Mittwoch, 17. Juli, 2024
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Da ist noch Potential! Erste Single von Michael Jacksons Tochter erschienen

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Ohne Nachwuchs, weil der “Richtige” nie kam: Andrea Sawatzki thematisiert Kinderlosigkeit

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Sich ein Kind mit dem Partner, den man liebt, anschaffen – das ist im Lebensplan von Millionen jungen Frauen fest verankert.

Doch nicht immer geht diese Erwartung für weibliche Zeitgenossinnen auf. Denn neben der Kinderlosigkeit, die auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen ist, haben nicht wenige Frauen ohne Kinder einfach nicht den passenden Mann gefunden und deshalb keinen Nachwuchs.

Vor allem in der heutigen Zeit klagen viele Singlefrauen, dass es schwer ist, ein männliches Pendant für`s Leben zu finden. Das mag seltsam klingen, bei der riesigen Auswahl an potentiellen Partnern, die vor allem das Internet bietet. Single-, Kontakt- und Dating-Seiten gibt es schließlich massenhaft, ebenso wie unzählige Event-Konzepte für einsame Herzen.

Kinderlosigkeit: Für etliche Frauen ein Thema

Aber wahrscheinlich liegt genau hier der berühmte Hase im Pfeffer! Denn bekanntlich geht Qualität vor Quantität und dass ein riesiges Angebot an Kontaktmöglichkeiten nicht unbedingt mehr Paare auf`s Parkett bringt, ist angesichts der vielen klagenden Single-Ladys klar.

Zum Thema Kinderlosigkeit äußerte sich jetzt die Schauspielerin Andrea Sawatzki, die mit Schauspieler-Kollege Christian Berkel verheiratet ist, im SPIEGEL.

Auf dem Onlineportal des Nachrichtenmagazins liest man dazu in einem Beitrag vom 28. Oktober 2020 unter anderem folgendes:

“(…)Sawatzki lebt seit 1997 mit ihrem Partner Christian Berkel zusammen, seit 2011 ist das Paar verheiratet. Dass sie selbst eher spät Kinder bekommen hat, sei darauf zurückzuführen, “dass ich vorher nicht den richtigen Mann gefunden habe”, sagte Sawatzki dem RND. Umso dankbarer sei sie dafür, dass ihr das noch passiert sei.

“Ich höre von vielen Frauen, die jetzt in einem Alter sind, in dem sie keine Kinder mehr bekommen können, dass sie keinen Mann gefunden haben. Das finde ich tragisch.”(…)”

Da hat sie definitiv Recht! Viele Frauen, die ihren Traummann erst spät fanden, werden ihr deshalb wohl beipflichten.

Ist man noch sehr jung – um die 20 beispielsweise – ist das alles noch kein Thema. Man wähnt sich mit noch gefühlt Hundert Lebensjahren gesegnet und empfindet in diesem Alter Jubiläen, wie einen 45. Geburtstag nahezu utopisch.

Oft fliegen die Jahre von Singlefrauen dahin

Doch gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Mann nicht ganz so leicht, fliegen dann die Jahre eben doch dahin und irgendwann stellt man (FRAU) fest, dass es für das Kinderkriegen biologisch knapp wird.

Diese Erkenntnis ist nicht einfach zu verdauen und manche Singlefrauen machen dann den Fehler, sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Oftmals spielt das dann – meist unbewusst – in die Partnersuche mit rein, weshalb Dating-Flops in diesem Zusammenhang nicht selten sind.

Ein weiterer Grund für ungewollte Kinderlosigkeit aufgrund eines fehlenden Mannes ist oftmals auch der Job. Gerade Frauen sind engagiert und zielstrebig und läuft es beruflich gut, knien sie sich richtig rein. Dating wird da meist zur Nebensache und wenn doch Verabredungen getroffen werden, nehmen taffe Frauen sie nicht selten gleich nach dem letzten Meeting wahr, im Business-Kostüm.

Starke Frauen haben es oft schwieriger bei der Partnersuche

Das ist bekanntlich für manche “Herren der Schöpfung” zu viel, gar nicht mal so wenige können nämlich mit starken und selbstbewussten Frauen nichts anfangen (Das ist aber deren Problem!).

Auch so kann die Zeit ins Land gehen, denn gerade starke Frauen stecken Rendezvous mit “Mr. Wrong” supergut weg und setzen sich hier nicht unter Druck. Ruck-Zuck geht es dann auf die Zielgerade Richtung 40. Geburtstag und häufig kommt in dieser Altersgruppe bei kinderlosen Frauen dann doch so etwas wie Panik auf.

Allerdings zu Unrecht, denn im Alter von 35 Jahren bis 45 Jahren bekommen heutzutage  viele Frauen ihr erstes Kind, das ist zwischenzeitlich ganz normal geworden. Vor Jahrzehnten war das noch anders, da galten Frauen schon mit 27 jungen Lenzen schon als “Spätgebärende”.

Traummann? Ist auch ein bißchen von der “Schicksals-Lotterie” abhängig

Was allerdings die Suche nach dem Traummann, mit dem man eine Familie gründen möchte, angeht: Hier spielt das Leben “Schicksals-Lotterie”. Entweder taucht er auf der Bildfläche auf oder eben nicht.

Einige Frauen, die die Suche frustriert, machen Abstriche an den Ansprüchen an den Zukünftigen und gründen auch schon mal mit dem “Mann B” eine Familie. Andere hingegen halten daran fest – beides ist legitim.

Und: Beide Varianten können schief gehen – so wie alles andere im Leben auch. Fakt ist, dass weibliche Kinderlosigkeit, deren Grund der fehlende Mann ist, in der Tat tragisch ist – Schauspielerin Andrea Sawatzki hat völlig Recht.

Lieber das Romantik-Date als die Überstunde!

Insofern der Tipp an all die Frauen, die definitiv ein Kind wollen und auf der Suche nach “Mr. Right” sind:

Entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für ein romantisches Date, als für die nächste Überstunde, gehen Sie eher mit Freundinnen aus, als dass Sie sich noch zusätzliche Arbeit auf den Schreibtisch schaufeln! Denn: Der Richtige wartet vielleicht schon darauf, in den nächsten Stunden in Ihr Leben zu treten!

Quelle: spiegel.de / Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopress

 

 

 

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Bikepacks mit Style: Coole Idee einer Berliner Gründerin begeistert Radfahrer!

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Als Anette Nischwitz ihr multifunktionales Bikepack – einen Rucksack, den man zugleich am Fahrrad anbringen kann – entwickelte, ging sie zunächst davon aus, mit ihrem Produkt eine eher jüngere Zielgruppe anzusprechen.

Aber weit gefehlt! Das praktische Utensil, das sich auf dem Rücken genauso gut macht wie am Fahrrad, fand bei allen Altersgruppen großen Anklang. Von Anfang an begeisterten sich Schüler genauso für die außergewöhnlichen Taschen wie Senioren.

Allen Nutzern der Modelle ist gemein, dass sie gerne mit dem Rad unterwegs sind und dabei Wert auf Praktikabilität der mitgeführten Tasche legen. Gefragt sind hier zudem Bequemlichkeit und Stauraum. Anette Nischwitz, selbst begeisterte Fahrradfahrerin, kennt das nur allzu gut aus eigener Erfahrung.

Rucksäcke von SPLEEN.berlin werden im Handumdrehen zu praktischen Bikepacks

Während ein Rucksack im Alltag zwar sehr praktisch ist, wird es schon schwieriger, ein solches Rucksackmodell auf dem Rad zu befestigen. Andersherum eignen sich die wenigsten Fahrradtaschen dazu, auf eine längere Wanderung im Grünen oder auf Wege, die man in der Stadt zu erledigen hat, mitgenommen zu werden.

Die stylishen Hybriden von SPLEEN.berlin – so der Name der Marke von Anette Nischwitz – sind jedoch im Handumdrehen als praktisches Utensil am Fahrrad verwendbar und lassen sich spielend leicht am „Drahtesel“ befestigen.

Dabei kommen sie mit verschiedenen multifunktionalen Features daher. Details wie ein Laptop-Fach, ein verstärkter Boden oder eine innenliegenden Flaschenhalterung wurden kreativ in einen an skandinavisches Design angelehnten Look integriert und sprechen so auch fashionaffine Kunden an.

Damit wurde eine echte Alternative für die urbane Mobilität geschaffen, die in Berlin – dem Sitz des Labels – besonders pulsiert.

Nach dem Meeting mit dem Rad ins Grüne – das Laptop sicher verstaut

Mit dem Equipment, wie SPLEEN.berlin es lokal in der deutschen Hauptstadt entwickelt und sowohl national als auch international anbietet, muss also die Überlegung „Erst mit dem Laptop zum Meeting und danach heim, das Fahrrad holen?“ nicht mehr angestellt werden.

Denn nach dem Business-Termin wird das Laptop einfach im Bikepack verstaut und am Rad befestigt. Für verschiedene Erledigungen braucht es hier also nur noch eine einzige Tasche.

Um diese an die Radfahrerin oder den Radfahrer zu bringen, ist Anette Nischwitz, die den Geschäftsalltag mittlerweile mit sechs Leuten – inklusive ihrem Mann Reinhard Diederich – stemmt, viel auf Märkten unterwegs.

Diese Begegnungen mit Menschen jedweder Couleur sind ihr wichtig. Nicht nur, dass man im Gespräch auch manchen Einblick in das Leben der Kunden erhält, nein: Auch die Rückmeldungen der Kunden im Zusammenhang mit den recyclebaren Taschen sind sehr wertvoll.

Herstellung in kleiner, feiner Manufaktur

Ihre Produkte lässt Anette Nischwitz, die das Schneiderhandwerk von der Pike auf gelernt und außerdem eine abgeschlossene Ausbildung als Mode-Direktrice hat, in einer kleinen, aber feinen polnischen Manufaktur herstellen.

Die Herstellungsstätte im Nachbarland, mit der co2-arme, kurze Transportwege möglich sind, wird komplett von Frauen geführt, zu denen die SPLEEN.berlin-Inhaberin und ihr Team durch die langjährige Zusammenarbeit ein sehr gutes Verhältnis haben. Eine faire und soziale Herstellung innerhalb Europas wird hier ganz klar gelebt und ist nicht nur ein bloßes Lippenbekenntnis.

Mobiles Leben mit intelligenten Produkten: SPLEEN will dahingehend expandieren

Dass die Manufaktur auch zukünftig durch Aufträge des Berliner Labels ausgelastet ist, darf angenommen werden. Denn das Label will expandieren. Geplant sind weitere Projekte im Zusammenhang mit allem, was sich bewegt oder was Menschen bewegen können.

Dass dies mehr und mehr gefragt ist, beweisen die SPLEEN.berlin-Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Ländern wie Dänemark oder Amerika, von denen viele über den Online-Shop kaufen. Das Bikepack ist hier der Renner, was nicht verwunderlich ist.

Denn Fahrradfahren ist bei Millionen Menschen weltweit beliebt – ganz gleich, ob man Stadt- oder Landbewohner ist.

Wo der eine vielleicht im Fahrradrucksack mehr Stauraum für den MAC braucht, benötigt der andere eher Platz für das Familien-Lunchpaket beim Waldausflug.

Upcycling mehr und mehr gefragt und längst keine Nische mehr

Zudem legen immer mehr Leute Wert auf nachhaltige Materialien und Upcycling. Auch hier punkten die Modelle der Mutter von drei Töchtern, denn sie sind zu 100 Prozent recyclebar und bestehen aus nachhaltigen Materialien – unter anderem aus upgecycelten PET-Flaschen.

So oder so: Anette Nischwitz hat mit ihrer Erfindung ein echtes Lieblingsprodukt für begeisterte Radler entwickelt und damit ins Schwarze getroffen. Das zeigt einmal mehr, welches kreative Potential sich hierzulande durch weibliche Gründerinnen entfaltet. Mehr davon!

Weitere Informationen zum SPLEEN.berlin-Team und dessen Projekte – darunter karitative Aktivitäten – erhalten Sie hier.

Copyright: SPLEEN.berlin

Zukunftsgeschenk für verwaisende Kinder: Journalistin produziert Familienhörbücher mit todkranken Eltern

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Dass Judith Grümmer (im Bild) einen feinen Draht zu kranken Menschen hat, bemerkte die ehemalige Journalistin und Deutschlandfunk-Moderatorin schon mit 21 Jahren, als sie für den Sender Hörfunk-Beiträge produzierte, in denen es um Patienten ging. Schnell arbeitete sie – die familiär früh mit dem Tod konfrontiert wurde – verstärkt an Themen, die mit der Palliativmedizin zu tun hatten.

Judith Grümmer spürte bei jedem Gespräch mit einem Sterbenskranken mehr, dass sie diesen Leuten eine Stimme geben will. Es gab unzählige Momente, in denen sich ihr Patienten öffneten und froh waren, sich etwas von der Seele reden zu können, was sie in ihrer Familie nicht aussprechen konnten.

Den Grundstein für die Familienhörbücher legte Judith Grümmer schon vor Jahren

Angst, Scham, Wut – einer fremden Zuhörenden kann man manchmal Gedanken anvertrauen, vor denen man die Liebsten verschonen möchte.

Die Erzählenden merkten schnell, dass die Hörfunkjournalistin immer spürte, wann das Mikrofon auszumachen ist. Der Typ “rasende Reporterin”, die begierig auf die nächste Schlagzeile lauert, war Judith Grümmer sowieso nie. Die Menschen, die sie in ihrer letzten Lebensphase traf – darunter viele junge Mütter und Väter – spürten das und öffneten sich ihr dafür umso mehr.

Nicht nur einmal fragte sich die Journalistin, wie es wohl wäre, wenn man ihr selbst die Diagnose einer unheilbaren Krankheit stellen würde und sie nur noch wenige Monate zu leben hätte. Für sie als Mutter von drei Söhnen war das eine furchtbare Vorstellung, so dass die Idee, todkranken Müttern und Vätern in Form von Audio-Aufnahmen Raum für ihre Erinnerungen an das zurückliegende Leben zu geben, über die Jahre Gestalt annahm.

Begeisterte Reaktionen auf Audio-Biographie

Zunächst arbeitete Judith Grümmer aber mit Senioren, indem sie deren Zeitzeugen-Erlebnisse aus den Kriegsjahren gegen Bezahlung aufnahm und ein Hörbuch daraus machte. In diese Produktionen flossen historische Ereignisse, die Bestandteil des Lebens der alten Leute waren, als separate Tonspuren ein, was jedem Hörbuch einen unverwechselbaren Charakter gab. Die Erzählenden staunten jedes Mal, was für eine Kraft so eine Audio-Biografie haben kann und waren begeistert.

Während dieser Zeit ließ Judith Grümmer allerdings die Idee, die Lebens-Geschichten von Palliativ-Patienten, die noch kleine und heranwachsende Kinder haben, zu dokumentieren und ihren somit eine eigene Stimme zu geben, nicht mehr los und so ging sie ab 2014 dazu über, die todkranken Müttern und Vätern selbst erzählen zu lassen – und aus diesen Originalton-Dokumenten Zukunftsgeschenke für deren bald verwaisende Kinder als Familienhörbuch zu produzieren.

Den Zugang zu diesen Menschen fand sie über einen Arzt, der ihre Idee unterstützte. Einfach war das nicht, da an ihr Projekt medizinische Kriterien geknüpft waren und sich auch eine wissenschaftliche und psychologische Begleitung erforderlich machte.

Namhafter Palliativ-Professor unterstützt das Projekt

Judith Grümmer stieß allerdings bei dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, auf offene Ohren und fand in ihm einen begeisterten Förderer ihrer Idee. Er sagte ihr seine Unterstützung zu, sobald sie eine Stiftung oder andere Geldgeber finden würde. 2017 sagte die RheinEnergieStiftung Familie eine dreijährige Anschubfinanzierung des Pilotprojekts zu.

Ab dem Zeitpunkt war dann die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikums Bonn an Bord. Hier wurden auch die wissenschaftlichen Begleitstudien durchgeführt, die klären sollten, welche Wirkung die audiobiografische Arbeit auf todkranke Mütter oder Väter mit noch kleinen Kindern hat. 

Hierzu ein Zitat von Prof. Dr. med. Lukas Radbruch:

Klinisch kann ich sagen, wir wissen, dass es hilft. Aber in den heutigen Zeiten muss man sowas auch belegen können, dass das tatsächliche eine gute Wirkung hat, weil wir natürlich erhoffen auf Dauer, dass irgendwann auch mal Krankenkassen die Kosten für sowas übernehmen.

Wir reden immer davon, dass Menschen letzte Dinge erledigen wollen. Und da gehört eben auch dazu, seine Lebensgeschichte festzuhalten.”

„Es gibt in der Palliativversorgung schon immer wieder auch Ideen, dass man die Lebensgeschichte auch nutzen kann als eine Ressource für Schwerstkranke, also dass man mit ihnen drüber sprechen kann, was in ihrem Leben wichtig war, dass die Rückbesinnung darauf extrem wichtig ist.

Ich bin ein großer Fan von Viktor Frankl, der irgendwann man gesagt hat, die meisten Menschen sehen ja nur die Stoppelfelder der Vergänglichkeit und nicht die vollen Scheunen der Vergangenheit.

Und die Lebensgeschichte, das sind die vollen Scheunen. Und wenn man darüber nachdenkt, was schon alles bisher passiert ist, also es gibt keinen Menschen, der nicht schon eine Geschichte hat, die es wert ist, erzählt zu werden und die es auch wert ist, dass man da zuhört.“

Im Herbst 2019 wurden dann unter der Leitung von Prof. Lukas Radbruch und Judith Grümmer weitere Hörfunkjournalisten für die Interviews mit Palliativpatienten und die Produktion der Familienhörbücher ausgebildet.

Um die Zukunft des Projektes auch nach Ende der ersten Anschubfinanzierung zu sichern und das therapiebegleitende Projekt aufgrund der steigenden Nachfrage bundesweit ausweiten zu können, machten sich nun auch Familien und Hinterbliebene ehemaliger Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer auf den Weg, um Finanzierungsmöglichkeiten für die aufwändige Arbeit zu finden.

Crowdfunding-Gelder konnten in Team und Technik investiert werden

Für eine Biografie-Arbeit, die nur von erfahrenen Profis und mit adäquater Technik gestemmt werden kann und die eine fundierten Ausbildung und psychologischen Begleitung erfordert. Im Frühjahr startete eine erste Crowdfunding-Kampagne zugunsten des unterdessen als gemeinnützig anerkannten Angebots. Diese stieß auf großes Interesse und brachte einen Erlös, der sofort in das Team und die Technik investiert wurde.

Judith Grümmer konnte nun mit ihrem Audiobiografie-Team damit beginnen, kontinuierlich Familienhörbücher mit schwerkranken Menschen zu produzieren. Hierfür laden sie ihre Interviewpartner zu sich ein, fahren zu ihnen oder das Ganze findet – vor allem jetzt in Corona-Zeiten – online statt. Die Interviews dauern oftmals mehrere Tage, abhängig auch vom gesundheitlichen Zustand der Patienten.

Wie schon damals bei der Produktion von Hörbüchern für Senioren, fließen in das Audio-Dokument zeitgeschichtliche Ereignisse im Leben der Patienten ein.

Feine Dramaturgie macht jedes Familienhörbuch zum individuellen Zukunftsgeschenk an die bald verwaisenden Kinder

Um eine feine Dramaturgie zu gestalten, werden Lieblingsmusiken der Patienten ebenso eingebunden wie auch zum Beispiel auf alte Nachrichtensendungen zurückgegriffen. Am Ende haben die Familien ein einzigartigen Tondokument, ein Hörbuch, das fast schon ein Klangkunstwerke ist, dramaturgisch gut durchgestaltet, sechs, zehn oder auch 15 Stunden lang – so wie dem jeweiligen Erzähler „der Schnabel gewachsen“ ist.

Ein Stück Zeitgeschichte und das ganz persönliche gelebte Leben. Das Kennenlernen des späteren Ehepartners ist ebenso ein Thema, wie die eigene Einschulung oder die Geburt der Kinder. Familienerlebnisse und Familientraditionen stehen rückblickend im Fokus und Glücksmomente, Krisenbewältigungen, Lebensansichten, aber nie Botschaften, die für die zurückbleibenden Angehörigen zu einer belastenden Aufgabe oder Verpflichtung werden könnten.

Judith Grümmer spürt hier die Umsetzung ihres frühen Wunsches, diesen Menschen eine Stimme zu geben, jedesmal hautnah. Denn wo vielen Sterbenskranken im häuslichen Umfeld die Worte fehlen, das Unbegreifliche verbal an Kinder und Angehörige zu kommunizieren, fließt es während der Arbeit am Familienhörbuch nur so aus den Patienten heraus. In diesen Stunden wird ein  Dokument für die Ewigkeit geschaffen.

So zum Beispiel das der jungen Mutter Sandra, die inzwischen verstorben ist und mit der engagierten Journalistin vor ihrem Tod ein Familienhörbuch für ihre Tochter und ihren Mann einspielte.

In diesem Familienhörbuch schwingt Leichtigkeit in ihrer Stimme mit, wenn sie aus ihrem Leben erzählt. Aufmunternd und klar richtet sie ihre Worte an die kleine Tochter, spricht von der Zukunft des Kindes und gemeinsamen Erlebnissen in der Familie. Die krebskranke Patientin beleuchtet in der Audioaufnahme auch ihren Aufenthalt auf der Palliativ-Station und spricht davon, wieviel Kraft ihr Kind und Ehemann in dieser Zeit gaben.

Für diese dürfte das Dokument von unschätzbarem Wert sein – ist doch die Verstorbene beim Abspielen des Hörbuchs ganz nah bei ihren Angehörigen und das zu jeder gewünschten Zeit und an jedem Ort.

Mittlerweile kommen die Anfragen für ein Familienhörbuch von unheilbar kranken  Patienten oder ihren Angehörigen sowohl aus dem gesamten Bundesgebiet, als auch aus dem Ausland.

Mit Judith Grümmer, die zwischenzeitlich eine gGmbH gegründet, schon um die vierzig Hörbücher produziert und ihren Job zugunsten der Vollzeit-Arbeit für ihr Herzensprojekt aufgegeben hat, engagieren sich fünf Tontechniker und sechs Autobiografen für die Familienhörbücher und garantieren deren professionelle Produktion. Immerhin erfordert die Fertigstellung eines einziges Familienhörbuch bis zu 100 Arbeitsstunden.

Mit an Bord sind zudem ein ehrenamtlicher Anwalt, ein ehrenamtlicher Datenschutzbeauftragter und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die sich um die Spenden kümmert – und immer mehr Menschen, die sich einfach berührt fühlen und sich dafür einsetzen, dass die wachsende Anzahl von Hörbuchproduktionen auch in Zukunft finanzierbar ist.

Apropos Spenden: Diese kommen von den unterschiedlichsten Leuten und sind mit den verschiedensten Tätigkeiten verbunden. So geht eine junge Frau den Hermannsweg und wirbt auf dieser Wanderung Spenden für Judith Grümmers Familienhörbücher ein.

Eine Kindergruppe aus dem Umfeld des Kindes einer betroffenen Familie verkauft Lavendelsäckchen, um den Erlös an das Projekt zu spenden. Und Familien, die schon ein Hörbuch haben, sammeln über die Sozialen Medien Spenden für weitere Hörbücher und für die Zukunft des Projektes.

Große namhafte Spender sind indes noch die Ausnahme, doch Judith Grümmer ist überzeugt davon, dass die Dinge ihren Lauf nehmen und die Produktion der Familienhörbücher wachsen und stetig mehr Bekanntheit erlangen wird. Zudem steht es für die Gründerin dieser Idee außer Frage, dass die Hörbücher der Patienten – wie bisher – immer kostenfrei sein müssen.

Zukünftig sähe sie ihr Projekt deshalb gern im Kostenkatalog der Krankenkassen angesiedelt. Wichtig ist ihr außerdem eine adäquate Organisationsstruktur. Das heißt, die Produktion eines Familienhörbuches sollte zukünftig ein Teil des therapiebegleitendes Angebots in der Palliativmedizin sein.

Sie freut sich darüber, dass schon jetzt viele Ärzte Interesse bekunden und Mediziner zukünftig herausfinden wollen, wie sich dieses außergewöhnliche Projekt auf die Kinder von Verstorbenen auswirkt.

Auch medial werden Judith Grümmer und ihr Team mehr und mehr wahrgenommen, verschiedene Medien berichteten bereits über sie.

Und nicht nur das: Das Museum für Sepulkalkultur (Friedhofskultur) in Kassel hat Audio-Dokumente aus Familienhörbüchern in seine Ausstellung integriert und kommuniziert  – im Zusammenhang mit verschiedenen Arten des Gedenkens  – diese einzigartige Idee an seine Besucher.

Somit wird das Projekt immer bekannter, was auch dazu führt, dass sich immer häufiger todkranke Menschen bei Judith Grümmer melden und gemeinsam mit ihr und ihrem Team ein Familienhörbuch aufnehmen wollen.

Um allen Anfragen gerecht zu werden, ist das Hörbuch-Team auch zukünftig auf Spenden angewiesen – sie sind das Rückgrat des gesamten Projektes.

Dass dieses weitergeführt und erhalten werden kann, wünscht man Judith Grümmer und ihrem Team von Herzen. Man wünscht es ihnen vor allem für jene, die viel zu früh gehen müssen und mit ihrem Ableben daran erinnern, wie endlich das Leben ist. Und wie schnell es von heute auf morgen vorbei sein kann!

Mehr Informationen zum Projekt Familienhörbuch finden Sie hier. Wer spenden möchte, kann das hierüber tun oder die Spende direkt auf folgendes Konto

Volksbank Köln Bonn eG
Stichwort Familienhörbuch gGmbH
DE52 3806 0186 4906 5620 10
BIC: GENODED1BRS

überweisen. Auch über die Facebook-Seite “Familienhörbuch” ist spenden möglich.

Copyright Foto: Fotografie Joachim Rieger, Köln

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Facebook startet Dating-Funktion in Europa

Online-Dating – es ist noch gar nicht so lange her, da war diese Art des Kennenlernens eine totale Nische. Paare, die das Web matchte, erfanden meist lieber eine Ausrede bei der Frage, woher sie sich kennen, statt offen zu sagen, dass das Internet Schicksal gespielt hat.

Heute ist von all dem nichts mehr geblieben. Partnersuche im Web ist genauso normal geworden, wie die Pirsch nach dem anderen Geschlecht in Diskotheken, Bars & Co.

Mit den großen Portalen wie parship, neu.de friendscout  und elitepartner, die so gut wie jeder kennt, zog auch Normalität in Sachen Online-Dating ein.

Dating jetzt auch auf Facebook möglich

Dass auf diesen Zweig irgendwann auch einmal der größte Social-Media-Player im Netz aufspringt, galt als gesetzt und nun ist es soweit: Facebook startet in Europa seine schon lange angekündigte Dating-Funktion.

Nutzer der Plattform, die `eh sehr viel Zeit in dem Netzwerk verbringen und Single sind, können nun also auch hier den Traummann oder die Traumfrau kennenlernen.

Laut einer dpa-Meldung soll das digitale Flirten ganz entspannt vonstatten gehen, Zitat:

“(…)Bei Facebook Dating können volljährige Nutzer ein separates Profil anlegen. Facebook schlägt dann potenzielle Partner vor – auf Grundlage der Angaben der Nutzer, aber auch des Wissens der Plattform über ihre Interessen und Aktivitäten.(…)Facebook-Freunde sind davon ausgenommen – außer man kennzeichnet jemanden von ihnen im Dating-Profil als «heimlichen Schwarm».

Auf diese Liste kann man bis zu neun Personen setzen. Davon erfahren die Nutzer dann nur, wenn es eine gegenseitige Übereinstimmung gibt. Um die Flirt-Funktion sicher zu gestalten, können bei Unterhaltungen zwischen den Nutzern keine Fotos oder Videos verschickt werden. Jeder könne einen anderen Nutzer blockieren oder melden, heißt es. F

acebook gibt Nutzern zugleich die Möglichkeit, Inhalte aus der konzerneigenen Fotoplattform Instagram einzubinden. Passend zur Corona-Krise bietet Facebook Treffen per Videokonferenz an. Betrugsversuche sollen geahndet werden

Daten zur Aktivität im Dating-Bereich könne Facebook auch dazu verwenden, die Werbeanzeigen anderswo auf der Plattform des Online-Netzwerks zu personalisieren, sagte Orseth.

Die Nutzer werden ausdrücklich aufgefordert, sich mit ihren realen Identitäten anzumelden und Facebook versichert, dass Betrugsversuche konsequent unterbunden werden sollen. Jeder Nutzerbeschwerde werde nachgegangen.

Zudem prüfe das Online-Netzwerk zum Beispiel proaktiv Profilbilder, um sicherzustellen, dass es dort keine Nacktfotos gebe.”

Klingt spannend! Nun bleibt abzuwarten, ob Facebook diese Funktion dauerhaft etablieren kann und Singles das Dating via Facebook auch rege nutzen.

Oder ob das Netzwerk eher – wie gehabt – eine Plattform für den Austausch mit Freunden und das Konsumieren von Nachrichten und Neuigkeiten bleibt.

Fakt ist: Für Singles bietet sich mit dieser Funktion eine Möglichkeit mehr, einen Partner kennenzulernen. Der Vorteil auf Facebook könnte vielleicht sein, dass man den Schwarm durch entsprechend gepostete Bilder im Vorab eher in authentischeren Situationen “kennenlernen” kann, als auf einem herkömmlichen Dating-Portal, wo sich die Leute oftmals künstlich, gelackt, etwas steif und seit neuestem sogar durch professionelle Unterstützer präsentieren.

Mal schauen, wann medial das erste Facebook-Paar präsentiert wird – allzulange dürfte das nicht dauern, Stichwort: Single-Dichte in Deutschland.

Bild / Recherche:

pexels.com / kaboompics / © dpa-infocom, dpa:201022-99-37551/2

 

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Für Handtaschen-Fans: Londoner Victoria & Albert Museum stellt die schönsten aus!

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Sie haben teilweise Geschichte geschrieben, sie stehen auf Wartelisten und manchmal werden sie einem auch kurzerhand geklaut: Handtaschen.

Manche von ihnen sind wahre Luxusobjekte, andere Modelle überstehen nicht mal die dritte Saison. Handtaschen gehören zum Alltagsbegleiter von so gut wie allen Frauen, sie sind so  individuell wie ihre Trägerinnen verschieden sind. Wo der einen das preiswerte Modell für 39,90 € reicht, greift die andere nach dem teuren Designer-Stück und lässt beim Kauf ihres Must-Haves mehrere Monatsgehälter da.

Frauen kramen immerhin 76 Tage ihres Lebens in Handtaschen

Selbst wissenschaftlich widmete man(n) sich diesem Utensil schon mehrfach, herausgekommen ist unter anderem die Tatsache, dass Frauen 76 (!) Tage ihres Lebens damit verbringen, in Handtaschen herumzukramen.

Das kann hinkommen und dieses Ritual verbindet sie alle: Arme Handtaschenträgerinnen und superreiche Handtaschenträgerinnen. Zu letzteren zählte Grace Kelly, nach der die berühmte Hermès-Handtasche benannt sein soll – die Kelly Bag. Solche und andere Handtaschen, die mit einer bestimmten Story verbunden sind, werden ab dem 21. November 2020 im berühmten Londoner Victoria & Albert Museum ausgestellt.

Ausstellung zeigt Taschen von Persönlichkeiten und Promis

Insgesamt werden 300 Exponate aus dem 16. Jahrhundert bis heute gezeigt. Darunter so geschichtsträchtige Taschen wie die Depechenbox von Winston Churchill. Aus der Jetzt-Zeit werden beispielsweise Design-Stücke von Kim Kardashian präsentiert.

Ein wahres Eldorado also für alle Frauen, die Taschen lieben oder/und ein Faible für ausgefallene Exponate haben.

Alle Infos zur Ausstellung, die den schlichten Titel “Bags – Inside Out” trägt, finden Sie hier.

Bildnachweis: pexels.com / Artem Beliaikin

Sparfüchsin trifft Lebemann – kann so eine Beziehung gut gehen?

Streitpunkt Geld. In vielen Beziehungen ist der schnöde Mammon fast ständig ein Thema. Zumeist dann, wenn die Ansichten der Partner hier weit auseinander driften.

Die Frage ist, ob eine Partnerschaft zwischen Menschen, die sehr unterschiedlich mit Geld umgehen, gut gehen kann? Die Antwort hierauf ist nicht einfach, wahrscheinlich wäre ein “Jein” richtig. Denn viele Frauen und Männer in Beziehungen arrangieren sich, manche aber trennen sich auch, wenn die Vorstellungen bezüglich der Ausgaben zu weit voneinander entfernt liegen.

Sparfüchsin und Lebemann: Im Alltag eine schwierige Konstellation

Prinzipiell gilt, dass eine Beziehung, in der der eine prasst und der andere spart, oftmals schwierig ist. Streit ist zumeist an der Tagesordnung, viele Spannungen belasten den Alltag.

Das äußert sich anfangs manchmal nur in Kleinigkeiten, die aber zu einem großen Streit ausarten können. Schon die Frage, ob man für eine Wanderung daheim ein Proviant vorbereitet (preiswert) oder sich unterwegs an der Tankstelle eindecken will (eher teuer), kann die Vorfreude auf den Ausflug trüben oder ihn auch gleich ins Wasser fallen lassen.

Bei manchen Paaren führt auch die Vorliebe zu Kulinarischem zu Zoff. Schon ein simples  Brot, an der SIE drei Tage essen kann und das IHM schon am nächsten Tag nicht mehr frisch genug ist, kann den Paarsegen schief hängen lassen.

Doch wie damit umgehen? Das ist sicher eine Typ-Frage. Der eine kann das ganz gut ab und beruhigt sich nach einem Streit ums Geld wieder, dem anderen wiederum setzen solche Auseinandersetzungen derartig zu, dass er die Partnerschaft eines Tages aufkündigt und sich jemandem zuwendet, der ähnlich tickt, Stichwort: “Gleich und gleich gesellt sich gern!”.

Geld und unterschiedliche Lebensziele haben Potential für stetige Auseinandersetzungen

Schwierig wird es, wenn die Lebensziele unterschiedlich sind und das Geld hierbei eine entscheidende Rolle spielt. Sprich: Hat die Sparfüchsin eine eigene Immobilie vor Augen, die irgendwann einmal vom Ersparten gekauft werden soll und ist mit einem Lebemann zusammen, der das Geld lieber in häufige Restaurantbesuche und Markenklamotten steckt, als etwas anzusparen, kann das zu einer Belastungsprobe für die Beziehung werden.

Vor allem dann, wenn sich hier auch noch unterschiedliche Interessen auftun, in die der schnöde Mammon wie von selbst reinspielt. Sprich: Wer beispielsweise ländlich lebt und sich nichts daraus macht, mal ein, zwei Monate nicht ins Restaurant zu gehen oder seine Klamotten nur alle paar Jahre neu kauft und mit Markensachen schon gar nichts anfangen kann, tickt ganz anders, als jemand, der zwar auch ländlich lebt, aber eine Vorliebe für teure Garderobe und häufige Restaurantbesuche hat.

Sind diese Leute dann auch noch ein Paar, kann es gut und gerne sein, dass die Beziehung nicht in die Jahre kommt und man sich vorher trennt.

Miteinander reden sollte stets die erste Option sein!

Was aber, wenn trotz allem die Liebe stärker ist? Nun: Dann kann nur das miteinander reden helfen. Reden, reden und nochmals reden. Man sollte zu zweit herausarbeiten, was einem wichtig ist und schauen, ob man auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Wenn der Partner vielleicht (noch) nicht die eigene Immobilie, auf die zu sparen es gilt, vor Augen hat, kann man als Sparfüchsin auch erst einmal einen Kompromiss eingehen und sich mit IHM zum Beispiel erst einmal darauf einigen, dass überhaupt etwas gespart wird. Wofür – das kann man später immer noch diskutieren, zumal ER bis dahin vielleicht ja eine andere Meinung zur eigenen Immobilie hat (Stichwort: wachsender Wohnraummangel).

Eine gute Sache ist auch das Führen eines Haushaltsbuches. Und zwar nicht jeden Monat, denn das halten die wenigsten Leute durch, sondern einfach erst einmal für vier Wochen. Dort werden in dieser Zeit alle anfallenden Kosten und ausgegebenes Geld über den Monat eingetragen. So sehen beide am Monatsende, wo die Geldfallen liegen und wo gegebenenfalls noch Spar-Potential rauszuholen ist.

Aber Achtung: Das tückische an der Konstellation “Sparfüchsin versus Lebemann” ist ja gerade, dass beide unterschiedliche Bezüge zum Thema Ausgaben haben. Hier lohnt es sich, dass jeweils beide sich an die Ansicht des anderen annähern. Und vielleicht auch auf die Art des Partners einlassen.

Kompromisse sind nötig

Sprich: Sind dem Lebemann Restaurantbesuche wichtig, sollte man das nicht kappen wollen, sondern sich gemeinsam einen Zeitrahmen stecken, in dem man eine Gaststätte gemeinsam besucht. Vielleicht wählt die Location dann die Sparfüchsin aus und freut sich dann auf den gemeinsamen Abend? Einmal im Monat oder einmal alle acht Wochen wäre eine Hausnummer, auf die man sich einigen könnte, wenn bislang fast jede Woche ein Restaurantbesuch auf der Tagesordnung stand, der aber zu sehr ins Geld geht.

Im Gegenzug sollte dem Lebemann beispielsweise das selbst vorbereitete Proviant für einen Ausflug schmackhaft gemacht werden, so dass er die Finger von der teuren Selbstversorgung unterwegs lässt.

So oder ähnlich könnten zumindest Kompromisse aussehen, wenn in Sachen Geld die Ansichten in einer Beziehungen gar zu weit auseinandergehen.

Natürlich muss das nicht funktionieren und das Finanzielle dürfte ein Grund für viele, viele Trennungen von Paaren sein.

Sich auf die Sichtweise des anderen einlassen

Wenn aber trotz allem die Liebe überwiegt, sollten Versuche, wie die aufgeführten Beispiele, von denen es noch viele ähnliche mehr gibt, definitiv in Angriff genommen werden, um das Thema Geld in der Partnerschaft anders zu händeln.

Erst dann kann die Entscheidung für “hopp” oder “top” fallen – so wie oftmals auf dem Parkett des großen Geldes auch…!

Bildnachweis: pexels.com / Ketut Subiyanto

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Von wegen Rocker-Rente: Der Boss legt wieder eine neue Scheibe vor!

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71 Jahre und kein bißchen leise: Das kann man von Bruce Springsteen voller Überzeugung sagen. Während andere sich in diesem Alter dem Pensionsdasein hingeben oder mit diversen Zipperlein beim Arzt sitzen, ist der Boss fit wie eh und je und auch musikalisch wie gehabt in Topform.

“Letter to you” ist das 20. Studioalbum vom Boss

Am 23. Oktober 2020 bringt der US-Amerikaner sein neues Album heraus. Es heißt “Letter to You” und ist das 20. Studioalbum des “Born-in-the-USA”-Sängers.

Aufgrund des Titels wurde medial schon viel spekuliert, was wohl der Hintergrund dieser drei Worte sein mag. Man vermutete sowohl eine politische Botschaft als auch eine Message mit einem emotionalen Liebes-Hintergrund. Doch beides davon trifft nicht zu, denn kommunikativ richtet sich Springsteen an seine “Zweitfamilie”, seine Band.

Auf spiegel.de ist das am 18. Oktober 2020 wie folgt zusammengefasst:

“(…)Denn der “Letter to You”, den Springsteen nun am 23. Oktober veröffentlicht, ist vor allem ein Brief an sein jüngeres Selbst – und eine Hommage an seine zur Familie gewachsene Livebegleitung, die E Street Band, mit der er erstmals seit “Born in the U.S.A.” (1984) ein komplettes Album live im Studio eingespielt hat.(…)”

Klingt nachvollziehbar! Vor allem weil Bruce Springsteen mit seiner E Street Band schon viele Jahrzehnte arbeitet und tourt und eine Hommage an selbige wahrscheinlich schon überfällig war.

Wer sich den Song “Letter for You” schon jetzt auf Spotify anhören will, kann das hier tun – es ist der gewohnt satte Springsteen-Sound, der seit so langer Zeit einfach unverwechselbar ist und jeden Fan in Verzückung versetzen dürfte.

Bruce Springsteen bald wieder auf Tournee in Europa?

Bleibt zu hoffen, dass der Boss bald auch wieder eine Europa-Tournee anpeilt, denn diesen Ausnahmekünstler live zu erleben, ist ein Act für sich – man kann es nicht beschreiben, sondern muss dabei gewesen sein.

Wer es noch nicht war, dem ist ein Springsteen-Konzert wärmstens zu empfehlen.

Die einschlägigen Ticketportale halten Interessierte übrigens per Newsletter auf dem Laufenden und informieren, wann Konzerttermine vom Boss verfügbar sind.

Einfach im Web recherchieren und dann: Ticket reservieren.

Wer mag, liest vorher noch Springsteens Autobiografie, die einen überaus privaten Einblick in sein Leben und seine Karriere gibt und zudem total unterhaltsam ist. Und irgendwann wird es dann live wieder heißen: The Show must go on!

Bildnachweis / Photocredit: Danny Clinch / shorefire.com – Columbia Records

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Trennung von der besten Freundin – wie damit umgehen?

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Trennen sich beste Freundinnen, gibt es eigentlich nur drei Gründe, die zum Cut führen. Zum einen ist es das “Sich-nichts-mehr-zusagen-haben”. Man hat sich auseinandergelebt und mit der Zeit derartig unterschiedliche Leben/Sichtweisen/Ansichten oder Hobbys, dass die Freundschaft sich nicht mehr mit der alten Binsenweisheit “Gegensätze ziehen sich an” gestalten lässt.

Trennung von der besten Freundin – es gibt zumeist nur wenige Gründe

Zum anderen kann sich ein Cut vollziehen, wenn einen die Freundin mit dem eigenen Partner betrügt oder aber sich den lange angehimmelten Schwarm angelt.

Als dritte Möglichkeit kommt noch die gesellschaftlich/politische Lage ins Spiel. Nicht umsonst schreiben Medien seit Jahren, dass sich die Spaltung der Gesellschaft bis in Familien und Freundschaften frisst.

Großartige weitere Gründe, die zu einem Ende der Freundschaft führen, gibt es eigentlich kaum. Die aufgezählten dürften die Liste beim Schlussmachen mit “der Besten” anführen.

An und für sich ist eine Trennung unter Freundinnen gar nicht mal so viel anders, als die Trennung von einem geliebten Partner. Wie in der Beziehung auch, kommt es darauf an, ob man der Part ist, der Schluss macht oder jener, mit dem Schluss gemacht wird.

Ende einer Freundschaft oft schlimmer als Liebeskummer

Egal wie: Der Schmerz, eine gute oder sogar die beste Freundin zu verlieren, ist zumeist höllischer, als das Ende einer Liebesbeziehung mit einem Mann. Nicht umsonst gibt es den geflügelten Spruch: “Männer kommen und gehen, Freundinnen bleiben”.

Nun ist aber das Leben leider kein Wunschkonzert und längst nicht jede Freundin bleibt. Das ist klar und die meisten Frauen werden in ihrem Leben abschnittsweise gute Freundinnen gehabt haben, von denen die eine oder andere keine Rolle mehr spielt. Aber was, wenn die beste Freundin Schluss macht?

Oder man selbst einen Schlußstrich unter die Verbindung zu der langjährigen Freundin machen möchte? Nun – wichtig ist zunächst die Akzeptanz, egal ob man selbst Schluss macht oder diejenige ist, die “verlassen” wird – wie man es gut und gerne nennen kann.

Neben der eigenen Akzeptanz der Situation, dürfte wohl die Ehrlichkeit gleich der nächste Punkt sein, der in einer Trennungssituation im Zusammenhang mit der besten Freundin extrem wichtig ist. Sprich: Man sollte unbedingt mit der bislang besten Freundin darüber reden, dass man sich in der Freundschaft nicht mehr wohlfühlt. Oder es ansprechen, wenn man merkt, die Freundin zieht sich irgendwie zurück.

Die Freundschaft auslaufen lassen – gar nicht mal so selten

Ist man in der Situation, dass man selbst diejenige ist, mit der “die Beste” sich nicht mehr wohlfühlt, ist es wichtig, diese Information zu bekommen. Und hier liegt – eigentlich wie in manchen Paar-Beziehungen auch – der Hase im Pfeffer.

Denn auch Frauen sind oftmals nicht ehrlich und lassen die Freundschaft auslaufen. Meist beginnt es mit der Abnahme der bis dato täglichen Telefonate. Die Telefon-Talks werden seltener, ebenso die Treffen. Das alles passiert schleichend und ist für die jeweils andere Freundin zunächst gar nicht gleich ersichtlich. Hat diese womöglich noch einen ausgefüllten stressigen Alltag, wird sie lange nicht drauf kommen, dass sich was verändert hat. Sie wird – Stichwort: Bauchgefühl! – wahrscheinlich nur unterschwellig wahrnehmen, dass irgendwas nicht stimmt.

Bis es dann diesen einen Moment gibt, der alles verändert.

Irgendwann kommt der “eine Moment”

Sei es, weil die beste Freundin ihren Frust ablässt und in einem Gespräch, Telefonat oder in Form von digitalen Nachrichten, alles rauslässt, was sie stört oder weil einfach keine Reaktion mehr auf eine Nachricht kommt (die wohl fieseste Variante beim Schlußmachen unter Freundinnen!).

Wird man tatsächlich auf diese fiese Tour ausgeknockt, sollte man auf eine Erklärung pochen. Und SIE anrufen, notfalls mit unterdrückter oder fremder Nummer. Meist bekommt man dann schon eine Aussage, weil die einstige Freundin so perplex ist, dass sie sich überrumpelt fühlt und redet.

Klappt das nicht und man bleibt stummgeschaltet, sollte man mit anderen guten Freunden oder/und der Familie über diese Situation reden. Nicht selten ist es ja so, dass man im eigenen Leben “betriebsblind” ist und für manches gar keine Antennen mehr hat.

Außenstehende können hier oftmals objektiver urteilen und einem Denkanstöße geben, die einem selbst vielleicht nie in den Sinn gekommen wären.

Hat man die Signale vielleicht übersehen?

“Hast Du denn nicht gemerkt, wie sie reagiert hat, als Du von diesem oder jenem sprachst?” könnte beispielsweise ein Satz aus dem eigenen persönlichen Umfeld sein, der zum Nachdenken anregen kann. Vielleicht hat ja die einstige “Beste” im Zusammenhang mit dem aktuellen (politischen) Zeitgeschehen eine so gegenteilige Ansicht, als man selbst, dass es ihr unmöglich scheint, mit einer Frau befreundet zu sein, die ganz anders denkt?

Oder aber die Lebenswelten der einstigen Freundinnen haben sich so exorbitant in verschiedene Richtungen entwickelt, dass das Interesse nicht mehr da ist und die eine die andere im Schweigen zurücklässt? Weil sie den Lebensstil der Freundin ablehnt oder ihre Interessen sich fundamental geändert haben? Gerade in Freundschaften die sich aus der Distanz als Fern-Freundschaft gestalten, passiert sowas nicht selten.

Nicht immer bekommt man eine (ehrliche) Antwort, warum einem die Freundschaft (innerlich) gekündigt wurde. Oft ist man dazu verdammt, alleine nach Antworten zu suchen. Das kann sich übrigens ähnlich anfühlen, wie ein Liebeskummer, denn die Emotionen sind gleich. Egal, ob ein Mann geht oder die beste Freundin: Der Schmerz ist da. Oft mit voller Wucht und ganz gewaltig. Er potenziert sich freilich noch, wenn man ohne richtige Ansage, was eigentlich los ist, zurückbleibt. Ganz klar.

Auch dieser Schmerz vergeht

Doch wie bei einem Liebeskummer auch, vergeht dieser Schmerz. Es kann vielleicht sein, dass er ein wenig länger andauert, als der Herzschmerz beim Liebeskummer, aber er wird irgendwann weniger. Die Erinnerungen verblassen und zumeist treten auch neue Leute und neue Freundschaften ins eigene Leben.

Man sollte deshalb mit dem Schluß machen einer einst guten Freundin nicht ewig hadern.

Das ist sicher extrem schwer umzusetzen, aber doch möglich.

Ehrlichkeit ist Trumpf: Auch bei der Trennung von der besten Freundin

Und wenn man selbst diejenige ist, die eine Freundschaft beenden will? Nun – wie aus dem voran gegangenem Text schon hervorgeht: Sich wegschleichen gilt nicht! Eine ehrliche Ansage ist das A und O und zudem auch guter Stil.

Auch wenn einem das schwerfällt! Aber hier Ehrlichkeit walten zu lassen, ist einfach eine Frage des Respekts.

Wahren Sie ihn. Denn: Nicht umsonst waren sie mit der Person, von der sie nun Abschied nehmen möchten, mal befreundet.

Es ist tatsächlich eine Frage des Anstands…!

Einen weiteren lesenswerten Artikel dazu finden Sie hier.

Bildnachweis: pexels.com / Keenan Constance
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Mega-Trend “ausleihen” – Die Bohrmaschine kommt im Norden aus der Box!

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Samstagnachmittag bei IKEA: Man (FRAU) hat sich diese superschöne Bücherwand für`s Home-Office oder das Wohnzimmer ausgesucht, nach Hause transportiert und kann es nun kaum erwarten, dass das gute Stück das Zuhause ein bißchen schöner macht.

Wer als Frau handwerklich nicht begabt ist, wird in solchen Situationen den Partner, den guten Kumpel oder den Bruder bitten, das Möbelstück aufzubauen. Die meisten Männer (die beim Einkauf selber manchmal ja schon sehr genervt sind…) machen das gerne und haben auch das entsprechende handwerkliche Geschick.

Bohrmaschine & Co.: Nicht unbedingt in vielen Haushalten vertreten

Oftmals aber fehlt es an Werkzeug. Vor allem Frauen dürften wohl eher weniger die Bohrmaschine, eine elektrische  Säge oder den Schlagschrauber im Haus haben. Auch viele Männer haben selten benötigte Werkzeuge oft nicht im heimischen Werkzeugkasten parat.

Da kommt die Idee eines jungen Startups, das in Hamburg Boxen mit Werkzeug aufgestellt hat, gerade recht! In diesen Boxen lagert so ziemlich alles, was man daheim zum Möbelaufbau oder zum Werkeln am Gartenhäuschen benötigt und wird dem geneigten Großstädter zum Verleih angeboten. Eine Variante, die sich in anderen Bereichen schon zum Mega-Trend entwickelt hat, Stichwort: Carsharing, Kleidertausch-Projekte und so weiter.

Das Ganze funktioniert via App. Diese runterladen, Werkzeug aussuchen und reservieren, zur Box fahren, diese per App öffnen und das benötigte Werkzeug ausleihen. Rund um die Uhr.

Neuer Schub für coole Heimwerkerprojekte

Ein solcher Service dürfte so manchem Heimwerker-Projekt den nötigen Schub geben und sei es auch nur durch den Anstoß der einen oder anderen Frau, die daheim in Sachen Mobiliar Tapetenwechsel braucht und ihre “bessere Hälfte” zum Hand- und Heimwerken animiert.

Bislang ist die Dienstleistung namens “kurts” nur in Hamburg verfügbar – an verschiedenen Standorten. Weitere Standorte im hohen Norden sind in Planung. Allerdings: Diese Idee sollte bundesweit Schule machen!

Denn: Handwerken und Geld sparen – das ist eine tolle Symbiose. Zumal interessant ist, wie hoch (oder niedrig) die durchschnittliche Nutzzeit einer Bohmaschine im ganzen Leben ist.

16 Minuten Nutzzeit – da ist leihen attraktiver!

Ganze 16 Minuten, wie man in der Online-Ausgabe vom HAMBURGER ABENDBLATT, das das Unternehmen in einem Beitrag vorstellte, erfährt.

Zu wenig, um sich so ein Gerät neu zu kaufen. Dann lieber leihen in der Box!

Recherche-Nachweis: abendblatt.de

Bildnachweis: pexels.com / Toni Friedemann

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