Ein Gastbeitrag von Liane.

Was haben Kiga- oder Schulbrote, Strumpfhosen und ein (nicht) gefüllter Autotank gemeinsam? Auf den ersten Blick gar nichts, auf den zweiten Blick schon viel mehr.

Denn: es sind wohl DIE Zeitfresser, die berufstätigen Mamas an manchem Morgen die Hölle heiß machen. Alleinerziehende Mamas wissen wahrscheinlich noch mehr ein Lied davon zu singen.

Zumindest geht mir das so und Gespräche mit Freundinnen zeigen mir immer wieder, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Auch was den inneren Schweinehund betrifft…Denn: dieser wütet in meinem Inneren mal mehr, mal weniger erfolgreich.

So zum Beispiel beim Thema „tanken“. Komme ich am späten Nachmittag irgendwann heim, die Einkäufe und die Kinder im Gepäck, bin ich meistens ziemlich kaputt.

Obwohl unser Heimweg an einer Tankstelle vorbeiführt, bin ich – das gebe ich zu – häufig zu faul, um noch ranzufahren und den zur Neige gehenden Tank zu befüllen.

Natürlich rächt sich das oft!

Da ich an manchen Tagen erst abends in meinen Kalender schaue, um zu sehen, was am nächsten Tag anliegt, zucke ich so manches Mal zusammen, weil – zum Beispiel – mein nächster Morgen statt um neun früh schon um acht morgens beginnt.

Da braucht man den Zusatzweg über die Tankstelle natürlich wie einen Schuss ins Knie, aber wem sage ich das?

An solchen Tagen kommt in den Morgenstunden sowieso oft schon einiges zusammen: der Nachwuchs bleibt einfach noch ein paar Minütchen länger im Bett liegen, die Schnitten für den Kindergarten sind noch nicht gemacht und kurz vor dem Losgehen fällt der Blick auf die Strumpfhose, in der sich am Fußende eine lange Laufmasche gen Bein hangelt.

So oder ähnlich kennt das doch fast jede Frau – oder?

Ist es in der morgendlichen Routine schon hektisch, kommen garantiert noch ein, zwei Faktoren zusammen, die das Ganze noch „abrunden“.

Meine Tipps – nachdem ich viele solche Desaster-Tagesanfänge erlebt habe – sind deshalb:

  • Das Auto immer (IMMER!) mindestens halb voll getankt haben – das spart unglaublich Zeit und Nerven!
  • Strumpfhosen – auch Neue aus der Packung! – jeden Abend, beim Zurechtlegen der Kleidung auf Laufmaschen überprüfen (meist entdeckt man die Dinger erst, wenn man ins Auto steigt!),
  • die Zubereitung der Kindergarten – oder Schulbrote sollte man auf den Abend verlegen. Sie sind morgens oft ein riesiger Zeitfresser! Eine Nacht im Kühlschrank, in der Tupperdose, tut der Frische keinen Abbruch. Frühmorgens sollte man lediglich noch fünf Minuten für die Zubereitung von frischem Obst, als Beilage für den Pausensnack, einplanen.

Überwindet man für die Verrichungen in der vorgenannten Aufzählung seinen inneren Schweinehund, ist schon viel gewonnen – das ist zumindest meine Erfahrung!

Die (abendliche) Vorbereitung ist tatsächlich das A und O für einen entspannten Tagesstart. Deshalb sollte, wer sich früh oft einer nervenden Hektik ausgesetzt fühlt, schauen, ob die auftauchenden Zeitfresser nicht abgestellt werden können.

Meist ist dies problemlos möglich. Und: hat man das erstmal im Griff, merkt man schnell, wie wertvoll ein relaxter Tagesbeginn ist. Zudem hat man mit so einer Planung auch noch zeitliche Puffer in petto, falls Unvorhergesehenes eintritt.

Dass das dann oft auch so kommt, ist ja meist so sicher, wie das Amen in der Kirche, oder?!

Mehr zum Thema Zeitmanagement für Mamas finden Sie auch hier.

Bildnachweis: pexels.com

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