Samstag, 28. Mai, 2022

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Badezimmer-Trends: Erhaltet doch bitte die Badewanne! Gastbeitrag von Bianca

Bodengleich, barrierefrei und Glas wohin man blickt: So wird derzeit die Duschkabine des modernen Zeitalters präsentiert. Keine Wohn-, Interieur-, Haus- oder Heimwerker-Zeitschrift kommt aktuell ohne solche Modelle aus. Keine Frage: Der Trend geht zur Dusche! Gepriesen werden modernen Duschen als Wellness-Accessoire allererster Güte. Und: Fast immer sieht man diese Modelle nach einem Bad-Umbau, der für das jeweilige Magazin dokumentiert wurde.

Die Badewanne fehlt in immer mehr Wohn- und Haus-Reportagen

Was fehlt: Die Badewanne. In gefühlt allen Badumbau-Dokumentationen steht, dass die „großzügige Wellnessdusche“ nur möglich war, weil man das alte Badewannen-Modell entfernt hat.

Da stellt sich mir doch die Frage, ob die gute alte Wanne etwa zum Auslaufmodell geworden ist? Ein Blick in die einschlägigen Magazine sagt mir: Offenbar ja! Weil es derzeit hip ist, auch jungen Leuten schon ein barrierefreies / ebenerdiges Bad, das ohne lästige Kanten und Beckenränder auskommt, schmackhaft zu machen, ist man mehr als übereifrig am Werk, was die Wegrationalisierung einer Badewanne angeht.

Dieser Trend fing – wenn man es recht überlegt – allerdings schon vor vielen Jahren an. Ich erinnere mich an eine Freundin, deren Familie das Bad komplett neu gestalten und sanieren ließ: Ohne Badewanne.

Rationalisiert man die Wanne weg, kann es sein, dass man sie später vermisst!

Das Ende vom Lied aber war, dass man das gute Stück irgendwann so schmerzlich vermisste, dass kurzerhand der Keller in ein Zweitbad umfunktioniert wurde – MIT Badewanne.

Insofern möchte man den Badgestaltern und Wellness-Architekten zurufen: „Erhaltet die Wanne!“. Auch wenn rand- und stufenlos schicke Trends sind und nach Wegnahme der sperrigen Wanne vielerorts Platz frei wurde für wuchtige Super-Duschen, so dürfte mancher, der das heimelige Behältnis wegrationalisieren ließ, diese Entscheidung bereuen.

In meinem Bad ist deshalb die Badewanne nicht wegzudenken!

Warum?

In duftendem Schaum versinken – darüber geht nichts

Weil doch nichts über das Gefühl geht, sich nach einem stressigen Tag oder/und im Winter am Abend in ein Meer aus duftenden Schaum sinken und die Welt Welt sein zu lassen.

Weil man dieses Entspannungsritual wunderbar mit dem Lesen einer Zeitschrift oder eines packenden Thrillers verbinden kann.

Weil sich irgendwo am Wannenrand IMMER ein Plätzchen für ein Glas Champagner oder Wein finden lässt.

Weil kaum etwas anderes so eine schöne Bettschwere im Nachgang veursacht, wie ein ausgiebiges Vollbad (mit einem netten Glas Rotwein…).

Ich denke deshalb, dass der Trend zur stylisch-bodengleichen Dusche mit allem Drum und Dran wahrscheinlich auch nur ein „sogenannter Trend“ ist. Eine Erscheinung die herbeigeredet, aber längst kein Alltag in deutschen Badezimmern ist. Ähnlich der inflationären Verbreitung von Haute Couture-Mode, die ja auch kaum einer trägt.

Denkt mal wieder an die Badewanne!

Deshalb, liebe Bad-Designer und Wohnzeitschriften-Redakteure: Vergesst die Badewanne bei euren Hochglanz-Reportagen nicht!

Dieses Wellness-Utensil ist viel zu praktisch, als dass man es für eine Master-Dusche raushaut. Zumal es aufgrund der heutigen Angebote in Sachen Bad fast immer die Möglichkeit gibt, Dusche UND Badewanne ins Badegemach zu integrieren.

Zur Not auch als All-in-One-Modell, das – neben vielen stylischen Wannenformen – auf dem Bad-Markt zu haben ist.

Hiervon mehr Bilder, Fotostrecken und Bad-Reportagen – das wünsche ich mir. Denn erst mit einer Badewanne wird das Badezimmer zum Wellness-Refugium. Meine Meinung!

Gastautorin Bianca ist Frauenboulevard.de-Leserin, lebt in Mecklenburg-Vorpommern und hat uns diesen Beitrag geschickt. Vielen Dank dafür!

Sie haben auch einen Artikel, den Sie bei uns als Gastautorin veröffentlichen möchten? Dann einfach schreiben an redaktion@frauenboulevard.de! 

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / rh2010

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