Beziehungen: Nachsicht erhöht den Harmoniefaktor!

Ein Gastbeitrag von Manuela.

ER lässt seine Klamotten – vorzugsweise Socken – einfach irgendwo herumliegen und SIE hat die Marotte, Schokoladenverpackungen für die gelbe Tonne erstmal irgendwo in der Küche zu deponieren, statt sie gleich ordnungsgemäß zu entsorgen.

Szenarien, die so oder ähnlich wohl in jeder Beziehung auftreten. Zoff liegt dann meist in der Luft – aber das muss eigentlich gar nicht sein! Selbst, wenn die oben geschilderten oder ähnlichen Marotten wieder und wieder auftreten, sollten Frauen und Männer in einer Paarbeziehung diese akzeptieren.

Denn: beginnt der eine erstmal damit, sich über eine Nichtigkeit nicht aufzuregen, sondern wird ohne große Worte aktiv, wird der andere im Gegenzug das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch tun.

So schleichen sich dann auch Angewohnheiten ein, aber solche, die keinen Streit auslösen.

Warum nicht seine Socken einfach aufheben?

Ein Beispiel:

ratzt ER abends auf der Couch ein und hat vorher noch seine Socken auf dem Wohnzimmerteppich verstreut, bricht SIE sich keinen Zacken aus der Krone, wenn sie diese einfach aufhebt und in die Schmutzwäsche wirft.

Die Wahrscheinlichkeit ist zudem hoch, dass ER sich auf einem anderen Gebiet revanchiert – und so zum Beispiel die Schokoladenverpackung, die von ihr noch in der Küche rumliegt, in den dafür vorgesehenen Behälter bugsiert.

Natürlich ist es nur ein Beispiel von vielen, aber es ist MEIN Beispiel, aus MEINER Beziehung.

Mein Partner und ich haben – ehrlich gesagt – kaum noch Streit wegen irgendwelcher Nichtigkeiten, denn so wie in dem Socken/Schokopapier-Beispiel verfahren wir auch mit anderen Kleinigkeiten, die im Alltag schnell den ultimativen Nerv-Faktor erlangen können.

Wenn ich deshalb in irgendwelchen Frauenforen lese, dass diese Art Marotten in anderen Beziehungen kontinuierlich den Haussegen schief hängen lassen, kann ich nur müde lachen.

Mit den Jahren kommt die Entspanntheit

Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich Ü-40 bin, genauer gesagt: Mitte Vierzig. Mit Anfang Zwanzig hätte ich sowas wahrscheinlich eher nicht so locker gesehen, aber mittlerweile bin ich da mega-entspannt.

Ich merke, mir fällt bei solchen Nichtigkeiten, die ich mal eben für meinen Partner erledige, kein Zacken aus der Krone und mein Selbstbewusstsein leidet auch nicht. Warum sich also den Beziehungsstress wegen irgendwelcher Ticks antun? Ich selbst habe sie ja auch (die Ticks) und mein Partner reagiert damit auf seine Art. Indem er regelmäßig für mich die gelbe Tonne ansteuert.

Klingt alles – hier so runtergeschrieben – natürlich eher unromantisch, aber derart entspannt mit solchen Angelegenheiten umzugehen, zahlt sich für die Beziehung aus! Zumindest in meiner.

Warum soll ich also diese Erfahrung nicht weitergeben?! Denn: Beziehungsstress war gestern, irgendwann kommt man in das Alter, wo man (FRAU) einfach entspannter wird.

Ob es die Lebensjahre sind oder nicht, sei mal dahingestellt.

Bildnachweis: pexels.com

Autor: Frauenboulevard

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