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Frau in Sportkleidung

Familie, Beruf, Haushalt, oft noch der Garten und vielleicht noch ein pflegebedürftiges Familienmitglied – der Alltag vieler Frauen hat es in sich. Zeit für die eigene Fitness bleibt da meist nicht viel. Die meisten Frauen stehen vor einem zeitlichen Dilemma, wenn sie sich entscheiden, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Der Weg ins Fitness-Studio ist naheliegend, doch oftmals auf die Dauer nicht umsetzbar. Anfahrt, umziehen, trainieren, wieder umziehen, Rückfahrt – dieses Zeitfenster ist meistens nicht frei. Nicht wenige, die sich dennoch voller Enthusiasmus in einem Studio anmelden, enden als „Karteileiche“. Frust ist da vorprogrammiert – ganz klar! Es macht deshalb Sinn, sich als vielbeschäftigte Frau nach Alternativen in Sachen Sport und Bewegung umzuschauen.

Expertinnen, wie Tonia La Prova (im Bild) bieten solche Alternativen. Die sportbegeisterte Frau aus München geht als Personaltrainerin auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen ein und ist dann da, wenn es die Zeit der Klientin erlaubt. Wer auch diese Zeiteinheit im Alltag nicht einbauen kann, erhält durch die Expertin online Unterstützung. Mit einem abgestimmten Programm, das kaum Zeit oder gar Gerätschaften beansprucht und dann umgesetzt werden kann, wenn es der jeweiligen Kundin im Tagesplan passt. Mit simplen Übungen, die auch Anfängerinnen oder Nichtsportlichen leicht fallen.

Wir haben uns mit Tonia La Prova über ihre Erfahrungen als Personaltrainerin und die von ihr entwickelten Programme unterhalten. Zudem gibt sie wertvolle Tipps in Sachen Durchhalten. Denn dass einige Frauen, die fitter werden wollen, rasch wieder aufgeben, wenn sich der Erfolg nicht in einer bestimmten Zeit einstellt, ist eine Tatsache. Die aber nicht sein muss, wenn man mit der richtigen Einstellung an einen bewegungsorientierten Alltag herangeht. Welche das ist – und noch vieles mehr – verrät unsere erfahrene Interviewpartnerin im Gespräch.

FB: Tonia, Sie sind Personaltrainerin in München. Ein Beruf, der Ihr Hobby ist. Seit wann machen Sie das und wie kam es dazu?

(lacht) Ja, so ist es. Mein Hobby betreibe ich nun mehr seit über 20 Jahren auch als Beruf. Ich habe mich schon immer für Bewegung und Sport begeistert. Das ging mit 4 Jahren beim Bodenturnen los. Nahe dem Elternhaus gab es eine Kung Fu Schule, die ich besucht habe. Dann kamen mit 11 Jahren die ersten Kinderkurse zum Turnsport dazu, die ich im Fitnessstudio mitmachen durfte. Das waren Hip Hop und Jazz Dance Klassen ein- bis zweimal die Woche. Durch die 6 Jahre der Studiokurse habe ich manchmal die Erwachsenenkurse mit großen Augen beobachtet und als ich mit 16 endlich auch im Studio Mitglied werden durfte, habe ich – soweit es ging – jeden Kurs mitgemacht. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Haupttrainerin angesprochen, ob das nicht auch was für mich wäre. Und so habe ich damals kurzerhand eine der ersten Aerobic und Fitness Ausbildungen genossen und mit 16 meine ersten klassischen Aerobic Kurse unterrichtet. Das war der Grundstein für alle anderen Ausbildungen, Fortbildungen und Studien und so weiter, die mich letztendlich zur Personal Trainerin haben werden lassen.

Personaltrainerin La Prova baute einst Damenbereich in Bodybilder-Studio auf

Nach und nach hat sich das dann so entwickelt, dass ich in einem der ersten Bodybuilder Studios in München (Klaus Aschober, dass es heute leider nicht mehr gibt) den Damenbereich auf- und ausbauen durfte. Sprich, sowohl mehr Kurse als auch die Damen an die Kraftgeräte zu bringen. Durch die Einzelgespräche mit den Damen hat sich das Personal Training herauskristallisiert.

Damals gab es einfach Unsicherheiten seitens der Damen zwischen den Bodybuildern alleine und eventuell dann auch noch falsch zu trainieren. Diese Unsicherheit konnte ich ihnen in den Trainings nach und nach nehmen, was auch andere Damen annimiert hat, es ebenfalls mit dem Kraft- und Personal Training zu probieren. Mir hat es einfach von Anfang an gefallen, Menschen zu begleiten, sie zu begeistern, gemeinsam ihre Hürden zu überwinden und sodann an ihren kleinen und großen Erfolgen teilhaben zu können (dürfen).

FB: Neben Ihrer Präsenz im realen Leben bauen Sie Ihren Service auch online immer stärker aus. Wie schaut das konkret aus?

Aktuell erstelle ich kurze knackige Tages-/ und Wochenprogramme, wie die Schöne Beine Challenge im Mai. Hier geht es darum, in 10 Tagen straffe Beine und einen knackigen Po zu erhalten. Mit täglichen Anregungen von mir per Video sollen die Damen die Tagesaufgaben angehen und in erster Linie mehr Bewegung in ihren Alltag bringen, Selbstfürsorge betreiben.

Zum Beispiel ist eine Aufgabe eine simple Beinübung, die sich Wall Sit nennt. Hier setzt sich frau mit dem Rücken angelehnt an eine Wand und behält die Position für 10 – 20 Sekunden. Die Übung kann sofort ausgeführt werden, ohne sich in Trainingskleidung zu werfen oder groß eine zeitliche Lücke in den Tag zu graben. Es wird lediglich eine Wand benötigt und maximal 2 Minuten. Der Mehrwert der Übung ist eine Anregung des Stoffwechsel (Kreislauf wird sanft aktiviert und das Körpersystem arbeitet hier auch nach der Übung noch nach) und zu den Bein- und Pomuskeln werden auch die Oberkörpermuskeln gezwungen mit zu halten (trainieren) und somit habe ich eine kurze knackige Ganzkörperübung.

Schon simple Übungen bringen mehr Wohlgefühl – auch als Online-Coaching

Eine andere Aufgabe ist beispielsweise eine Beinmassage anzuwenden, die helfen soll, die Durchblutung weiter anzuregen und die vorher austrainierten Stoffwechselschlacken aus dem Körper abzutransportieren. Durch den Kontakt mit mir selber und dem auseinandersetzen mit meinem Körper (oder manche nennen es lieber Problemzonen) entsteht ein doppelter Mehrwert. Die Damen kümmern sich aktiv und gut um sich selbst, lernen ihren Körper neu kennen, entwickeln mehr Wertschätzung für sich und ihren Körper, fühlen sich dadurch wohler, wodurch sich weitere positive Begegnungen und Erlebnisse im Leben ergeben.

Ein weiteres Programm das hinzukommt ist das Online-Bewegungs-Coaching. Hier können mich die Damen für ein 20 oder 50 minütiges Online-Coaching über meine Website buchen und ganz speziell auf sich zugeschnittene Bewegungs- und Trainingsempfehlungen (Pläne) erhalten. Zum Beispiel habe ich eine Kundin mit 5 Kindern, die sich gerade selbstständig ein Unternehmen aufbaut und zugleich trotzdem Bewegung und eine ausgewogene Ernährung in ihren umfangreichen Alltag integrieren möchte. Hier haben wir zusammen einen Stundenplan ausgearbeitet, wie sie was und wann integrieren kann. Das ist nur eine Lösungsempfehlung. Es geht hier wirklich um die Kundenwünsche, deren Ziele und auf einen für sie ganz persönlichen Lösungszuschnitt

FB: Ihr Credo lautet „Gesund, gelassen, glücklich“. Ziemlich simpel eigentlich – aber doch nicht immer einfach umzusetzen. Vor allem nicht für Frauen, die Familie, Job und Alltag händeln. Oder auch nur den Job, ihren Freundeskreis und ihr selbstbestimmtes Leben. Welches Konzept dürfen Frauen diesbezüglich von Ihnen erwarten?

Mein Konzept unterstützt Frauen, die mehr Bewegung und Gesundheit in ihr Leben bringen wollen, dabei, sich dauerhaft stolz, stark und vital zu fühlen. Jede möchte auf die eine oder andere Weise (wieder) mehr Sport treiben, weiß allerdings nicht, wie sie für sich – und dass auch noch alleine – am einfachsten hinbekommen soll. Daher ist mein Anliegen, für jede individuell Ideen/Pläne mitzugeben, wie sie mit Leichtigkeit Bewegung integrieren können, z. B. mit der Wall Sit Übung, die keinen großen Aufwand bedarf.

Denn es gibt schon viele Informationen im Internet und in sehr vielen Frauenzeitschriften, was am Besten gemacht werden sollte, doch die richtige Unterstützung für die Umsetzung, die fehlt einfach.

FB: Aktuell betreuen Sie eine Facebookgruppe. Worum geht es da und was erwarten die Frauen, die in der Gruppe sind? Erzählen Sie doch hierzu mal ein wenig!

Richtig. Seit November 2018 habe ich eine Facebook-Gruppe, die ausschließlich für Frauen einen geschützten Raum bietet, die ihre Gesundheitswünsche, wie Abnehmen, Zunehmen, mehr Bewegung in den Alltag integrieren, mehr Sport treiben/vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder so bestreiten zu können, oder sich nach einer Geburt wieder fit und gesund fühlen, bessere Ernährung umsetzen wollen etc und so weiter, zu äußern. Und mittels meiner Unterstützung und seitens der Community diese zu erreichen.

Teilerfolge motivieren zum Dranbleiben!

Sprich, es wird zu jeder Woche ein kleines Ziel festgelegt, das leicht umsetzbar und auch erreichbar ist, so dass zum Ende der Woche ein Erfolg in der Community geteilt werden kann. Diese Teilerfolge sind es, die es bewirken, das große Wunschziel z.B. 5 Kilo, 15 Kilo oder mehr abzunehmen, in die Realität zu bringen. Hier geht es auch dabei, erst einmal kleine neue Gewohnheiten in den bestehenden Alltag zu integrieren, denn nur dann habe ich die Möglichkeit weiter zu machen, dranzubleiben und vorallem dauerhaft einzuhalten.

Das Hauptproblem bei fehlender Zielerreichung ist, dass wir – und damit meine ich auch im speziellen wir Damen – uns immer zu viel und zu große Ziele auf einmal vornehmen, was das Scheitern schon vorprogrammiert. Mit kleinen Teilerfolgen kommen wir nach und nach in den sogenannten Flow und wollen weiter auf der Erfolgswolke fliegen.

Zu den Teilzielen bekommen die Damen im ganz speziellen leicht anwendbare Trainingstipps, wie sie sich von innen und außen besser versorgen können z. B. durch die Magnesiumzufuhr (ein Powerstoff für über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper!) und auch Rezeptvorschläge. Hier ist es mir ganz wichtig, dass es leichte Rezepte sind, mit normalen Lebensmitteln, die soweit jeder meist zu Hause hat und dass das Rezept in maximal 4 Schritten fertig gestellt werden kann. Wichtig ist mir hier auch, dass das Rezept keine vorgesetzten kcal-Angaben oder ähnliches behält. Es geht wirklich um gesunde ausgewogene Ernährung, die wirklich jeder in seinen vollgestopften Alltag integrieren kann.

FB: Sie sind ein Fan des ganzheitlichen Ansatzes und da gehört natürlich die Gesundheit unbedingt dazu. Wie integrieren Sie dieses Thema in Ihr Konzept?

Getreu dem Motto von Jim Rohn: Kümmere dich um deinen Körper. Das ist der einzige Ort zum Leben, den du hast. Mein Konzept dreht sich daher, um die gesund Erhaltung unseres Körpers und natürlich unseres Geistes. Denn gesund ist, wer sich bewegt. Nur wer sich bewegt, bleibt gesund. In der Bewegung ist Körper, Geist und Seele miteinander verbunden.

Bewegung sollte von der tiefsten Körperzelle aus beginnen

Daher sollte die Bewegung von der tiefsten Körperzelle aus beginnen. Sprich, ernähre ich mich gesund, fühlt sich die Körperzelle wohl und kann dem Körper mehr Leistung bieten. Unterstütze ich sie zu dem mit Bewegung, aktiviert das alle weiteren Körpermechanismen, wie den Stoffwechsel, die Hormonausschüttung, den Muskelaufbau und -erhalt, die Konzentration und so weiter. Diese Kettenreaktion (dieser Kreislauf) ist es, dass alles enger und effektiver miteinander arbeitet und uns gesund leben lässt.

FB: In Ihrer Arbeit mit Kunden vor Ort schneiden Sie das Programm speziell auf die Klienten zu. Wie schaut das im Detail aus?

Abgesehen von körperlichen Einschränkungen, worauf ich bei meinen Personal Training-Kunden zum Beispiel acht gebe, geht es vielen Kunden in erster Linie, um Zeitersparnis und effektiven – schnell sichtbaren – Ergebnissen. Daher baue ich das körperliche und mentale Training und die Ernährung so in den jeweilig vorhandenen Alltag des Kunden ein. Als Beispiel: eine Kundin von mir hat 5 Kinder, einen Ehemann, ist selbstständig und will dennoch etwas für sich tun. Lobenswert oder nicht? Von außen betrachtet wirkt das erst einmal unmachbar.

Für mich aber genau die Herausforderung, die ich liebe. Ich habe ihr ein kurzes Workout für Zuhause erstellt, dass sie zum Beispiel während dem Kochen oder beim Zähneputzen machen kann. Die Ernährungsideen sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, sie leicht umsetzbar sind und es natürlich auch schmeckt.

FB: Sie kreieren auch eigene Rezepte. Was für Mahlzeiten sind das?

Meine Rezepte sind auch wieder in erster Linie leicht umsetzbar und bestehen maximal aus vier Arbeitsschritten. Zur ausgewogenen Ernährung gehört für mich auch Zeitersparnis als ein ganz wichtiger Faktor mit dazu. Denn wenn ich nur kurze Zeit in der Küche bin, habe ich auch Lust, mir vielleicht drei Mahlzeiten am Tag herzurichten oder zu kochen. Gerade für Mütter ist die Dauerbetreuung aller Familienmitglieder mit Nahrungsmitteln hier sehr umfangreich und dann fehlt die Zeit für Bewegung und Selbstfürsorge etc.

Auch Selbständige und Singles profitieren von den Rezepten

Doch auch Selbstständige oder Singles profitieren von den schnellen Rezepten, denn weiter ist es für mich wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die leicht käuflich erwerblich und in jedem normalen Haushalt zu finden sind. Da gehe ich auch gerne von mir aus. Ich mag es überhaupt nicht, mir irgendwelche exotischen Lebensmitteln aus irgendwelchen schwer auffindbaren Spezialläden organisieren zu müssen. Sowohl zeitlich, als auch aus organisatorischer Sicht.

FB: Wie schaffen Sie es selbst, so fit zu bleiben?

Inzwischen gehört Training bzw. Sport für mich wie das Atmen dazu. Daher habe ich für mich schon seit vielen Jahren einen Automatismus entwickelt, wie ich Bewegung im Alltag habe. Zudem kommt natürlich hinzu, dass ich in meinen Trainings auch immer in Bewegung bin und die Freude, die ich selber im Sport empfinde, auch automatisch durch die Bewegung/das Vorzeigen/Mitmachen, bei meinen Kunden dadurch auch leicht überspringt und mir diese auch wieder zurück gespiegelt wird.

Hinzukommt natürlich auch: wer will schon bei einem unfitten Fitness-Trainer Personal Training-Stunden nehmen? Hier spielt der Spiegelbildfaktor eine ganz große Rolle. Denn Kunden suchen sich – meist unbewusst – Trainer aus, die ihrem Ideal entsprechen bzw. die sie als Motivation sehen/betrachten können.

FB: Sie sind durch Ihren Beruf sicher sehr eingespannt. Wenn dann doch freie Zeit ist – wie verbringen Sie die, gibt es Hobbys?

(lacht) Auch mit Bewegung. Am allerliebsten gehe ich Salsa tanzen, zweimal die Woche ist für mich Minimum und eher essenziell für meine Freude. Das Tanzen erdet mich, ist eine ganz andere Bewegungsart, wie sonst im Alltag oder in meinen Trainings und die Salsa Musik erwärmt einfach mein Herz und lässt es Freude sprühen. Dennoch liebe ich auch ruhige Aktivitäten wie lesen, schlafen, essen, malen und Stricken. In dem Retreat, in dem ich im März in Barcelona war, haben wir die Puzzle-Leidenschaft auch wieder entdeckt. Das hatte ich ganz vergessen, wie entspannend das für das Gehirn sein kann. (lacht)

Als Personaltrainerin auch für Männer eine Gruppe initiieren

FB: Aktuell hält der Frühling im Land Einzug. Welche beruflichen Pläne haben Sie für die kommenden Monate?

Auf jeden Fall meine Facebook-Gruppe weiter ausbauen und dadurch mehr Menschen Unterstützung bieten, Gesundheit und Bewegung in ihren vollen Alltag zu integrieren. Zu dem werde ich noch eine Bauch Challenge rausbringen und im Anschluss daran, beide Challenges als eigenständige Emailserie anbieten. So dass hier jeder, wann er oder sie möchte, die jeweilige Challenge 10 Tage durchgehen kann.

Zudem möchte ich zum Ende des Jahres noch eine Facebook-Gruppe nur für Männer starten.

Weiterhin stehen ein paar Kooperationen und Projekte an, die mich schon voller Vorfreude erfüllen und meiner Community noch einmal mehr Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen zu Tonia La Prova und ihren Angeboten finden Sie hier.

Copyright: Tonia La Prova

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Charismatisch, unaufgeregt und skandalfrei – so kennt man Mario Adorf. Der Schauspieler, der in diesem Jahr 89 Jahre alt wird, gehört zur „alten Garde“ derer, die im Filmbusiness noch mit echter Ausstrahlung aufwarten und ihr Können zu 100 Prozent beherrschen.

Insofern ist Mario Adorf mit seinem künstlerischen Schaffen irgendwie immer präsent. Im Fernsehen und auch am Theater. Privat indes äußert er sich eher selten, weshalb ein Interview, das er dem SPIEGEL – Ausgabe 18 / 2019 – gab, aufhorchen lässt. Denn im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin äußerte sich der beliebte Darsteller sehr offen zum Thema Liebe.

Mario Adorf hat seine eigene Meinung zur Verliebtheit

Und plauderte zudem auch ganz pragmatisch in Sachen seines hohen Alters. Frank und frei gibt er zu, für seine Einkäufe einen Wagen mit einer Tasche zu benutzen. In dem Gespräch wird Adorf, der seit 33 Jahren in zweiter Ehe mit der Französin Monique verheiratet ist, auch auf das Zwischenmenschliche angesprochen. Und gibt erstaunliche Antworten. Danach gefragt, ob man in seinem Alter noch verliebt sein kann, erwidert Adorf, dass er glaubt, dass Verliebtsein eine sehr jugendliche Angelegenheit ist, die sich verliert.

Sein Gegenüber fragt nach, wann das denn ungefähr eintritt, dieses „verlieren“ und fragt, ob das vielleicht so um die 50 herum geschieht?

Darauf erwidert Mario Adorf:

„Viel früher. Verliebtheit gibt es nur in der Jugend. Ein paar Rückfälle, ja, sicher“

Und dann äußert er sich über die Dinge, die die Liebe im Alter ausmachen, verweist auf das Zusammengehörigkeitsgefühl. Vertrauen, Verlässlichkeit und Zuneigung sind die Attribute, die der Schauspieler aufzählt. Zudem überrascht er mit einem Statement zur Zärtlichkeit. Er sagt:

„Und Zärtlichkeit. Die muss nicht abnehmen, vielleicht sogar zunehmen.“

Bezogen auf seine eigene Beziehung macht Adorf keinen Hehl aus seiner Einstellung und gibt seltene, intime Details im Zusammenhang mit seiner Partnerin preis. Er gesteht, dass die Verliebtheit zu seiner Frau Monique nach ein paar Jahren nicht mehr da war, verweist aber auf das Gefühl und den Glauben, dass man zusammengehört und den richtigen Partner für sich gefunden hat.

Trotz gewisser Verführungen – die Verantwortung zählt!

Starke Worte, die zudem sämtliche Hysterie um den noch immer weit verbreiteten Irrglauben, dass eine Verliebtheit bitte schön ganz lange – wenn nicht gar für immer – anhalten soll Lügen strafen! Ebenso lässt in einem Zeitalter, in dem medial und gesellschaftlich allethalben Affären und Seitensprünge als eine Art Lifestyle in den Himmel gehoben werden, Adorfs Aussage zu Affären aufhorchen.

Dass so ein Mann in seinem Leben gewissen Verführungen ausgesetzt war und ist, glaubt man sofort. In dem besagten Interview redet er darüber, als er darauf angesprochen wird, ob eine Affäre eher glücklich oder traurig macht.

Hierzu sagt er:

„(…)Nein, da hat man schon eine gewisse Verantwortung. Auch vor sich selber.“

Jungen Paaren von heute bescheinigt der Charakterkopf, dass sie sich oft sehr schnell scheiden lassen. Adorfs Einstellung hierzu:

„Nach dem ersten Seitensprung fängt eine Beziehung erst an(…)“

Starke Worte, starke Einstellung! Das trifft ebenso auf Adorfs Beziehung zu seinem Alter zu. Er spricht an, dass mit fortschreitender Lebenszeit das Glück weniger wird. Oder zumindest das, was man als Glück bezeichnet.

Starke Worte von Charakterkopf Adorf

Mario Adorf sagt:

„Man ist dann mit „Glückchen“, also mit kleinen Glücksmomenten zufrieden.“

Natürlich wird er darauf angesprochen, welche Momente das sind – die kleinen „Glückchen“.

Darauf antwortet die Leinwandgröße ganz schlagfertig:

„Irgendjemand hat gesagt: guter Schlaf und gute Verdauung“

Bildnachweis: picture alliance / NurPhoto

Recherche: SPIEGEL, Heft 18 / 2019

 

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Sylvie Meis

Nicole Kidman, Bette Middler, Lindsay Lohan, Verona Pooth, Harald Glööckler, Donatella Versace und, und, und….all die Stars wirken im Gesicht eingefroren und maskenhaft. Vergleicht man die Promis mit ihrem Look auf älteren Fotos, kann einem das kalte Grausen kommen. Bei vielen scheinen Botox & Co. hoch im Kurs zu liegen und sie verunstalten ihre doch eigentlich sehr attraktiven Gesichter nahezu zu einer Fratze. Neuestes Beispiel, bei dem einmal mehr Botox im Spiel zu sein scheint, ist das VIP-Sternchen Sylvie Meis.

In den letzten Tagen kursierte ein Foto der einstigen Fußballerfrau in den Medien, das sie mit einem starren Gesicht zeigt (siehe Bild). Und nicht nur das: die Moderatorin wirkt auf dem Bild verlebt, ihre Augen blicken müde und ihre Haut wirkt nicht mehr so schön wie einst. Eigentlich schaut sie aus, als ob sie die Nacht durchgemacht und sich zudem ein Glätteisen über das Gesicht gezogen hat.

Botox – fratzenhafte Gesichter fast immer das Ergebnis!

Kein Vergleich zu ihrem attraktiven Äußerem, das man kennt!

Wer auf die Gesichter achtet, bei denen Botox im Spiel ist oder man vermutet, dass dieses „Schönheits“Mittel zur Anwendung gekommen ist, sieht fast immer fratzenhafte Gesichter mit katzenhaften Augen. Allerdings ist das Attribut „katzenhaft“ nicht als Kompliment zu sehen und mit natürlichen Schönheiten mit Katzenaugen nicht zu vergleichen. Denn im Zusammenhang mit Botox wirken die Augen in einem so gelifteten Gesicht fast immer länger gezogen und geben dem erstarrten Gesicht einen weiteren negativen Touch.

Was man nicht versteht: auch viele Frauen von nebenan gehen mittlerweile zum Beauty-Doc. Selbst in der Mittagspause kann man sich schon Botox spritzen lassen. Das Bizarre daran: so gut wie alle Frauen, die sich diesen Stoff verabreichen lassen, sehen gesichtsmäßig danach gleich aus. Egal, ob blond, brünett oder schwarz: vom Kinn bin hin zur Stirn wirkt das Gesicht wie eine Maske. Schön ist das nicht. Davon kann man sich auch als Partygast von Veranstaltungen mit lokaler Prominenz in eher unspektakulären (Klein)Städten überzeugen. Das eingefrorene Katzengesicht, das man so schon von Bette Middler oder Lindsay Lohan kennt, begegnet einem auch hier.

Aber zurück zu den berühmten Promi-Frauen.

Sehen Promi-Frauen nicht, wie sich andere VIP`s verunstalten?

Es ist verwunderlich, dass gerade sie so exzessiv solch fragwürdigen „Schönheits“Maßnahmen frönen. Denn gerade Prominente – so denkt man ja eigentlich – überlegen sich doch ihr Tun vor so einem Eingriff ausführlich. Immerhin sind die meisten VIP`s von ihrer Optik abhängig, was Aufträge, Auftritte und sonstige Präsentationen im öffentlichen Leben betrifft.

Schauen die sich nicht mal im Vorab Negativ-Beispiele wie Nicole Kidmann oder Donatella Versace an? Man könnte es ja noch verstehen, wenn es weibliche Zeitgenossinnen mit eher unattraktiver Optik zum Schönheitsdoktor treibt. Aber in Massen scheinen sehr, sehr attraktive Frauen sich das Nervengift verabreichen und damit ihr Gesicht unnatürlich wirken zu lassen.

Warum tun die sich das an? Klar – das Gesicht ist hinterher glatt. Doch mal ehrlich: hat überhaupt jemand bei Frauen wie der Kidman, der Meis oder der Pooth irgendwelche Falten entdeckt? Und selbst wenn: würde sich wirklich jemand daran stören? Was finden die jeweiligen Frauen schön daran, ihr Gesicht zu einem unter vielen spritzen zu lassen? Und sich eine Optik zuzulegen, mit der sie jeder Figur im Wachsfigurenkabinett alle Ehre machen können?

Als normale Frau kommt man da nicht mehr mit. Und versteht es nicht. Klar – Falten sieht man früher oder später. Auch in einem attraktiven Gesicht. Doch ist das wirklich ein solcher Makel, mit dem man (FRAU) tatsächlich nicht leben kann? Wohl kaum. Frauen wie Senta Berger oder die kürzlich verstorbene Hannelore Elsner beweisen und bewiesen das. Beide Frauen dürften nie beim Schönheitsdoktor gewesen und mit Botox in Berührung gekommen sein.

Warum opfern wunderschöne Frauen ihr Äußeres für Botox?

Insofern irritiert es total, dass wunderschöne Frauen, die vieles oder gar alles erreicht haben, freiwillig bereit sind, ihre Optik einem uniformen Einheitslook anzupassen. Und die eine oder andere charmante Falte – die man(n) oftmals gar nicht sieht – bedenkenlos gegen ein fratzenhaftes Gesicht einzutauschen. Wer sich bestimmte Fotos von Prominenten, die wahrscheinlich was „haben machen lassen“ anschaut, weiß: hat man sich einmal für „faltenfrei“ entschieden und trägt den unnatürlichen Masken- und Katzenaugen-Look auf dem roten Teppich, folgen oft weitere Maßnahmen. Auch wenn Botox dafür bekannt ist, mit der Zeit seine Wirkung zu verlieren, sieht man die Gesichter derjenigen, die den Stoff ganz offensichtlich in sich tragen, nie wieder in ihrem Urzustand.

Einmal „was gemacht “ immer „was gemacht“. Auf diese schlichte Formel lässt sich das Treiben vieler Promi-Frauen wohl bringen. Was das mit den jeweiligen Gesichtern macht, kann man sich in vielzähligen Bildergalerien im Netz anschauen. Und dabei fragt man sich: ob die betroffenen Frauen sich nicht manchmal heimlich auch ihr „altes“ Gesicht zurück wünschen?

Eine Frage, die wohl auf ewig unbeantwortet bleibt. Statt dessen heißt es vonseiten solcher Frauen auf Nachfrage meistens: „Ich schlafe viel, esse viel Gemüse und treibe jeden Tag Sport“.

Nun ja – ist klar….!

Wer wissen will, was Verona Pooth selbst über einen kleinen „Unfall“ in Sachen Schönheits-Behandlung geschrieben hat, klickt hier.

Bildnachweis: picture alliance

 

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Frau sitzt und schreibt

30 Jahre ist kein Alter. Sollte man meinen. Und doch scheint diese 30 für eine Singlefrau, die von ihrem Freund verlassen wurde, ein Fluch zu sein. Denn sie wähnt sich nun auf der Resterampe. Aber von vorn. Die Frau um die es geht, hat auf dem Portal beziehungsweise-magazin.de einen Beitrag verfasst. Anonym. So jedenfalls lautet die Angabe des besagten Portals. Das ist ein wenig schade, denn so hätte man einmal zu der Frau Kontakt aufnehmen und ihre Sichtweise nochmal hinterfragen können.

Singlefrau sieht sich auf Resterampe

Denn ihr Beitrag klingt ziemlich verbittert. Sie schreibt darin, dass sie gebundenen Freundinnen nichts gönnt – nicht die Schwangerschaftsbäuche, nicht das Haus, nicht die Verlobung und schon gar nicht das Liebesglück. Sie selbst wurde von ihrem Freund verlassen, kurz vor dem 30. Geburtstag. Und wähnt sich nun selbst auf der Resterampe.

Nun – dazu muss man sagen, dass das alles eine Einstellungssache ist. Die Gefühle der Frau sind wahrscheinlich die eines schlimmen Liebeskummers. Eigentlich sollte man in so einer Akutphase am besten gar nichts für die Nachwelt veröffentlichen, da die Welt meist in einigen Monaten wieder ganz anderes aussieht. Auch und gerade mit 30!

Man könnte auch auch eine Vier vor die Null setzen, es würde sich trotzdem nichts ändern. Weil auch Frauen mit (Mitte) 40 noch alle Chancen haben, einen Partner zu finden. Insofern wirkt der Vergleich mit einer Resterampe aus dem Mund einer gerade mal 30jährigen Singlefrau grotesk.

Irritierend auch, dass Sie schreibt, dass man in diesem Alter nicht mehr in Clubs geht. Klar, dort lernt man selten den Mann für`s Leben kennen, aber das ist völlig unabhängig vom Alter.

Was aber spricht faktisch dagegen, dass man als Singlefrau in den 30igern auf dem Abstellgleis landet?

Mit 30 noch lange nicht auf dem Abstellgleis!

Vieles!

Fangen wir an:

  • das Alter – 30 ist nichts, gar nichts!
  • die Lebenssituation in diesen Jahren bietet viele Möglichkeiten, einen Mann kennenzulernen (Job, Freizeit, Social-Media),
  • Singlebörsen im Internet werden von Frauen in den Dreißigern gern und rege genutzt – warum sollte da nicht auch Mr. Right warten?
  • Reisen – mit 30 und darüber hinaus entdecken viele Menschen die Welt, sind unterwegs. Ideale Aktivitäten, um (zufällig) jemanden kennenzulernen!
  • In Sachen Hobby testen viele, die 30 Jahre jung und aufwärts sind, diverse Freizeitmöglichkeiten aus. Auch hier gibt es gleichgesinnte Singles!

Den Kopf in den Sand zu stecken, gilt also nicht. Und schon gar nicht in diesem Alter!

Man wünscht der Frau, die so verbittert und sogar mit ein klein wenig Hass rüberkommt, dass sie ihre gekränkte Phase so schnell wie möglich überwindet und den Alltag normal stemmen kann. Alles relativiert sich mit der Zeit und die meisten Liebeskummer-Wunden verheilen.

Zumal mit Druck `eh nichts zu machen ist, das weiß jeder, der je einmal eine Singlefrau war. Oder noch ist. Krampfhaft suchen und Aktivitäten nach „Mr.Right“-tauglichen Freizeitgestaltungen abzuklopfen hat bislang noch immer zu Frust geführt.

Lieber dem Zufall eine Chance geben!

Und wenn man sich umhört, bei welchen Gelegenheiten Singlefrauen ihre jetzigen Männer kennengelernt haben, stellt sich oft heraus, dass Gevatter Zufall eine ziemlich große Geige spielte! Warum also nicht erst einmal auf ihn warten, bevor man als Singlefrau zu Torschlußpanik neigt? Auf den Zufall?

Einen Versuch ist es definitiv wert! Probieren Sie es mal aus, ganz gleich, ob Sie die „Resterampe“-Meinung teilen oder ganz lässig auf Partnersuche sind.

Den Originalartikel finden Sie hier.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

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Frau auf Wiese in der Sonne

Spüren Sie, dass da noch viel mehr in Ihnen steckt? – Sie wissen nur nicht so recht, was es ist?  Dann geht es Ihnen wie so vielen anderen Menschen!  Wahrscheinlich sind Sie im Alltag gut eingespannt, haben viele Termine und kaum noch Zeit mal richtig Luft zu holen. Innerlich spüren Sie, wie so langsam die Unzufriedenheit in Ihnen aufsteigt und Sie wissen, das kann es doch nicht sein. Kennen Sie das?

Weibliche Stärke schlummert oft im Verborgenen

Damit Sie wieder herausfinden, was noch in Ihnen steckt, möchte ich Ihnen nun folgendes empfehlen: investieren Sie etwas Zeit in sich und fragen sich:

  • Was mache ich gerne?  
  • Bei welcher Tätigkeit vergesse ich Raum und Zeit? 
  • Was würde ich am liebsten gleich nach dem Aufstehen tun? 
  • Wofür schätzen mich meine Freunde? 

Spüren Sie mal in sich hinein und seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst – unabhängig, ob diese Tätigkeiten jetzt Sinn ergibt oder nicht. Schreiben Sie alles, was Ihnen einfällt.

Gehen Sie dem nach, das Sie begeistert! 

Nun suchen Sie sich 1-2 dieser Tätigkeiten aus und machen sie. Finden Sie wieder die Freude am Tun und integrieren Sie diese Tätigkeiten in Ihren Alltag. Versuchen Sie so oft, wie möglich, das zu tun, was Ihnen Freude macht und Sie zum Strahlen bringt. 

Je öfter Sie wieder das tun, was Ihnen Spaß macht, desto mehr kommen Sie wieder zurück in Ihre Kraft. Sie beginnen wieder, sich wahrzunehmen und zu spüren, was Sie erfüllt und was nicht. Probieren Sie es aus! 

Mit diesem Wissen können Sie nun beginnen, auszumisten und sich von den Tätigkeiten und Terminen trennen, die Sie nur aus Pflichtbewusstsein und/oder Mitgefühl gemacht haben, aber schon lange keine Freude mehr daran hatten. Glauben Sie mir, Sie werden sich danach sehr befreit und gelöst fühlen. 

Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein, um wieder Ihre Stärken dauerhaft zu reaktivieren! 

Zeigen Sie Ihre Stärken und Talente! 

Denn je befreiter Sie sind und Sie dadurch auch wieder mehr Zeit für sich gefunden haben, zeigen sich ihre Stärken und Talente. Sie spüren immer deutlicher, was noch alles in Ihnen steckt und sich zeigen will. Lassen Sie es zu und probiere weitere Dinge aus!

Wenn Sie einmal erkannt haben, was Sie wirklich gerne tun und wie Sie wirklich sind, beginnt meist auch die Veränderung im Außen.  Nicht selten stoßen Sie dann auf Kritik und Unverständnis! Wenn dies auch noch aus Ihrem unmittelbaren Umfeld kommt, kann das schon sehr weh tun und Sie dazu verführen, wieder in das alte Fahrwasser zurück zu rudern. 

Um dem zu widerstehen, dürfen Sie innerlich spüren, warum Sie diese Dinge tun wollen. 

Frau lachend

Weibliche Stärke hat viele Facetten

Was ist Ihr Warum? 

Mein „Warum“ ist, dass es mich erfüllt, Frauen zu ermutigen, wieder selbstbewusst zu sich zu stehen und ihre Potenziale zu leben.  Das möchte ich ortsunabhängig und selbstbestimmt tun können. 

Je klarer Sie ihr „Warum“ innerlich spüren, desto stärker entfacht sich eine Kraft und ein Feuer in Ihnen, die Ihnen helfen, jeder Kritik selbstsicher entgegen zu treten – egal von wem sie kommt. Zusätzlich werden Sie feststellen, dass sich die anfängliche Kritik in Respekt Ihnen gegenüber wandelt! 

Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten

Lassen Sie sich nicht verunsichern oder zurückwerfen, sondern glauben Sie an sich und spüren Sie Ihre Kraft! Das ist oft leichter gesagt als getan. Daher möchte ich Ihnen hierfür noch 3 Tipps geben:  

Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten! 

Gleichgesinnte wissen selbst genau, welche Schwierigkeiten auftreten können und bestärken Sie in Ihrem Tun! Dies gibt unheimliche Kraft und diese positive Energie trägt Sie über Tiefs hinweg.

Nehmen Sie sich selbst wichtig! 

Nehmen Sie sich mindestens genauso wichtig wie Ihre Familie. Nehmen Sie sich einmal in der Woche Zeit für sich selbst und machen Sie dann das, was Ihnen Freude macht. Sie haben dann Zeit nur für sich, keiner redet  Ihnen rein und nur Sie entscheiden, was Sie tun! Das ist Selbstfürsorge pur und enorm wichtig, um sich selbst zu spüren und zu leben! 

Nein ist ein vollständiger Satz! 

Wenn Sie gefragt werden, ob Sie wieder Verabredungen oder Aufgaben übernehmen können zu denen Sie aber keine Lust haben, dürfen Sie NEIN sagen und zwar ohne schlechtes Gewissen!  Nein ist ein vollständiger Satz und braucht keine Rechtfertigung. Ihr Gegenüber darf das akzeptieren und lernt dadurch, Sie noch mehr zu respektieren, wenn Sie dann auch mal wieder „Ja!“ sagen! 

Selbsterkenntnis bringt Sie zurück in Ihre Kraft

Je besser Sie sich kennen und spüren, was Ihnen gut tut, umso leichter und schneller können Sie Situationen, Verhalten und Gewohnheiten ändern, um das zu erreichen, was Sie wirklich wollen. Sie kennen Ihre Stärken und können diese gezielt einsetzen. Sie kennen Ihre Bedürfnisse und richten Ihr Leben danach aus. Schritt für Schritt gestalten Sie sich so ein erfülltes Leben, das wirklich zu Ihnen passt und Ihnen gefällt!

Hört sich das nicht wundervoll an? Dann starten Sie am Besten jetzt gleich und werden Sie zu der besten Version Ihrer Selbst! 

Viel Erfolg! 

Silke Kromer 

Über die Gastautorin:

Frau in rotem Kleid

Silke Kromer coacht Frauen, denen bewusst ist, dass weibliche Stärke in ihnen steckt

Silke Kromer (im Bild) hilft mit ihren numerologisch-basierten Beratungen bewussten Frauen, die spüren, dass noch mehr in ihnen steckt, zu sich und ihren Stärken zu stehen, ihre Potenziale zu entfalten und sich mit gesundem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihr Leben so zu gestalten, wie es wirklich zu ihnen passt und sie erfüllt.

Mehr Informationen hier.

Bildnachweise: Canvas, Simone Wuchenauer

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Seniorin im Park

Meist sind es Frauen, die im Alter alleine sind. Stirbt der einstige Partner, schlägt die Einsamkeit bei älteren Damen oftmals sehr brutal zu. Wer kennt sie nicht – die Bilder aus Städten, in denen Seniorinnen am Fenster sitzen, die Arme auf ein weiches Kissen gelegt? Klar, dieses Bild ist ein Stück weit auch ein Klischee, das sich aufdrängt, wenn man etwas über die Einsamkeit von verwitweten oder jetzt allein lebenden Frauen hört.

Bedingt durch die höhere Lebenserwartung weiblicher Zeitgenossinnen und die hohe Anzahl älterer Menschen, ist Einsamkeit im Alter jedoch tatsächlich ein hochaktuelles Thema. Gesellschaftlich, medial und für viele, deren ältere Angehörige weit weg wohnen, auch persönlich.

Obgleich namhafte Verbände wie die Volkssolidarität, das Rote Kreuz und ähnliche Initiativen eine Menge Angebote für Seniorinnen und Senioren bereithalten, gibt es immer noch genügend alte Menschen, die von diesen Offerten nichts wissen oder solche Angebote nicht in der Nähe haben. Stirbt dann noch die gleichaltrige Freundin, die gut bekannte Nachbarin oder wohnen die Kinder weit weg, schnappt die Einsamkeitsfalle schnell zu.

Senioren-Einsamkeit kann Krankheiten fördern

Dabei geht es hier nicht nur um ausbleibende Karten oder Anrufe zu Feier- und Geburtstagen, nein: wer im Alter einsam und isoliert lebt, ist einem höheren Risiko für Erkrankungen ausgesetzt. Selbst Demenz soll hierdurch begünstigt werden. Das hat voriges Jahr die Politik auf den Plan gerufen und sehr lange schon engagiert sich auch die Schauspielerin Mariella Ahrens gegen Senioreneinsamkeit. 

Solche privaten Initiativen, wie die von Mariella Ahrens, sind wahrscheinlich die, die am ehesten etwas bewirken, da man von den politischen Ansätzen bislang wenig gehört hat.

Umso mehr verdient ein aktuelles Projekt, das sich gegen die Einsamkeit im Alter richtet, Aufmerksamkeit.

Initiiert vom Seniorenbüro Laatzen wird es erstmals am Donnerstag, den 23. Mai 2019, ein kostenloses „Kontakt-Speed-Dating“ für Menschen ab 65 Jahren geben. Bei der Veranstaltung im Stadthaus können andere Senioren kennengelernt werden (Infos am Ende des Artikels). Die Initiatorinnen zielen ganz konkret auf ältere Herrschaften ab, deren Partner oder Freunde schon verstorben sind. Zur Zielgruppe der Teilnehmer gehören aber auch Damen und Herren im gehobenen Alter, die vielleicht aufgrund eines Umzugs neu in der Region sind.

Dass für ein ungezwungenes Kennenlernen die Speed-Dating-Variante zum Einsatz kommt, ist sehr genial, denn: in den meisten Alltagssituationen haben Senioren, deren Partner oder Freunde schon verstorben und die einsam sind, nicht mal im Ansatz solche Möglichkeiten, Gleichgesinnte kennenzulernen. Viele Leute stellen ja schon ab Ende Dreißig fest, wie schwierig es ist – zum Beispiel nach dem Umzug in eine andere Stadt – neue Leute kennenzulernen.

Speed-Dating für Freundschaften auch für zurückhaltende Naturen geeignet

Den Senioren, die an dem Speed-Dating teilnehmen, dürfte es zudem gefallen, dass dieses Konzept so aufgebaut ist, dass man mit seinem Gegenüber nur ein paar Worte wechselt und dann danach schon wieder einem anderen Gesprächspartner gegenübersitzt. Ein Vorteil auch für eher zurückhaltende, ältere Herrschaften!

Wer also eine Oma oder einen Opa oder andere Verwandte, sowie vielleicht auch Nachbarn hat, die oder der seine Zeit zumeist alleine verbringen muss, der sollte die Senioren auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Und da die erwähnte Offerte aktuell nur für Laatzen gilt, macht es sich zudem ganz gut, einfach mal zu recherchieren, in welchen Regionen es welche Angebote für ältere und einsame Verwandte oder Nachbarn gibt.

Das lohnt sich, denn: knüpfen die einsamen Alten neue Kontakte, leben Sie zumeist auf ganzer Linie auf. Seelisch, körperlich und gesundheitlich. Für den Spaziergang im Park oder die Tasse Kaffee auf dem Freisitz wieder nette Gesellschaft zu haben, verschafft bis dato einsamen Seniorinnen und Senioren eine Lebensqualität, die mit Geld nicht zu bezahlen ist!

Infos Speed-Dating Laatzen

Premiere am Donnerstag, 23. Mai 2019, 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Stadthaus.

Wer mitmachen möchte, sollte sich bis spätestens 10. Mai im Seniorenbüro anmelden.

Ansprechpartnerin: Ludmilla Stadler

Telefon: (0511) 82055402

Email: seniorenbuero@laatzen.de.

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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Hausboot auf Fahrt

Als prominenter Haudegen hat er das Leben auf einem Hausboot bis zu seinem Tod gelebt: Gunter Gabriel. Der leutselige Barde war damit lange seiner Zeit voraus und hat Jahrzehnte vor seinem Tod 2017 schon einem Lebensstil gefrönt, den heute viele gerne hätten. Denn: das Wohnen auf einem Hausboot wird immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es ans Wasser, in eine Umgebung, die für ein dauerhaftes Wohnen ihresgleichen sucht.

Doch ein aktuelles Beispiel, das der NDR in seiner Online-Ausgabe aus Niedersachsen veröffentlicht hat, zeigt, dass dieser Traum wohl für die meisten, die ihn träumen, genau das bleiben wird: ein Traum.

Den Traum vom eigenen Hausboot steht Platzknappheit entgegen

Auf der Homepage des Senders kommt ein Unternehmer zu Wort, der Hausboot vertreibt. Er macht wenig Hoffnung, denn die Nachfrage nach den individuellen Wohnsitzen ist sehr viel höher als das Angebot der Plätze, an denen diese schwimmenden Domizile liegen können. Auch neue Liegeplätze sind kaum in Sicht.

In dem Artikel wird auf Hausboote in Oldenburg eingegangen. Gerade mal zwei davon gibt es. Und um die Natur zu schützen, soll es laut der Aussage eines Verantwortlichen dabei auch bleiben. Außerdem hat Oldenburg nur wenig befahrbare Wasserfläche, was die Gestaltung von Hausboot-Projekten zusätzlich erschwert.  Problematisch ist bei dieser Art Häusern auch das behördliche Drum und Dran, das ja schon bei „normalen“ Häusern oftmals eine Odysee ist. So benötigen die schwimmenden Häusern auch eine Baugenehmigung, die man oft erst nach langer Zeit erhält.

Die andere Seite ist die Infrastruktur, die ja auch ein solch schwimmender Wohntraum benötigt. Wer möchte als individuell Wohnender schon auf Strom und frisches Wasser verzichten? Eben!

Hausboote zum Mieten bieten Alternative für den Urlaub

Wen es trotzdem nach dieser Art des Logierens gelüstet, der sollte als Alternative die Anmietung eines Hausbootes in Erwägung ziehen. Das ist in Deutschland durch viele Anbieter möglich und dank der wunderschönen Seen, die es hierzulande gibt, hat man eine vielfältige Auswahl, was die Routen betrifft. Unter anderem ist hier die mecklenburgische Seenplatte ein geeignetes Revier.

Die schwimmenden Ferienparadiese, die man anmieten kann, unterscheiden sich zudem kaum noch von einem feststehenden Ferienhaus und bieten jeglichen Komfort, den man (oder FRAU) sich auch ohne Bootsführerschein gönnen kann.

Bildnachweis: pixabay.com

Recherche-Nachweis: ndr.de

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Frau mit Thermoskanne beim Erlebnisfasten

Zeitdruck, Trubel, Glamour, Stars und Hektik – diese Attribute bestimmten über viele Jahre den Alltag von Kirsten Jahns. Denn die engagierte Leipzigerin arbeitete mehrere Jahrzehnte bei einer großen Event-Agentur und war vordergründig für große und namhafte Veranstaltungen zuständig. Dass dieses Leben aufregend und bunt ist, ist keine Frage! Doch zur Wahrheit gehört auch, dass ein solcher Job einen irgendwann auch auslaugen kann. Die Arbeit am Wochenende, der stetige Terminstress und die oftmals kräftezehrende Organisation verschiedener, gleichzeitig laufender Events waren denn auch ausschlaggebend für Kirsten Jahns, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren. Da sie sich lange Zeit schon für das Fasten begeisterte, knüpfte sie hier an und bietet heute – nach Ausbildungen zur Achtsamkeits-Trainerin und Ernährungsberaterin – das Konzept Erlebnisfasten an. 

Mit diesem Erlebnisfasten-Konzept erleben ihre Teilnehmer einen ganzheitlichen Prozess, den es bis dato als Offerte für Gesundheitsbewusste so noch nicht gab. Und: auch auf Familien zugeschnittene Angebote hat Kirsten Jahns ausgearbeitet. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit.  

Erlebnisfasten – ehemalige Event-Managerin erzählt, wie es dazu kam

Was es konkret mit dem Erlebnisfasten, das inmitten herrlicher Natur stattfindet, auf sich hat, hat uns Kirsten Jahns im Interview berichtet. 

FB: Kirsten, Du bist aus der hektischen Eventbranche aus- und in eine gesundheitsorientierte Branche eingestiegen. Wie hast Du diesen Wechsel erlebt und was gab den Ausschlag, dass Du Dich im Bereich Erlebnisfasten selbständig gemacht hast? 

Meine über 30 Jahre im Event-Bereich waren in der Tat durch zahlreiche Überstunden, stetigem Zeitdruck und regelmäßigen Wochenend-Einsätzen geprägt. Daher habe ich bereits vor über 15 Jahren nach einem energiestiftenden Ausgleich für mich selbst gesucht – und das Fasten gefunden. Von Anfang an hat mich, neben den körperlichen Prozessen, auch die geistige Wirkung des Fastens fasziniert: 

Die geschärfte Wahrnehmung, das intensive Erleben des Hier und Jetzt. Das wollte ich ausbauen und mit modernen Techniken der Wahrnehmungslehre kombinieren. Als ich feststellte, dass es jedoch keine derartigen Angebote gab, reifte in mir der Entschluss, es einfach selbst umzusetzen. Nach meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Achtsamkeits-Trainerin habe ich dies dann auch getan. Und es noch nicht einmal bereut. Standen früher die „WOW-Effekte“ der lauten Event-Branche im Fokus, so sind es heute die fast lautlosen „Aha-Momente“ meiner Teilnehmer. Über die freue ich mich aber mehr denn je. 

Ausgewählte Hotels in faszinierender Natur zeichnen das Erlebnisfasten aus

FB: Wo bietest Du Dein Fastenkonzept aktuell an? 

Für das „Erlebnisfasten“ kooperiere ich mit ausgesuchten Hotels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – umgeben von schönster Natur. Interessenten werfen am besten einen Blick auf den Kalender meiner Website oder rufen mich einfach an (Infos siehe unten).

FB: Wie führst Du Leute an das Thema, die sich bislang mit Fasten überhaupt noch nicht auseinandergesetzt haben? 

Auf meiner Website informiere ich über grundlegende Fasten-Themen und bin bei Fragen auch sehr gern persönlich erreichbar. Rund um das Fasten kursieren ja einige hartnäckige Mythen, mit denen man erstmal aufräumen muss. Meine Erlebnisfasten-Woche starte ich daher stets mit einer kurzen Einführung, die je nach Fastenerfahrung der Gruppe mal mehr, mal weniger ins Detail geht. Anhand der aufkommenden Fragen stellt sich meist schnell heraus, wer als Fasten-Anfänger noch Unterstützung gebrauchen kann. Die biete ich dann ganz individuell jedem Teilnehmer im Rahmen des Aufenthalts – und nach Bedarf auch darüber hinaus. 

FB: Was rätst Du Leuten, die erstmalig ein Fasten bei Dir buchen wollen. Muss man gewisse Vorbereitungen treffen? 

Die Vorbereitung auf ein gesundes Fasten – und gerade auch der Wiedereinstieg in den Alltag danach – ist sehr wichtig. Insbesondere für den Körper. Meine Teilnehmer erhalten daher sowohl vor Ihrer Ankunft als auch am Ende des Erlebnisfastens einige Hinweise wie sie sich mit ihrer Ernährung optimal auf das Fasten vorbereiten können. Zum Beispiel sollte man zwei Tage vor dem Fasten-Start auf eiweißreiche Nahrung verzichten. Auch für die Zeit im Anschluss an das Fasten erhalten sie konkrete Tipps. Wie sie beispielsweise den gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindern können und die positiven Aspekte des Fastens möglichst langfristig in ihren Alltag mitnehmen können.  

Ganzheitliches Fastenerlebnis für alle Teilnehmer

FB: Was genau bietest Du Deinen Teilnehmern mit  dem „Erlebnisfasten“? 

Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele – also unsere Gedanken und Empfindungen. Mein Konzept kombiniert daher drei Bausteine, die alle drei Ebenen gezielt ansprechen und sich in ihrer Wirkung sogar wechselseitig verstärken: Fasten nach Buchinger, tägliche Bewegung in Form von Wanderungen und Yoga sowie ein integriertes Achtsamkeits-Training. Meine Teilnehmer erhalten somit ein ganzheitliches Fastenerlebnis, dessen Wirkung bis weit über die gemeinsame Erlebnisfasten-Woche selbst wirkt.

FB: Welche Zielgruppen sprichst Du an, wer nimmt teil? 

Fasten kann – die gesundheitliche Eignung vorausgesetzt – prinzipiell jeder erwachsene Mensch. Meine Gruppen sind daher oft recht bunt gemischt. Das empfinden nicht nur meine Teilnehmer als Bereicherung, sondern hält auch meine Arbeit abwechslungsreich und verleiht ihr immer wieder neue Impulse. 

FB: Wie gestaltet sich das Erlebnisfasten mit ganzen Familien?

Erlebnisfasten in der Natur

Beim Erlebnisfasten

Beim Familienfasten bekommt jedes Familienmitglied das, was es braucht: Während die Eltern auf den Fastenwanderungen mal wieder Zeit für sich allein haben und sich ganz auf sich selbst konzentrieren können, erwartet die Kleinen von morgens bis nachmittags ein Erlebnis-Programm mit bester Versorgung und Betreuung. Am Nachmittag bietet sich dann noch ausreichend Zeit für gemeinsame Unternehmungen. 

Erlebnisfasten das ganze Jahr über

FB: Was steht aktuell bei Dir auf dem Programm? 

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das nächste Familienfasten im Elldus Resort in Oberwiesenthal und ich freue mich auf alle großen und kleinen Teilnehmer. Da ich meine Erlebnisfasten-Wochen aber das ganze Jahr über anbiete, arbeite ich mit meinen Partnern derzeit an einem weiteren, passenden Erlebnisfasten-Konzept: das Städtefasten. Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf meiner Website.

FB: Da Du beruflich oft unterwegs bist: was machst Du in Deiner Freizeit, gibt es Hobbys?   

Da ich in der glücklichen Lage bin, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben, fehlt mir in meiner freien Zeit nicht viel. Auch außerhalb meiner Erlebnisfasten-Wochen bin ich gern mit meinem Hund Emil unterwegs, treffe mich mit Freunden oder besuche ein schönes Konzert. Da der Themen-Komplex Ernährung – Gesundheit – Achtsamkeit immer in Bewegung ist und es ständig neue Studien oder Erkenntnisse gibt, liegt meist auch ein aktuelles Fachbuch auf meinem Tisch. 

Aktuelle Termine: Erlebnisfasten in Oberwiesenthal oder in Bad Grund (Harz). 

Mehr zu Kirsten Jahns und ihrem Konzept finden Sie hier.

Bildnachweis: Kirsten Jahns

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Frau in Unterwäsche

Mal eben im Kaufhaus mitgenommen oder auf die Schnelle bei bekannten Modeketten gekauft, wenn es sich gerade ergab – auf diese Art erwarb ich lange Zeit meine BH`s.

Bis sich durch eine gesundheitsbedingte Gewichtszunahme mein Körper so veränderte, dass auch der Busen nicht mehr der alte war. Das zeigte mir meine letzte Untersuchung bei meiner Frauenärztin deutlich. Sie wies mich zudem darauf hin, dass meine Brüste größentechnisch variierten – also vom Umfang her einen Unterschied aufwiesen. Minimal zwar, aber doch nicht ohne Konsequenzen.

Ich hatte zuvor selbst schon bemerkt, dass meine aktuellen BH`s seit einiger Zeit nicht mehr richtig saßen, verschob aber den Neukauf immer wieder und rückte das Darunter, wenn es zwickte, eher schlecht als recht in Form. Bequem war das wirklich nicht mehr! Aber wie das so ist: man arrangiert sich manchmal mit Dingen, obwohl man weiß, da muß man langsam mal was ändern.

Wäsche im Fachgeschäft kaufen – warum sich das wirklich lohnt!

Nach dem Arztbesuch, bei dem ich aufgrund meines veränderten Brustumfangs den Tipp erhielt,  für den Neukauf in ein Fachgeschäft in Leipzig zu gehen, machte ich Nägel mit Köpfen.

Das erwähnte Geschäft – die Wäsche und Dessous Gabriele Mahler GmbH – hatte ich für den Kauf neuer Wäsche sowieso schon im Hinterkopf. Es liegt mitten im Herzen von Leipzig und ich hatte ein Jahr zuvor dort einen qualitativ erstklassigen Badeanzug gekauft.

Als ich also in die Stadt fuhr, steuerte ich dieses Geschäft sofort an. Ich staunte, denn an der mir bekannten Adresse gab es den Laden nicht mehr. Eine Nachfrage im Geschäft nebenan ergab, dass dieser inzwischen in eine größere Location umgezogen ist, nur wenige Meter weiter.

Ich fand den neuen Standort sofort – ein nobel anmutendes, sehr großzügiges Geschäft, das jedem Designer-Laden alle Ehre macht.

Drinnen angekommen, wurde ich sofort freundlich begrüßt und schilderte mein Problem ohne Umschweife. Ich wurde in die Umkleide gebeten und die sehr angenehme Verkäuferin machte sich wenig später daran, meinen Brustumfang zu vermessen. In der Tat hatte sich mein Busen durch die Gewichtszunahme größentechnisch verändert. Kein Wunder, dass die bisherigen BH`s nicht mehr saßen. Die Frau vom Fach kam mit einigen Modellen zurück, von denen ich alle anprobierte. Gut saßen alle, doch das Tüpfelchen auf dem I der Bequemlichkeit bot sich mir erst mit dem letzten Modell. Ich streifte es über und es saß wie angegossen. Herrlich und kein Vergleich mit den Stücken, die ich bislang von der Stange gekauft hatte! Ich war sofort im 7. Wäschehimmel und wusste: „den nehme ich!“.

DACAPO wird im sächsischen Oelsnitz hergestellt

BH von DACAPO

DACAPO-BH`s sitzen

Um die BH-Unbequemlichkeit ein für allemal zu beenden, beschloss ich, mir zunächst zwei Modelle der Marke, die so top saß, zu kaufen. Die Verkäuferin brachte mir zu dem weißen BH noch einen champagnerfarbenen, der ebenfalls wie angegossen passte. Am liebsten hätte ich ihn gleich anbehalten, aber in Anbetracht der noblen Umgebung unterdrückte ich diesen Wunsch und freute mich lieber auf das Umziehen daheim.

Da ich ein großer Verfechter deutscher Marken bin und ich es unverständlich finde, dass fast die gesamte Textilindustrie schon nach Fernost ausgelagert ist, fragte ich die Verkäuferin, woher denn die Wäsche kommt? „Aus Oelsnitz, hier in Sachsen“ war die freundliche Antwort und ich erfuhr, dass die Modelle, die meinen Busen so bequem und doch fest sitzend umschmeichelten, zur Marke DACAPO gehören.

Da ich diese Marke noch nicht kannte, recherchierte ich zuhause über das Unternehmen und erfuhr, dass die Stoffteile für die DACAPO-BH`s, die später ein nahtloses BH-Körbchen ergeben, von Hand in die dafür vorgesehene Maschine eingelegt werden. Bei dieser Qualitätswäsche war tatsächlich noch echte Handarbeit im Spiel!

All das geschieht im Textilunternehmen „Moritz Hendel und Söhne“, das seinen Standort im vogtländischen Oelsnitz hat und 2015 bereits 150jähriges Jubiläum feierte.

Die Region Vogtland war schon zu DDR-Zeiten und davor für die Herstellung feiner, qualitativ hochwertiger Wäsche bekannt. Vor dem Mauerfall produzierte man dort auch Unterwäsche, die per Export nach Westdeutschland ging.

Sitzt der BH, darf`s auch mal mehr kosten

Die so aufwendig hergestellten Stücke haben natürlich ihren Preis. Ich habe pro BH 72,95 € bezahlt. Allerdings: das sind die DACAPO-BH`s auch wert. Seit ich mich mit diesen Modellen eingedeckt habe, hält das Wohlgefühl beim Darunter an. Die Qualität ist einfach erstklassig!

Das Zwicken und Zwacken im Brustbereich gehört somit für mich endgültig der Vergangenheit an. Man schlüpft früh in den BH rein und es fühlt sich an wie eine zweite Haut. Herrlich!

Dass ich mich mit der Entscheidung für DACAPO zudem noch für einen sächsischen Wäschehersteller entschieden habe, freut mich doppelt, da ich sehr gern von regionalen Herstellern kaufe. Als nächstes werde ich mir von dieser Marke noch dunkle Modelle kaufen. Dass ich hierzu wieder das besagte Fachgeschäft in Leipzig aufsuchen werde, steht für mich fest!

Wer sich beim Kauf eines BH`s dieser Marke ebenso kompetent beraten lassen möchte, der kann hier nachschauen, wo sich das nächste Fachgeschäft, das DACAPO-Wäsche führt, befindet.

Für Produktinformationen oder das ein oder andere Schnäppchen empfiehlt sich ein Blick auf die Website des Unternehmens.

Bildnachweis: DACAPO

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Frau mit Schoko-Osterhase

Zwei Tafeln Schokolade am Abend waren für mich vor Monaten noch – in den dunklen Wintermonaten – kein Thema. Die schaffte ich locker. Und sie wurde zur Gewohnheit. Wenn auch nicht täglich zwei Schokoladen-Tafeln, so schaffte ich zumindest eine auf jeden Fall. Und das wirklich jeden Abend! Hätte ich damals gewusst, dass ich ein Schilddrüsen-Problem habe (Unterfunktion), mit dem ich sowieso schon recht rasch zunahm, so hätte ich mich wohl etwas zusammengerissen.

Allerdings: so ganz ohne schokoladiges wäre es wohl nicht gegangen und genau das ist mein Problem. Eines, mit dem ich auch heute noch ringe, obwohl ich seit vielen Wochen dabei bin, meine Ernährung umzustellen. Ich tue das, weil ich das gesundheitliche Problem mit der Schilddrüse habe und mir leider auch nichts mehr passt. Sämtliche Kleidung in meinem Schrank ist zu eng!

So allmählich bin ich von Konfektionsgröße 42, mit der ich mit stets wohlfühlte, auf die 46 geklettert, was kein Zustand mehr ist!

Ernährungsumstellung nach Punkten klappt auch ohne Weight Watchers

Also habe ich mich des Weight-Watchers-Konzeptes besonnen, mit dem vor langer Zeit mal eine übergewichtige Freundin abgenommen hat. Ich habe damals bei ihr das mit den Punkten mitbekommen und es als sehr leicht und einprägsam empfunden. Denn bei dieser Form der Gewichtsreduktion zählt man Punke – keine Kalorien. Orientierung geben spezielle Weight-Watchers-Bücher, in denen alle gängigen Lebensmittel, sowie Obst, Gemüse & Co. aufgeführt und mit Punkten versehen sind. Diese Punkte-Listen findet man allerdings auch zuhauf im Internet.

Obwohl ich mich nicht bei den Weight-Watchers angemeldet habe, komme ich mit dem Punktesystem und mit den verfügbaren Infos der WW`s im Netz gut klar. Seit einiger Zeit ernähre ich mich danach und es geht – wenn auch langsam – mit den Pfunden abwärts. Insgesamt habe ich in zwei Monaten fünf Kilo abgenommen.

Wie man ja weiß, ist das Konzept keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Eine ganz simple. Hat man`s einmal (wieder) verinnerlicht, geht es ganz leicht. Allerdings hatte ich in der gesamten Zeit zwei fiese Heißhungeranfälle auf Schokolade. Oder anders gesagt: Freßattacken. Ich habe ihnen nachgegeben und danach wieder ganz normal nach meinen Punkten gegessen.

Süßes verkneife ich mir dabei.

Allerdings merke ich schon, wie mir dann und wann ein Stück Schokolade fehlt und ich ahne, dass die nächste Heißhungerattacke nicht mehr weit sein dürfte. Allerdings muss es doch Alternativen geben! Zu den Heißhungerattacken und zum Schoki-Verzicht.  Zum Glück gibt es auf Facebook einige Gruppen, die sich mit dem Weight-Watchers-Konzept befassen, die meisten Mitglieder darin sind Frauen.

In Weight Watchers-Gruppen klagen Frauen ihr Schokoladen-Leid

In einer dieser Gruppen habe ich eine superinteressante Diskussion mitbekommen, es ging um Schokolade. So gut wie alle Frauen, die einen entsprechenden Beitrag zu dem Thema kommentierten (es waren fast an die sechzig Kommentare) gaben zu, jetzt nicht ein Leben lang auf Schokolade verzichten zu wollen. Und so wie mir ging es den meisten in dieser Gruppe auch: sie haben Unmengen an Süßigkeiten vernascht, bevor sie sich dem Punkte-Konzept von Weight-Watchers gewidmet haben.

Der Tenor der Diskussion war glasklar: ein Leben lang nun gar nicht mehr in eine Schokolade beißen zu dürfen, geht für keine einzige der Frauen! Spannend zu lesen war, welche persönlichen Strategien die „Pünktchen“, wie sich die Userinnen in der Gruppe (frei nach den WW-Punkten) nennen, fahren.

Ich gebe zu, dass ich an so gut wie jeder Strategie Gefallen fand.

Und vielleicht geht es Ihnen ja ebenso mit der verdammten Lust auf Schokolade und Sie fragen sich, wie Sie das – bei gleichzeitig gesunder Ernährung – wohl in den Griff bekommen können? Deshalb fasse ich die interessantesten Strategien aus dem Posting zu der Schokoladen-Diskussion nachfolgend einmal zusammen:

  • sich Schokolade/Süßes im Rahmen der Punkte zu gönnen, geht okay (wer kein Weight-Watchers macht, kann das im Rahmen seiner Kalorienzufuhr, die für die jeweilige Gewichtsreduktion/Gewichtserhaltung nötig ist, einbauen),
  • an einem Tag essen, wonach einem gelüstet, ist kein Problem (für mich persönlich schwierig, da dann meist alle Dämme brechen und der Körper auf die erhöhte Zufuhr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oftmals mit Blähungen und Durchfall reagiert und oft Tage braucht, um wieder normal zu funktionieren),
  • sich von Vollmilchschokolade, Gummitieren & Co. gänzlich abwenden und auf qualitativ hochwertige dunkle Schokolade umsteigen, bringt was
  • innerhalb der Woche an einigen Tagen schon mal ab und zu ganz normale Schokolade essen, ist in Ordnung – aber dann nur sehr wenig (z. B. nur eine Reihe von einer Milka-Tafel)
  • die Zusatzpunkte im Weight-Watchers-System sollten durchaus für Süßes genutzt werden (Zusatzpunkte generiert man bei den Weight Watchers zum Beispiel durch Sport oder anderweitige kalorientötende Betätigungen)

Gut fand ich auch den Ratschlag einer Userin in Bezug auf Alkohol und Kuchen. Auch diesen Genüssen habe ich mich vor meiner Gewichtsreduktion ziemlich intensiv hingegeben. Natürlich habe ich nicht getrunken, wie ein Alkoholiker, aber an manchen Abenden der Woche ein, zwei Gläser Feierabendwein – das auf jeden Fall. Überflüssig, zu erwähnen, dass auch das die reinsten Kalorienbomben sind…!

Ebenso natürlich Torten und Kuchen. Hier lockt die Versuchung genau so wie bei Schokolade, Weingummi, Pralinen & Co. Zumal ich am Wochenende gern backe.

Genießen ja – aber mit Köpfchen!

Die besagte Frau riet in diesem Zusammenhang folgendes: am Wochenende sollte man sich ruhig sein Glas Sekt oder seinen Wein gönnen und auch den Sonntagskuchen unbedingt genießen. Allerdings nur ein Stück, statt zwei bis drei!

Ein simpler Rat, natürlich! Und bei weitem kein Geheimnis – auch klar. Allerdings kann es tatsächlich nur so gehen, wenn man sein Gewicht dauerhaft reduzieren und dann auch halten will. Das ist ja – im Gegensatz zu Diäten – der Sinn von Ernährungsumstellungen. Und nichts anderes ist ja am Ende die Weight-Watchers-Strategie.

Ich habe mich heute schon mal dran gemacht und von einer Milka-Tafel (soll keine Werbung sein, aber ich esse diese Sorte Schokolade nunmal so verdammt gern…!) zwei kleine Segmente abgebrochen und genascht. Mal schauen, ob ich – wenn ich das alle paar Tage mal mache – die fiesen Heißhungerattacken auf Süßes verhindern kann.

Ein Bekannter von mir lässt sich übrigens von seiner Zuneigung zu Schokolade und Süßem generell überhaupt nicht in die Parade fahren und isst täglich etwas Süßes. Nicht allzuviel, aber er gönnt es sich. Allerdings treibt er auch sehr viel Sport, fährt mit dem Fahrrad mal eben 20 Kilometer oder joggt zig Runden im Wald. Dadurch – so sagt er – kann er sich die kulinarischen Schoki-Genüsse ohne Reue oder gar zusätzliche Kilos leisten.

So oder so: an Einschränkung führt bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung kein Weg vorbei. Es sei denn, man betreibt mindestens dreimal in der Woche – oder täglich, wie der erwähnte Bekannte von mir – Sport. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, womit er leben kann.

Tröstlich aber ist, dass es der Verzicht auf Schokolade jedenfalls nicht ist, womit man leben MUSS! Und dass es Alternativen gibt, mit denen sich durchaus leben (und genießen) lässt!

Wer sich zu den Weight Watchers informieren möchte: die Ernährungs-Profis haben ihr Image tüchtig aufgefrischt, schauen Sie einfach mal hier.

Bildnachweis: pixabay.com

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