Dienstag, 1. Dezember, 2020

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„Was bleibt sind wir“ – Fesselnder Herzschmöker für Frühlingsabende

Bücher, die man nahezu in einem Rutsch weg liest, bescheren einem noch immer den schönsten Lesegenuss. Weil einen die Handlung so in den Bann zieht, dass man den Schmöker gar nicht mehr aus der Hand legen will und sich nur widerwillig an Pflichten wie Kochen oder Bad putzen begibt…

So ein Buch ist „Was bleibt sind wir“ von Jill Santopolo.

In der Handlung, die einen sofort fesselt, geht es um Lucy und Gabe, die sich mit Anfang 20 an der Uni treffen und den so schmerzlich-geschichtsträchtigen 11. September in New York gemeinsam durchstehen. Doch nicht nur dieser Tag schweißt die beiden zusammen, nein: Sie erleben eine leidenschaftlich-romantische Liebe, die – wenn es nach Lucy geht – nie enden sollte. Doch die beruflichen Ziele von Gabe sehen ein Bleiben in New York nicht vor. Als ambitionierter Fotograf zieht es ihn an die Krisenherde der Welt. Lucy ahnt das, will es aber lange nicht wahrhaben. Und so kosten sie ihre unbeschwerte Beziehung aus, bis zu dem Tag, an dem Gabe eine Entscheidung für seinen Beruf trifft, die ihn von New York weggehen lässt.

Man fiebert und leidet mit Romanfigur Lucy mit

Lucy bleibt zurück und ist wie betäubt von Liebeskummer. Die Passagen im Buch, in denen die Protagonistin ihren brüllenden Herzschmerz schildert, dürften vor allem für von Herzeleid geplagte Menschen Seelenbalsam sein. Aber auch wer in einer Beziehung lebt oder glücklicher Single ist, wird von den Kapiteln, in denen es um Lucys Schmerz geht, unwillkürlich in einen emotionalen Bann gezogen.

Man fiebert und leidet regelrecht mit der Romanfigur mit.

Als sich Lucys Leben wieder in halbwegs ruhigen Bahnen befindet, geht sie eine Beziehung ein. Der Faden zu Gabe aber reisst nie ab. Beide können einander nicht vergessen. Dreizehn Jahre geht das so – ohne dass die beiden ihre einstige Beziehung wieder aufnehmen.

Das Buch nimmt einen mit in den neuen Alltag von Lucy, die an der Seite eines anderen Mannes ihre Rolle findet und hier auch glücklich ist. Wäre da nicht immer noch die alte Leidenschaft für Gabe…Dem es umgekehrt genauso mit Lucy geht!

Eines Tages aber steht Lucy vor einer schweren Entscheidung. Und wie so oft übernimmt das Schicksal die Regie und nimmt ihr diese ab. Auf schmerzliche Art und Weise. Es sei hier nicht zuviel verraten, aber auch diese Passagen im Buch lesen sich wie in einem Atemzug weg.

Buch bietet alles, was Leseratten begeistert

Das Buch hat alles, was Leseratten wollten: Liebe, Leidenschaft, Herzschmerz, Spannung und – Melancholie. Letztere ist quasi in jede Zeile seit Gabes Weggang aus New York eingewoben und kommt in der ICH-Erzählung durch Lucy gekonnt zum Tragen.

Dass das Ende der Story nicht platt vorhersehbar ist, wie in manch anderen Büchern, ist ein weiterer Pluspunkt für den Roman. Wer also derzeit auf der Suche nach Lesefutter für noch kühle Frühlingsabende ist, ist mit „Was bleibt sind wir“ bestens bedient! Und natürlich passt das Buch auch in andere Jahreszeiten. In den Sommer, den Herbst, den Winter – ein zeitloser Stoff, der sich im Januar genauso weg liest, wie im Mai oder November.

Versprochen!

„Was bleibt sind wir“ – Erschienen im Heyne Verlag

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / Alexander Image

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