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Chronische Erkrankungen: Thema beim 5. Frauengesundheitstag am 31. August 2019 in Leipzig

Dass Frauen unter bestimmten Krankheiten leiden, ist bekannt und wird längst nicht mehr als Lappalie abgetan. Gerade in Sachen Schilddrüse und Galle sind viele Frauen von chronischen Krankheiten betroffen. Nicht immer erhalten sie diesbezüglich eine Therapie, die passt. So wird zum Beispiel oftmals die seelische Komponente bei typischen Frauenkrankheiten unterschätzt und lähmt bzw. verhindert den Heilungsprozess. Die Heilpraktikerin Claudia Zimmer (im Bild links) beschäftigt sich seit langer Zeit mit diesen und anderen Tatsachen im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen. Daraus resultierend hat sie vor fünf Jahren den Frauengesundheitstag in Leipzig ins Leben gerufen.

Das erfolgreiche Expertenforum gibt es auch in diesem Jahr in der Pleißestadt und wird am 31. August 2019 stattfinden, Schwerpunktthema: „Möglichkeiten bei chronischen Krankheiten kennenlernen“. Dass es so guten Anklang findet, resultiert nach Einschätzung von Claudia Zimmer auch daraus, dass vielen Frauen – gerade bei schwierigen Gesundheitsthemen – der persönliche Austausch und die Beratung zu den jeweiligen Möglichkeiten sehr wichtig sind.

Austausch im persönlichen Rahmen – der Frauengesundheitstag Leipzig bietet die Plattform dafür

Dafür steht dieser Tag und bietet betroffenen Frauen die Gelegenheit, mit namhaften Experten in einem persönlichen Rahmen zusammenzukommen. Ärzte, Professoren, Heilpraktiker und Gesundheitsexperten stehen in Vorträgen, Themen-Runden und Interviews zur Verfügung und zeigen vielfältige Möglichkeiten zur Behandlung von chronischen Erkrankungen auf.

Claudia Zimmer stand uns im Vorfeld der Veranstaltung für ein Interview zur Verfügung und gibt nachfolgend einen Einblick, was die Teilnehmerinnen erwartet. Zudem erzählte Sie uns, wie es dazu kam, dass sie diesen Frauengesundheitstag, der mittlerweile eine feste Größe im Leipziger Veranstaltungskalender ist, auf die Beine gestellt hat.

FB: Frau Zimmer, der 5. Frauengesundheitstag am 31. August 2019 in Leipzig, den Sie auch dieses Jahr wieder organisieren, steht ganz im Zeichen chronischer Erkrankungen. Was erwartet die Besucherinnen?

Die Besucher erwartet ein hochinteressantes Informationsangebot, zum Thema was alles möglich ist! Von Kopf, Haar, Darm, Haut, Hormone bis hin zur Prävention. Ganz großes Augenmerk richten wir dieses Jahr auf die seelische Gesundheit, denn alle Erkrankungen haben eine seelische Komponente, die erkannt und verstanden sein will, damit Heilung geschehen kann. Ein Beispiel: Manche haben vielleicht schon vom „Broken Heart Syndrom“ gehört, was eine schwere Erkrankung ist, die bei einem großen Verlust wie zum Beispiel der Tod eines Kindes oder Partners, entsteht. Wenn hierbei nur medikamentös behandelt wird, ergibt sich keine Genesung! Deshalb ist es so wichtig, die seelische Komponente immer mit zu integrieren. Hierzu gibt es Sprechstunden, Vorträge und Expertenrunden.

Frauengesundheitstag wurde 2015 ins Leben gerufen

FB: Mittlerweile ist der Frauengesundheitstag eine feste Größe im Leipziger Veranstaltungskalender. Was hat sie dazu bewogen, eine solche Veranstaltung ins Leben zu rufen?

Frauengesundheitstag in Leipzig
Der Frauengesundheitstag ist in jedem Jahr gut besucht.

Als Heilpraktikerin in eigener Praxis kamen immer wieder Patienten, die von all den Therapien noch nie was gehört haben. So begann ich 2015 das Projekt Frauengesundheitstag, um aufzuklären und zu informieren. Es war am Anfang mein Praxisthema: Akupuntktur mit Licht. Um die Veranstaltung rund zu machen lud ich 19 weitere Kollegen und Firmen mit ein, sich zu präsentieren. Nach diesem Erfolg vergrößerten wir dann ab 2016 und es kamen Vorträge dazu. Seitdem gibt es dieses Event einmal jährlich, jeweils mit einem Schwerpunktthema.

FB: Sie selbst sind gelernte Krankenschwester und haben diesen Beruf mit Leib und Seele ausgeführt. Dass Sie sich dann der Ausbildung zur Heilpraktikerin gewidmet haben, hatte mit Ihrem Sohn zu tun. Wie kam das?

Bei einem austherapierten Kind probiert man schon mal Alternativen, wenn nichts mehr geht. Als diese einfache und natürliche Therapie half, begann ich mich zu belesen und war dann so überrascht und begeistert  dass ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin begann. 

FB: In Sachen Gesundheit organisieren Sie schon seit langer Zeit Veranstaltungen, nicht nur den Frauengesundheitstag. Welche Themen stehen bei Ihren anderen Formaten im Fokus und an welches Publikum richten sich diese?

Mein Hauptthema ist die Präventionsmedizin. Aufklärung und aktiv werden, bevor Krankheiten entstehen! Dazu biete ich Vorträge und Kennlernmarkt in den Unternehmen an. Von „Selbstregulation des Körpers anregen“ über „Entgiften können“ und „Durchblutung anregen“ bis hin zu „Immunsystem stärken“. Kurzum – dem Körper helfen, sich selbst zu helfen!

Neue Therapien bei chronischen Krankheiten bekannter machen

FB: Mit welchen Problemen wenden sich Ihre Klienten an Sie?

Sie wollen eine Verbesserung, sich wieder wohlfühlen und vor chronischen Erkrankungen schützen. Hormonproblematiken, Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Krebs sind hier ein Thema.

FB: Neben Ihrer Heilpraktiker-Tätigkeit sind Sie auch Fachfortbildungsleiterin für den Verband Deutscher Heilpraktiker. Wie schaut hier Ihr Engagement aus?

Gerade in der Komplementärmedizin findet eine verstärkte Entwicklung statt, weil viele Erkrankungen bereits chronisch sind. Hier zeigen und lehren wir neuste Ideen und Möglichkeiten, wie gerade in diesem Monat zum Beispiel das Thema „Mikroimmuntherapie!“ Leider noch nicht so bekannt, was wir mit unserem Frauengesundheitstag ändern wollen. Es ist wichtig, dass nicht nur die Heilpraktiker davon wissen, sondern auch die Frauen!

Alte Heilkräuter – eine Traditionsmedizin ohne Nebenwirkungen

FB: Sie widmen sich auch der Klostermedizin und Heilkräutern. Wie kommt es eigentlich, dass diese alten Heilmethoden fast in Vergessenheit geraten sind?

Ich denke, es ist unsere schnelle Welt, alles digital und viele Themen „to go“, schnell und herbei! Außerdem, weil es alles zu kaufen gibt. Wer die Heilkräuter in der Familie kennenlernt hat, geht anders im Alltag damit um und integriert diese. Nichtwisser kommen oftmals erst dann darauf, wenn sie ein Thema intensiv belastet oder wenn Kinder kommen, die Probleme in Sachen Darmthematik, Nervosität und so weiter machen. Wer die unglaubliche Kraft dieser alten Traditionsmedizin kennenlernt, ist begeistert; und das alles ohne Nebenwirkungen und kostenfrei!

FB: Gendermedizin steht für die Tatsache, dass Frauen andere Krankheiten haben als Männer. Spielt das schon in die meisten Behandlungsmethoden im medizinischen Alltag mit rein?

Wissen, verstehen, handeln und Komplexitäten erkennen

Ja, es ist interessant – es gibt typische Frauenerkrankungen wie Schilddrüse und Galle. Warum? Weil wir ganzheitlich funktionieren und alles mit allem verbunden ist. Hier spielen wieder die Faktoren der Hormone mit rein, unser Zyklus mit dem Thema Eisen – auch Kupfer – und das emotionale Empfinden, das mit dem Körper kommuniziert. Kann man übrigens im Blut sehen und lesen! Diese ganze Komplexität zu verstehen – darum geht es! Und auch darum, die Möglichkeiten besser nutzen!

WISSEN-VERSTEHEN-HANDELN – Willkommen zum 5. Frauengesundheitstag!

Datum:

31. August 2019

Zeit: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 

Ort: 04155 Leipzig, Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28

Alles Infos & die Möglichkeit zur Anmeldung zum 5. Frauengesundheitstag finden Sie hier.

Bildnachweis: Claudia Zimmer

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