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Wer Kinder hat, kennt das Dilemma: alle paar Monate braucht man neue Kleidung für den Nachwuchs – von der Strumpfhose bis zum Schuh. Eine teure Angelegenheit – wenn man die Sachen neu kauft!

Dabei ist hier der Kauf aus zweiter Hand die bessere Alternative. Und: das Ganze hat auch nichts mit der Brieftasche zu tun. Soll heißen: gebrauchte Kinderbekleidung zu kaufen, ist keine Sache des finanziellen Status.

Längst kauft auch die finanziell gutsituierte Mama die Kleidung für den Nachwuchs oft gebraucht.

Und das hat gute Gründe. Zunächst tatsächlich monetäre. Denn auch die gutsituierteste Familie mag es kaum einsehen, alle paar Monate für teuer Geld neue Kindersachen zu erwerben, die Wochen später schon wieder fast verwachsen sind.

Ein weiterer Grund: bei gebrauchter Kinderkleidung dürften die giftigen Chemikalien, die heutzutage wohl in sehr vielen Kleidungsstücken vorhanden sind, schon rausgewaschen bzw. nur noch geringfügig vorhanden sein.

Natürlich wäscht man neue Sachen nach dem Erwerb auch, aber das dumpfe Gefühl, dass wohl nicht alle Stoffe, die in der Kleidung enthalten sind, hundertprozentig frei von schädlichen Materialien und zudem da noch drin sind – das bleibt.

Und leider ist es ja auch so, dass selbst Markenkleidung im großen Stil in Billiglohnländern hergestellt wird, die vermuten lassen, dass schlechte Arbeitsbedingungen und Schadstoffe eine Rolle spielen. Das heißt: selbst wer neue, sehr hochwertige Kleidung kauf, ist nicht davor gefeit, Kleidung zu erwerben, die vielleicht ja Schadstoffe in sich birgt.

Natürlich bleibt dahingehend auch in Sachen Second-Hand ein Restrisiko. Es dürfte aber sehr gering sein.

Außerdem – ein weiterer Grund für gute gebrauchte Kinderkleidung – hilft die Vermarktung über die zweite oder dritte Hand dabei, den Konsum-Irrsinn einzudämmen. Nur noch neu, neu, neu – und das womöglich vier- bis sechsmal im Jahr – das ist einfach nur ein Wahnsinn!

Und dass sich viele Eltern genau diesem verschließen, beweisen die kontinuierlich stattfindenden Kleiderbörsen für Babys und Kinder. Diese gibt es mittlerweile überall. In Städten und auch im kleineren Umfang in ländlichen Regionen. Auch online gibt es dafür spezielle Portale.

Ein sehr positiver Trend, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird.

Denn immer mehr Mamas und Papas setzen auf Nachhaltigkeit. Und selbst wenn nicht: sparen und auf das Geld achten muss wohl mittlerweile der Großteil der Ein- und Zwei-Eltern-Familien.

So oder so…!

Bildnachweis: pexels.com

Hier eine Web-Analyse für den Eisprung, dort eine für den Kalorienverbrauch – im Zeitalter des Digitalen wird vieles im Internet gemanaged, meistens über Apps.

Parallel laufen die gesellschaftlichen Diskussionen heiß, inwieweit man zukünftig – vor allem im ländlichen Raum – Ärzte einsetzen sollte, die virtuell auf dem Bildschirm oder Smartphone statt im eigenen Wohnzimmer erscheinen.

Das kann alles gut und innovativ sein, muss es aber nicht.

So wird kontinuierlich durch Tests festgestellt, dass Internet-Anbieter für – zum Beispiel – das Managen des Eisprungs der Frau mit Vorsicht zu genießen sind. Sich bei der Verhütung gänzlich aufs Digitale zu verlassen, kann verheerend sein!

Falsche Diagnose bei Gentests kann verheerend sein!

Ebenso schlimme Auswirkungen kann es haben, wenn man einen Hinweis auf ein Krebsrisiko bekommt, das man gar nicht hat! Darauf verweist der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe Nummer 14 / 2018.

In einer Meldung dort heißt es:

„40 Prozent der Gentests, die Privatfirmen wie 23andMe direkt an Kunden verkaufen, enthalten falsche positive Befunde – etwa Hinweise auf ein Krebsrisiko, das in Wahrheit gar nicht besteht. Das ergab die Nachkontrolle einer Stichprobe von 49 Genanalysen, die das Fachjournal „Genetics in Medicine“ veröffentlichte. Ohne ärztliche Beratung, warnen die Forscher, könnten Laien solche Resultate kaum richtig einschätzen“

Klingt sehr, sehr übel und das ist es auch! Man stelle sich nur vor, dass man eine solche Analyse sofort für bare Münze nimmt und sie nicht durch einen realen Mediziner gegenchecken lässt!

Davon ist dringend abzuraten, so wie viele angeblich tolle Leistungen aus dem World Wide Web mit absoluter Vorsicht zu genießen sind!

Reale Ärzte werden immer gefragt sein

Natürlich entwickelt sich auch das medizinische Know-How rasant, aber zum derzeitigen Zeitpunkt – und das beweist diese Meldung aus dem Nachrichtenmagazin einmal mehr – sollte man in solchen heiklen Angelegenheiten, wie ein Gentest oder die Kontrolle der Verhütung via Internet, kein bedingungsloses Vertrauen in die schöne neue Welt des Digitalen haben.

Nicht umsonst wird menschliche Arbeit und Leistung wohl niemals durch virtuelle Welten ersetzbar sein, da kann noch so viel vom Wegfallen unzähliger Arbeitsplätze und virtueller Intelligenz erzählt werden.

Realer ist: die Menschen werden sich auch zukünftig – wenn unsere Welt noch durchdigitalisierter ist – bei heiklen medizinischen Angelegenheiten eher in ein Wartezimmer als an die Tastatur setzen wollen.

Schon allein, weil Falschdiagnosen, wie die in dem Zitat beschriebenen bei einem Gentest, vor allem psychisch eine ungeheure Belastung sind.

Ärzte in der realen Welt dürften sich also keine Sorgen um  ihren Arbeitsplatz machen müssen. Sie werden gebraucht. Heute und in vielen Jahren garantiert auch noch!

Weiterführende Informationen zu Gentests im Internet bietet auch dieser Artikel hier.

Bildnachweis: pexels.com

Die eigenen Liebsten für die Ewigkeit auf Fotografien festhalten – dieses Bedürfnis ist trotz einer stark durchdigitalisierten Welt ungebrochen. Es gehört einfach dazu, besondere Anlässe fotografisch so in Szene zu setzen, dass das fertige Bild ein Blickfang auf der Kommode oder der Wohnzimmerschrankwand ist.

Vor allem frischgebackene Eltern lassen es sich meist nicht nehmen, für den Nachwuchs einen Termin im Fotostudio zu vereinbaren. Das Angebot an Fotografen ist groß. Allerdings sind wenige Fotostudios so professionell und kreativ auf Neugeborene eingestellt wie Janine Fischer mit ihrem Fotostudio Memory Art.

Die Leipzigerin liebt es, wenige Tage alte Babys zu fotografieren und hat sich auch in Sachen Requisiten voll auf diese kleinen Erdenbürger eingestellt. So können die Eltern der Babys für das Neugeborenen-Shooting einen Dschungel oder einen Wald wählen. Zum Beispiel.

Mit Liebe schafft Janine Fischer eine kreative Umgebung für ihre kleinen Kunden und tut vor Ort alles, damit diese sich wohlfühlen und die Impressionen fürs Babyalbum oder den Bilderrahmen etwas ganz Besonderes werden. Dass hier viel persönliches Herzblut im Spiel ist, sieht man den Bildern an. Wir haben mit Janine Fischer (im Bild) über ihre außergewöhnliche Arbeit gesprochen.

FB: Janine, in Deinem eigenen Foto-Atelier bist Du mit Fotoshootings gut beschäftigt. Am meisten haben es Dir Neugeborene angetan, wie kam es dazu?

Das hat sich mit der Zeit heraus kristallisiert. Die Arbeit mit den Mini`s hat mir einfach am meisten Spaß gemacht und ich liebe es, kreativ zu arbeiten und mich ständig neu zu erfinden. Und es mag vielleicht seltsam klingen, aber es sind die unkompliziertesten „Kunden“. Denn bei schlechter Tagesform macht man einfach einen neuen Termin, böse kann man den kleinen Mäusen ja nicht sein.

FB: In Sachen Deko, Requisiten und Kulissen bist Du immens kreativ und dekorierst auch schon mal einen Dschungel. Woher nimmst Du Deine Ideen und welche Kulisse ist eigentlich am meisten gefragt?

Wenn es die Zeit erlaubt, bastle ich gern selbst an neuen Accessoires. Ich lege sehr viel Wert auf Individualität. Aber das Meiste lasse ich speziell anfertigen, wie die Requisiten aus Holz, gefilzte und gestrickte Sachen usw. Und manchmal wird auch die ganze Familie mit eingespannt. Mein Studio ist ganz auf die Baby –und Kinderfotografie orientiert. Die Größe erlaubt es mir, aufwendige Kulissen zu kreieren, wie z.B. einen Wald, Strand oder aktuell einen Dschungel. Die Ideen dazu entstehen ständig neu und naturelle sowie tierische Kulissen kommen bei allen gut an.

FB: Wie läuft so eine Gestaltung ab – von der Idee bis zur Umsetzung? Und: wie lange arbeitest Du an einem so außergewöhnlichen Hintergrund?

Nun, zunächst muss ich mir Gedanken über den Hintergrund machen, ihn selbst gestalten oder als Leinwand bestellen. Dann arbeite ich mich schrittweise voran, mit allen möglichen Requisiten die dazu passen könnten und arbeite sie babygerecht ein, so dass am Ende das Ganze in einer 3D-Optik erscheint. Die Dauer bis zur Fertigstellung ist sehr unterschiedlich und hängt vom Aufwand ab. Aber eigentlich wird man nie wirklich fertig, weil ständig neue Ideen dazu kommen und ich immer irgendetwas verändere.

FB: Bei so viel geballter Kreativität und Freude an Deinem Beruf: wie kamst Du zur Fotografie?

Die Fotografie war anfangs nur ein großes Hobby. Mein Ziel war damals ein Studium zur Zahnmedizin. Aber nach der Uni fand ich gar keinen Gefallen mehr daran, wollte aber auch nicht noch länger die Schulbank drücken. Also besuchte ich Workshops, machte ein Fernstudium usw. Und vor gut 10 Jahren eröffnete ich dann mein eigenes Studio. Ich denke, es ist nicht wichtig, wie man zu seinem Job gekommen ist, vielmehr, mit wieviel Herzblut man etwas betreibt – wie bei allem im Leben.

FB: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Typisch gibt es bei mir nicht, das ist ja gerade das Schöne. Aber prinzipiell folgt den Shootings die Bildbearbeitung, die dann ja eigentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Shooting selbst.

FB: Wann ist für frischgebackene Eltern die beste Zeit, mit ihrem neugeborenen Kind zu einem Fotoshooting zu kommen? Und was gibt es dabei zu beachten?

Die ersten 10 Tage eignen sich am besten für ein Neugeborenen-Shooting. Da schlafen die Kleinen noch sehr viel bzw. verschlafen im Idealfall das Ganze. Und je jünger, um so besser lassen sie sich in allen möglichen Posen und Accessoires in Szene setzen. Zu beachten gibt es nichts weiter. Nur, dass man für „Flaschenbabys“ etwas mehr Proviant einpacken sollte. Hier braucht es manchmal ein Schlückchen mehr für zwischendurch. Und reichlich Zeit ist mitzubringen. Ich plane auch sehr großzügig, damit so ein Shooting auch entspannt ablaufen kann. Das ist mir sehr wichtig.

FB: Der Frühling steht vor der Tür. Was liegt dahingehend bei Dir an?

Nun, ab Mai beginnt für mich die Hochzeitssaison. Ein Genre, dass ich neben der Baby –und Schwangerschaftsfotografie auch bediene. Da bin ich bis September sehr oft an den Wochenenden dahingehend unterwegs. Aber für meine kleinen Mäuse finde ich dennoch immer Zeit. Da stelle ich vieles hinten an. Und wenn man dann mit einem so dankbarem Lachen wie das der glücklichen Eltern belohnt wird, ist das alle Mühe wert.

Bildnachweis: Fotostudio Memory Art

Ein Gastbeitrag von Doris Kamps. Vor etwa 100 Jahren war es Standard in jeder normalen Grundschule: rund um das Schulgebäude befand sich ein Garten mit Gemüsebeeten und Obstbäumen. Im praktischen Unterricht lernten die Kinder von klein auf, Obstbäume zu schneiden und Gemüse anzubauen.

Eine wichtige Voraussetzung für ihr Leben, war doch ein Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Jeder kleinere Bauer versorgte sich und seine Familie zum Großteil selbst. Kartoffeln, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten, Obst und seine Zubereitungen wie Kompott und Marmelade, im Wald gesammelte Beeren und Pilze sowie Milch(produkte), Eier und selten Fleisch der eigenen Tiere standen auf dem Speiseplan.

Mit fortschreitender Industrialisierung und mittlerweile der Digitalisierung ist unseren Kindern (und auch uns Erwachsenen) das über Jahrhunderte erworbenes Wissen rund um den Anbau im eigenen Garten verloren gegangen.

Seit einigen Jahren gibt es jedoch wieder eine regelrechte Nutzgarten-Renaissance. Zu viel hören wir von mit Glyphosat vergifteten Feldern, Bienensterben oder Pestizidrückständen auf unseren Lebensmitteln.

Wie können Sie also möglichst einfach frisches Gemüse aus dem eigenen Garten gewinnen und noch dazu Ihr(e) Kind(er) zur Mithilfe begeistern?

 Mit einigen pfiffigen Ideen hat die gesamte Familie Spaß and der Gartenarbeit und noch dazu frisches Bio-Gemüse.

Kartoffeln anbauen in der Kartoffelpyramide

Die Kartoffelpyramide besteht aus vier etwa 20 cm Holzrahmen. Der erste Rahmen hat eine ideale Größe von 100 x 100 cm. Die weiteren, immer kleineren Rahmen werden um jeweils 90° versetzt übereinander gestellt und jeweils zur Hälfte mit guter Bio-Erde aufgefüllt. Setzen Sie in jede Ecke ein bis zwei Stück Bio-Pflanzkartoffel und bedecken Sie diese mit Erde.

Besonders interessant sind bunte Sorten, z.B. violette oder rotschalige Kartoffeln. Mit einer Kartoffelpyramide lässt sich eine Ernte von 15-20 kg Kartoffeln erzielen und das auf nur einem Quadratmeter. Und was gibt es leckereres, als selbst geerntete Kartoffeln direkt auf den Grill zu geben?

Bohnenzelt: zum Ernten und Verstecken

Gleich einen doppelten Nutzen bringt ein Zelt aus Bambusstämmen oder Weiden. Während rund um die Stangen die Ranken von Kletterbohnen empor ranken, können die Kinder im Zelt verstecken spielen. Bepflanzen Sie Ihr Bohnenzelt mit Feuerbohnen – mit ihren leuchtend roten Blüten wird aus dem Tipi so zusätzlich ein wunderschöner Blickfang im Garten.

Hochbeet für Groß und Klein

Nichts hat im Garten so einen raschen Siegeszug angetreten wie Hochbeete. Und das aus gutem Grund. Sie sind bequem zu bearbeiten. Der Ärger mit Schnecken, Wühlmäusen und Unkraut ist auf ein Minimum reduziert.

Und der Ertrag im Hochbeet ist doppelt so hoch wie auf einem normalen Bodenbeet. Die Höhe des Hochbeetes soll auf die Körpergröße abgestimmt sein. Während Erwachsene mit einer Höhe von etwa 84 cm gut bedient sind, eignet sich für Kinder je nach Alter ein Mittelbeet (56 cm) oder ein Niederbeet (38 cm).

Starten Sie mit einfachen Gemüsearten, die rasch wachsen und den Kindern schmecken. Dazu zählen Radieschen, Pflücksalate, Kohlrabi, Karotten oder Erbsen. Für Fortgeschrittene sind Tomaten und Paprika eine gute Wahl.

Den Winter nutzen

Im Dezember oder Jänner frische Vitamine ernten?

Ja, das geht. Nutzen Sie Ihr Hochbeet auch für die kalten Wintermonate! Ideale Gemüsepflanzen sind Feldsalat, Spinat, frostresistente Pflücksalate (z.B: Venezianer, Misticanza) und Asia Gemüsesorten (z.B: Oriental Mix, Pak Choi).

Naschhecken anlegen

In keinem von Kindern bewohnten Garten sollten Naschhecken fehlen. Gut geeignet dafür sind dornenlose Brombeerstauden, Himbeeren, Ribiseln bzw. Johannisbeeren und Jostabeeren. Neue Geschmackserlebnisse abseits vom üblichen Speiseplan erfahren Kinder mit den  Früchten von Wildobst wie z.B. Felsenbirne, Kornelkirsche oder Schlehe.

Diese Sträucher bieten vielen Vogelarten Unterschlupf und  Nahrung und ermöglichen das Beobachten von verschiedene Vogelarten aus unmittelbare Nähe.

Zur Person: Doris Kampas ist die Autorin des Buches „Biogärten gestalten“ und betreibt mit ihrem Team ein kleines Unternehmen in der Nähe von Wien. Hier wird großen Wert darauf gelegt, alle Produkte und Dienstleistungen ökologisch, fair und nachhaltig anzubieten. Den Einsatz oder Verkauf von chemisch-synthetischen Produkten lehnen Doris Kampas und ihr Team strikt ab.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten von Doris Kampas: hier und hier

Bildnachweise: Doris Kampas

Zwei Osterhasen

Was mit dem Weihnachtspostamt schon eine schöne Tradition ist, setzt sich mit dem Osterhasen-Postamt fort. Betrieben von der Deutschen Post, beantwortet der plüschige Geselle ab sofort Briefe von Kindern aus aller Welt.

Osterhasen-Postamt erwartet Wunschzettel aus aller Welt

Die Thüringer Allgemeine schreibt dazu Anfang März:

„Das Osterhasen-Postamt erwartet jetzt wieder Wunschzettel aus aller Welt. Anfang der Woche öffnet das Büro von „Hanni Hase“ in Ostereistedt. Im vergangenen Jahr gingen dort rund 31.000 Briefe ein. Kinder aus Deutschland, aber auch vielen europäischen Ländern, Australien, Kanada, China und Neuseeland schrieben an den Osterhasen.

Das Büro von Hanni Hase gibt es mittlerweile seit 36 Jahren in dem Dörfchen Ostereistedt bei Rotenburg. Ein zehnköpfiges Team, ehemalige Postler und deren Helfer, beantworten im Auftrag der Deutschen Post die bis zum 24. März eingetroffenen Briefe. Diese enthalten oft selbst gemalte Bilder und Basteleien – weil viele der kleinen Absender noch nicht richtig schreiben können.“

Also ran an den Stift mit dem Nachwuchs! Denn: wie immer sind Feierlichkeiten wie Weihnachten und Ostern auf einmal da, ehe man es sich versieht!

Post vom Osterhasen überrascht!

Und es wäre doch schön, wenn neben einer Kleinigkeit und ein paar Süßigkeiten auch Post vom Osterhasen im Körbchen liegt! Die Adresse zu Hanni Hase finden Sie hier.

Tanja Kilga

Ein Gastbeitrag von Tanja Kilga (im Bild) in Sachen „Schöne Geschenke zur Geburt“.

Was schenken, wenn im Freundes- oder Bekanntenkreis der Nachwuchs auf der Welt ist? Das ist oftmals  gar nicht so einfach. Für Freunde nicht, für die Verwandtschaft nicht und auch nicht für die Paten. Das abzuändern war mir ein Bedürfnis und so kam ich zunächst auf die Idee, für kleine Erdenbürger ganz besondere Schnullerketten herzustellen.

Wer bin ich?

Im eigenen Umfeld waren Geschenke zur Geburt stets ein Thema

Mein Name ist Tanja Kilga, ich bin verheiratet, stolze Mutter einer 7-monatigen Tochter und komme aus Wolfurt in Vorarlberg.

Mein Engagement, mich selbstständig zu machen, waren die vielen Geburten in meinem Umfeld und der Wunsch, dafür ein ganz persönliches Geschenk zu überreichen. Sie kennen ja ganz bestimmt auch das Gefühl, dass jeder auf seine/ihre eigene Art einzigartig ist – oder? Wie schwer ist es dann, ein passendes Geschenk für diese Personen zu finden?

Gerade dann, wenn es ein kleines Lebewesen ist, das gerade das Licht der Welt erblickte. Und wir von „null“ beginnen müssen, dieses Baby erst kennen zu lernen. Denn seine/ihre Charakterzüge und Eigenschaften werden erst noch entwickelt.

Was zur Geburt schenken? Diese Frage beschäftigt viele!

Was aber nun zur Geburt eines solchen kleinen Menschenkindes schenken? Hierfür habe ich für Sie einige Vorschläge zusammengestellt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Taufkette? Die Taufkette ist für mich ein sehr schönes Geschenk fürs Baby und das für immer. Daran anknüpfend möchte ich Ihnen meine persönlichen, mit Liebe selbst gebastelten, Geschenke vorstellen – allen voran die schon eingangs erwähnte

Schnullerkette:

an die Schnullerkette (im Bild) kann später noch ein Beißring befestigt werden, wenn das Kleine die ersten Zähnchen plagen.

Wagenkette und Hängemobile

Die Wagenkette bzw. das Hängemobile für den Kinderwagen sollen den kleinen Insassen zum  Greifen und Spielen anspornen oder einfach nur zum Anschauen erfreuen.

Schlüsselanhänger

Mit dem persönlichen Schlüsselanhänger haben auch die „Großen“ ein Stückchen „Kleines“ bei sich.

Greiflinge

Der Greifling passt in jede Tasche und ist ein super Mit-Nehm-Spielzeug für die Kleinen.

Stillkette

Ihr Baby krallt sich gerne fest beim Trinken? Die Stillkette soll Ihre Haut davor retten. Sie hat einen Silikonring zum Greifen und Beißen und ist in der Länge variabel zu verstellen.

Spardose mit Namen

Auch mit kleinen Kupferstücken kann sich Ihr Baby später einen Herzenswunsch erfüllen. Unsere  Holzspardosen haben einen Einwurfschlitz und unten einen Steckgummi. Mit Wunschname wird das Ganze personalisiert.

Milchzähnchen-Dose

Von Milchzähnchen-Dose bis Windeltorte – Ideen gibt es viele

Leider ist es für jeden das Gleiche: die ersten Zähnchen kommen und die ersten Zähnchen gehen. Diese besonderen kleinen Stücke können Sie hier in einer personalisierten Michzähnebox aufbewahren.

Windeltorten

Derzeit sind meine Windelgeschenke in Tortenform (im Bild) 2- oder 3-stöckig erhältlich. Diese sind auf Kundenwunsch individuell bestückbar. Das Besondere daran sind –  wie ich finde – die kleinen (15x15cm) zertifizierten Vorarlberger Dinkelkissen oder die herrlich duftenden Zirbenkissen.

Schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um mich und mein Unternehmen etwas kennen zu lernen. Stets arbeite ich daran, mein Sortiment zu erweitern – Ideen dafür sind viele vorhanden und deren Umsetzung auch schon im Gange! Aktuell sind beispielsweise Rucksackbeutel geplant, die im Set für Mama und Kind erhältlich sein werden. Auch Kisterlis, Bettschlangen, Baby-Krabbel-Decken usw. werden in Kürze ins Sortiment aufgenommen.

Noch etwas zu meinen Produkten, damit Sie sich einen adäquaten Überblick verschaffen können:

bei meinen Materialien erfolgt die Auswahl nach DIN EN 71-3 (Norm für Migration bestimmter Elemente aus Spielzeug bzw. Spielzeugmaterial)

Geschenke zur Geburt in Ruhe auswählen

Alle Bestandteile sind: * farbecht, * schadstofffrei, * nickel und rostfrei, * speichel und schweißfest und natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen hergestellt.

Mehr zu meinen Produkten unter dem Label „unique-einzigartig“ finden Sie Facebook. Folgen Sie mir einfach hier und schauenSie  sich die oben genannten Geschenk-Ideen ganz in Ruhe auf Facebook an und verpassen Sie keine Neuigkeiten!

Telefonisch erreichbar bin ich unter 0043-650-7114462!

Herzlichst,

Tanja Kilga

Bildnachweise: unique-einzigartig, Tanja Kilga

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Junge liest BUch

Ein Gastbeitrag von Anke zum Thema „Bücher im Kindergarten kaufen“

„Mama, Mama, schau – das will ich haben. Und das. Und das. Und das auch noch….!“

Als ich an diesem Tag den Kindergarten betrete, um meine Tochter abzuholen, zieht sie mich gleich hin zu einem reich bestückten Büchertisch. Kinderbücher aller Art – vom Märchenbuch bis hin zum Kochbuch – türmen sich auf dem Tisch, direkt im Eingangs- und Umkleidebereich des Kindergartens.

Die Bücher sind ein Angebot eines Bücherverlages, der kommerziell agiert. Das wird mir schnell klar, als ich den Büchertisch näher in Augenschein nehme. Noch immer tänzelt mein Kind um mich herum und macht mich auf diverse Bücher aufmerksam, die sie – jetzt am liebsten sofort – haben möchte.

Bücher kann man doch selbst für das Kind kaufen!

Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich daneben. Wenn ich Bücher für mein Kind kaufen möchte, dann gehe ich in einen Buchladen, ganz klar! Warum um Himmels willen, werde ich in einer Kindertagesstätte mit Kaufangeboten á la Kassenzone im Supermarkt traktiert? Es reicht doch nun wirklich schon, wenn Kinder beim Einkaufen im Supermarkt für allerlei Kinkerlitzchen und Süßigkeiten gewonnen werden sollen!

Muss ich das „Bitte-Bitte“-Gequengel tatsächlich nun auch noch im Kindergarten ertragen? Ich nehme mir vor, den Chef des Trägers der Kindergarten-Einrichtung anzurufen.
Am nächsten Tag schon habe ich ihn persönlich am Apparat. Seine Antwort auf meine Frage, warum so ein Angebot im Kindergarten sein muss, ist fadenscheinig.

Man habe, so der Tenor, die Sitte, dass dann und wann ein Vertreter für Kinderbücher seine Produkte im Kindergarten auslegt, bei Übernahme der Trägerschaft für diesen Kindergarten mit übernommen. Und bislang hätte sich da auch keine Mama oder kein Papa darüber beschwert.

Aha. Na dann….war ich wohl die Erste, die den Mund aufmachte. Das passiert mir übrigens oft. Ich sage schnell meine Meinung zu Dingen, die mir nicht passen – darin scheine ich mich von den allermeisten Mitmenschen wohl zu unterscheiden. Das Telefonat brachte nicht viel, einzig das Versprechen des Leiters mein Anliegen einmal mit der Leiterin des Kindergartens zu besprechen.

Diese begegnete mir ein paar Tage später zufällig und sprach mich auf das Thema an. Ich erläuterte ihr mein Unverständnis, allerdings brachte sie ein Argument, dass ich – das muss ich zugeben – bis dato überhaupt nicht bedacht hatte.

Bücher im Kindergarten als Offerte für Eltern, die kaum Bücher kaufen

Sie erzählte mir nämlich, dass es durchaus einige Kinder in dem Kindergarten gibt, die im Elternhaus mit Büchern überhaupt nicht in Berührung kommen. Und vordergründig für diese Kinder sei das Angebot gedacht, denn so manche Mama oder Papa mit diesem „Nicht-Bücher“-Hintergrund kauft dann nämlich doch dann und wann ein Buch. Diese besagten Kinder kommen so also doch noch in den Genuss von Kinderbüchern.

Oha! Ein wichtiges Argument – in der Tat! Das hatte ich so nicht bedacht, ganz ehrlich!

Je länger ich über die Worte der Kindergartenleiterin nachdachte, desto einleuchtender erschien mir ihre Begründung.

Natürlich war es für mich als Bücherwurm so was von gar nicht nachvollziehbar, dass es Familien gibt, in denen Bücher keine Rolle spielen. Ich selbst war von jeher ein Bücherwurm und habe diese Leidenschaft auch auf meinen Nachwuchs übertragen.

In unserem Zuhause gibt es sowohl im Kinderzimmer- als auch im Wohnzimmerbereich -zig Bücherregale, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Kind vorlese und nicht auch selbst in einem Buch schmökere.

Und: selbst in digitalen Zeiten würde ich immer und zu jeder Zeit eine Lanze für ein Buch brechen, das ist klar.

Vor diesem Hintergrund sehe ich die Buchauslage im Kindergarten in einem etwas anderem Licht. Zwar ist es immer noch nervig ohne Ende, wenn der Nachwuchs ob des Büchertisches bettelt und quengelt, aber wenn dieses Angebot letzten Endes dazu führt, dass auch nur ein Kind mehr an Bücher heran geführt wird, dann ertrage ich es gern!

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #44915169 | Urheber: lagom

Schloss Rochlitz

Geschichte und alte Gemäuer – dafür begeistert sich Antje Krahnstöver von jeher.  Diese Leidenschaft trieb sie auch im Berufsleben an und so gelangte sie über Umwege zu ihrem Traumjob. Als Museumspädagogin auf Schloss Rochlitz in Sachsen ist sie täglich von steinernen Zeugen der Vergangenheit und historisch interessierten Besuchern umgeben. Dass sie in diesem Umfeld die notwendige Inspiration für die Konzeption von Ausstellungen und musealen Inhalten findet, ist da nur logisch. Im Interview gibt sie uns einen Einblick in ihr spannendes Arbeitsumfeld und stellt uns auch ihren Arbeitsplatz – das Schloss Rochlitz –  näher vor.

FB: Frau Krahnstöver – ihr Arbeitsplatz ist umgeben von alten Gemäuern, Sie arbeiten auf Schloss Rochlitz als Museumspädagogin. Wie kamen Sie zu diesem Beruf und zu diesem spannenden Arbeitsplatz?

AK: Meinen Arbeitsplatz verdanke ich einer Reihe von Zufällen, Fügungen und viel Engagement.

Vor mehr als 10 Jahren begann ich auf einer benachbarten Burg als Gästeführerin auf Honorarbasis zu arbeiten. Bald wurde klar, dass diese Arbeit  richtig gut zu mir passt und vor allem die Kindergruppen mein Herz aufgehen lassen.

Irgendwann kam der Arbeitsplatz im Schloss Rochlitz

Schritt für Schritt kam ich dann meinem heutigen Arbeitsplatz näher und kann mir im Moment keinen besseren vorstellen. Aber eigentlich habe ich schon 2 andere Berufe: Fotografin und Textildesignerin. Auch diese Fertigkeiten sind immer wieder nützlich.

FB: Wie muss man sich Ihren beruflichen Alltag auf dem Schloss vorstellen?

AK: Meinem Biorhythmus sehr entgegen kommt der relativ späte Arbeitsbeginn. Einen festen Tagesablauf gibt es nicht. Genau das finde ich sehr positiv. Ich mag es nämlich gar nicht, immer das gleiche zu machen. Es gibt natürlich ein sogenanntes „Tagesgeschäft“ mit E-Mails lesen, Anrufe beantworten etc.

Ich spreche viel mit Gästen, welche im Schloss etwas buchen wollen, bereite Angebote vor, netzwerke mit anderen Museen oder Einrichtungen und arbeite an Inhalten für neue Formate.

Wochenendarbeit auf dem Schloss gehört dazu

Dann gibt es noch die vielen tausend Kleinigkeiten, die in so einer großen Anlage auch zu leisten sind, sei es die Blumenkübel zu gießen, Kostüme zu flicken, oder einen Abend lang nach einer Veranstaltung in der Küche das Geschirr zu spülen. Auch Wochenendarbeit ist keine Seltenheit, wenn man da arbeitet, wo andere ihre Freizeit verbringen.

FB: Sie sind auch privat geschichtlich interessiert. Welchen Einfluss hat die Vergangenheit auf Ihren Alltag, wenn Sie nicht gerade Ihrem Beruf nachgehen?

AK: Das Geschichtsinteresse habe ich von meinem Vater, welcher noch bis vor kurzem selbst Stadtführungen machte. Mit meiner Familie lebe ich auch in einem Denkmal, welches schon fast 500 Jahre alt ist. Mein Mann ist Restaurator und wir nehmen uns gern mal die Zeit museale Orte in Nah und Fern zu besuchen. Letztes Wochenende waren wir in den Kunstsammlungen Chemnitz und begeistert. Es gibt viele kluge Sprüche über den Zusammenhang von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Ich finde das wirklich klug.

FB: Sie vertreten das Schloss auch auf regionalen Märkten und Veranstaltungen – auf was für ein Interesse an Geschichtlichem bei den Leuten treffen Sie da? Sind die Menschen noch neugierig auf Vergangenes?

AK: Ja, es gibt viele Menschen, bei denen man nur den richtigen „Knopf“ finden muss und schon hat man sie. Bei dem einen ist es ein Küchengerät aus Omas Zeiten, beim anderen pausbäckige Engelchen die von der Decke hängen und der nächste entdeckt wieder, wie schön es sein kann, seinem Liebsten ein paar Zeilen mit Tusche und Feder zu schreiben. Und mal ehrlich, in eine Rüstung, oder ein Kostüm zu schlüpfen ist doch für viele noch ein Traum aus der Kindheit.

Besucher finden auch im Nachgang Weg ins Museum

So finden immer wieder Leute im Nachgang auch den Weg ins Museum.

FB: Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Ich gehe zufrieden nach Hause, wenn ich ein direktes Feedback von unseren Besuchern bekomme und Begeisterung spüre. Am meisten berühren mich immer wieder Kinder mit ihren geistreichen Kommentaren, welche mich nicht selten auf neue Ideen bringen.

FB: Ihr Arbeitsplatz war auch Wirkungsort verschiedener Frauen. Welche waren das?

AK: Vom späten Mittelalter bis ins frühe 18. Jahrhundert war das Schloss des Öfteren Witwensitz für Familienangehörige der Wettiner. Zum Beispiel  Amalie von Bayern-Landshut, Elisabeth von Sachsen und Sophie von Brandenburg. Wohl alles recht unterschiedliche Charaktere, welche trotz gewisser Reglementierungen, wie sich eine Witwe standesgemäß zu verhalten hat, ihre Interessen durchzusetzen verstanden. Ich finde allesamt sehr spannende Persönlichkeiten.

FB: Was mögen Sie am Schloss Rochlitz am meisten, gibt es einen Lieblingsplatz?

Ich staune immer wieder, mit welch traumwandlerischer Sicherheit sich die Bauherren vor vielen hundert Jahren die schönsten geografischen Plätze für so einen Herrschaftssitz ausgesucht haben.

Sonnenuntergang über dem Flusslauf ist Highlight für die Museumspädagogin

Arbeiten auf dem Schloss

Museumspädagogin Antje Krahnstöver bei der Arbeit

Wenn man in einer ruhigen Minute auf der Südterrasse sitzt, im Sonnenuntergang über den Flusslauf der Mulde in Richtung Rochlitzer Berg schaut, dann kann man glatt den Feierabend verpassen.

FB: Was sollten sich Besucher auf „ihrem“ Schloss unbedingt anschauen und was bietet die altehrwürdige Immobilie noch? 

AK: Ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“ ist zum Beispiel unsere historische Schlossküche, welche noch voll funktionstüchtig ist. Hier kann man selbst noch richtig kochen, oder sich bekochen lassen. Auch die Schlosskapelle ist ein kleines Juwel mit seiner wunderbaren Akustik – einfach mal ein Lied anstimmen, Geräuschempfindlich ist unser Museum nicht.

Es gibt so viele spannende Themen aus der Geschichte, zu welchen wir Führungen anbieten: vom Schachspiel, über die Feuerstätten bis zur Toilette. Alles zu erleben im Schloss Rochlitz. Ich freue mich auf neue, interessierte Gäste!

Mehr zu alten Gemäuern, die ebenso einen Besuch wert sind, finden Sie hier.

Bildnachweis: Antje Krahnstöver, Iliya Kirillov

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Wenn die Luft nach Frühling schnuppert und süße Blütendüfte schon Vorfreude auf den Sommer machen, dann zieht es die meisten Menschen raus in die Natur. Vor allem Schlösser, Parks und imposante Burganlagen erfreuen sich nach langen Wintermonaten eines regen Besucherzuspruchs. Deutschland hat so eine Fülle von Schlössern und Burgen, dass man in nahezu jeder Region des Landes eine solche Anlage aus vergangenen Zeiten in der Nähe hat und ein Ausflug dorthin rasch möglich ist. Die meisten Betreiber oder Besitzer der alten Gemäuer stecken viel Liebe, Zeit und Energie in diese geschichtsträchtigen Immobilien und warten mit den verschiedensten Veranstaltungen auf.

Schloss-Veranstaltungen – immer eine Reise wert!

Einige davon stellen wir Ihnen nachfolgend vor – vielleicht inspirieren unsere Tipps Sie ja für Ihren nächsten Ausflug?! Los geht’s:

Tag der Burgen und Schlösser auf Schloss Berlepsch, 29. April, ab 11.00 Uhr

Wie aus dem Märchenbuch entsprungen, so präsentiert sich Schloss Berlepsch in Hessen (oben links im Bild). Malerisch im Werratal gelegen, thront es nahezu majestätisch auf einem Hügel, umgeben von verwunschen anmutenden Wäldern.

Märchenhaftes auf Schloss Berlepsch

Den 29. April 2018 sollten sich vor allem Familien mit Kindern für einen Ausflug zum Schloss Berlepsch vormerken, denn dann wird es dort einzigartig märchenhaft! Zu erleben sind bekannte Märchenfiguren, wie Hänsel und Gretel, Dornröschen, Aschenbrödel und viele mehr.

Die Kinder können an diesem Tag auf dem Schlossareal mit den Märchenfiguren Spiele spielen (links im Bild) und den Zauber vergangener Zeiten erleben.

Infos: am 29. April 2018, 11.00 Uhr, alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Schloss Wörlitz – Einblicke in Lebensart vergangener Zeiten

International bekannt und zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel: der Wörlitzer Park. Die vielfältige Grünanlage in der Nähe der Bauhausstadt Dessau, die neben einem mystisch-barocken Ambiente auch viele weitere Stile zu bieten hat, wurde von 1769 bis 1773 angelegt und zählt zu den größten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild.

Verschlungene Wege, diverse Bauten aus vergangenen Tagen, die sich märchenhaft in die traumhafte Parklandschaft einfügen und reichlich Kanäle, auf denen man einer romantischen Gondelfahrt frönen kann, machen dieses wunderschöne Fleckchen Erde aus. All jenen, die sich an Orten wie diesen in vergangene Zeiten träumen wollen, sei ein Blick hinter die Kulissen des Schlosses im Wörlitzer Parks empfohlen.

Schlossführung am 2. Mai 2018 in Wörlitz

Schloss Wörlitz

Das Schloss im Wörlitzer Park – erhaben und schön

Unter dem Motto: „Schloss Wörlitz -Blick hinter die Kulissen. Wie bequem war ein Schloss im 18. Jahrhundert?“ gibt es am 2. Mai 2018 eine Sonderführung mit Herrn Dr. Pfeifer, dem Referatsleiter in der Abteilung Schlösser und Sammlungen der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.

Historisch Interessierte können solche spannenden Einblicke mit einem Tages- oder Nachmittagsbesuch in dem beliebten Park verbinden. An die Grünanlage schließt sich das Städtchen Wörlitz an und wartet mit verschiedenen gastronomischen Angeboten auf.

Infos: die Führung am 2. Mai 2018 beginnt um 17.00 Uhr, Treffpunkt ist das Schloss Wörlitz, Details finden Interessierte hier

„Markt der feinen Dinge“ auf Schloss Rochlitz

Hoch über der Zwicker Mulde, in Sachsen, thront mystisch das Schloss Rochlitz. Seine Mauern können auf eine 1000jährige Geschichte verweisen und auch im Hier und Jetzt ist das historische Gebäude ein beliebter Anziehungspunkt. Wer schöne Dinge liebt, kann einen Ausflug zum Schloss Rochlitz zum Anlass nehmen, sowohl das altehrwürdige Anwesen in Augenschein zu nehmen, als sich auch von schönen Dingen begeistern zu lassen.

Am Samstag, den 14. April 2018 und am Sonntag, den 15. April 2018 sind Familien herzlich eingeladen, nach Rochlitz zu kommen. Handwerklich, kulturell und kulinarisch wird einiges geboten.

Und: vor allem Kinder wird das bunten Treiben begeistern, die Veranstalter machen in Ihrem Hinweis auf den Markt wie folgt Lust: „Zahlreiche Aussteller aus ganz Deuschland präsentieren feinstes Kunsthandwerk im Schloss Rochlitz. Holzgestalter, Schmuckmacher, Keramiker, Puppenbauer und Seifensieder – um nur eine Auswahl an Verarbeitungstechniken und Produkten zu

Schloss Rochlitz

Auf Schloss Rochlitz gibt es stets lohnenswerte Veranstaltungen

nennen. Verschiedenste Materialien und Designs – wie etwa Kerzen, Damenkleider, Grafiken und Glas – werden den Besucherinnen und Besuchern dargeboten. Sie erwartet ein vielseitiges Angebot: Ob Geschenke, Spielzeug, Kleidung, Gebrauchswaren – für jeden ist etwas dabei! (…)Der Markt wird an verschiedenen Orten durch Live-Musik begleitet. Unsere jungen Gäste können bei verschiedenen Handwerkern selbst tätig werden und erhalten einen Kindergesellenbrief.“

Infos: Sa: 14.04.2018 bis So 15.04.2018 10:00 – 18:00 Uhr | Schloss Rochlitz,

 

 

 

 

Bildnachweise:

pixabay, Flickr – Schloss Berlepsch

Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V., Felicitas Remmert

Schloss Rochlitz / M. Kreskowsky

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