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260.000,00-€-Schmuck: Warum Chefin einer Schmuckfirma Luxus in der Krise launcht

Coronakrise und Konsumverzicht? Das scheint auf den ersten Blick tatsächlich so zu sein. Die Medien sind voll mit Informationen über Leute, die aufgrund von Corona und den damit verbundenen Einbußen wenig bis gar nichts konsumieren, was man nicht gerade zum Leben braucht. Kein Wunder: Wo Soloselbständige und (Klein)Unternehmer reihenweise Existenzangst haben und unzählige Angestellte in Kurzarbeit sind, rückt auch der Konsum extrem in den Hintergrund.

Für Otto Normalo bedeutet die Krise Verzicht

Wer kommt schon auf die Idee, mit weniger Geld neue Elektronikgeräte, Klamotten oder Schmuck zu kaufen?

Nun – Otto Normalo vielleicht nicht, aber tatsächlich gibt es auch in der Krise Menschen, die auf nichts verzichten müsssen, Stichwort: Superreiche. Luxus geht immer, ganz gleich, von welchen Katastrophen die Welt gerade durchgeschüttelt wird.

Das beste Beispiel für diese Tatsache, die in den letzten Wochen auch medial verstärkt aufgegriffen wurde, ist eine italienische Schmuckfirma, die ausgerechnet während Corona eine Schmuck-Kollektion launchte, deren Produkte teilweise weit über 200.000,00 € kosten.

Pomellato-Managerin setzte auf Launch in der Krise

Zu haben sind diese Preziosen bei Pomellato, einer italienischen Schmuckmarke, bei der Sabina Belli CEO ist. Die rührige Managerin hat überhaupt keine Veranlassung gesehen, den Launch der Kollektion „La Gioia“ aufgrund von Corona zu verschieben und die neue Produktlinie deshalb im Krisensommer 2020 vorgestellt. So ist es aus der WELT AM SONNTAG, Ausgabe 10.01.21, zu erfahren.

Signora Belli hat dem Blatt in diesem Zusammenhang einen Einblick in ihre Arbeit gegeben, die den Durchschnittsverdiener staunen lässt. So sagte sie der WELT gegenüber:

„Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, den Launch zu verschieben.“

Was sich zunächst relativ dekadent anhört, wenn man weiß, dass einzelne Schmuckstücke aus dieser Kollektion bis 260.000 € und damit genauso viel wie manch` gute Immobilie kosten, hat neben der Tatsache, dass Luxus auch in der Krise läuft, einen weiteren handfesten Grund. Und der hat mal so gar nichts mit Glamour zu tun.

Auch beim Luxus-Label sind Menschen auf ihre Jobs angewiesen

So sagt die Managerin ganz lapidar:

„Auch bei uns arbeiten Menschen, die auf ihre Jobs angewiesen sind.“

Zudem agiert Belli auch noch mit diesem Argument:

„Bei uns arbeiten 100 Goldschmiede. Es ist unsere Mission, deren Handwerk am Leben zu erhalten.“

Es dürfte klar sein, dass weder die normalen Angestellten von Pomellato noch die beteiligten Goldschmiede kaum in der Lage sein dürften, sich Schmuckstücke aus dieser Haute Joaillerie – dem Pendant zur Haute Couture – zu leisten.

Erhalt des Arbeitsplatzes durch Superreiche

Aber wo Luxus konsumiert wird, ist eben auch ein Heer jener am produzierenden Werk, die wie Millionen andere Leute auch zur „Otto-Normalo“-Liga gehören und froh sind, dass durch Superreiche ihr Arbeitsplatz erhalten wird.

Wie so oft im Leben hat auch Luxus immer zwei Seiten der – hier sehr funkelnden – Medaille….! Deshalb: Lass funkeln, Baby!

Quelle: WELT AM SONNTAG, 10. Januar 2021

Bild (Symbolbild): stock.adobe.com / Subbotina Anna

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