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Einstiges Kinderzimmer zum Gästezimmer ausbauen

Vom „Hotel Mama“ zum individuellen Bed & Breakfast für Reisende – so könnte man wohl die Umnutzung einstiger Kinderzimmer bezeichnen! Die nun – nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist – von den Müttern einem neuen Zweck zugeführt werden.

Es gibt nämlich eine Menge Frauen, die hieraus kurzerhand schöne Gästezimmer gestalten und Fremden fern der Heimat ein ansprechendes Zuhause auf Zeit bieten.

Einige davon hat kürzlich die BILD der FRAU in ihrer Ausgabe vom 24. Mai 2019 porträtiert.

Kinder aus dem Haus – Reisende ins umgestaltete Kinderzimmer rein!

Einmal mehr zeigt sich in dieser Reportage, dass es Frauen spielend gelingt, in einer neuen Situation das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich: den frei gewordenen Wohnraum für eine zusätzliche Geldquelle zu nutzen. So hat es zum Beispiel die 59jährige Petra aus Schleswig-Holstein gemacht. Als die vier Kinder aus dem Haus waren, funktionierte sie die einstigen Kinder- und Jugenddomizile kurzerhand zu Gästezimmern um und betreibt nun die Pension „Mom`s Bed & Breakfast“.

Als Mama von vier Kindern sind Leidenschaft und Herz natürlich auch dabei, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen und zu bewirten. Bei Petra geht so mancher Fremde als Freund und darf sich während seines Aufenthaltes über regionale Leckereien aus „Mom`s“ Garten freuen. Die Gäste honorieren diese nordische Gastfreundschaft und sorgen dafür, dass in dem alten Bauernhaus auch nach dem Auszug der Kinder Leben in der Bude ist.

Das gilt auch für das Domizil der 71jährigen Margarethe aus Hamburg, die ihre stilvolle Altbauwohnung so umgeändert hat, dass drei Gästezimmer entstehen konnten. Mitten im quirligen Hamburg finden hier Fremde jedweder Couleur ein Zuhause auf Zeit und bereichern mit ihrer Art das Leben der rüstigen Powerfrau. Die lernt durch ihr Bed & Breakfast Fremdsprachen fast nebenbei und beherbergte schon Gäste aus über 30 Ländern! Vor allem Musiker lieben das bürgerliche Ambiente unter Stuck, das sie bei Margarethe erwartet. Viele Gäste, die in dieser Jugendstil-Atmosphäre auf Zeit logieren, wurden mit der Zeit zu einer Art Ersatzfamilie für Margarethe, die von ihren Gästen sogar auf Hochzeiten oder Geburtstage eingeladen wird.

Auszug des Nachwuchses kann Alltag neue Richtung geben

Diese schönen Beispiele – in der BILD der Frau wurden noch viele mehr vorgestellt – zeigen, dass der Lebensabschnitt von Frauen, der mit dem Auszug der Kinder einhergeht, dem Alltag eine ganz neue Richtung geben kann. Man weiß, dass nicht wenig Mütter damit hadern, wenn sich die Tochter oder der Sohn gen Studienort verabschiedet. Und die eben noch so quirlige Atmosphäre sich umwandelt in ein Ambiente aus Ruhe und Stille.

Wohl dem, der dann nicht auf die frei gewordenen Räumlichkeiten angewiesen ist und daraus ein Zuhause auf Zeit für Reisende schaffen kann. Zumal in Zeiten von booking.com, airbnb & Co., in denen der Großteil der Leute online bucht und das Generieren von Buchungen für Vermieter nahezu zum Kinderspiel geworden ist. Private Domizile dieser Art, wie die erwähnten Frauen sie  geschaffen haben, erfreuen sich außerdem großer Beliebtheit. Denn auch wenn heutzutage Flüge, Unterkünfte und Mietwagen häufig digital und anonym im Internet gebucht werden, so stehen doch individuelle Unterkünfte mit persönlicher Note ganz oben auf der Wunschliste von (Geschäfts)Reisenden.

Private Tipps, die eine oder andere persönliche Umsorgung mehr und ein Gästebett in einem harmonisch-familiären Umfeld, fernab anonymer Hotelketten: Das ist es, was ganz viele Reisende wollen und was wohl auch zukünftig stets gefragt sein wird. Mögen Algorithmen & Co. das Leben immer mehr bestimmen – es geht nichts über eine warmherzig-persönliche Note im Zuhause auf Zeit in der Fremde! Urlauber, Geschäftsreisende und Städte-Hopper wissen und lieben das.

Und deshalb wird es auch in nächster Zeit für viele Mütter, die ein großzügiges Heim ihr Eigen nennen, heißen: „Nachwuchs raus, Reisende rein!“

Bildnachweis: pexels.com

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Zwei Anwältinnen

Sich als Frau in einer männerdominierten Branche zu behaupten – das ist den beiden Frauen Thirza Höfer und Katja Haug gelungen. Die beiden engagierten Juristinnen führen eine Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Leipzig. Spannend sind die verschiedenen Lebensläufe der beiden. Hat doch die eine noch die DDR erlebt, während die andere im Raum Stuttgart aufwuchs. Das Unternehmen, das sie heute führen, gibt es schon eine ganze Weile und hier lernten sich die beiden Frauen auch kennen. Neben den beruflichen Gemeinsamkeiten verbindet sie auch die Rolle als Mutter. Denn sowohl Thirza Höfer als auch Katja Haug haben eine Familie gegründet.

Im Gespräch erzählen sie, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut gebracht haben und berichten aus ihrem Alltag, den vor allem männliche Zeitgenossen prägen.

FB: Frau Haug, Frau Höfer, Sie sind beide Anfang vierzig, studierte Juristinnen, und Sie führen seit fünf Jahren miteinander ein Unternehmen in Leipzig. Was machen Sie da genau?

TH: Wir sind Dienstleister für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer. Unsere Idee ist eine Paketlösung, die einfach alles enthält, was irgendwie mit Geld, Recht, Verwaltung und Steuern zu tun hat. Unsere Klienten sparen dadurch enorm Zeit und Kosten. Sie müssen nicht mehr, je nach Situation und Anliegen, immer neue Berater suchen, die sich dann erst mit viel Aufwand in ihre Verhältnisse hineinfragen müssen. Diese Hintergründe kennen wir alle schon. Das macht alles wesentlich effektiver.

Hohes Beratungspotenzial muss vorgehalten werden

Allerdings müssen wir eine Menge Beratungspotential vorhalten, um auf ganz verschiedenen Gebieten glaubwürdig kompetent zu sein. Finanzbuchhaltung zum Beispiel ist ein völlig anderes Thema als Forderungseinzug. Und Personalmanagement oder Geldbeschaffung stehen ebenfalls auf ganz anderen Blättern. Unternehmerinnen und Unternehmer müssen dieser Themenvielfalt aber gewachsen sein, auch wenn sie keine eigene Rechtsabteilung oder sonstige Kompetenzpools ihrer Betriebe hinter sich stehen haben.

FB: Sie beide sind ursprünglich gelernte Rechtsanwältinnen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

KH: Stimmt. Ich stamme aus Neubrandenburg, bin später in der Nähe von Jena aufgewachsen und habe damit noch einige, vielleicht prägende Erinnerungen an die DDR. Thirza kommt dagegen aus dem Stuttgarter Raum und damit aus einer ganz anderen Himmelsrichtung. Thirza hat ihre ersten Berufserfahrungen in einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferkanzlei gesammelt. Meine eigene Entwicklung verlief nicht so gradlinig. Ich war erst Rechtsanwältin, und dann eine Zeitlang Geschäftsführerin von Fondsgesellschaften. Dadurch kenne ich mich auf dem Kapitalmarkt gut aus. Als sich unsere gemeinsame Geschäftsidee abzeichnete, war ich noch im Vorstand einer Aktiengesellschaft, die Popmusik produziert.

Von der Welt des Glamours in eine bodenständige Branche

Die Welt der Stars und der Prominenz, der Galas und der Preisverleihungen war zugegeben aufregend, und ich bin heute noch meinem großen Mentor aus dieser Szene dankbar, dass er mich damals diesen Job hat machen lassen. Dann aber wurde ich Mutter, und damit verstärkte sich das Bedürfnis nach Bodenständigerem. Daraus wurde die Haug & Höfer Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Das klingt nüchtern und bodenständig, und das soll es auch sein.

FB: Ein paar Jahre fehlen aber in Ihrer Schilderung.

TH: Wir sind kein Start Up. Gegründet wurde unser Unternehmen schon 1991, damals natürlich nicht von uns. Katja und ich gingen 1991 schließlich noch in die Schule. Wir haben uns erst 2008 dort kennengelernt. Ich selbst stand damals gerade vor meinem Steuerberaterexamen, und die Kanzlei durchlief in dieser Zeit einige Veränderungsprozesse. Es waren neue Ideen und Begriffe aufgetaucht, von denen Katja und ich bis dahin eigentlich noch gar nichts gehört hatten. Beispielsweise Mediation oder systemische Unternehmensberatung. Darüber gab es damals sehr gespaltene Meinungen. Etliche Kollegen hielten dies für neumodisches Affentheater und gingen. Dies waren hauptsächlich Männer. Dabei ging es eigentlich nur um eine einzige Frage, die sich jedes Dienstleistungsunternehmen unablässig stellen muss: Wie kann ich meinen Kundinnen und Kunden noch nützlicher sein? Vor dieser Frage drückt man sich gern, weil sich für die Antwort immerzu etwas verändern muss.

Richtige Entscheidungen führten zu Umsatzplus

Katja und ich haben darin den richtigen Weg gesehen, und im Ergebnis spülte es uns nach vorn. Wir haben noch andere Unternehmen dazugekauft, um unser Beratungsportfolio abzurunden und neue Gruppen von Klienten dazuzugewinnen. Seit 2015 führen wir die Geschäfte und halten auch die Mehrheit der Anteile. Die Umsätze haben sich seitdem verdreifacht. Falsch war es offenbar nicht.

FB: Das hört sich nach Frauenpower an. 

KH: Auf den ersten Blick mag es danach aussehen. Hinter allen Zimmertüren unseres Büros sitzt tatsächlich nur noch ein einziger Mann. Forciert haben wir das aber keineswegs. Dass es so gekommen ist, war eher Zufall.

TH: Vielleicht ist es einfach so, dass sich Männer unter einer weiblichen Geschäftsführung unwohl fühlen. Dies ist aber nur eine Vermutung, ich weiß es nicht, und ich habe bislang auch über diese Frage überhaupt nicht nachgedacht. Von unserer Seite hätten wir nichts dagegen, wenn mehr Männer bei uns mitmachen würden.

FB: Sie sind beide Mütter. Deshalb kommt jetzt die unvermeidliche Frage, wie Sie Ihren Beruf mit dieser Rolle in Einklang gebracht haben.

KH: Mittlerweile habe ich zwei Kinder, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dies immer reibungslos geklappt hätte. Organisationstalent ist in dieser Hinsicht schon gefragt. Wenn die Kinder allmählich größer werden, löst sich diese Doppelbelastung nach und nach auf. Es gab bis dahin aber viele Situationen, in denen ich mich gefragt habe, wie es Frauen in normalen Anstellungsverhältnissen gelingt, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. 

TH: Genau. Unser Vorteil ist, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes zu den freien Berufen zählen. Darunter fällt auch die Freiheit, eine Lösung zu gestalten, wie wir es für richtig halten. Als meine Tochter im Säuglingsalter war, habe ich sie einfach ins Büro mitgenommen, schon wenige Tage nach der Geburt.

Das Kinderbett stand im Arbeitszimmer

Mich hat es nicht gestört, dass in meinem Arbeitszimmer ein Kinderbett stand, und etwa für Besprechungen mit Klienten haben wir eigene Räume, bis zu denen die unvermeidlichen Kindergeräusche nicht vordringen können. Ein Patentrezept für andere Frauen kann dies natürlich nicht sein, aber es wäre wünschenswert, wenn sich Arbeitgeber durchringen könnten, Frauen ähnliche Freiheiten zuzugestehen, wie ich sie in dieser Situation hatte: einfach improvisieren und ausprobieren lassen.

KH: Ach, das wird nicht gehen! Das Arbeitsrecht ist für legere Lösungen viel zu starr. Arbeitsschutz und Mutterschutz sind gut gemeinte rechtliche Anliegen, verhindern aber Improvisation und Einfallsreichtum. Die meisten Arbeitgeber befürchten viel zu sehr, womöglich ein Dutzend Rechtsverstöße zu begehen, wenn sie solche Freiheiten von Fall zu Fall zugestehen würden, und dies nicht ohne Grund. Mir fallen gleich ein paar Gesetze ein, mit denen man hierdurch in Konflikt kommen könnte. 

TH (nickt zustimmend): Sehr wahrscheinlich. Aber genau das ist unser Produkt: Wir lassen uns dazu eine Lösung einfallen, die funktioniert. Und das ist auch das Reizvolle an unserem Beruf, kreativ sein, gestalten, sich etwas ausdenken und Starres überwinden. Dies mag vielleicht nach typisch weiblicher Herangehensweise klingen, aber mir macht das jeden Tag aufs Neue Spaß.

FB: Sind Ihre Klienten eigentlich überwiegend Frauen oder Männer?

TH: Männer natürlich. Die Mehrzahl der Unternehmer ist männlich. Nach wie vor.

FB: Würden Sie sich mehr Frauen wünschen?

KH: Als Klienten? Darüber habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie den Kopf zerbrochen. Es gibt da kein Besser oder Schlechter. Es gibt sehr respektvolle Männer, die gute Leistung zu schätzen wissen und einen nicht in erster Linie als Frau sehen. Männer verlieren sogar eher mal ein Wort der Anerkennung, wenn etwas gut gelaufen ist, als Frauen.

Männer tun sich mit Anerkennung gegenüber Frauen offenbar nicht schwer

Vielleicht spricht sich so etwas für Männer gegenüber einer Frau auch leichter aus als gegenüber einem Mann.

FB: Was halten Sie von Frauenquoten?

TH: Nichts. Überhaupt nichts. Ich will für meine Leistung und für meine Kompetenz geachtet werden, aber nicht dafür, dass ich eine Frau bin und trotzdem etwas kann. Frauen in bestimmte Positionen zu hieven, nur weil sie Frauen sind, ist kein fairer Wettbewerb. In einem fairen Wettbewerb darf es ausschließlich um Können und um Leistung gehen, aber nicht um das Geschlecht. Es ist so wie beim Sportunterricht, wo der schlechtere Läufer manchmal Vorsprung bekommt. Es ist kein gutes Gefühl, mit Vorsprung starten zu dürfen, weil man von vornherein als der schlechtere Läufer gilt. Genau das finde ich diskriminierend.

KH: Gut gemeint ist und bleibt das Gegenteil von gut gemacht.

FB: Kann man sagen, Sie tummeln sich überwiegend in einer Männergesellschaft?

KH: In gewisser Weise schon. Man muss halt ihre Regeln kennen, dann klappt das auch. Diese Regeln sind am Anfang nicht ganz einleuchtend, aber man kann sie lernen. Ich habe mir beispielsweise früher nie Gedanken gemacht, was für ein Auto ich fahre, wahrscheinlich, weil ich eine Frau bin. Wenn einen der männliche Klient in einem typischen niedlichen Frauenauto vorfahren sieht, fühlt er sich unwillkürlich überlegen und lässt sich nichts sagen.

Status-Symbole für Männer wichtig

Bei Zwanzig-Zoll-Felgen klappt die Zusammenarbeit aber plötzlich ganz gut. Männer denken in Statuskategorien und stellen unentwegt heimliche Vergleiche an, wer die tollere Uhr oder das bessere Smartphone hat. Da muss man halt mitziehen.

FB: Woher nehmen Sie denn solche Weisheiten?

TH (lacht): Von unseren Männern natürlich. Die haben uns das verraten.

FB: Ja, dann – vielen Dank für das Gespräch.  

Informationen zu Haug & Höfer finden Sie hier.

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Die meisten Leute, die beruflich an einem Schreibtisch arbeiten, dürften es kennen: das Phänomen, dass sich nach einem gründlichen Aufräumen des Schreibtisches nur wenige Tage später erneut Chaos am Arbeitsplatz breit macht. Auch ich, die ich im Home-Office arbeite, kann ein Lied davon singen. Bedingt dadurch, dass ich als „Familienmanagerin“ auch den Schriftverkehr von Mann und Kind manage, landet irgendwie alles auf dem Schreibtisch im heimischen Büro. 

Räume ich auf und sortiere ich ab, kann ich schon darauf warten, dass nur kurze Zeit später mein Schreibtisch vor lauter kreuz und quer liegenden Unterlagen wieder kaum mehr zu sehen ist. 

Ablage-Chaos durch eintrudelnden Papierkram – geht bei der Familienmanagerin gar nicht! 

Das kommt auch davon, dass ich vieles, was am Nachmittag eintrudelt (die Post kommt bei uns erst gegen 14.00 Uhr) oder sich erst im Laufe des Tages ergibt, erstmal auf meinen Schreibtisch lege, weil nachmittags Familienzeit ist. Stromrechnungen, Abrechnungen für`s Schulessen, Tankquittungen und Belege vom Einkauf für`s Geschäft – alles landet zunächst im Home-Office. Bei mir, der Familienmanagerin.

Meist nehme ich mir dann für den nächsten Tag vor, alles zu sortieren, aber wenn Aufträge drängen oder/und Kundentermine anstehen, verschiebe ich das. An einer leichten Aufschieberitis leide ich nämlich definitiv!

Da mich aber der sich stets wieder einstellende Chaos-Zustand auf meinem Schreibtisch mehr und mehr nervt, werde ich jetzt Nägel mit Köpfen machen und Struktur in mein Arbeitsumfeld bringen. Es ist nicht so, dass ich diese nicht habe, immerhin habe ich für jedes berufliche und private Thema einen Ordner, aber ehe diese Papiere dort landen, verursachen sie vermeidbares Chaos an meinem Arbeitsplatz. 

Ordnungscoaches kennen das….! 

So manchen Morgen muss ich mich erstmal zu meinem Kalender vortasten, weil darüber unzählige Papiere liegen, die ich am Abend zuvor dort abgelegt habe. 

Um mich zu motivieren, las ich mir noch einmal den Artikel über die Ordnungscoaches durch, den ich sogar selbst produziert habe. Ich habe auch mit all` diesen Expertinnen persönlich gesprochen und wie ein roter Faden zog sich eine bestimmte Aussage durch diese Gespräche. Nämlich die Aussage, dass man, wenn man denn Struktur schaffen will – ganz gleich, ob im Keller oder auf dem Schreibtisch – einfach loslegen und nichts aufschieben sollte. Wie gesagt: an letzterem hapert es bei mir so manches Mal….! 

Um das zu ändern, habe ich mich zunächst durch`s Internet geklickt, um mich zu motivieren. Und siehe da: mein Problem haben viele andere Frauen auch! Und genau so viele Frauen haben auch superordentliche und strukturierte Schreibtische, die gezeigten Fotos sprechen immerhin für sich. 

So motiviert stöberte ich weiter im Web, um mich mit kleinen Ordnungshelfern einzudecken, denn meine Vorgehensweise stand fest. Ich würde keine großartige „Alles-verändern“-Aktion starten, sondern einfach mein Ablagesystem verändern. Oder besser gesagt: erst mal eines schaffen. Denn bislang war meine Ablage – leider – der gesamte Schreibtisch. 

Auf einfache Weise Struktur in die Ablage bringen

Fündig wird man im Netz schnell, was die kleinen Helferlein betrifft und so brauchte es auch gar nicht viel, um mir eine gute Struktur zu schaffen. Da das eingangs erwähnte Chaos nur meinen Schreibtisch und nichts anderes betraf, herrscht dort jetzt Ordnung. Und das auf ganz einfache Art und Weise. Ich habe für jedes Thema (von der Rechnung bis zum Info-Brief von der Schule meines Kindes) jetzt eine eigene Ablage. Dort hinein kommt das jeweilige Dokument und dort bleibt es auch, bis ich es endgültig im jeweiligen Ordner abhefte. Eine – zugegeben – sehr simple Maßnahme, doch sie hilft. Und bedeutet nur einen minimalen Zeitaufwand mehr. Statt – wie früher – alles auf den Schreibtisch zu knallen, nehme ich mir jetzt die halbe Minute mehr und lege die Papiere in die jeweils dafür vorgesehenen Ablagen ab. Ganz simpel, das Ganze. Man muss nur einen überwinden: den inneren Schweinehund!  

Bildnachweis: pixabay.com

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein Thema, das als „Neverending Story“ durch die Medien kreist. Familienverbände, Politiker, Initiativen und Aktivistinnen beschäftigen sich damit und kommen bislang leider immer wieder zu dem Fazit, dass diese Vereinbarkeit für den Großteil der Frauen und Männer, die sie leben wollen, schlichtweg nicht existiert. Natürlich – nicht wenige Unternehmen bieten diverse Optionen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Familie und Beruf in einen ausgewogenen Einklang bringen wollen, an.

Aber noch immer sind das Ausnahmen, über die sich nur ein Bruchteil berufstätiger Mütter und Väter freuen kann. Umso interessanter ist es, von Frauen, die in diesem Zusammenhang selbst aktiv werden und in Eigeninitiative ihre Vereinbarkeit schaffen, zu erfahren. Juliane Derra (Bild) ist so eine Frau.

Im Interview erzählt sie uns die 32jährige, wie sie schon heute die Vereinbarkeit schafft, die ihr auch später als Mutter zugute kommen soll.

FB: Frau Derra, was machen Sie derzeit beruflich?

Aktuell arbeite ich als Merchandise Plannerin in einem deutschen Einzelhandelsunternehmen. Zusammen mit meinem Team sorge ich kurz gesagt jeden Tag dafür, dass die richtige Menge der Ware zum richtigen Preis und zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Ich genieße die Mischung aus dem Kontakt mit den Filialen, dem Einkauf und anderen internen Abteilungen, aber auch die Kopfarbeit, wenn es um die Analyse in Excel geht.

Vereinbarkeit: Konflikt zwischen Familienzeit und Geldverdienen ist präsent

FB: Wann kam Ihnen der Gedanke, sich jobtechnisch so zu orientieren, dass die Vereinbarkeit Familie und Beruf besser gewährleistet ist?

In den letzten Jahren haben viele meiner Freunde eine Familie gegründet und was mir besonders aufgefallen ist, war der Konflikt zwischen den Themen Zeit für die Familie und auf der anderen Seite des Geldverdienens. Viele Freundinnen haben mir sogar unter vorgehaltener Hand verraten, dass sie es vermissen, ihr eigenes Geld auszugeben. Eigenes Geld zu verdienen und somit unabhängiger zu sein, gibt anscheinend schon ein gutes Gefühl.

FB: Für welche Möglichkeit haben Sie sich dann entschieden?

Ich habe mich für den Aufbau meines eigenen Network Marketing Geschäfts entschieden. Dabei arbeite ich mit einem Partnerunternehmen aus Deutschland zusammen, dessen Produkte – auch made in Germany – ich selbst schon seit Jahren selbst nutze.

FB: Was ist Network Marketing und was genau ist dann Ihre Aufgabe bzw. die Ihrer Geschäftspartner?

Network Marketing ist eine Sonderform des Direktvertriebs und entstand in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als einige Unternehmen sich entschlossen, ihre in der Regel hochwertigen und erklärungsbedürftigen Produkte nicht mehr über den bekannten Handelsweg zu vermarkten, sondern über Empfehlungen zufriedener Kunden und Geschäftspartner. So sparten die Unternehmen Kosten für Werbung und konnten ihre Partner entsprechend gut belohnen. Heute werden viele Produkte und Dienstleistungen über das bewährte Geschäftskonzept Network Marketing an den Kunden gebracht. Etwa 70% der haupt- und nebenberuflichen Geschäftspartner sind Frauen, die ihre Stärken in dieses Geschäft einbringen und neben den finanziellen Aspekten für ihre Arbeit Anerkennung erfahren, von Zuhause und bei freier Zeiteinteilung arbeiten können, Spaß haben und sich in viele Richtungen weiterentwickeln können.

Die Aufgabe besteht darin, Produkte, die Frau selbst nutzt und mit denen sie zufrieden ist, weiterzuempfehlen. Das schließt den Verkauf und damit den Erlös einer Handelsspanne ein sowie den Aufbau eines eigenen Teams und dessen Ausbildung ein. 

Mütter können als Organisationstalent in Sachen Vereinbarkeit viel erreichen

FB: Sie halten diese berufliche Orientierung vor allem für Mütter ideal. Warum?

Mütter sind Organisationstalente und absolute Netzwerker. Sie helfen sich gegenseitig und tauschen ihre Erfahrungen, Sorgen und Ängste aus. In der Regel sind auch die Frauen die treibende Kraft beim Thema gesunde Lebensweise, was gerade unser Geschäft begünstigt, da wir persönliche und finanzielle Freiheit mit einer gesunden Lebensweise kombinieren.

FB: Was raten Sie Müttern, die in ihrem jetzigen Job keine Vereinbarkeit gewährleistet sehen?

Ich denke immer wieder, dass es sich lohnt über den Tellerrand hinaus zu schauen. Welche Möglichkeiten gibt es noch? Mütter managen einen Großteil der familiären Angelegenheiten und sind Dreh- und Angelpunkt für jegliche Belange. Mit diesem Können sollten sie selbstbewusst umgehen. Warum nicht mit dieser Energie ihr eigenes Business aufbauen? Nicht umsonst sind es zum größten Teil Frauen, die im Network Marketing sehr erfolgreich sind.

FB: Haben Sie selbst vor, Familie zu gründen?

Ja, in meiner Lebensplanung ist das Thema Familie elementar wichtig.

Internetseite für Frauen, die Vereinbarkeit leben wollen, wurde gestartet

FB: Wohin können sich Frauen wenden, die den Weg, den Sie für sich ausgewählt haben, ebenfalls gehen bzw. mehr Informationen haben wollen?

Zusammen mit zwei Müttern habe ich eine Internetseite ins Leben gerufen, welche unsere Kernthemen kurz zusammenfasst und auch eine Kontaktmöglichkeit bietet. An alle Frauen oder Muttis da draußen: Wir freuen uns auf euch!

FB: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den Großteil meines Tages bestimmt natürlich mein Hauptjob. Abends habe ich mir angewöhnt mit Interessenten und Geschäftspartnerinnen zu telefonieren sowie Erfahrungen weiterzugeben. Die Ausbildung läuft überwiegend über die elektronischen Medien, so dass jeder Partner zu einer ihm passenden Zeit aktiv werden kann.

FB: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich bin absolut sportbegeistert und spiele mit Vorliebe Beachvolleyball im Verein. Dieser Sport ist für mich der perfekte Ausgleich: Körperlich rundum auspowern, ganzjähriges Strandfeeling und nicht zu vergessen unsere lustige Mädelstruppe. 

Und natürlich verbringe ich auch gerne ruhigere Stunden mit meinem Freund und meiner Familie. Als Familienmensch zieht es mich alle zwei Monate in die Heimat und da genieße ich jeden Augenblick.

Bildnachweis: Juliane Derra

Ein Gastbeitrag von Mona.

Kennen Sie das? Es hat sich Besuch angekündigt und nun wird in Erwartung der Gäste im Vorab erstmal die Bude geputzt. Also – so richtig geputzt. So ging es mir letzte Woche Sonnabend. Ich hatte eine anstrengende Woche hinter mir, bin zu nichts gekommen und hatte dementsprechend auch den Hausputz vor mir hergeschoben.

Obwohl ich mich auf den Besuch freute, nervte mich das Geputze, zumal mein Partner schon fröhlich auf der Terrasse saß und seine Putz-Einheit schon erledigt hatte.

Als modernes Paar teilen wir uns die Hausarbeit und er war in Sachen Besuchs-Vorbereitung für  Küche und Wohnzimmer zuständig und ich für den Rest, inklusive Bad.

Eigentlich funkelte ja schon alles, aber – wie das so ist – auf einmal sah ich noch tausend andere Dinge, die mir nicht gefielen. „Wieso liegen da die Bürsten so schief im Regal?“ oder „Muss der nasse Lappen da am Wäschetrockner noch vor sich hin hängen?“. Ich sah eins ums andere, um das sich meiner Meinung nach noch gekümmert werden musste und machte mich dementsprechend ans Werk.

Als ich fertig war, inspizierte ich die Küche, die mein Freund ja schon gemacht hatte. Sah alles prima aus, bis auf Kleinigkeiten, die mich auch hier wieder störten. Dort ein herumliegendes Kochbuch, da der Einkaufszettel für nächste Woche – das gehörte bloß noch rasch irgendwo schön hindrapiert oder weg gelegt. Dachte ich und machte mich ans Werk.

Irgendwann kam mein Liebster von der Terrasse und sah meinem Treiben zu. „Warum machst Du das?“ fragte er stirnrunzelnd. „Na schau doch, wie liederlich das aussieht, wenn das hier so rumliegt“ erwiderte ich.

„Hey – wir leben hier – mach` mal halblang“ entgegnete er, schüttelte den Kopf und schlurfte mit einer kalten Cola aus dem Kühlschrank wieder Richtung Garten.

„Wir leben hier“. Was für ein Satz!

Ich dachte eine Weile über diese drei Worte nach und schaute mich im Wohnzimmer um. Im Gegensatz zu meiner Detailversessenheit hat Rico, so der Name meines Freundes, unseren Lieblingsraum zwar aufgeräumt, aber auch dort und da etwas liegengelassen. Meine aufgeklappte Zeitschrift zum Beispiel oder seine angebrochene Packung Zigaretten.

Fast war ich im Begriff, diese Sachen noch schnell weg zu räumen, aber sein „Wir leben hier“ ließ mich nicht los.

Denn es stimmte ja: wir leben hier und niemand erwartet von uns, dass wir unser Zuhause für das Eintreffen von Besuch auf das „Schöner-Wohnen“-Niveau der gleichnamigen Zeitschrift trimmen.

Je länger ich über seine Bemerkung nachdachte, umso mehr gefiel sie mir.

Auch im Bad, so fand ich, muss nicht alles kerzengerade gerichtet, die Kämme streng nebeneinander gelegt oder der Duschvorhang in sechs dekorative Falten geschlagen sein.

Wir lebten ja hier.

Aber – ganz ehrlich: die meisten Menschen rotieren dennoch wie die Verrückten, wenn Besuch kommt und präsentieren ein blitzblankes und super-super-ordentliches Haus.

Warum eigentlich? So wie man selbst sich ja nicht an den Alltagsgegenständen der Freunde, bei denen man zu Besuch ist, stört, so werden sich echte Freunde kaum daran stoßen, wenn dort vielleicht noch Zeitschriften herumliegen oder sich da mal noch zwei Kissen unperfekt auf dem Sofa tummeln. Zum Beispiel.

Auf jeden Fall tun Leute, die vor einem angekündigten Besuch immer alles superperfekt putzen und schön machen wollen, unheimlich gut daran, sich das Mantra “Wir leben hier“ immer mal wieder im Stillen aufzusagen.

Ganz ehrlich: es entlastet ungemein! Ich jedenfalls verfahre nunmehr nach dem Motto und der Druck, den ich mir einst selbst gemacht habe: der ist weg. Denn – klar! –: WIR LEBEN HIER!

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Ein Gastbeitrag von Christine. Wer kennt es nicht?! Situationen, in denen spontaner Besuch kommt.

Natürlich wird dann die aktuelle Verrichtung, bei der man gerade war, unterbrochen, es wird Kaffee aufgesetzt und sich dem unvorhergesehenen Gast gewidmet. So oder ähnlich läuft es wahrscheinlich überall, wenn auf einmal die Freundin, die Nachbarin oder eine gute Bekannte ganz unverhofft in der Küche sitzt.

Doch nicht bei allen Leuten stoßen solche Spontanbesuche auf positive Resonanz, im Gegenteil: viele Menschen mögen das gar nicht und machen dann halt nur gute Miene zum bösen Spiel.

Andere wiederum pflegen die Gastlichkeit eines offenen Hauses und haben überhaupt kein Problem mit unvorhergesehenem Besuch.

Ich selbst hatte eine Mutter, die spontanen Besuch überhaupt nicht mochte, aber relativ oft welchen bekam. Der Grund lag nahe, denn wir wohnen inmitten der Innenstadt, direkt ein paar Meter von der Fußgängerzone unserer Kleinstadt entfernt. Wer immer also Erledigungen und Einkäufe in der Stadt machte, kam kurz auf einen Sprung vorbei – im Laufe der Zeit kamen viele. Kolleginnen meiner Mutter, Freundinnen, gute Bekannte…

Obwohl meine Mutter das nicht mochte, machte sie aber immer gute Miene zum bösen Spiel, kochte Kaffee, servierte Gebäck oder – wenn im Hause – Kuchen und plauderte mit dem Besuch.

Erst im Nachgang, wenn der Gast – manchmal erst abends – wieder aufbrach, machte meine Mama ihrem Ärger gegenüber dem Rest der Familie Luft. Meist dann, wenn sie die für den Besuch unterbrochene Hausarbeit wieder aufnahm und nun bis spät abends damit beschäftigt war, womit sie doch längst schon fertig sein wollte. „Das hat mich nun ganz aus der Ordnung gebracht“ pflegte sie dann zu sagen.

Dazu muss man erwähnen, dass meine Mutter seinerzeit – das war in den Siebzigern und Achtzigern – ein paar Stunden arbeitete, sich dann um die Buchhaltung meines selbständigen Vaters kümmerte und natürlich parallel uns Kinder und den Haushalt in ihrer Verantwortung hatte.

Dass man da irgendwann auch mal mit der Hausarbeit fertig sein und nicht über Stunden unvorhergesehenen Besuch unterhalten möchte, ist klar.

Das komplette Gegenteil erlebte ich als Kind bei meiner Oma, die ebenfalls – und zwar direkt gegenüber von uns – lebte und das führte, was man ein offenes Haus nannte.

Da sie ihre komplette Verwandtschaft auf dem Land hatte, kehrten diese, wenn sie denn Besorgungen in der Stadt machen mussten, fast immer bei Oma ein – unangekündigt, versteht sich. Denn dazumal, in der DDR, hatte kaum jemand Telefon. Da aber meine Oma ein zu damaligen Zeiten außergewöhnliches Leben führte, als Unternehmer-Gattin und mit Putzfrau, musste sie sich nicht wirklich mit Haushaltsstress herumplagen und war deshalb auch nicht verschnupft, wenn unverhofft Besuch kam. Im Gegenteil: es wurde aufgetischt, geschwatzt, gelacht und der neueste Klatsch ausgetauscht, oft über Stunden. Und nicht selten schneiten noch andere Verwandte vom Land, die ebenfalls an dem Tag in der Stadt unterwegs waren, herein und das Kaffeekränzchen war perfekt!

Und ich – ich gehe ganz anders mit spontanem Besuch um. Es mag hart klingen, aber ich empfange keinen spontanen Besuch.

Ich hasse es, „aus der Ordnung“, wie es meine Mutter früher nannte, gebracht zu werden.

Und – ja – ich habe sogar schon die Klingel abgestellt, wenn ich meine Ruhe haben wollte oder auf Klingeln gar nicht reagiert, wenn ich hinter den Gardinen unvorhergesehenen Besuch anrücken sah.

Ich geb`s zu: ich mag das nicht. Ich habe selbst ein ziemlich ausgefülltes Leben, mit einem stressigen Job, eigenen Hobbys und einem eigenen Haushalt. Und wenn ich mal in Ruhe den Luxus eines guten Buches genießen will, dann will ich eines ganz bestimmt nicht: dass jemand unverhofft vorbei kommt! Ist so.

Natürlich habe ich auch einen Freundeskreis, aber wir alle treffen uns nach Absprache – immer. Ohne Verabredung vorher läuft nichts. Vielleicht ist das auch dem jetzigen Zeitgeist geschuldet – die schnelllebige Zeit, das Business, der Alltag, der oft genug Stress mit sich bringt, und, und, und…..Zumindest scheint keiner Lust auf spontane Treffen zu haben, ich für mein Teil kenne es jedenfalls aus dem eigenen Freundeskreis nicht, dass jemand spontan zu irgendwem geht.

Obgleich – da bin ich mir sicher – es auch heute bestimmt noch unzählige Leute gibt, die gegen Spontanbesuche nix haben und sich sogar darüber freuen.

So oder so – es ist wie mit allem. Was für den einen okay geht, ist für den anderen ein absolutes NO GO. Das ist in Ordnung so und absolut legitim!

Bildnachweis: pexels.com

Ein Gastbeitrag von Ricarda. Wer kennt es nicht? Zieht der neue Tag heran, bringt er im Alltag zumeist ein durchgetaktetes Stundenkonstrukt aus Terminen, Pflichten, Aufgaben, Telefonaten und Fahrereien mit sich.

Wer sich heutzutage als Frau im Berufsleben befindet, hat zumeist alles – nur kaum Zeit für sich. Vor allem dann, wenn man (Frau) auch Mutter ist. Familienleben, Haushalt, Partnerschaft, Alltagsorganisation – unzählige Mütter dürften abends erschöpft ins Bett sinken und vielen Singlefrauen mit stressigen Jobs geht es ebenso.

Logisch, dass das auf Dauer schlaucht und auch frustriert. Da manche Lebenssituationen naturgemäß von heute auf morgen nicht zu ändern sind (wer kann schon final aussteigen, auswandern oder beruflich nur noch das machen, worauf er Lust hat?) geht es meist nicht anders, als die Dinge erstmal im Kleinen zu ändern. Wenn man denn bereit ist, auf diese Art etwas für sich zu tun.

Prima geeignet für die Änderung im Kleinen ist das Morgenritual. Meist bleibt ja in der Frühe nicht gerade Zeit für Muße, vor allem dann nicht, wenn eine ganze Familie erst aus dem Bett und dann aus dem Haus muss.

Warum sich aber nicht davor etwas Zeit gönnen und den Tag in aller Ruhe alleine beginnen? Klar, das kappt natürlich ein Stück von der Schlafenszeit, für Leute mit hohem Schlafbedarf mag das vielleicht anfangs gar wie eine Horrorvorstellung erscheinen. Aber man muss es ja nicht übertreiben. Und: die Umstellung zum etwas eher Aufstehen gelingt meist sehr gut!

Ich – Mama von zwei Kindern, verheiratet – handhabe das für mich so:

Ich stehe 40 Minuten vor dem allgemeinen Familien-Aufstehen auf und knipse die Kaffeemaschine (abends schon befüllt) an. Während ich kurz ins Bad husche, wabert schon Kaffeeduft durch den Raum, was ich sehr mag.

Mit dem warmen Getränk und einer Zeitung ziehe ich mich gemütlich auf meinen Lieblingssessel zurück und genieße die morgendliche Stille. Sowohl im Haus als auch draußen (wir leben abseits von lautem Straßenverkehr) ist alles ruhig – perfekt, um in dieser Atmosphäre den Kaffee zu genießen und die Zeitung zu lesen.

Ein kleines Zeitfenster, in dem ich mich in Ruhe mal dem Lesen widmen kann – wahrhaft ein Luxus für mich! Ganz ehrlich! Alternativ lese ich in diesem morgendlichen Zeitrahmen auch mal ein Buch oder setzte mich an den Computer, um ganz in Ruhe durch die Neuigkeiten zu surfen.

Sind die besagten 40 Minuten um, wecke ich den Rest der Familie und das quirlige Familienleben beginnt. Ich für mich ziehe aus dem kleinen Morgenritual viel Kraft und gehe mit mehr Ruhe und Energie in den Tag. Absolut empfehlenswert!

Und auch für viel beschäftigte Single-Frauen habe ich einen Tipp, mit dem es sich energievoll in den Tag starten lässt.

Auch eigenerprobt, natürlich. Für mich nur leider in meiner derzeitigen Lebenssituation mit kleinen Kindern und nicht unmittelbar in einem Stadtzentrum lebend, nicht umsetzbar. Aber als Single, als ich mitten in der City lebte, gestaltete ich einst mein Morgenritual mit:

Schwimmen gehen.

Morgens um sieben oder eher.

Natürlich kostet das – vor allem in der dunklen Jahreszeit – erstmal Überwindung. Aber erstens ist es gerade zu so einer Uhrzeit meistens noch relativ leer in öffentlichen Schwimmhallen und Schwimmhallen in Fitness-Studios und zweitens ist es ein unbeschreibliches relaxtes Gefühl, nach dem Schwimmen in den Tag zu starten. Ob man direkt vom Schwimmen zum Job fährt oder sich daheim noch ein gesundes Frühstück gönnt, hängt wohl von der Lage der Schwimm-Örtlichkeit ab. Ich habe es damals, als ich meine Tage mit Schwimmen begonnen habe, so gehandhabt, dass ich danach zuhause noch gefrühstückt habe, da es zu meiner Wohnung nicht weit war.

Wer allerdings doch ein Stückchen länger zur nächsten Schwimm-Location fahren oder laufen muss und diesen Aufwand nicht täglich betreiben will, sollte circa zweimal wöchentlich auf diese Art in den Tag starten. Das ist dem körperlichen Wohlbefinden mehr als zuträglich und immerhin besser als nichts.

Hat man sich erstmal an die eine oder andere Art, den Tag so zu beginnen, gewöhnt, will man einen solchen Start im Alltag nicht mehr missen.

Und fühlt sich natürlich um Längen entspannter, als ohne ein solches Ritual!

Natürlich kann es gut sein, dass es trotz allem nicht jedermanns Sache ist, aber mein Tipp wäre: ausprobieren lohnt! Dem eigenen Wohlbefinden zuliebe.

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Handtücher

Wer kennt es nicht – das schöne Gefühl, wenn man den seit Wochen im Chaos versinkenden Schreibtisch abgearbeitet und wieder Ordnung geschaffen hat? Oder sich nach ewigen Zeiten dazu durchrang, den Kleiderschrank auszumisten? Der Haken daran: meist schaut es – gerade auf dem Schreibtisch – keine Woche später wieder genau so aus, türmen sich Papiere, Schmierzettel, Rechnungen, Notizen und die Ablage.

Ordnungscoaches bringen echtes Know-How!

Ein ähnliches Phänomen zeigt sich oft auch im Keller oder in Sachen Kleiderschrank. Wer hier für immer eine Struktur reinbringen will, tut gut daran, einen Ordnungsprofi zu buchen. Einmal diese Investition getätigt, hat man im besten Fall ein Leben lang etwas davon. Denn die Ordnungscoaches bringen echtes Know-How mit und stellen sich mit ihrem Praxiswissen auf jede Familien-, Wohn- und Bürosituation ein.

Sie halten sich nicht mit der Theorie auf, sondern schaffen in Kürze echte Lösungen. Werden sie vom Kunden so beibehalten, gehören Zeitverluste, die durch das Suchen von Papieren oder Dingen verursacht wurden, der Vergangenheit an. Wie solche Ordnungsprofis arbeiten, zeigen die folgenden Beispiele dreier Frauen, die als Ordnungscoach tätig sind:

Birgit Eschenburg aus Hamburg: Ordnungscoach aus Leidenschaft

Struktur reinbringen, reibungslose Abläufe organisieren, mit Menschen unterschiedlichster Couleur zu kommunizieren – das alles macht Birgit Eschenburg (im Bild) nicht nur viel Freude, sie hat diese Fähigkeiten auch in ihre langjährige Tätigkeit als Führungskraft eingebracht. Privat gab es in Sachen Ordnung und Struktur immer etwas bei Freunden und Verwandten zu tun, so dass irgendwann der Moment da war, in dem die engagierte Frau für sich erkannte: „Ordnungscoach – das ist es!“

Zwischenzeitlich hat sich Birgit Eschenburg dahingehend fest etabliert und wird viel von Privatkunden gebucht. Auch Freiberufler und kreativ Schaffende nutzen den Service, den sie individuell für ihre Kundschaft gestaltet. Für viele ist die stete Papierflut ein Problem, nicht wenige Selbständige, die sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren wollen, empfinden die immer wieder kehrende Behördenpost, die auszufüllenden Formulare und Anträge, die Korrespondenzen im Zusammenhang mit Genehmigungen und die wachsende Sammlung der Belege als Last. Entsprechend stiefmütterlich wird der Papierkram oft behandelt und mehrfach weggeschoben. Bis es irgendwann nicht mehr geht und Birgit Eschenburg angerufen wird.

Gemeinsam mit dem Kunden bringt sie zunächst Struktur in die Papiere und zeigt Möglichkeiten für ein einfaches Ordnungssystem auf. Behalten die Kunden dieses bei, erleben sie schnell, wieviel Zeitersparnis ihnen das bringt. Wer lange nur lose Papierstapel hin und her schob, wird das Gefühl genießen, benötigte Unterlagen rasch zur Hand zu haben. Dahin zu kommen, dafür sorgt Ordnungsprofi Eschenburg. Und das nicht nur im Umfeld von Schreibtisch & Co.! Ihr Thema sind auch die Küche und der Kleiderschrank. Wenn sie hier Hand anlegt, sind die Erfolge gleich sichtbar – ein großer Effekt! Dabei ist das Ganze kein Hexenwerk.

„Alles raus, neu einräumen und Plätze neu definieren“ so ihre Herangehensweise.

In Sachen Kleiderschrank und seinem oft überfrachteten Inhalt wirbt Birgit Eschenburg für ein bewussteres Einkaufen. So sollte man sich den schnellen Kauf von Schals oder Tüchern zweimal überlegen. Denn oft wird bei den klassischen Mitnahmeartikeln fix zugegriffen, aber genauso schnell verschwinden sie meist auch wieder in den Tiefen des Kleiderschranks. Selbst wer unzählige Schubladen voll mit solchen Accessoires hat, nutzt oft nur ein oder zwei Lieblingsteile. Alles andere liegt dann mehr oder weniger ungenutzt herum. Ums Herumliegen geht es auch beim Thema Keller – Birgit Eschenburg ist eine Gegnerin dieser Räume. Warum ist schnell erklärt, denn der Standardspruch „erstmal in den Keller“ leitet nur ein weiteres Einlagern von Dingen ein. Einmal nach unten befördert, kommen sie so schnell nicht wieder hoch – die Weihnachtsdeko mal ausgenommen.

Hier ist die Hamburgerin konsequent und rät ihrer Kundschaft, die Dinge, die man am liebsten in den Keller verfrachten würde, in eine Kiste zu packen und diese im Flur stehen zu lassen. Wichtig hierbei: die Deadline für den Tag, an dem der Inhalt der Kiste sortiert oder weg gegeben sein muss. Diese Vorgehensweise hat sich laut Birgit Eschenburg als hoch effizient erwiesen. Kein Wunder – niemand mag auf Dauer eine unförmige Kiste im Flur stehen haben.

Und: in den seltensten Fällen benötigt man die Dinge, die sowieso schon ewig ihr verstaubtes Dasein fristeten, noch! Mehr zu Birgit Eschenburg und ihrem Service finden Sie hier.

Nina Brach – „Bitte aufräumen“ in Berlin

Bitte aufräumen! Bei Nina Brach (im Bild) sind diese zwei Worte Programm. Die sympathische Berlinerin zählt vor allem Familien zu ihrer Hauptkundschaft und die haben oft gleich mehrere Gründe, sie als Ordnungscoach zu buchen.

Zum einen sammeln sich gerade bei Erwachsenen mit Kindern unglaublich viele Dinge an und zum anderen ist es gerade in der Millionenmetropole Berlin für viele Familien, die Nachwuchs erwarten oder/und sich räumlich vergrößern wollen, oft nicht möglich, zeitnah in ein geräumigeres Zuhause zu wechseln.

In solchen Situationen ist der Profi gefragt und somit Ordnungscoach Nina Brach. Familien kontaktieren sie häufig, wenn klar ist, dass die aktuelle Wohnsituation noch eine Weile so hingenommen und vieles verschlankt und gekonnt verstaut werden muss. Nina lässt sich zunächst ein kurzes Video von der räumlichen Situation ihrer Kunden schicken und verschafft sich somit einen ersten Eindruck. Bei Klienten, die in der Nähe wohnen, ist das nicht nötig, da geht sie – nach Absprache – sofort vorbei.

Und „sofort“ ist dann auch das Gebot der Stunde, wenn sich Nina einen Überblick in den jeweiligen vier Wänden verschafft hat. Da die professionelle Ordnungsmacherin auch systemischer Coach ist, werden sogleich gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet und wird mit dem Kunden besprochen, wie das Zukunftsszenario in Sachen Ordnung ausschauen soll. Manchmal sind mehrere Termine hierfür nötig, oft geht es auch nur um einzelne Bereiche. So wollen manche Kunden ihren Keller von Nina auf Vordermann gebracht haben, ebenso gefragt ist die Dienstleistung aber auch für Kinderzimmer. Vor allem dann, wenn das Kind bereits ein Teenager ist. Die Berlinerin geht dieses Thema gemeinsam mit den jugendlichen Bewohnern dieser vier Wände an, denn hier ist Fingerspitzengefühl angesagt. Selbst Mutter, hat sie einen guten Tipp, wie von Anfang an Ordnung im Kinderzimmer geschaffen werden kann. Er ist ausgesprochen simpel und lautet: die Kinder von klein auf altersgerecht mit einbeziehen! So bekommen sie ein Gefühl fürs Aufräumen und die Chance, dass sie später Struktur in ihrem eigenen Raum haben, ist groß.

Dass dennoch so viele Menschen Mühe haben, ein System in ihr Zuhause zu bringen, liegt auch an unserer Gesellschaft, die ja zumeist im Überfluss lebt. . Vieles wird gekauft, später liegt es rum. Auch hier bringt sich Nina mit ihrem Wissen als systemischer Coach ein und hinterfragt, warum eigentlich so viel gekauft wird? Oft ist ja weniger mehr und dass ihre Kunden dies erkennen und langfristig eher nachhaltig konsumieren, ist Nina Brach wichtig.

Ebenso wichtig wie nützlich ist ihr Tipp, einen persönlichen Aufräumrhythmus zu finden. Für den einen kann es optimal sein, jeden Tag ein kleines bisschen aufzuräumen. Schon mit 15 Minuten am Tag kann man viel bewirken. Für den Nächsten mag ein festes Zeitfenster von 2 Stunden in der Woche besser funktionieren. Hat man sich hier erstmal eine eigene Struktur geschaffen, läuft man nicht Gefahr, irgendwann im Chaos zu versinken. Damit ihrer Kundschaft diese Umstellung gut gelingt, ist die Leistung von Nina immer eine Symbiose aus Coaching und Aufräumen – eine Verbindung, die sich stets als sinnvoll herausstellt, da sie nachhaltiger wirkt als allgemeine Tipps. Wer je mit Nina gearbeitet hat weiß: hier wird angepackt und nicht gekleckert! Die Belohnung dafür: das perfekte Ordnungsglück, Lieblingsplatz inklusive! Ihre Ordnungscoachings bietet sie vor Ort oder auch per Video-Konferenz an. Mehr dazu hier.

Problemlöserin & Ordnungscoach: Kerstin Weigelt in Leipzig

„Sich einen Ordnungscoach zu buchen hat in den meisten Fällen nichts mit Unordentlichkeit zu tun.“ Das stellt Kerstin Weigelt (siehe Bild) im Gespräch gleich klar. Die engagierte Frau aus Leipzig, die ihren Service als „Bürofeuerwehr“ begann, weiß, wovon sie spricht. Hat sie doch in den vielen Jahren, in denen Sie bei Kunden diesbezüglich im Einsatz war, sehr viel Einblick in verschiedenste, persönliche Situationen bekommen.

Angefangen hat alles damit, dass Kerstin Weigelt mit der bereits erwähnten „Bürofeuerwehr“ von Unternehmen als Problemlöserin gebucht wurde. Und das stets kurzfristig. Sei es, weil der oder die bis dato verantwortliche Mitarbeiter/in erkrankt oder auch unvermittelt gekündigt worden ist. Bei diesen Einsätzen in der Privatwirtschaft stieß sie immer wieder auf Ordnungsprobleme. Mal war es das Chaos auf dem Schreibtisch, mal der fehlende Überblick in Sachen Unterlagen.

Irgendwann lag es nahe, die Dienstleistung der kurzfristigen Problemlöserin mit dem Angebot des Ordnungscoachings zu verbinden. Von 2012 an übernahm sie deshalb auch Aufträge von Firmen- und Privatkunden, die sie in ihrer Funktion als Ordnungscoach buchten.

„Was ist wichtig?“. Dieser simplen Frage geht sie zu Beginn eines Auftrages – zusammen mit dem Auftraggeber – nach. Daraus leitet sich der Fortgang des Ordnungscoachings ab, ein jeweils sehr unterschiedlicher Prozess.

Besondere Beachtung bekommt in einem solchen Coaching übrigens auch die – bei vielen Menschen verhasste – Ablage. Diese schafft Kerstin Weigelt nämlich sofort ab. Welche Strategie dahintersteckt und wieviel wertvolle Zeit man mit einer neuen Ordnungsstruktur gewinnen kann, kann man erfahren, wenn man die professionelle Beraterin bucht. Wer daran Interesse hat, findet weiterführende Informationen hier.

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pexels.com, Andrea Heinsohn Photography, Sakura Fischer, K. Weigelt

 

Den Bund für`s Leben schließen, eine Zeremonie, die – allen Unkerufen zum Trotz – hoch im Kurs steht. Aktuell begeistern sich wieder mehr Paare dafür, ja zueinander zu sagen und zelebrieren diese schöne Tradition auf die vielfältigste Weise. Heiraten auf dem Land, zu Wasser, auf dem Schloß, im Luxusrestaurant oder im Wald – moderne Frauen und Männer feiern die Hochzeit heutzutage ganz, wie es ihnen beliebt, der Varianten sind kaum Grenzen gesetzt.

Möglich machen das auch die vielen Hochzeitsagenturen, die sich auf den schönsten Tag im Leben spezialisiert und aktuell Hochsaison haben. Allerdings nehmen auch viele zukünftige Eheleute in Sachen Heiraten das Zepter selbst in die Hand und organisieren den großen Tag selbst oder mit Freunden. So oder so – wenn Sie zu denen gehören, die bald schon das Eheversprechen ablegen wollen, dann sollten Sie DIE Hochzeitsprofis kennen, die dafür sorgen, dass das rauschende Fest unvergesslich bleibt! Wir stellen Sie Ihnen hier in unserem großen Hochzeitsspecial vor – eine freie Traurednerin, einen Firstclassbutler, einen Videographen, eine Hochzeitsfloristin und einen Musiker. Sie alle haben langjährige Erfahrungen mit Hochzeiten. Lesen Sie mehr zu den einzelnen Profis hier:

Ines Wirth – freie Traureden

Eine der wichtigsten Rollen bei einer Hochzeit, fällt wohl dem Trauredner zu. Seine Rede gibt der Trauung den verbalen feierlichen Rahmen, die Zeremonie der Traurede nimmt einen großen Teil des Festaktes ein. Da ist es nur selbstverständlich, dass hier alles sitzen muss, weshalb sich viele Paare für langjährige Profis auf diesem Gebiet entscheiden. Ein solcher Profi ist Ines Wirth (im Bild), die mit ihrem Team von freien Traurednern in ganz Europa agiert.  Jetzt, im Frühjahr, ist Ines Wirth schon mittendrin in der Hochzeits-Saison, stehen sie oder die Trauredner ihres Teams an vielen Tagen im Monat deutschland- und europaweit vor Paaren, die sich für eine freie Traurede entschieden haben.

Neben klassischen Locations in Deutschland ist derzeit vor allem der Sehnsuchtsort Toskana bei Hochzeitspaaren beliebt, absolvieren Ines Wirth und ihre Kollegen ihre feierlichen Einsätze auch an den schönsten Orten Italiens. Doch ganz gleich, ob ein Weingut in südländischer Kulisse oder ein verträumtes Landhaus am See in heimischen Gefilden den Rahmen für die eigene Hochzeit bilden – einer der Höhepunkte der Feierlichkeit einer Eheschließung ist die Traurede.

Wer sich für Profi Ines Wirth und ihr erfahrenes Team entscheidet, begibt sich in Expertenhände. Hier legt man großen Wert auf Individualität, gestaltet die Traureden so unterschiedlich, wie es die Hochzeitspaare auch sind –  bei Bedarf auch zweisprachig! Den professionellen Rednern ist es dabei wichtig, auch eine Prise Humor und persönliche Anekdoten aus dem Leben des Paares in die Traurede einfließen zu lassen. Komplettiert wird das Ganze oft durch Zitate oder Lebensweisheiten berühmter Poeten oder Dichter.

Doch ganz gleich, in welcher Landessprache die jeweilige Traurede auch gehalten wird und welche Erfahrungen und Erlebnisse die verschiedenen Paare verbinden – letztlich ist der Kern jeder Traurede vor allem eines: ein Bekenntnis zum jeweils anderen. Und das lautet: „Ich liebe Dich!“ Erfahren Sie alles zum Service von Ines Wirth und ihrem Team hier.

Alexander Bruch – der FirstClassButler

Dezent im Hintergrund – so erlebt man Alexander Bruch auf Hochzeiten. Mit seinem FirstClass Butlerservice kümmert er sich um all die Dinge, die schnell Hektik auslösen und somit der feierlichen Stimmung abträglich sein können.

Ob es das Abnehmen der Garderobe oder das Zureichen der Teller, nachdem die Hochzeitstorte angeschnitten wurde, ist – der Service von Alexander Bruch (im Bild) ist diskret, macht sich aber sofort bemerkbar. Denn die Erledigungen und Handreichungen, um die sich der unaufdringliche Assistent kümmert, halten dem Brautpaar und dessen Familie den Rücken frei. So können sich Braut und Bräutigam beispielsweise auch vollkommen auf die Entgegennahme von Präsenten und den jeweils Schenkenden konzentrieren, denn als guter Geist im Hintergrund nimmt der FirstClass Butler das Geschenk ab und bringt es zum Geschenke-Tisch. So wird den frischgebackenen Eheleuten eine ungehinderte Kommunikation mit den Gästen ermöglicht, ohne jedes Mal das Gespräch unterbrechen zu müssen, weil man zunächst das Geschenk ablegen muss. Und auch die engsten Verwandten des Paares können sich komplett den schönen Momenten widmen.

Meist sind sie es ja, die mit eingespannt werden und die Feier deshalb oft nicht uneingeschränkt genießen können. Wer sich den FirstClass Butlerservice bucht, kann sich darauf verlassen, dass er einen erstklassigen Service bekommt, den man so nicht alle Tage hat. Ein besonderer Service ist die VIP-Kundenbetreuung, hier steht Alexander Bruch nur dem Brautpaar und ausschließlich für das Agieren am Brauttisch zur Verfügung.

Deshalb ist es nur naheliegend, dass sich immer mehr Hochzeitspaare für diese exzellente Dienstleistung entscheiden. Dass Alexander Bruch bei solchen Anlässen auf Wunsch auch im Frack und mit weißen Handschuhen zu Diensten ist, rundet das Ganze adäquat ab. Inzwischen ist er bei so vielen Hochzeiten gefragt, dass er auch selbst Hochzeitsplanungen übernimmt. Der Anstoß hierfür kam – das ist nicht verwunderlich! – durch ein angehendes Hochzeitspaar.

Der zukünftige Ehemann hatte bei Alexander Bruch ein Butlerfrühstück gebucht und seiner Liebsten währenddessen einen Heiratsantrag gemacht. Danach übertrug man die Hochzeitsplanung sogleich an den FirstClass Butler.

Das Butlerfrühstück ist übrigens eine weitere außergewöhnliche Leistung, die Alexander Bruch anbietet. Es handelt sich um einen exklusiven Service, der gern von Menschen in Anspruch genommen wird, die den Fokus bei besonderen Anlässen eher auf unvergessliche Momente, als auf materielle Dinge legen. Vor allem begeistert er Jubilare, Liebespaare und Menschen, die ein geschätztes Familienmitglied außergewöhnlich überraschen wollen. Dass dieses luxuriöse Frühstück in einem stilvollen Umfeld geboten wird, versteht sich von selbst – von der imposanten Villa bis hin zum romantischen Kleinod werden nicht alltägliche Locations offeriert.

Es lohnt sich also, Alexander Bruch zu feierlichen Anlässen zu buchen! Ein paar Stunden lang in der First Class zu verbringen, dürfte ein stilechtes Erlebnis sein, das unvergesslich bleibt. Dass der dienstbare Geist zudem ein Kenner von Zigarren ist und Liebhabern dieses Genusses beratend zur Seite steht, komplettiert den formvollendeten Service des FirstClass Butlers, der seinen Kunden zudem auch diverse Alltagsverpflichtungen abnimmt. Besuchen Sie die Web-Präsenz von Alexander Bruch hier.

Videograph Tim Knubben

Hochzeitsvideos – wo einst der Onkel, der Bruder oder der Freund mit der privaten Videokamera bei Hochzeitsfeiern zur Stelle war, setzen Hochzeitspaare heute mehr und mehr auf den privaten Film vom Profi. Denn mit dem Fortschreiten der Technik haben sich auch die Möglichkeiten, emotionale Momente in ausgezeichneter Qualität für die Ewigkeit einzufangen, vervielfacht.

Beispielsweise im Zusammenhang mit privaten Filmaufnahmen. Und die sind bei Anlässen wie der eigenen Hochzeit am allermeisten gefragt. So wie auch erstklassige Videographen. Denn diese Profis haben das Know-How, die eigene Hochzeit in einer filmischen Qualität einzufangen, die den eigenen Privatfilm kaum mehr von einem Streifen im Fernsehen unterscheidet. Tim Knubben (im Bild) ist so ein Profi. Die Videographie ist seine Leidenschaft und weil das so ist und er Videos von Hochzeiten so exzellent produziert, wird der Krefelder mittlerweile bundesweit weiterempfohlen und in ganz Deutschland gebucht.

Neben dem hochwertigen Equipment, das bei Videograph Tim zum Einsatz kommt, ist es vor allem die Symbiose von Professionalität und Emotionalität, mit der der Videoprofi seine Kundschaft begeistert. So lässt sich Tim Knubben auf jedes Hochzeitspaar intensiv ein – Kennenlern-Gespräche von 3 bis 4 Stunden sind keine Seltenheit. Hier erfährt der kreative Produzent eine Menge über die angehenden Eheleute, spricht mit ihnen über ihre jeweilige Kennenlerngeschichte, die Location und den Ablauf der Hochzeit. Bei einem solchen Gespräch entwickelt Tim Knubben – gemeinsam mit dem Paar – eine Idee für das Hochzeitsvideo oder erfährt von den vorhandenen Vorstellungen seiner Kundschaft.

All das fließt dann in den Videodreh ein – am Hochzeitstag und danach. Der gefragte Videograph legt Wert darauf, den Ablauf der Festivitäten während der Hochzeitsfeier nicht zu stören und sich dezent, aber hochprofessionell, dem Einfangen der Emotionen zu widmen. Dabei kommt die Kreativität des passionierten Filmemachers nicht zu kurz – wird hier eine verwitterte Mauer gekonnt in Szene gesetzt oder da ein romantisches Plätzchen der Hochzeits-Location mit der Kamera festgehalten. Nach seinem Einsatz – der sich zeitlich ganz nach den Wünschen des Paares richtet – veredelt Tim Knubben das Videomaterial zu einem einzigartigen Hochzeitsfilm. Musik und spezielle Effekte (auch nach Wunsch) inklusive! Das so produzierte Hochzeitsvideo wird hier durch Profihand zu einem kostbaren, filmischen Privatdokument, an dem neben dem Paar auch andere – und zukünftige! – Familienmitglieder große Freude haben werden! Erfahren Sie alles zu dem professionellen Videographen hier.

Hochzeitsfloristik mit Stil und Kreativität: Flowers & Emotions

Heiraten und Blumen – das ist untrennbar miteinander verbunden! Vor allem der Brautstrauß ist ein Accessoire, das für Bräute schon seit langer Zeit von großer Bedeutung ist. Wurden seinerzeit eher Kräuter und Gewürze in den Brautstrauß gebunden, darf dieser Blütentraum heute gern opulent daherkommen. Und die perfekte Ansprechpartnerin hierfür ist Heike Seijsener-Ritter von Flowers & Emotions aus Düsseldorf (im Bild). Das Herz der kreativen Floristin, die auch bundesweit engagiert wird, schlägt für herrliche Blütenträume.

Speziell das Thema Hochzeit hat für die sympathische Geschäftsfrau hohe Priorität, schmücken doch ihre floralen Kreationen solche Feste regelmäßig. Von der Kirchendekoration über den Blumenschmuck für`s Auto bis hin zur Tischdekoration – Heike Seijsener-Ritter hat hierfür das richtige Händchen und kreiert außergewöhnliche Blumenarrangements, denen man die Symbiose von Stil und Kreativität ansieht. Die begeisterten Feedbacks ihrer Kunden und Interessenten in den sozialen Netzwerken sprechen Bände, was nicht zuletzt an der herzlich-frischen Art von Heike Seijsener-Ritter liegt, mit der sie ihrer Kundschaft begegnet. Hochzeitswillige, die mit ihr über ihre Festdekoration sprechen wollen, lädt die Floristikfachfrau ganz entspannt auf ein Glas Prosecco zum Beratungsgespräch ein.

Hier können Ideen besprochen oder Blütenträume von Flowers & Emotion in Augenschein genommen werden – es gibt keinen Stil, den Heike Seijsener-Ritter nicht umsetzt.  Dass Liebe zum Detail und Fachkompetenz hier eng verknüpft sind – daran lassen die Referenzen von Flowers & Emotions keinen Zweifel! Kein Wunder, dass die angehenden Eheleute schon hier aus tiefstem Herzen JA sagen, wenn es darum geht, Heike Seijensen-Ritter für ihre Hochzeits-Floristik zu engagieren! Zur Website von Flowers & Emotions geht es hier entlang.

Hardy Krischkowsky – der Musiker

Ganz gleich, ob der hochkarätige Politiker den Bund der Ehe schließt oder der witzige Imbissbudenbesitzer von nebenan – Hardy Krischkowsky wird für Hochzeiten von Leuten jedweder Couleur gebucht. Und das seit vielen Jahrzehnten! Das Berliner Musiker-Urgestein ist bekannt und beliebt – bei Fans ebenso wie bei Musikerkollegen. Schon vor vielen Jahrzehnten mischte Hardy Krischkowsky in der Künstlerszene aktiv mit, war lange Zeit der zweite Part des bekannten Duos „Report“, das viele Menschen noch von Auftritten bei „Rock für den Frieden“ kennen.  Hardy Krischkowsky, der Musik und Gesang studierte und sein Handwerk somit von der Pike auf gelernt hat, ist lange schon als begnadeter Gitarrist auf  Solopfaden unterwegs und hat vor Jahren bereits die schöne Insel Usedom als Lebensmittelpunkt erkoren.

Auch hier ist er längst ein etablierter Bestandteil der Ostsee-Künstlerszene und wird vor allem in den Sommermonaten von Agenturen und Veranstaltern für die unterschiedlichsten Auftritte an der Küste gebucht. Zwischen diesen Engagements taucht der Künstler gern ins Studio ab und widmet sich Soloprojekten. Insbesondere seinem Berliner Pink-Floyd-Cover-Projekt mit mehreren Musikern, mit denen er in den Wintermonaten im In- und Ausland tourt. Mit eigenen Programmen bereichert er zudem Musikclubs in ganz Deutschland und ist in nahezu allen Regionen unterwegs.

Dass sich mit den Jahren viele Kontakte und Gespräche mit Fans ergeben haben, ist da nur die logische Konsequenz und so wurde Hardy Krischkowsky immer wieder für Hochzeiten angefragt. Bis heute tritt der Musiker auf solchen Festivitäten auf – mit Programmen, die er vorher mit den zukünftigen Eheleuten abspricht. So manche Heiratswilligen wünschen sich poppige Rhythmen, wieder andere Paare wollen ihren großen Tag mit Rockmusik untermalen. Alles kein Problem für Hardy Krischkowsky – der spielt selbstverständlich das, was gewünscht wird. Vielleicht auch bald auf Ihrer Hochzeit? Erfahren Sie mehr über den gefragten Künstler hier.

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  • Ines Wirth – Freie Trauungen
  • Alexander Bruch
  • Tim Knubben
  • HANNAH.KONDA
  • Hardy Krischkowsky

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Wer im Home-Office arbeitet kennt das:

so mancher Tag beginnt wunderbar – man ist voll motiviert, hat sein Tagespensum vor Augen, und dann kommt alles anders. Nicht, weil man selbst nachlässig war, sondern weil fiese Zeitfresser alles durcheinandergewirbelt haben.

Auch wenn man sich wieder und wieder vornimmt, sich nicht ablenken zu lassen – die Zeitfresser kommen meist durch die Hintertür und oft schafft man es nicht, sie (rechtzeitig) abzuwimmeln. Für den geplanten Tagesablauf hat das meist fatale Folgen, denn man schafft einfach nichts.

Dabei bedarf es meist nur einiger weniger Hebel, die man (FRAU) in Bewegung setzen muss und natürlich etwas Disziplin und einer charmant-höflichen Kommunikation, mit der sich Zeitfresser abwimmeln lassen. Auch die Selbstdisziplin spielt hierbei natürlich eine Rolle.

Vielleicht erkennen Sie sich sogar ein wenig wieder? Klicken Sie einfach mal rein  – hier wurde sich in einem umfangreichen Artikel diesem Thema gewidmet.

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