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Daniela Gotta in Airportlounge

Übersetzen, sprechen, filmen, moderieren und Unternehmer interviewen – das Aufgabenspektrum, dem sich Daniela Gotta (im Bild links) widmet, ist vielfältig. Die dynamische Frau, die sich ein gut gehendes Übersetzungsbüro aufgebaut hat, bietet längst spezielle Dienstleistungen an, die über das klassische Übersetzen und Dolmetschen hinausgehen. Mit viel Engagement ist so das Unternehmen DANILINGUA entstanden, das Wort, Ton und Bild professionell ineinander fließen lässt. Dass sich Daniela Gotta ihrem Tun mit so viel Leidenschaft und Herzblut widmet, hängt auch mit ihrem familiären Background zusammen. Aufgewachsen in einem international ausgerichteten Familienunternehmen, kristallisierte sich ihre kosmopolitisch-unternehmerische Lebenseinstellung schon frühzeitig heraus.

Unternehmertum lag Daniela Gotta schon im Blut

Gepaart mit der Neugier auf Menschen ging die vielseitige Frau und Mutter zielstrebig ihren Weg und ist heute eine gefragte Expertin auf ihrem Gebiet. Wir haben mit Daniela Gotta über ihre Arbeit, die Familie und über ihr ehrenamtliches Engagement gesprochen. Herausgekommen ist ein spannender Einblick in einen interessanten Beruf, der für die lebensbejahende Unternehmerin aus Rödermark längst zu einer Berufung geworden ist.

FB: Frau Gotta, Sie sind heute unsere Interviewpartnerin. Aktuell aber sind Sie selbst auch als Interviewerin unterwegs – erzählen Sie doch mal! 

Ich bin ein echtes Mittelstandskind. Das Unternehmertum liegt bei uns im Blut und zwar drei Generationen zurück auf jeder Familienseite. So hatte meine Uroma z. B. den ersten Dauerwellenapparat in ihrem Friseursalon in Reutlingen. Der Grundstein für das Familienunternehmen „Gotta Contacts – Manufaktur feiner Lederwaren“ wurde 1899 gelegt. So bin ich aufgewachsen. Im international ausgerichteten Familienunternehmen und einem Designer als Vater, der unter anderem die Linien „Porsche Design“, „BMW-M-Style“, Davidoff, Dupont Paris und den „Colani-Koffer“ sowie Produkte für viele weitere Markenunternehmen entworfen hat. So habe ich im Lauf der Zeit bis zu meinem USA-Aufenthalt und auch danach, zahlreiche Inhaber oder Geschäftsführer der deutschen Industrie und weltweit bekannter Luxusmarken kennengelernt und konnte bereits in jungen Jahren direkte Einblicke in Unternehmen gewinnen.

Mit meinem Übersetzungsbüro und der angeschlossenen Medienproduktion (Film und Vertonung) bekomme ich viele Einblicke in Unternehmen, was sich seit meiner Mitgliedschaft beim BVMW noch intensiviert hat. Irgendwann hatte ich dann den Impuls „Mensch, warum gehe ich nicht raus und frage selbst, wo es beim Mittelstand heute drückt? Was ihn bewegt usw.“

Menschen und Unternehmen im Porträt

Frau interviewt Mann

Daniela Gotta im Interview mit einem Unternehmer

Daraus sind dann die Interviews auf meiner Seite DANILINGUA – im Dialog mit DANILINGUA – geworden, wo ich Menschen und Unternehmen portraitiere und ihnen Gelegenheit biete, zu sagen, was sie bewegt. Außerdem liebe ich es, interessante Dinge über spannende Menschen zu erfahren und dies an andere weiterzugeben. Auch besonders vor der Kamera. Wir haben z. B. einen Filmpreisgewinner und eine Kämpferin für gerechte Familienbesteuerung befragt. Bei dem Mädchen mit der Wasserallergie war zwei Tage später „Maintower“ vom Hessischen Rundfunk bei uns und hat eine Reportage über sie gedreht. Die Resonanz auf den Bericht war überwältigend. Heute ist das Mädchen beschwerdefrei. Meine Interviews dienen also keinem reinen Selbstzweck. Ich gebe anderen Menschen die Bühne und den Raum, sich zu präsentieren und für ihre Anliegen zu werben.

FB: Wenn man sich Ihre Aktivitäten so ansieht, so geht das doch über die klassischen Übersetzer- und Dolmetscher-Leistungen hinaus, oder?  

Das ist richtig. Ich habe mich nie als „klassische Diplom-Übersetzerin“ gesehen, die tage- und wochenlang kein Tageslicht sieht (wobei, diese Phasen gab und gibt es dann und wann natürlich auch). Das ist auch wieder durch meinen unternehmerischen Hintergrund geprägt, weil ich stets nahe an den Unternehmen bin. So arbeite ich auch überwiegend mit Direktkunden, weil ich mit ihnen aus der eigenen Erfahrung heraus direkt auf Augenhöhe stehe und mich in sie hineinfühle.

Außerdem hat sich das Berufsbild verändert. Wort, Ton und Bild fließen immer mehr ineinander. Viele meiner Kunden benötigen außer den reinen Textdokumenten auch das gesprochene Wort oder Content für ihre Videos, Präsentationen oder Produktfilme. Die Doppelqualifikation als ausgebildete Sprecherin und Übersetzerin bedeutet Sicherheit und nur einen einzigen Anlaufpunkt für die oft vielgestaltigen Anforderungen eines Kunden. Auf „Spreche“ zu schreiben erfordert eine andere Herangehensweise als Schreiben von zum Lesen verfassten Texten.

Mit Sprache ein Bindeglied zwischen den Kulturen sein

Kreativität ist mir wichtig. Sie liegt mir einfach im Blut. Und wie lässt sich das besser miteinander verbinden, als über das gemeinsame Vehikel „Sprache & Kommunikation“? Ich baue Brücken. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Kulturen.

FB: Hatten Sie schon immer ein Faible für fremde Sprachen? Wie sind Sie zu Ihrem heutigen Beruf gekommen?

Meine Mutter ist in Süddeutschland, im Schwäbischen, aufgewachsen, wo nach 1945 Französisch neben Deutsch die zweite Sprache war. Hier in Hessen, wo mein Vater aufgewachsen ist, war es das Englisch der Amerikaner. Amerikaner sollten auch bei der Rettung meines Großvaters vor dem Tod eine wichtige Rolle spielen. Das in Rödermark verwurzelte Familienunternehmen war von Anfang an international ausgerichtet. Englisch und Französisch waren zwar Schulfächer, intensiviert wurden die Sprachen allerdings durch sehr viele Besuche von Freunden und Geschäftspartnern aus dem Ausland und eigene, sich über viele Wochen erstreckende Auslandsaufenthalte seit meiner frühen Kindheit.

Unser Leder bezogen wir überwiegend aus Italien. Als Kind verinnerlichen Sie eine Sprache ja wirklich schnell. Und was mir später in Italienisch an Vokabeln gefehlt hat, habe ich mir aus Französisch irgendwie zusammengebaut. Nach der Schulzeit stand die große Entscheidung an: Was nun? „Irgendwas mit Werbung, Kindern oder Sprachen“ sollte es sein. In der Schule lief der Tausch folgendermaßen ab: „Mathe und Physik“ gegen „Englisch und Französisch“. Fragen Sie mal einen Übersetzer, warum er Sprachen studiert hat … und, es war schon immer mein Wunsch, selbständig zu arbeiten.

Beruflicher Einstieg in Germersheim – später in den USA

Der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bot für eine Zukunft mit Sprachen die idealen Voraussetzungen. Gekoppelt mit einem Auslandsstudium am ETI in Genf rundeten das Bild ab, bevor es dann in die USA ging. Als Ein-Eltern-Familie von Anfang an hatte ich also schon weit davor die richtigen Weichen gestellt.

FB: Welche Sprachen sprechen Sie? 

Deutsch mit Hessisch (wenn ich meinen Sprech-Coach ärgern will), Englisch, Französisch und Italienisch.

FB: Für welche Berufsgruppen arbeiten Sie am häufigsten? 

Es sind überwiegend international tätige Unternehmen. Dazu zählen große Anwalts- und Steuerkanzleien ebenso wie Produktionsunternehmen und Agenturen. Der Mittelstand und auch das Handwerk sind bei mir ebenso gut aufgehoben, wie multinationale Konzerne und Finanzinstitute. Durch meine gerichtliche Ermächtigung werde ich auch gerne für Verhandlungen bei Notaren, Dolmetschen bei der Justiz und anderen Behörden sowie die Übersetzung von Dokumenten, bei denen es auf Rechtssicherheit ankommt, eingesetzt. Ich habe auch schon viele Auswanderer „über den großen Teich übersetzt“, im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die unterschiedlichen Berufe der „Neu-Kanadier“ oder „Neu-Amerikaner“, erweitert sich der eigene Horizont ebenfalls unaufhörlich.

FB: Ihre Vielseitigkeit beweisen Sie auch als Moderatorin. Wie hat sich das ergeben?

Frau mit Mikrofon

Das gesprochene oder geschriebene Wort spielen in Daniela Gottas Beruf die Hauptrolle.

Vor einigen Jahren erhielt ich einen Anruf, ob ich an Tag X für einen Walk bei einer Modenschau Zeit hätte. Ich habe gesagt, dass ich keine „Size 0“ sei. „Das macht gar nichts“, kam es vom anderen Ende der Leitung. „Kommen Sie einfach vorbei.“ Gesagt, getan. Drei Tage lang war ich als Model für Ulla Popken auf dem Laufsteg in Frankfurt. Die durch das Programm führende Moderatorin und ich hatten sofort einen guten Draht zueinander. Zu der Zeit hatte ich bereits die Sprecherausbildung abgeschlossen, und so kam das eine zum anderen. Ich habe mich aus- und weiterbilden lassen – und voilà. Auf der Bühne zu stehen und die Menschen fröhlich, informativ und auch mal ernst durch ein Programm zu führen, dazu das ein oder andere Live-Interview, ist, wofür ich brenne und was mich einfach erfüllt.

„Moderation genau mein Ding“

Nie genau zu wissen, was im nächsten Moment passiert. Den Schwung und die Dynamik einer Moderation mit dem Publikum mitzunehmen und stets „wach“ zu sein und auf das Unvorhergesehene spontan zu reagieren. Das ist genau mein Ding. In Deutsch oder Englisch oder im Wechsel, je nach dem, wie es sich ergibt und was die Situation erfordert.

FB: Ihr Business haben Sie sich neben Ihrer Verantwortung als Mutter aufgebaut. Was war die größte Herausforderung, die es zwischen Familie und Job zu stemmen galt?   

Da sprechen Sie ein Thema an. Wir hatten einen wirklich aufregenden Ritt als Ein-Eltern-Familie, seit mein Sohn 10 Monate alt war. Einerseits war ich „da“, also im Haus, aber eben doch „nicht greifbar“. Sie wären einfach gern viel öfter mit ihrem Kind zusammen, weil es diese Zeit wirklich nur einmal gibt … Ich kann es nur immer wieder betonen: „Genießt die Zeit mit Euren Minis, wenn es finanziell nur irgendwie machbar ist.“ Seine Freiräume kann man sich auch ohne den Beruf schaffen. Oder andere Aufgaben suchen. Natürlich ist jede Entscheidung so individuell wie die Person, die sie trifft. Ich hätte es mir gewünscht, noch mehr Zeit für uns beide zu haben. Andererseits ist die Unabhängigkeit natürlich toll gewesen. Da wir beide Langschläfer waren, konnten wir diesen Luxus dank Home Office auch ausgiebig genießen. Sie lernen zu planen, wie ein Oberst beim Militär.

Planung als Ein-Eltern-Familie das A und O

Sie takten und planen alles durch. Jedes Dominosteinchen und jedes Zahnrad wird bedacht. „Plan B“ ist für Anfänger. Ich hatte eher Plan A bis Y. Sie machen keinen Schritt ohne Planung. Ich hatte ein super verlässliches System rund um Großeltern, Freunde und Kinderbetreuung. Sogar bei unseren Besuchen in den USA. Das erste Mal war er vier. Für mich war das wie „nach Hause kommen“, zurück in San Francisco, wo ich fünf Jahre lebte, und meinen Kleinen bei meinen Freunden in guten Händen zu wissen. Ich konnte meinen Sohn manchmal auch zu Kundenterminen mitnehmen. Einmal hatte ich ihn UND seinen Freund bei einem Kunden aus England dabei. Das war super. Beide waren beschäftigt, und wir konnten übers Geschäftliche sprechen. Dieser Kunde hat dann sogar unserem Kindergarten (in dessen FV-Vorstand ich lange war) damals sogar 1 000 Pfund gespendet. Das gab’s vorher noch nie.

Das schlechte Gewissen ist dennoch ein regelmäßiger Begleiter gewesen. Und die Sehnsucht. Und natürlich konnten Sie die Uhr danach stellen, dass die heftigen Krankheiten pünktlich mit einem Großauftrag zusammenfielen. Dann lag er eingepackt auf dem Sofa in meinem Büro und so haben „wir gearbeitet“. Nacht- und Wochenendschichten waren an der Tagesordnung. Aber auch Freiraum dazwischen und viel Zeit auf dem Spielplatz und unterwegs. Alles in allem erfüllt mich große Dankbarkeit, dass wir unser Leben so frei gestalten konnten. Und durch meine Tätigkeit in Elternbeirat und Förderverein seit eigentlich der Mini-Krabbel-Gruppe, war ich auch durchgehend nah am Geschehen dran.

FB: „Der klassische Beruf des Übersetzers und Dolmetschers wandelt sich gerade“ – so Ihre Aussage. Was genau ändert sich und wie stellen Sie sich auf diese Veränderungen ein?   

KI ist da. Das ist Tatsache. Es verändert sich gerade viel. Durch viel Technik oder Wiederholungen geprägte Texte können durch die Maschinen laufen und erfordern vom Menschen an der einen oder anderen Stelle nur noch Nachjustierungen. Kreativität erfordernde und marketingorientierte Texte oder auch Skripte mit werblichen Inhalten leben vom menschlichen Input. Wir werden also lernen, mit den Programmen zu kooperieren.

Übersetzen und Dolmetschen hat mit Vertrauen zu tun

Es wird mehr nachkorrigiert und beurteilt werden, welche Texte sich für KI eignen und welche man lieber einem erfahrenen Profi an die Hand gibt. Beim Dolmetschen würde ich mich, vor Gericht zum Beispiel, nicht darauf verlassen wollen, dass KI über Gitter oder Freiheit entscheidet. Das gilt auch für Gespräche, bei denen viel auf dem Spiel steht. Wortwitz, Anspielungen, vernuschelte Aussprache, falsche Begriffe, die der Dolmetscher auffängt und unbemerkt „im Prozess umarbeitet“, damit sie auf der anderen Seite korrekt landen, sind dünnes Eis. Dafür möchte ich bitte einen wichtig: ausgebildeten und neutralen – Dolmetscher an meiner Seite haben.

Übersetzen und Dolmetschen sind Vertrauenssache. Der Dolmetscher ist oft das Zünglein an der Waage bei Entscheidungen von großer Tragweite. Ein Übersetzer kann beispielsweise über Erfolg oder Nichterfolg Ihres Engagements im Ausland sorgen. Achtung, wichtig: Der Beruf des Übersetzers ist nicht geschützt. Ebenso wenig wie der des Sprechers oder Dolmetschers. Darum fragen Sie bei der Auswahl eines Sprachmittlers nach Qualifikation, Spezialisierung und Erfahrung. Oder lassen Sie sich jemanden empfehlen, zum Beispiel von mir. Ein Diplom kann ebenso eine Qualifikation sein, wie ein Quereinstieg aus einem Spezialgebiet (Medizin, Recht, Chemie usw.). Auf meiner Website www.danilingua.de habe ich dazu einen Leitfaden hinterlegt.

FB: Was macht Ihnen im täglichen Berufsalltag am meisten Spaß? 

Ich stehe gern vor der Kamera oder auf der Bühne. Menschen dort in den Mittelpunkt stellen und das Beste von ihnen zu zeigen, ist mein Ansporn. Der Erfolg meiner Kunden macht mich glücklich. Genauso macht es mir aber auch Spaß, einen Ausgangstext in eine den Kunden in Begeisterung versetzende Version in der jeweiligen Zielsprache zu bringen. Ebenfalls macht mir Akquise einen Riesenspaß. Ich rufe für mein Leben gern Menschen an. Das Schöne an meinem Beruf ist ja, dass kein Tag dem anderen gleicht. Und oft wird man auch zum Unterstützer, auch bei zunächst traurigen Anlässen. Einmal habe ich Dokumente für eine Mutter übersetzt, deren Kinder vom Vater in die USA entführt wurden. Was für ein Fest, als die Minis wieder in den Armen ihrer Familie in Deutschland waren! Auch beim Dolmetschen bin ich meinem Element. Am liebsten live über TV. Nicht zu wissen, was als nächstes kommen mag sorgt für das nötige Adrenalin gepaart mit der Sicherheit einer guten Vorbereitung.

Es bleibt aber dennoch immer das gewisse Quäntchen Ungewissheit. Oder Ton und Bild fallen mal aus. In diesen Momenten profitiere ich von meiner gelernten Gelassenheit als Sprecherin und Moderatorin.

Alltagstrott gibt es nicht!

Zusammengefasst macht mir also am meisten Spaß, dass der Alltag eben keiner ist und mit so viel Abwechslung geprägt ist. Es ist ein wunderbarer Wechsel zwischen Adrenalin pur, wenn ich „draußen“ bin und – relativer – Ruhe zurück im Home Office.

FB: Neben Ihrer Arbeit sind Sie auch ehrenamtlich engagiert – erzählen Sie doch bitte einmal von diesem Engagement!

Ich kenne es gar nicht anders, als dass man nicht nur für sich lebt, sondern sich auch über den eigenen Tellerrand hinaus um andere kümmert, die vom Leben nicht immer gut behandelt wurden. Ich gehöre einer internationalen Service-Organisation mit Sitz in Oak Brook, USA, an. Dieses Engagement für „Deinen Nächsten“ wurde mir von Anfang an in meiner Familie vorgelebt. Ich habe in meinem Carport z. B. eine „Give Box“ eingerichtet. Dort deponieren mittlerweile sogar Nachbarn das, was sie zu Hause nicht mehr benötigen. Es findet ein wirklich reger Austausch statt. Von Kindersachen über Haushaltsartikel, Bücher und Kleinmöbel findet alles einen neuen Platz.

Ehrenamtliche Jugendarbeit mit solidem Netzwerk

Durch meine Erfahrung mit Jugendlichen hat es sich auch dahin entwickelt, dass sich die Jugendhilfe als Hauptgebiet herauskristallisiert hat. Da kommt es auch schon mal vor, dass jemand hier unterkommt, wenn es zu Hause nicht mehr geht. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wir viel zu wenig Ansprechpartner zwischen Elternhaus und Polizei haben, wenn’s im „spannenden Alter“ brennt. Ich mache das rein ehrenamtlich und bin bei keiner Institution registriert. So kann ich gezielter agieren, wo Not am Mann ist. Ob es sich um zugezogene Familien, Müttern in brenzligen Lagen oder Jugendliche handelt. Irgendwann haben Sie als Frau und Mutter einen Erfahrungspool aufgebaut und können das weitergeben. Dabei ist es wichtig, den nötigen Abstand zu wahren, den es für das „Außen“ braucht, und den „Schützlingen“ dennoch die nötige Wärme und viel Verständnis zu vermitteln, aber auch mal Grenzen aufzuzeigen. Und es hat sich mittlerweile ein wirklich solides „Sozial-Netzwerk“ aufgebaut. Menschen, Fachleute wie Privatpersonen, auf die zu 100 % Verlass ist. Das ist ein schönes Gefühl. So ist keiner allein.

FB: Ihr Terminkalender wird sicherlich stets voll und private Zeit rar sein. Wenn aber doch freie Stunden anstehen – wie verbringen Sie diese? Haben Sie Hobbys? 

Frau hinter Kamera

Daniela Gotta steht auch gern hinter der Kamera.

Freie Zeit. Ja. Da sagen Sie was. Mir macht meine Arbeit so viel Spaß, dass ich selten darüber nachdenke, was freie Zeit und was „Arbeit“ ist. Wenn wir mit der Kamera unterwegs sind, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich tanze für mein Leben gern. Zumba ist eine dieser Leidenschaften. Und „Funk Nights“ sowie andere von Lieblings-DJs veranstaltete Partys. Krafttraining und Spaziergänge mit meiner Hündin im Wald, der bei uns vor der Haustür liegt, sorgen für den Ausgleich. Ich sage jeden Tag „Danke“, dass ich den Wald genießen darf. Singen ist auch etwas, was mich total befreit und die Endorphine fliegen lässt.

FB: Gibt es derzeit berufliche Pläne, die Sie angehen möchten? 

Ja. Die gibt es auf jeden Fall. Wir haben mit GOTTAFILMYOU gerade ein Konzept zum Thema „Recruiting“ erarbeitet und setzen das mit Bewerbervideos um. Einmal für Employer Branding oder für Kandidaten, die sich gerne präsentieren möchten. Besonders schön ist dies für kreative Menschen oder wo Lücken im Lebenslauf zu immer wieder den gleichen Fragen führen.  Dann gibt es weitere Pläne.

Neue Pläne schon in der Schublade

Dazu will ich noch nicht allzu viel verraten, nur so viel: „Regional, national, international“ sind Begriffe, die darauf hindeuten. Wichtig ist, finde ich, dass man stets weitergeht. Meine Oma hat immer gesagt: „Kind, ich bin jetzt 81 Jahre alt und lerne jeden Tag dazu“. Das Leben hat so viele spannende Facetten.

Drei Lebensträume habe ich mir bereits erfüllt. Einer davon war, in den USA zu leben und zu arbeiten. Das habe ich mir erfüllt und war fünf Jahre in San Francisco. Erst mit einem J1-Visum, danach mit einem H1-B-Visum. Ich werde das Gesicht des Konsulatsmitarbeiters nie vergessen, als ich es hier in Frankfurt eingelöst habe: „Wie haben Sie das denn bekommen?“ hat er gefragt. Ein weiterer Herzenswunsch ist das Singen. Das Klavier steht schon bereit. Wenn es soweit ist, wird die für den regelmäßigen Unterricht benötigte Zeit frei sein.

Glaube an deinen Traum. Bleibe dran. „All energy goes somewhere“, hat mal eine liebe Freundin in den USA gesagt. Hole dir Rat und höre dann auf dich. Und merke: Es wird erst richtig schwer, bevor der Durchbruch kommt. Damit ist dafür gesorgt, dass es sich bei den Plänen um keine Eintagsfliegen handelt und du nicht gleich beim ersten „ Buh“ umfällst.

Meine nächsten Pläne werden auf jeden Fall über die sozialen Medien bekannt gegeben werden. Sie haben etwas mit „Pendeln“ zu tun. Mehr sage ich nun wirklich nicht. Wer mich kennt, hat es sowieso schon vor zwei Absätzen gewusst (lacht).

“If you can dream it, you can do it”.

Copyright: Daniela Gotta

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Haus und Garten

Bezahlbare Häuser bald aus dem 3D-Drucker? Häuser aus dem 3D-Drucker – was noch immer wie eine irre Sciene-Fiction-Idee klingt, ist längst Wirklichkeit. Allerdings sind die Firmen, die diese Häuser fertigen noch rar gesät. Das dürfte sich jedoch schnell ändern, wenn man sieht, was für Quartiere mit dieser neuen Methode schon gebaut werden können. Oder besser gesagt: gedruckt, denn mit dem klassischen Bauen hat das, was vielleicht die Zukunft des Wohnens ist, nur noch wenig zu tun.

Aktuell fertigt ein Start-up aus Texas (USA) Domizile für finanziell bedürftige Familien und zwar in Lateinamerika (Video am Ende des Artikels). Die Häuser sehen aus wie kleine Wohnträumchen und sollte sich das Druck-Konzept bewähren, dann kann man nur hoffen, dass es auch bald hierzulande umgesetzt wird.

Häuser aus 3D-Drucker wären hierzulande Revolution

Es wäre wohl in Sachen Wohnen eine Revolution! Denn: aktuell wird das Wohnen in Deutschland ja bekanntlich immer teurer, sowohl das Mieten als auch das Kaufen. Zumindest in gefragten Lagen. Selbst wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, sieht sich schnell mit Beträgen konfrontiert, die in die Hunderttausende gehen (können). Wie würde es sein, wenn man sich ein Haus aus dem 3D-Drucker fertigen ließe und dafür nicht mal 15.000,00 € bezahlen müsste? Das wäre genial!

Wahrscheinlich würde es dann von Hausbesitzern nur so wimmeln, denn das eigene Heim steht seit Jahren auf der Wunschliste von (jungen) Familien. Zudem ist in letzter Zeit auch der Trend entstanden, dass sich Singles eine Immobilie zulegen oder gar bauen lassen.

Mit dem 3D-Verfahren könnte man allen Wohnwünschen gerecht werden. Und das zu einem Preis, der einem den Atem stocken lässt. Doch wie realistisch ist es, dass man diese Häuser auch hierzulande bald bauen kann?

In Deutschland wiehert noch der Amtsschimmel

Nun – da sieht es noch etwas mau aus, selbst eine Recherche im Netz fördert nicht wirklich viel zutage. Woran das liegt, kann man sich denken: am Amtsschimmel. Zumindest scheint der seine Hufe derzeit noch tüchtig im Spiel zu haben, wie das Online-Magazin manonamission.de berichtet.

Das sieht bei den europäischen Nachbarn in Frankreich schon anders aus. Dort wurde in Nantes innerhalb von 54 Stunden ein Einfamilienhaus mit dem 3D-Druck-Verfahren gebaut.

Das Portal musterhaus.net schreibt hierzu folgendes:

„Mit einem Budget von 195.000 Euro hat man das Einfamilienhaus Names „Yhnova“ in Nantes innerhalb von 54 Stunden erbaut. Ziel des Pilotprojekts der örtlichen Stadtverwaltung und der Universität Nantes ist es, neue Möglichkeiten für kostengünstigen Wohnraum aufzuzeigen. Die Forscher nehmen an, dass sich die Baukosten mit dem 3D-Druck-Verfahren im Vergleich zum traditionellen Hausbau um bis zu 70% reduzieren ließen. Das 3D-Drucker Haus in Nantes ist einstöckig und verfügt über fünf Zimmer auf einer Grundfläche von 95 Quadratmetern.(…)“

Klingt ziemlich cool! Und noch cooler wird es freilich, wenn man das eigene Haus für einen noch günstigeren Preis bekommt. Wie eingangs erwähnt, möchte das Start-up aus Texas (ICON) nun für Bedürftige in Lateinamerika Häuser aus dem 3D-Drucker errichten. Und nicht nur das: ganze Siedlungen sollen entstehen! Das im Video (siehe unten) gezeigte Haus, das den Tüftlern dabei vorschwebt, entstand in 24 Stunden und sieht aus, wie aus einem SCHÖNER WOHNEN-Heft. Die Kosten lagen dabei unter 5.000,00 Euro. Dieser Haustyp soll nun für eine ganze Häusersiedlung gefertigt werden.

3D-Häuser würden vielen Leuten den Traum vom Eigenheim erfüllen

Ein tolles Konzept!

Von dem man sich wünscht, dass es sich bitte auch bald in Deutschland durchsetzen möge. Dann wäre es vorbei mit der Verschuldung auf viele Jahre, die eine Menge Leute für den Traum vom eigenen Haus auf sich nehmen.

Nur einer darf nicht zu präsent auf der Bildfläche erscheinen: der Amtsschimmel!

Schauen Sie sich hier im Video den besagten Haustyp an und hören Sie von den Plänen des Start-ups. Das superinteressantes Projekt wird Leute, die Wert auf individuelles Wohnen legen, sicher begeistern!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

 

 

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Charismatisch, unaufgeregt und skandalfrei – so kennt man Mario Adorf. Der Schauspieler, der in diesem Jahr 89 Jahre alt wird, gehört zur „alten Garde“ derer, die im Filmbusiness noch mit echter Ausstrahlung aufwarten und ihr Können zu 100 Prozent beherrschen.

Insofern ist Mario Adorf mit seinem künstlerischen Schaffen irgendwie immer präsent. Im Fernsehen und auch am Theater. Privat indes äußert er sich eher selten, weshalb ein Interview, das er dem SPIEGEL – Ausgabe 18 / 2019 – gab, aufhorchen lässt. Denn im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin äußerte sich der beliebte Darsteller sehr offen zum Thema Liebe.

Mario Adorf hat seine eigene Meinung zur Verliebtheit

Und plauderte zudem auch ganz pragmatisch in Sachen seines hohen Alters. Frank und frei gibt er zu, für seine Einkäufe einen Wagen mit einer Tasche zu benutzen. In dem Gespräch wird Adorf, der seit 33 Jahren in zweiter Ehe mit der Französin Monique verheiratet ist, auch auf das Zwischenmenschliche angesprochen. Und gibt erstaunliche Antworten. Danach gefragt, ob man in seinem Alter noch verliebt sein kann, erwidert Adorf, dass er glaubt, dass Verliebtsein eine sehr jugendliche Angelegenheit ist, die sich verliert.

Sein Gegenüber fragt nach, wann das denn ungefähr eintritt, dieses „verlieren“ und fragt, ob das vielleicht so um die 50 herum geschieht?

Darauf erwidert Mario Adorf:

„Viel früher. Verliebtheit gibt es nur in der Jugend. Ein paar Rückfälle, ja, sicher“

Und dann äußert er sich über die Dinge, die die Liebe im Alter ausmachen, verweist auf das Zusammengehörigkeitsgefühl. Vertrauen, Verlässlichkeit und Zuneigung sind die Attribute, die der Schauspieler aufzählt. Zudem überrascht er mit einem Statement zur Zärtlichkeit. Er sagt:

„Und Zärtlichkeit. Die muss nicht abnehmen, vielleicht sogar zunehmen.“

Bezogen auf seine eigene Beziehung macht Adorf keinen Hehl aus seiner Einstellung und gibt seltene, intime Details im Zusammenhang mit seiner Partnerin preis. Er gesteht, dass die Verliebtheit zu seiner Frau Monique nach ein paar Jahren nicht mehr da war, verweist aber auf das Gefühl und den Glauben, dass man zusammengehört und den richtigen Partner für sich gefunden hat.

Trotz gewisser Verführungen – die Verantwortung zählt!

Starke Worte, die zudem sämtliche Hysterie um den noch immer weit verbreiteten Irrglauben, dass eine Verliebtheit bitte schön ganz lange – wenn nicht gar für immer – anhalten soll Lügen strafen! Ebenso lässt in einem Zeitalter, in dem medial und gesellschaftlich allethalben Affären und Seitensprünge als eine Art Lifestyle in den Himmel gehoben werden, Adorfs Aussage zu Affären aufhorchen.

Dass so ein Mann in seinem Leben gewissen Verführungen ausgesetzt war und ist, glaubt man sofort. In dem besagten Interview redet er darüber, als er darauf angesprochen wird, ob eine Affäre eher glücklich oder traurig macht.

Hierzu sagt er:

„(…)Nein, da hat man schon eine gewisse Verantwortung. Auch vor sich selber.“

Jungen Paaren von heute bescheinigt der Charakterkopf, dass sie sich oft sehr schnell scheiden lassen. Adorfs Einstellung hierzu:

„Nach dem ersten Seitensprung fängt eine Beziehung erst an(…)“

Starke Worte, starke Einstellung! Das trifft ebenso auf Adorfs Beziehung zu seinem Alter zu. Er spricht an, dass mit fortschreitender Lebenszeit das Glück weniger wird. Oder zumindest das, was man als Glück bezeichnet.

Starke Worte von Charakterkopf Adorf

Mario Adorf sagt:

„Man ist dann mit „Glückchen“, also mit kleinen Glücksmomenten zufrieden.“

Natürlich wird er darauf angesprochen, welche Momente das sind – die kleinen „Glückchen“.

Darauf antwortet die Leinwandgröße ganz schlagfertig:

„Irgendjemand hat gesagt: guter Schlaf und gute Verdauung“

Bildnachweis: picture alliance / NurPhoto

Recherche: SPIEGEL, Heft 18 / 2019

 

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Frau mit Kind auf dem Arm.

Einen Partner finden und eine Familie gründen – diese Pläne haben wohl die allermeisten Frauen im deutschsprachigen Raum. Allerdings gibt es in diesen Regionen gegenwärtig auch eine Menge  weiblicher Singles. Allein in Deutschland lebten 2018 über 16 Millionen Singles. Darunter viele Frauen, die neben dem Partnerwunsch auch einen Kinderwunsch haben.

Längst ist die Suche nach Mr. Right ins Web verlegt worden, die Anzahl der Singlebörsen ist für normale Leute, die nicht mit der Statistikbrille unterwegs sind, kaum mehr zu erfassen. Allerdings strahlt das Online-Dating oftmals ein trügerisches Bild aus, vermittelt vielleicht sogar auch falsche Vorstellungen. Gerade große Dating-Portale sind mit umfangreichen Kampagnen im Netz und auch offline präsent, die die Botschaft transportieren: „Digital finden sich alle“. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: man sagt dem Online-Dating auch nach, dass durch selbiges die Partnersuche unverbindlicher geworden ist. Und wie oft hört man – auch im eigenen Freundeskreis – den Satz: „Man lernt heutzutage gar keinen mehr kennen“.

Nun ist es freilich ein Unterschied, ob man mal über einen gewissen Zeitraum keinen Mann kennenlernt oder aber dieser Zustand anhält. Und bei betroffenen Singlefrauen die ersehnte Familie samt Kinder in weite Ferne rückt.

Singlefrau mit Kinderwunsch im Porträt

Ein solches Beispiel ist dieser Tage im SPIEGEL, Ausgabe 18, vom 27. April 2019, veröffentlicht worden.

Dort wird die 42jährige Katja porträtiert. Eine Frau, die im Top-Management einer internationalen Unternehmensberatung arbeitet und nach einer gescheiterten Beziehung über die einschlägigen Datingportale im Netz einen neuen Partner sucht. Denn sie hat einen brennenden Wunsch – ein Kind.

Der richtige Kandidat lässt allerdings auf sich warten und so fasst sie den Entschluss, sich in einem Münchener Kinderzentrum behandeln zu lassen. Dem SPIEGEL erzählte sie ihre Geschichte. Sie handelt davon, wie die taffe Frau ihre regelmäßigen Fahrten zur Behandlung in die Kinderwunschklinik vor den Kollegen geheim hält. Wie sie sich unter Narkose Eizellen entnehmen lässt und diese Prozedur im Zusammenhang mit ihrem Wunsch nach einem Kind schon 14 mal hinter sich hat, als das Nachrichtenmagazin sie porträtiert. Kostenpunkt bis dato dafür: 105 000,00 Euro.

Im Gespräch mit dem SPIEGEL äußert sie Unverständnis darüber, dass es in der Gesellschaft so wenig Akzeptanz für Solo-Mütter oder solche, die es werden wollen, gibt. Auch rechtlich ist die Lage hierzu alles andere als geklärt. Alleinstehende Frauen in Kinderwunschzentren mit gespendeten Samen zu behandeln, ist hierzulande weder erlaubt noch verboten.  Laut dem SPIEGEL verzeichnet beispielsweise das Kinderwunschzentrum in München wöchentlich zwei bis drei Anfragen von Singlefrauen. Oftmals müssen sie jedoch Nachweise über ihr Vermögen erbringen, damit Ärzte sie behandeln. Die Mediziner wollen nicht selten im Vorab geklärt wissen, wer im Ernstfall für den Unterhalt der Kinder aufkommt, im Falle der Solo-Mutter stößt etwas zu.

Kinderwunsch per Samenspender

Katja K., die im SPIEGEL porträtierte Frau, hat sich von alledem nicht abhalten lassen und sich bei einer dänischen Samenbank einen Spender ausgewählt: 19 Jahre jung, blauäugig und blond.

2016 startete sie ihren ersten Versuch. Doch die in ihren Uterus eingeführten Samen führten nicht zu einer Schwangerschaft. Vier fehlgeschlagene Versuche folgten. Danach ließen die Ärzte durch eine Hormonbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen, entnahmen diese unter Narkose und spritzten die Spermien außerhalb des Körpers von Katja K. in einer Petrischale direkt in die Eizelle. Kommt es bei dieser Methode zu einer Befruchtung, ist die weitere Verfahrensweise so, dass zwei bis fünf Tage später ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden.

Zweimal wurde Frau K. auf diese Art schwanger, zweimal waren es Fehlgeburten. In ihrer Hoffnung hatte die Singlefrau schon nach einer Hebamme Ausschau gehalten…Die Enttäuschung dürfte groß gewesen sein, doch sie gab nicht auf. Zumal sie sich im Alter von 39 und 40 Jahren Eizellen hat entnehmen und diese einfrieren lassen.

Im SPIEGEL findet sich auch der Hinweis darauf, wie stark sich Katja K. für den Wunsch, ein eigenes Kind zu haben, finanziell einschränkt. Urlaub, Karriere, die weitere Partnersuche – alles steht hintenan für das Bestreben nach eigenem Nachwuchs. Trost, Rat und Unterstützung wird solchen Frauen vor allem im Internet geboten – in speziellen Kinderwunsch-Foren, in denen zukünftige Solo-Mütter jedweder Couleur unterwegs sind.

Die Zielstrebigkeit nach dem eigenen Kind zahlt sich für die porträtierte Karrierefrau Katja aus: eines Tages ist sie tatsächlich schwanger. Und hofft, dass das Kind diesmal bei ihr bleibt, ihr eine weitere Fehlgeburt erspart wird. Sachen für das Kind bestellt sie in verschiedenen Geschäften, macht aber aus, dass sie all das erst nach der Geburt abholt. Verständlich. Wer möchte in so einer Situation und nach einer womöglich erneuten Fehlgeburt schon von lauter Dingen für`s Baby umgeben sein?

Die Odyssee zahlt sich aus – die Solo-Frau ist schwanger!

Und tatsächlich: Katja K. wird im Frühherbst 2018 Mutter – bekommt eine Tochter. Alles verläuft ohne Komplikationen, das Kind ist gesund. Im SPIEGEL erfährt man dann am Ende des Artikels, dass die frischgebackene Mutter nun neue Pläne hat:  ein weiteres Kind! Dafür hat sie bereits bei der Samenbank und im Kinderwunschzentrum vorgesorgt.

Eine einerseits schöne, andererseits aber auch irritierende Geschichte.

Schön deshalb, weil man der Frau ihr Glück gönnt und irritierend deshalb, weil man sich schon die Frage stellt, wie dieses – ja, man kann es ruhig sagen – „Erzwingen“ eines Kindes zu bewerten ist? Zumal vor dem Hintergrund, dass parallel dazu unzählige alleinerziehende Frauen ihren Familienstatus als nicht wirklich optimal einschätzen. Und es auch kein leeres Gerede ist, wenn es heißt, dass zu einem Kind Mama UND Papa gehören. Andererseits gibt es auch viele, viele Familien, die aus Mutter, Vater und Kind(ern) bestehen und in denen es dem Nachwuchs gar nicht gut geht. Die Medien sind voll von Berichten über Missbrauch und Gewalt.

Fazit: letztlich kann man sich in einem Fall wie diesem kein Urteil erlauben, finde ich. Die Frau ist glücklich, dem Kind geht es gut – warum eigentlich nicht? Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese kinderliebende Frau und Mutter (die für ihren Nachwuchs ganz alleine sorgte) mit solch` einem Job, der ein Top-Einkommen garantiert, auch nicht die Regel ist. Letztlich konnte sich die im SPIEGEL porträtierte Frau ihren Wunsch nach Nachwuchs nur erfülen, weil die finanziellen Voraussetzungen gegeben waren.

So oder so ist es auf jeden Fall eine Geschichte, die nachdenklich macht!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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Waldlandschaft Thüringen

Endlich Frühling! Nach dem langen Winter tut die Sonne so gut und man ist in Sachen Unternehmungen voller Tatendrang! Vorbei die Zeiten, an denen man sich von Freitag bis Sonntag wegen Schmuddelwetter oder/und Kälte nur innen aufhalten konnte.

Ich jedenfalls überlege in dieser Frühjahrszeit oftmals schon in der Wochenmitte, was man am Wochenende Schönes unternehmen könnte. Vor kurzem führte ein ebay-Kauf bei meiner Planung Regie, denn ich hatte mir einen raren Artikel in Thüringen ersteigert. Den galt es abzuholen, denn er war höchst zerbrechlich und konnte nicht via Post versandt werden. Und: was liegt da wohl näher, als die Abholung mit einem Wochenendausflug in den Thüringer Wald zu verbinden?! Eben.

Familienhotel im Thüringer Wald nahe dem Rennsteig

Gesagt, getan! Im Internet schaute ich mich nach Unterkünften um und in Masserberg / Heubach wurden wir fündig. Mit einem Hotel, das eigens als Familienhotel aufgeführt war. Es heißt „Heubacher Höhe“. Wir waren zwar nicht zwingend auf ein Familienhotel aus, aber das besagte Haus bot das beste Preis-/Leistungsverhältnis für die eine Nacht von Sonnabend auf Sonntag.

Von Sachsen aus fuhren wir zwei Stunden in die Gegend um das Schwarzatal, in der wir zunächst mein ebay-Schnäppchen abholten. Danach vergingen nur noch 30 Minuten, bis wir in Masserberg/Heubach – in der Nähe des berühmten Rennsteigs – angekommen waren. Das Hotel „Heubacher Höhe“ machte – zugegeben – auf den Fotos im Internet einen anderen Eindruck. Wahrscheinlich hatte ich mich zu sehr von den geschickten Fotografien, die das Haus stets dezent hinter Blumen haben zurücktreten lassen, leiten lassen. In Wirklichkeit erinnerte die Unterkunft an vergangene DDR-Zeiten. Und nicht mal nur das: es war offenbar ein DDR-Bau. Aber: das muss ja nichts Schlechtes sein. Und siehe da: im Inneren war von DDR-Charme nicht mehr viel zu spüren. Es war zwar kein gehobenes Ambiente oder gar Luxus, aber okay.

Hotel wartete mit geräumigen Familienzimmern auf

Das Zimmer war geräumig und präsentierte sich eher als eine Art Appartment mit zwei Wohnbereichen. Ideal natürlich, wenn man mit Nachwuchs unterwegs ist.

Zum Haus gehörte auch ein Sportzentrum, in dem Sauna, Ballspielplätze und ein Pool untergebracht waren. Wir interessierten uns nur für Letzteren und genossen am Abend unserer Ankunft ein  Bad im Pool, den wir fast die gesamte Zeit über alleine hatten. Schön ist, dass es einen Gang vom Hotel zum Sport- und Wellnessbereich gibt, so dass man bei Regenwetter trockenen Fußes und generell im Warmen zum Pool und zurück gelangt. Toll vor allem auch im Winter.

Dies aber nur am Rande, denn schon bald machten wir das, wofür wir AUCH hergekommen waren: wandern. Gleich hinter dem Hotel schlängelten sich einige Wanderpfade entlang. Wir entschieden uns für einen sehr moderaten, denn mit einem Grundschul-Kind kann man es noch nicht sehr ausgedehnt angehen lassen, beim Wandern. Zumal wir als Eltern freilich auch keine Experten auf Schusters Rappen sind. Aber dennoch: es machte riesigen Spaß. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Sonne schien und es war für das letzte März-Wochenende ein ausgesprochen milder Tag.

Wanderung Thüringer Wald

Wandern in Familie

Weit und breit war kein Mensch, so dass wir die Stille des Waldes beim Laufen ganz auf uns wirken lassen konnten. Stichwort Wald: im Thüringer Wald ist die Atmosphäre einzigartig! Man kann es gar nicht anders beschreiben. Obgleich wir auch in der Nähe unseres Zuhauses Wald haben, ist dieser heimische Wald nicht wirklich mit dem Thüringer Wald vergleichbar. Zumal der Thüringer Wald mit Bergen aufwartet – Stichwort: Rennsteig. Dürften die meisten schon mal gehört haben. Dieser beliebte Ort ist übrigens auch nur ein Katzensprung vom Hotel Heubacher Höhe entfernt!

Wandern im Thüringer Wald hat seinen eigenen Charme!

Wir also wanderten durch verwunschen anmutende Wälder, genossen herrliche Ausblicke auf Felder und Wiesen und taten uns an der reinen und frischen Luft eine Güte.

Natürlich hatten wir auch Proviant dabei, denn was wäre eine Wanderung ohne ein zünftiges Picknick? Hierfür stehen in ausreichender Anzahl Bänke bzw. Wanderrastplätze zur Verfügung. Da verweilt man gerne und an der frischen Luft schmeckt es sowieso nochmal so gut. Auf unserem Weg entdeckten wir übrigens einen ausgefallenen, rosé glitzernden Mineralstein. Da man aber aus solchen Naturgegenden nichts entwendet, ließen wir diesen freilich liegen. Das Thema Mineralsteine/Mineralien sollte uns im Museum der Bertholdsburg noch einmal begegnen, aber dazu gleich mehr.

Wir jedenfalls machten uns nach einem ausgiebigen Hinweg dann schon bald auf den Rückweg, denn es war Sonntag – der Tag unserer Abfahrt. Und weil wir so gestrickt sind, bei solchen Ausflügen so viel wie möglich an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten mitzunehmen, hatten wir schon am Vorabend beschlossen, noch einen Abstecher nach Schleusingen zu machen.

Schloss Bertholdsburg lockt mit umfangreichen Ausstellungen

In die Bertholdsburg. Das alte Gemäuer heißt offiziell Schloss Bertholdsburg und ist der bedeutenste Profanbau im südthüringischen Raum. Entstanden zwischen 1226 und 1232 beherbergt die Burg heute ein sehr schönes Museum. Mit einer Ausstellung, die vielfältig gestaltet ist und sich auch an Kinder richtet.

Dino-Skelett

Nachbildung Dino-Skelett Schloss Bertholdsburg

Gezeigt werden außergewöhnliche Minerale aus Thüringen ebenso wie alte Gegenstände aus dem Leben unserer Vorfahren. Der Geschichte der Burg wird ebenso mit interessanten Ausstellungsinhalten Rechnung getragen. So kann man sich lebhaft vorstellen, wie man vor vielen hundert Jahren in so einer Immobilie gelebt hat.

Sehr schön gemacht ist auch die Sonderausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“, die einen Einblick in die damaligen Lebensräume von Tieren und Pflanzen gibt. Da durften natürlich nachgebildete Dinosaurier(Skelette) nicht fehlen…! Vor allem für Schulkinder ein sehr bereicherndes Erlebnis!

Auf jeden Fall war das ein wunderschöner Wochenendausflug, der mir nicht nur mein ebay-Schnäppchen bescherte, sondern bei dem wir aktiv auftanken und im Museum noch unser Wissen zur mitteldeutschen Geschichte erweitern konnten. Was will man mehr?

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildnachweis: privat

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See

Ehemalige Tagebaurestlöcher machen seit einigen Jahren in 
Mitteldeutschland von sich reden. Umgewandelt in reizvolle 
Naherholungsziele, können sich einstige „Mondlandschaften“ heutzutage 
mit namhaften Ferienorten messen. Eine spektakuläre Entwicklung, die mit 
der Renaturierung der Goitzsche bei Bitterfeld ihren Auftakt fand. 
Längst hat sich in dieser Region eine einzigartige Seenlandschaft 
entwickelt, mit Juwelen, fernab trubeliger Touristenorte.

Juwel am Rande der Dübener Heide: in Gröbern lockt das See- und Waldresort

Ein solches 
Juwel ist unbestritten das See- und Waldresort in Gröbern.

 Am Rande der Dübener Heide, nahe des Städtchens Gräfenhainichen, im 
Landkreis Wittenberg, gelegen, umfasst der Gröbener See die Fläche des 
ehemaligen Tagebaus Gröbern. Über 18,2 Millionen Tonnen Rohbraunkohle 
wurden hier zwischen Ende der 80iger bis Anfang der 90iger Jahre 
gefördert.

Elefant Wahrzeichen im See- und Waldresort Gröbern

Mädchen vor großer Elefant-Plastik in Gröbern

Heute lockt im ehemaligen Kohlerevier der 374 Hektar große Gröberner 
See, an dessen Ufer sich das charmante See- und Waldresort harmonisch 
einfügt, Erholungssuchende an. Besuchern fällt rasch der große Elefant im Auffahrtsbereich des 
Ressorts auf (im Bild links). Das Modell des mächtigen Tieres steht nicht ohne Grund 
dort.

Denn: 1987 wurde während der Baggerarbeiten das über 100 000 Jahre 
alte Skelett eines Elefanten im Tagebau Gröbern gefunden. Und so 
fungiert der als „Gröberner Waldelefant“ bekannt gewordene Urzeitriese 
als Wahrzeichen für das Erholungsgebiet. Und dieses bietet eine Menge! Sowohl für Tagesausflügler, als auch für 
Übernachtungsgäste. Vor allem aber: für Familien.

Faszinierende Heideregion bietet sich für einen (Kurz)Urlaub an

Wer die Region zwischen Wittenberg und Leipzig als Tourist erkunden 
will, findet im See- und Waldresort den perfekten Gegenpol zum 
quirligen Trubel in den nahen Städten.

Ruhig gelegen, mit einer 
fast verwunschenen Note, laden sowohl ein komfortables 4-Sterne-Hotel 
als auch moderne Ferienhäuser zum Verweilen am Rande der Dübener Heide 
ein. Auf mobile Urlauber wartet das ganzjährige geöffnete 
Wohnmobil-Camp. Wer hier ein Wochenende oder einen Urlaub verbringt, hat 
vielfältige Möglichkeiten, sich zu erholen. Ganz gleich, ob aktiv oder 
eher in Richtung „Seele baumeln lassen“.

Aktiv-Urlauber treffen mit See- und Waldresort erste Wahl!

Gröberner See in der AbenddämmerungFür erstere Urlaubstypen bietet das See- und Waldressort Gröbern 
verschiedene Wassersport-Aktivitäten an. Von Stand-up Paddling bis hin 
zum rudern im gemieteten Boot ist vieles möglich.

Wer gern wandert, 
angelt oder auf die Jagd geht, hat sich mit der Wahl des Ressorts am 
Gröbener See ebenfalls das perfekte Ziel ausgesucht. Fitnesskurse, Fuß-, 
Beach- oder Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot für 
Sportbegeisterte ab.

 Und nicht zuletzt dürfte an warmen Tagen das Schwimmen im See wohl DIE 
Aktivität schlechthin sein! Die Wasserqualität des Gröberner Sees ist 
gut und verzeichnet einen neutralen pH-Wert von 7,5.

Seele baumeln lassen am Rande der Dübener Heide

Wer lieber eine ruhigere Gangart bevorzugt, der findet im See- und 
Waldresort genug Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Sei es im 
attraktiven Sauna-Bereich, der mit einem Panoramablick auf den See lockt 
oder bei langen Spaziergängen auf den gepflegten Wegen des Resorts.

Steg am SeeSich am Nachmittag in ein gutes Buch zu vertiefen und beim Aufblicken 
den See mitsamt seiner ruhigen Atmosphäre zu genießen und später mit der 
Familie auf einem Floß auf dem Wasser ein zünftiges Abendessen 
einzunehmen, kann ebenso ein erholsamer Zeitvertreib sein.

Tagesausflug zum Gröberner See ein Higlight für Familien!

„Was unternehmen wir denn am Wochenende?“ – diese Frage stellen sich 
wohl allwöchentlich an Samstagen oder Sonntagen Familien in der Region 
und darüberhinaus.

 Hier ist das See- und Waldresort erste Wahl! Auch kulinarisch. Die 
“Gröberner Seekate“ lockt mit leckerem Fisch aus dem See für den 
gemütlichen Snack zwischendurch. Oder ist auch Anlaufstelle derer, die 
ihre Mittagsmahlzeit inmitten schöner Natur einnehmen wollen. 
Geschmackvolle Sitzmöglichkeiten laden vor der Seekate zum Genießen und 
Verweilen ein.

Holzhaus

Die Gröberner Seekate

Tiere und Spielplätze begeistern kleine Besucher

Im Anschluss daran bietet sich ein Spaziergang zu den Tiergehegen an. 
Woll- und Hängebauchschweine, Highlandrinder, Ponys, Enten und Hühner 
sind hier zuhause und für die kleinen Gäste ein absolutes Highlight! Ebenso wie der kleine Spielplatz, der in das Areal integriert ist.

 Größere Kinder können hier zudem toben und spielen, während die Eltern 
noch auf der Terrasse der Seekate (im Bild) verweilen. Den Nachwuchs haben sie 
dabei im Blick – entspannter gehts kaum!

 Weitere Spielplätze finden sich in unmittelbarer Nähe des Seehotels. Allesamt sind sie außergewöhnlich gestaltet und locken mit 
abenteuerlichen Spielgeräten.

 Größere Kinder – und ganz bestimmt auch die Eltern – wird der 
Findlingsgarten interessieren.

Auch er liegt in der Nähe des Hotels und 
wartet mit einem geologischen Lehrpfad auf. 60 imposante Findlinge aus 
dem Braunkohletagebau Gröbern sind zu sehen, inklusive einer lehrreichen 
Tafel, die Auskunft über die steinernen Naturprodukte gibt.

Mithilfe dieses Lehrpfades kann der Ausflug für Familien mit 
Schulkindern noch um einen Exkurs in Geographie bereichert werden. Was 
will man mehr an einem schönen Ausflugs- oder Urlaubstag?

 

Infos:

See- und Waldresort Gröbern

Alte Chausseestraße 1
06774 Muldestausee
Tel.: +49 34955 230 000
Fax: +49 34955 230 009 – Email:

Bildnachweise: Blausee GmbH, privat

 

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Deutschlands einziger Bergzoo liegt in Halle/Saale und gehört zu den eher kleineren zoologischen Gärten. Der höher gelegene Zoo in der Händelstadt hat Charme und ist immer einen Besuch wert. Aktuell umso mehr, denn die schon im Jahre 2018 höchst erfolgreiche Schau, die Installation „Magische Lichterwelten“, die es im Zoo Halle zu bestaunen gab, ist nun auch in diesem Jahr, 2019, in die Stadt an der Saale zurückgekehrt.

Ein Ereignis, das vor allem für Familien ein absolutes Highlight sein dürfte. Ein Highlight, das es erst nach Einbruch der Dunkelheit zu bestaunen gilt, denn dann verwandelt sich der Zoo in ein einzigartiges, faszinierendes Lichtermeer (siehe Bild).

Auf der Homepage des halleschen Zoos kann man dazu folgendes lesen:

„Ab 26. Januar 2019 kehren unter dem Motto “New Worlds” die „Magischen Lichterwelten“ mit fünf neuen Themenwelten nach Halle zurück. Der Bergzoo wird sich dann bis einschließlich 17. März 2019 wieder in eine magische Welt verwandeln, die Kinderherzen höherschlagen lässt und Erwachsene in das Staunen der Kindertage zurückversetzt. Gezeigt werden Tiere und Pflanzen aus den 4 großen Lebensräumen der Erde – Regenwald, Steppe, Wasser und Gebirge, welche von den chinesischen Künstlern aus China als teils gigantische Laternenfiguren gefertigt wurden. Die Highlights sind zum Beispiel ein gigantischer Wal oder die Galerie aus leuchtenden Wasserfontänen zwischen denen Pinguine die Besucher begrüßen zu scheinen. In der Safari-World grasen friedlich Antilopen und Giraffen, während eine Wasserbüffelherde durch die Landschaft galoppiert. In der Bergwelt ist eine Gruppe Schneeleoparden auf der Jagd, während der rote Pandabär sich rührend um seinen possierlichen Nachwuchs kümmert. Über ihnen kreisen Adler – die Könige der Lüfte. Zusätzlich gibt es eine Welt der chinesischen Mythologie mit vielen fantastischen Fabelwesen und natürlich einem neuen Drachen, der diesmal an einer anderen Stelle und mit veränderten Aussehen die Besucher in Erstaunen versetzen wird. Auch eine neue Showproduktion mit Artisten aus ganz China wird die Besucher zwei bis dreimal abendlich begeistern.“

Deshalb unser Tipp: nichts wie hin, am besten mit der ganzen Familie!

Öffnungszeiten:

Montag: Ruhetag
Dienstag bis Donnerstag: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Freitag und Samstag: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Sonntag: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Mehr Infos zum Zoo und zur Schau hier.

Bildnachweis: privat

 

Eine der wohl charmantesten Bühnengeschichten der letzten Jahre ist seit wenigen Tagen in München als Musical zu erleben!

DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE erzählt die Geschichte des weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilms mit stilistischen und traditionellen Mitteln des Musicaltheaters. Bei dem außergewöhnlichen Musical-Genuß im neuen WERK7 Theater der Bayernmetropole ist das Publikum nah am Geschehen dran und kann Amélies Welt auf phantasiereiche und unterhaltsame Art und Weise erleben.

Zur Europa-Premiere am 14. Februar 2019 kamen zahlreiche Prominente, um sich in diese fabelhafte Sphären entführen zu lassen.

So zum Beispiel Bruno Eyron, Alessandra Geissel, Janina Hartwig, Sebastian Höffner, Melissa Hannawald, Peter Illmann, Sabine Kaack, Felix Klare, Viola Kraus, John Jürgens, Emil Kusmirek, Marie Theres Kroetz-Relin, Corny Littmann, Timothy Peach, Prince Damien, Froonck Matthee, Anouschka Renzi, Petra Reiter, Herbert Ulrich, Florian Weiß.

Katja Ebstein

Auch Katja Ebstein (im Bild) und Ralph Siegel waren Gäste der Premiere. Der mit seiner Familie präsente Ralph Siegel zeigte sich von dem Musical und der dargebotenen Live-Musik begeistert. Sein Statement dazu:

„Es war fabelhaft. Es ist eine bezaubernde Aufführung und Besetzung, ein Darsteller besser als der andere. Der Komponist wird sich sehr gefreut haben, der ist ja extra dafür aus den USA gekommen, wunderbar!“

Die Hauptrolle in dem Musical spielt – als AMÉLIE – Sandra Leitner (im Bild im roten Oberteil), die im März 1996 in Ehringhausen geboren wurde.

An der Academy of Stage Arts im Taunus hat sie ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin und Schauspielerin 2016 abgeschlossen. Bühnenerfahrung konnte sie u.a. bereits in Stücken wie „Die Dreigroschenoper“, „Hair“, „Cabaret“, „Peter Pan“, „Der zerbrochene Krug“ oder  „Aladdin“ sammeln. DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE ist als Ensemblestück kreiert, bei dem es auf jeden einzelnen Darsteller ankommt. Alle Beteiligten sind fast durchgehend gemeinsam auf der Bühne. Als Erzähler, im Charakter oder als Teil eines imaginären Bühnenbildes, welches final zunächst im Kopf des Zuschauers entsteht. Gemeinsam kreieren sie Abend für Abend zusammen die fabelhafte Welt der Amélie.

Grund genug also, mal (wieder) in München vorbeizuschauen und sich einen traumhaften Musical-Abend zu gönnen!

Infos dazu & Kontakt:

DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE – DAS MUSICAL
Februar bis Oktober 2019
WERK7 Theater München im Werksviertel (Ostbahnhof)
Karten und Informationen auf musicals.de

Bildnachweise:

MŸünchner Produktion im Werk7 Theater, Werksviertel-Mitte.

Brauer-Photos / G.Nitschke

Presse-Infos von SOCIETY RELATIONS & Communications
Press Work + Public Relations + VIP Guestmanagement + Events, Hamburg

 

Junge Frauen und reife vermögende Männer – diese Kombi ist uralt und kommt wohl niemals aus der Mode. Ob Rock-Dino Peter Maffay oder der amerikanische Frauenschwarm Richard Gere – beide haben diesen Lebensstil gemeinsam. Und teilen ihn mit vielen weiteren Promis. In Deutschland sind das unter anderem auch Jean Pütz und Fritz Wepper – auch zwei Männer, die im „Silver-Surfer“-Alter nochmal Vater wurden. Bei letzteren war man(n) sogar schon in den 70igern, als sich die späten Vaterfreuden einstellten.

Richard Gere kurz vor seinen 70igern!

Nun, so alt ist Richard Gere noch nicht, aber sehr knapp davor: 69 Jahre alt.

Seine Partnerin Alejandra Silva (mit Richard Gere im Bild) ist zarte 35 Jahre jung und beide sind sie nun Eltern eines Jungen geworden. Medienberichten zufolge ist das Kind am vergangenen Dienstag zur Welt gekommen.

Hoffentlich bleiben noch viele Lebensjahre

Sowohl Mama als auch Papa haben schon eigenen Nachwuchs. Gere einen 19jährigen und Silva einen 6jährigen Sohn.

Na da – bleibt den beiden – und vor allem dem Neugeborenen! – nur zu wünschen, dass Gere noch mit vielen, vielen Lebensjahren gesegnet ist.

Lesen Sie hier, wie Deutsch-Rocker Peter Maffay mit seinen späten Vaterfreuden umgeht.

Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress

 

 

Nahezu täglich kommen neue Start-ups auf den Markt. Viele davon widmen sich brandneuen Technologien oder sind eher für Unternehmer oder Medienleute interessant. An weibliche Zeitgenossinnen richten sich eher wenige. Das ändert sich aber wohl gerade. Denn soeben ist ein Produkt für Frauen mit Kinderwunsch an den Start gegangen: ILO  – entwickelt von Carbomed.

Dass die Abkürzung ILO dabei für „I love“ steht, kommt nicht von ungefähr!

Hierzu ist auf dem Portal Pressetext.com folgendes zu erfahren:

„(…) ILO ist ein Atemluftanalysegerät in Verbindung mit einer App, das Frauen auf unkomplizierte Art und Weise dabei hilft, die eigene Fruchtbarkeit zu bestimmen. Nebenbei erfahren sie mehr über ihren Zyklus, ihren Körper und ihre Gesundheit. Anfang Oktober hat das dahinterstehende Grazer Start-up Carbomed eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um das Gerät in den internationalen Markt einzuführen. Mit Erfolg: binnen weniger Tage wurde das Finanzierungsziel von 30.000,- Dollar erreicht, bis Ende Oktober kann ILO noch zum vergünstigten Preis erworben werden.(…)

Die Liebe ist das Bedeutendste und Grundlegendste für einen Kinderwunsch. Für viele Paare sind Kinder die größte Bereicherung für ihre Beziehung. Das gemeinsame Kind erfüllt eine Partnerschaft und stärkt das Band zweier sich liebenden Menschen. Das Grazer eHealth Start-up „Carbomed Medical Solutions“ – gegründet vom angesehenen Univ. Prof. Dr. Ludwig Wildt und Dr. Horst Rüther – hat dies zum Anlass genommen, um den Bereich natürlicher Familienplanung radikal zu verändern. Das Team hat ein Gerät namens ILO entwickelt, das den CO2-Gehalt in der Atemluft misst. „Auf Basis dieser Messung und eines Lernalgorithmus sowie einem integrierten Lifestyle-Tracking-System können wir den Zyklus einer Frau genau erkennen und dadurch ihre fruchtbaren Tage bestimmen“, erklärt Managing Director Evi Jesacher die Funktionsweise ihrer Innovation.

(…)ILO steht dabei als Abkürzung für I LOVE und kommt als handliches Gerät mit einem Mundstück, in das die Nutzerin 60 Sekunden lange hineinatmet. Das Ergebnis wird ansprechend und ohne Interpretationsspielraum auf einer Smartphone-App dargestellt. Der Indikator ist dabei laut Carbomed-Team um einiges zuverlässiger als andere Methoden zur Ermittlung der fruchtbaren Tage (etwa das Messen der Basal-Temperatur). Ein ganz wesentlicher Mehrwert besteht darin, dass ILO im Gegensatz zu den meisten Methoden nicht auf einer Prognose basiert, sondern Kohlenstoffdioxid ein tatsächliches Live-Tracking ermöglicht und sogar bei irregulären Zyklen funktioniert. Das haben Professor Wildt und das Carbomed-Team in vier durchgeführten Studien überprüft. Ihre Erkenntnis: Für die meisten Frauen wurden 5 von 6 fruchtbaren Tagen erkannt. Die Genauigkeit wird über einen auf AI-basierenden Lernalgorithmus kontinuierlich verbessert. „Damit heben wir uns wesentlich vom Mitbewerb ab und unterstützen hoffentlich Millionen von Paaren weltweit dabei, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen“, so Jesacher.(…)

Insgesamt haben die GründerInnen mit Hilfe von InvestorInnen und Förderungen (u.a. vom austria Wirtschaftsservice und FFG) bisher rund drei Millionen Euro an Eigenkapital in das Projekt investiert. Nun ist ILO reif für den internationalen Markteintritt, den das Team nun mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. „Am 30. Oktober haben wir eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um einer limitierten Gruppe an Lead-Userinnen zu einem vergünstigten Preis Zugang zum Gerät zu verschaffen. Nach fünf Tagen war das Fundingziel erreicht und wir haben somit unseren proof-of-concept geschafft“, freut sich Bastian Rüther – ebenfalls Managing Director – über die äußerst positive Resonanz zum Produkt.(…)“

Na dann – kann man Frauen (und Männern) mit Kinderwunsch nur noch viel Erfolg und Glück wünschen! Mehr Infos hier.

Bildnachweis: pexels.com