Die berufliche Vereinbarkeit von Familie und Job ist seit vielen Jahren ein Thema. Sowohl gesellschaftlich als auch politisch. Eigentlich müsste es ja „Nicht-Vereinbarkeit“ heißen, aber das klingt dann wohl doch allen Beteiligten zu sperrig….!

Fakt ist, dass seit langer Zeit sowohl bei Politikern als auch – und vor allem – bei Familien um eine  Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerungen wird. Auch wenn sich freilich in den letzten Jahren viel getan hat, ist der Alltag für Leute, die arbeiten gehen und ein Kind oder mehrere Kinder haben zum Großteil noch immer ein organisatorischer Balanceakt zwischen Haushalt, Job, Kinderbetreuung, Einkauf, Freizeit und manchmal auch noch ehrenamtlichen Verpflichtungen.

Deshalb verwundert es nicht, dass Familien nach Alternativen suchen und sie immer häufiger im Mehrgenerationenwohnen finden. Meist dann, wenn die eingangs erwähnte „Nicht-Vereinbarkeit“ auf den Mietwahnsinn in den (größeren) Städten trifft.

Nicht wenige Familien haben das alles hinter sich gelassen und zusammen mit den Eltern oder Schwiegereltern eine Immobilie bezogen, die alle – alt und jung – unter einem Dach beherbergt.

Wie das in der Praxis funktionieren kann und ob es sich lohnt, das Abenteuer „Mehrgenerationenhaus“ anzugehen, hat eine Frau, die genau dieses Wohnmodell lebt, in einem ausführlichen Artikel geschildert.

Sie finden ihn hier.

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Eine kurios-irritierende Meldung kommt aktuell aus Schweden – hier hatte sich eine Mutter die Namen ihrer Kinder eintätowieren lassen, aber wohl nicht mit dem Dilettantismus des Tätowierers gerechnet.

Denn der gestaltete die Tätowierung alles andere als gewünscht, machte aus dem Kindernamen „Kevin“ ein „Kelvin“. Sicherlich unbeabsichtigt, aber dennoch folgenreich.

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt hierzu:

Sich den Namen der eigenen Kinder unter die Haut stechen zu lassen, ist quasi Alltag – aber was ist, wenn sich der Tätowierer verschreibt? In der schwedischen Kleinstadt Kyrkhult soll genau das passiert sein, berichtet die schwedische Zeitung „Blekinge Läns Tidning”.

Johanna Sandström wollte die Namen ihrer Kinder Nova und Kevin tätowiert haben, sie bekam aber „Nova & Kelvin“, wie ein Foto zeigt. Statt das Tattoo jedoch entfernen zu lassen, machten die Sandströms etwas Unglaubliches: Sie ließen den Namen ihres Sohnes in Kelvin ändern.

Der Junge sei zu dem Zeitpunkt keine zwei Jahre alt gewesen. Ihn habe das nicht gestört, so die Mutter gegenüber der Zeitung. Zudem habe sie den Namen Kelvin vorher nie gehört, er sei einzigartig. „Wir finden Kelvin inzwischen besser als Kevin“, sagt sie. (mz)“

Nun ja – es ist ein absolut ungewöhnlicher Schritt, ja! Aber: wenn man es recht bedenkt, klingt „Kelvin“ eigentlich auch gar nicht so schlecht und seltener als die Version ohne „L“ ist der Name ohnehin.

Hinzu kommt der an sich glückliche Umstand, dass das Kind noch so klein ist, mit acht oder neun Jahren wäre das schon was ganz anderes gewesen. So oder so – der Fall dürfte einmalig sein und einmal mehr beweisen, dass man sich die Sache mit einer Tätowierung ganz genau überlegen sollte. Heute sind Tattoos in, klar. Aber was ist im Alter – sieht eine Tätowierung auf etwas knittriger Haut wirklich noch gut aus (mehr dazu hier)? Ganz abgesehen davon, dass der Tätowierer sich verschreiben könnte….!

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Ein Gastbeitrag von Jana. Viele Frauen, die die Erziehung des Nachwuchses ganz allein stemmen müssen, kennen das: im Alltag ist das Geld meist knapp, zu viele Kosten des täglichen Lebens schmälern das Familienbudget. Wer alleinerziehend ist – so wie ich – , für den bedeutet oft schon eine kaputte Waschmaschine oder der defekte Spüler eine Katastrophe.

Auch viele Extras für die Kinder fallen aufgrund der Kosten, die vorrangig bedient werden müssen (Miete, Lebensmittel, Strom, usw.) meistens weg.

Insofern bringt es der Status „alleinerziehend“ (die meisten Alleinerziehenden sind Frauen) mit sich, dass sich ein Großteil der Produkte, die gekauft werden müssen, aus dem Gebrauchtwaren-Markt speist. Für die meisten ist es selbstverständlich, in Sachen Kinderkleidung auf bereits getragene Produkte zurückzugreifen, unzählige Secondhandshops leben mittlerweile davon. Auch ich selbst kaufe die Kleidung für meine zwei Kinder –  beide im Vorschulalter – von Anfang an gebraucht.

Extras stehen im Alltag Alleinerziehender hintenan

Da, wer alleinerziehend ist, seinen Fokus im Alltag eher auf die Dinge lenkt, die wirklich benötigt werden, stehen Extras eher ganz hinten auf der Agenda. Aber auch diese sind – man mag es manchmal kaum für möglich halten – auch für jemanden, der alleinerziehend und stets knapp bei Kasse ist, gut zu bekommen. Zum Mini-Preis oder sogar kostenlos. Der Schlüssel hierfür sind Kleinanzeigen-Portale im Internet. Man fasst es manchmal gar nicht, was manche Leute hier zum absoluten Spottpreis anbieten oder gar verschenken!

Vom Trampolin über das Spielhaus bis hin zum Pool: hier ist nahezu alles superpreiswert oder sogar kostenlos zu haben. Das zumindest ist meine Erfahrung – ich bin mittlerweile zu einer richtigen Schnäppchenjägern mutiert, der Status „alleinerziehend“ bringt es mit sich.

Allerdings: wer in diesen digitalen Gefilden auf Schnäppchenjagd gehen will, sollte Zeit mitbringen. Denn die braucht, wer gute, gebrauchte Produkte kostenfrei oder zum schmalen Preis erwerben möchte.

Dass man natürlich nicht ganztägig am Web hängen und nach Schnäppchen suchen kann, ist natürlich ebenso klar.

Internet für Alleinerziehende tolle Fundgrube für Schnäppchen

Deshalb hier meine erprobten Tipps zu einer Vorgehensweise, die einem schon bald heiß begehrte Produkte bescheren kann:

  • Abends etwas Zeit in die Suche nach dem gewünschten Produkt auf den Kleinanzeigen-Portalen investieren. Ab 19.00 Uhr – zu einer Zeit, zu der viele andere Leute auch daheim sind haben – werden erfahrungsgemäß viele gebrauchte Produkte online gestellt, kostenfrei oder zum Mini-Preis. Wer hier schnell ist, hat durchaus die Gelegenheit, das Superschnäppchen zu machen.
  • Überregional suchen: Sie haben im Familien- oder Freundeskreis jemanden, der einen Fahrzeug-Anhänger oder sogar einen kleinen Transporter hat? Klären Sie vorher ab, ob der- oder diejenige bereit wäre, für ein tolles Schnäppchen ein paar Kilometer zu fahren. Denn wenn Sie auch über Ihre Region hinaus suchen, erhöhen sich die Chancen sehr, ein begehrtes Stück für den Nachwuchs (Puppenhaus, Spielhaus, Markenfahrrad usw.) geschenkt oder sehr billig zu bekommen. Natürlich muss vorher geklärt sein, was derjenige, der Ihnen den Transport stemmt, haben möchte. Geht es hier fair zu und Sie müssen maximal die Spritkosten bezahlen, ist das Ganze äußerst lohnenswert, vor allem, wenn es sich um hochwertige (Marken)Artikel handelt.
  • Steht eine besondere Anschaffung für Ihr Kind an, die eigentlich so gar nicht in Ihr Alleinerziehend-Budget passt, sollten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf die Rubrik „Zu verschenken“ lenken. Auch hier werden erfahrungsgemäß  am frühen Abend  viele Angebote online gestellt, Schnelligkeit ist das A und O. Sind Sie auf der Suche nach einem bestimmten Artikel, macht es Sinn, sowohl in der Verkaufsrubrik als auch in der „Zu-verschenken“-Rubrik einen Suchauftrag zu erstellen. Dies ist binnen weniger Sekunden erledigt. Ein, zwei Klicks genügen und Sie werden ab diesem Zeitpunkt über alle Angebote informiert, die – passend zu Ihrer Suche – reinkommen.

Ich habe auf diese Weise – gemeinsam mit weiteren Familien hier in unserem Wohnkomplex, der aus zwei Mehrfamilienhäusern besteht und in dem einige alleinerziehend sind – sogar schon einen riesigen, gebrauchten Swimmingpool gekauft – für läppische 180,00 €. Er steht heute bei uns im Hof des Mehrfamilienhauses, die Kosten dafür (Strom, Wasser) teilen sich mehrere Ein- und Zwei-Eltern-Familien, darunter zwei Frauen und ein Mann, die alleinerziehend sind.

Natürlich haben wir das Ganze im Vorfeld mit dem Vermieter abgeklärt – er hatte keine Einwände. Derzeit sind wir, mit weiteren Familien, alleinerziehend und nicht alleinerziehend, auf der Suche nach einem Klettergerüst. Natürlich fahnden wir via Kleinanzeigenportal danach und es sieht ganz gut aus, dass wir fündig werden. Mehrfach in der Woche werden derlei Spielgeräte angeboten, sowohl in der „Zu-verschenken“- als auch in der „Zu-verkaufen“-Rubrik. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Kindern ein Klettergerüst neben den Swimminpool stellen können.

Klar – die hier geschilderte Situation mag eine Ausnahmesituation sein, nicht jeder wohnt mit anderen Müttern oder Vätern, die auch alleinerziehend sind, in trauter Nachbarschaft. Aber – wie oben schon erwähnt – lohnt sich die Stöberei auf dem digitalen Kleinanzeigenmarkt, für jemanden, der alleinerziehend ist, auch in Sachen Fahrrad, Kasperletheater, Hochbett & Co.

Auch Unternehmungen am Wochenende gibt`s oft zum Mini-Preis

Ein weiteres Thema im Leben von Leuten, die alleinerziehend sind: Unternehmungen. Fast jedes Wochenende stellt sich die Frage, was man mit den Kindern wohl unternehmen könnte?

Auch hier gibt es diverse Möglichkeiten, preiswert „in die Komödie“ zu kommen, Stichwort: Veranstaltungen und Feste. Natürlich werde ich jetzt keine Veranstaltungen aufzählen, die pro Person 12,00 € Eintritt kosten, nein: die Rede ist von Festen, die ohne Eintritt zu besuchen sind.

In diesem Zusammenhang macht es sich gut, in kostenfreie, regionale Veranstaltungsmagazine oder ins Internet zu schauen. Es gibt nahezu in jeder Region an fast jedem Wochenende Veranstaltungen für die ganze Familie, die ohne Eintritt auskommen. Oftmals werden auf solchen Festivitäten auch kostenfreie Attraktionen geboten – von der Hüpfburg bis hin zum Kinderschminken. Klar, die obligatorische Bratwurst gibt es meist auch auf solchen Festen nicht umsonst, aber die Preise sind meist human und kein Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen, wo man für einen Imbiss pro Person schon mal 8,00 bis 10,00 € hinlegen muss.

Veranstaltet werden diese Feste meist von Vereinen, Verbänden oder auch Genossenschaften. Diesbezüglich lohnt auch ein Blick in die örtliche Tageszeitung, die meist bereits am Freitag viele Wochenend-Termine für Familienfeste veröffentlicht.

Alleinerziehend und Urlaubsplanung: finanzieller Zuschuss möglich

Last but not least das Thema Urlaub. Meist ist das ja eine Sache, die jemandem, die oder der alleinerziehend ist, besondere Magenschmerzen bereitet, Stichwort: teuer.

Wenn man nicht unbedingt das Ziel hat, unter Palmen zu urlauben, gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit, einen Zuschuss für einen Urlaub zu erhalten. Dieser richtet sich an Personen, die alleinerziehend oder als Zwei-Eltern-Familie in einer finanziell schwierigen Lage sind.

Welche Voraussetzungen nötig sind, um diesen Zuschuss zu erhalten, kann man bei Wohlfahrtsverbänden, Jugendämtern oder Familienverbänden erfragen, so zum Beispiel beim Familienverband SHIA e. V.

Ich selbst, die ich nun schon lange alleinerziehend bin, nutze diesen Zuschuss alljährlich. Er gilt zwar nur für einen Urlaub in Deutschland, aber das stört mich und meine Kinder nicht.

Wir haben hierdurch schon wunderbare Ferientage erleben dürfen, ganz nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“.

In diesem Sinne: vielleicht probieren Sie ja den einen oder anderen Tipp von mir mal aus?! Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall jetzt schon einmal viel Spaß bei der Schnäppchenjagd. Sie wissen ja: die strahlenden Kinderaugen sind das allemal wert!

Mehr zum Thema auch hier.

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Mama mit Kind

Familie und Job vereinbaren – ein großes Thema auf allen Kanälen. Vor allem auf Mama-Blogs widmet man sich fast täglich dem Alltag von Müttern, der viel zu häufig mit beruflichen Belangen so gar nicht vereinbar ist. Aus vielen dieser Beiträge klingt oft ein schlechtes Gewissen heraus, viele Mamas gestehen, dass sie die Vereinbarkeit nicht stemmen oder – das ist zuallermeist der Fall – gar nicht realisieren können. Meist kommt irgendwas zu kurz: die Arbeit, der Haushalt, das Familienleben. Oft ist das auch unabhängig davon, ob man eine Partnerschaft hat oder nicht. Natürlich ist es für Alleinerziehende ungleich schwerer, den Alltag gewuppt zu bekommen, als für Menschen, die einen Partner haben. Wenn aber beide Partner (voll) arbeiten gehen und parallel (kleine) Kinder haben, ist die Vereinbarung auch hier kaum gegeben.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist große Herausforderung

Die Gründe dafür sind vielschichtig und liegen vor allem in der Politik und nicht selten auch an den Herausforderungen des beruflichen Alltags. Natürlich sind viele Unternehmen bemüht, ihren Angestellten Vereinbarkeit von Familie und Beruf angedeihen zu lassen, aber nicht immer ist das (gut) möglich.

Wahrscheinlich wird es auch noch einige Zeit dauern, bis von einer wirklich guten Vereinbarkeit hierzulande gesprochen werden kann. Bis dahin aber müssen Eltern oder alleinerziehende Mamas oder Papas ihr Leben mit Kind(ern) gestalten. Und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich kein Elternteil von äußeren Faktoren stressen lässt. Sei es, weil medial viel zu oft regelrechte „Super-Mütter“ vorgestellt oder Mamas, die schon Wochen nach der Geburt ihr Leben mit links regeln in den Himmel gehoben werden.

Wer sich daran orientiert, stresst sich, setzt sich unter Druck und macht sich selbst das Leben schwer. Denn: solche Wesen sind doch nun wirklich die absolute Ausnahme oder aber prominent. Oder adelig. Oder Lottogewinnerinnen. Was auch immer, auf jeden Fall sind sie: selten.

Der normale Alltag mit Kindern wird, wenn die Eltern berufstätig sind, immer seinen Tribut fordern.

Und da ist – ehrlich gesagt – die nicht gebügelte Wäsche oder der Stapel Geschirr in der Spüle wohl das geringste Problem. Auch die Tatsache, dass es an ein, zwei Abenden der Woche mal Pizza oder Frikassee aus der Fertigpackung gibt, ist kein Weltuntergang.

Bloß kein schlechtes Gewissen!

Sondern ganz normal, wenn man hierzulande als berufstätige Mama (und/oder Papa) den Familienalltag stemmen muss. Hier sollte man sich am besten an gar keinem orientieren, denn die anderen haben die selben Probleme. Ausgenommen Promis und VIP´S – siehe oben. Am besten wäre es, diese „Schlechte-Gewissen“-Thematik würde aus den Themenbereichen der Mama- und Familienblogs verschwinden! Denn diese trägt – wenn auch sicher nicht gewollt – dazu bei, dass das schlechte Gewissen weiterhin sein Existenzrecht bei Müttern und Vätern, die eben keine hundertprozentige Vereinbarkeit für sich verbuchen können, fordert.

Das braucht kein Mensch!

Aber ein Familienleben, das diesen Namen auch verdient hat und für das – trotz Job und Alltag – immer noch genügend Zeit ist, das brauchen Leute mit Kindern. Dafür müssen die Verantwortlichen sich stark machen! Weil das aber offenbar immer noch ziemlich viel Anschub benötigt, gibt es Landesfamilienverbände, die bei diesem Thema auch politisch Druck machen.

So zum Beispiel der SHIA e. V. Landesfamilienverband Sachsen, der in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon vieles auf die Beine gestellt hat und dies auch zukünftig zu tun gedenkt, siehe hier.

Insofern heißt die Devise für alle Eltern, die den Alltag zwischen Kind(ern), Job und den täglichen Pflichten bewältigen: nicht stressen lassen! Und unter Druck setzen lassen schon gar nicht!

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Ernährung

Endlich warme Temperaturen – wie herrlich! Im Garten liegen oder Sonne tanken im Park, leichte Bekleidung, traumhaft helle Abende und diese gewisse Leichtigkeit, die der Winter einfach nicht bietet. Allerdings muss sich der Mensch sommers wie winters ernähren und hier liegt der Hase in Sachen Ernährung oft im Pfeffer! Zumindest im Sommer.

Ernährung: allzu schwer im Sommer bitte nicht!

Hat man in der dunklen Jahreszeit herrlich reichhaltige Aufläufe gekocht, leckere, schwere Pastagerichte genossen und auch den einen oder anderen schweren Rotwein zur üppigen Mahlzeit getrunken, hat man, sobald das Quecksilber klettert, meist gar keinen Appetit auf allzu schwere Kost.

Zudem zieht es wohl die wenigsten an den heißen Herd, wenn sich das Thermometer gen 30-Grad-Marke bewegt!

Da aber auch in den warmen Monaten eine gesunde Kost in Sachen Hauptmahlzeit wichtig ist und ja vor allem Familien mit Kindern nicht nur auf abendliches Brote schmieren umsteigen können (und auch von dem herrlichen Sommer-Obst niemand auf Dauer wirklich richtig satt wird!), sollte man seinen Speiseplan im Sommer im Voraus planen.

Herzhafte Gerichte locken in warmen Monaten keinen…

Denn leichte und gesunde Kost an nahezu jedem Tag der Woche zuzubereiten, ist gar nicht mal so einfach. Zumal vor dem Hintergrund, dass man ja nicht täglich Salat essen kann und will – immerhin DER Sommerklassiker schlechthin!

In der kalten Jahreszeit ist der Einkauf selbst ohne Planung und Einkaufszettel relativ einfach. Hier ein reichhaltiger Gemüse-Kartoffel-Auflauf, dort ein leckerer Sauerbraten.

Aber – wie gesagt -: diese Gerichte rutschen bei warmem Wetter automatisch auf die hintersten Plätze.

Und die Zutaten für leicht-gesunde Sommergerichte sind längst nicht so im Vorbeigehen eingekauft, wie das halt von Oktober bis März für die jeweilige Familienmahlzeit der Fall ist.

Wie aber kommt man essenstechnisch trotzdem klar – und vor allen Dingen auch in Sachen gesunder Ernährung? Das Zauberwort heißt: Planung.

Planung ist das A und O

Planen, planen und nochmals planen!

Das muss nicht lange Wochen im Voraus sein, aber für die Hälfte der Woche – wenn nicht gar gleich für die gesamten sieben Tage – sollte man seine sommerlichen Speisen schon planen.

Am einfachsten geht das freilich mit Hilfe des Internets. Unter dem Stichwort „leichte Sommergerichte“ eröffnet sich in den Suchmaschinen eine schier unendliche Auswahl.

Beim Klicken auf die leckeren Rezepte aber wird rasch klar, dass eine Vorausplanung dieser Mahlzeiten tatsächlich sehr sinnvoll wäre. Denn für das eine oder andere gesunde Gericht bedarf es Zutaten, die man oft nicht per se im Haus hat. Im Gegensatz zu Schnitzel & Co, denn: wer hat schon keine Semmelbrösel daheim?

Gesunde Sommermahlzeiten beinhalten schon häufiger mal die eine  oder andere exotische Zutat, was wahrscheinlich daran liegt, dass sommerliche Gerichte sich von der Zusammensetzung eher an Speisen in warmen – und nicht selten fernen – Ländern orientieren.

Die Woche ernährungstechnisch planen

Wer also eine Familie zu bekochen oder auch für sich allein ein Faible für bewusste Ernährung hat, sollte sich in der warmen Jahreszeit am Wochenende oder Wochenanfang hinsetzen und aus den Rezeptvorschlägen – ganz gleich, ob via Internet oder dem Kochbuch im Küchenregal – eine Auswahl für die nächsten Tage treffen.

Mit diesen Zutaten auf der Einkaufsliste kommt man dann nämlich beim Einkaufen nicht in die Situation, aus der Gewohnheit heraus und weil man sich an dem Tag noch keine Gedanken über die Hauptmahlzeit gemacht hat, danach zu greifen, was schnell zuzubereiten geht.

Denn bekanntlich ist das dann meist eben nicht das Gesündeste – Bratkartoffeln, Fleisch oder gar Fertignahrung lassen grüßen! Nicht, dass das nicht auch mal auf dem Speisezettel stehen kann, klar! Aber: wirklich gesunde Mahlzeiten sollten im Sommer tatsächlich im Vorab geplant werden.

Satt, aber nicht vollgefuttert – so soll gute Ernährung sein!

Auszahlen tut sich`s dann mit der Zufriedenheit, sich nach dem Essen nicht total vollgefuttert, aber trotzdem satt zu fühlen und zudem noch sehr gesund gegessen zu haben.

Das ist ja bekanntlich gerade im Sommer nicht das Schlechteste – und zeigt sich nicht zuletzt in Form des eigenen Wohlfühlgewichts!

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Wer Kinder hat, kennt das Dilemma: alle paar Monate braucht man neue Kleidung für den Nachwuchs – von der Strumpfhose bis zum Schuh. Eine teure Angelegenheit – wenn man die Sachen neu kauft!

Dabei ist hier der Kauf aus zweiter Hand die bessere Alternative. Und: das Ganze hat auch nichts mit der Brieftasche zu tun. Soll heißen: gebrauchte Kinderbekleidung zu kaufen, ist keine Sache des finanziellen Status.

Längst kauft auch die finanziell gutsituierte Mama die Kleidung für den Nachwuchs oft gebraucht.

Und das hat gute Gründe. Zunächst tatsächlich monetäre. Denn auch die gutsituierteste Familie mag es kaum einsehen, alle paar Monate für teuer Geld neue Kindersachen zu erwerben, die Wochen später schon wieder fast verwachsen sind.

Ein weiterer Grund: bei gebrauchter Kinderkleidung dürften die giftigen Chemikalien, die heutzutage wohl in sehr vielen Kleidungsstücken vorhanden sind, schon rausgewaschen bzw. nur noch geringfügig vorhanden sein.

Natürlich wäscht man neue Sachen nach dem Erwerb auch, aber das dumpfe Gefühl, dass wohl nicht alle Stoffe, die in der Kleidung enthalten sind, hundertprozentig frei von schädlichen Materialien und zudem da noch drin sind – das bleibt.

Und leider ist es ja auch so, dass selbst Markenkleidung im großen Stil in Billiglohnländern hergestellt wird, die vermuten lassen, dass schlechte Arbeitsbedingungen und Schadstoffe eine Rolle spielen. Das heißt: selbst wer neue, sehr hochwertige Kleidung kauf, ist nicht davor gefeit, Kleidung zu erwerben, die vielleicht ja Schadstoffe in sich birgt.

Natürlich bleibt dahingehend auch in Sachen Second-Hand ein Restrisiko. Es dürfte aber sehr gering sein.

Außerdem – ein weiterer Grund für gute gebrauchte Kinderkleidung – hilft die Vermarktung über die zweite oder dritte Hand dabei, den Konsum-Irrsinn einzudämmen. Nur noch neu, neu, neu – und das womöglich vier- bis sechsmal im Jahr – das ist einfach nur ein Wahnsinn!

Und dass sich viele Eltern genau diesem verschließen, beweisen die kontinuierlich stattfindenden Kleiderbörsen für Babys und Kinder. Diese gibt es mittlerweile überall. In Städten und auch im kleineren Umfang in ländlichen Regionen. Auch online gibt es dafür spezielle Portale.

Ein sehr positiver Trend, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird.

Denn immer mehr Mamas und Papas setzen auf Nachhaltigkeit. Und selbst wenn nicht: sparen und auf das Geld achten muss wohl mittlerweile der Großteil der Ein- und Zwei-Eltern-Familien.

So oder so…!

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Zwei Osterhasen

Was mit dem Weihnachtspostamt schon eine schöne Tradition ist, setzt sich mit dem Osterhasen-Postamt fort. Betrieben von der Deutschen Post, beantwortet der plüschige Geselle ab sofort Briefe von Kindern aus aller Welt.

Osterhasen-Postamt erwartet Wunschzettel aus aller Welt

Die Thüringer Allgemeine schreibt dazu Anfang März:

„Das Osterhasen-Postamt erwartet jetzt wieder Wunschzettel aus aller Welt. Anfang der Woche öffnet das Büro von „Hanni Hase“ in Ostereistedt. Im vergangenen Jahr gingen dort rund 31.000 Briefe ein. Kinder aus Deutschland, aber auch vielen europäischen Ländern, Australien, Kanada, China und Neuseeland schrieben an den Osterhasen.

Das Büro von Hanni Hase gibt es mittlerweile seit 36 Jahren in dem Dörfchen Ostereistedt bei Rotenburg. Ein zehnköpfiges Team, ehemalige Postler und deren Helfer, beantworten im Auftrag der Deutschen Post die bis zum 24. März eingetroffenen Briefe. Diese enthalten oft selbst gemalte Bilder und Basteleien – weil viele der kleinen Absender noch nicht richtig schreiben können.“

Also ran an den Stift mit dem Nachwuchs! Denn: wie immer sind Feierlichkeiten wie Weihnachten und Ostern auf einmal da, ehe man es sich versieht!

Post vom Osterhasen überrascht!

Und es wäre doch schön, wenn neben einer Kleinigkeit und ein paar Süßigkeiten auch Post vom Osterhasen im Körbchen liegt! Die Adresse zu Hanni Hase finden Sie hier.

Tanja Kilga

Ein Gastbeitrag von Tanja Kilga (im Bild) in Sachen „Schöne Geschenke zur Geburt“.

Was schenken, wenn im Freundes- oder Bekanntenkreis der Nachwuchs auf der Welt ist? Das ist oftmals  gar nicht so einfach. Für Freunde nicht, für die Verwandtschaft nicht und auch nicht für die Paten. Das abzuändern war mir ein Bedürfnis und so kam ich zunächst auf die Idee, für kleine Erdenbürger ganz besondere Schnullerketten herzustellen.

Wer bin ich?

Im eigenen Umfeld waren Geschenke zur Geburt stets ein Thema

Mein Name ist Tanja Kilga, ich bin verheiratet, stolze Mutter einer 7-monatigen Tochter und komme aus Wolfurt in Vorarlberg.

Mein Engagement, mich selbstständig zu machen, waren die vielen Geburten in meinem Umfeld und der Wunsch, dafür ein ganz persönliches Geschenk zu überreichen. Sie kennen ja ganz bestimmt auch das Gefühl, dass jeder auf seine/ihre eigene Art einzigartig ist – oder? Wie schwer ist es dann, ein passendes Geschenk für diese Personen zu finden?

Gerade dann, wenn es ein kleines Lebewesen ist, das gerade das Licht der Welt erblickte. Und wir von „null“ beginnen müssen, dieses Baby erst kennen zu lernen. Denn seine/ihre Charakterzüge und Eigenschaften werden erst noch entwickelt.

Was zur Geburt schenken? Diese Frage beschäftigt viele!

Was aber nun zur Geburt eines solchen kleinen Menschenkindes schenken? Hierfür habe ich für Sie einige Vorschläge zusammengestellt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Taufkette? Die Taufkette ist für mich ein sehr schönes Geschenk fürs Baby und das für immer. Daran anknüpfend möchte ich Ihnen meine persönlichen, mit Liebe selbst gebastelten, Geschenke vorstellen – allen voran die schon eingangs erwähnte

Schnullerkette:

an die Schnullerkette (im Bild) kann später noch ein Beißring befestigt werden, wenn das Kleine die ersten Zähnchen plagen.

Wagenkette und Hängemobile

Die Wagenkette bzw. das Hängemobile für den Kinderwagen sollen den kleinen Insassen zum  Greifen und Spielen anspornen oder einfach nur zum Anschauen erfreuen.

Schlüsselanhänger

Mit dem persönlichen Schlüsselanhänger haben auch die „Großen“ ein Stückchen „Kleines“ bei sich.

Greiflinge

Der Greifling passt in jede Tasche und ist ein super Mit-Nehm-Spielzeug für die Kleinen.

Stillkette

Ihr Baby krallt sich gerne fest beim Trinken? Die Stillkette soll Ihre Haut davor retten. Sie hat einen Silikonring zum Greifen und Beißen und ist in der Länge variabel zu verstellen.

Spardose mit Namen

Auch mit kleinen Kupferstücken kann sich Ihr Baby später einen Herzenswunsch erfüllen. Unsere  Holzspardosen haben einen Einwurfschlitz und unten einen Steckgummi. Mit Wunschname wird das Ganze personalisiert.

Milchzähnchen-Dose

Von Milchzähnchen-Dose bis Windeltorte – Ideen gibt es viele

Leider ist es für jeden das Gleiche: die ersten Zähnchen kommen und die ersten Zähnchen gehen. Diese besonderen kleinen Stücke können Sie hier in einer personalisierten Michzähnebox aufbewahren.

Windeltorten

Derzeit sind meine Windelgeschenke in Tortenform (im Bild) 2- oder 3-stöckig erhältlich. Diese sind auf Kundenwunsch individuell bestückbar. Das Besondere daran sind –  wie ich finde – die kleinen (15x15cm) zertifizierten Vorarlberger Dinkelkissen oder die herrlich duftenden Zirbenkissen.

Schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um mich und mein Unternehmen etwas kennen zu lernen. Stets arbeite ich daran, mein Sortiment zu erweitern – Ideen dafür sind viele vorhanden und deren Umsetzung auch schon im Gange! Aktuell sind beispielsweise Rucksackbeutel geplant, die im Set für Mama und Kind erhältlich sein werden. Auch Kisterlis, Bettschlangen, Baby-Krabbel-Decken usw. werden in Kürze ins Sortiment aufgenommen.

Noch etwas zu meinen Produkten, damit Sie sich einen adäquaten Überblick verschaffen können:

bei meinen Materialien erfolgt die Auswahl nach DIN EN 71-3 (Norm für Migration bestimmter Elemente aus Spielzeug bzw. Spielzeugmaterial)

Geschenke zur Geburt in Ruhe auswählen

Alle Bestandteile sind: * farbecht, * schadstofffrei, * nickel und rostfrei, * speichel und schweißfest und natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen hergestellt.

Mehr zu meinen Produkten unter dem Label „unique-einzigartig“ finden Sie Facebook. Folgen Sie mir einfach hier und schauenSie  sich die oben genannten Geschenk-Ideen ganz in Ruhe auf Facebook an und verpassen Sie keine Neuigkeiten!

Telefonisch erreichbar bin ich unter 0043-650-7114462!

Herzlichst,

Tanja Kilga

Bildnachweise: unique-einzigartig, Tanja Kilga

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Junge liest BUch

Ein Gastbeitrag von Anke zum Thema „Bücher im Kindergarten kaufen“

„Mama, Mama, schau – das will ich haben. Und das. Und das. Und das auch noch….!“

Als ich an diesem Tag den Kindergarten betrete, um meine Tochter abzuholen, zieht sie mich gleich hin zu einem reich bestückten Büchertisch. Kinderbücher aller Art – vom Märchenbuch bis hin zum Kochbuch – türmen sich auf dem Tisch, direkt im Eingangs- und Umkleidebereich des Kindergartens.

Die Bücher sind ein Angebot eines Bücherverlages, der kommerziell agiert. Das wird mir schnell klar, als ich den Büchertisch näher in Augenschein nehme. Noch immer tänzelt mein Kind um mich herum und macht mich auf diverse Bücher aufmerksam, die sie – jetzt am liebsten sofort – haben möchte.

Bücher kann man doch selbst für das Kind kaufen!

Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich daneben. Wenn ich Bücher für mein Kind kaufen möchte, dann gehe ich in einen Buchladen, ganz klar! Warum um Himmels willen, werde ich in einer Kindertagesstätte mit Kaufangeboten á la Kassenzone im Supermarkt traktiert? Es reicht doch nun wirklich schon, wenn Kinder beim Einkaufen im Supermarkt für allerlei Kinkerlitzchen und Süßigkeiten gewonnen werden sollen!

Muss ich das „Bitte-Bitte“-Gequengel tatsächlich nun auch noch im Kindergarten ertragen? Ich nehme mir vor, den Chef des Trägers der Kindergarten-Einrichtung anzurufen.
Am nächsten Tag schon habe ich ihn persönlich am Apparat. Seine Antwort auf meine Frage, warum so ein Angebot im Kindergarten sein muss, ist fadenscheinig.

Man habe, so der Tenor, die Sitte, dass dann und wann ein Vertreter für Kinderbücher seine Produkte im Kindergarten auslegt, bei Übernahme der Trägerschaft für diesen Kindergarten mit übernommen. Und bislang hätte sich da auch keine Mama oder kein Papa darüber beschwert.

Aha. Na dann….war ich wohl die Erste, die den Mund aufmachte. Das passiert mir übrigens oft. Ich sage schnell meine Meinung zu Dingen, die mir nicht passen – darin scheine ich mich von den allermeisten Mitmenschen wohl zu unterscheiden. Das Telefonat brachte nicht viel, einzig das Versprechen des Leiters mein Anliegen einmal mit der Leiterin des Kindergartens zu besprechen.

Diese begegnete mir ein paar Tage später zufällig und sprach mich auf das Thema an. Ich erläuterte ihr mein Unverständnis, allerdings brachte sie ein Argument, dass ich – das muss ich zugeben – bis dato überhaupt nicht bedacht hatte.

Bücher im Kindergarten als Offerte für Eltern, die kaum Bücher kaufen

Sie erzählte mir nämlich, dass es durchaus einige Kinder in dem Kindergarten gibt, die im Elternhaus mit Büchern überhaupt nicht in Berührung kommen. Und vordergründig für diese Kinder sei das Angebot gedacht, denn so manche Mama oder Papa mit diesem „Nicht-Bücher“-Hintergrund kauft dann nämlich doch dann und wann ein Buch. Diese besagten Kinder kommen so also doch noch in den Genuss von Kinderbüchern.

Oha! Ein wichtiges Argument – in der Tat! Das hatte ich so nicht bedacht, ganz ehrlich!

Je länger ich über die Worte der Kindergartenleiterin nachdachte, desto einleuchtender erschien mir ihre Begründung.

Natürlich war es für mich als Bücherwurm so was von gar nicht nachvollziehbar, dass es Familien gibt, in denen Bücher keine Rolle spielen. Ich selbst war von jeher ein Bücherwurm und habe diese Leidenschaft auch auf meinen Nachwuchs übertragen.

In unserem Zuhause gibt es sowohl im Kinderzimmer- als auch im Wohnzimmerbereich -zig Bücherregale, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Kind vorlese und nicht auch selbst in einem Buch schmökere.

Und: selbst in digitalen Zeiten würde ich immer und zu jeder Zeit eine Lanze für ein Buch brechen, das ist klar.

Vor diesem Hintergrund sehe ich die Buchauslage im Kindergarten in einem etwas anderem Licht. Zwar ist es immer noch nervig ohne Ende, wenn der Nachwuchs ob des Büchertisches bettelt und quengelt, aber wenn dieses Angebot letzten Endes dazu führt, dass auch nur ein Kind mehr an Bücher heran geführt wird, dann ertrage ich es gern!

Bildnachweis: Fotolia,

Datei: #44915169 | Urheber: lagom

Hobby für das Kind

Kaum ist der Nachwuchs den Windeln entwachsen, steht sie schon im Raum, die Frage: „Welches Hobby passt eigentlich zu meinem Kind?“ Und da diese Frage natürlich eher das Kind als die Mama oder den Papa betrifft, sollte man sich unbedingt an den Interessen des Kindes orientieren.

Natürlich wird ein Kind im Kindergartenalter diese noch nicht hundertprozentig von sich aus kommunizieren (können), aber schon in dieser Zeit bekommen Eltern es ja mit, in welche Richtung sich das eigene Kind entwickelt. Ist es musikalisch, singt oder tanzt es gern? Ist es sportlich? Oder eher den stilleren Aktivitäten zugetan, wie Malen oder Basteln?

Ein Hobby für`s Kind: die Auswahl ist groß!

Je nachdem, wie der Nachwuchs diesbezüglich „drauf ist“, kann man als Mama oder Papa agieren. Dem kommt dann entgegen, dass es hierzulande für Kinder zahlreiche Angebote in Sachen aktiver Freizeitgestaltung gibt. Diese sind zwar zum größten Teil kostenpflichtig, aber natürlich variieren die Preise sehr stark.

Vom Sportverein mit einem sehr günstigen Jahresbeitrag bis hin zur privaten Musikschule, die schon im Monat ein bisschen was kosten kann, ist so gut wie alles dabei. Eher keine Rolle spielt, ob man in der Stadt oder ländlich wohnt. Sowohl in der City als auch auf dem Land bzw. in der Nähe von ländlichen Wohnorten gibt es eigentlich immer entsprechende Angebote.

Und: fahren, um sie wahrzunehmen, muss man fast immer, ganz gleich, wo man nun wohnt.

Allerdings gilt es, beim Schnuppern und Auswählen diverser Hobbymöglichkeiten für das eigene Kind, ein paar Überlegungen anzustellen.

Kinderhobby muss auch zum Familienalltag passen

So sollte man sich als Erziehungsberechtigter fragen, ob man in der Lage ist, das Kind bei einem Hobby zu begleiten – sogar im doppelten Wortsinn – dass sich auch und vor allem am Wochenende abspielt.

Hier seien beispielsweise Karneval-, Theater und Sportvereine genannt. Trainings und Proben für Spiele oder Auftritte finden in dieser Kategorie häufig auch am Wochenende statt, ebenso die eigentlichen Sportspiele und Auftritte selbst.

Auch Chöre sind für Auftritte häufig am Wochenende unterwegs. Wohingegen für ein Hobby, das sich beispielsweise mit kreativem Schreiben beschäftigt, eher weniger die Wochenenden in Frage kommen. Auch Anfängerkurse in Sachen Reiten für Kinder finden meist in der Woche statt am Wochenende statt. Mit solchen Dingen sollte man sich unbedingt im Vorfeld auseinandersetzen. Denn: es wird sonst schwierig für Menschen, die sich das Wochenende eher nicht mit Terminen verplanen wollen. Insofern: vorher einfach gedanklich sondieren, was man selbst – als Eltern, als Mama oder Papa – für Vorstellungen hat.

Ist das geklärt, sollte die Auswahl des (zukünftigen) Hobbies angegangen werden. Hier zählt eigentlich ausschließlich die Devise: „probieren, probieren, probieren!“.

Entsprechend den schon geäußerten oder aufgefallenen Interessen des Kindes, sollte man sich ruhig eine Zeitlang durch passende Angebote „arbeiten“.

Von Kletterhalle bis Chor: die Auswahl ist groß

Da hat man unter Umständen ganz schön zu tun, denn es gibt soooo vieles (zumindest in den meisten Regionen….!).

  • Kletterhalle
  • Eishalle
  • Schwimmbad
  • Reitplatz oder Reithalle
  • Sportverein
  • Musikschule
  • Chor
  • Tanz

Hier heißt es, durch Ausprobieren das passende für das Kind zu finden. Das bedeutet auch, dass man bei den jeweiligen Angeboten, die man gemeinsam mit dem Kind wahrnimmt, ruhig auch erstmal eine Weile am Ball bleibt.

Es kristallisiert sich dann schon heraus, ob es das Richtige für das Kind ist oder nicht. Eine schöne Ausprobiermöglichkeit gibt es übrigens für musikalisch interessierte Kinder: die meisten Musikschulen bieten das sogenannte „Instrumenten-Karussell“ an – hier können die Kleinen schauen ob ihnen ein bestimmtes Instrument zusagt.

Aber ganz gleich, ob sie ein musikalisches oder eher sportlich oder ganz anderweitig interessiertes Kind haben – es gilt der weise Spruch: „Probieren geht über Studieren“

In diesem Sinne – viel Spaß beim Ausprobieren!

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