Freitag, 3. Dezember, 2021

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Gänsehaut-Kino: 4 Filme, nach denen man sich nicht mehr in den Wald traut

Wem der Wald schon immer suspekt war, weil er ihn als schummerig, ein wenig düster und irgendwie unheimlich empfindet, der wird ihm wohl erstmal fern bleiben, wenn er einen oder mehrere von den Thrillern gesehen hat, die in Sachen Wald die Nerven kitzeln.

Letzteres – der Nervenkitzel – ist es aber auch, der selbst ängstliche Naturen dazu verleitet, sich einen Gruselschocker anzuschauen. Aus dem wohligen Gefühl heraus, dass es eben doch nur ein Film ist.

Viele Thriller spielen im Wald

Dennoch prägen sich manche Streifen derartig ein, dass man beim nächsten Besuch im Wald schnell an sie erinnert wird.

Wir stellen 4 Grusel-Thriller vor, nach deren Genuss die eine oder andere Frau einen Ausflug in den Wald garantiert erst mal meidet…! Die sich aber anzuschauen lohnen, eben weil sie das berühmte Gänsehaut-Feeling hervorrufen.

Los gehts:

1. The Ritual

Eine Männerclique auf Outdoor-Trip, die beschließt, statt über karge Berge zu gehen, eine Abkürzung durch den Wald zu nehmen. Das ist die Ausgangssituation des Netflix-Streifens „The Ritual“. Die vier Freunde, die aus dem traurigen Anlass des Todes ihres Kumpels regelmäßig zusammenkommen, um dem Freund zu gedenken, geraten während ihrer Tour durch den Wald auf einen wahren Horrortrip, bei dem der Tod allgegenwärtig ist.

Für wohlige Gruselmomente sorgen vor allem die gekonnten Naturaufnahmen, die den Wald bizarr, abstoßend und gruselig wirken lassen. Gut möglich, dass, wer für das Wochenende ein lauschiges, einsames Waldhaus gebucht hat, schon aufgrund dieser großartigen Kameraführung, die den Ort des Geschehens in düsteres Licht taucht und für viele Schockmomente sorgt, sein Vorhaben aufgrund der Bilder in dem spannenden Streifen absagt.

Film spielt in schwedischen Wäldern

In dem Film, der in den Wäldern Schwedens spielt, müssen sich die Männer etlichen gruseligen Herausforderungen stellen und nicht alle werden das anfangs so harmlose Abenteuer überleben. Mehr soll aber nicht aus dem Nähkästchen geplaudert werden, es gilt: Anschauen!

Infos und Streaming über netflix.com

2. Das Geheimnis des Totenwaldes

In den Wald gehen und einfach erschossen werden? Was unglaubwürdig, ungeheuerlich und absolut absurd klingt, ist so tatsächlich passiert. Sogar in Deutschland. Zwei Pärchen wurden jeweils einfach so erschossen, als sie Zeit im Wald verbrachten. Schauplatz dieser Grausamkeiten war jeweils die Göhrde, ein Staatsforst in Norddeutschland. Warum die beiden Paare ermordet wurden, konnte nie abschließend geklärt und ein Täter nie dingfest gemacht werden.

Dringend tatverdächtig war jedoch ein nebulöser Friedhofsgärtner, in dessen einstigem Haus man – viele Jahre nach seinem Selbstmord – die Überreste einer 1989 spurlos verschwundenen Frau fand. Diese Vermisste war die einstige Unternehmergattin Birgit Meier, die den Gärtner, Kurt-Werner Wichmann, flüchtig gekannt haben soll.

Ihrem Bruder, dem ehemaligen Chef des Landeskriminalamtes Hamburg, ist es zu verdanken, dass die Ermittlungen nach so vielen Jahren wieder aufgenommen und die Überreste der Frau gefunden wurden. Friedhofsgärtner Wichmann gilt bis heute der Göhrde-Doppelmorde als tatverdächtig.

Grusel-Momente bei Doku nach wahren Begebenheiten

Aus diesem grausamen Fall haben Drehbuchschreiber einen Mehrteiler fürs Erste Deutsche Fernsehen gemacht – „Das Geheimnis des Totenwaldes“. Aktuell ist der Film noch in der ARD-Mediathek zu sehen und sorgt für etliche Grusel-Momente. Sehens- und hörenswert sind in diesem Zusammenhang auch die ARD-Doku über die damaligen Geschehnisse, sowie der NDR Podcast zu dem Fall. Zudem wird in Foren wie Allmystery heftig über diese Verbrechen diskutiert, was auf alle Fälle interessant ist.

Wer den Streifen gesehen hat, kurz danach in den Wald geht und an die Göhrde-Morde denkt, wird mit Sicherheit ein wenig Unbehagen nicht abschütteln können. Die Göhrde selbst dürfte deshalb bis heute von etlichen Leuten gemieden werden.

Fazit zu der ARD-Verfilmung: Daumen hoch! Im Gegensatz zu anderen Streifen aus dem Hause der Öffentlich-Rechtlichen ist den Machern hier ein Meisterstück gelungen, das sich anzuschauen lohnt.

3. Prey

Für Fans der Sächsischen Schweiz, denen die eine oder andere Szene in Grusel-Schockern noch lange im Gedächtnis bleibt, könnte der nächste Besuch in dem sächsischen Nationalpark mit einem mulmigen Gefühl verbunden sein.

Denn der Thriller „Prey“ – eine deutsche Produktion, die auf Netflix zu sehen ist – wurde genau hier gedreht.

Er handelt von einer Gruppe junger Männer, die eine Waldwanderung mit Outdooraktivitäten als Junggesellenabschied zelebrieren. Doch der Männerspaß wird schnell zum Horror, als Schüsse zu hören sind. Denkt die Truppe anfangs noch an einen Jäger, wird schnell klar, dass mitnichten selbiger im Spiel ist, sondern jemand gezielt Jagd auf sie macht.

Männerausflug wird zum Horrortrip

Der Ausflug wird rasch zum Horrortrip und ähnlich wie bei „The Ritual“ sorgen geschickte Kameraeffekte für gruselig-schaurige Aufnahmen vom Wald, in dem das unbekannte Böse sein Unwesen treibt. Auch in diesem Thriller wird ein harmloser Trip, der allerdings reinweg am Tag spielt – ohne Nachtaufnahmen – zum reinsten Horror, einhergehend mit dem Tod.

Allzuviel sei nicht verraten, nur soviel: Ein guter Tipp für Fans von Grusel-Thrillern, die den Nervenkitzel im Zusammenhang mit Wäldern suchen, ist der Film allemal. Auch er ist auf netflix.com zu sehen.

4. The Blair Wicht Project

Wohl DER Klassiker unter den Horrorfilmen, die im Wald spielen, schlechthin! Noch vor der 2000er-Jahrtausendwende gedreht, ist es ein Streifen, den man sich immer wieder ansehen und – vor allem! – sich dabei stets aufs Neue gruseln kann.

Wer ihn kennt, weiß, was einen erwartet, wenn man ihn anschaut und wer ihn noch nicht kennt und eine Vorliebe für „Gruseln und Wald“ hat, sollte ihn sich unbedingt einmal anschauen.

Wie in vielen anderen Filmen ähnlicher Machart auch, handelt es sich in dem Streifen um eine Gruppe junger Menschen, die in den Wald geht und Unheimliches erlebt. Der Hintergrund von „Blair Witch Project“ ist, dass der Film viele Leute am Anfang hat glauben lassen, dass es sich um ein Reality Project handelt, da aus PR-Gründen anfangs die Meldung kolportiert wurde, dass einige Studenten zusammen in die Wälder von Burkittsville  (USA) gegangen sind, um dort dem Mythos der Hexe von Blair nachzuspüren.

PR-Hype im Vorfeld

Man lancierte die Meldung, dass die Handkameras, mit denen die jungen Leute ausgestattet waren, später gefunden wurden, während die Gruppe verschollen blieb. Die gruseligen Thriller-Momente, die man auf den Kameras, die dann der Öffentlichkeit präsentiert wurden, fand, sollen der Grund für reale Horror-Erlebnisse gewesen sein.

Das war ein gekonnter Marketing-Coup, der das Interesse an dem Film natürlich schürte. Doch auch wenn schnell bekannt wurde, dass die amateurhafte Inszenierung zum Film gehörte, so tut das dem Gänsehaut-Feeling, das der Streifen bietet, absolut keinen Abbruch.

Viele Leute, die „The Blair Witch Project“ zum ersten oder zum wiederholten Male sehen, dürften sich im Anschluss so sehr gruseln, dass sie – sofern sie den Film im Schlafzimmer schauen – froh sein dürften, die Bettdecke über sich ziehen zu können. Einen Waldtrip dürften wohl die wenigsten im Anschluss an das Horror-Film-Erlebniss planen….

Schauriges Gruseln bei DEM Thriller-Klassiker schlechthin

Das wohl gruseligste an dem Streifen ist sicher die Tatsache, dass weder ein Gruselwesen hinter den Bäumen hervorspringt, noch irgendwelche Schüsse unbekannter Herkunft durch das Gebiet peitschen. Nein: Subtile Gänsehauteffekte, die von bestimmten Kameraeinstellungen und Geräuschen herrühren, machen hier den superspannenden Thriller-Effekt aus. Dieser löst auch das schaurige Gruseln beim Anschauen aus.

Abschließend kann man sagen, dass wohl „The Blair Witch Project“ eine Art Mutter aller Wald-Horrofilme und in diesem Zusammenhang wohl auch der bekannteste Streifen ist.

Sehenswert sind die aufgeführte Filme natürlich alle. Vor allem für Leute, die sich gezielt und gern – und natürlich ohne Risiken – gruseln wollen. Und wann geht das besser, als in der aktuellen Herbst-/Winterzeit, die mit ihren dämmerig-dunklen Tages- und Abendstunden geradezu einlädt, sich gepflegt zu gruseln? Eben!

Gruseln im Wald hat was…!

Insofern bleibt nur ein toller Thriller-Genuss zu wünschen! Und einen gewissen Gänsehaut-Effekt beim nächsten Waldausflug. Dass der auch zelebriert werden darf, ist klar. Zumal die Wahrscheinlichkeit, dass man im nächsten Wald erschossen oder von Gruselwesen heimgesucht wird, gegen Null tendieren dürfte!

Bildnachweis: stock.adobe.com / schulzfoto

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