Dienstag, 20. April, 2021

Neuste Beiträge

5 Tipps, wie Sie in Ihrem nächsten Urlaub richtig gut aussehen

Für viele Menschen ist die Urlaubszeit die schönste Zeit des Jahres, dazu gehören vor allem die Sommermonate. Wenn der nächste Urlaub ansteht, möchte jede...

„Nur Gutes kann Gutes tun“ – Interview mit Seifensiederin Karina Wimmer

Karina Wimmer lebt dort, wo andere Urlaub machen: Im schönen Salzkammergut in Österreich. Dort geht sie einer Arbeit nach, die gleichzeitig ihr Hobby ist...

Rhesusfaktor negativ – was Frauen wissen müssen

Hand aufs Herz: Kennen Sie Ihre Blutgruppe? Viele Menschen haben keine Ahnung, ob Blut der Gruppe A, B, AB oder 0 durch ihre Adern...

Zwei Katzen aus dem Tierheim holen – Ein Erfahrungsbericht

Einem Tier aus dem Tierheim ein liebevolles Zuhause geben - das wollen viele Menschen. In der Corona-Pandemie sogar verstärkt, was aber ein eher fragwürdiger...

Der Schwibbogen als festliche Weihnachtsbeleuchtung – woher kommt diese Tradition?

Fährt man dieser Tage nach Einbruch der Dunkelheit durch die Lande oder unternimmt bei Dämmerung einen Spaziergang, kann man sie nahezu überall sehen: Die Fenster, in denen ein leuchtender Schwibbogen steht.

Mittlerweile ist es bundesweit zu einer schönen Tradition geworden, die Fenster im Advent mit diesen Bögen zu schmücken. Doch woher kommt diese Tradition eigentlich? Nun – aus dem Erzgebirge. DEM Landstrich in Deutschland, der seit jeher eng mit Weihnachten in Verbindung gebracht wird.

Das Erzgebirge ist DIE Weihnachtsregion schlechthin – auch der Schwibbogen stammt von hier

Denn in dem waldreichen Gebiet im Bundesland Sachsen ist vieles eng mit dem Weihnachtsfest verbunden. So wurde im Erzgebirge schon in alten Zeiten das traditionelle Holzspielzeug, das früher schon gern auf den Gabentisch gelegt und auf Weihnachtsmärkten verkauft wurde, hergestellt. Zudem hat das Schnitzen dort eine lange Tradition. Neben Spielfiguren schnitzte man auch Figuren für die gefragten Weihnachtspyramiden, die auch im Erzgebirge hergestellt wurden. Ebenso verhält es sich mit dem Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Die farbenfrohen Anhänger aus Holz fanden aus dem Erzgebirge schon immer ihren Weg in andere Regionen – auch über Deutschlands Grenzen hinaus.

Mittlerweile ist die Volkskunst aus dem Erzgebirge auch international ein Renner und natürlich werden Spielfiguren, Weihnachtspyramiden und Schmuck für den Weihnachtsbaum (es gibt in Lauscha sogar eine Berufsfachschule, die sich als einzige weltweit mit der Spezialisierung „Gläserner Christbaumschmuck“ präsentieren darf) bis heute in diesem Landstrich hergestellt. Die einstige Volkskunst ist allerdings heutzutage eher im oberen Preissegment angesiedelt – Qualität hat ihren Preis.

In alter Zeit leuchtete der Schwibbogen dem erschöpften Bergarbeiter den Weg

Aber zurück zum guten alten Schwibbogen. Der kommt natürlich auch aus dem Erzgebirge und birgt – wie so vieles in dieser sagenumwobenen waldreichen Gegend – eine spezielle Geschichte.

Da man im Erzgebirge lange Zeit vom Bergbau lebte, verbindet man den Schwibbogen mit der Erzählung, dass dieser leuchtende Fensterschmuck den Bergleuten nach ihrer Arbeit den Weg nach Hause leuchtete. Auch die Sehnsucht der Bergarbeiter, die morgens im Dunkeln in den Stollen fuhren und abends im Dunkeln heimkehrten, nach Licht prägt die Erzählung rund um den Schwibbogen. Wahrscheinlich ist an allem etwas dran, denn beide Versionen wirken authentisch.

Wer sich heute einen Schwibbogen kaufen will, kann das mittlerweile (leider) fast überall tun, denn die gefragte Weihnachtsbeleuchtung gibts teilweise schon im Discounter nebenan. Es darf angenommen werden, dass die vielen Billig-Schwibbögen meist aus Fernost stammen und qualitativ nicht ansatzweise an die Originale heranreichen.

Lieber kein Billigmodell!

Wer sich echte Qualität in Sachen Schwibbogen leisten möchte, der sollte ins Erzgebirge fahren und sich dort sein Modell holen. Zumal die schöne Region gerade in der (Vor)Weihnachtszeit DER Renner schlechthin ist. Seiffen zum Beispiel gilt direkt als Weihnachtsdorf. Und auch sonst hat das Erzgebirge in Sachen Weihnachten und Adventsstimmung immer die berühmte Nase voraus – um pfiffige Aktivitäten ist man hier nie verlegen! Und: Tolle Unterkünfte gibt es obendrein. 

Derzeit gibt es übrigens viele Offerten auch online – rein klicken lohnt sich!

Bildnachweis: stock.adobe.com / Photo-SD

".           

Latest Posts

5 Tipps, wie Sie in Ihrem nächsten Urlaub richtig gut aussehen

Für viele Menschen ist die Urlaubszeit die schönste Zeit des Jahres, dazu gehören vor allem die Sommermonate. Wenn der nächste Urlaub ansteht, möchte jede...

„Nur Gutes kann Gutes tun“ – Interview mit Seifensiederin Karina Wimmer

Karina Wimmer lebt dort, wo andere Urlaub machen: Im schönen Salzkammergut in Österreich. Dort geht sie einer Arbeit nach, die gleichzeitig ihr Hobby ist...

Rhesusfaktor negativ – was Frauen wissen müssen

Hand aufs Herz: Kennen Sie Ihre Blutgruppe? Viele Menschen haben keine Ahnung, ob Blut der Gruppe A, B, AB oder 0 durch ihre Adern...

Zwei Katzen aus dem Tierheim holen – Ein Erfahrungsbericht

Einem Tier aus dem Tierheim ein liebevolles Zuhause geben - das wollen viele Menschen. In der Corona-Pandemie sogar verstärkt, was aber ein eher fragwürdiger...

Nicht verpassen!

Privatkoch Herbert Frauenberger: „Regionale Jahreszeitenküche muss wieder in den Mittelpunkt rücken“

Herbert Frauenberger hat das Kochen von der Pike auf gelernt und bewegte sich schon zu DDR-Zeiten auf internationalem Parkett. Seine Heimat ist Thüringen, wo...

Endlich mal ein cleveres Utensil für die Sonnenbrille!

Kleine Taschen, die man sich entweder über die Schulter oder quer über den Körper hängt, sind nicht nur aus einem Grund praktisch. Sie erfüllen...

„Wein ist ein hohes Kulturgut“ – Sommelière & Gründerin Bärbel Ring im Interview

Vom Studium der Sozialpädagogik zur preisgekürten Sommelière - es ist schon ein beeindruckender Lebensweg, den Bärbel Ring bislang beschritten hat! Für die Frau, die auf Sylt...

Wie ich lernte, wieder zu schlafen – Kolumne von Barbara Edelmann

Kennen Sie das? Man sitzt vor dem Fernseher und muss gähnen – so heftig, dass man sich beinahe den Unterkiefer ausrenkt. Lachen Sie nicht,...

Globetrotterin Beate Steger: „Auf Reisen sind Begegnungen mit Menschen das Bewegendste“

Für ein Foto auf`s Handy tippen, mit einem Klick Instagram öffnen, das Bild hochladen und mit mehr oder weniger sinnvollen Hashtags in der Social-Media-Welt...