Samstag, 19. September, 2020

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„Rumsitzen kann ich nicht!“ – Catering-Unternehmerin kocht jetzt für`s Kiez

Firmenjubiläen, Empfänge, rauschende Feste und offizielle Veranstaltungen: Das ist normalerweise das Parkett, auf dem sich Unternehmerin Edda Schmidt (im Bild) bewegt. Mit ihrem Cateringunternehmen beliefert sie Events unterschiedlicher Couleur und gehört jetzt – in der Coronakrise – zu jenen, deren Branche von heute auf morgen nahezu gekappt worden ist. Denn bekanntlich dürfen derzeit keine Zusammenkünfte mit vielen Personen durchgeführt werden – Ende nicht abzusehen.

Mittagessen für die Nachbarschaft im Kiez

Für viele gastronomische Einrichtungen und Unternehmen bedeutet das das Aus. Ein dramatischer Zustand, den es so hierzulande noch nicht gegeben hat. Nicht selten helfen aber Pragmatismus und Ideenreichtum – Attribute mit denen Unternehmerin Schmidt aus Leipzig schon immer aufwarten kann. Kam es ihr zunächst gar nicht ungelegen, mal ein paar Tage kürzer zu treten, so merkte sie bald, dass das nichts für sie ist. „Rumsitzen kann ich nicht!“ – sagt die Powerfrau und ließ sich vom Sender MDR Sachsen im beschaulichen Gohlis – einem Stadtteil der Pleißemetropole – für einen Radiobeitrag in die Töpfe gucken.

Dort quackerte gerade eine orientalische Linsensuppe und brutzelte im Ofen schon eine leckere Pasta. Mittendrin erzählt Edda Schmidt dem Reporterteam, wie sie ihren Cateringservice für die Businessklientel zu einem Solidaritätsprojekt für die Nachbarschaft im Kiez umfunktionierte. Auf Vorbestellung gibt es nun täglich ein Mittagessen – zum fair-moderaten Preis! Fünf Euro berechnet die Kochfee pro Mittagsgericht. Mit der leckeren Offerte hat Edda Schmidt vor allem ältere Menschen und Leute im Homeoffice im Visier.

Fertiggerichte oder gar Dosenkost kommen der ehemaligen sächsischen Weinkönigin allerdings nicht in den Topf: Gekocht wird absolut frisch, vor allem gute Hausmannskost. Krautwickel und Sächsische Kartoffelsuppe kommen an: Dank Mundpropaganda und den sozialen Medien fanden sich schnell Abnehmer für Schmidts leckeren Mittagstisch. Die Hälfte der Gerichte ist vegetarisch und Wünsche der Kunden stehen hoch im Kurs.

Hygienische Vorschriften werden penibel eingehalten

Bezahlt wird in bar – in eine Schale gleich neben der Durchreiche, die sich in diesen Zeiten im Kochstudio als superpraktisch erweist. Die Hygiene ist also gewährleistet und die Deckung der Kosten zumindest auch erst einmal.

Mit Zukunftssorgen belastet sich Edda Schmidt nicht. „Dann wäre man nicht arbeitsfähig“ – so ihr knappes wie einleuchtendes Statement dazu. Immerhin kann sie in vielen Belangen an ihr normales Business andocken, wenn auch auf schmalerem Level. Das ist mehr, als viele andere Menschen, die um den Fortbestand des eigenen Unternehmens gerade bangen müssen, derzeit haben.

Ein Lieferservice wird übrigens auch angeboten: Ab einem Bestellwert von 50,00 € liefert die Unternehmerin frei Haus. Das darf gerne auch mal außerhalb des Kiezes sein!

Bildnachweis: Edda Schmidt / Carmen Jasmyn Hoffmann

 

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