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Supermarkt

Gelegentlich erinnere ich mich wehmütig daran, wie ich jeden Donnerstag nach Feierabend auf dem Heimweg meinen Lieblings-Supermarkt besuchte – einen schlampigen Laden voller unaufgeräumter Ecken, auch wegen der überall herumstehenden Wühlkörbe, die ihren Namen zu Recht trugen. Regelmäßig tappte man versehentlich in eine Milchpfütze oder Saft, den jemand auf dem Gang verschüttet hatte, oder hüpfte elegant drüber weg. Und mehr als einmal griff ich ins Regal und bekam eine aufgerissene Packung mit Schokoriegeln zu fassen, die jemand achtlos wieder nach hinten gestopft hatte.

Dieser Supermarkt war groß und unübersichtlich, und man konnte sich darauf verlassen, dass in einem der Gänge eine Glühbirne fehlte, was dem Ganzen einen heimeligen Touch verlieh. Bei Dämmerlicht sehe ich wirklich gut aus. Das dachte wohl auch der Manager des Ladens, denn wohin ich ging, da war er auch und beobachtete mich. Ich habe bis heute keine Ahnung, ob er mich für attraktiv oder eine Ladendiebin hielt.

Entspannt für die ganze Woche einkaufen – damals war`s!

In diesem Laden, der von der Waschmaschine bis zum Hartweizengrieß alles führte, erledigte ich meinen Einkauf für die ganze Woche, schob entspannt den Wagen durch die Gänge, vertrieb mir am Wühltisch die Zeit, gab immer mehr aus, als ich eigentlich wollte, und fuhr dann zufrieden nachhause.

Auch heute noch kaufe ich einmal pro Woche ein, denn ich wohne abgelegen und komme nicht täglich in die Stadt. Allerdings tue ich es seit ungefähr 10 Jahren nicht mehr so gern.

Mittlerweile fühle ich mich beim Betreten meines Supermarktes nämlich, als hätte man mich auf einem feindlichen Planeten mit unwirtlicher Atmosphäre ausgesetzt, fast wie in einem dieser Jump-and-Run-Computerspiele, bei denen man sich Sonderleben und Bonuspunkte erkämpfen muss.  Wöchentlich arbeite ich mich durch diese Melange aus Fahrstuhlmusik, Lautsprecherdurchsagen („Frau Weizenkeim bitte chridzr kdhrelri chrrr…“) und unfreundlichen Gesichtern, weiche aggressiven Kunden mit ihren Einkaufswägen aus und hüpfe zur Seite, wenn eine gestresste Mitarbeiterin ihren 15 Tonnen schweren Hubwagen hinter sich herzieht. Ich schaffe es gerade immer noch, aber es ist absehbar, wann eine meiner Zehen dran glauben muss.

Hektischer ist es geworden, mit viel mehr Kunden. Und kälter auch. Oft habe ich schon Einkäufe ohne jeglichen Blickkontakt hinter mich gebracht. Nicht mal die Dame an der Kasse sah hoch, als ich bezahlte. Die Leute starren alle auf den Boden oder fixieren einen imaginären Punkt. Es ist geradezu unheimlich. In den Gängen herrscht eine Atmosphäre von Hektik und Stress, als bekämen die Kunden Geld dafür, so schnell wie möglich wieder aus dem Laden zu verschwinden.

Alle haben es nur noch eilig

Von wegen: „Lächle, und du bekommst ein Lächeln zurück.“ Alle haben es eilig und huschen an einem vorbei, als müssten sie in der nächsten halben Stunde irgendwo eine brennende Ölquelle löschen. Vormittags um 10:00 Uhr. Niemand würde sehen, dass ich lächle, denn jeder tut, als wäre er allein hier.

Einkaufen im großen Supermarkt ähnelt heutzutage einem Erlebnisurlaub. Man muss aufpassen, wohin man tritt, sich bemühen, den in eine Richtung krängenden Wagen in der Spur zu halten, Einkaufswägen von anderen Leuten ausweichen, die einem mit den Dingern in die Flanken fahren, und zähneknirschend am Kühlregal ausharren, weil eine Unentschlossene breitbeinig genau vor dem Zimtjoghurt steht, den man sich greifen möchte. Sie tut, als sähe sie einen nicht, aber sie weiß genau, dass man da steht.

Ich fürchte, in letzter Zeit kommen in Supermärkten die niedrigsten Instinkte einiger Menschen zum Vorschein. Vielleicht denkt sie:  „Weil ich sonst nichts in meinem Leben unter Kontrolle habe, soll die blöde Kuh links von mir jetzt gefälligst warten, während ich darüber nachdenke, warum eine Thermosflasche im Sommer Limonade kalt und Kaffee im Winter warmhält.“

Sie sehen – auch bei mir macht sich allmählich eine gewissen Gereiztheit breit, wenn ich ignoriert werde, warum auch immer. Die Frau kennt mich nicht, genauso wenig wie ich sie.  Weshalb also tut sie, als wäre ich unsichtbar, bis ich hauche: „Entschuldigung bitte, dürfte ich mal“? Geht es wirklich nur darum? Gehört dieser Platz ihr? Das passiert mir regelmäßig, immer nur mit Frauen. Noch etwas, das neu ist, und das ich bisher nur auf einem Kreuzfahrtschiff allabendlich am Buffet erlebt habe.

Letzten Samstag beobachtete ich folgendes: Eine Frau streckte sich, um sich eines dieser Plastik-Kännchen mit Kaffeesahne von oben aus dem Regal zu greifen. Balancierend auf den Zehenspitzen, erwischte sie eins, aber das hatte scheinbar schon jemand geöffnet, und die Hälfte der fettigen Flüssigkeit ergoss sich auf ihre Winterjacke.

Warum reißen die Leute Packungen auf?

Fluchend rieb sie an sich herum, dann stellte sie das Kännchen auf denselben Platz wie vorhin, damit es auch sicher den nächsten Kunden erwischt. Ich habe das Kännchen aus dem Regal entfernt und es jemandem vom Personal übergeben. Aber wenn ich damit anfinge, das bei jeder aufgerissenen Packung mit Schokoriegeln zu tun, stünde ich vermutlich heute noch im Laden. Warum tut man so was? Warum reißt jemand eine Kondensmilchverpackung auf? Darf ich mir jetzt endlich die Tasse mit der Aufschrift „Ich hasse Menschen“ bestellen, weil ich mit der allgemein überhandnehmenden Ruppigkeit und Gleichgültigkeit nicht mehr klarkomme? Fragen über Fragen.

Jeder ist sich selbst der Nächste. Die Dame mit der Kondensmilch hatte offensichtlich nichts dagegen, dass jemand anderer sich ebenfalls die Kleidung versaute. Das spricht Bände über unsere heutige Gesellschaft.

Meine größte Schwachstelle ist die Fleischtheke, für die man Ellbogen benötigt, die ich scheinbar nicht besitze. Ich gehöre zu der Sorte Mensch, der gerne mal, trotz 170 Zentimetern Körpergröße, übersehen wird, weil ich nicht laut schreie: „Ich, ich, ich!!“, sobald die Verkäuferin fragt: „Wer ist der Nächste?“ Schon drängelt sich unverfroren jemand vor und kauft dann 25 verschiedene Wurstsorten, aber von jeder nur 4 Gramm. Ich sollte es allmählich lernen, weil ich da manchmal so lange warten muss, bis meine Schuhe Staub ansetzen.

„Ich nehme zwei Pfund Gulasch, gemischt. Ach nö, warten Sie mal, das hatten wir ja schon an Ostern. Schneiden Sie mir mal von dem Rollbraten eine Scheibe ab, aber höchstens schenkeldick. Und das Schaschlik sieht gut aus. Was kostet das? Auf gar keinen Fall. Dann nehme ich… Moment mal, da muss ich schnell den Günter anrufen, sonst ist der wieder sauer. Haben Sie noch Putenwurst? Kann ich mal eine Scheibe probieren?“

Ich denke schon, dass sich das Supermarkt-Klima in den letzten Jahren gravierend geändert hat. Das Personal sieht sich mit wesentlich mehr Stress, niedrigem Lohn und längeren, wechselnden Arbeitszeiten konfrontiert, der Kunde hat weniger Geld zur Verfügung und ist genötigt, zu sparen. Freizeit ist knapp geworden, und Einkaufen nur noch eine ungeliebte Verrichtung, die man so schnell wie möglich erledigen möchte.

Hektik, Fahrstuhlgedudel und Unpersönlichkeit – Einkaufen heute

Wie gesagt – es hat sich viel getan, aber nicht zum Guten. Heute umfangen mich, wenn ich den Supermarkt betrete, Hektik, Fahrstuhlgedudel, das mich zum Kaufen animieren soll, und hastige Schritte, die mich überholen. Mittlerweile bin ich der Meinung, allmählich wäre es an der Zeit, Führerscheine für Einkaufswägen auszugeben, so oft, wie mir die Dinger schon in die Weichteile gerammt wurden. Und das einzige Mal, als ich einen dieser elektrisch betriebenen Krankenfahrstühle benötigt hätte, weil ich mit meinem eingegipsten Fuß nicht richtig laufen konnte, war das Ding nicht aufgeladen. („Brauchen wir nicht, haben wir nie gebraucht, das steht nur so da.“) In Amerika werden die übrigens scherzhaft „Fatscooter“ genannt.

Es macht mir keinen Spaß mehr, ganz ehrlich. Die Leute sind unfreundlich geworden, sie sind egoistisch geworden, und mich friert, wenn ich in die leeren Gesichter schaue, die früher zwar auch leer, aber irgendwie freundlicher waren.

Vorletzte Woche suchte ich einen Artikel und fand ihn nicht. Eine der bemerkenswerten Eigenschaften von Supermarkt-Managern scheint zu sein, dass sie regelmäßig nach nur ihnen verständlichen Gesichtspunkten den ganzen Laden umräumen lassen. Hauptsache, der Kunde findet nichts mehr. „Tomatensuppe? Neben den Tampons, ist doch logisch, oder?“ Kleiner Scherz.

Drei Verkäuferinnen standen zusammen und unterhielten sich.

Also räusperte ich mich und sagte höflich: „Guten Morgen!“ Niemand reagierte. Vielleicht war ich zu leise gewesen. „Guten Morgen, meine Damen“, wiederholte ich. Eine drehte sich widerwillig um zu mir. „Können Sie mir bitte sagen, wo ich … finde?“, fragte ich kleinlaut. „Da drüben.“ Sie zeigte mit dem Finger in eine Richtung. „Dankeschön.“ Froh machte ich mich auf den Weg – und fand den Artikel nicht. Also ging ich zurück. „Ja, haben Sie denn nicht zugehört?“, raunzte sie mich an. „Ich hab Ihnen doch gesagt, gleich bei den Backwaren links.“

Zum Beschweren zu träge…

Tja, da hatte sie sich vertan. Was ich suchte, fand ich nämlich später beim Kaffee. Den Namen dieser Charismatikerin hatte ich mir leider nicht gemerkt. Aber ich wäre – nach einer kurzen Phase der Empörung – ohnehin zu faul gewesen, sie beim Abteilungsleiter anzuschwärzen. Darauf kann man sich bei mir immer verlassen: Ich bin einfach zu träge, sogar für eine Beschwerde.

Irgendwann lande ich dann an der Kassenschlange, und ich mache mir da nichts vor: Meine ist immer die längste. Das kann man nur mit Gelassenheit ertragen. Entweder geht der Belegstreifen zu Ende, und der Manager muss gerufen werden, um ihn auszuwechseln oder jemandes EC-Karte funktioniert nicht. Jemand wühlt verzweifelt nach dem passgenauen Betrag in einem zerfledderten Geldbeutel, und der andere hat vergessen, seine Bananen am Obststand abzuwiegen. Irgendwas ist immer.

Ich konzentriere mich dann auf die Einkäufe des Vordermannes und hoffe im Sommer auf ein oder zwei Tätowierungen auf einem breiten Männerrücken, damit ich was zu lesen habe.

Als ich neulich wieder mal gerade noch die Beine weit genug spreizen konnte, um ein heulendes Kind dazwischen durchrennen lassen zu können (es war wirklich sehr klein), dachte ich, eigentlich könnte doch mal jemand ein Computerspiel für die Playstation entwickeln, zum Beispiel mit den Namen:  „Buy and die“ oder „Kaufen und Laufen“.

Die Regeln wären einfach, man müsste es nur schaffen, einen vom Zufallsgenerator gewählten Artikel innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens zu erwerben, zu bezahlen und die Supermarkt-Animation mit heiler Haut verlassen. Das wäre auch mal was für Hausfrauen, die mit Egoshootern normalerweise so gar nichts anfangen können. Ran an die Konsolen, meine Damen. Demnächst gibt es den „Ego-Buyer“!

Im Anfänger-Modus hätte man so viel virtuelle Kohle zur Verfügung, wie nötig und müsste bis auf ein paar im Gang stehende mürrische Ehemänner, die von ihren Gattinnen zwangsverpflichtet worden sind und den Weg blockieren, nichts befürchten. Die Herren stünden allerdings da wie einbetoniert, und man bräuchte entweder seinen geballten Charme oder müsste diese fleischgewordene griesgrämige Blockade weiträumig mit dem quietschenden, eiernden Wagen umfahren – also wie im richtigen Leben. Wenn man schon ein paar Sonderleben eingesammelt hätte, dürfte man  es auch mit einem kräftigen Tritt in den Hintern versuchen, die schlagen nämlich zurück.

Geschehen im Supermarkt taugt zum Computerspiel

Im Level „Fortgeschrittene“ bekäme man 50 Euro in bar, benötigte aber Zutaten für ein 5gängiges Menü und drei große Flaschen Waschmittel sowie einen schwer aufzutreibenden Artikel wie meinetwegen einen gehäkelten Pfannenwender.  Diese Waren befänden sich so gut wie nie dort, wo sie der Logik zufolge stehen sollten, sondern ganz woanders (ebenfalls wie im richtigen Leben), und man müsste mindestens vier Angestellte ansprechen, von denen in meinem Spiel einer mit einem Warenscanner bewaffnet ist, der Elektroschocks aussendet und einen wieder zurück auf „Start“ schickt. Die Treuepunkte kriegt man dann übrigens auch nicht.

Anschließend  arbeitet man sich ohne Verzögerungen zur Wursttheke durch, wo man  17 verschiedene Sorten Aufschnitt, in Aspik eingelegtes Eichhörnchen und veganen Fleischsalat besorgen muss, aber erst, nachdem man sich in der aus 28 Personen bestehenden Schlange auf die Pole-Position gearbeitet hat. Achtung: Der von einer gestressten Mitarbeiterin gezogene Hubwagen könnte aus jeder Himmelsrichtung auftauchen.

Eine Interaktion mit der gestresst den Boden fixierenden Dame, die den Hubwagen zieht, wäre übrigens aus programmierungstechnischen Gründen nicht möglich.

Bei einer Berührung mit dem Hubwagen wird einem ein Leben abgezogen, und man muss auf einem Bein weiter bis zur Wursttheke hüpfen. Der einfachste Weg, an den Fernsehern, Handtüchern, Granatwerfern („Alles für das Auto“-Abteilung) und Wasserkochern vorbei, muss nicht der ungefährlichste sein. Vermeiden sollte man den breiten Hauptgang, und sich auf Schleichwegen zur Metzgerei vorarbeiten. Dafür gäbe es eine Abkürzung an den Artikeln für Damen-Hygiene vorbei – da steht nie einer außer kichernden Teenagern.

Level 3 wäre nur was für hartgesottene Naturen, denn man hätte sein Bargeld vergessen, EC-Karte und PIN auch, und müsste versuchen, anschreiben zu lassen oder sich von jemandem was leihen, den der Zufallsgenerator ausspuckt. Hoher Schwierigkeitsgrad, sich von Sieglinde Klabuster aus Wanne-Eickel 54,93 € zu borgen, die mit einem zur Waffe modifizierten Lasagneheber auf einen losgeht, weil man ihr vorhin den Platz am Käseregal streitig gemacht hat. Falls der Lasagneheber einen nicht berührt, darf man weiter zu den Backwaren.

Man muss versuchen, ein Brot am Automaten zu ordern, der blechern behauptet, die Ware sei in 20 Minuten abholbereit und dabei dreckig lacht. In der Zwischenzeit besorgt man eine aufblasbare Waschmaschine von der Einkaufsliste, und wenn man zurückkommt, hat jemand das bestellte Brot bereits eingetütet und ist damit auf dem Weg zur Kasse. Der Brot-Dieb darf nur angesprochen werden, wenn man ein Sonderleben übrig hat, sonst wird er man mit säurehaltigem Ketchup überschüttet und muss wieder zurück auf „Los“.

Am Ausgang wartet der Endgegner: Die Kasse

In der Zielgeraden stößt man vor der Kasse auf ein Kleinkind . Tut man immer. Es steht entweder verlassen in der Spielwarenabteilung oder bei den Putzmitteln, vielleicht, weil die gut riechen, und weint sich die Seele aus dem Leib. Jede Frage erübrigt sich („Wie heißt du denn? Wo sind deine Mama oder dein Papa? Hast du dich verlaufen?“), weil man nur Schniefen und einen erneuten Heulanfall erntet.

Findet man die Eltern des Kleinen und übergibt ihnen das Kind, sollten sie ein erfreutes Gesicht machen (ich hab auch schon anderes erlebt…). Wenn die Eltern einen aber entnervt ansehen, wird einem wieder ein Leben abgezogen. Oder man haben die falschen Eltern erwischt. In diesem Fall geht’s zurück auf Los.

Sollte man alle Hindernisse überwunden haben, wartet am Ausgang der Endgegner: die Kasse. Es wäre ratsam, in der Warteschlange Haltung zu bewahren und verschwommene Gestalten in blauen Multifunktionsjacken zu ignorieren, die sich einfach vordrängeln, denn sobald man sich mit einer dieser aus dem Nichts auftauchenden Figuren in eine offene Auseinandersetzung einlässt, wird sich die geballte Anzahl aller anwesenden Käufer auf einen stürzen, und man ist die Böse – Game over.

Das wäre wirklich ausbaufähig. Wer die Idee umsetzen möchte, wende sich gerne an mich.

Am Samstag ziehe ich wieder los zum Einkaufen. Sollte ich etwas geistesabwesend wirken, wenn Sie mir begegnen, bitte seien Sie nachsichtig.

Vermutlich habe ich dann nämlich gerade bei der Weinverkostung Bonuspunkte gesammelt oder bei den Aktivkohlefiltern ein Sonderleben ergattert.

Über ein Lächeln von Ihnen würde ich mich freuen.

Mit schmunzelnden Grüßen

Ihre Barbara Edelmann

Bildnachweis: stock.adobe.com / Piman Khrutmuang

Schöne Frau

Das digitale Zeitalter macht vor nichts und niemandem halt. So auch nicht vor den alteingesessenen und bekannten Wahlen zur „Miss Germany“. Der Wettbewerb präsentiert sich ab jetzt in einem ganz neuem Gewand und will damit frischer und unkonventioneller daherkommen.

So verzichtet man beispielsweise auf eine Bikini-Präsentation der Anwärterinnen und setzt ganz stark auf Social Media. Die digitalen Kanäle sind es denn auch, die Frauen, die „Miss Germany“ werden wollen, nutzen sollen, um sich für den Contest zu bewerben. Die einstigen Vorausscheide in Einkaufszentren und Hotels werden ersatzlos gestrichen. Auch die Kriterien ändern sich. Optik reicht längst nicht mehr, die teilnehmenden Frauen werden auch nach ihren Werten, Zielen und Lebensinhalten gefragt.

Bewerbung für „Miss Germany“ via Social Media

So geht es aus einem Artikel hervor, den die Zeitung Badische Neueste Nachrichten auf ihrem Online-Portal bnn.de am 28. Januar 2020 veröffentlicht hat.

Darin heißt es unter anderem:

„(…)Wir wollen ein Model-Contest fürs digitale Zeitalter sein», sagt Klemmer, der sich von der Kurskorrektur auch ein besseres Image für den Wettbewerb verspricht. «Miss Germany» beschränke sich nicht mehr allein auf das Äußere. Nun stünden die Persönlichkeit, der Charakter und die Lebensgeschichte der Frauen im Mittelpunkt. Gespräche mit den Kandidatinnen, Foto- und Videopräsentationen sowie Showelemente sollen mehr Bedeutung bekommen.

«Miss Germany» sieht sich damit auch als Gegenentwurf zu Heidi Klums umstrittener Fernseh- und Castingshow «Germany’s Next Topmodel». So wurden die seit Jahrzehnten praktizierten Vorwahlen auf Städte-, Regional- und Bundesländerebene gestrichen. Junge Frauen, die bei «Miss Germany» ins Finale wollen, mussten sich erstmals über Social Media und Videopräsentationen bewerben. «Optik alleine reichte nicht», sagt eine Kandidatin: «Inhalte waren gefragt.» So müssten Frauen ihre Kandidatur inhaltlich begründen, von ihrem Leben erzählen sowie Werte und Ziele benennen, für die sie sich engagierten.(…)“

Auch die Besetzung der Jury ist neu geregelt – sie besteht zukünftig nur noch aus Frauen. So gehören beispielsweise Dagmar Wöhrl und Frauke Ludowig den Jurymitgliedern der nächsten „Miss Germany“-Wahl an.

Es bleibt abzuwarten, ob das neue Konzept ankommt

Es bleibt nun abzuwarten, ob das neue Konzept ankommt oder man bald schon auf die traditionelle Durchführung der Miss-Wahl zurückgreift.

Den ganzen Artikel dazu können Sie hier lesen.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / sofia Zhuravetc

Weißeritztalbahn

Hoffentlich fällt kommendes Wochenende im Erzgebirge Schnee! Denn er sorgt für die ultimative Atmosphäre, die diese wunderbare Region erst so richtig zum Weihnachtsland werden lässt. Aber auch ohne die weiße Pracht erwartet Besucher, die sich am ersten Adventswochenende 2019 auf die weihnachtliche Zeit einstimmen wollen, ein echtes Highlight: Deutschlands erster befahrbarer Weihnachtsmarkt! Unter dem Motto „Bimmelbahn & Lichterglanz“ lädt die Weißeritztalbahn am kommenden 1. Adventswochenende dazu ein, im Rahmen von außergewöhnlichen Fahrten an verschiedenen Erzgebirgs-Weihnachtsmärkten Station zu machen.

„Bimmelbahn & Lichterglanz“- Vorweihnachtliches Familien-Highlight

Die Initiatoren werben für das stimmungsvolle Erlebnis so:

„Wie einer Perlenschnur gleich, reihen sich die Themen-Bahnhöfe der Weißeritztalbahn von Freital über Rabenau, Dippoldiswalde bis zum Kurort Kipsdorf. In weihnachtlicher Atmosphäre werden erzgebirgische Traditionen lebendig: Schauen Sie Handwerkern über die Schulter, basteln gemeinsam mit Ihren Kindern und lauschen den spannenden Erzählungen der Märchenfee. Lassen Sie sich vom Wintersport wie zu Großvaters Zeiten beeindrucken, helfen Sie beim Pyramide anschieben oder entspannen einfach mit einem köstlichen Glühwein-Dippl am Feuer.“

Eine wirklich schöne Idee, die vor allem bei Familien toll ankommen dürfte!

Das ist aber längst noch nicht alles, was in der Erzgebirgsregion auf Schienen in der kalten Jahreszeit – auch über die Weihnachtszeit hinaus – geboten wird.

Wie die Verantwortlichen mitteilen, haben auch die beiden Schwesternbahnen der Weißeritztalbahn, die Lößnitzgrundbahn (Radebeul Ost – Moritzburg – Radeburg) und die Fichtelbergbahn (Cranzahl – Kurort Oberwiesenthal), tolle Angebote in petto.

Fichtelbergbahn lockt mit „Dampf- & Räuchertour“

So dürfte bei der Lößnitzgrundbahn wohl die originelle Glühweinfahrt „Weiß & Heiß erobert Dampfzug“ am 18. Januar 2020 und am 08. Februar 2020 zahlreiche Besucher anlocken.

Voranmeldungen hierfür sind denn auch erwünscht.

Die Fichtelbergbahn lockt unter anderem mit der „Dampf- & Räuchtertour“, bei der sich die Gäste im Räucherkerzen herstellen ausprobieren können. Zudem gibt es hier die „bewirtete Lichterfahrt“, mit Glühwein und Weihnachtsmarktbesuch, die in diesem Jahr aber bereits ausverkauft ist. Wer mag, reserviert sich diesen Weihnachtsknüller gleich für das nächste Jahr und ist dabei, wenn das charmante Gefährt durch das vorweihnachtliche Erzgebirge fährt.

Alle Infos zu den außergewöhnlichen Touren erhalten Sie hier und hier.

Bildnachweis: Andreas Schmidt / SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH

 

 

 

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Hund

Fellschnauzen, Hundeomis, Hundeseelen, Tierhilfe & Co.: Initiativen, die benachteiligte Vierbeiner an neue Frauchen oder Herrchen vermitteln, gibt es viele. Alleine in den sozialen Netzwerken sind unzählige Hilfsorganisationen bzw. -einrichtungen vertreten. Im realen Leben hat zudem fast jeder Bürger ein örtliches Tierheim in der Nähe. Diese Schutzhäuser für fellige Freunde sind zusätzlich auch in den sozialen Netzwerken vertreten und präsentieren ihre Lieblinge.

Kurzum: Die Auswahl ist groß.

Junges Paar erlebte durch Hund aus Tierheim finanziellen Albtraum

Doch hat man einen Herzenshund zu sich genommen, geht das nicht selten auch mit hohen Kosten einher. Diese Erfahrung musste aktuell ein junges Paar aus Nordrhein-Westfalen machen. BILD.de porträtierte den Fall und schreibt:

„Schon 6385 Euro an Tierarztkosten haben Lars Nowak (35) und Katrin Boeder (30) aus Beckum (NRW) für ihren süßen Schnauzer-Mischling Bono (3) bezahlt. Im Herbst 2018 hatten ihn der Tischler und die Personalsachbearbeiterin für eine Schutzgebühr von 300 Euro aus dem Tierheim in Ahlen (NRW) geholt. Der kleine, strubbelige Kerl wuchs ihnen schnell ans Herz. Ebenso schnell aber merkten sie, dass mit Bono etwas nicht stimmte.

Herrchen Lars: „Schon bei den ersten Spaziergängen fiel auf, dass Bono lahmt. Vom Tierheim hieß es, das mache er ab und zu, ihm fehle aber nichts.“

Tiere, die humpeln oder anderweitige Beeinträchtigungen haben, sind nicht selten auf dem Vermittlungsmarkt. Allerdings geben seriöse Initiativen und Tierheime das Handicap im Vorab preis, werden Fotos und Videos der felligen Vierbeiner (und manchmal auch nur noch Dreibeiner & Co.) online gestellt.

Risiken bei der Vermittlung tierischer Vierbeiner sind gegeben

Hund Bono

Fellnase Bono

Der Fall von Bono (im Bild) zeigt jedoch auf, welche Risiken es doch bei der Entscheidung, ein Tier aus dem Tierheim – oder sogar aus dem Ausland – zu holen, gibt. Auf BILD.de liest man in diesem komplizierten Fall weiter:

Kurz darauf wurde Bono zum echten Sorgenkind: Bauchweh, Erbrechen, Durchfall. Und: die Diagnose „Kreuzbandriss“! Herrchen Lars: „Wir verbrachten Tage in der Tierklinik und die Kosten stiegen und stiegen.“

Etwa 2341,97 Euro für stationäre Betreuung, 2907,77 Euro für Kreuzbandriss-Verlaufsbehandlung, 362,37 Euro für Blutuntersuchung …

Lars Nowak: „Wir sind finanziell ruiniert. Wir müssen das alles über Kredite stemmen.“

Bitter! Doch wie kann man sich hier schützen? Diesbezüglich empfiehlt das Boulevardblatt all jenen, die vorhaben, ein Tier aus dem Tierheim zu holen, folgendes:

„Bestehen Sie darauf, dass das Tier vor dem Kauf untersucht wird. Versuchen Sie, auf Kulanz zu vereinbaren, dass das Tier den Tierarzt des Heims in den ersten Wochen kostenfrei besuchen kann.“

Worauf sollte man noch achten? Nun – am besten (wenn es sich um einen Tierheim-Hund handelt), im Vorab häufig mit dem felligen Freund Gassi gehen oder ihn besuchen. Meist fällt bei diesen Gelegenheiten auf, wenn bei dem Tier gesundheitlich etwas nicht in Ordnung ist. Zudem sollte man hier offen mit dem Personal des Tierheims kommunizieren und sich nicht scheuen, nachzufragen, was man wissen möchte. Schwieriger wird es bei Auslandsvermittlungen, da die Tiere, die aus der Ferne vermittelt werden, zumeist nur auf Fotos oder/und Videos im Vorab angeschaut werden können.

Gründliche Informationen und Recherchen im Vorfeld sind wichtig!

Die oftmals geschundenen Hundeseelen reisen normalerweise nur aus, wenn sich in Deutschland oder in unseren Nachbarländern neue Frauchen oder Herrchen gefunden haben.

Wahrscheinlich ist auch das Bauchgefühl – neben den rationalen Facts –  ein guter Begleiter, wenn es darum geht, einen tierischen Gesellen aus dem Tierheim oder der Auslandsvermittlung zu sich holen. Allerdings macht es schon einen Unterschied, ob man einer Fellnase die benötigen Tabletten für monatlich zehn Euro bezahlt oder aus heiterem Himmel vor Diagnosen steht, die nicht mal eben mehr so aus der Portokasse beglichen werden können.

Das sollte ein jeder, der damit liebäugelt, ein Tier zu sich zu holen, bedenken. Gründliche Voabrinformationen sind deshalb das A und O. Bestehen Sie darauf!

Paar

Frauchen und Herrchen von Bono.

Und: Wer dem Paar (im Bild) helfen möchte – jederzeit gern. Erreichbar sind die beiden unter 0151 / 2313 55 08.

 

Bildnachweise: pexels.com / Lars Nowak

 

 

 

 

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Peter Maffay

70 Jahre und kein bißchen leiser – das trifft auf Rock-Urgestein Peter Maffay definitv zu! Nicht nur, dass der beliebte Deutschrocker vor nicht allzu langer Zeit noch einmal Vater wurde – nein: Er macht jetzt auch seine eigene Radiosendung. Seit dem 10. November 2019 ist das Format „Peter Maffay Radio Show“ beim sächsischen Programm R.SA auf Sendung. Als Moderator ist Maffay sonntags von 10 bis 12 Uhr on Air und gestaltet einen bunten Mix aus persönlicher Musikauswahl und Gesprächen mit Hörern und anderen Musikern.

Die Hörer können sich zudem auf persönliche Geschichten und Erfahrungen aus Maffays bewegtem Leben freuen, die im Zusammenhang mit bestimmten Songs zur Sprache kommen. Selbst Musik, die man beim Babysitten gut hören kann, wird Spät-Vater Maffay empfehlen.

Maffay moderiert gemeinsam mit Daniel Neumann

Mit ihm gemeinsam wird Moderationskollege Daniel Neumann die Sendung bestreiten.

Maffay-Fans sollten sich also den Sonntag von nun an dick im Kalender markieren, wenn sie ihr Idol am ruhigsten Tag der Woche zu Zeitung und Frühstücksei über den Äther genießen wollen.

Die Frequenz vom sächsischen Radio R.SA finden Sie hier.

Bildnachweis: picture alliance / dpa-Zentralbild

 

Freundinnen

Wer den nächsten Urlaub bucht oder plant, der weiß – logisch – ganz genau, wohin es ihn ziehen wird. Meist fällt die Wahl auf das Meer, die Berge oder eine aufregende Stadt. Soweit – so normal. Seit neuestem aber verbringt der eine oder andere Urlauber seine freien Tage an einem Ziel, das er vorher nicht kannte. „Überraschungsreise“ nennt sich das und die Angebote hierfür erfreuen sich schon reger Nachfrage. Aus dem Umstand, dass man eigentlich schon immer „blind“ Restkontingente bei Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern buchen konnte, hat das Unternehmen UNPLANNED ein Business gemacht und schickt Abenteuerlustige auf maßgeschneiderte Reisen.

Vor der Überraschungsreise gibt man Interessen an

Im Vorab gibt man dort lediglich seine Interessen und Vorstellungen von der Reise an und kann auf Wunsch auch ein Telefonat mit Mitarbeitern des Reiseveranstalters führen. Die Profis machen sich danach ans Werk und „schneidern“ die lange Urlaubsreise ebenso wie den Mädels-Trip in eine aufregende Stadt. Doch kommt diese Art des Reisens wirklich gut bei jenen, die sie durchführten, an?

Nun – die Referenzliste von UNPLANNED lässt darauf schließen. Vom Paar bis zur Mädels-Clique haben auf der Homepage des Unternehmens einige Kunden des Reiseveranstalters Statements zum Nachlesen hinterlassen.

Auch das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich schon mit dieser ungewöhnlichen Art des Reisens beschäftigt und eine Familie porträtiert, die sich einen Urlaub nach Maß hat schneidern lassen.

Das Ehepaar landete mit seinen drei Söhnen in Neapel und logierte in einem Boutiquehotel. Im Programm enthalten waren außerdem eine alternative Stadtführung, der Besuch eines nicht so touristenträchtigen Stadtteils, ein Kochkurs und eine Bootsfahrt. Also schon ein Stück weit mal was anderes als Schema F. Als ein Gegenprogramm zum „Normaltourismus“ ist diese Geschäftsidee, die von den Gründern von UNPLANNED umgesetzt wurde, auch gedacht.

Manager und Tourismusexpertin haben UNPLANNED gegründet

Dahinter steckt laut dem SPIEGEL auch Christian Diener, ein ehemaliger Red-Bull-Marketingmanager. Zusammen mit der Berliner Unternehmensberaterin und Tourismusexpertin Frauke Schmidt hat er das Unternehmen an den Start gebracht.

Ihren Kunden verraten die Start-upper erst kurz vor der Reise, auf was sie sich einstellen sollen. Ein versiegelter Umschlag mit den Zug- oder Fluginformationen und den Angaben zum Zielort kommt schon eine Woche vor dem Start, sollte aber – ganz klar! – noch nicht geöffnet werden. Dies sollte im Idealfall erst am Bahnhof oder Flughafen geschehen. Drei Tage vor der Abreise werden die erwartungsvollen Abenteurer mit Informationen über das Wetter am Urlaubsort informiert – ein kleines MUSS bei dem Blindflug. Es sollen ja schließlich die richtigen Sachen mit ins Gepäck!

Hat man das verschnürt und verschlossen, kann es mit dem versiegelten Briefumschlag losgehen. Kurz vor Abfahrt oder Abflug wird dieser dann geöffnet und die Reisenden sind im Bilde.

Eine recht charmante Idee, in Zeiten von Massentourismus & Co. Zumal sich so eine maßgeschneiderte Idee tatsächlich gut dazu eignet, zusammen mit der besten Freundin oder der Mädels-Clique mal so ein Abenteuer anzugehen.

Zusammen reist es sich nicht nur schöner – zusammen fiebert es sich auch schöner. Dem Ungewissen entgegen und: Surprise, Surprise…!

Bildnachweis: pexels.com / cottonbro
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Jürgen Domian

Die Fans waren gespannt ohne Ende und auch in den sozialen Netzwerken wurde sie heiß erwartet: Die neue Talkshow von Kult-Talker Domian.

Doch schon ab dem dritten Gast mehrten sich auf Twitter die Stimmen der Kritik, was allerdings auch am Gast lag. War die Geschichte des ersten Gastes – eines jungen Mannes mit Handicap in Form von Tumoren – noch interessant, nahm die Sendung mit der zweiten Dame Kurs in Richtung Langeweile. Ihre Geschichte vom Ausstieg bei den Zeugen Jehovas war kein wirklicher „Kracher“.

Domians Gäste schafften es zum Großteil nicht, Zuschauer in den Bann zu ziehen

Mit dem dritten Gast ging es dann eher Richtung Klamauk und – wie schon erwähnt – mit der digitalen Kritiken richtig los. Die 66jährige Blondine gab sich mehrfach kindisch als Fan von Domian zu erkennen und erzählte zwischendurch ihre persönliche SM-Sexgeschichte. Und das auch noch sehr langatmig, was die Twitter-Gemeinde höhnisch und mit vielen digitalen Spitzen quittierte.

Unter anderem fragte man sich auf Twitter, ob das Publikum zukünftig Leute ertragen muss, die einfach nur mal vor Domian sitzen wollen?

Nun – abwegig ist das nicht. Denn die Infos, die Domain im Vorfeld über das neue Talkformat rausgab, besagten, dass er absolut nicht weiß, welche Gäste kommen.  Bei seinen jahrelangen Telefonaten mit Leuten, die sich einfach mal aussprechen wollten, wusste er das zwar auch nicht, aber das war doch irgendwie was anderes. Gestern Abend wurde man das Gefühl nicht los, dass die letzten beide Gäste einfach nur Bewunderinnen des Moderators sind. Ihre jeweiligen Geschichten rissen absolut nicht vom Hocker.

Die letzte Dame, die auf die Frau mit der Sex-Geschichte folgte, gerierte sich ebenso als Domian-Fan und wartete mit einer Fluchtgeschichte zu DDR-Zeiten auf. Ansonsten ja ein super-interessantes Thema, aber gestern passte das einfach nicht. Zumal schon vorher im Fernsehen auf gefühlt jedem zweiten Sender Mauer- und Fluchtgeschichten aus den Jahren des Honecker-Regimes liefen. Außerdem passt sowas nun wirklich eher in ein zeitgeschichtliches Format und nicht zu Domians Sendung.

Persönliche Fälle, die das Publikum fesseln, sind gefragt

Wenn man ehrlich ist, erwartet man bei dem beliebten Moderator tatsächlich außergewöhnliche Fälle. Persönliche Fälle, die fast einmalig sind und den Zuhörer oder Zuschauer total fesseln.

Screenshot

Statement eines Twitter-Users zu Domian.

Das war beim Live-Talk nicht so. Die Chance, das Publikum in einen Bann zu ziehen, wurde vertan. Das lag definitiv an den letzten zwei Damen, die sich zudem durch ihr Fangebaren  selbst disqualifizierten. Hätte man nach dem ersten jungen Mann weitere, sehr interessante persönliche Schicksale – im Guten, wie im Schlechten – zu hören bekommen, wäre der Funke von Domians Live-Show sicher übergesprungen.

So ist er es nicht. Dazu gibt es in den sozialen Netzwerken auch unzählige Statements – siehe auch Bild links (zum Vergrößern bitte draufklicken!).

Jedoch: Es gibt für alles eine zweite Chance und diese bietet sich schon mit der nächsten Domian Live-Sendung am Freitag, den 15. November 2019 um 23.30 Uhr im WDR. Es kann nur besser werden! Mehr zu dem beliebten Moderator und seiner Sendung hier.

Bildnachweise: Screenshot Twitter, Account @bloggdoch, (c) dpa

 

 

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Seifen selbst herstellen

Haben Sie vielleicht Seifenreste zuhause, die zum Wegwerfen zu schade sind? Oder brauchen Sie gelegentlich für Besuche bei lieben Bekannten ein kleines Mitbringsel?

Ich selbst hatte vor ungefähr einem Jahr die Nase voll von Verlegenheitsgeschenken, hastig auf die Schnelle noch besorgten Supermarkt-Pralinen oder in letzter Minute eingekauften Tankstellen-Blumen und begann deshalb mit dem Gießen von Seife, weil ich zufällig im Internet über einen Artikel gestolpert war. 

Die hübsch verpackten Stückchen kommen überall gut an, und mir macht dieses Hobby sehr viel Freude.

Seifen selbst herstellen – nichts leichter als das!

Seife zu gießen ist kinderleicht, und Ihrer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Es hängt ganz von Ihrem Geschmack ab, ob Sie knallbunte Cupcakes bevorzugen, oder edle einfarbige Stücke im Quadrat. Seifenformen existieren in allen Farben und Größen, ob Meerjungfrau, Schaf, Herz, Rose oder Cupcake – toben Sie sich aus. Aber nun fangen wir endlich an. 

Seifenformen

Geeignete Formen für Seifen zum Selbermachen gibt es in reichlicher Auswahl

Sie benötigen hierzu:

  • Seifenreste oder Rohseife, das können Glycerinseife oder Kernseife sein. Die Auswahl an Rohseife ist riesengroß. Ich selbst nehme welche mit Sheabutter oder Olivenöl, es gibt sie aber auch mit Ziegenmilch oder ganz ohne Zusätze, die Sie dann nach eigenem Gusto zufügen können. Rohseife ist entweder transparent oder undurchsichtig („Opak“). Opak-Seifen lassen sich meiner Meinung nach schöner einfärben, und auch beigefügte, getrocknete Blüten kommen als Dekoration gut zur Geltung. Außerdem lassen sich in Opak-Seife mit Farbe und einem Schaschlik-Stäbchen schöne Muster ziehen. Aber das ist Geschmackssache.
  • Seifenfarbe – entweder flüssige Farbe oder ein Pulver aus Mineralien. Achtung – die Ergebnisse sind äußerst unterschiedlich. Mineralien-Farbe ist nicht so intensiv, besitzt aber einen edlen Schimmer. Flüssige Farbe ist sehr ergiebig, und von Knallrot bis zu sanftem Rose haben Sie mannigfaltige Variationsmöglichkeiten. 
  • Duftstoffe – ätherisches Öl oder speziellen Seifenduft. Am längsten halten sich in der ausgehärteten Seife meiner Erfahrung nach Lavendel- oder Zitrusöl. Reines Rosenöl ist sehr teuer und verfliegt leider sehr schnell.
  • Ein Gefäß zum Schmelzen der Seife (entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle). Ich selbst benutze als extrem ungeduldiger Mensch natürlich die Mikrowelle. Hierbei muss strengstens die Erwärmungs-Zeit beachtet werden, denn wenn Seife zu lange erhitzt wird, bildet sich auf der Oberfläche eine zähe Haut, und die Masse wird hart. 
  • Ein Schneebesen zum Umrühren oder zum Vermischen der Rohmasse mit Farbe und Duft
  • Deko-Material wie zum Beispiel Rosen- oder Lavendelblätter. Selbstverständlich gehen auch getrocknete Orangen-oder Zitronenscheiben. Ich habe schon aus Bienenwachs-Waben Herzen ausgestochen und dekorativ auf der Oberfläche platziert. Achtung: Wenn Sie beispielsweise getrocknete Lavendelblüten beifügen und nur auf der Oberfläche der Seife haben möchten, dann warten Sie nach dem Gießen mit der Dekoration ungefähr 2 Minuten, bis die Masse etwas angehärtet ist. Ansonsten sinken die Blüten nach unten.
  • Seifen-Formen. Es gibt sie rund, eckig oder in allen anderen erdenklichen Formen. Wenn Sie aus dem Gießen nur eine einmalige Sache machen möchten, tut es aber auch eine leere, saubere Stapelchips-Dose oder ein anderes zylindrisches Gefäß. Auch in einer Kuchen-Kastenform lassen sich schöne, quadratische Stücke herstellen. Die Stapelchips-Dose wird mit der Masse befüllt und nach dem Auskühlen vorsichtig aufgeschnitten und entfernt. Anschließend haben Sie runde Seifenstücke, die sehr hübsch aussehen. 
  • Alkoholhaltiges Desinfektionsspray oder reinen Alkohol in der Sprühflasche (um zu verhindern, dass die Seife an der Oberfläche nach dem Gießen Bläschen wirft)
  • Verpackungsmaterial wie Butterbrotpapier, Folie, Stoffreste oder Banderolen, die aus Kraftpapier zugeschnitten werden können.  Ihrer Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Alle Zutaten können Sie im Bastelladen oder im Internet erwerben. Die Preise hierfür halten sich in Grenzen. Wenn Sie allerdings qualitativ hochwertige Seife bevorzugen, müssen Sie dafür etwas mehr ausgeben oder Ihre Seife selbst sieden. Diesbezüglich gestehe ich beschämt, dass ich das Sieden nach dem ersten Versuch, zwei ruinierten Töpfen und einer unrettbar befleckten Schürze wieder aufgegeben habe. Ich bestelle seither meine Rohseife in England bei einer speziellen Firma im 12-kg-Karton. Und ja – ich brauche die tatsächlich regelmäßig auf.

Vor dem Gießen wird die Seife zerkleinert

SeifenEhe wir mit dem Gießen beginnen, müssen wir die Seife zerkleinern. Wenn Sie mit Seifenresten arbeiten, empfehle ich Ihnen, diese zu raspeln. Ansonsten schneiden Sie diese mit einem Messer in ca. 2 cm große Stücke (siehe Foto unten links).

Geben Sie nun die Stücke in ein mikrowellengeeignetes Gefäß – bitte nicht zu viel auf einmal. Ca. 200 – 250 Gramm sind ausreichend. 

Erhitzen Sie die Rohseife in der Mikrowelle bei 630 Watt ca. 1,5 Minuten ohne Deckel. Dann den Topf entnehmen und einmal mit dem Schneebesen durchrühren, um noch vorhandene kleine Klümpchen aufzulösen.

Der heißen und flüssigen Seifenmasse werden nun Duftstoffe (ca. 1 Teelöffel ätherisches Öl) und die Farbe beigegeben. Nochmals mit dem
Schneebesen oder einer Gabel verrühren, um den Duftstoff gleichmäßig zu verteilen. Beim Färben der Seife haben Sie unendliche Möglichkeiten. Beispielsweise können Sie die Masse ungefärbt in die Seifenform gießen, ein paar Tropfen Farbe auf die Oberfläche geben und dann alles mit dem Schaschlikstäbchen marmorieren oder hübsche Muster ziehen.

Masse SeifeWenn Sie die Farbe direkt mit der Masse verrühren, erreichen Sie eine einheitliche Färbung – deren Stärke hängt von der Menge an Farbe ab, die Sie beifügen. Achtung – Seifenfarbe ist sehr ergiebig, bitte sparsam dosieren. Danach wird die flüssige Seife in die vorbereiteten Formen gegossen.

Abenteuerliche Färbungen der Seifen faszinieren!

Bedenken Sie bitte: Sollten Sie einen Kuchen-Kastenform benutzen, benötigen Sie hierfür eine ungleich größere Menge an Rohmasse, die nach und nach erhitzt und auf die bereits härtende Masse gegossen wird. Es ist immer wieder schön, zu sehen, welch abenteuerliche Färbungen mit unterschiedlichen Aufgüssen erreicht werden kann. Die abkühlende Masse besprüht man sofort mit dem Desinfektionsspray oder dem Alkohol, um Bläschen zu vermeiden. 

Anschließend lassen wir die Seifen aushärten. Das dauert von mehreren Stunden bis zu einem Tag. Anschließend können sie aus der Form entnommen und verpackt werden. Um den beigefügten Duft so lange wie möglich zu gewährleisten, verpacke ich die einzelnen Seifenstücke in sogenannte „Schrumpf-Folie“, die sich bei Hitze zusammenzieht. Das funktioniert ganz prima mit einem guten Föhn. Der Umwelt zuliebe tut es aber auch eine einfache Banderole aus Kraftpapier.

Seifen in FormenZum Verpacken der Seife können Sie benutzen, was immer Sie möchten. Auch Butterbrotpapier oder Wachspapier eignen sich hervorragend. 

Gerätschaften unbedingt mit Wasser abspülen!

Die beim Gießen gebrauchten Geräte wie Mikrowellen-Gefäß oder Schneebesen bitte mit Wasser von den gröbsten Seifenresten befreien, ehe Sie sie in die Spülmaschine geben. Ich habe einmal den Fehler begangen, die Schmelz-Gefäße nicht unter klarem Wasser vorzuspülen. Wir brauchten anschließend zwei Stunden, um die Spülmaschine wieder sauber zu bekommen, denn als der Schaum erst einmal begann, aus allen Ritzen in die Küche zu kriechen, war es schon zu spät. 

Alles in allem ist das Gießen von Seife eine Tätigkeit, die auch Kindern sehr viel Spaß macht, genau das Richtige für graue Herbsttage.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß und hoffe, Sie haben dabei genau so viel Freude wie ich.

Herzlichst,

Ihre Barbara Edelmann

 

 

 

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Sarina Hilser

Die eigenen vier Wände anstarren, wenn alle um einen herum Silvester feiern oder sich in den Osterurlaub verabschieden – eine solche Situation dürfte für nicht wenige Singles das blanke Horrorszenario sein. Alle Jahre wieder. Wohl dem, der einen Freundeskreis hat, in dem weitere Solisten unterwegs sind. Allerdings ist das bei vielen Singles nicht der Fall. Wenn die Freunde Familie gründen oder der Karriere wegen weg ziehen, verändert sich oftmals die Lebenssituation. Gleichgesinnte, die ebenso alleine durchs Leben gehen, sind auf einmal Mangelware. Vielen Singles, die mit ihrem Solisten-Status ansonsten kein Problem haben, fällt dieser Umstand zumeist auf, wenn Urlaube, freie Wochenenden oder Feiertage anstehen.

Zielgruppe Singles: picotours aus Freiburg bietet Alleinreisenden einiges

Da kann die gute Freundin, die jetzt Mutter oder jobbedingt an einem anderen Ort ist, nicht mal eben als Reisepartnerin zusagen. Eine andere Freundin fährt vielleicht lieber mit dem Liebsten ins Kuschelwochenende…Oftmals ist es aufgrund solcher oder ähnlicher Situationen für Singles – weiblich wie männlich – schwer, eine nette Reisebegleitung zu finden.

Reiseveranstalter wie picotours aus Freiburg haben deshalb die Zielgruppe der Singles im Blick und schneiden etliche Reisen auf Alleinreisende zu. Diese finden hier sympathischen Anschluss in der Gruppe und bekommen an wunderschönen Orten einiges geboten. Sarina Hilser (im Bild), die sich bei picotours um Reisen für Solisten kümmert, stand uns im Interview Rede und Antwort und gab uns einen Einblick in ihre Arbeit:

FB: Frau Hilser, was war für Ihr Reiseunternehmen der Grund, verstärkt Reisen für Singles anzubieten?

Hauptgrund war sicherlich die große Nachfrage von Alleinreisenden an unseren Gruppenreisen. Wir konnten in den letzten Jahren einen hohen Anteil an Singles auf unseren geführten Wanderreisen verzeichnen. Daran wollten wir anknüpfen, um den Bedürfnissen von Alleinreisenden noch besser gerecht zu werden.

„Allein reisen ohne allein zu sein“ – Motto der Reisen für Singles

Hinzu kommt, dass Gruppenreisen für Alleinreisende für ja mehr oder weniger prädestiniert sind, da das Entdecken von Land und Leuten in der Regel mehr Spaß macht, wenn man seine Erlebnisse mit anderen teilen kann. Das Motto „Allein reisen ohne allein zu sein“ gilt daher als Leitsatz für unsere Single-Reisen.

FB: Wohin reisen Solisten am liebsten, hat sich da bei Ihren Reisezielen schon ein Top-Favorit herauskristallisiert?

Ein Top-Reiseziel für Singles konnten wir bisher nicht erkennen. Die Nachfrage verteilt sich recht gleichmäßig auf all unsere Destinationen. So haben wir sowohl Alleinreisende auf unseren Portugal-Festland-Gruppenreisen als auch auf unseren geführten Touren auf den Azoren, den Kapverden und Madeira.

FB: Kommen mehr Frauen oder mehr Männer zu Ihnen, um eine Singlereise zu buchen? 

Ich denke das Verhältnis von Männern und Frauen ist auf unseren Gruppenreisen recht gleich.

FB: Wie ist die Altersstruktur und der Charakter Ihrer alleinreisenden Kundschaft?  

Küstenwanderung

Mit anderen reiselustigen Singles eine entspannte Küstenwanderung zu unternehmen, hat was!

Unsere Alleinreisenden sind in der Regel zwischen 40 und 60 Jahren alt. Hin und wieder reisen aber natürlich auch Singles mit uns, die unter- oder oberhalb dieser Spanne liegen. Generell haben all unsere Solisten ein starkes Interesse daran, Land und Leute so authentisch wie möglich kennenzulernen. Sie lieben das Wandern und die Natur, haben Spaß am gemeinsamen Erleben und sind gleichzeitig weltoffen.

Vielseitiges Interesse von Singles schafft angenehme Reiseatmosphäre

All dieses Eigenschaften verbinden und schaffen eine angenehme Atmosphäre auf unseren Gruppenreisen. Verstärkt wird dieses Gefühl durch unsere einheimischen Reiseleiter, welche sich darauf verstehen, eine Gruppe zu bilden und alle Reisenden zu integrieren.

FB: Was für saisonale Zeiträume bevorzugen Singles zum Reisen?

Bisher lässt sich hier kein Trend erkennen. Die Anfragen verteilen sich bunt über das ganze Jahr.

FB: Gibt es bestimmte Anlässe, an denen Singles lieber in der Ferne bzw. unterwegs sein wollen, als daheim? 

Wie alle Reisenden bevorzugen auch Singles Anlässe wie Silvester, Ostern und Pfingsten zum Reisen. Dies liegt zum einen daran, dass Urlaubstage eingespart werden können und zum anderen am Wunsch, an diesen Tagen etwas Besonderes zu erleben. Denn: Alleine daheim zu sein, wenn alle Welt feiert, ist vor allem für Singles etwas, das man vermeiden möchte.

Silvesterangebot mit vielen Annehmlichkeiten

Bei der Planung unserer Gruppenreisen berücksichtigen wir dieses Verhalten und legen unsere Termine stets um und in die Feier- und Ferienzeit. Zusätzlich haben wir für 2020 drei exklusive Single-Termine im Programm. Einen im Mai, einen im Juli und einen im Oktober. Besonders erwähnenswert ist auch unsere Azoren Silvester-Gruppenreise vom 30. Dezember 2019 bis 06. Januar 2020, bei welcher unter anderem fünf geführte Wanderungen sowie ein Silvesterdinner und ein Neujahrs-Brunch inklusive sind.

FB: Mag es der Single auf Reisen eher aktiv oder ist Seele baumeln lassen und Wellness angesagt? 

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Singles auf Reisen gerne eine Mischung aus beidem schätzen. In der Regel nehmen unsere Alleinreisenden zunächst an einer geführten Wanderreise teil und machen im Anschluss eine individuelle Verlängerung, um zum Beispiel am Meer zu entspannen oder die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.

Solisten müssen auf Freiraum nicht verzichten

Außerdem legen wir bei unseren geführten Reisen stets Wert darauf, jedem Gast den nötigen Freiraum zu lassen und haben daher auf jeder Reise mindestens einen Tag zur freien Verfügung eingeplant. 

FB: Gab es schon Reisen, bei denen sich Paare gefunden haben? Und: Freundschaften werden doch sicher auf jeden Fall geschlossen, oder? Bekommen Sie hiervon etwas mit? 

Wanderung Feuersee Azoren

Mit anderen Singles spektakuläre Eindrücke teilen – das mögen viele Solisten auf Reisen.

Da haben Sie auf jeden Fall Recht! Freundschaften werden bei unseren Reisen mit Sicherheit geschlossen. Es kommt sogar vor, dass Gäste, die sich bei einer unserer Reisen kennengelernt haben, ein zweites Mal gemeinsam mit uns reisen. Ich selbst konnte dies im vergangenen Jahr aus erster Hand erfahren, als ich gemeinsam mit meiner Mutter an der geführten Azoren Reise „Best of Sao Miguel“ teilgenommen habe.

Singles bleiben oft auch nach der Reise noch in Kontakt

Es war eine schöne Zeit, man hat viel erlebt und tolle Leute kennengelernt! Mit einigen bin ich noch heute in Kontakt. Schwerer zu beurteilen ist Ihre Frage, inwiefern man auf einer Gruppen- bzw. Singlereise den Mann oder die Frau fürs Leben findet. Möglich ist natürlich alles, da unsere Reisenden ähnliche Interessen haben – allerdings hat uns das noch niemand genauer verraten…

FB: Wie groß sind die Gruppen, bei den Singlereisen, die Sie anbieten?

Unsere Gruppenreisen sind Kleingruppen von mindestens 6 und maximal 16 Teilnehmern.

Tolle Ziele für jede Interessensgruppe

FB: Geben Sie uns einen kleinen Ausblick auf attraktive Reisepakte, die Sie für Singles ab 2020 geschnürt haben?   

Das mache ich natürlich gerne. Zum einen haben wir bei unserer Azoren-Bestseller-Reise „Best of Sao Miguel“ drei exklusive Single-Termine geschaffen. Buchbar sind hier sowohl Einzel- als auch halbe Doppelzimmer. In 8 Tagen lernen unsere Gäste die Azoren-Hauptinsel Sao Miguel kennen – mit grünen Vulkankegeln, heißen Quellen, dampfenden Fumarolen und beeindruckenden Kraterseen. Außerdem haben wir viele weitere Gruppenreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Programm (zum Beispiel Genuss, Trekking, Inselhopping).

Hierbei gilt zu beachten, dass nicht alle dieser Reisen spezielle Single-Termine haben, aber in der Regel sind auf jedem Termin weitere Alleinreisende und Singles gebucht!

Mehr Informationen zu den Reise-Offerten finden Sie hier.

Bildnachweise: Sarina Hilser / picotours

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The Celtic Tenors

Drei Männer aus Irland, die mit unvergleichlichen Stimmen und einer Darbietung, die geprägt ist von musikalischer Hingabe und Humor, vor ihr Publikum treten: Das sind die Celtic Tenors. Auf deren Konzerte kann sich das Publikum auch dieses Jahr wieder freuen! Ganz gleich, ob die Männer in Amerika, Asien oder Europa auf der Bühne stehen: Matthew Gilsenan, James Nelson und Daryl Simpson gastierten bereits weltweit und verzaubern allerorts ihre begeisterten Zuhörer.

„IRISH SONGBOOK“-TOUR 2019: Die Tenöre kommen wieder nach Deutschland

Nach Ihrer „timeless“-Deutschland-Tour 2017, die für die Musiker überaus erfolgreich lief, werden die beliebten Tenöre aus Irland vier Konzerte in Deutschland geben. Im Gepäck haben sie ihre aktuelle CD „Irish Songbook“. Die sympathischen Drei werden ihre Fans mit einer atemberaubenden Musik-Show zu begeistern. Mittlerweile sind die Männer, mit weltweit über einer Million verkaufter Alben und zwei Millionen verkaufter Tickets für ihre internationalen Tourneen, die erfolgreichsten Crossover Künstler, die Irland je hervor gebracht hat. In den Charts der USA, in Kanada, Deutschland, UK und Irland sind sie Stammgäste.

Zu gewinnen: HOTELAUFENTHALT & KONZERTKARTEN

Gewinnen Sie zwei Tickets für die Konzerte der „Irish Songbook“-Tour in Jena, Magdeburg oder Dresden UND eine Übernachtung für zwei Personen in einem Superior Doppelzimmer inklusive Frühstück in einem Hotel am jeweiligen Veranstaltungsort.  Was Sie dafür tun müssen? Sich bis 20. Oktober 2019 in den Newsletter von THE CELTIC TENORS eintragen. All jene, die sich dort unverbindlich registrieren, haben die Chance, die beliebten Iren live zu sehen – echte Fans lassen sich das sicher nicht entgehen.

Um zum Gewinnspiel zu gelangen und weitere Infos zu den Terminen der Musiker zu erhalten, klicken Sie hier.

Copyright: Barry McCall