Dienstag, 6. Dezember, 2022

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Wenn der Fiebersaft fürs Kind aus ist: Diese Alternativen bieten sich an

In der aktuellen Krise sind Lieferengpässe für die verschiedensten Produkte längst ein Thema. Ganz gleich, ob beim Handwerker, im Baumarkt oder beim Supermarkt nebenan: Etliche Waren gibt es derzeit nicht oder nur schlecht. Leider trifft das auch auf den beliebten Fiebersaft zu, den vor allem Eltern von Kleinkindern bei Fieber gern verabreichen.

Was also tun, wenn der Stamm-Apotheker auf die Frage nach Fiebersaft den Kopf schüttelt?

Was tun, wenn der Fiebersaft aus ist?

Dieser Frage ging man auf welt.de nach und hat einige Fakten für diesen Fall zusammengestellt.

Zitat:

“(…)Das Kind hat Fieber, Paracetamol- und Ibuprofen-Fiebersäfte sind allerdings aufgrund von Lieferengpässen in diesem Jahr kaum zu bekommen.(…)Doch was tun, wenn die Mittel vergriffen sind?(…)”

Hier weist das Portal vorsorglich darauf hin, dass längst nicht immer ein Medikament zum Einsatz kommen muss, wenn der Nachwuchs Fieber hat. Als normale Abwehrreaktion auf eine Infektion des Körpers ist – wie welt.de schreibt – Fieber erst einmal nicht schlimm.

Tatsächlich setzen viele Eltern hier auf bewährte Hausmittel aus Omas und Uromas Zeiten – Stichwort: Wickel. Doch natürlich wirkt ein Fiebersaft bei Kindern lindernd und senkend, so dass gern auf solche Medikamente zurückgegriffen wird.

Andere Darreichungsformen als Alternative

Was aber nun tun, wenn Ebbe im Regal ist? Hier schreibt welt.de wie folgt:

“(…)Ist der Fiebersaft mit dem gewünschten Wirkstoff nicht zu bekommen, kann man Glück haben – wenn ein Produkt mit anderem, vergleichbarem Wirkstoff verfügbar ist. Aber diese Strategie geht oft nicht auf. Und nun?(…)„Dann kann es sinnvoll sein, auf eine andere Darreichungsform umzusteigen – Zäpfchen oder Tabletten“, sagt Jakob Maske. Wie beim Fiebersaft gilt auch hier: Es sollte keinesfalls mehr Wirkstoff ins Kind gelangen, als ausgehend von dessen Körpergewicht empfohlen wird. „Eine Überdosierung schadet der Leber – und das ist viel schlimmer als das Fieber des Kindes“, warnt Maske.(…)”

Und weiter heißt es:

“(…)Doch was, wenn der Säugling ein Zäpfchen mit 75 Milligramm Paracetamol braucht – und Eltern vielleicht vom großen Geschwisterchen noch Zäpfchen mit 125 Milligramm in der Hausapotheke haben? Das Zäpfchen sollte man nicht durchschneiden, da nicht immer der Wirkstoff gleichmäßig im Zäpfchen verteilt sein könnte, sagt Maske. Zu teilbaren Tabletten können Eltern allerdings sehr wohl greifen, wenn die Hälfte der Tablette der Dosis entspricht, die das fiebernde Kind braucht. Allerdings sind Zäpfchen bei den allermeisten Kindern sehr unbeliebt, und auch bei Tabletten ist der Protest manchmal groß.(…)”

In diesem Fall kann laut dem Portal folgende Alternative sinnvoll sein:

“(…)Wer Glück hat, findet in der Nachbarschaft eine Apotheke, die selbst Fiebersäfte mit Ibuprofen oder Paracetamol herstellt. Denn das dürfen die Apotheken in Zeiten des Lieferengpasses, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mitteilt. Allerdings ist das aufwendig und längst nicht jede Apotheke kann diesen Aufwand stemmen.(…)”

Es lohnt sich also, im Falle der Fierbersaft ist aus, in den Apotheken im Umkreis nachzufragen, ob sie selber solche Säfte herstellen.

In verschiedenen Apotheken nachfragen kann sich lohnen

Vor allem in den nächst größeren Städten dürften man diesbezüglich Glück haben. Selbst recherchieren oder Freunde, die in der Nähe von städtischen Apotheken wohnen, einzubinden, dürfte von Erfolg gekrönt sein, wenn man sich dahinter klemmt.

Wichtig ist definitiv, die Alternativen zu kennen. Und dann: Gute Besserung!

Quelle: welt.de, 21.11.22

Bild (Symbolbild): pexels.com / MART PRODUCTION
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