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Frau mit Kind auf dem Arm.

Einen Partner finden und eine Familie gründen – diese Pläne haben wohl die allermeisten Frauen im deutschsprachigen Raum. Allerdings gibt es in diesen Regionen gegenwärtig auch eine Menge  weiblicher Singles. Allein in Deutschland lebten 2018 über 16 Millionen Singles. Darunter viele Frauen, die neben dem Partnerwunsch auch einen Kinderwunsch haben.

Längst ist die Suche nach Mr. Right ins Web verlegt worden, die Anzahl der Singlebörsen ist für normale Leute, die nicht mit der Statistikbrille unterwegs sind, kaum mehr zu erfassen. Allerdings strahlt das Online-Dating oftmals ein trügerisches Bild aus, vermittelt vielleicht sogar auch falsche Vorstellungen. Gerade große Dating-Portale sind mit umfangreichen Kampagnen im Netz und auch offline präsent, die die Botschaft transportieren: „Digital finden sich alle“. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: man sagt dem Online-Dating auch nach, dass durch selbiges die Partnersuche unverbindlicher geworden ist. Und wie oft hört man – auch im eigenen Freundeskreis – den Satz: „Man lernt heutzutage gar keinen mehr kennen“.

Nun ist es freilich ein Unterschied, ob man mal über einen gewissen Zeitraum keinen Mann kennenlernt oder aber dieser Zustand anhält. Und bei betroffenen Singlefrauen die ersehnte Familie samt Kinder in weite Ferne rückt.

Singlefrau mit Kinderwunsch im Porträt

Ein solches Beispiel ist dieser Tage im SPIEGEL, Ausgabe 18, vom 27. April 2019, veröffentlicht worden.

Dort wird die 42jährige Katja porträtiert. Eine Frau, die im Top-Management einer internationalen Unternehmensberatung arbeitet und nach einer gescheiterten Beziehung über die einschlägigen Datingportale im Netz einen neuen Partner sucht. Denn sie hat einen brennenden Wunsch – ein Kind.

Der richtige Kandidat lässt allerdings auf sich warten und so fasst sie den Entschluss, sich in einem Münchener Kinderzentrum behandeln zu lassen. Dem SPIEGEL erzählte sie ihre Geschichte. Sie handelt davon, wie die taffe Frau ihre regelmäßigen Fahrten zur Behandlung in die Kinderwunschklinik vor den Kollegen geheim hält. Wie sie sich unter Narkose Eizellen entnehmen lässt und diese Prozedur im Zusammenhang mit ihrem Wunsch nach einem Kind schon 14 mal hinter sich hat, als das Nachrichtenmagazin sie porträtiert. Kostenpunkt bis dato dafür: 105 000,00 Euro.

Im Gespräch mit dem SPIEGEL äußert sie Unverständnis darüber, dass es in der Gesellschaft so wenig Akzeptanz für Solo-Mütter oder solche, die es werden wollen, gibt. Auch rechtlich ist die Lage hierzu alles andere als geklärt. Alleinstehende Frauen in Kinderwunschzentren mit gespendeten Samen zu behandeln, ist hierzulande weder erlaubt noch verboten.  Laut dem SPIEGEL verzeichnet beispielsweise das Kinderwunschzentrum in München wöchentlich zwei bis drei Anfragen von Singlefrauen. Oftmals müssen sie jedoch Nachweise über ihr Vermögen erbringen, damit Ärzte sie behandeln. Die Mediziner wollen nicht selten im Vorab geklärt wissen, wer im Ernstfall für den Unterhalt der Kinder aufkommt, im Falle der Solo-Mutter stößt etwas zu.

Kinderwunsch per Samenspender

Katja K., die im SPIEGEL porträtierte Frau, hat sich von alledem nicht abhalten lassen und sich bei einer dänischen Samenbank einen Spender ausgewählt: 19 Jahre jung, blauäugig und blond.

2016 startete sie ihren ersten Versuch. Doch die in ihren Uterus eingeführten Samen führten nicht zu einer Schwangerschaft. Vier fehlgeschlagene Versuche folgten. Danach ließen die Ärzte durch eine Hormonbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen, entnahmen diese unter Narkose und spritzten die Spermien außerhalb des Körpers von Katja K. in einer Petrischale direkt in die Eizelle. Kommt es bei dieser Methode zu einer Befruchtung, ist die weitere Verfahrensweise so, dass zwei bis fünf Tage später ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden.

Zweimal wurde Frau K. auf diese Art schwanger, zweimal waren es Fehlgeburten. In ihrer Hoffnung hatte die Singlefrau schon nach einer Hebamme Ausschau gehalten…Die Enttäuschung dürfte groß gewesen sein, doch sie gab nicht auf. Zumal sie sich im Alter von 39 und 40 Jahren Eizellen hat entnehmen und diese einfrieren lassen.

Im SPIEGEL findet sich auch der Hinweis darauf, wie stark sich Katja K. für den Wunsch, ein eigenes Kind zu haben, finanziell einschränkt. Urlaub, Karriere, die weitere Partnersuche – alles steht hintenan für das Bestreben nach eigenem Nachwuchs. Trost, Rat und Unterstützung wird solchen Frauen vor allem im Internet geboten – in speziellen Kinderwunsch-Foren, in denen zukünftige Solo-Mütter jedweder Couleur unterwegs sind.

Die Zielstrebigkeit nach dem eigenen Kind zahlt sich für die porträtierte Karrierefrau Katja aus: eines Tages ist sie tatsächlich schwanger. Und hofft, dass das Kind diesmal bei ihr bleibt, ihr eine weitere Fehlgeburt erspart wird. Sachen für das Kind bestellt sie in verschiedenen Geschäften, macht aber aus, dass sie all das erst nach der Geburt abholt. Verständlich. Wer möchte in so einer Situation und nach einer womöglich erneuten Fehlgeburt schon von lauter Dingen für`s Baby umgeben sein?

Die Odyssee zahlt sich aus – die Solo-Frau ist schwanger!

Und tatsächlich: Katja K. wird im Frühherbst 2018 Mutter – bekommt eine Tochter. Alles verläuft ohne Komplikationen, das Kind ist gesund. Im SPIEGEL erfährt man dann am Ende des Artikels, dass die frischgebackene Mutter nun neue Pläne hat:  ein weiteres Kind! Dafür hat sie bereits bei der Samenbank und im Kinderwunschzentrum vorgesorgt.

Eine einerseits schöne, andererseits aber auch irritierende Geschichte.

Schön deshalb, weil man der Frau ihr Glück gönnt und irritierend deshalb, weil man sich schon die Frage stellt, wie dieses – ja, man kann es ruhig sagen – „Erzwingen“ eines Kindes zu bewerten ist? Zumal vor dem Hintergrund, dass parallel dazu unzählige alleinerziehende Frauen ihren Familienstatus als nicht wirklich optimal einschätzen. Und es auch kein leeres Gerede ist, wenn es heißt, dass zu einem Kind Mama UND Papa gehören. Andererseits gibt es auch viele, viele Familien, die aus Mutter, Vater und Kind(ern) bestehen und in denen es dem Nachwuchs gar nicht gut geht. Die Medien sind voll von Berichten über Missbrauch und Gewalt.

Fazit: letztlich kann man sich in einem Fall wie diesem kein Urteil erlauben, finde ich. Die Frau ist glücklich, dem Kind geht es gut – warum eigentlich nicht? Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese kinderliebende Frau und Mutter (die für ihren Nachwuchs ganz alleine sorgte) mit solch` einem Job, der ein Top-Einkommen garantiert, auch nicht die Regel ist. Letztlich konnte sich die im SPIEGEL porträtierte Frau ihren Wunsch nach Nachwuchs nur erfülen, weil die finanziellen Voraussetzungen gegeben waren.

So oder so ist es auf jeden Fall eine Geschichte, die nachdenklich macht!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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Kind mit Spielzeugauto

Wenn Kinder sich einer Operation unterziehen müssen, ist das oft für alle Beteiligten eine unangenehme Situation. Für die Kleinen ganz besonders und für die Eltern sowieso. Für diese Situation ist jetzt einem Krankenhaus in den USA die Top-Idee schlechthin gekommen! Nämlich die Idee der Anschaffung von Mini-Autos für die kleinen Patienten.

Das „Doctors Medical Center“ in Kalifornien hat diese kleinen Gefährte angeschafft, um Kinder, denen eine Operation bevorsteht, zu beruhigen. Und natürlich, um sie abzulenken. Die Kids steigen in das Auto (einen Mercedes und einen Beetle in der Mini-Ausgabe) ein und rollen direkt in den Operationssaal. Durch diese Abwechslung konzentrieren sie sich mehr auf den Fahrspaß, als auf ihre Angst und darum geht es ja schlussendlich.

Laut einer Op-Schwester geht der Plan auf, wie gegenüber der Redaktion „CBS News“ zu vernehmen war. Meist verschwindet die Angst der kleinen Patienten dann von ganz allein und im Endeffekt nützt es auch den Eltern was. Denen dürfte nämlich der größte Stein vom Herzen fallen, wenn ihre kleinen Lieblinge so von einem operativen Eingriff, der Ihnen bevor steht, abgelenkt sind.

Wer sich ausschauen möchte, wie die Mini-Autos im Original ausschauen, der klicke hier.

Recherche-Nachweis: Ostsee-Zeitung.de

Bildnachweis: (Symbolbild): pixabay.com

 

Ein ungewöhnliches Bild ist es schon, das Altrocker Peter Maffay auf seinem Instagram-Account veröffentlicht hat. Mit Kinderwagen und Lederjacke präsentiert er sich locker auf der Fotoplattform. Ganz stolzer Vater! Kein Wunder: erst Ende 2018 ist der Megastar mit 69 Jahren noch mal Vater eines Mädchens geworden. Mutter ist die um 38 Jahre jüngere Hendrikje Balsmeyer.

Hatte diese Beziehung schon für allerlei Getuschel und mediales Geraune gesorgt, verursacht nun auch das Foto von Peter Maffay auf Instagram riesigen Wirbel. Bei seinen Fans. Denn längst nicht alle Kommentare unter dem ungewöhnlichen Foto sind dem Sänger und seinem neuen Glück wohlgesonnen.

Manche User reagierten auf Kinderwagen-Bild von Maffay negativ

So schreibt zum Beispiel ein User mit dem Account „frauholle74/75“ folgendes (Orthographie jeweils im Original):

„Wenn ich Dir das Glück auch von Herzen gönne, so kann ich s doch nicht nachvollziehen. Als junger Mann zwangst Du Deine Frau, nicht schwanger zu werden, da Du keine Kinder wolltest.Erinner Dich an die Bar in Hamburg, Thekengespräch, welches ein Bekannter hörte. Der Martin aus Teistungen, kennst Du. Rummelplatz Augsburg..Welch Wandlung dann. Vom Vater sein verweigern, bis zum Mehrfachvater. Nie sah man etwas von Deinen anderen Kindern, kaum wurden Deine Töchter, die Großen, erwähnt. Von Deinem ältesten Sohn, Ygal, ebenso wenig. Und die anderen sind überhaupt nie erwähnt worden, nur Nina und Julchen, die Du adoptiert hattest. Über 7 Brücken mußt Du gehn.. 7 Kinder mußt Du machen.. Dein Yaris kann einem leid tun.. er hat nie viel von Dir..hoffe nur, er wird nicht gemobbt. Trotzdem, das kleine Mädchen hat ein gutes Leben verdient, und das wirst Du ihr bieten, zumindest finanziell.“

Ob die Informationen dieses Users (oder der Userin) tatsächlich als Insiderinformation gewertet werden können, sei dahingestellt, aber Herzlichkeit sieht anders aus!

Die kommt unter dem Schnappschuss allerdings auch vor.

„ciosseksilvia“ beispielsweise schreibt:

„Super schön Peter, ein stolzer Papa, genieße es. LG“
Viele Fans werfen sich in Sachen unangemessener Kommentare für Maffay in die Bresche, wenn auch manchmal mit irritierender Rechtschreibung, siehe hier, von einem Account, der sich „bohnkeeva“ nennt:
„Die Lachnummer seit doch ihr Die meinen sie vertreten im Netz nur ihre Meinung aber das ihr Beleidigt werdet das raft ihr nicht oder wollt es nicht rafen, warum kometiert man das und ein Rolator braucht Peter bestimmt noch nicht ! Und was machst du dir seine Gedanken ? Lächerlich ist das was Du geschrieben hast.“

Positive Kommentare überwiegen

Alles in allem überwiegen die positiven und wohlmeinenden Kommentare, so wie der hier – von „clawiese“:
„Alles Gute für die kleine Maus und die Eltern🍀“
Na dann – schließen wir uns einfach an und wünschen dem stolzen Vater viel Glück mit seiner neuen, kleinen Familie!

Das ist nun wirklich mal ungewöhnlich! Während in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ manchen Start-ups eiskalt abgesagt wird („Ich bin raus“) – wie aktuell zum Beispiel der charmanten Schweizerin mit nachhaltigen Handtaschen aus Fischhaut – kämpfen gleich drei „Löwen“ um eine profane Wärmflasche.

Nichts gegen das Teil an sich, das gestern in der Gründershow auf VOX vorgestellt wurde! Die jungen Männer, die mit TROY eine wirklich besondere Wärmflasche ertüftelten, haben sich durchaus Gedanken gemacht und in der Tat eine Neuerung geschaffen.

Nur – ganz ehrlich -: wie oft verbrennt man sich denn beim Benutzen einer Wärmflasche? Das dürfte doch eigentlich so gut wie nie der Fall sein. Und wenn der Plastikwärmer tatsächlich mal zu heiß ist, wickeln wahrscheinlich die meisten Leute ein Geschirrtuch drum…!

Die Gründer von TROY – Benjamin Ohmer und Volker Junior – stellten in der VOX-Show ihre Neuerung, die Temperatur in der Wärmflasche mit einer speziellen, integrierten Steuerung nicht auf Verbrennungs-Niveau ansteigen zu lassen, vor.

Zudem hält die Wärme in einer TROY-Wärmflasche doppelt so lange vor, wie bei einer herkömmlichen.

Nur: da man sich eine Wärmflasche ja `eh meist zum Einschlafen mit ins Bett legt, reicht die herkömmliche Wärme-Vorhaltezeit von um die sieben Stunden doch eigentlich aus…!

Hat eine doppelte Wärme-Vorhaltezeit wirklich einen so großen Nutzen? Und: geben die Leute dann auch tatsächlich die circa 39,00 Euro für so eine Wärmflasche aus? Zumal vor dem Hintergrund, dass herkömmliche Plastikflaschen schon ab 5,00 Euro im Handel zu haben sind?

Fragen über Fragen, die sich aber scheinbar die drei Löwen nicht stellten.

Denn sowohl Dagmar Wöhrl (im Bild), als auch Ralf Dümmel und Georg Kofler, wollten den Deal mit der Wärmflasche eingehen und machten den TROY-Gründern attraktive Angebote – siehe hier.

Nun ja – alle drei Unternehmer haben ausreichend Möglichkeiten, die Wärmflasche über ihre Kanäle und Connections zu vertreiben und zu promoten.

Ob die Verbraucher auf ein solches Teil gewartet haben oder ihre Hüften nach wie vor mit einer 5,00-Euro-Wärmflasche wärmen, bleibt deshalb wohl erst einmal abzuwarten…!

Eher eine Innovation ist eigentlich ein kleines Detail, das zusätzlich zur TROY-Wärmflasche gekauft werden kann. Nämlich ein abnehmbarer Verschluss, der sowohl bei Babys und Kleinkindern, als auch bei verwirrten oder demenzkranken Senioren verhindert, dass sich – wenn sie am Verschluss nesteln –  womöglich heißes Wasser über ihren Körper ergießt.

DAS ist eigentlich der echte Start-up-Clou, den es zudem unabhängig von der TROY-Wärmflasche zu kaufen gibt und der sogar auf fast alle handelsüblichen Wärmflaschen passen soll.

Nun ja – so oder so bleibt den jungen Erfindern viel Glück zu wünschen, denn das hat wohl jedes Start-up verdient! Und mit Dagmar Wöhrl – der „Löwin“, für die die beiden jungen Männer sich letztlich als Deal-Partnerin entschieden – könnte sich dieser auch einstellen. Wenn denn die Leute mit innovativen Wärmflaschen warm werden…Mal schauen!

Bildnachweis: picture alliance/Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dp

Aus Solidarität und Mitgefühl für Krebspatienten und Frühchen erstrahlt das Residenschloss Ludwigsburg an zwei Tagen in einem faszinierenden Lila.

Konkret verzaubert die Licht-Illuminiation am 15. November 2018 – dem Welt-Pankreaskrebs-Tag – die Umgebung und zieht dann noch einmal am Sonnabend, den 17. November 2018 die Bewunderer der zauberhaften Szenerie in seinen Bann. Letzterer ist der Welt-Frühgeborenen-Tag und an diesem Termin soll an Frühchen erinnert werden, die oftmals keinen leichten Start ins Leben haben.

Die BILD-Zeitung schreibt dazu:

„Fast jedes zehnte Kind in Deutschland kommt als Frühchen zur Welt. Von einer Frühgeburt spricht man, wenn ein Baby vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Wegen der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung drohen vor allem extremen Frühchen gesundheitliche Probleme. Die häufigsten Spätfolgen sind Entwicklungsverzögerungen, Atemwegserkrankungen, Störungen der Motorik und der Aufmerksamkeit.“

Was die Krebserkrankung Pankreakrebs betrifft: hiermit ist der Bauchspeicheldrüsenkrebs gemeint, der als eine der besonders tückischsten Krankheit gilt, da viele Patienten mit dieser Diagnose leider versterben.

In der BILD ist dazu folgendes zu lesen:

„Bis zu 20 000 Menschen könnten in diesem Jahr bundesweit nach Prognose des Robert Koch-Instituts an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken. Das sogenannte Pankreaskarzinom weist seit Jahren eine der niedrigsten Überlebensraten unter allen Krebserkrankungen auf.“

Da ist es ein schönes Zeichen, wenn das Residenzschloss Ludwigsburg aus diesem Anlass in sanftes, lilafarbenes Licht getaucht wird – ein Anblick, der wahrlich fasziniert!

Wer sich über die ernsten Anliegen, die hinter der schönen Aktion stehen, informieren will, wird hier oder hier fündig.

Bildnachweis (Schloss Ludwigsburg): Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Ein Gastbeitrag von Laura-Sophie Putschies zum Thema Internet und Kinder. Mittlerweile bewege ich mich in einer Welt, in der das Internet gar nicht mehr wegzudenken ist. Wenn ich in meinem Studium eine Hausarbeit schreibe, werfe ich zunächst einmal Google an und füttere die Suchmaschine mit passenden Schlagwörtern. Mein Nebenjob im Büro würde ohne Internet gar nicht mehr funktionieren. Wenn ich Feierabend habe, ziehe ich meine Jogginghose an, werfe mich auf mein Sofa und schalte Netflix ein.

Ich erinnere mich jedoch noch gut an eine Zeit, und diese Zeit war meine Kindheit, als das Internet noch etwas Besonderes war. Wollte ich Internet auf meinem Handy nutzen, musste ich dafür bezahlen und das nicht wenig. Zu teuer waren ein paar Minuten surfen im Internet. Nach einer Viertelstunde wäre ich arm gewesen oder einen Kopf kürzer, wenn meine Eltern die Rechnung bekommen hätten.

Früher habe ich Begriffe noch in einem Lexikon nachgeschlagen oder einen Erwachsenen um Rat gefragt. Heute nehme ich mein Smartphone aus der Tasche und schaue bei Google oder Wikipedia nach.

Während ich mich jedoch noch zurückerinnern kann, wie es ohne eine Nutzung von YouTube, Facebook oder Google gewesen ist, können das die Kinder von heute nicht mehr.

Für die Kinder von heute sind Smartphones und Tablets ganz alltägliche Gegenstände. Sie wachsen schließlich damit auf. Ich merke immer wieder, dass diese digitale Welt auch schon für die Kleinsten unter uns, sehr spannend ist. Selbst mein kleiner Neffe, mit seinen gerade mal 20 Monaten auf dem Buckel, streckt seinen Kopf neugierig nach vorne, wenn ich mal mein Smartphone heraushole. Zu gerne wüsste er doch was da für Bildchen zu sehen sind und wo diese alle herkommen.

Die Angebote für Kinder werden immer größer. Es gibt Tablets für Kinder im Vorschulalter und in der Grundschule möchten Kinder bereits ein eigenes Smartphone besitzen. In meinem Kopf ist noch immer der Satz aus meiner Kindheit verankert: „Du bekommst noch viereckige Augen, wenn du so viel auf den Bildschirm schaust!“ Ich bin also der Meinung, dass Kinder nicht zu lang und oft vor dem Bildschirm sitzen sollten. Darüber hinaus musste ich bisher bei der Internetnutzung mit Kindern daran denken, wie viele böse Websiten sich im Internet tummeln. Zu schnell sind pornographische, rassistische oder andere beunruhigende Inhalte im Netz zu finden.

Doch die Menge und Qualität an wirklich schönen Angeboten für Kinder im Internet hat mich umgestimmt. Dass es gefährliche Inhalte im Internet gibt, ist unumstritten. Jedoch können Kinder zusammen mit Erwachsenen kleine bunte Welten auf Kinderseiten entdecken.

Ich möchte weiterhin, dass Kinder im Matsch herumspringen, Bücher lesen und toben. Aber wie ich anfangs sagte, leben wir mittlerweile in einer digitalen Welt, in der das Internet und smarte Geräte nicht mehr wegzudenken sind.

Deswegen sollte man Kindern, meiner Meinung nach, die Tür zu der digitalen Welt öffnen. Das impliziert jedoch nicht, dass die Tür der analogen Welt verschlossen werden muss.

Im Matsch herumspringen, schließt nicht aus eine halbe Stunde am Abend ein paar Internetspiele mit Mama und Papa am Laptop zu spielen.

Irgendwann werden Kinder den Weg mit oder ohne Eltern in das Internet finden. Dann sollten sie es doch lieber mit ihren Eltern entdecken. Zu verlockend ist doch das Verbotene. Führen wir die Kinder nicht an das Internet heran, werden sie es zusammen mit Freunden heimlich erforschen.

Meines Erachtens sollten Kinder den Umgang mit dem Internet erlernen. Damit Kinder lernen mit dem Internet umzugehen und nicht im digitalen Dschungel untergehen, brauchen sie die Unterstützung ihrer Eltern. Eltern können zusammen mit ihrem Kind viele großartige Angebote im Internet finden. Internetseiten für Kinder sind an verschiedene Altersgruppen angepasst. Es gibt Websites, auf denen Kinder spielerisch lernen können, rätseln, Hörbücher hören, malen und und und.

Um schöne Kinderseiten zu finden, gibt es bereits Suchmaschinen nur für Kinder. Kinder müssen somit keine Suchmaschinen wie Google nutzen, die sie zu nicht jugendfreien Inhalten schicken können. Suchmaschinen wie FragFINN oder die Blinde Kuh beinhalten nur geprüfte kindgerechte Seiten.

Die Verbindung der analogen mit der digitalen Welt finde ich persönlich besonders schön. Warum nicht im Internet zusammen mit dem Kind nach einem neuen Rezept für einen Apfelkuchen suchen und das Rezept dann ausdrucken, um es gemeinsam in der Küche auszuprobieren?

Wichtig bei der Internetnutzung mit Kindern ist somit, dass sie nicht allein gelassen, sondern langsam von Erwachsenen herangeführt werden. Dabei benötigen Kinder feste Regeln wie beispielsweise zu der Nutzungszeit.

Neben Kindersuchmaschinen gibt es noch weitere Möglichkeiten zu verhindern, dass Kinder zu aufhetzenden Inhalten gelangen. Im Internet gibt es viele Tipps für Erwachsene, die sich mit dem Umgang von Kindern und dem Internet unsicher fühlen. Zum Beispiel hier.

Zur Person: Laura-Sophie Putschies schreibt Vorlesegeschichten für Kinder im Kindergartenalter. Ihre Geschichten handeln von einem kleinen rosa Kuscheltierschwein namens Hansi Heldenschwein, das spannende Abenteuer im Seerosen-Kindergarten erlebt. Auf ihrer neuen Website veröffentlicht sie ihre Geschichten kostenlos. Dabei verfolgt sie ein Konzept, das schon den Kleinsten unter uns ermöglicht, mit Erwachsenen eine kunterbunte Welt im Internet zu entdecken.

Copyright: Laura-Sophie Putschies

 

Sie dürften bislang alles versucht haben – und müssen dennoch mit der Tatsache leben, dass es von ihrem Kind weiterhin kein Lebenszeichen gibt: das Erfolgsduo Albano und Romina Power. Wie tausende andere Menschen auch, in deren Leben ein Angehöriger, der als vermisst gilt, eine Rolle spielt, müssen auch sie mit der Ungewissheit hinsichtlich dem Verbleib ihrer Tochter leben.

Ylenia, so der Name des vermissten Kindes der Schlagerstars, verschwand 1993 in den USA spurlos und bis heute hat sich daran nichts geändert.

Dass die beiden alles Menschenmögliche versucht haben, um ihre als vermisst gemeldete Tochter, zu finden, dürfte klar sein. Schon allein deshalb, weil die beiden vom finanziellen Background her viel mehr unternehmen könnten, als der Otto-Normalo, der einen Angehörigen als vermisst meldet und bei eigenen Recherchen irgendwann wohl schon aus Geldgründen an seine Grenze kommen dürfte.

Dennoch: obgleich Romina Power 2011 sogar in der ZDF-Sendung „Aktenzechen XY …ungelöst“ aufgetreten ist, hat sich nicht wirklich etwas getan und beide müssen mit der mürbenden Ungewissheit, ob Ylenia ja vielleicht doch noch lebt oder gar einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, leben. Ein Lebenszeichen gibt es nicht.

Tragödie um vermisste Tochter dürfte bei Trennung große Rolle gespielt haben

Dass dieser Schicksalsschlag erheblich zur Scheidung des beliebten Sänger-Paares beigetragen haben dürfte auf der Hand liegen.

Auch heute noch – so viele Jahre nach Ylenias Verschwinden – haben die gebürtige Amerikanerin und der Italiener unterschiedliche Auffassungen im Umgang mit der Tragödie um ihre Tochter, die 2014 von einem italienischen Gericht für tot erklärt wurde.

So gibt Romina Power die Hoffnung, doch noch ein Zeichen von oder im Zusammenhang mit Ylenia zu erhalten, nicht auf – ganz im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann Al Bano, der zwischenzeitlich auch ein erfolgreicher Winzer ist.

Auf Schlager.de ist dazu am 26. Oktober 2018 folgendes Statement von ihm zu lesen:

„Ich bin genau anderer Meinung als Romina. Ich bin Realist. Natürlich respektiere ich ihre Meinung, aber die Realität ist meiner Meinung nach eine andere. Und immer, wenn wir darüber reden, ist es, als ob eine Wunde aufgerissen wird, eine Wunde, die wieder aufreißt. Und es ist schrecklich für mich, darüber zu reden. Es ist immer ein Schmerz, ein großer Schmerz. Ich bevorzuge es, nicht darüber zu sprechen.“

Seine Ex-Frau jedoch, tut das, was wohl jede liebende Mutter der Welt tun würde: sie sucht weiter beziehungsweise lässt suchen.

In dem besagten Artikel auf Schlager.de ist dazu auch eine Aussage von ihr zu lesen, sie lautet:

„Eine Mutter wird nie mit dem Suchen aufhören – und ich tue das immer noch. Ich habe Menschen engagiert, die das für mich machen.“, so Romina im Interview auf VOX. „Ich glaube, dass sie irgendwo sein könnte, dass sie jemand irgendwo festhält. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber irgendetwas war da. Der Straßenmusiker, mit dem sie zusammen war, war einige Male im Gefängnis. Eine wirkliche Untersuchung wurde nie durchgeführt, alles wurde vertuscht.“ Zudem beschuldigt die Sängerin die Polizei: „Das ist auch einigen anderen Eltern passiert. Eine Menge Mädchen verschwinden in New Orleans jedes Jahr. Nichts wird deswegen gemacht. Die Polizei vertuscht diese Dinge. Sie versucht, die Eltern loszuwerden.“

Harter Tobak, an dem aber vielleicht auch was dran sein könnte, so intensiv wie sich die beiden der Suche ihrer Tochter gewidmet haben! Und der sich Romina Power noch immer widmet.

Zahlen der Personen, die als vermisst gelten, sind hoch

Dass das prominente Paar sich einreiht in ein Heer von Menschen, die einen lieben Angehörigen vermissen, ist bekannt.

Weniger bekannt aber dürften die hohen Zahlen derer sein, die hierzulande als vermisst gelten.

So schreibt dazu SPIEGEL.de im März 2018:

„Rund 11.400 Menschen gelten in Deutschland als vermisst. Täglich erfassen die Polizeidienststellen im ganzen Land bis zu 300 Fahndungen. Genauso viele werden laut dem Bundeskriminalamt (BKA) jeden Tag auch wieder gelöscht, weil die Vermisstenfälle abgeschlossen sind.“

Und auf die Frage:

„Wie viele Menschen gelten in Deutschland als vermisst?“,

die das Blatt im Artikel stellt, gibt es gleich dazu die Antwort:

Am 1. Februar 2018 umfasste die Datei „Vermisste/Unbekannte Tote“ des BKA insgesamt rund 13.400 Personen, darunter etwa 11.400 Fälle in Deutschland. Geführt werden auch deutsche Staatsbürger, die im Ausland als vermisst gelten.“

Allerdings wird circa die Hälfte der vermissten Personen binnen einer Woche wieder gefunden – lebendig oder nicht mehr am Leben.

Im SPIEGEL.de-Artikel heißt es dazu weiter:

„Laut BKA finden die Beamten etwa 50 Prozent der Vermissten innerhalb einer Woche wieder – tot oder lebendig. In beiden Fällen werden die Namen von der Liste gestrichen, wenn die Identität gesichert ist. Binnen eines Monats liegt die Aufklärungsquote bei mehr als 80 Prozent. Der Anteil der Personen, die länger als ein Jahr verschollen sind, liegt bei etwa drei Prozent.“

Das sind Zahlen, die in der Tat nicht ohne sind, vor allem, wenn man sich einmal den Kindern widmet, die als vermisst gelten.

Hierzu schreibt SPIEGEL.de folgendes:

„Knapp zwei Drittel aller Vermissten sind laut BKA männlich, etwa die Hälfte ist minderjährig. Im Jahr 2017 wurden 8.234 Kinder vermisst gemeldet, aufklären konnte die Polizei 7.886 Vermisstenfälle, was einer Quote von etwa 96 Prozent entspricht.“

Vielen wird bei diesem Thema die kleine Maddie aus England einfallen, die wohl bekannteste minderjährige Vermisste. Aber auch die kleine Inga, die 2015 als fünfjährige in Sachsen-Anhalt verschwand, ist bis heute nicht gefunden.

Das Leid der Eltern und Verwandten kann man sich als nicht Betroffener wohl kaum vorstellen – es muss höllisch sein!

Man darf davon ausgehen, dass sicher auch die Eltern – wenn auch meist im Verborgenen – alles in ihrer Macht stehende tun, um an Informationen zu dem Verbleib ihres Kindes zu gelangen. Im Falle der vermissten Maddie gab es allerdings lange Zeit eine riesengroße Öffentlichkeit um die Suche der Eltern nach ihrem verlorenen Kind.

Derartig öffentlich ist eine Suche aber selten – nicht bei Romina Power und nicht bei Eltern und Angehörigen, die keine Prominenten sind.

Schmerz ist unendlich

Dass sie aber in der einen oder anderen Weise aktiv sind und so wie Romina Power die Hoffnung nicht aufgeben, das dürfte klar sein. Was als die Hoffnung soll einem in einem derartig tragischen Fall, der unendliche seelische Schmerzen bereitet, auch die Energie geben, weiter zu leben? Zumindest die jeweilige Frau, die das Kind geboren hat, wird wohl niemals abschließen können. Und das ist gut so!

Allen Eltern und Angehörigen, denen so ein Schicksal widerfahren ist, kann man denn auch nur viel Kraft wünschen. Alles andere wäre vermessen.

Bildnachweis: picture alliance

Carolin Schuberth (links im Bild) stellte im Spätsommer 2018 in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“, gemeinsam mit Marcella Müller, ein Produkt vor, das Frauen mit und ohne Kinder gleichermaßen begeistert: die Waschies.

Die Produkte kommen sowohl beim Abschminken als auch für die Reinigung empfindlicher Baby-Popos zum Einsatz. Und das auf eine so sanfte Weise, die einzigartig ist. Das Besondere an dieser Neuheit ist die Faser, im Zusammenhang mit der Faserkombination.

Die Symbiose aus einer sehr hochflorigen Mikrofaser, im Zusammenspiel mit einer Viskosefaser bildet die Grundlage der Waschies. Man kann sie bei bis zu 95 Grad waschen und sie sind hypoallergen. Ein extrem wichtiger Fakt – vor allem, wenn es um Babyhaut geht.

Das Potential der Waschies erkannte in der Gründer-Sendung Ralf Dümmel und Carolin Schuberth hatte ihren Deal. Seitdem unterstützt der Investor, der etliche Investments mit engagierten und hochmotivierten Gründern eingeht, die taffe Unternehmerin mit seinem professionellen Team.

Bei den Verbraucherinnen kommen die Waschies supergut an, auf Amazon avancierte die Erfindung der zweifachen Mutter aus Franken bereits zum Bestseller. Im Interview erzählt uns Carolin Schuberth, vor welchen Herausforderungen sie stand, als sie Mutter geworden ist und herkömmliche Baby-Hygiene-Produkte für ihr Kind nicht nutzen konnte. Erfahren Sie außerdem, wie diese Situation zu ihrer Geschäftsidee führte, wo sie mit Ihrer Marke aktuell steht und wie sie den Ausbau ihres Unternehmens in Einklang mit ihrer Familie bringt. Für Mamas, die feststellen, dass der alte Job nicht mehr passt und ebenfalls mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen, hat die Waschies-Erfinderin zudem noch wertvolle Tipps parat! 

FB: Frau Schuberth, wie war Ihre Stimmung, als Sie in die Show „Die Höhle der Löwen“ gingen, mit dem Wissen, dass Millionen TV-Zuschauer Ihre Präsentation sehen werden?

Carolin Schuberth: Unser Herz schlug wirklich bis zum Hals und man weiß, dass man nur eine Chance hat, wenn man hier nicht performed, dann sehen das Millionen Menschen und man kann das auch nicht rückgängig machen. Aber nach ein paar Minuten in der „Höhle der Löwen“ war die Aufregung auch weg und man war völlig in der Konversation und in dem Pitch eingetaucht.

FB: Zu dem Zeitpunkt, als Sie und Ihre Geschäftspartnerin (und Freundin) den TV-Auftritt hatten, waren die Waschies bereits ein Dreivierteljahr am Markt – ganz als Neulinge stiegen Sie nicht ein. Wann sind Sie in dieser Zeit auf die Idee gekommen, sich für die Show zu bewerben?

Carolin Schuberth: Eigentlich wollte ich im Jahr 2017 einen Vertrieb finden, der die Waschies auch in den Handel bringt, das aber hat sich so schwer dargestellt, dass ich kurzer Hand mich dazu entschlossen habe, einen Bewerbungsfilm für die Höhle der Löwen abzugeben.

Wir haben Ende des Jahres 2017 den Film eingereicht und haben gar nicht gedacht, dass wir überhaupt Feedback bekommen.

FB: Zu den Waschies selbst. Sie haben diese ja entwickelt, als Sie – nachdem Sie Mama wurden – bemerkten, dass viele Babys die Inhaltsstoffe in den herkömmlichen Feuchttüchern nicht vertragen und die Nutzung dieser Tücher zudem unendlich viel Müll produziert.  Wie schätzen Sie, aufgrund Ihrer Erfahrung in der Kommunikation mit anderen Müttern, die Sensibilität für das Thema des Müllverbrauchs ein? Steht das ebenso im Vordergrund wie die Tatsache, dass Mütter die Waschies ohne Angst vor Hautirritationen für ihre Kleinen nutzen können? Oder zählt bei Nutzern der Waschies in erster Linie die Abwesenheit von allen möglichen Inhaltsstoffen.

Carolin Schuberth: Das muss jede Mama für sich selbst beurteilen, denn wenn man Kinder mit Neurodermitis hat, weiß man, wie schwierig es ist, etwas zu finden, das nicht reizt, das war mein allererster Beweggrund. Meine Kinder haben schlichtweg die Feuchttücher nicht vertragen und deshalb habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Natürlich ist der Müll-Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Allein wenn man jetzt sieht, dass die EU Ohrenreinigungsstächen aus Plastik verbieten will, dann wird es einem bewußt, dass einfach jeder bei jedem Teil beginnen muss, Müll einzusparen.

FB: Was genau macht die Waschies so einzigartig?

Carolin Schuberth: Es ist die Faser selbst und auch die Faserkombination. Sie sind aus einer sehr hochflorigen Mikrofaser mit einer Viskosefaser gewebt, die bei bis zu 95 Grad gewaschen werden kann und hypoallergen ist. Sie bleibt ohne Weichspüler weich und gibt den Dreck auch wieder ab.

Ich habe desweiteren die Fasern auch auf Schadstoffe prüfen lassen und OEKO Tex Standard 100 zertifizieren lassen. Das sind alles Sachen, die mir einfach extrem wichtig waren.

FB: Neben der Zielgruppe „Mama & Baby“ legen Sie den Fokus auch auf Frauen, die die Waschies zum Gesicht reinigen / Abschminken verwenden können. Wie ist hier die Resonanz?

Carolin Schuberth: Die Resonanz bei den Abschminkpads war mehr als überwältigend, hier sind wir bei Amazon Beauty sogar auf Platz 1 gewesen, als das meistverkaufte Beauty-Produkt.

Wir sind im Handel überall ausverkauft gewesen und haben hier einen enormem Absatz erzielen können. Die Resonanz der Käufer war auch fast nur positiv, sie haben mir alle geschrieben, dass sie so überrascht waren, dass die Pads das Make-up nur mit Wasser wegnehmen.

FB: In der „Höhle-der-Löwen“-Show haben Sie sich für den Deal mit Ralf Dümmel entschieden. Wie hat sich diese Zusammenarbeit bislang ausgewirkt?

Carolin Schuberth: Ralf und sein Team ist sehr professionell und hat gerade im Bereich Vertrieb ein unheimliches Know-how, das wir hätten niemals aufbauen können. Aus dem Grund sehe ich hier für uns nur positive Aspekte, denn mit einem solchen Partner an der Seite, kann man nur wachsen. Menschlich mag ich Ralf einfach auch noch sehr, er ist so bodenständig und ruht sich in keinster Weise auf irgendeinem Erfolg aus. Hier passt einfach die Chemie.

FB: Sie selbst sind Werbefachfrau, haben eine eigene Werbeagentur. Dass Sie sich da auch um die Werbung für die Waschies kümmern, ist klar. Frage: wie verbinden Sie Ihre Arbeit für die Waschies mit Engagements für Ihre Kunden? Oder haben Sie andere Projekte erstmal auf Eis gelegt bzw. ausgelagert, um sich den Waschies zu widmen?

Carolin Schuberth: Das ist eine gute Frage. Bei meiner Werbeagentur habe ich 10 Angestellte und da kann ich auch nicht einfach sagen, ich ziehe mich hier zurück. Die Werbeagentur excellents, die ich vor sechs Jahren gegründet habe, läuft allerdings sehr gut, dadurch, dass meine Mitarbeiter hier auch in den verschiedensten Bereichen alle Spezialisten sind und unsere Kunden seit vielen Jahren uns treu sind, kann ich das auch alles stemmen. Allerdings ist es mit den Kindern schon schwer, hier habe ich im Moment meinen Mann, der zum Glück auch selbständig ist und er konnte ein wenig Stunden zurückschrauben. Dafür versuche ich auch wirklich das Wochenende voll und ganz den beiden Kids zu widmen und hier schaue ich auch nicht in den PC, das muss bis Montag Zeit haben.

FB: Wie läuft die Arbeitsteilung mit Ihrer Freundin und Geschäftspartnerin Marcella Müller, die mit Ihnen gemeinsam in der Show war?

Carolin Schuberth: Marcella hat ihre eigene GmbH und unterstützt mich wo sie kann, ich habe hier beispielsweise das Thema Finanzen komplett ausgelagert. Sie kann einfach Dinge, die ich überhaupt nicht kann und dadurch ergänzen wir uns so wunderbar.

FB: Wie erwähnt, sind sie selbst Mama, haben zwei Mädchen, eines im Vorschulalter und eines im Schulalter. Wie stemmen Sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Carolin Schuberth: Ich glaube, dass jede Mama da draußen einen immensen Stress hat, das alles unter einen Hut zu bekommen. Denn man möchte ja eine gute Mutter sein und immer für die Kids da sein, andererseits muss man den Kindern viel mehr Verantwortung geben, weil man die Zeit einfach nicht hat.

Klar, hat man hier auch ein schlechtes Gewissen, aber am Ende geht’s den beiden wirklich extrem gut und sie wachsen in einer Kleinstadt auf, das nochmal von Vorteil ist, weil ich hier einfach auch auf die Nachbarn und Freunde zählen kann, die mich hier unterstützen. Aber klar, jede Frau, die arbeitet und Kinder hat, muss ein riesen Planungstalent aufweisen und wenn dann noch ein Kind krank ist, dann wird es richtig schwierig, wenn man keine Eltern vor Ort hat. Als Frau musst Du dich davon verabschieden, dass Du nie genug bist, weder in der Arbeit noch bei den Kindern, aber dafür arbeite ich als Mutter viel schneller und strukturierter, weil ich einfach weiß, wie kostbar die Zeit ist.

FB: Welche Zukunftspläne sind aktuell in Sachen Waschies angesagt? Können Sie schon aus dem Nähkästchen plaudern?

Carolin Schuberth: Klar, wollen wir die Marke ausbauen und weitere Produkte entwickeln, aber das alles dauert noch ein wenig. Wir wollen jetzt erstmal die Marke stabilisieren und etablieren.

FB: Freizeit ist für Sie gegenwärtig sicher ein Fremdwort. Wenn doch mal ein paar arbeitsfreie Stunden angesagt sind – wie schalten Sie ab? Gibt es Hobbies?

Carolin Schuberth: Klar, das braucht jeder. Ich gehe jogggen, am liebsten im Wald, da verarbeite ich den ganzen Tag und komme extrem runter. Yoga gibt mir auch sehr viel – im Winter stehe ich immer 20 Minuten eher auf und mache früh Yoga, sobald ich das einen Monat gemacht habe, wird es auch wieder zum Ritual und man startet ganz anders in den Tag. Und nicht zu vergessen, meine Tennismannschaft, wir treffen uns einmal die Woche und trainieren, wobei hier der Spaßfaktor mit den Mädels im Vordergrund steht, aber das ist wichtig und da versuche ich auch wirklich mir die Zeit immer zu blocken.

FB: Welchen Tipp haben Sie für andere Mütter, die ein Unternehmen gründen wollen, parat?    

Carolin Schuberth: Wenn man der Typ ist, der gerne selbständig und frei arbeiten möchte, dann gibt es nichts schöneres. In anderen Ländern wie Schweden oder Dänemark ist das völlig normal, dass eine Mutter arbeitet und hier gibt es das Wort „Rabenmutter“ auch gar nicht. Ich bin doch viel entspannter, wenn ich glücklich im Job bin und bin dadurch auch eine entspanntere Mama – aber da müssen Sie am besten meine Kinder fragen….

Ein weiterer Tipp: mehr Mut – was kann passieren, wir werden beim Ausprobieren nicht unser Leben verlieren und das ist das einzige, was zählt.

Mehr zu den Waschpads für Babys, Kinder und Frauen erfahren Sie auf der Homepage des Unternehmens, folgen Sie einfach dem Link.

Bildnachweis: Carolin Schuberth

 

Wer hätte das gedacht? Ein Spielgerät, das von kaum einem Kinderfest mehr wegzudenken ist, ist aktuell auch der letzte Schrei auf der Hochzeitsparty: die Hüpfburg!

Aber nicht irgendeine: ein überdimensionales, romantisches Schloss in weiss, auf dem es sich hüpfen lässt, ist derzeit DAS Highlight, mit dem Hochzeiter ihre Gäste – vor allem die minderjährigen –  überraschen. Allerdings mehr oder weniger in Großbritannien, denn in Deutschland bleibt die Suche nach einer Hochzeits-Hüpfburg ergebnislos. Zumindest ging uns das beim recherchieren via Internet-Suchmaschine so.

Aber auch bei den Briten ist wohl eher kein leichtes Rankommen an das Hochzeits-Tool angesagt, denn dem Vernehmen nach ist der Anbieter in Sachen Hüpfburg für die Hochzeitsparty die meiste Zeit ausgebucht.

Allerdings: das ist nur allzu verständlich! Denn mit diesem Teil kommt garantiert sofort Stimmung in die Bude – beziehungsweise in den Garten – wenn nach dem offiziellen Teil die Hochzeitsparty beginnt.

Wunderschön geschmückt ist diese Hochzeitsparty vor allem in Gärten ein zauberhaftes Highlight, mit dem wohl keiner der Gäste der feiernden Gesellschaft rechnet! Einen ersten Eindruck von dem außergewöhnlichen Teil sehen Sie hier.

Das Unternehmen, das die Hüpfburgen verleiht, heißt „aweddingwonderland“ und der Name ist wohl wirklich Programm! Mal bunt, mal märchenhaft und mal romantisch geschmückt kommen die Hochzeits-Hüpfburgen daher – mehr Hochzeitsdeko geht wohl kaum!

Eine total charmante Idee, wie wir finden! Nun fehlt nur noch ein stilechter Anbieter in Deutschland, der Paare so einen festlichen Eyecatcher für die Hochzeitsparty liefert.

Lange dauert das bestimmt nicht mehr, denn irgendwann kommt auch dieser Hochzeitstrend in good old Germany an – wetten, dass?!

Wenn Sie ein wenig bei dem besagten Anbieter rund um die Hochzeitsparty stöbern wollen, dann hier entlang.

Bildnachweis: pexels.com

 

Mehr Zeit mit der eigenen Familie – das wünschen sich die meisten Kinder! Wie wäre es, wenn Sie sich gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs auf eine spannende Entdeckungstour durch die eigene Heimatstadt oder durch fremde Städte begeben?

Möglich macht das das Stadtspiel, eine Art Schnitzeljagd, auf der Sie immer wieder Rätsel lösen müssen, um den nächsten Hinweis zu finden.

Das Stadtspiel ist eine neue und andere Art, mit der Familie oder mit Freunden etwas über die eigene Heimatstadt oder fremde Städte zu lernen. Denn mit der Stadtspiel-Box kann man die gewünschte Stadt auf eigene Faust erkunden und muss keine normale Stadtführung buchen.

Durch das Lösen von spannenden Rätseln entdeckt man gemeinsam mit seiner Familie und/oder Freunden den Weg durch die jeweilige Stadt und erfährt dabei an jeder Station wissenswerte Details zum Standort und zu den Sehenswürdigkeiten.

Hinter dem Stadtspiel „Handmade in Dresden“ verbirgt sich kein großer Konzern, sondern pure Frauenpower der zweifachen Mutter Anja Gena (im Bild). Zusammen mit vier festangestellten Mitarbeiterinnen und einer Aushilfe kümmert sich Anja um die Weiterentwicklung der Stadtspiele.

FB: Anja, wie kamst Du auf die Idee, Stadtspiele zu produzieren?

Direkt nach dem Studium wusste ich zunächst nicht so recht, was ich eigentlich arbeiten soll und wie meine berufliche Zukunft aussehen soll. Seit der Schulzeit hatte ich immer wieder verschiedene Nebenjobs, unter anderem als Tierarzthelferin, Kellnerin und Bürokraft in einer Fahrschule. So konnte ich zunächst in verschiedenste Bereiche hineinschnuppern und wusste daher zumindest schon einmal, was ich nicht wollte. Mit diesem Wissen gründete ich 2005 ein eigenes Unternehmen, doch diese Idee scheiterte zunächst. Vor einigen Jahren kam ich auf die Idee, eine ganz andere Art der Stadtführung zu erfinden. Die Stadtspiele entwickelte ich aber zunächst nebenberuflich, erst 2013 traf ich die Entscheidung, auch hauptberuflich Unternehmerin zu sein. Diesen Schritt habe ich nie bereut. Ganz im Gegenteil: angestellt zu sein ist für mich heute keine berufliche Option mehr.

FB: Wie viele Stadtspiele gibt es denn inzwischen?

Mittlerweile gibt es die Schnitzeljagden unter anderem von Dresden, Leipzig, Berlin, Hamburg, München und auch von Wien und Prag. Innerhalb der Städte sind meist auch verschiedene Touren verfügbar, je nachdem ob man lieber die Altstadt bzw. Innenstadt entdecken möchte oder vielleicht doch lieber einen bestimmten Stadtteil. Insgesamt gibt es 32 verschiedene Stadtspiele zur Auswahl und es kommen immer wieder neue dazu. Als Nächstes ist das schöne Rom geplant.

FB: Stemmst Du das alles allein oder hast Du auch Mitarbeiter?

Momentan beschäftige ich vier festangestellte Mitarbeiterinnen und eine Aushilfe, mit denen ich mich im eigenen Laden in Dresden, der auch als Büro, Lager und Produktionsstätte dient, um die Weiterentwicklung der Stadtspiele kümmere. In den nächsten Jahren wollen wir stetig und nachhaltig weiterwachsen. Ich plane, jedes Jahr mehrere neue Schnitzeljagden zu entwickeln, so dass wir in fünf Jahren an die 50 verschiedene Stadtspiele haben werden. Auch neue Mitarbeiter möchte ich einstellen.

FB: Wie entsteht ein Stadtspiel, kannst Du das genauer beschreiben?

Begonnen wird erst einmal immer mit einer gründlichen Recherche zur geplanten Tour vom Schreibtisch aus. Ausgerüstet mit Fotokamera und Notizbuch folge ich dann der am Schreibtisch grob ausgearbeiteten Schnitzeljagd in der jeweiligen Stadt. Nachdem die Texte zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten recherchiert und geschrieben wurden, werden die Rätsel an den einzelnen Stationen für die Schnitzeljagd erfunden. Danach folgt die grafische Gestaltung der jeweiligen Postkarten. Nach dem Druck der Karten werden alle Stadtspiele per Hand verpackt bei uns im Laden, dazu werden die Stadtspiel-Boxen gefaltet und mit den eigens designten Produktaufklebern händig beklebt. 

FB: Und wie läuft so eine Schnitzeljagd dann genau ab?

Um loszulegen, benötigt man lediglich die entsprechende Stadtspiel-Box und entscheidet dann selbst, wie viele Personen man mitnehmen, wann man starten und wie viel Zeit man sich an jeder Sehenswürdigkeit lassen möchte. In der Stadtspiel-Box liegt eine kurze Erklärung mit dem Hinweis zum Startpunkt. Außerdem findet man darin 8 bis 16 Briefumschläge, je nach gewählter Tour, und einen Lösungsumschlag. Die Hinweise und Foto-Karten führen dann von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Durch die Antwort auf jede Frage erfährt man, welchen Umschlag man als Nächstes öffnen soll und wie es weitergeht. Die etwas andere Stadtführung kann auch jederzeit in einem Café oder Restaurant unterbrochen und zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt werden. Ganz nach Lust und Laune.

FB: Für wen eignen sich die Stadtspiel-Boxen?

Unsere Kunden sind ein bunt zusammen gewürfelter Haufen. Das sind Familien, aber auch Mamas, die einen Kindergeburtstag planen und sich die Fragen nicht selbst überlegen wollen. Aber auch Touristen zählen dazu oder Lehrer –  für Klassenfahrten sind die Stadtspiele nämlich auch eine coole Idee. Auch für Junggesellenabschiede werden die Boxen gern gekauft.

FB: Wie schaffst Du es, als zweifache Mama, Beruf und Familie unter einen Hut zur kriegen?

Das ist für mich immer noch eine große Herausforderung. Denn es ist leider für Frauen immer noch sehr schwierig, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Gerade wenn man kleinere Kinder hat und auf die leider immer noch unflexiblen Betreuungszeiten angewiesen ist. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Frauen als Unternehmerinnen, gerade wenn sie noch jung sind, oft nicht ernst genommen werden und sich den Respekt erst erarbeiten müssen. Am Herzen liegt es mir deshalb ganz besonders, Frauen darin zu bestärken, eigene Unternehmen zu gründen und aufzubauen. Deshalb engagiere ich mich unter anderem im Vorstand des Landesverbandes Sachsen / Sachsen-Anhalt im Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.