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„Aus und Vorbei!“: Buch von Dorothee Röhrig über zerbrochene Frauenfreundschaften

Manchmal kündigt es sich an, manchmal kommt es total aus heiterem Himmel, nicht selten heftig und manchmal ganz schleichend: Das Ende einer Frauenfreundschaft.

Während wir in Kinder- und Jugendzeiten die Freundinnen zumeist mehrfach wechseln, pendeln sich – bedingt durch wechselnde Lebenskonstellationen – feste Frauenfreundschaften nicht selten erst ab 25plus so richtig ein. Ist dann „Die Eine“ gefunden, wird zumeist nicht mehr (so schnell) gewechselt und die Freundschaft ist tief und fest.

Oft teilen Freundinnen das ganze Leben

Frauen teilen als Freundinnen eigentlich das ganze Leben: Der Lebenspartner, Hochzeit, Trennungen, Nachwuchs, Alltagsthemen, berufliches Fortkommen und Scheitern – all diese Dinge bekommen beste Freundinnen nahezu täglich miteinander mit und tauschen sich gegenseitig darüber aus. Trösten sich, sprechen sich Mut zu, freuen sich miteinander.

Bricht eine solche Freundschaft weg, ist die Trauer groß. Der Schmerz kann sogar tiefer gehen als Liebeskummer wegen einem Mann. Einfach, weil die Verbindung zu einer besten Freundin was ganz anderes ist, als die zu einem Mann.

Woran Frauenfreundschaften zerbrechen und wie sich das Ende oftmals (nicht) ankündigt bzw. aus heiterem Himmel daherkommt, das beschreibt die Autorin Dorothee Röhrig in ihrem Buch „Aus und vorbei! Woran Frauenfreundschaften zerbrechen und wie wir daran wachsen“.

Buch beleuchtet Frauenfreundschaften in allen Facetten

Im Buch wird die Frauenfreundschaft in allen Facetten beleuchtet, was schon einmal sehr interessant zu lesen ist. Immerhin beliest man sich über dieses Thema ja nicht alle Tage.

Am spannendsten aber sind die vielen Erfahrungsberichte von Frauen, deren Brüche zur besten Freundin ausführlich beschrieben werden.

Von bestimmten Ereignissen, die zum Bruch führten über das tückische „Ausschleichen“ aus einer Freundschaft bis hin zum Ende aus heiterem Himmel zeugen die Erfahrungsberichte von den unterschiedlichen Enden, die es im Rahmen einer zerbrechenden Frauenfreundschaft geben kann.

Zudem spielen beide Perspektiven eine Rolle: Die derjenigen Frauen, die eine Freundschaft beendet haben und auch die jener Frauen, die sich plötzlich mit dem Aus der Freundschaft konfrontiert sehen.

Wer es einmal erlebt hat, dass die beste Freundin die Freundschaft aufkündigt oder aber selber den Part jener inne hatte, die die Verbindung löst, wird sich ganz sicher in mindestens einem der Erfahrungsberichte wiederfinden.

Das eigene Erlebte gut reflektieren

Man kann über diese Berichte das eigene Erlebte gut reflektieren. Im besten Falle kommt so noch mal der eine oder andere Gedankengang hoch, den man so vielleicht noch gar nicht hatte.

Denn vor allem für Freundschaften, die aus heiterem Himmel enden, gilt zumeist, dass es vorher schon im „Gebälk geknirscht“ hat – auch wenn man es zu dem besagten Zeitpunkt  oft nicht so mitbekommt.

Ganz nach dem klugen Spruch: „Das Leben muss vorwärts gelebt und rückwärts verstanden werden“, wird man selbst nach einer geraumer Zeit, in der man das Ende „Der Besten“ dann auch schon verdaut hat, noch auf dieses oder jenes Ereignis oder Verhalten in Sachen der Freundschaft stoßen, dass man nun aus einem anderen Blickwinkel Revue passieren lassen kann. Hier kommt dann wieder die Parallele zu einem Liebes-Aus mit einem Mann ins Spiel: Auch bei diesen Brüchen kann man einiges erst Jahre später nachvollziehen oder verstehen.

Oftmals hat es mit einem selbst gar nichts zu tun

Und wie bei Trennungen mit einem Mann auch, ergibt es sich hier im Rückblick ebenso häufig, dass es mit einem selbst gar nichts zu tun hatte, sondern die andere Person ein gehöriges Problem hat. Sei es mit sich, psychisch oder womit auch immer.

Diese Erkenntnis kann sehr tröstend sein. Ebenso wie die Tatsache, dass auch der Kummer über eine beendete Freundschaft irgendwann ein Ende und man sich bis dahin auch in Sachen Freundin längst wieder neu orientiert hat.

Insofern: Wer das Ende einer engen Frauenfreundschaft je erlebt hat, vielleicht gerade erlebt oder gar selbst in der Situation ist, eine langjährige Freundschaft beenden zu wollen, für den ist das Buch ein absolutes Muss. Deshalb von hier aus eine ganz klare Leseempfehlung!

Dorothee Röhrig – „Aus und vorbei! Woran Frauenfreundschaften zerbrechen und wie wir daran wachsen“ – Erschienen bei KAILASH

Bildnachweise: stock.adobe.com / WavebreakmediaMicro / KAILASH Verlag


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