Donnerstag, 30. Juni, 2022

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5 Tipps für den richtigen Umgang mit Ihrem Hund nach einer Trennung

Ein Gastartikel von Jesse Reimann von Happyhunde.

Die Trennung von einem Lebenspartner ist immer emotional. Die Gefühle aufgrund einer gescheiterten Beziehung variieren zwischen Wut, Trauer und Liebeskummer. Für den Hund ist diese Zeit ebenfalls schwer. Er versteht nicht, warum plötzlich ein Teil „seines“ Rudels fehlt.

Der empfindsame Vierbeiner muss mit seinem „Verlust“ und dem Gefühlsleben seines noch vorhandenen Menschen klarkommen. Die Verunsicherung Ihres Hundes ist groß. Wie können Sie ihm helfen?

Tipp 1: Das Zusammenleben

Der Tagesablauf soll in normalen Bahnen ablaufen. Möglichst keine „festen“ Zeiten für Fütterung, Schmusen und Spazierengehen einführen. Hunde haben keine Uhr, aber ein inneres Zeitgefühl. Tägliches Gassigehen oder Füttern um 7.00 Uhr morgens, fordert Ihr Hund nach einer gewissen Zeit ein. Rituale sind in der Hundehaltung wichtig. Sie müssen nicht punktgenau sein.

Die ungefähre Zeitbestimmung morgens, mittags und abends ist ausreichend. Wichtig ist, dass es täglich passiert und dem Hund dadurch Sicherheit gibt. Wenn der Lebenspartner auszieht und der 7.00-Uhr-Termin nicht gehalten werden kann, verunsichert das den Hund. Festgefahrene Rituale beim Zusammenleben mit Ihrem Hund verschlimmern Trennungsprobleme.

Tipp 2: Aktivitäten im Alltag

Die notwendigen Gassirunden sollten immer dem Laufbedürfnis des Hundes angepasst sein. Die Möglichkeit von ausgiebigen Schnüffeln muss gegeben sein. Ein kurzes vor die Haustür zum Lösen und anschließend wieder zurück, ist nicht akzeptabel.

Falls der Hund von sich aus nicht länger nach draußen will, sollten Sie diese Aktivität täglich steigern. Keinen Zwang ausführen. Mit Leine den Hund zum Laufen animieren und so das seelische Tief überbrücken. Paare sollten sich in dieser Beziehung immer abwechseln. Die Trennung zu verarbeiten, wird schwieriger, wenn die Aufgaben der Hundehaltung auf bestimmte Personen fixiert sind. Frei nach dem Motto: „Du gehst Gassi und ich füttere.“

Tipp 3: Geborgenheit und Sicherheit

Der Verlust einer menschlichen Bezugsperson kann Verlustängste auslösen. Körperlicher Kontakt gibt dem Hund das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Beispielsweise ein gemeinsamer Fernsehabend mit Kuscheln auf der Couch. Die Fell- und Krallenpflege zählt bei manchen Hunden ebenfalls dazu. Wichtig ist, keine geschlossenen Türen

innerhalb der Wohnung. Der Blick ins Schlafzimmer muss vom Hundebett aus frei sein. Möglicherweise ist ein kurzfristiger Umzug dieser Schlafmöglichkeit neben Ihrem Bett hilfreich. Die Erlaubnis direkt im Bett zu schlafen, sollten Sie nicht geben. Diese Regelung würde in der Zukunft Probleme geben (neuer Partner).

Tipp 4: Spannende Beschäftigung

Die gemeinsame Zeit an den Wochenenden oder generell in der Freizeit sollten Sie spannend gestalten. Beispielsweise eine Fahrradtour oder ein Ausflug mit dem Auto.

Das Ziel kann eine Gaststätte mit angeschlossenem Gartenbereich oder für „Wasserratten“ ein Bach oder See sein. Die neuen Eindrücke lenken Ihren Hund ab. Eine Hundewiese mit anderen Artgenossen kann ebenfalls eine gute Alternative sein.

Ein Besuch bei Freunden zusammen mit Ihrem Hund bietet neue Umgebung, Streicheleinheiten und neue Eindrücke. Solche Beschäftigungen tun der Hundeseele gut und stärkt das Band zwischen Ihnen. Nach solch einem Tag ist Ihr Hund müde und kuschelt sich zufrieden in sein Hundebett.

Tipp 5: Hundesitter

Hundehaltung ist für alleinstehende Hundebesitzer aufgrund ganztägiger Berufstätigkeit schwierig. Dieses Problem kann durch die Trennung plötzlich auftreten. Die Tierheime können ein Lied davon singen. Idealerweise ist der Hundesitter eine bekannte Person. Großeltern und Nachbarskinder können stundenweise einspringen.

Dies funktioniert nur, wenn der Vierbeiner gewöhnt ist, den anderen halben Tag allein zu sein. Ein Hundesitter ist eine Ablenkung und gibt dem Hund nicht das Gefühl abgeschoben zu sein. Professionelle Hundebetreuer nehmen Hunde ganztags auf. Dies funktioniert wie ein „Kindergarten“. Morgens hinbringen und abends abholen. Teilweise sind mehrere Hunde in einer solchen Institution untergebracht:

Vorteil: neue Umgebung, neue Spielgefährten, Ablenkung

Nachteil: finanzielle Belastung

Fazit

Eine Trennung der Bezugspersonen ist für jeden Hund schwierig. Eine perfekte Lösung gibt es nicht. Es ist abhängig von der Hunderasse, dem Alter des Hundes und der Dauer der menschlichen Beziehung. Die Tipps sollten Denkanstöße für eine solche Situation geben.

Bildnachweise: unsplash / luke mckeown und pontus wellgraf

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