche Aufkleber durch kluge Antworten ersammelt.

Schön war auch, dass die Kinder einmal hinter die Kulissen blicken konnten und man ihnen im Rahmen der Führung die Großküche zeigte, in der viele Speisen für die Tiere zu- und aufbereitet werden.

Das Highlight der Kindergeburtstags-Führung war dann nach fast 90 Minuten die Fütterung von Pelikanen. Hier dürfen die Kinder selbst das Futter (tote Fische) für die gefiederten Pelikane im ZooGesellen in die Hand nehmen und es ihnen in die offenen Schnäbel werfen, die sich ihnen erwartungsvoll entgegen reckten.

Ein tierisch-aufregendes Erlebnis, das die Kinder sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden!

Goodie-Bag wäre schön!

Nach all diesen Stationen ist die Führung zu Ende. Für das Geburtstagskind gibt`s von dem weiblichen Guide zum Abschied ein Plüschtier, worüber die Freude natürlich groß ist. Die anderen Kinder bekommen am Ende noch weitere Sticker.

Schön wäre hier seitens des Zoos eine Art kleine Goodie-Bag für jedes Kind. Diese muss ja nicht groß und prall gefüllt sein – vielleicht nur mit einer Kleinigkeit -, aber es wäre eine tolle Geste.

Nach der Führung wurde noch im Restaurant “Palmengarten”, das sich direkt auf dem Zoogelände befindet gegessen. Gebucht war dieses Kinder-Dinner bereits im Vorab.

Mit Pizza, Pommes, Nuggets und Apfelsaft klang dann der Kindergeburtstag gegen 18.30 Uhr aus, danach wurde noch das Gruppenbild beim Zoo-Fotografen abgeholt.

Summa summarum hat der ganze Spaß (inkl. des gebuchten Abendessens) circa 220,00 € gekostet. Insgesamt waren sieben Kinder und eine erwachsene Person (neben der Führerin) beim Zoo-Kindergeburtstag zugegen. Der Erlebnisfaktor: Top!

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Stadtrundgang für Verliebte – Champagne-Städtchen Troyes macht charmantes Angebot!

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Was wäre das Verliebtsein ohne ein Glas Champagner? Man trinkt es frisch verliebt beispielsweise am ersten gemeinsamen Silvesterabend oder als schon länger (oder noch immer) Verliebte zum Kennenlern- oder Hochzeitstag. Dass das perlende Gebräu stets dann ins Glas kommt, wenn klopfende oder vertraute Herzen im Spiel sind, weiß man natürlich im Herkunftsgebiet des Champagners am Allerbesten: In der Champagne.

Dort, im nordöstlichen Frankreich wird schon seit dem 17. Jahrhundert Champagner gekeltert und bis heute ist die Region ein beliebter Ort für Touristen aus aller Welt.

In der Champagne begeistert Troyes mit cooler Idee für Verliebte

Mittelpunkt und historischer Hauptort der Region ist das kleine Städtchen Troyes, das seit kurzem mit einer zauberhaften Idee für Paare von sich reden macht.

Dort wurde nämlich eine App entwickelt, die digital die Spuren für einen Stadtrundgang in Troyes vorgibt, auf denen Verliebte dann wandeln können. Los geht es mit einem Quiz, bei dem ermittelt werden kann, zu welchem “Verliebtheits-Typ” man selbst gehört. Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, wird die Tour gestaltet.

In der App sind sogar Fragen eingebaut, die zum Nachdenken über die Partnerschaft anregen und gleichzeitig zum Kennenlernen der Stadt inspirieren.

Die eine oder andere Herausforderung muss auch gemeistert werden, vielleicht sogar ein Kniefall, den ER vor IHR machen soll. Eventuell wird vor dem Musikpavillon ja sogar ein gemeinsames Tänzchen fällig?

Auf in die romantische Fachwerk-Stadt!

So oder so: Paare dürfen gespannt sein, wie sich dieser romantische Stadtrundgang gestaltet. Bislang haben nur französisch sprechende Leute Zugang zu der App, aber die gute Nachricht ist auch: Auf Deutsch ist sie aktuell geplant!

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich mit dem Partner auf den Weg in die romantische Fachwerk-Stadt zu machen, um ein prickelndes Wochenende oder einen charmanten Kurzurlaub zu verbringen, der kann sich unter anderem hier über Troyes informieren.

Ein perfektes Ziel für die letzten Spätsommer- oder die ersten Herbsttage. Doch ganz gleich, welche Jahreszeit gerade angesagt ist: Die Liebe hat immer Saison.

Und vielleicht nehmen Sie ja die außergewöhnliche App zum Anlass, Ihren Partner mit einem Trip in die Champagne anläßlich des nächsten Valentinstags zu überraschen?

Vergessen Sie auf jeden Fall nicht, auf Ihre Liebe anzustoßen! Ob daheim oder in Troyes – Champagner ist Trumpf!

Recherche-Nachweis: Frankreich-Magazin, September 2020

Bildnachweis: stock.adobe.com / goodluz"

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Chanel bald bei Amazon? Versandriese launcht Verkaufskanal für Luxusprodukte

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Schnell mal Klebeband oder Teppichreiniger bei Amazon bestellt – das ist für die meisten Menschen in Deutschland längst selbstverständlich geworden. Vor allem Landbewohner schätzen das Angebot, das der Versandriese bereit hält, sehr.

Bislang ist die Produktpalette des bekannten Online-Kaufhauses allerdings eher im Bereich für “Otto Normalo” angesiedelt, werden Alltagsgegenstände genauso wie Klamotten und Bücher angeboten. Also alles Dinge, die man irgendwann mal braucht oder sich zu Weihnachten leistet oder aber als Geschenk für Freunde oder Familienmitglieder ordert.

Amazon öffnet sich für Luxusartikel

Hochpreisige Luxusartikel findet man bislang bei Amazon vergebens, doch das könnte sich bald ändern.

Das zumindest geht aus der Mitteilung hervor, die das Portal mediaa.de am 17. September 2020 veröffentlichte, Zitat

“(…)Ob der typische Amazon-Kunde sich Oscar de la Renta leistet (ärmellose Tops starten bei etwa 700 Euro), ist fraglich – und ob der typische Kunde von Oscar de la Renta zukünftig bei Amazon bestellt, ebenso. Trotzdem hat der Onlinehändler jetzt seinen neuen Verkaufskanal nach dem Shop-in-Shop-Prinzip gestartet, Luxury Stores ist bislang jedoch nur eingeladenen US-Nutzern der Prime-App zugänglich.

Anbieter, also große Luxusmarken wie Oscar de la Renta, haben auf der neuen Verkaufsplattform vom Preis über die Auswahl ihrer Produkte bis zur Gestaltung ihres Luxury Stores alles selbst in der Hand.

Das Feature „View in 360“ soll Luxury Stores gegenüber Konkurrenten wie Net-a-Porter oder Mytheresa absetzen. In der App können ausgewählte Kleidungsstücke gedreht, auf verschiedene Körper- und Haut-Typen gelegt und von allen Seiten begutachtet werden.

„Wir freuen uns, den Luxusmarken die Dienstleistungen und die Technologie anbieten zu können, um ein inspirierendes, gehobenes Kundenerlebnis zu schaffen“, so Christine Beauchamp, Präsidentin von Amazon Fashion seit 2017, laut Amazon-Watchblog.(…)”

Wie in der Mitteilung zu lesen ist, ist das digitale Luxusangebot auf Amazon bislang nur US-Nutzerin zugänglich. Aber man weiß ja, wie das mit Trends, die in den USA ihren Anfang nehmen, ist: Irgendwann erreichen Sie auch Deutschland.

Wer also ein begeisterter Online-Shopper ist, sich für Designer begeistert und zudem noch das nötige Kleingeld für deren Produkte hat, kann sich auf ein neues Angebot im Luxus-Sortiment freuen.

Der Großteil der Leute kann sich solche Produkte nur anschauen

Alle anderen – der Großteil der Leute mit durchschnittlichem Einkommen – wird diese Produkte allerdings auch weiterhin eher anschauen als kaufen. Oder sich mit anderen Produkten im Stil klassischer Designer stylen. Allerdings: Teure Produkte gucken dürfte in der Offline-Welt mehr Spaß machen – man denke nur an die Prachtboulevards von Berlin über Mailand bis Budapest. Sich in einer solchen Atmosphäre Luxus-Produkte anzuschauen, hat definitiv ein anderes Flair, als sich die Designerkleidung per Mausklick anzusehen.

Auch eine Designer-Tasche, die für manche Frauen durch Sparen gerade noch zu kaufen möglich ist, erwirbt man (FRAU) sicherlich lieber im Ambiente eines Edelshops, als durch schnödes Klicken auf “Kaufen”.

Aber das ist natürlich – wie bei allem im Leben – Ansichtssache…!

Recherche-Nachweis: meedia.de

Bildnachweis: stock.adobe.com / agcreative.lab
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Vereinbarkeit Familie und Beruf: Haushalt in Etappen erledigen kann helfen

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Familie, Job, Haus oder Wohnung, Einkaufen und dann grüßt noch er alltäglich unerbittlich: Der Haushalt. Im Wäschekorb türmt sich dreckige Wäsche und der Korb mit sauberen Sachen erinnert einen daran, dass das Bügeleisen noch geschwungen werden muss. Dazwischen kreischt der Trockner, der fertig ist und in der Spüle wartet schon wieder das Geschirr für die nächste Runde im Geschirrspüler.

Dann noch Wollmäuse in Diele und Flur und auf dem Wohnzimmerteppich Kekskrümel und ein Colafleck…

Täglich grüßt der Haushalt…

Ein solches Szenario dürfte jenen Frauen bekannt vorkommen, die mindestens zwei Kinder ab Grundschulalter haben. Denn in solchen Haushalten laufen Waschmaschine und Geschirrspüler gefühlt immer. Und blitzen die Räume nach einer Großreinigung gerade mal einen Tag und alles fängt dann wieder von vorne an.

Viele berufstätige Mütter rücken diesem immer wiederkehrenden Zustand zumeist am Wochenende zu Leibe, bei mancher hilft der Mann, bei mancher nicht, etliche Frauen sind alleinerziehend und haben `eh alles alleine zu verrichten, andere wiederum haben das Agreement, dass ER in der Zeit, in der SIE putzt, einkaufen fährt oder anderweitige Erledigungen verrichtet.

So oder so: Steht am Wochenende der Haushalt an, kann man fast einen ganzen Tag des Wochenendes komplett streichen, denn erfahrungsgemäß kommt man danach zu nichts Großartigem mehr.

Bügel- oder Putzfrau? Die Haushaltskasse entscheidet!

Diese Tatsache nervt viele Frauen und manche von ihnen versuchen sich mit Bügel- oder Putzfrauen etwas Erleichterung zu verschaffen.

Allerdings kann sich das längst nicht jede Familie leisten und selbst jene, für die das finanziell kein Problem ist, stehen oftmals vor dem Problem, keine geeignete vertrauenswürdige Person zu finden, die das Putzen oder Bügeln übernimmt.

Um also nicht Wochenende für Wochenende einen Tag lang nur mit Putzmitteln, Bügeleisen oder Co. zu verbringen, sollte man probieren, ob man nicht mit der häppchenweisen Erledigung des Haushaltes besser fährt. Soll heißen: Jeden Werktag eine Kleinigkeit machen, um so dem Großputz am Sonnabend oder Sonntag zu umgehen. Und das am besten immer unter Einbeziehung des Partners, sofern vorhanden!

Schon eine halbe Stunde täglich kann in Sachen Hausarbeit total entlastend sein! Warum nicht, wenn das Kind Hausaufgaben macht oder eine Berichtigung vornehmen muss, Wäsche sortieren, legen oder Bügeln? Apropos Kind: Ist der Nachwuchs bereits im Grundschulalter sollten kleinere Aufgaben im Haushalt Pflicht sein. So wird das Verantwortungsgefühl gestärkt und die Erwachsenen werden entlastet.

Die Kinder ruhig mit einbeziehen!

Ein 8jähriges Kind zum Beispiel kann schon auch mal ein paar Teile vom Wäscheständer abnehmen oder (Unter)Wäsche legen. Zehnjährige sind in der Lage, einen Geschirrspüler aus- und auch wieder einzuräumen.

Man selbst sollte versuchen, an jedem Werktag eine Kleinigkeit (oder zwei) im Haushalt zu machen, so dass sich nicht alles auf einen Wochenend-Tag ballt. Mag man sonnabends oder sonntags auch ausgeschlafener sein – das Wissen darum, dass fast der ganze Tag wieder für den Haushalt draufgeht, dürfte bei mancher Frau am Wochenende schon früh, wenn sie aufwacht, für schlechte Laune sorgen.

Deshalb einfach probieren, in der Woche, auch wenn man schon etwas geschafft ist, zumindest ein halbes Stündchen (besser: eine Stunde) in die Hausarbeit zu investieren.

Ist man selbst von der Arbeit zurück und geschafft und wartet auch noch die Kontrolle der Hausaufgaben des Nachwuchses, so sollte man sich am besten erstmal eine Viertelstunde  Zeit und Ruhe und gleich noch eine Tasse Tee oder Cappuccino nehmen. Danach sind dann die Erledigungen für die Schule des Nachwuchses dran, was – wie eingangs schon erwähnt – ruhig auch mit einer stillen Tätigkeit wie Wäsche legen einhergehen kann.

Aufraffen lohnt sich

Dann noch mal tief durchatmen und sich dann – auch wenn man kaputt ist – aufraffen und beispielsweise das Bad machen.

Das Gefühl hinterher ist wunderbar, denn man weiß, dass man etwas geschafft hat. Hangeln Sie sich auf diese Art durch die Woche und machen an einem Tag das Wohnzimmer und am nächsten das Schlafzimmer, so ist schon mal ein großer Teil – im Idealfall alles – geschafft und Sie können sich am Wochenende ganz der Familie widmen.

Es macht schon einen großen Unterschied, ob man, wenn man für das Wochenende beispielsweise einen Ausflug plant, beide Tage als Auswahl oder nur einen zur Verfügung hat. Letzteres macht erfahrungsgemäß Druck und erzeugt auf Dauer Frust und Unzufriedenheit.

Im Idealfall nehmen Sie sich Samstags etwas vor und vertrödeln den Sonntag einfach mal so, ohne Pflichten. Denn die hat man (FRAU) schon in der Woche erledigt.

Probieren Sie es mal aus! Es lohnt sich. Und nicht vergessen, den Partner mit einzuspannen! Zu zweit geht vieles leichter – allen voran die Hausarbeit.

Bildnachweis: olezzo
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Heimische Natur neu erleben: Auf Wald-Exkursion mit einem Ranger

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Die Flora und Fauna vor der eigenen Haustür ist für die meisten Familien schon seit eh und je ein beliebtes Ausflugsziel. Waldwege, Schleichpfade und die Strecken am Feldesrand kennt man wie seine Westentasche. Wer sich regelmäßig ins regionale Grüne aufmacht, erlebt zudem die Reize der Natur in all ihren jahreszeitlichen Facetten. Dennoch dürften auch oft besuchte Nahziele in Wald und Flur noch so manches Geheimnis bergen, können selbst Einheimische noch etwas über die heimatliche Natur lernen. So zumindest erging es uns auf einer Wald-Exkursion mit einem waschechten Ranger.

Lothar Andrä – so der Name des Guides – ist geprüfter Natur- und Landschaftspfleger (Ranger) sowie zertifizierter Natur – und Landschaftsführer.

Ranger Andrä nahm uns mit auf Wald-Exkursion

Als “Muldental-Ranger” bietet er regelmäßig auch Führungen in der Dübener Heide an. Diese ist das größte zusammenhängende Waldgebiet im Mitteldeutschen Tiefland und wartet mit stillen Wäldern ebenso auf wie mit zauberhaften Heidelandschaften und verwunschenen Mooren.

Die von uns bei ihm gebuchte Tour sollte uns das Röhren der Hirsche – die bekanntlich im Herbst mit der Brunft starten – zu Gehör bringen.

Da dieses Naturschauspiel zumeist erst in den Abendstunden stattfindet, begann die Tour am Nachmittag im Umkreis der Presseler Teiche, nicht weit vom charmanten Kurstädtchen Bad Düben entfernt.

Ein buntes Grüppchen hatte Lust auf die Natur in der Dübener Heide

Angemeldet hatte sich ein buntes Grüppchen, bestehend aus Paaren und Familien. Ranger Lothar Andrä hatte für die Wald-Tour zudem noch einen Biologen und einen Förster an Bord.

Ranger
Ranger Andrä stimmt die Gruppe auf die Exkursion ein

Zusammen brachen wir als angemeldete Gruppe in ein Wald-Naturschutzgebiet auf, in dem auch wir – als häufige Besucher in der Dübener Heide – noch nicht waren und somit Neuland betraten.

Eine Art erhöhter Damm führt durch das ruhige Reservat hin zu Mooren und einstigen Torfabbau-Plätzen sowie dem Zadlitzbruch. Die Dübener Heide hat bezüglich des Torfs eine spannende Vergangenheit, denn bis circa 1950 wurde in dieser Region Torf gestochen.

Das hatte freilich Einfluss auf das Landschaftsbild. Manche der sich darbietenden Moore wirkten – nicht zuletzt, weil sie durch die Wärme der letzten Zeit teilweise ausgetrocknet und nur mit einigen Wasserstellen versehen waren – wie eine pittoreske Mischung aus Mini-Mondlandschaft und verbrannter Erde.

Tiere und Pflanzen im Umfeld des Moores: Spannend!

Wo sie etwas mehr Wasser führten – so am Zadlitzbruch, einem weitläufigen Sumpfgebiet – waren ruckzuck wunderschöne Libellen da, die sich ihren Lebensraum ja bekanntlich oft in der Nähe von Gewässern erschaffen.

Aber nicht nur Tiere wie Libellen oder auch die Biber fühlen sich in der Umgebung der Moore wohl – auch die Pflanzenwelt ist spannend. Durch die kundigen Guides wurden wir über Tiere und Pflanzen in diesem Umfeld aufgeklärt und lernen auch hier wieder Neues. So zum Beispiel, dass in diesem Umfeld beispielsweise der fleischfressende Sonnentau wächst.

Spannender Biologie-Unterricht für die Kinder

Beeindruckend ist auch die große Menge an Adlerfarn, das die Umgebung dominiert und sich zwischen den Bäumen zu dichten Flächen ausgewachsen hat.

Torf
Wie ist die Erde in der Moorlandschaft eigentlich beschaffen? Der kundige Förster gibt hier spannende Einblicke!

Ranger Andrä machte uns auch immer wieder auf die Vögel, deren Gesang erklang, aufmerksam, so dass die Tour für die Kinder zu einem spannenden Biologie-Unterricht wurde.

Ergänzt wurden diese Details vom begleitenden Förster und dem Biologen.

Wissenswertes vom Förster

So übermittelte der Förster neben interessanten Einblicken in die Beschaffenheit der Erde der Moorlandschaft den Besuchern auch wissenswerte Zusammenhänge des Wortes “Nachhaltigkeit” das ja bekanntlich seit wenigen Jahren inflationär benutzt wird.

Wohl die wenigsten wissen, dass dies ein Begriff aus der Forstwirtschaft ist, der auf der von Menschenhand gemachten Aufforstung / Anpflanzung von Bäumen beruht.

Hier der jeweils nächsten Generation üppige Wälder zur Verfügung stellen zu können, waren die Gedanken jener, die lange vor uns den wertvollen Rohstoff Holz nutzten und seinerzeit begannen, jene Nachhaltigkeit zu gewährleisten, die noch heute den natürlichen Kreislauf in Sachen heimischer Wälder bestimmt.

Picknick inmitten der Natur

Am Ende des ersten Abschnitts der Tour gönnten wir uns alle eine Pause und widmeten uns den mitgebrachten Köstlichkeiten im Rahmen eines gemütlichen Picknicks. Danach brachen wir in die kleine Kolonie Torfhaus auf, die – wie der Name schon sagt – 1793 als Siedlung für die Torfbauer, die damals im nahegelegenen Wildenhainer Bruch Torf abbauten, gebaut wurde.

Der Wildenhainer Bruch war nun auch unser Ziel. Im Licht der untergehenden Abendsonne führte uns Ranger Andrä aus dem Mini-Ort heraus zur zweiten Etappe unserer Führung. Nach etwa einem Kilometer betraten wir einen angelegten Weg, der rechts abzweigt und uns direkt an eine Aussichtsplattform führte: Der Wildenhainer Bruch.

Kraniche und Hirsche am Wildenhainer Bruch

Hier sollten wir nicht nur gleich das Röhren der Hirsche hören, sondern vielleicht auch Kraniche beobachten können. Denn der Wildenhainer Bruch ist ein Rückzugsort für die Tiere, an den sie am Ende eines Tages zurückkehren.

Schautafel
Schautafel am Wildenhainer Bruch

Eine Schautafel an dem großzügigen Hochsitz gibt Auskunft über den Zusammenhang dieses Ortes mit den Zugvögeln. Hier informierten wir uns und bestiegen sodann die stabile Plattform, von der man einen grandiosen Blick über die Heidelandschaft hatte. Wir setzten uns und warteten gespannt der Dinge, die da kommen würden.

Oder besser gesagt: Auf die röhrenden Hirsche. Langsam setzte die Dämmerung ein und verlieh der so schon verzaubert anmutenden Gegend etwas Geheimnisvolles. Alle warteten gespannt, ob sich was tat und es dauerte auch gar nicht lange, da hörte man sie: Die Brunftschreie der Hirsche. Unsere Guides vermuteten, dass sie von zwei Tieren ausgingen, die man aber leider nicht sah.

Mit Ferngläsern auf dem Hochsitz

Alle zückten die mitgebrachten Ferngläser, um einen Blick auf die stolzen Waldbewohner zu erhaschen, aber nur wenige von uns sahen etwas von den Hirschen. Wenn überhaupt, dann nur das Geweih. Das tat der mystischen Stimmung aber keinen Abbruch, so dass wir einfach nur den herrlichen Ausblick und von Zeit zu Zeit das Röhren der Hirsche genießen konnten. Ein Naturspektakel, dem wir zuvor auch noch nicht beigewohnt haben!

Aussichtsplattform
Abendliche Impression am Wildenhainer Bruch

Die erhofften Kraniche flogen an diesem Abend leider nicht mehr an ihren Rastplatz ein, so dass wir dieses Naturschauspiel nicht verfolgen konnten.

Dennoch war es wunderbar, so inmitten der Natur auf einem gepflegten Hochsitz zu verweilen und eins zu sein mit der in der Dämmerung versinkenden Umwelt.

Bald schon darauf brach die Dunkelheit über uns herein und wir brachen – noch immer unter dem Tönen der brünstigen Hirsche – auf, um den Rückweg anzutreten.

Rückweg nach Torfhaus

Nachdem dieser in völliger Walddunkelheit – wir waren nur mit unseren kleinen Taschenlampen der Handys ausgestattet – absolviert war, kamen wir wieder in Torfhaus an und hier war die Führung dann auch zu Ende.

Wir verabschiedeten uns alle voneinander und dankten dem Guide mit seinen Experten für die wunderbare Tour.

Im Auto und lange danach an diesem Abend standen wir noch immer unter dem Eindruck des außergewöhnlichen Erlebnisses und stellten einmal mehr fest, dass man nie auslernt und auch wir, die wir als Familie oft in der Dübener Heide sind, immer wieder neue spannende Sachen entdecken.

Unsere Empfehlung: Probieren Sie`s auch mal in Ihrer Region aus! Ranger, wie unseren Guide Lothar Andrä, gibt es im gesamten Bundesgebiet.

Bildnachweis: stock.adobe.com/studioJowita"

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Sting will seine Weine zu Weltstars machen

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In der Coronakrise lernten viele Menschen die einfachsten Dinge zu schätzen – und tun es noch. Ein kleiner Balkon wurde während des Lockdowns im Großtstadtmeer zum Paradies, ebenso der Garten hinterm Haus der Dorfbewohner. Das Virus hat zudem den Blick für die Qualität verschiedener Produkte geschärft und die Frage aufgeworfen, ob wirklich so vieles aus China kommen muss? Neben den Leuten von nebenan machen sich natürlich auch Prominente ihre Gedanken zur Krise und ihren Folgen. So auch Superstar Sting.

Sting und seine Weine: Qualität ist Trumpf!

Der 68jährige Musiker aus Großbritannien ist nunmehr seit zwei Jahrzehnten im Weinbau aktiv. In der Toskana betreibt er zusammen mit seiner Frau ein Weingut.

In Sachen Pandemie sieht Sting als Konsequenz ein gesteigertes Qualitätsbewusstsein bei den Menschen.

Im Magazin SPIEGEL, Ausgabe 35 / 2020 liest man dazu folgendes:

“Der italienischen Zeitung CORRIERE DELLA SERRA sagte Sting jetzt, er glaube, die Pandemie werde ein gesteigertes Qualitätsbewusstsein der Menschen zur Folge haben. Deshalb wolle er seine Weine “zu Weltstars” machen. Er sei “sicher”, dass Qualität in allen Bereichen des menschlichen Daseins dominieren wird, ob in den Künsten oder in der Landwirtschaft”

Für sein Unterfangen hat sich der Künstler laut SPIEGEL einen italienischen Spitzenwinzer ins Boot geholt.

Nun – das sind wahre Worte und der Qualitätsanspruch, von dem Sting spricht wird sich zukünftig bei vielen Menschen sicher nicht nur auf Genuss- und Nahrungsmittel fokussieren, sondern auch auf viele Alltagsprodukte.

Wer kennt nicht die Klagen der Eltern über Billig-Spielzeug aus Fernost, das nicht nur einmal im Verdacht stand, Schadstoffe zu beinhalten?

Das Gute liegt so nah!

Warum also nicht auf das Gute, das so nahe liegt, zurückgreifen? Um beim Beispiel Spielzeug zu bleiben, reicht der Blick auf traditionelle Spielzeugfirmen in Deutschland. Auch auf solche, die es nicht mehr gibt, zum Beispiel der ehemalige DDR-Betrieb “Sonni”, der seinerzeit Puppen und Plüschtiere in erstklassiger Qualität lieferte. Sein trauriges Ende ist unter anderem im Internet auf mdr.de dokumentiert, Zitat:

“(…)Trotz der hohen Qualität und Leistung konnte sich “Sonni” nach der Wende nicht halten. Wie viele Großbetriebe wurde auch der Spielzeughersteller von der Treuhand übernommen. Anfangs hatten viele die Illusion, dass “Sonni” die Wende übersteht. Doch das Kombinat wurde zerschlagen, Teile zum Verkauf angeboten. Besonders bitter für viele Arbeiter: Die Produktion von Puppen und Stofftieren wurde in Billiglohnländer ausgelagert. Die Qualität litt darunter so massiv, dass das Flaggschiff der DDR-Spielzeugwaren sich gegenüber dem chinesischen Markt nicht mehr behaupten konnte.”

Hätte man der chinesischen Billigproduktion von Anfang an Einhalt geboten und mehr auf Qualität gesetzt, hätte man dem Ansatz, von dem Sting jetzt redet, schon vor Jahrzehnten folgen können. Schade.

Heutige traditionelle Spielzeugmacher finden sich hierzulande unter anderem im Erzgebirge, das für exzellentes Holzspielzeug international bekannt ist, und auch in Gingen an der Brenz, wo das weltweit bekannte Unternehmen STEIFF residiert.

Qualität sollte für alle zugänglich sein

Dass sowohl erzgebirgisches Spielzeug als auch STEIFF-Produkte keine Billigwaren sind, versteht sich von selbst. Ebenso ist klar, dass sich deshalb nicht jeder dieses Spielzeug leisten kann. Jene, die knapsen müssen, greifen dann auf billige Ware aus Fernost zurück.

Produkte solcher Qualität aber sollten für jeden verfügbar sein. So wie sich die Supermarkt-Kassiererin ein BH von Triumph statt von Primark sollte leisten können, sollten sich Eltern in Sachen Spielzeug für das Kind auch Qualitätsprodukte leisten können.

Um wirtschaftlich dorthin zu gelangen, müssten höhere Löhne in Deutschland her. Das wiederum ist auch ein politisches Thema. Und ein schweres.

Ob Sting dieses große Ganze im Blick hatte, als er allgemein von “Qualität” sprach? Schwer zu sagen.

Denn einer wie er wird sie immer haben: Abnehmer für seine Weine!

 

 

Bildnachweis: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

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Irrer Insta-Trend: “Rich Girl Face” – Aussehen wie reich

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Stying, Shoppen, Reisen, Dinieren – über mehr Aktivitäten geht bekanntlich das Leben mancher Instagram-Girlies nicht hinaus. Oberflächlichkeit ist Trumpf auf dem Portal des schönen Scheins.

Sich dort zu präsentieren und angehimmelt zu werden, ist das eine. Die Insta-Beautys aber auf bizarre Weise nachzuahmen und sich deswegen unter`s Messer zu legen, das andere.

Neuer Insta-Trend: Aussehen wie reich

Genau das ist nämlich ein aktueller Trend: So auszusehen, wie der – am besten noch super-prominente – Instagram-Star. Und weil sich wahnsinnig viele Frauen auf der Plattform tummeln, die neben ihrem Schönheitskult auch ihren Reichtum zur Schau stellen, nennt sich der Trend “Rich Girl Face”.

Das Magazin MABELLE – eine Zeitschrift rund um Beauty-Trends – berichtet darüber in seiner Ausgabe 04/2020.

Unter dem Hashtag #trending und der Überschrift “Rich Girl Face” heißt es:

“Das Erscheinungsbild soll Vermögen ausdrücken – gleichzeitig aber nicht protzig wirken. Kosmetische und operative Eingriffe werden nicht mehr versteckt, sondern bewusst betont.

Dabei soll das Gesamtbild im Einklang stehen und nicht übertrieben werden. Hauptkomponenten des Rich Girl Face sind volle Lippen, makellose Haut, Katzenaugen und hochgezogene Augenbrauen.

Der Trend hat seine Ursprünge in der Instagram-Generation – dort gilt vor allem Kylie Jenner als DAS “Rich Girl Face”.”

Kylie Jenner, deren Look als Vorbild dient, ist aufgrund der klamauk-trashigen Reality-Serie über die Kardashians aus den USA international bekannt und hat zudem ein eigenes Kosmetikunternehmen. Immerhin 194 Millionen User verfolgen ihren Instagram-Account und nicht wenige Mädels orientieren sich an dem vermögenden Sternchen.

VIP-Kult war immer schon da, das Nachmodellieren berühmter Gesichter ist neu

Nun war der Kult um irgendwelche Personen natürlich immer schon ein Thema, aber das Menschen sich das Gesicht eines reichen VIP`s nachmodellieren lassen (wollen), ist neu. Das gab es beim Anhimmeln der Schauspielerin Marilyn Monroe bis hin zu Claudia Schiffer und anderen Topmodels nicht.

Dass man sich angesichts solcher überirdisch wirkender Frauen immer mal an eine Diät rangewagt hat – ja: Das kam vor. Aber am eigenen Körper operative Eingriffe oder kosmetische Korrekturen vornehmen zu lassen, um einem Promi ähnlich zu sehen, dürfte ein ziemlich neues Phänomen sein.

Und ein verstörendes noch dazu. Was sagt es aus über Leute, die in solchen Maßnahmen ihr Seelenheil sehen?

Oberflächlichkeit nimmt durch Instagram & Co. zu

Fakt ist, dass die Instagram-Welt junge Leute extrem beeinflusst und – im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten – die Oberflächlichkeit der Menschen zunimmt. Denn wer ausschauen will wie eine megabekannte Person, die schon vom finanziellen Background ein komplett anderes Leben führt, dem geht es einzig und allein um die Optik. Darüber hinaus dürfte es nicht viele Bereiche geben, in dem man einen auf “Rich Girl” machen kann.

Und welchen Vorteil (außer dass man vielleicht eher auffällt) sollte es haben, wenn eine – sagen wir mal – Vanessa aus Wanne-Eickel, die eine Bäckerlehre macht, ihr schmales Ausbildungssalär zum Schönheits-Doc trägt, um dort ein “Rich Girl Face” zu bekommen? Ist das nicht Oberflächlichkeit pur und die Verleugnung der eigenen Herkunft in einem?

Oder spekulieren diese Mädchen oder junge Frauen darauf, mit so einem Äußeren den nächsten Golfplatz zu entern und sich einen Sugar-Daddy zu angeln?

Fragwürdiger Trend

So oder so: Dieser Trend ist definitiv sehr fragwürdig und fast bedauert man die nach Schönheitsidealen Gierenden für ihr mangelndes Selbstbewusstsein.

Denn: Warum gleich am Körper herumschnippeln lassen, wenn es ein gutes Make-up und ein schönes Designer-Teil auch erst mal tun würden? Zumal die angehimmelte Kylie Jenner – das echte “Rich Girl” – wirkt wie eine künstliche Plastik-Barbie. Dass im echten Leben eher Natürlichkeit, dezentes Make-up und Sympathie zählen werden die jetzt nur in ihrer Insta-Welt surfenden Mädels eines Tages noch erkennen.

Hoffentlich!

Recherche-Nachweis: Magazin MABELLE

Bildnachweis: stock.adobe.com / Tyler Olson

 

 

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Darmspiegelung mit Colon-Hydro-Therapie – wie läuft`s ab?

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Ein Gastbeitrag von Lydia. Darmspiegelung – für manche Leute ist das Wort schon der reinste Horror. Allerdings sollte man sich schon mit dem Thema beschäftigen. Und zwar auch in Verbindung mit der Colon-Hydro-Therapie.

Sei es, weil man im engsten Familienkreis vielleicht einen Angehörigen hat, der oder die an Darmkrebs erkrankt ist, man selbst Probleme mit diesem Organ hat oder man eine solche Spiegelung (auch Endoskopie genannt) als reine Vorsorgemaßnahme durchführen will.

Empfohlen wird diese Untersuchung zwar erst für Frauen ab 55, aber ich, die ich seit jeher mit Darmproblemen geplagt bin und einen Opa hatte, der an Darmkrebs starb, habe diese Untersuchung schon ab Mitte 30 in den dafür vorgesehenen Abständen regelmäßig vornehmen lassen.

Meine Erfahrung mit Darmspiegelung und vorausgehender Colon-Hydro-Therapie

Wer also ebenso ein Risikopatient ist und/oder die Vorsorge als sehr wichtig erachtet, aber nicht weiß, was auf ihn zukommt, für den möchte ich meine Erfahrungen mit einer Darmspiegelung und einer Colon-Hydro-Therapie übermitteln.

Mittlerweile habe ich meine dritte Untersuchung seit meinem 35. Lebensjahr hinter mir, aktuell bin ich Ende 40.

Die Vorbereitung auf die allererste Darmspiegelung ist mir noch in lebhafter Erinnerung. Musste ich doch damals gefühlte Unmengen an Abführmitteln in mich hineinschütten. Und zwar als eine Art Drink, wie man sie von schlechten Diäten her kennt. So musste ich ein Pulver, das an Tapetenkleister-Pulver erinnerte, in Wasser oder Tee auflösen und zu mir nehmen.

Ewige Prozedur…

Das ist – wie gesagt – schon eine Weile her und ich kann heute nicht mehr sagen, wie lange sich die Prozedur hinzog. In meiner Erinnerung war es ewig, es wird wohl so circa ein Tag gewesen sein.

Dass man in dieser Vorbereitungszeit kurz vor der Untersuchung kaum bis nichts mehr essen darf und auch schon drei Tage vorher seine Ernährung (die ja eigentlich sowieso auch im trögen Alltag IMMER gesund daherkommen sollte…) etwas einschränkt, dürfte bekannt sein.

Die Prozedur, die man nach der Einnahme der Darmreinigungslösung – die meist zu unterschiedlichen Zeiten eingenommen werden müssen – auch. Sie besteht kurz gesagt eigentlich nur aus Trinken des Darmreinigungsmittels, viel stilles Wasser oder Teetrinken dazwischen und Toilettengängen.

Am besten ist man am Vortag der Untersuchung allein…!

Am besten befindet man sich direkt neben der Toilette und versucht, an diesem Tag allein zu sein, da man das Bad sowieso stundenlang blockiert.

Zwischen den Aufenthalten im Bad sollte man im Bett oder auf dem Sofa ruhen und gar nichts machen, bis auf Lesen (am besten etwas, das gar nichts mit Gesundheitsthemen zu tun hat) oder Fernsehen. Und immer in den Körper hineinhorchen, wann der nächste Toilettengang nötig ist. Sonst kann schnell mal was in die (Unter)Hose gehen.

Tipp: Slipeinlagen in reichlicher Menge verwenden und verschiedene Wechselsachen bereitlegen, da es schon auch passieren kann, dass man nach einem “Malheur” duschen muss.

Es gibt eine Altenative zu tapetenkleister-artigem Pulver

Soweit so gut.

Diese Prozedur habe ich einmal vor einer Darmspiegelung gemacht, seitdem trinke ich aber vor einer solchen Untersuchung keine tapetenkleister-artigen Pulvergetränke mehr, sondern bin auf die Colon-Hydro-Therapie umgestiegen, die meine internistische Praxis anbietet.

Der Vorteil, den ich hier empfinde ist der, dass man nicht gefühlt -zig Beutel mit Pulver öffnen und zu ekligen Drinks rühren muss, sondern am Vorabend der Untersuchung “nur” zwei kleine Fläschchen Fleet oder Phospo-Soda trinken und dann der Dinge harren muss.

Colon-Hydro-Therapie – was ist das eigentlich?

Es geht also nicht einen ganzen Tag oder länger rund…

Bevor ich darauf eingehe, wie es nach der Einnahme der Flüssigkeiten weitergeht, möchte ich erst einmal darauf eingehen, was die Colon-Hydro-Therapie eigentlich ist. Hierzu habe ich auf der Homepage meiner Internisten folgendes gefunden:

“Nicht alle Menschen sind in der Lage, vor der Darmspiegelung die Spüllösung für eine ausreichende Darmreinigung in entsprechender Menge zu trinken. Eine unzureichende Darmreinigung gefährdet jedoch die Qualität und Sicherheit der Untersuchung.

Gängige Alternativen zum Trinken der Darmreinigungslösung sind die Einlage einer Magensonde über die Nase oder die in unserer Praxis verfügbare Hydrocolon-Therapie.

Bei der Hydrocolon-Therapie wird ein steriles Einweg-Darmrohr etwa zehn Zentimeter weit über den After in den Enddarm eingelegt und es erfolgt die schonende Darmreinigung über ein Wasserzirkulationssystem.(…)”

Klingt erst einmal gut, aber wie läuft es ab? Nun, das möchte ich nachfolgend erklären, denn ich habe die Colon-Hydro-Therapie, nachdem ich bei meiner allerersten Darmspiegelung die Prozedur der Darmreinigung im Vorfeld als unerträglich und unendlich empfunden habe, ab meiner zweiten Darmspiegelung in Anspruch genommen.

Am Vortag trinkt man am Nachmittag und am frühen Abend jeweils die vom Arzt mitgegebenen zwei Fläschchen Fleet oder Phospho-Soda, verdünnt mit Wasser oder Tee.

Pendeln zwischen Sofa und Toilette

Danach hält pendelt man nur noch zwischen Bett oder Sofa und der Toilette. Irgendwann um Mitternacht herum (dürfte natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich sein) ist es soweit geschafft, dass der Darm soweit entleert ist, dass man morgens um 8.00 Uhr in der Praxis erscheinen und vorher sogar noch ein wenig schlafen kann (der hier erwähnte Ablauf bezieht sich freilich nur auf die von mir eingehaltenen bzw. vom Arzt vorgegebenen Uhrzeiten – das kann variieren).

Natürlich ist die Prozedur nervig und nicht nur einmal habe ich auf dem Klo mein Vorhaben verflucht. Vor allem dann, wenn ich kaum mehr in der Lage war, mich nach dem Toilettengang richtig abzuwischen, weil alles knalle-wund “hinten” war.

Weiches Toilettenpapier ein Muss!

Kleiner Tipp am Rande: Im Vorfeld das allerweichste Toilettenpapier einkaufen und feuchtes Klopapier gleich noch mit.

Ich hatte leider an beides NICHT gedacht und tüchtig mit dem Wundsein zu kämpfen. Mit Penaten-Creme habe ich mir dann ein wenig Linderung verschaffen und bis in den Morgen sogar noch ganz gut schlafen können.

Unsicherheit vor dem Arztbesuch ist normal

Früh “musste” ich dann auch nicht mehr, lediglich eine ausgiebige Dusche habe ich mir (natürlich!) vor meiner Untersuchung gegönnt.

Die meisten Bedenken hatte ich, dass auf der Fahrt zum Arzt etwas schiefgeht – ausscheidungstechnisch. Das war aber nicht der Fall, was natürlich dem umfangreichen Entleeren des Darmes am Vorabend geschuldet war. Allerdings fährt es sich ruhiger zum Arzt, wenn man XL-Slipeinlagen verwendet…!

Früh darf man dann nichts mehr trinken, wird aber darauf hingewiesen, dass man recht rasch nach der Untersuchung dann wieder etwas trinken und zu sich nehmen kann. Deshalb: Unbedingt einen Imbiss vorbereiten, einpacken und mitnehmen! Man wird sich nach der Endoskopie drauf freuen!

Nun zur Colon-Hydro-Therapie, der ich mich gleich nach Ankunft in der Arztpraxis unterzog.

Man wird in einen Raum mit einer Liege gebeten und muss sich untenrum frei machen. Dann legt man sich hin und eine Schwester beginnt mit dem rektalen Einführen eines dünnen Schlauchs. In meinem Fall hat die Schwester alle Vorgänge, die sie ausführte freundlich erklärt, was einem – wenn man es das erste Mal macht – wirklich was bringt und die Aufregung nimmt.

Prozedur des “Durchspülens” dauert circa eine Stunde

Ist der Schlauch im After eingeführt, kann man sich bequem hinlegen und es wird mit warmem Wasser durchgespült. Man merkt das kaum und kann sich einfach nur entspannen. Die ganze Prozedur dauert circa eine Stunde. Am Ende der Colon-Hydro-Therapie wird mit dem Wasser im Schlauch etwas Druck aufgebaut, was sich anfühlt, als wenn man mal “groß” muss. Dieses Gefühl verschwindet aber, sobald der Druck wieder nachlässt, was rasch geht. Man muss keine Bedenken haben, dass einem ein Malheur passiert – ganz und gar nicht!

Nach der Stunde hat man mit dieser Variante dann den Darm komplett leer, so dass man die Darmspiegelung vornehmen lassen kann. Hierzu muss man sich ebenso wieder untenrum frei machen und sich auch wieder auf einer Liege platzieren. Bevor es losgeht, fragt einen der Arzt noch ein paar Dinge und dann kommt auch schon der Hinweis, dass nun die Schlafspritze gesetzt wird – für mich ehrlich gesagt der angenehmste Teil der Prozedur. Dann ist man nämlich “weg” und spürt kein bißchen was von der Endoskopie.

Später wacht man in eigens dafür abgetrennten Bereichen der Praxis langsam wieder auf und kann zu sich kommen. Wenn man soweit wieder auf den Beinen ist, geht man noch mal ins Arztzimmer und holt sich beim Doktor seinen Befund ab.

Wenn man sich mit einer Untersuchung besser fühlt – einfach machen!

Bei mir war – bei allen drei Darmspiegelungen bisher – alles in Ordnung, so dass ich jetzt wieder ein paar Jahre Ruhe habe. Der Arzt erklärte mir beim letzten Mal zudem, dass es sich bei meinem Opa, der ja Darmkrebs hatte, um keinen Verwandten 1. Grades handelt, weshalb ich meinen Rhythmus mit den Darmspiegelungen alle paar Jahre nicht aufrechterhalten brauche.

“Wenn Sie sich aber damit besser fühlen, dann kommen Sie nach fünf Jahren wieder” – meinte er jedoch.

Und ob ich mich damit besser fühle! In einem Land, in dem Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebsart ist, werde ich diese Untersuchung in einigen Jahren definitiv wieder machen lassen – 1. oder 2. Verwandschaftsgrad hin oder her.

Denn – ja! – ich fühle mich damit besser. Dank der Colon-Hydro-Therapie sowieso! Für mich eine wirklich gute Sache!

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / Kzenon

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Albtraum Hauskauf: “Wir werden weiter kämpfen und hoffen auf Gerechtigkeit”

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Die dreifache Mutter Valentina hat mit ihrer Familie in Sachen Hauskauf einen Albtraum erlebt, der immer noch andauert.

Statt eines kuscheligen Zuhauses fanden sie, ihr Mann und die Kinder (auf dem Bild waren sie noch zu viert) eine Baustelle vor. Das war so natürlich nicht einkalkuliert, weshalb die Familie finanziell starke Einbußen hinnehmen musste. Dazu kamen Schicksalsschläge, die vornehmlich von Valentina abgefedert werden mussten.

Heute kann die Familie zwar schon im eigenen Heim leben, doch droht durch das marode Dach die kommende kalte Jahreszeit zum Desaster zu werden. Die Hilfe durch einen verständnisvollen Dachdecker, der eine Ratenzahlung gewähren würde, ist dringend nötig. Doch bislang suchte man nach einem solchen Handwerker vergebens.

Albtraum Hauskauf – die ganze Geschichte

Im Interview erzählt Valentina die ganze Geschichte und hat für zukünftige Immobilienkäufer wichtige Ratschläge parat. Denn das, was ihr und ihrer Familie widerfahren ist, kann täglich auch anderen Immobilienkäufern geschehen. Zu viele schwarze Schafe tummeln sich auf dem aktuell sehr gefragten Immobilienmarkt.

Hier die ganze Geschichte der Familie, die sich dennoch nicht unterkriegen lassen will:

FB: Valentina, wann haben Sie und Ihr Mann den Entschluss gefasst, ein Haus zu kaufen?

Der Entschluss ein Haus zu kaufen, stand schon seit ganz vielen Jahren fest. Doch richtig ernst wurde es, als ich mit unserem zweiten Kind schwanger war und uns klar wurde, dass unsere Eigentumswohnung zu klein ist.

Erst ab da haben wir uns von einem unabhängigen Finanzberater beraten lassen und sind aktiv auf die Suche gegangen.

FB: Welchen Eindruck machte ihr Traumhaus beim ersten Termin?

Beim ersten Termin war das Haus kuschelig warm, hübsch eingerichtet, der Garten gepflegt, das Hauptbad frisch saniert. Der Makler machte uns klar, dass bereits einige Angebote vorliegen würden und in einer Woche der Verkäufer die Entscheidung treffen wird, wer den Zuschlag bekommt.

Diese Sprüche von den Maklern sind wir aber gewohnt und haben uns nicht viel dabei gedacht. Beim Gespräch vor dem Hauskauf war Verkäufer freundlich und bemüht

Uns war es wichtig, den Verkäufer selbst zu sprechen. Dies wurde beim zweiten Termin ermöglicht.  Dabei lag unser Angebot bereits vor.  Der Verkäufer war stets sehr freundlich, bemüht und zuvorkommenden.

Auf jede Frage hatte er sofort eine Antwort. Er schien ein offenes Buch zu sein.

FB: Wann bemerkten Sie das erste Mal, dass das Haus in einem nicht so guten Zustand war, wie es dargestellt wurde?

Die ersten Mängel sind uns aufgefallen, als die ersten Tapeten abgerissen wurden. Plötzlich kamen verspachtelte Feuchteschäden zum Vorschein, teilweise neue Stellen im Estrich unter dem Bodenbelag, usw.

Abflussrohr zerbröselte

Mir gefiel die das Hauptbad nicht und deshalb wollten wir die Wanne und Dusche versetzten. Als die Duschwanne abmontiert wurde, stellten wir fest, dass das Abflussrohr zerbröselte.

Hier hatten wir den Verkäufer erstmalig kontaktiert. Seine Antwort per E-Mail enthielt erneut eind Lüge. Angeblich war vor der Badsanierung ein Gutachter von der Versicherung mit einer Kamera da.

Das Rohr sah dabei sehr gut aus. Da uns die Zeit im Nacken saß haben wir in Eigenleistung ein neues Abflussrohr gelegt und den Verkäufer in Ruhe gelassen. Wir wollten keinen Streit. Später stellte die genannte Versicherung klar, dass in dem Haus nie ihr Gutachter war und es gebe keine Meldungen des Verkäufers zum Thema Bad. Ein versteckter Schaden nach dem anderen entpuppte sich.

Ähnlich war es in der Küche. Wir wollten die Küche anders haben, größer und haben die Trennwand abmontiert. Dort sind die ersten Schäden an der Bodenheizung sichtbar geworden. Einige waren bereits vom Verkäufer repariert worden (konnte man anhand der Stempel auf den Rohren erkennen).

So ging es weiter. Es kam ein versteckter Schaden nach dem nächsten,  den wir aus Zeitgründen und um den Frieden zu bewahren, stets selbst beseitigten.

So stellten wir fest, dass das Haus über eine Boden UND Deckenheizung verfügt. Über die Deckenheizung wurden wir nicht einmal informiert.

In der Zwischenzeit bemerkten wir auch, dass die Bodenheizung viel Wasser verloren hatte und fast täglich nachgefüllt werden musste. Dabei war es so gut wie unmöglich das Haus warm zu bekommen. Hier kamen wir uns zunächst dumm vor, weil wir dachten, wir könnten den Ofen nicht richtig bedienen.

Rohre so löchrig wie ein Schweizer Käse

Der Haustechniker, der das Haus seit Jahren betreute, konnte auch nicht helfen, hat uns aber nie verraten, dass nicht wir das Problem sind.

Erst als wir die Türzargen rausgenommen und unter die Bodenfliesen geschaut haben, war der tatsächliche Schaden sichtbar geworden. Schweizer Käse ist nichts gegen die Rohre der Bodenheizung gewesen.

Das Dach wurde vor der Vertragsunterschrift von dem bekannten Dachdecker des Verkäufers begutachtet. Angeblich würde es sich dabei um ein gutes, stabiles, deutsches Dach handeln.  Wir haben uns nichts dabei gedacht und dem Dachdecker vertraut. Dass dieser vom Verkäufer beauftragt wurde, hat uns nicht mißtrauisch gemacht. Später stellte sich heraus, dass das Dach für den Verkauf geflickt wurde. Es hielt wenige Monate.

Für den Verkauf hat es gereicht. Doch schon paar Monate später lief das Wasser die Wände runter. So wurde uns klar, wieso die eine oder andere Stelle verspachtelt wurde, wieso unter den Fliesen im Bad die Wand schimmelte und warum die Steckdosen in den Wänden verrostet waren.

Auf einmal stellte Verkäufer die Sache anders dar

Nachdem die Probleme mit der Bodenheizung und dem Dach zum Vorschein kamen und uns die Handwerker die Summe nannten, haben wir den Verkäufer erneut kontaktiert.

Diesmal erzählte er uns, nichts zu wissen, ein Laie zu sein und das Haus geerbt zu haben. Bei jeder Besichtigung hat er voller Stolz erzählt,  dass er sich seit dem Tod seines Vaters in den 80er Jahren um die Instandhaltung des Hauses gekümmert hätte. Jetzt streitet er dies ab und meint mit dem Haus vor dem Verkauf nichts zutun gehabt zu haben.

Im Dezember 2016 haben wir den Kaufvertrag unterschrieben. Im Januar 2017 bekamen wir die Schlüssel und im August 2017 haben wir die Angelegenheit an den Anwalt übergeben. Das selbständige Beweissicherungsverfahren sollte laut Anwalt ca. 8 bis 9 Monate andauern. Jetzt, im September 2020 erhoffen wir endlich das Ende des Beweissicherungsverfahrens.

FB: In dieser Zeit wurden Sie nicht nur noch einmal selbst Mutter, sondern haben auch noch Ihren Vater gepflegt, der dann verstarb. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Richtig. Mein Vater ist in dieser Zeit an ALS erkrankt. Unsere zweite Tochter kam im März 2017 zur Welt.  Durch die Verzögerungen bei der Renovierung lebten wir immer noch in der kleinen Wohnung.

Neben dem Haus auch stressiger Alltag durch familiäre Umstände

Im Sommer, bevor die Schäden an der Bodenheizung und am Dach zum Vorschein kamen, sollte der Umzug stattfinden. Deshalb meldeten wir unsere erste Tochter im Ort, in dem das Haus steht in der Schule an (ca. 17 km und kein Bus zur Grundschule möglich).

Im August 2017 kam meine Mutter selbst ins Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich mich erstmals mich um meinen Vater kümmern. Meine große Tochter musste in die Schule gefahren und wieder abgeholt werden und das 6 Monate alte Baby immer und überall dabei.

In dieser Zeit verschlechterte sich der Zustand von meinem Vater. Er konnte nicht mehr alleine gelassen werden. Alle in der Familie haben zufälligerweise die selbe Schicht. Entweder sind alle in der Früh- oder in der Spätschicht.  Ein Wechel war für niemanden möglich.

Seelisch und körperlich eine schwere Zeit

Ich war in der Elternzeit und somit diejenige, die beim Papa sein konnte, während alle anderen arbeiten mussten.

Diese Zeit war sowohl körperlich, als auch seelisch sehr schwer. Ich habe meine Große zur Schule gefahren, dann zum Papa. Hier musste das Baby versorgt werden. Anschließend habe ich meinen Vater gewaschen, rasiert, angezogen, gefüttert und zwischendurch das Baby gestillt.

Den Haushalt meiner Eltern habe ich in dieser Zeit ebenfalls übernommen, weil es meiner Mutter ebenfalls nicht gut ging. So lief es fast zwei Jahre. Bis mein Papa im Juni 2019 den Kampf gegen seine Krankheit aufgegeben hatte. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit unserem Wunschbaby Nummer drei schwanger. Leider hatte mein Papa keine Möglichkeit seinen ersten Enkelsohn kennenzulernen. Unser Sohn kam im Dezember 2019 zur Welt.

Im Juni hatte unsere Bank uns insolvent gemeldet,  da wir aufgrund der finanziellen Doppelbelastung oft unpünktlich bezahlt hatten. Die Bank hat uns daher aufgefordert unsere Eigentumswohnung zu verkaufen um die Insolvenzmeldung rückgängig machen zu können. Somit haben wir die Wohnung zum 31.8.19 an den erstbesten Käufer verkauft.

Obdachlos trotz Eigenheim

Das Geld hat die Bank zum Großteil einbehalten. Den Rest haben wir in die Bodenheizung investiert. Zwischen dem Verkauf und der Fertigstellung der Bodenheizung waren wir trotz Eigenheim obdachlos.  Also sind wir zu meiner Mutter ins Wohnzimmer gezogen. Ich war hochschwanger,  mein Mann, zwei Kinder, zwei Katzen und meine trauernde Mutter in einer 2-Zimmer Wohnung.

Drei Monate haben wir meinen Mann so gut wie nie gesehen. Er hat versucht vor der Entbindung das Haus einigermaßen bewohnbar zu machen. Zwei Wochen vor der Entbindung sind wir dann in das Haus eingezogen. Die Estrichböden und Wände waren im Rohbauzustand. Lediglich die Schlafräume waren einigermaßen bewohnbar.

FB: Ihr Mann hat extrem viel in Eigenleistung gemacht, welche Mängel musste er ausbessern?

Alle Schäden aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Neue Stromleitungen gemeinsam mit meinem Onkel, der Elektriker ist, hat er gelegt. Die kompletten Stemmarbeiten für die Bodenheizung; neues Fenster im Kinderzimmer; Feuchteschäden neu verputzt – jetzt steht noch das neue Abflussrohr für das WC oben aus.

Dieses wurde vom Vorbesitzer scheinbar als Entsorgungsschacht für alte Tapeten etc. genutzt und ist paar Tage nach unserem Einzug übergelaufen. Leider kann man daran nichts mehr retten, also muss ein neues Rohr hin.

Eigenleistungen durch den Ehemann

Dafür muss die Terasse weg. Es muss ein Kanal gegraben werden um das Rohr zu verlegen an die Kanalisation anzuschließen. Die Eingangstür muss ebenfalls samt Wand gewechselt werden, da diese unsicher steht und die Kälte ins Haus ungehindert reinlässt.

Die gesamten Schönheitsreparaturen hat er ebenfalls allein in Eigenleistung gemacht und muss noch sehr viel machen.

FB: Gibt es juristische Chancen für Sie, zu Ihrem Recht zu kommen?

Jein! Der Gutachter für das Dach sagte in seinem Gutachten aus, dass mit dem Dach alles in Ordnung sei. Dabei haben wir ihm alle feuchten Stellen im Haus gezeigt  und seine Feuchtigkeitsmessung war alarmierend. Warum der Gutachter diese Aussage tätigte, kann man nur vermuten. Nachweisen können wir nichts.

Der Gutachter für die Bodenheizung hat dagegen bestätigt, dass die Schäden bereits Jahre vor der Schlüsselübergabe an uns bestanden haben und dass der Verkäufer definitiv davon  gewusst haben muss.

“Wir kämpfen weiter”

Nun müssen wir den Entschluss der Richterin zum selbständigen Beweissicherungsverfahren abwarten. Sollte sie entscheiden, dass die Schäden bereits vor der Schlüssel Übergabe bestanden haben, müssen wir im erneuten Verfahren die Arglist nachweisen. Dies ist jedoch sehr schwer. Wir werden jedoch weiter kämpfen und hoffen auf Gerechtigkeit.

FB: Welche Handwerkerleistung müsste aktuell erbracht werden, damit es aufwärts geht?

Es muss sehr dringend das neue Dach drauf. Bei den letzten zwei Stürmen stand das Wasser im Obergeschoss 2 cm hoch. Die neuen Laminatböden sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Schimmel breitet sich an den Wänden aus. Es ist feucht und kalt und der Winter steht vor der Tür. Leider können wir das Dach nicht selbst machen, da uns hier Wissen und Können fehlen.

Zehntausende Euro für das Dach

Die Dachdecker vor Ort bieten alle das Dach für 35000-40000 EUR an. Doch wir bekommen keinen Kredit mehr und haben alle Ersparnisse bereits aufgebraucht. Auf eine Ratenzahlung lassen sich die Handwerker nicht ein. Deshalb sind wir im Moment verzweifelt und wissen nicht, wie wir dieses Problem lösen sollen.

FB: Was raten Sie anderen Familien, die sich den Traum vom Haus erfüllen wollen? Wie kann man es verhindern, dass man beim Kauf einer Immobilie getäuscht wird?

Eine Garantie gibt es nie. Aber wenn wir die Zeit zurück drehen könnten, würden wir uns selbst empfehlen, mehr zu hinterfragen, niemandem zu vertrauen, Zeugen zu jedem Gespräch mit dem Makler und Verkäufer mitnehmen, die mit uns nicht verwandt sind.

Mein Rat: Vertraut niemandem!

Wir haben versucht einen Gutachter vor dem Kauf zu finden. Dies war jedoch unmöglich,  weil alle Gutachter entweder 6-12 Monate im Voraus ausgebucht waren oder einfach nicht geantwortet hatten.

Wer Dachdecker ist oder einen kennt, der der Familie helfen könnte (im Raum Münsterland, NRW), schreibt uns gern unter redaktion@frauenboulevard.de an.

Wer selbst vor dem Kauf einer Bestandsimmobilie steht, sollte sich vorher ausgiebig beraten lassen. Infos und Adressen gibt es unter anderem im Netz – zum Beispiel hier.