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Liebeskummer-Beratung

Liebeskummer – schlägt er zu, hebt sich die Welt aus den Angeln und man ist von jetzt auf gleich kaum mehr handlungsfähig. Die Standleitung zur besten Freundin – ja, das bekommt man noch hin und diese Menschen sind meist auch die ersten Retter in der seelischen Not. Doch es ist für nahestehende Menschen bei Liebeskummer kaum möglich, professionell zu agieren. Zumal die oder der Leidende im Herzschmerz stets dieselben Themen zur Sprache bringt. Eine Endlosschleife, die oft auch mit einem belastenden Kopfkino bei den Betroffenen einhergeht. Freunde oder Familienmitglieder kommen hier schnell an ihre Grenzen. Vor allem, wenn sich der Herzschmerz hartnäckig festsetzt.

Spätestens hier sehen viele Betroffene ein, dass fachkundige Unterstützung von Experten hilfreich sein kann und wenden sich an einen Liebeskummer-Coach. Mittlerweile gibt es von diesen professionellen Helfern in der emotionalen Not eine ganze Menge und das bundesweit. Kurzfristig erreichbar und für den Klienten da, gehen diese Berater den Kummer mit ihrem Know-How an und sorgen dafür, dass die Lebensfreude zurückkehrt. Dabei kommen bei den Liebeskummer-Coaches verschiedene Methoden zum Einsatz. Wie die aussehen können und welche Herangehensweisen helfen, den fiesen Herzschmerz loszuwerden, schildern nachfolgend fünf Liebeskummer-Beraterinnen bei uns. Die porträtierten Coaches kommen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und haben uns Auskunft über ihre Arbeit gegeben. An Herzschmerz Leidende können somit sichergehen, dass adäquate Hilfe zumeist ganz in der Nähe zu finden ist. Lesen Sie selbst:

„Wut bei Liebeskummer als Energiequelle nutzen“

Die Methode der systemischen Familientherapie steht bei Bianca Bontempo im Mittelpunkt. Die amtsärztlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie, DGSF (Deutsche Gesellschaft für Familientherapie) zertifizierte systemische (Familien)Therapeutin und Life-Coach arbeitet mit Klienten in Berlin. Ihren Focus legt sie bei akuten Krisen der von Liebeskummer Betroffenen auf das „innere Team“. Bei dieser Methode, die aus der Familientherapie stammt, schaut die Expertin darauf, welche Persönlichkeitsanteile durcheinander gekommen sind und woher das kommt. Dabei legt Bianca Bontempo ihr erstes Augenmerk auf die Ohnmacht und die Trauer, mit denen ihre Klienten bei Liebeskummer konfrontiert sind.

Bianca Bontempo

Bianca Bontempo hilft Liebeskummer-Betroffenen in der Hauptstadt.

 „Die Gefühle sollen ihren Raum bekommen, man darf erstmal emotional alles rauslassen“ gibt Bianca Bontempo einen Einblick in ihre Arbeit. Damit wirft sie auch ein Schlaglicht auf ein Gefühl, das wohl jeder kennt: Wut. Diese kann sich auch in Form von Rachegedanken manifestieren. Auch diese haben ihre Berechtigung, solange es nur in Gedanken geschieht. Es kann auch helfen, diese in einer Coaching-Session einfach mal frei heraus zu verbalisieren. „Diese Wut im Zusammenhang mit Liebeskummer gibt Energie, man sollte sie dazu im positiven Sinne nutzen, unter anderem um das Leben wieder neu aufzustellen“ konstatiert die Fachfrau. Und führt bei ihrem Coaching stets auch die Frage ins Feld, was denn für die Klienten wichtig wäre, wenn sie ihr Leben mit 70 Jahren betrachten?  

„Lebensvisionen zusammen mit dem Coach zu entwickeln, hilft“ sagt Bianca Bontempo und weiß, dass diese Strategie auch bei anderen Lebenskrisen nützlich ist. Ihr Coaching nehmen längst auch (junge) Männer in Anspruch. Vorbei die Zeiten, als Hilfe in Form von Liebeskummer-Beratung ein reines Frauenthema war. Das dürfte nicht zuletzt am Online-Dating liegen. Hier vergessen viele Partnersuchende ihre gute Kinderstube, was häufig Herzeleid beim anderen, der das Dating im Web offen und ehrlich angeht, verursacht. Aber egal, ob Liebeskummer offline oder online ausgelöst wurde – zur Bewältigung desselben spielen auch persönliche Vorlieben mit rein. 

„Der eine macht eine Weltreise, der andere igelt sich erst einmal daheim ein“ berichtet Bianca Bontempo. Man sollte erstmal das tun, was einem gut tut und ablenkt. Bei einer Liebeskummer-Beratung werden auch die eigenen Ressourcen und die innere Stärke herausgearbeitet. Der Fokus des Klienten liegt auf dem ICH, eigene Bedürfnisse und Selbstfürsorge. Im Ergebnis führt das dazu, dass Schritt für Schritt die Lebensfreude zurückkehren kann. Kontakt: bontempo-psychotherapie.de

Neue Wege mit geheilter Seele gehen

Seelenheilung ist für Bewusstseinstrainerin Anja Schönborn eine wichtige Komponente im Liebeskummer-Coaching.

Wer bei Liebeskummer professionelle, einfühlsame, tiefgründige und mediale Hilfe sucht, ist bei Anja Schönborn genau richtig. Denn sie holt Sie mit Ihrer liebevollen Art da ab, wo Sie jetzt stehen! Die Kombination ihrer Arbeitsweise ist einzigartig und bringt seit fast 30 Jahren unzählige positive Rückmeldungen von begeisterten Kunden. Krisen sind als Hinweis des Lebens zu sehen, um die innere Einstellung und damit die Richtung zu ändern. Das ist das Credo der Bewusstseinstrainerin. „Liebeskummer ist eine Form der Trauer“ sagt Anja Schönborn. „Man betrauert auch sich selbst und die verlorene Lebensvision.“

Aus ihrer Erfahrung heraus weiß sie, dass in Kennenlernphasen und in bestehenden Beziehungen die Anfangs-Warnsignale oft überhört und verdrängt werden. „Die anfängliche Hormonelle Großhirnvergiftung und die tiefe Sehnsucht nach Ankommen in der Partnerschaft, lassen uns Dinge in Kauf nehmen, die zwar der Seele dienlich sind, aber einem ebenbürtigen, harmonischen Miteinander im Weg stehen“ konstatiert die Expertin. Somit arbeitet sie mit ihren Klienten darauf hin, sich erst einmal selbst neu zu erfinden und durch das Wissen um den Seelenplan, die Sprache der verschiedenen Ich-Anteile für den Alltag und die Partnerschaft zu nutzen. 

Interessant ist dann auch, sich den Seelenweg des (Wunsch-)Partners anzuschauen! Wo sind unsere Triggerpunkte? Warum hat uns das Leben zusammengeführt? Wie kann ich durch kleine Veränderungen  eine bessere Partnerschaft leben? Was macht es mit meinem Partner, wenn ich so bin, wie ich bin?  Anja Schönborn umschreibt ihre Herangehensweise mit einem einzigen Satz: „Wenn der Verstand versteht, kann die Seele in die Heilung gehen und neue Wege kreieren!“

Kontakt: anjaschoenborn.de

Mit dankbaren Gefühlen den Herzenskummer loslassen

Gisela Berg hat für ihre Klienten ein Selbstliebe-Coaching entwickelt.

Ein eigener, starker Liebeskummer war für Gisela Berg der Grund, sich dieser Thematik beruflich zu widmen. Die Heilpraktikerin und psychologische Beraterin aus Hamburg setzt in ihrem Coaching darauf, Zeuge der jeweiligen Geschichte, die zum Liebeskummer führte, zu werden. Das heißt: reden, reden, reden.

„Das nimmt den Druck raus und meine Klienten wechseln in die Beobachter-Rolle“ spricht Gisela Berg aus Erfahrung. Kompetent in Reiki-Übungen integriert sie in ihre professionelle Hilfe auch solche fernöstlichen Methoden, um die Energie-Frequenz der oder des Liebeskummer-Geplagten zu erhöhen. „Viele Menschen distanzieren sich dann von ihrem Liebeskummer und können so Informationen besser aufnehmen und verarbeiten“ erläutert die Expertin dieses Vorgehen. Da ihre oberste Priorität darin liegt, die betroffenen Personen wieder handlungsfähig zu machen, hat sie ein spezielles Selbstliebe-Coaching entwickelt, das den Klienten zum Beispiel hilft, das Kopfkino auszuschalten. Oder sich wieder gesünder zu ernähren, um so Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. All` das gehört zur Neuausrichtung des eigenen Lebens nach dem schmerzlichen Herzeleid und ist das A und O des Coachings bei Gisela Berg.

Hierin integriert sind auch Reisen zum inneren Kind, die bei den meisten Klienten ein tiefes Mitgefühl mit dem eigenen ICH auslösen. All das führt dazu, dass sich unter Liebeskummer leidende Menschen wieder selbst in den Mittelpunkt des eigenen Lebens stellen. Auch Dankbarkeit, Vergeben und Loslassen spielen dabei eine große Rolle. „Ich erinnere die Menschen daran, wofür sie dankbar sein sollten. Und Dankbarkeit führt direkt ins Herz“ führt Gisela Berg aus und verweist darauf, dass dankbare Gefühle und dankbare Gedanken das Gehirn umprogrammieren und die Betroffenen den Herzenskummer somit leichter loslassen können.  Kontakt: beziehungstherapie-hamburg.de 

Den Trennungsschmerz mit Kinesiologie und Hypnose angehen

Silke Ludwig

Silke Ludwig hat sich auf Kinesiologie und Hypnose spezialisiert.

Geht der Partner fremd, ist der Liebeskummer oft groß und Frauen, die betroffen sind, melden sich bei Silke Ludwig in der Praxis. Die Expertin bietet Liebeskummer-Coaching in Isernhagen nahe Hannover an und hat sich hier auf Kinesiologie und Hypnose spezialisiert. „Wenn Menschen verlassen werden, kann aus Liebeskummer schnell eine Depression entstehen“ spricht die professionelle Beraterin aus Erfahrung und verweist darauf, dass an Herzschmerz Leidende in Japan Sonderurlaub in einer solchen Stress-Situation bekommen.

In Deutschland gibt es das bekanntlich nicht, weshalb Expertinnen, wie Silke Ludwig, gut zu tun haben. „Weinen, shoppen, naschen, exzessiv fernsehen – das ist bei Liebeskummer alles okay“ sagt Silke Ludwig und berichtet davon, dass beste Freundinnen bei dieser Art von Schmerz oft überfordert sind. „Freundschaften werden bei Liebeskummer oft überstrapaziert“ ist sich die Fachfrau sicher. Als Expertin für Trennungsschmerz weiß sie, wovon sie redet. Die meisten ihrer Klienten möchten in diesem Zusammenhang ausführlich über ihren Liebeskummer reden und können in ihrer Praxis ihr Herz vollends ausschütten.

Davon machen auch Männer oft Gebrauch. „Männliche Zeitgenossen überhören IN der Beziehung oftmals jegliche Warnsignale, entwickeln sich aber NACH der Beziehung und überstandenem Liebeskummer in ihrer Persönlichkeit immens weiter“. So fasst Silke Ludwig die Erfahrung mit Männern in ihrer beruflichen Tätigkeit zusammen. Dass sie viele ihrer Klienten durch Krisen adäquat begleiten kann, liegt unter anderem auch an der Kinesiologie, die sie in ihrer Praxis anwendet. Hierbei werden negative Körperemotionen aufgespürt und der daraus resultierende, im Körper abgespeicherte Stress, der Blockaden verursacht, aufgelöst.

Mit Hypnose wiederum erreicht die Expertin, die auch Paare in einer Versöhnungsphase begleitet, dass verschiedene Ängste aufgelöst werden können. Vielfältige Möglichkeiten also, um dem verhassten Herzeleid Paroli zu bieten und zu neuer Stärke zu gelangen. Dazu passt auch das Credo von Silke Ludwig, dem wohl viele ihrer Klienten erst im Rückblick zustimmen können: „Jede Krise ist eine Chance“! 

Kontakt: www.kinesiologie-isernhagen.de, www.expertinfuertrennungsschmerz.de, www.kommunikations-leine.de

Nach dem Herzschmerz durch innere und äußere Schönheit strahlen

Sandra Damke

Empathisch und sehr einfühlsam gestaltet Sandra Damke in Minden ihr Coaching.

„Komm nicht auf Scherben zu stehen“ zitiert Sandra Damke, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Expertin für gebrochene Herzen, eine bekannte Songtextzeile.

In ihrer Praxis in Minden, Nordrhein-Westfalen, bietet sie insbesondere für Frauen in emotionalen Krisen ein umfassendes Coachingangebot an, welches lösungsorientiert und tiefenpsychologisch wirkt. Mit viel Herz und Empathie kümmert sie sich auch um die Wiederherstellung des nach Trennungen oftmals verletzten Selbstwertgefühls. Ihr Klientel besteht vorwiegend aus weiblichen Zeitgenossinnen, die professionelle Unterstützung vor allem nach Trennungen benötigen.

In den hellen und freundlichen Räumlichkeiten bei Sandra Damke nehmen aber auch viele Liebeskummer-Geplagte Platz, die schlechte Erfahrungen im Bereich Online-Dating gemacht haben. Nicht selten verursacht diese Art der Partnersuche schon in der erweiterten Kennenlern- oder Beziehungsauftaktphase Liebeskummer. Neben den therapeutischen und psychologischen Ansätzen bietet die Liebeskummer-Expertin auch Beratungen im Bereich Farb- und Stilberatung an. Gerade in der abklingenden Phase des Liebeskummers lassen sich Frauen von ihr gern rund um den weiblichen Look coachen. Nicht selten geben schon kleine Stiländerungen oder eine neue Friseur einen Schub neuer Lebensfreude. Ihren Coaching-Stil fasst die sympathische Mindenerin folgendermaßen zusammen: „Ich verhelfe Frauen zu einem Leben in innerer und äußerer Schönheit, weil wir es uns das wert sein sollten“. Kontakt: heilpraxis-liebeskummer.de

„Liebeskummer gehört zum Leben dazu“

Coach Frau Dr. Berle

Ist in München und Stuttgart präsent: Life-Coach Dr. Berle

Als Life-Coach ist Dr. Fiona Waltraud Berle in München und Stuttgart vertreten. Sie sagt: „Liebeskummer gehört zum Leben dazu und ist deshalb auch Thema meiner Arbeit “. Viele ihrer Klienten kommen ins Coaching, weil es im Beruf hakt. Probleme im Beruf, sind laut Dr. Berle meistens Selbstwert-Probleme im sozialen und kommunikativen Kontext. Diese Thematik wirkt sich entsprechend auf alle Beziehungen und auch die Liebe in Paarbeziehung aus – und macht den Kummer. Die Expertin sagt: „Je stärker, selbstbewusster, ganz bei mir und authentisch ich als Mensch bin, desto leichter lassen sich Konflikte lösen. Ganz gleich, ob im Beruf oder in der Liebe“.

Die meisten Menschen steckten, sagt sie aus ihrer beruflichen Erfahrung heraus, in Bedürftigkeits-Beziehungen. „Krückstock-Beziehung“ nennt Dr. Berle das mit einem drastischen Bild: „Es ist, als würde jemand mit einem linken amputierten Bein sich zusammentun mit einem, der ein rechtes amputiertes Bein hat und so humpelt man gemeinsam durch`s Leben“. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, ist klar und so trennen sich viele solcher Paare irgendwann.

Oft geht das mit schwerem Liebeskummer einher, weshalb sich die Klienten an die Fachfrau wenden. Unter dem fiesen Herzweh leiden aber auch Menschen, die im schnelllebigen Online-Dating an den Falschen geraten sind und sich nach professioneller Hilfe umschauen.

Kontaktieren diese Frauen oder Männer Dr. Berle, so führt diese ihre gesamte Autorität und Kraft ins Feld, um ihre Klienten davon zu überzeugen, zunächst einmal das eigene ICH zu sehen und sich auf sich selbst einzulassen. Hier zu neuer Stärke zu gelangen, ist der Schwerpunkt ihres Anti-Liebeskummer-Coachings. Den Klienten verhilft sie so zu einem neuen Selbstvertrauen, mit dem man bei sich selbst ankommt. Aus Liebeskummer-Qual wird Freiheit. Wer frei ist statt liebe- und hilfe-bedürftig findet auch den richtigen Partner. Denn Liebe gedeiht unter Gleichen, nicht unter Bedürftigen. Kontakt: dr-berle.de

Bildnachweise: Dorothee Elfring, Silke Ludwig, picture people, Anja Schönborn, BEAUTYSHOTS DAS FOTOSTUDIO//, Sandra Damke, pixabay.com

Se Frentzen

Geburtstage, Jubiläen, Junggesellinnen-Abschiede – so vieles wird hierzulande gefeiert. Aber eine Scheidung? Das ist für viele noch Neuland. Nicht aber für Se Frentzen. Die sympathische Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen (im Bild zweite von rechts) hat sich auf Scheidungspartys spezialisiert und der Erfolg gibt ihr recht. Ausschlaggebend war ein Stück weit auch ihre eigene Scheidung, die sie – als sie nach langer Zeit durch war – als Befreiung empfand. Sie zelebrierte den neuen Lebensabschnitt mit einer eigenen Party und stellte fest, dass auch andere geschiedene Frauen so ticken wie sie und die amtliche Trennung gern feierlich begehen würden. Und weil das so ist, hat Se für die Ex-Bräute und deren Party mittlerweile alles im Angebot, was dem Start in das Single-Leben so richtig Schwung gibt. Vom Make-up-Artisten über die individuelle Scheidungsrede bis hin zur Limousine: Agenturchefin Frentzen lässt die einstigen Bräute auf ihrer Scheidungsparty Königinnen sein. Dass da auch die Location stimmen muss, versteht sich. Im Interview berichtet Se über ihre pfiffige Geschäftsidee:

FB: Se, Ihre eigene Scheidung liegt schon ein paar Jahre zurück. Wie haben Sie das Ende dieses Lebensabschnitts gefeiert?

Mit einer großen Party! Da sich mein Scheidungstermin wie Kaugummi in die Länge“ gezogen hatte, konnte ich alles bis ins kleinste Detail planen. Ich wählte meine Lieblings-Location, bestellte ein Menü für meine Gäste, es gab eine offizielle Einladung mit dem Vermerk für den Dresscode (white), der Saal wurde geschmückt und mit vielen Ballons dekoriert. Alles in weiß. Und vieles mehr…

Eine Scheidungsparty war 2005 noch ungewöhnlich

Meine Freunde und Familie warteten ungeduldig auf mich, denn eine Scheidungsparty war damals (2005) neu für alle und sie waren gespannt und aufgeregt. Wichtig war mir, dass ich an diesem Abend mein Brautkleid zum zweiten Mal „ausführte“. Ich fand es sehr passend und außerdem musste ich mir keine Gedanken um ein Outfit machen. Ich wollte meinen Neuanfang feiern – und ehrlich gesagt wollte ich gefeiert werden. Positiv durchs Leben gehen, durch mein neues Leben. Nach vorne schauen und das alte Leben hinter mir lassen. Diese Party war mein Neuanfang!

Se Frentzen

Se organisiert ihre Partys bundesweit.

FB: War das der Start für Ihre Agentur FINALLY DIVORCED?

Nicht ganz. Im Laufe der Jahre ergaben sich zwei Scheidungsfälle in meinem Bekanntenkreis. Hier durfte ich die Organisation der Feierlichkeiten übernehmen. Mir gefiel die Aufgabe. Ich hatte Spaß, meine Ideen umzusetzen und die Feier so schön es ging, auszurichten. Während der Vorbereitungen fielen mir noch mehr Ideen ein.  Ich hatte so viele Ideen – teilweise auch sehr außergewöhnliche Einfälle. Ich merkte, dass ich alles umsetzen konnte und fing an, alles zu dokumentieren und erstellte mir ein Konzept. Nun hatte ich ein Ziel vor Augen: Mein Ziel war es, Menschen, deren Ehe gescheitert war, mit einer Scheidungsparty den neuen Weg zu „pflastern“.

Es gab auch reichlich Kritik, was meine Geschäftsidee betraf, denn viele waren der Meinung, dass eine Heirat  immer noch  ein einmaliges Ereignis ist und für immer dieses Versprechen eingehalten wird. Nun – „bis dass der Tod uns scheidet “- dafür gibt es keinen Garant. Sicherlich wäre der Tod die denkbar einfachste Möglichkeit einer Scheidung. Doch was, wenn wir unseren Ehering vorher „verlieren“?

Alles mögliche wird gefeiert – warum nicht auch die Scheidung?

Wir feiern ständig einen neuen Lebensabschnitt! Sei es eine Geburt, Geburtstage, Hochzeiten, Abitur, ja – sogar der Tod wird „ gefeiert“. Eine Scheidung ist auch ein neuer Lebensabschnitt und sollte  gefeiert werden.

FB: In welcher Stimmung befinden sich die Frauen, die zu Ihnen kommen? 

Deko Scheidungsparty

Auf der Scheidungsparty wird nichts dem Zufall überlassen – die Deko stimmt von A bis Z

Die Frauen, die mich aufsuchen, haben das Kapitel Ehe abgeschlossen und möchten ihren Neuanfang mit einer Scheidungsparty feiern. Da sind die seelischen Wunden definitiv verheilt!

FB: Wie planen Sie die Scheidungsparty für die jeweilige Kundin?

Die Planung ist ganz individuell. Wichtig ist, dass ich mich dem vorgegebenem Budget anpasse.

Je nach Wunsch kann ich die Feier in verschiedenen Räumlichkeiten ausführen, wie zum Beispiel in der Lieblings Bar, im heimischen Garten, oder in einer exclusiven  Location (z.B. Rooftop Bar).  Bei dem persönlichen Gespräch halte ich nicht nur die Planung, wie die Farbe der Dekoration, Menü oder Buffet, Songauswahl für den DJ etc. und den Ablauf der Party fest, sondern der Mensch, meine Auftraggeberin, ist der wichtigste Punkt. Ich erfahre auch viel über die Person – privates, viele lustige Ereignisse,  über ihre Ehe und warum es zur Scheidung gekommen ist. Diese Gespräche sind sehr wertvoll. Vor allem richte ich die Scheidungsrede, die ich für meine Auftraggeberin halte, nach ihr.

Make-up, Hairstyling und Limousinen-Service – der Ex-Braut fehlt es an nichts!

Auf Wunsch steht der Ex-Braut an Ihrem unvergesslichen Tag ein Make-up Artist, sowie ein Hairstylist zur Verfügung. Ein professionelles Fotoshooting, Limousinen-Service, Scheidungstorte, Scheidungsring, Highlights wie Tänzerinnen oder Magier, Feuerwerk – alles ist machbar und garantiert eine unvergessliche Scheidungsparty!

FB: Wie muss man sich das Event vorstellen?

Im Grunde ähnlich wie bei einer Hochzeit- das einzige was fehlt ist der ( Ex) Mann – er landet meist „geköpft“ auf der Scheidungstorte! Ich empfehle bei den Einladungskarten einen zusätzlichen Vermerk zu einem strengen  Dresscode – nur in weiß !

FB: In was für einem Umfeld wird gefeiert? Eher daheim oder in außergewöhnlichen Locations?

Es ist unterschiedlich. Ich kann eine unvergessliche Scheidungsparty im eigenen Garten ausrichten, oder auch in einer Top-Location. Ich richte mich nach den Wünschen meiner Auftraggeber und dem Budget.

FB: Wie sieht das „Drumherum“ bei einer Scheidungsparty aus? Gibt es Torte? Eine Ansprache? Wie läuft das ab? Und was trägt die Auftraggeberin?

Auf der Scheidungsparty

Auf der Scheidungsparty lässt FRAU es krachen

Die Ex Braut trägt an diesem Abend ihr Brautkleid. Sie eröffnet die Party mit einem Tanz. Im Anschluss folgt eine Scheidungsrede. Diese Rede ist persönlich für die Ex Braut und sehr bedeutsam.
In der Scheidungszeremonie wird der Ex- Braut ein Scheidungsring angesteckt. Dann möchte die „ Braut „ auch endlich aus ihrem „alten“ Kleid heraus und zieht sich um.

Brautkleid wird auf Scheidungsparty vernichtet

Anschließend wird das Brautkleid vernichtet. Es wird ausgiebig gefeiert und auf Wunsch gibt es Showacts , ein Feuerwerk etc.

Später wird die Scheidungstorte angeschnitten. Meist ist es eine Torte, die in der Mitte durchtrennt ist –  könnte auch durchaus passieren,  dass sich der Ex-Mann mit auf die Torte geschlichen hat…!

FB: Da Sie ja einen umfassenden Einblick in das Thema „Trennungen“ haben – bekommen Sie mit, aus welchen Gründen Paare sich trennen? Gibt es einen Grund, der Ihnen immer wieder begegnet?

Sehr oft ist die Begründung, dass man sich auseinandergelebt hat. Gründe, wie Vertrauensbruch und häusliche Gewalt sind leider auch Tatsachen, warum sich Paare trennen.
Einmal habe ich als Grund gehört, dass die Geburt des Kindes zur Trennung geführt hat. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass ich mich wochenlang damit auseinandergesetzt habe. Ich habe mich im Laufe der letzten Jahre speziell auf das Thema Trennung/ Scheidung konzentriert und muss feststellen, dass die meisten Ehen an fehlender Kommunikation scheitern.

FB: Wie fühlen sich die Frauen nach einer Scheidungsparty mental? Bekommen Sie Feedback?

Scheidungsparty

Für Frauen ist die Scheidungsparty ein Befreiuungsschlag

Sie sind glücklich und freuen sich auf ihren Neubeginn. Sie sehen Ihre Scheidungsparty auch als Befreiung. Nicht falsch verstehen – das hat nichts mit Rachegelüsten zu tun. Es ist ein Abschluss mit der Vergangenheit und gleichzeitig ein Neubeginn. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich schon des Öfteren gesagt bekommen habe, dass die Scheidungsparty besser als die eigene Hochzeit war.

Scheidungsservice ist deutschlandweit buchbar

FB: Wo kann man Sie buchen?

Ich biete meinen Service deutschlandweit an. Ich bin ständig auf der Suche nach verschiedenen Locations, um meinen Kunden eine große Auswahl anbieten zu können. Auf Mallorca und Ibiza schaue ich aktuell gezielt nach besonderen Objekten, um diese bei Anfragen auch anbieten zu können.

FB: Denken Sie, dass manche Frauen (und Männer) zu jung heiraten? Gibt es Ihrer Ansicht nach ein „richtiges“ Alter, um zu heiraten?

Ja, davon bin ich überzeugt! Ich war auch mal 20 und hatte eine ganz bestimmte Vorstellung von meinem Leben. Alles war durchdacht – meinte ich zumindest. In Deinen 20ern  hast du schon deinen Traummann vor Augen- Du weißt genau wie er aussieht und sogar wie er duftet. Der Vater deiner Kinder – Du musst ihn nur finden! Und zwar schnell, denn du hast ja schon dein Traumkleid gefunden – wir wollten doch alle wie Sissy heiraten.

Falsche Vorstellungen lassen viele Leute jung heiraten

Du findest ihn und verliebst dich. Und du denkst, dass das die „Ich kann nicht mehr ohne dich leben Liebe“ ist.

Also wird mit 23 oder 24 geheiratet. Alles ist schön – doch dann holt dich die Realität ein und mit Ende 20 bist du schon geschieden. Wenn du Glück hast und schlau bist!  Das war deine Lektion!

Mit 20 ist Mann oder Frau noch in der Entwicklung. Verliebt euch, zieht in die erste gemeinsame Wohnung, lernt einen Beruf. Aber heiratet nicht! Man benötigt die 20iger um erwachsen zu werden. Eine Beziehung/Ehe heißt Kompromisse eingehen -wie lange ist deine Bereitschaft? Du“ wächst“, deine Einstellung ändert sich und du hast mehr Erwartungen.

Mit 30 sieht die Welt schon anders aus!

Mit 30 steht man schon eher im Leben. Man hat einen Beruf, der einen erfüllt und Zukunftspläne. Wenn du mit 30 deine Drinks selber bezahlen kannst, dann kannst du dir auch Gedanken um Familie und Hochzeit machen.

FB: Wie schauen Ihre Pläne für die nächsten Monate in Sachen Ihrer Agentur aus? Können Sie schon etwas verraten?

Ich plane aktuell eine exclusive Scheidungsparty. Mein Wunsch ist, dass das Thema Scheidungsparty nicht mehr tabuisiert wird. Mein Ziel ist es, dass sich diese Partys etablieren. Scheidungen sind nichts negatives. Es sollte mehr darüber berichtet werden. Es ist ein sehr wichtiger psychologischer Aspekt, diesen Neuanfang zu feiern.

Bisher habe ich nur für Ex-Bräute eine Scheidungsfeier ausgerichtet. Liebe Ex- Männer, „traut“ euch, denn für die Herren habe ich ein besonderes Special vorbereitet!

In diesem Sinne: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet!

Mehr zur Agentur von Se Frentzen hier.

Mehr zum Thema auch hier.

Bildnachweis: Finally Divorced, Se Frentzen, Schreiber Photografie

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90 Jahre alt und noch immer in der Mode- und Modelszene aktiv: Daphne Selfe denkt noch lange nicht ans aufhören! Im Gegenteil: Die stilvolle Britin ist nach wie vor ein gefragtes Supermodel und hat auch ihr eigenes Business am Laufen. Auf ihrer Homepage bietet sie Onlinekurse für potentielle Models an und veröffentlicht zudem regelmäßig News aus der Welt der Laufstege.

Dass sie lange schon in dieser Szene arbeitet, merkt man auch in Sachen der Ratschläge, die sie Frauen von heute gibt. Zum einen fordert sie – so schreibt es der SPIEGEL in seiner Ausgabe vom 18. Mai 2019 – dass sich ein jeder um Stil und Schönheit kümmern möge. Und zum anderen bemängelt sie, dass weibliche Zeitgenossinnen von heute nicht mehr in den Spiegel schauen. Ihr Rat laut SPIEGEL: „Man müsse eben wissen, was einem steht.“

Nachlässige Kleidung im Theater für betagtes Supermodel „respektlos“

Nun – ganz so nachlässig, dass der Blick in den heimischen Spiegel unterbleibt, dürfte wohl das Gros der Frauen von heute nicht handeln, aber Daphne Selfe wird aufgrund ihrer Erfahrungen wissen, wovon sie spricht. Und nicht selten gibt ihr ja ein Blick in die Fußgängerzonen unserer Städte recht. Oder auch nur der Gang ins Theater! Den allzu viele Leute heutzutage tatsächlich nicht mehr in stilvoller Kleidung absolvieren.

Das betagte Model sagte hierzu folgendes, Zitat SPIEGEL:

„Wenn ich ins Theater gehe, mache ich mich schick“.

All jene, die auf dieses schick machen verzichten, findet Selfe den Schauspielern gegenüber respektlos. Ja, da ist was dran! Das gilt auch für die Sache mit dem Altern. Hier scheint das 90jährige Model mit sich im reinen zu sein und das Ganze mit Humor zu nehmen.

Betagtes Supermodel trägt Älter werden mit Fassung

Sie sagt:

„Die Sache ist, du schrumpfst, die Taille befindet sich heute am falschen Platz“.

Nun – wohl dem, der das Älterwerden mit Fassung trägt! Was bei Daphne Selfe definitiv der Fall ist!

Recherchenachweis / Zitate: SPIEGEL, Ausgabe 18.5.19,

Bildnachweis: picture alliance / empics

Zwei Anwältinnen

Sich als Frau in einer männerdominierten Branche zu behaupten – das ist den beiden Frauen Thirza Höfer und Katja Haug gelungen. Die beiden engagierten Juristinnen führen eine Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Leipzig. Spannend sind die verschiedenen Lebensläufe der beiden. Hat doch die eine noch die DDR erlebt, während die andere im Raum Stuttgart aufwuchs. Das Unternehmen, das sie heute führen, gibt es schon eine ganze Weile und hier lernten sich die beiden Frauen auch kennen. Neben den beruflichen Gemeinsamkeiten verbindet sie auch die Rolle als Mutter. Denn sowohl Thirza Höfer als auch Katja Haug haben eine Familie gegründet.

Im Gespräch erzählen sie, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut gebracht haben und berichten aus ihrem Alltag, den vor allem männliche Zeitgenossen prägen.

FB: Frau Haug, Frau Höfer, Sie sind beide Anfang vierzig, studierte Juristinnen, und Sie führen seit fünf Jahren miteinander ein Unternehmen in Leipzig. Was machen Sie da genau?

TH: Wir sind Dienstleister für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer. Unsere Idee ist eine Paketlösung, die einfach alles enthält, was irgendwie mit Geld, Recht, Verwaltung und Steuern zu tun hat. Unsere Klienten sparen dadurch enorm Zeit und Kosten. Sie müssen nicht mehr, je nach Situation und Anliegen, immer neue Berater suchen, die sich dann erst mit viel Aufwand in ihre Verhältnisse hineinfragen müssen. Diese Hintergründe kennen wir alle schon. Das macht alles wesentlich effektiver.

Hohes Beratungspotenzial muss vorgehalten werden

Allerdings müssen wir eine Menge Beratungspotential vorhalten, um auf ganz verschiedenen Gebieten glaubwürdig kompetent zu sein. Finanzbuchhaltung zum Beispiel ist ein völlig anderes Thema als Forderungseinzug. Und Personalmanagement oder Geldbeschaffung stehen ebenfalls auf ganz anderen Blättern. Unternehmerinnen und Unternehmer müssen dieser Themenvielfalt aber gewachsen sein, auch wenn sie keine eigene Rechtsabteilung oder sonstige Kompetenzpools ihrer Betriebe hinter sich stehen haben.

FB: Sie beide sind ursprünglich gelernte Rechtsanwältinnen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

KH: Stimmt. Ich stamme aus Neubrandenburg, bin später in der Nähe von Jena aufgewachsen und habe damit noch einige, vielleicht prägende Erinnerungen an die DDR. Thirza kommt dagegen aus dem Stuttgarter Raum und damit aus einer ganz anderen Himmelsrichtung. Thirza hat ihre ersten Berufserfahrungen in einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferkanzlei gesammelt. Meine eigene Entwicklung verlief nicht so gradlinig. Ich war erst Rechtsanwältin, und dann eine Zeitlang Geschäftsführerin von Fondsgesellschaften. Dadurch kenne ich mich auf dem Kapitalmarkt gut aus. Als sich unsere gemeinsame Geschäftsidee abzeichnete, war ich noch im Vorstand einer Aktiengesellschaft, die Popmusik produziert.

Von der Welt des Glamours in eine bodenständige Branche

Die Welt der Stars und der Prominenz, der Galas und der Preisverleihungen war zugegeben aufregend, und ich bin heute noch meinem großen Mentor aus dieser Szene dankbar, dass er mich damals diesen Job hat machen lassen. Dann aber wurde ich Mutter, und damit verstärkte sich das Bedürfnis nach Bodenständigerem. Daraus wurde die Haug & Höfer Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Das klingt nüchtern und bodenständig, und das soll es auch sein.

FB: Ein paar Jahre fehlen aber in Ihrer Schilderung.

TH: Wir sind kein Start Up. Gegründet wurde unser Unternehmen schon 1991, damals natürlich nicht von uns. Katja und ich gingen 1991 schließlich noch in die Schule. Wir haben uns erst 2008 dort kennengelernt. Ich selbst stand damals gerade vor meinem Steuerberaterexamen, und die Kanzlei durchlief in dieser Zeit einige Veränderungsprozesse. Es waren neue Ideen und Begriffe aufgetaucht, von denen Katja und ich bis dahin eigentlich noch gar nichts gehört hatten. Beispielsweise Mediation oder systemische Unternehmensberatung. Darüber gab es damals sehr gespaltene Meinungen. Etliche Kollegen hielten dies für neumodisches Affentheater und gingen. Dies waren hauptsächlich Männer. Dabei ging es eigentlich nur um eine einzige Frage, die sich jedes Dienstleistungsunternehmen unablässig stellen muss: Wie kann ich meinen Kundinnen und Kunden noch nützlicher sein? Vor dieser Frage drückt man sich gern, weil sich für die Antwort immerzu etwas verändern muss.

Richtige Entscheidungen führten zu Umsatzplus

Katja und ich haben darin den richtigen Weg gesehen, und im Ergebnis spülte es uns nach vorn. Wir haben noch andere Unternehmen dazugekauft, um unser Beratungsportfolio abzurunden und neue Gruppen von Klienten dazuzugewinnen. Seit 2015 führen wir die Geschäfte und halten auch die Mehrheit der Anteile. Die Umsätze haben sich seitdem verdreifacht. Falsch war es offenbar nicht.

FB: Das hört sich nach Frauenpower an. 

KH: Auf den ersten Blick mag es danach aussehen. Hinter allen Zimmertüren unseres Büros sitzt tatsächlich nur noch ein einziger Mann. Forciert haben wir das aber keineswegs. Dass es so gekommen ist, war eher Zufall.

TH: Vielleicht ist es einfach so, dass sich Männer unter einer weiblichen Geschäftsführung unwohl fühlen. Dies ist aber nur eine Vermutung, ich weiß es nicht, und ich habe bislang auch über diese Frage überhaupt nicht nachgedacht. Von unserer Seite hätten wir nichts dagegen, wenn mehr Männer bei uns mitmachen würden.

FB: Sie sind beide Mütter. Deshalb kommt jetzt die unvermeidliche Frage, wie Sie Ihren Beruf mit dieser Rolle in Einklang gebracht haben.

KH: Mittlerweile habe ich zwei Kinder, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dies immer reibungslos geklappt hätte. Organisationstalent ist in dieser Hinsicht schon gefragt. Wenn die Kinder allmählich größer werden, löst sich diese Doppelbelastung nach und nach auf. Es gab bis dahin aber viele Situationen, in denen ich mich gefragt habe, wie es Frauen in normalen Anstellungsverhältnissen gelingt, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. 

TH: Genau. Unser Vorteil ist, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes zu den freien Berufen zählen. Darunter fällt auch die Freiheit, eine Lösung zu gestalten, wie wir es für richtig halten. Als meine Tochter im Säuglingsalter war, habe ich sie einfach ins Büro mitgenommen, schon wenige Tage nach der Geburt.

Das Kinderbett stand im Arbeitszimmer

Mich hat es nicht gestört, dass in meinem Arbeitszimmer ein Kinderbett stand, und etwa für Besprechungen mit Klienten haben wir eigene Räume, bis zu denen die unvermeidlichen Kindergeräusche nicht vordringen können. Ein Patentrezept für andere Frauen kann dies natürlich nicht sein, aber es wäre wünschenswert, wenn sich Arbeitgeber durchringen könnten, Frauen ähnliche Freiheiten zuzugestehen, wie ich sie in dieser Situation hatte: einfach improvisieren und ausprobieren lassen.

KH: Ach, das wird nicht gehen! Das Arbeitsrecht ist für legere Lösungen viel zu starr. Arbeitsschutz und Mutterschutz sind gut gemeinte rechtliche Anliegen, verhindern aber Improvisation und Einfallsreichtum. Die meisten Arbeitgeber befürchten viel zu sehr, womöglich ein Dutzend Rechtsverstöße zu begehen, wenn sie solche Freiheiten von Fall zu Fall zugestehen würden, und dies nicht ohne Grund. Mir fallen gleich ein paar Gesetze ein, mit denen man hierdurch in Konflikt kommen könnte. 

TH (nickt zustimmend): Sehr wahrscheinlich. Aber genau das ist unser Produkt: Wir lassen uns dazu eine Lösung einfallen, die funktioniert. Und das ist auch das Reizvolle an unserem Beruf, kreativ sein, gestalten, sich etwas ausdenken und Starres überwinden. Dies mag vielleicht nach typisch weiblicher Herangehensweise klingen, aber mir macht das jeden Tag aufs Neue Spaß.

FB: Sind Ihre Klienten eigentlich überwiegend Frauen oder Männer?

TH: Männer natürlich. Die Mehrzahl der Unternehmer ist männlich. Nach wie vor.

FB: Würden Sie sich mehr Frauen wünschen?

KH: Als Klienten? Darüber habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie den Kopf zerbrochen. Es gibt da kein Besser oder Schlechter. Es gibt sehr respektvolle Männer, die gute Leistung zu schätzen wissen und einen nicht in erster Linie als Frau sehen. Männer verlieren sogar eher mal ein Wort der Anerkennung, wenn etwas gut gelaufen ist, als Frauen.

Männer tun sich mit Anerkennung gegenüber Frauen offenbar nicht schwer

Vielleicht spricht sich so etwas für Männer gegenüber einer Frau auch leichter aus als gegenüber einem Mann.

FB: Was halten Sie von Frauenquoten?

TH: Nichts. Überhaupt nichts. Ich will für meine Leistung und für meine Kompetenz geachtet werden, aber nicht dafür, dass ich eine Frau bin und trotzdem etwas kann. Frauen in bestimmte Positionen zu hieven, nur weil sie Frauen sind, ist kein fairer Wettbewerb. In einem fairen Wettbewerb darf es ausschließlich um Können und um Leistung gehen, aber nicht um das Geschlecht. Es ist so wie beim Sportunterricht, wo der schlechtere Läufer manchmal Vorsprung bekommt. Es ist kein gutes Gefühl, mit Vorsprung starten zu dürfen, weil man von vornherein als der schlechtere Läufer gilt. Genau das finde ich diskriminierend.

KH: Gut gemeint ist und bleibt das Gegenteil von gut gemacht.

FB: Kann man sagen, Sie tummeln sich überwiegend in einer Männergesellschaft?

KH: In gewisser Weise schon. Man muss halt ihre Regeln kennen, dann klappt das auch. Diese Regeln sind am Anfang nicht ganz einleuchtend, aber man kann sie lernen. Ich habe mir beispielsweise früher nie Gedanken gemacht, was für ein Auto ich fahre, wahrscheinlich, weil ich eine Frau bin. Wenn einen der männliche Klient in einem typischen niedlichen Frauenauto vorfahren sieht, fühlt er sich unwillkürlich überlegen und lässt sich nichts sagen.

Status-Symbole für Männer wichtig

Bei Zwanzig-Zoll-Felgen klappt die Zusammenarbeit aber plötzlich ganz gut. Männer denken in Statuskategorien und stellen unentwegt heimliche Vergleiche an, wer die tollere Uhr oder das bessere Smartphone hat. Da muss man halt mitziehen.

FB: Woher nehmen Sie denn solche Weisheiten?

TH (lacht): Von unseren Männern natürlich. Die haben uns das verraten.

FB: Ja, dann – vielen Dank für das Gespräch.  

Informationen zu Haug & Höfer finden Sie hier.

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Daniela Gotta in Airportlounge

Übersetzen, sprechen, filmen, moderieren und Unternehmer interviewen – das Aufgabenspektrum, dem sich Daniela Gotta (im Bild links) widmet, ist vielfältig. Die dynamische Frau, die sich ein gut gehendes Übersetzungsbüro aufgebaut hat, bietet längst spezielle Dienstleistungen an, die über das klassische Übersetzen und Dolmetschen hinausgehen. Mit viel Engagement ist so das Unternehmen DANILINGUA entstanden, das Wort, Ton und Bild professionell ineinander fließen lässt. Dass sich Daniela Gotta ihrem Tun mit so viel Leidenschaft und Herzblut widmet, hängt auch mit ihrem familiären Background zusammen. Aufgewachsen in einem international ausgerichteten Familienunternehmen, kristallisierte sich ihre kosmopolitisch-unternehmerische Lebenseinstellung schon frühzeitig heraus.

Unternehmertum lag Daniela Gotta schon im Blut

Gepaart mit der Neugier auf Menschen ging die vielseitige Frau und Mutter zielstrebig ihren Weg und ist heute eine gefragte Expertin auf ihrem Gebiet. Wir haben mit Daniela Gotta über ihre Arbeit, die Familie und über ihr ehrenamtliches Engagement gesprochen. Herausgekommen ist ein spannender Einblick in einen interessanten Beruf, der für die lebensbejahende Unternehmerin aus Rödermark längst zu einer Berufung geworden ist.

FB: Frau Gotta, Sie sind heute unsere Interviewpartnerin. Aktuell aber sind Sie selbst auch als Interviewerin unterwegs – erzählen Sie doch mal! 

Ich bin ein echtes Mittelstandskind. Das Unternehmertum liegt bei uns im Blut und zwar drei Generationen zurück auf jeder Familienseite. So hatte meine Uroma z. B. den ersten Dauerwellenapparat in ihrem Friseursalon in Reutlingen. Der Grundstein für das Familienunternehmen „Gotta Contacts – Manufaktur feiner Lederwaren“ wurde 1899 gelegt. So bin ich aufgewachsen. Im international ausgerichteten Familienunternehmen und einem Designer als Vater, der unter anderem die Linien „Porsche Design“, „BMW-M-Style“, Davidoff, Dupont Paris und den „Colani-Koffer“ sowie Produkte für viele weitere Markenunternehmen entworfen hat. So habe ich im Lauf der Zeit bis zu meinem USA-Aufenthalt und auch danach, zahlreiche Inhaber oder Geschäftsführer der deutschen Industrie und weltweit bekannter Luxusmarken kennengelernt und konnte bereits in jungen Jahren direkte Einblicke in Unternehmen gewinnen.

Mit meinem Übersetzungsbüro und der angeschlossenen Medienproduktion (Film und Vertonung) bekomme ich viele Einblicke in Unternehmen, was sich seit meiner Mitgliedschaft beim BVMW noch intensiviert hat. Irgendwann hatte ich dann den Impuls „Mensch, warum gehe ich nicht raus und frage selbst, wo es beim Mittelstand heute drückt? Was ihn bewegt usw.“

Menschen und Unternehmen im Porträt

Frau interviewt Mann

Daniela Gotta im Interview mit einem Unternehmer

Daraus sind dann die Interviews auf meiner Seite DANILINGUA – im Dialog mit DANILINGUA – geworden, wo ich Menschen und Unternehmen portraitiere und ihnen Gelegenheit biete, zu sagen, was sie bewegt. Außerdem liebe ich es, interessante Dinge über spannende Menschen zu erfahren und dies an andere weiterzugeben. Auch besonders vor der Kamera. Wir haben z. B. einen Filmpreisgewinner und eine Kämpferin für gerechte Familienbesteuerung befragt. Bei dem Mädchen mit der Wasserallergie war zwei Tage später „Maintower“ vom Hessischen Rundfunk bei uns und hat eine Reportage über sie gedreht. Die Resonanz auf den Bericht war überwältigend. Heute ist das Mädchen beschwerdefrei. Meine Interviews dienen also keinem reinen Selbstzweck. Ich gebe anderen Menschen die Bühne und den Raum, sich zu präsentieren und für ihre Anliegen zu werben.

FB: Wenn man sich Ihre Aktivitäten so ansieht, so geht das doch über die klassischen Übersetzer- und Dolmetscher-Leistungen hinaus, oder?  

Das ist richtig. Ich habe mich nie als „klassische Diplom-Übersetzerin“ gesehen, die tage- und wochenlang kein Tageslicht sieht (wobei, diese Phasen gab und gibt es dann und wann natürlich auch). Das ist auch wieder durch meinen unternehmerischen Hintergrund geprägt, weil ich stets nahe an den Unternehmen bin. So arbeite ich auch überwiegend mit Direktkunden, weil ich mit ihnen aus der eigenen Erfahrung heraus direkt auf Augenhöhe stehe und mich in sie hineinfühle.

Außerdem hat sich das Berufsbild verändert. Wort, Ton und Bild fließen immer mehr ineinander. Viele meiner Kunden benötigen außer den reinen Textdokumenten auch das gesprochene Wort oder Content für ihre Videos, Präsentationen oder Produktfilme. Die Doppelqualifikation als ausgebildete Sprecherin und Übersetzerin bedeutet Sicherheit und nur einen einzigen Anlaufpunkt für die oft vielgestaltigen Anforderungen eines Kunden. Auf „Spreche“ zu schreiben erfordert eine andere Herangehensweise als Schreiben von zum Lesen verfassten Texten.

Mit Sprache ein Bindeglied zwischen den Kulturen sein

Kreativität ist mir wichtig. Sie liegt mir einfach im Blut. Und wie lässt sich das besser miteinander verbinden, als über das gemeinsame Vehikel „Sprache & Kommunikation“? Ich baue Brücken. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Kulturen.

FB: Hatten Sie schon immer ein Faible für fremde Sprachen? Wie sind Sie zu Ihrem heutigen Beruf gekommen?

Meine Mutter ist in Süddeutschland, im Schwäbischen, aufgewachsen, wo nach 1945 Französisch neben Deutsch die zweite Sprache war. Hier in Hessen, wo mein Vater aufgewachsen ist, war es das Englisch der Amerikaner. Amerikaner sollten auch bei der Rettung meines Großvaters vor dem Tod eine wichtige Rolle spielen. Das in Rödermark verwurzelte Familienunternehmen war von Anfang an international ausgerichtet. Englisch und Französisch waren zwar Schulfächer, intensiviert wurden die Sprachen allerdings durch sehr viele Besuche von Freunden und Geschäftspartnern aus dem Ausland und eigene, sich über viele Wochen erstreckende Auslandsaufenthalte seit meiner frühen Kindheit.

Unser Leder bezogen wir überwiegend aus Italien. Als Kind verinnerlichen Sie eine Sprache ja wirklich schnell. Und was mir später in Italienisch an Vokabeln gefehlt hat, habe ich mir aus Französisch irgendwie zusammengebaut. Nach der Schulzeit stand die große Entscheidung an: Was nun? „Irgendwas mit Werbung, Kindern oder Sprachen“ sollte es sein. In der Schule lief der Tausch folgendermaßen ab: „Mathe und Physik“ gegen „Englisch und Französisch“. Fragen Sie mal einen Übersetzer, warum er Sprachen studiert hat … und, es war schon immer mein Wunsch, selbständig zu arbeiten.

Beruflicher Einstieg in Germersheim – später in den USA

Der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bot für eine Zukunft mit Sprachen die idealen Voraussetzungen. Gekoppelt mit einem Auslandsstudium am ETI in Genf rundeten das Bild ab, bevor es dann in die USA ging. Als Ein-Eltern-Familie von Anfang an hatte ich also schon weit davor die richtigen Weichen gestellt.

FB: Welche Sprachen sprechen Sie? 

Deutsch mit Hessisch (wenn ich meinen Sprech-Coach ärgern will), Englisch, Französisch und Italienisch.

FB: Für welche Berufsgruppen arbeiten Sie am häufigsten? 

Es sind überwiegend international tätige Unternehmen. Dazu zählen große Anwalts- und Steuerkanzleien ebenso wie Produktionsunternehmen und Agenturen. Der Mittelstand und auch das Handwerk sind bei mir ebenso gut aufgehoben, wie multinationale Konzerne und Finanzinstitute. Durch meine gerichtliche Ermächtigung werde ich auch gerne für Verhandlungen bei Notaren, Dolmetschen bei der Justiz und anderen Behörden sowie die Übersetzung von Dokumenten, bei denen es auf Rechtssicherheit ankommt, eingesetzt. Ich habe auch schon viele Auswanderer „über den großen Teich übersetzt“, im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die unterschiedlichen Berufe der „Neu-Kanadier“ oder „Neu-Amerikaner“, erweitert sich der eigene Horizont ebenfalls unaufhörlich.

FB: Ihre Vielseitigkeit beweisen Sie auch als Moderatorin. Wie hat sich das ergeben?

Frau mit Mikrofon

Das gesprochene oder geschriebene Wort spielen in Daniela Gottas Beruf die Hauptrolle.

Vor einigen Jahren erhielt ich einen Anruf, ob ich an Tag X für einen Walk bei einer Modenschau Zeit hätte. Ich habe gesagt, dass ich keine „Size 0“ sei. „Das macht gar nichts“, kam es vom anderen Ende der Leitung. „Kommen Sie einfach vorbei.“ Gesagt, getan. Drei Tage lang war ich als Model für Ulla Popken auf dem Laufsteg in Frankfurt. Die durch das Programm führende Moderatorin und ich hatten sofort einen guten Draht zueinander. Zu der Zeit hatte ich bereits die Sprecherausbildung abgeschlossen, und so kam das eine zum anderen. Ich habe mich aus- und weiterbilden lassen – und voilà. Auf der Bühne zu stehen und die Menschen fröhlich, informativ und auch mal ernst durch ein Programm zu führen, dazu das ein oder andere Live-Interview, ist, wofür ich brenne und was mich einfach erfüllt.

„Moderation genau mein Ding“

Nie genau zu wissen, was im nächsten Moment passiert. Den Schwung und die Dynamik einer Moderation mit dem Publikum mitzunehmen und stets „wach“ zu sein und auf das Unvorhergesehene spontan zu reagieren. Das ist genau mein Ding. In Deutsch oder Englisch oder im Wechsel, je nach dem, wie es sich ergibt und was die Situation erfordert.

FB: Ihr Business haben Sie sich neben Ihrer Verantwortung als Mutter aufgebaut. Was war die größte Herausforderung, die es zwischen Familie und Job zu stemmen galt?   

Da sprechen Sie ein Thema an. Wir hatten einen wirklich aufregenden Ritt als Ein-Eltern-Familie, seit mein Sohn 10 Monate alt war. Einerseits war ich „da“, also im Haus, aber eben doch „nicht greifbar“. Sie wären einfach gern viel öfter mit ihrem Kind zusammen, weil es diese Zeit wirklich nur einmal gibt … Ich kann es nur immer wieder betonen: „Genießt die Zeit mit Euren Minis, wenn es finanziell nur irgendwie machbar ist.“ Seine Freiräume kann man sich auch ohne den Beruf schaffen. Oder andere Aufgaben suchen. Natürlich ist jede Entscheidung so individuell wie die Person, die sie trifft. Ich hätte es mir gewünscht, noch mehr Zeit für uns beide zu haben. Andererseits ist die Unabhängigkeit natürlich toll gewesen. Da wir beide Langschläfer waren, konnten wir diesen Luxus dank Home Office auch ausgiebig genießen. Sie lernen zu planen, wie ein Oberst beim Militär.

Planung als Ein-Eltern-Familie das A und O

Sie takten und planen alles durch. Jedes Dominosteinchen und jedes Zahnrad wird bedacht. „Plan B“ ist für Anfänger. Ich hatte eher Plan A bis Y. Sie machen keinen Schritt ohne Planung. Ich hatte ein super verlässliches System rund um Großeltern, Freunde und Kinderbetreuung. Sogar bei unseren Besuchen in den USA. Das erste Mal war er vier. Für mich war das wie „nach Hause kommen“, zurück in San Francisco, wo ich fünf Jahre lebte, und meinen Kleinen bei meinen Freunden in guten Händen zu wissen. Ich konnte meinen Sohn manchmal auch zu Kundenterminen mitnehmen. Einmal hatte ich ihn UND seinen Freund bei einem Kunden aus England dabei. Das war super. Beide waren beschäftigt, und wir konnten übers Geschäftliche sprechen. Dieser Kunde hat dann sogar unserem Kindergarten (in dessen FV-Vorstand ich lange war) damals sogar 1 000 Pfund gespendet. Das gab’s vorher noch nie.

Das schlechte Gewissen ist dennoch ein regelmäßiger Begleiter gewesen. Und die Sehnsucht. Und natürlich konnten Sie die Uhr danach stellen, dass die heftigen Krankheiten pünktlich mit einem Großauftrag zusammenfielen. Dann lag er eingepackt auf dem Sofa in meinem Büro und so haben „wir gearbeitet“. Nacht- und Wochenendschichten waren an der Tagesordnung. Aber auch Freiraum dazwischen und viel Zeit auf dem Spielplatz und unterwegs. Alles in allem erfüllt mich große Dankbarkeit, dass wir unser Leben so frei gestalten konnten. Und durch meine Tätigkeit in Elternbeirat und Förderverein seit eigentlich der Mini-Krabbel-Gruppe, war ich auch durchgehend nah am Geschehen dran.

FB: „Der klassische Beruf des Übersetzers und Dolmetschers wandelt sich gerade“ – so Ihre Aussage. Was genau ändert sich und wie stellen Sie sich auf diese Veränderungen ein?   

KI ist da. Das ist Tatsache. Es verändert sich gerade viel. Durch viel Technik oder Wiederholungen geprägte Texte können durch die Maschinen laufen und erfordern vom Menschen an der einen oder anderen Stelle nur noch Nachjustierungen. Kreativität erfordernde und marketingorientierte Texte oder auch Skripte mit werblichen Inhalten leben vom menschlichen Input. Wir werden also lernen, mit den Programmen zu kooperieren.

Übersetzen und Dolmetschen hat mit Vertrauen zu tun

Es wird mehr nachkorrigiert und beurteilt werden, welche Texte sich für KI eignen und welche man lieber einem erfahrenen Profi an die Hand gibt. Beim Dolmetschen würde ich mich, vor Gericht zum Beispiel, nicht darauf verlassen wollen, dass KI über Gitter oder Freiheit entscheidet. Das gilt auch für Gespräche, bei denen viel auf dem Spiel steht. Wortwitz, Anspielungen, vernuschelte Aussprache, falsche Begriffe, die der Dolmetscher auffängt und unbemerkt „im Prozess umarbeitet“, damit sie auf der anderen Seite korrekt landen, sind dünnes Eis. Dafür möchte ich bitte einen wichtig: ausgebildeten und neutralen – Dolmetscher an meiner Seite haben.

Übersetzen und Dolmetschen sind Vertrauenssache. Der Dolmetscher ist oft das Zünglein an der Waage bei Entscheidungen von großer Tragweite. Ein Übersetzer kann beispielsweise über Erfolg oder Nichterfolg Ihres Engagements im Ausland sorgen. Achtung, wichtig: Der Beruf des Übersetzers ist nicht geschützt. Ebenso wenig wie der des Sprechers oder Dolmetschers. Darum fragen Sie bei der Auswahl eines Sprachmittlers nach Qualifikation, Spezialisierung und Erfahrung. Oder lassen Sie sich jemanden empfehlen, zum Beispiel von mir. Ein Diplom kann ebenso eine Qualifikation sein, wie ein Quereinstieg aus einem Spezialgebiet (Medizin, Recht, Chemie usw.). Auf meiner Website www.danilingua.de habe ich dazu einen Leitfaden hinterlegt.

FB: Was macht Ihnen im täglichen Berufsalltag am meisten Spaß? 

Ich stehe gern vor der Kamera oder auf der Bühne. Menschen dort in den Mittelpunkt stellen und das Beste von ihnen zu zeigen, ist mein Ansporn. Der Erfolg meiner Kunden macht mich glücklich. Genauso macht es mir aber auch Spaß, einen Ausgangstext in eine den Kunden in Begeisterung versetzende Version in der jeweiligen Zielsprache zu bringen. Ebenfalls macht mir Akquise einen Riesenspaß. Ich rufe für mein Leben gern Menschen an. Das Schöne an meinem Beruf ist ja, dass kein Tag dem anderen gleicht. Und oft wird man auch zum Unterstützer, auch bei zunächst traurigen Anlässen. Einmal habe ich Dokumente für eine Mutter übersetzt, deren Kinder vom Vater in die USA entführt wurden. Was für ein Fest, als die Minis wieder in den Armen ihrer Familie in Deutschland waren! Auch beim Dolmetschen bin ich meinem Element. Am liebsten live über TV. Nicht zu wissen, was als nächstes kommen mag sorgt für das nötige Adrenalin gepaart mit der Sicherheit einer guten Vorbereitung.

Es bleibt aber dennoch immer das gewisse Quäntchen Ungewissheit. Oder Ton und Bild fallen mal aus. In diesen Momenten profitiere ich von meiner gelernten Gelassenheit als Sprecherin und Moderatorin.

Alltagstrott gibt es nicht!

Zusammengefasst macht mir also am meisten Spaß, dass der Alltag eben keiner ist und mit so viel Abwechslung geprägt ist. Es ist ein wunderbarer Wechsel zwischen Adrenalin pur, wenn ich „draußen“ bin und – relativer – Ruhe zurück im Home Office.

FB: Neben Ihrer Arbeit sind Sie auch ehrenamtlich engagiert – erzählen Sie doch bitte einmal von diesem Engagement!

Ich kenne es gar nicht anders, als dass man nicht nur für sich lebt, sondern sich auch über den eigenen Tellerrand hinaus um andere kümmert, die vom Leben nicht immer gut behandelt wurden. Ich gehöre einer internationalen Service-Organisation mit Sitz in Oak Brook, USA, an. Dieses Engagement für „Deinen Nächsten“ wurde mir von Anfang an in meiner Familie vorgelebt. Ich habe in meinem Carport z. B. eine „Give Box“ eingerichtet. Dort deponieren mittlerweile sogar Nachbarn das, was sie zu Hause nicht mehr benötigen. Es findet ein wirklich reger Austausch statt. Von Kindersachen über Haushaltsartikel, Bücher und Kleinmöbel findet alles einen neuen Platz.

Ehrenamtliche Jugendarbeit mit solidem Netzwerk

Durch meine Erfahrung mit Jugendlichen hat es sich auch dahin entwickelt, dass sich die Jugendhilfe als Hauptgebiet herauskristallisiert hat. Da kommt es auch schon mal vor, dass jemand hier unterkommt, wenn es zu Hause nicht mehr geht. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wir viel zu wenig Ansprechpartner zwischen Elternhaus und Polizei haben, wenn’s im „spannenden Alter“ brennt. Ich mache das rein ehrenamtlich und bin bei keiner Institution registriert. So kann ich gezielter agieren, wo Not am Mann ist. Ob es sich um zugezogene Familien, Müttern in brenzligen Lagen oder Jugendliche handelt. Irgendwann haben Sie als Frau und Mutter einen Erfahrungspool aufgebaut und können das weitergeben. Dabei ist es wichtig, den nötigen Abstand zu wahren, den es für das „Außen“ braucht, und den „Schützlingen“ dennoch die nötige Wärme und viel Verständnis zu vermitteln, aber auch mal Grenzen aufzuzeigen. Und es hat sich mittlerweile ein wirklich solides „Sozial-Netzwerk“ aufgebaut. Menschen, Fachleute wie Privatpersonen, auf die zu 100 % Verlass ist. Das ist ein schönes Gefühl. So ist keiner allein.

FB: Ihr Terminkalender wird sicherlich stets voll und private Zeit rar sein. Wenn aber doch freie Stunden anstehen – wie verbringen Sie diese? Haben Sie Hobbys? 

Frau hinter Kamera

Daniela Gotta steht auch gern hinter der Kamera.

Freie Zeit. Ja. Da sagen Sie was. Mir macht meine Arbeit so viel Spaß, dass ich selten darüber nachdenke, was freie Zeit und was „Arbeit“ ist. Wenn wir mit der Kamera unterwegs sind, vergeht die Zeit wie im Flug. Ich tanze für mein Leben gern. Zumba ist eine dieser Leidenschaften. Und „Funk Nights“ sowie andere von Lieblings-DJs veranstaltete Partys. Krafttraining und Spaziergänge mit meiner Hündin im Wald, der bei uns vor der Haustür liegt, sorgen für den Ausgleich. Ich sage jeden Tag „Danke“, dass ich den Wald genießen darf. Singen ist auch etwas, was mich total befreit und die Endorphine fliegen lässt.

FB: Gibt es derzeit berufliche Pläne, die Sie angehen möchten? 

Ja. Die gibt es auf jeden Fall. Wir haben mit GOTTAFILMYOU gerade ein Konzept zum Thema „Recruiting“ erarbeitet und setzen das mit Bewerbervideos um. Einmal für Employer Branding oder für Kandidaten, die sich gerne präsentieren möchten. Besonders schön ist dies für kreative Menschen oder wo Lücken im Lebenslauf zu immer wieder den gleichen Fragen führen.  Dann gibt es weitere Pläne.

Neue Pläne schon in der Schublade

Dazu will ich noch nicht allzu viel verraten, nur so viel: „Regional, national, international“ sind Begriffe, die darauf hindeuten. Wichtig ist, finde ich, dass man stets weitergeht. Meine Oma hat immer gesagt: „Kind, ich bin jetzt 81 Jahre alt und lerne jeden Tag dazu“. Das Leben hat so viele spannende Facetten.

Drei Lebensträume habe ich mir bereits erfüllt. Einer davon war, in den USA zu leben und zu arbeiten. Das habe ich mir erfüllt und war fünf Jahre in San Francisco. Erst mit einem J1-Visum, danach mit einem H1-B-Visum. Ich werde das Gesicht des Konsulatsmitarbeiters nie vergessen, als ich es hier in Frankfurt eingelöst habe: „Wie haben Sie das denn bekommen?“ hat er gefragt. Ein weiterer Herzenswunsch ist das Singen. Das Klavier steht schon bereit. Wenn es soweit ist, wird die für den regelmäßigen Unterricht benötigte Zeit frei sein.

Glaube an deinen Traum. Bleibe dran. „All energy goes somewhere“, hat mal eine liebe Freundin in den USA gesagt. Hole dir Rat und höre dann auf dich. Und merke: Es wird erst richtig schwer, bevor der Durchbruch kommt. Damit ist dafür gesorgt, dass es sich bei den Plänen um keine Eintagsfliegen handelt und du nicht gleich beim ersten „ Buh“ umfällst.

Meine nächsten Pläne werden auf jeden Fall über die sozialen Medien bekannt gegeben werden. Sie haben etwas mit „Pendeln“ zu tun. Mehr sage ich nun wirklich nicht. Wer mich kennt, hat es sowieso schon vor zwei Absätzen gewusst (lacht).

“If you can dream it, you can do it”.

Copyright: Daniela Gotta

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Frau auf Pferd

Das ist mutig! Als dieser Tage eine Frau in Hainburg (Hessen) bemerkte, dass ein Dieb in ihr abgestelltes Auto eingedrungen war, überlegte sie nicht lange und nahm vom Pferd aus die Verfolgung auf.

Erst kurz zuvor hatte die Reiterin ihr Auto geparkt, um sich dem Pferd zu widmen. Als sie merkte, was passiert ist, schwang sie sich auf das Tier und nahm hoch zu Roß die Verfolgung auf. Es gelang ihr sogar in dieser Situation, den Täter festzuhalten. Sogar mehrfach. Allerdings war der Kriminelle schneller, so dass es der Frau nicht gelang, den Dieb zu stellen.

Reiterin bewies Zivilcourage!

Schade! Denn das ist einmal Zivilcourage, wie sie im Buche steht. Und immer wieder gefordert wird. Nichtsdestotrotz war die Situation freilich auch hochgefährlich – zur Nachahmung ist sie deshalb wohl auch nur bedingt zu empfehlen…Im Zweifel gilt immer: das eigene Tun und die eigenen Kräfte sollten im Vorab blitzschnell eingeschätzt werden. Sicherheit und die eigene Unversertheit haben stets Vorrang!

Dies bitte im Kopf haben, falls Sie jemals in eine brenzlige Situation geraten! Und falls Sie in der Region der mutigen Reiterin leben: der Täter wird noch gesucht. Siehe hier.

Frau in Sportkleidung

Familie, Beruf, Haushalt, oft noch der Garten und vielleicht noch ein pflegebedürftiges Familienmitglied – der Alltag vieler Frauen hat es in sich. Zeit für die eigene Fitness bleibt da meist nicht viel. Die meisten Frauen stehen vor einem zeitlichen Dilemma, wenn sie sich entscheiden, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Der Weg ins Fitness-Studio ist naheliegend, doch oftmals auf die Dauer nicht umsetzbar. Anfahrt, umziehen, trainieren, wieder umziehen, Rückfahrt – dieses Zeitfenster ist meistens nicht frei. Nicht wenige, die sich dennoch voller Enthusiasmus in einem Studio anmelden, enden als „Karteileiche“. Frust ist da vorprogrammiert – ganz klar! Es macht deshalb Sinn, sich als vielbeschäftigte Frau nach Alternativen in Sachen Sport und Bewegung umzuschauen.

Expertinnen, wie Tonia La Prova (im Bild) bieten solche Alternativen. Die sportbegeisterte Frau aus München geht als Personaltrainerin auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen ein und ist dann da, wenn es die Zeit der Klientin erlaubt. Wer auch diese Zeiteinheit im Alltag nicht einbauen kann, erhält durch die Expertin online Unterstützung. Mit einem abgestimmten Programm, das kaum Zeit oder gar Gerätschaften beansprucht und dann umgesetzt werden kann, wenn es der jeweiligen Kundin im Tagesplan passt. Mit simplen Übungen, die auch Anfängerinnen oder Nichtsportlichen leicht fallen.

Wir haben uns mit Tonia La Prova über ihre Erfahrungen als Personaltrainerin und die von ihr entwickelten Programme unterhalten. Zudem gibt sie wertvolle Tipps in Sachen Durchhalten. Denn dass einige Frauen, die fitter werden wollen, rasch wieder aufgeben, wenn sich der Erfolg nicht in einer bestimmten Zeit einstellt, ist eine Tatsache. Die aber nicht sein muss, wenn man mit der richtigen Einstellung an einen bewegungsorientierten Alltag herangeht. Welche das ist – und noch vieles mehr – verrät unsere erfahrene Interviewpartnerin im Gespräch.

FB: Tonia, Sie sind Personaltrainerin in München. Ein Beruf, der Ihr Hobby ist. Seit wann machen Sie das und wie kam es dazu?

(lacht) Ja, so ist es. Mein Hobby betreibe ich nun mehr seit über 20 Jahren auch als Beruf. Ich habe mich schon immer für Bewegung und Sport begeistert. Das ging mit 4 Jahren beim Bodenturnen los. Nahe dem Elternhaus gab es eine Kung Fu Schule, die ich besucht habe. Dann kamen mit 11 Jahren die ersten Kinderkurse zum Turnsport dazu, die ich im Fitnessstudio mitmachen durfte. Das waren Hip Hop und Jazz Dance Klassen ein- bis zweimal die Woche. Durch die 6 Jahre der Studiokurse habe ich manchmal die Erwachsenenkurse mit großen Augen beobachtet und als ich mit 16 endlich auch im Studio Mitglied werden durfte, habe ich – soweit es ging – jeden Kurs mitgemacht. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Haupttrainerin angesprochen, ob das nicht auch was für mich wäre. Und so habe ich damals kurzerhand eine der ersten Aerobic und Fitness Ausbildungen genossen und mit 16 meine ersten klassischen Aerobic Kurse unterrichtet. Das war der Grundstein für alle anderen Ausbildungen, Fortbildungen und Studien und so weiter, die mich letztendlich zur Personal Trainerin haben werden lassen.

Personaltrainerin La Prova baute einst Damenbereich in Bodybilder-Studio auf

Nach und nach hat sich das dann so entwickelt, dass ich in einem der ersten Bodybuilder Studios in München (Klaus Aschober, dass es heute leider nicht mehr gibt) den Damenbereich auf- und ausbauen durfte. Sprich, sowohl mehr Kurse als auch die Damen an die Kraftgeräte zu bringen. Durch die Einzelgespräche mit den Damen hat sich das Personal Training herauskristallisiert.

Damals gab es einfach Unsicherheiten seitens der Damen zwischen den Bodybuildern alleine und eventuell dann auch noch falsch zu trainieren. Diese Unsicherheit konnte ich ihnen in den Trainings nach und nach nehmen, was auch andere Damen annimiert hat, es ebenfalls mit dem Kraft- und Personal Training zu probieren. Mir hat es einfach von Anfang an gefallen, Menschen zu begleiten, sie zu begeistern, gemeinsam ihre Hürden zu überwinden und sodann an ihren kleinen und großen Erfolgen teilhaben zu können (dürfen).

FB: Neben Ihrer Präsenz im realen Leben bauen Sie Ihren Service auch online immer stärker aus. Wie schaut das konkret aus?

Aktuell erstelle ich kurze knackige Tages-/ und Wochenprogramme, wie die Schöne Beine Challenge im Mai. Hier geht es darum, in 10 Tagen straffe Beine und einen knackigen Po zu erhalten. Mit täglichen Anregungen von mir per Video sollen die Damen die Tagesaufgaben angehen und in erster Linie mehr Bewegung in ihren Alltag bringen, Selbstfürsorge betreiben.

Zum Beispiel ist eine Aufgabe eine simple Beinübung, die sich Wall Sit nennt. Hier setzt sich frau mit dem Rücken angelehnt an eine Wand und behält die Position für 10 – 20 Sekunden. Die Übung kann sofort ausgeführt werden, ohne sich in Trainingskleidung zu werfen oder groß eine zeitliche Lücke in den Tag zu graben. Es wird lediglich eine Wand benötigt und maximal 2 Minuten. Der Mehrwert der Übung ist eine Anregung des Stoffwechsel (Kreislauf wird sanft aktiviert und das Körpersystem arbeitet hier auch nach der Übung noch nach) und zu den Bein- und Pomuskeln werden auch die Oberkörpermuskeln gezwungen mit zu halten (trainieren) und somit habe ich eine kurze knackige Ganzkörperübung.

Schon simple Übungen bringen mehr Wohlgefühl – auch als Online-Coaching

Eine andere Aufgabe ist beispielsweise eine Beinmassage anzuwenden, die helfen soll, die Durchblutung weiter anzuregen und die vorher austrainierten Stoffwechselschlacken aus dem Körper abzutransportieren. Durch den Kontakt mit mir selber und dem auseinandersetzen mit meinem Körper (oder manche nennen es lieber Problemzonen) entsteht ein doppelter Mehrwert. Die Damen kümmern sich aktiv und gut um sich selbst, lernen ihren Körper neu kennen, entwickeln mehr Wertschätzung für sich und ihren Körper, fühlen sich dadurch wohler, wodurch sich weitere positive Begegnungen und Erlebnisse im Leben ergeben.

Ein weiteres Programm das hinzukommt ist das Online-Bewegungs-Coaching. Hier können mich die Damen für ein 20 oder 50 minütiges Online-Coaching über meine Website buchen und ganz speziell auf sich zugeschnittene Bewegungs- und Trainingsempfehlungen (Pläne) erhalten. Zum Beispiel habe ich eine Kundin mit 5 Kindern, die sich gerade selbstständig ein Unternehmen aufbaut und zugleich trotzdem Bewegung und eine ausgewogene Ernährung in ihren umfangreichen Alltag integrieren möchte. Hier haben wir zusammen einen Stundenplan ausgearbeitet, wie sie was und wann integrieren kann. Das ist nur eine Lösungsempfehlung. Es geht hier wirklich um die Kundenwünsche, deren Ziele und auf einen für sie ganz persönlichen Lösungszuschnitt

FB: Ihr Credo lautet „Gesund, gelassen, glücklich“. Ziemlich simpel eigentlich – aber doch nicht immer einfach umzusetzen. Vor allem nicht für Frauen, die Familie, Job und Alltag händeln. Oder auch nur den Job, ihren Freundeskreis und ihr selbstbestimmtes Leben. Welches Konzept dürfen Frauen diesbezüglich von Ihnen erwarten?

Mein Konzept unterstützt Frauen, die mehr Bewegung und Gesundheit in ihr Leben bringen wollen, dabei, sich dauerhaft stolz, stark und vital zu fühlen. Jede möchte auf die eine oder andere Weise (wieder) mehr Sport treiben, weiß allerdings nicht, wie sie für sich – und dass auch noch alleine – am einfachsten hinbekommen soll. Daher ist mein Anliegen, für jede individuell Ideen/Pläne mitzugeben, wie sie mit Leichtigkeit Bewegung integrieren können, z. B. mit der Wall Sit Übung, die keinen großen Aufwand bedarf.

Denn es gibt schon viele Informationen im Internet und in sehr vielen Frauenzeitschriften, was am Besten gemacht werden sollte, doch die richtige Unterstützung für die Umsetzung, die fehlt einfach.

FB: Aktuell betreuen Sie eine Facebookgruppe. Worum geht es da und was erwarten die Frauen, die in der Gruppe sind? Erzählen Sie doch hierzu mal ein wenig!

Richtig. Seit November 2018 habe ich eine Facebook-Gruppe, die ausschließlich für Frauen einen geschützten Raum bietet, die ihre Gesundheitswünsche, wie Abnehmen, Zunehmen, mehr Bewegung in den Alltag integrieren, mehr Sport treiben/vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder so bestreiten zu können, oder sich nach einer Geburt wieder fit und gesund fühlen, bessere Ernährung umsetzen wollen etc und so weiter, zu äußern. Und mittels meiner Unterstützung und seitens der Community diese zu erreichen.

Teilerfolge motivieren zum Dranbleiben!

Sprich, es wird zu jeder Woche ein kleines Ziel festgelegt, das leicht umsetzbar und auch erreichbar ist, so dass zum Ende der Woche ein Erfolg in der Community geteilt werden kann. Diese Teilerfolge sind es, die es bewirken, das große Wunschziel z.B. 5 Kilo, 15 Kilo oder mehr abzunehmen, in die Realität zu bringen. Hier geht es auch dabei, erst einmal kleine neue Gewohnheiten in den bestehenden Alltag zu integrieren, denn nur dann habe ich die Möglichkeit weiter zu machen, dranzubleiben und vorallem dauerhaft einzuhalten.

Das Hauptproblem bei fehlender Zielerreichung ist, dass wir – und damit meine ich auch im speziellen wir Damen – uns immer zu viel und zu große Ziele auf einmal vornehmen, was das Scheitern schon vorprogrammiert. Mit kleinen Teilerfolgen kommen wir nach und nach in den sogenannten Flow und wollen weiter auf der Erfolgswolke fliegen.

Zu den Teilzielen bekommen die Damen im ganz speziellen leicht anwendbare Trainingstipps, wie sie sich von innen und außen besser versorgen können z. B. durch die Magnesiumzufuhr (ein Powerstoff für über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper!) und auch Rezeptvorschläge. Hier ist es mir ganz wichtig, dass es leichte Rezepte sind, mit normalen Lebensmitteln, die soweit jeder meist zu Hause hat und dass das Rezept in maximal 4 Schritten fertig gestellt werden kann. Wichtig ist mir hier auch, dass das Rezept keine vorgesetzten kcal-Angaben oder ähnliches behält. Es geht wirklich um gesunde ausgewogene Ernährung, die wirklich jeder in seinen vollgestopften Alltag integrieren kann.

FB: Sie sind ein Fan des ganzheitlichen Ansatzes und da gehört natürlich die Gesundheit unbedingt dazu. Wie integrieren Sie dieses Thema in Ihr Konzept?

Getreu dem Motto von Jim Rohn: Kümmere dich um deinen Körper. Das ist der einzige Ort zum Leben, den du hast. Mein Konzept dreht sich daher, um die gesund Erhaltung unseres Körpers und natürlich unseres Geistes. Denn gesund ist, wer sich bewegt. Nur wer sich bewegt, bleibt gesund. In der Bewegung ist Körper, Geist und Seele miteinander verbunden.

Bewegung sollte von der tiefsten Körperzelle aus beginnen

Daher sollte die Bewegung von der tiefsten Körperzelle aus beginnen. Sprich, ernähre ich mich gesund, fühlt sich die Körperzelle wohl und kann dem Körper mehr Leistung bieten. Unterstütze ich sie zu dem mit Bewegung, aktiviert das alle weiteren Körpermechanismen, wie den Stoffwechsel, die Hormonausschüttung, den Muskelaufbau und -erhalt, die Konzentration und so weiter. Diese Kettenreaktion (dieser Kreislauf) ist es, dass alles enger und effektiver miteinander arbeitet und uns gesund leben lässt.

FB: In Ihrer Arbeit mit Kunden vor Ort schneiden Sie das Programm speziell auf die Klienten zu. Wie schaut das im Detail aus?

Abgesehen von körperlichen Einschränkungen, worauf ich bei meinen Personal Training-Kunden zum Beispiel acht gebe, geht es vielen Kunden in erster Linie, um Zeitersparnis und effektiven – schnell sichtbaren – Ergebnissen. Daher baue ich das körperliche und mentale Training und die Ernährung so in den jeweilig vorhandenen Alltag des Kunden ein. Als Beispiel: eine Kundin von mir hat 5 Kinder, einen Ehemann, ist selbstständig und will dennoch etwas für sich tun. Lobenswert oder nicht? Von außen betrachtet wirkt das erst einmal unmachbar.

Für mich aber genau die Herausforderung, die ich liebe. Ich habe ihr ein kurzes Workout für Zuhause erstellt, dass sie zum Beispiel während dem Kochen oder beim Zähneputzen machen kann. Die Ernährungsideen sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, sie leicht umsetzbar sind und es natürlich auch schmeckt.

FB: Sie kreieren auch eigene Rezepte. Was für Mahlzeiten sind das?

Meine Rezepte sind auch wieder in erster Linie leicht umsetzbar und bestehen maximal aus vier Arbeitsschritten. Zur ausgewogenen Ernährung gehört für mich auch Zeitersparnis als ein ganz wichtiger Faktor mit dazu. Denn wenn ich nur kurze Zeit in der Küche bin, habe ich auch Lust, mir vielleicht drei Mahlzeiten am Tag herzurichten oder zu kochen. Gerade für Mütter ist die Dauerbetreuung aller Familienmitglieder mit Nahrungsmitteln hier sehr umfangreich und dann fehlt die Zeit für Bewegung und Selbstfürsorge etc.

Auch Selbständige und Singles profitieren von den Rezepten

Doch auch Selbstständige oder Singles profitieren von den schnellen Rezepten, denn weiter ist es für mich wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die leicht käuflich erwerblich und in jedem normalen Haushalt zu finden sind. Da gehe ich auch gerne von mir aus. Ich mag es überhaupt nicht, mir irgendwelche exotischen Lebensmitteln aus irgendwelchen schwer auffindbaren Spezialläden organisieren zu müssen. Sowohl zeitlich, als auch aus organisatorischer Sicht.

FB: Wie schaffen Sie es selbst, so fit zu bleiben?

Inzwischen gehört Training bzw. Sport für mich wie das Atmen dazu. Daher habe ich für mich schon seit vielen Jahren einen Automatismus entwickelt, wie ich Bewegung im Alltag habe. Zudem kommt natürlich hinzu, dass ich in meinen Trainings auch immer in Bewegung bin und die Freude, die ich selber im Sport empfinde, auch automatisch durch die Bewegung/das Vorzeigen/Mitmachen, bei meinen Kunden dadurch auch leicht überspringt und mir diese auch wieder zurück gespiegelt wird.

Hinzukommt natürlich auch: wer will schon bei einem unfitten Fitness-Trainer Personal Training-Stunden nehmen? Hier spielt der Spiegelbildfaktor eine ganz große Rolle. Denn Kunden suchen sich – meist unbewusst – Trainer aus, die ihrem Ideal entsprechen bzw. die sie als Motivation sehen/betrachten können.

FB: Sie sind durch Ihren Beruf sicher sehr eingespannt. Wenn dann doch freie Zeit ist – wie verbringen Sie die, gibt es Hobbys?

(lacht) Auch mit Bewegung. Am allerliebsten gehe ich Salsa tanzen, zweimal die Woche ist für mich Minimum und eher essenziell für meine Freude. Das Tanzen erdet mich, ist eine ganz andere Bewegungsart, wie sonst im Alltag oder in meinen Trainings und die Salsa Musik erwärmt einfach mein Herz und lässt es Freude sprühen. Dennoch liebe ich auch ruhige Aktivitäten wie lesen, schlafen, essen, malen und Stricken. In dem Retreat, in dem ich im März in Barcelona war, haben wir die Puzzle-Leidenschaft auch wieder entdeckt. Das hatte ich ganz vergessen, wie entspannend das für das Gehirn sein kann. (lacht)

Als Personaltrainerin auch für Männer eine Gruppe initiieren

FB: Aktuell hält der Frühling im Land Einzug. Welche beruflichen Pläne haben Sie für die kommenden Monate?

Auf jeden Fall meine Facebook-Gruppe weiter ausbauen und dadurch mehr Menschen Unterstützung bieten, Gesundheit und Bewegung in ihren vollen Alltag zu integrieren. Zu dem werde ich noch eine Bauch Challenge rausbringen und im Anschluss daran, beide Challenges als eigenständige Emailserie anbieten. So dass hier jeder, wann er oder sie möchte, die jeweilige Challenge 10 Tage durchgehen kann.

Zudem möchte ich zum Ende des Jahres noch eine Facebook-Gruppe nur für Männer starten.

Weiterhin stehen ein paar Kooperationen und Projekte an, die mich schon voller Vorfreude erfüllen und meiner Community noch einmal mehr Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen zu Tonia La Prova und ihren Angeboten finden Sie hier.

Copyright: Tonia La Prova

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Frau auf Wiese in der Sonne

Spüren Sie, dass da noch viel mehr in Ihnen steckt? – Sie wissen nur nicht so recht, was es ist?  Dann geht es Ihnen wie so vielen anderen Menschen!  Wahrscheinlich sind Sie im Alltag gut eingespannt, haben viele Termine und kaum noch Zeit mal richtig Luft zu holen. Innerlich spüren Sie, wie so langsam die Unzufriedenheit in Ihnen aufsteigt und Sie wissen, das kann es doch nicht sein. Kennen Sie das?

Weibliche Stärke schlummert oft im Verborgenen

Damit Sie wieder herausfinden, was noch in Ihnen steckt, möchte ich Ihnen nun folgendes empfehlen: investieren Sie etwas Zeit in sich und fragen sich:

  • Was mache ich gerne?  
  • Bei welcher Tätigkeit vergesse ich Raum und Zeit? 
  • Was würde ich am liebsten gleich nach dem Aufstehen tun? 
  • Wofür schätzen mich meine Freunde? 

Spüren Sie mal in sich hinein und seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst – unabhängig, ob diese Tätigkeiten jetzt Sinn ergibt oder nicht. Schreiben Sie alles, was Ihnen einfällt.

Gehen Sie dem nach, das Sie begeistert! 

Nun suchen Sie sich 1-2 dieser Tätigkeiten aus und machen sie. Finden Sie wieder die Freude am Tun und integrieren Sie diese Tätigkeiten in Ihren Alltag. Versuchen Sie so oft, wie möglich, das zu tun, was Ihnen Freude macht und Sie zum Strahlen bringt. 

Je öfter Sie wieder das tun, was Ihnen Spaß macht, desto mehr kommen Sie wieder zurück in Ihre Kraft. Sie beginnen wieder, sich wahrzunehmen und zu spüren, was Sie erfüllt und was nicht. Probieren Sie es aus! 

Mit diesem Wissen können Sie nun beginnen, auszumisten und sich von den Tätigkeiten und Terminen trennen, die Sie nur aus Pflichtbewusstsein und/oder Mitgefühl gemacht haben, aber schon lange keine Freude mehr daran hatten. Glauben Sie mir, Sie werden sich danach sehr befreit und gelöst fühlen. 

Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein, um wieder Ihre Stärken dauerhaft zu reaktivieren! 

Zeigen Sie Ihre Stärken und Talente! 

Denn je befreiter Sie sind und Sie dadurch auch wieder mehr Zeit für sich gefunden haben, zeigen sich ihre Stärken und Talente. Sie spüren immer deutlicher, was noch alles in Ihnen steckt und sich zeigen will. Lassen Sie es zu und probiere weitere Dinge aus!

Wenn Sie einmal erkannt haben, was Sie wirklich gerne tun und wie Sie wirklich sind, beginnt meist auch die Veränderung im Außen.  Nicht selten stoßen Sie dann auf Kritik und Unverständnis! Wenn dies auch noch aus Ihrem unmittelbaren Umfeld kommt, kann das schon sehr weh tun und Sie dazu verführen, wieder in das alte Fahrwasser zurück zu rudern. 

Um dem zu widerstehen, dürfen Sie innerlich spüren, warum Sie diese Dinge tun wollen. 

Frau lachend

Weibliche Stärke hat viele Facetten

Was ist Ihr Warum? 

Mein „Warum“ ist, dass es mich erfüllt, Frauen zu ermutigen, wieder selbstbewusst zu sich zu stehen und ihre Potenziale zu leben.  Das möchte ich ortsunabhängig und selbstbestimmt tun können. 

Je klarer Sie ihr „Warum“ innerlich spüren, desto stärker entfacht sich eine Kraft und ein Feuer in Ihnen, die Ihnen helfen, jeder Kritik selbstsicher entgegen zu treten – egal von wem sie kommt. Zusätzlich werden Sie feststellen, dass sich die anfängliche Kritik in Respekt Ihnen gegenüber wandelt! 

Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten

Lassen Sie sich nicht verunsichern oder zurückwerfen, sondern glauben Sie an sich und spüren Sie Ihre Kraft! Das ist oft leichter gesagt als getan. Daher möchte ich Ihnen hierfür noch 3 Tipps geben:  

Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten! 

Gleichgesinnte wissen selbst genau, welche Schwierigkeiten auftreten können und bestärken Sie in Ihrem Tun! Dies gibt unheimliche Kraft und diese positive Energie trägt Sie über Tiefs hinweg.

Nehmen Sie sich selbst wichtig! 

Nehmen Sie sich mindestens genauso wichtig wie Ihre Familie. Nehmen Sie sich einmal in der Woche Zeit für sich selbst und machen Sie dann das, was Ihnen Freude macht. Sie haben dann Zeit nur für sich, keiner redet  Ihnen rein und nur Sie entscheiden, was Sie tun! Das ist Selbstfürsorge pur und enorm wichtig, um sich selbst zu spüren und zu leben! 

Nein ist ein vollständiger Satz! 

Wenn Sie gefragt werden, ob Sie wieder Verabredungen oder Aufgaben übernehmen können zu denen Sie aber keine Lust haben, dürfen Sie NEIN sagen und zwar ohne schlechtes Gewissen!  Nein ist ein vollständiger Satz und braucht keine Rechtfertigung. Ihr Gegenüber darf das akzeptieren und lernt dadurch, Sie noch mehr zu respektieren, wenn Sie dann auch mal wieder „Ja!“ sagen! 

Selbsterkenntnis bringt Sie zurück in Ihre Kraft

Je besser Sie sich kennen und spüren, was Ihnen gut tut, umso leichter und schneller können Sie Situationen, Verhalten und Gewohnheiten ändern, um das zu erreichen, was Sie wirklich wollen. Sie kennen Ihre Stärken und können diese gezielt einsetzen. Sie kennen Ihre Bedürfnisse und richten Ihr Leben danach aus. Schritt für Schritt gestalten Sie sich so ein erfülltes Leben, das wirklich zu Ihnen passt und Ihnen gefällt!

Hört sich das nicht wundervoll an? Dann starten Sie am Besten jetzt gleich und werden Sie zu der besten Version Ihrer Selbst! 

Viel Erfolg! 

Silke Kromer 

Über die Gastautorin:

Frau in rotem Kleid

Silke Kromer coacht Frauen, denen bewusst ist, dass weibliche Stärke in ihnen steckt

Silke Kromer (im Bild) hilft mit ihren numerologisch-basierten Beratungen bewussten Frauen, die spüren, dass noch mehr in ihnen steckt, zu sich und ihren Stärken zu stehen, ihre Potenziale zu entfalten und sich mit gesundem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihr Leben so zu gestalten, wie es wirklich zu ihnen passt und sie erfüllt.

Mehr Informationen hier.

Bildnachweise: Canvas, Simone Wuchenauer

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Frau mit Thermoskanne beim Erlebnisfasten

Zeitdruck, Trubel, Glamour, Stars und Hektik – diese Attribute bestimmten über viele Jahre den Alltag von Kirsten Jahns. Denn die engagierte Leipzigerin arbeitete mehrere Jahrzehnte bei einer großen Event-Agentur und war vordergründig für große und namhafte Veranstaltungen zuständig. Dass dieses Leben aufregend und bunt ist, ist keine Frage! Doch zur Wahrheit gehört auch, dass ein solcher Job einen irgendwann auch auslaugen kann. Die Arbeit am Wochenende, der stetige Terminstress und die oftmals kräftezehrende Organisation verschiedener, gleichzeitig laufender Events waren denn auch ausschlaggebend für Kirsten Jahns, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren. Da sie sich lange Zeit schon für das Fasten begeisterte, knüpfte sie hier an und bietet heute – nach Ausbildungen zur Achtsamkeits-Trainerin und Ernährungsberaterin – das Konzept Erlebnisfasten an. 

Mit diesem Erlebnisfasten-Konzept erleben ihre Teilnehmer einen ganzheitlichen Prozess, den es bis dato als Offerte für Gesundheitsbewusste so noch nicht gab. Und: auch auf Familien zugeschnittene Angebote hat Kirsten Jahns ausgearbeitet. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit.  

Erlebnisfasten – ehemalige Event-Managerin erzählt, wie es dazu kam

Was es konkret mit dem Erlebnisfasten, das inmitten herrlicher Natur stattfindet, auf sich hat, hat uns Kirsten Jahns im Interview berichtet. 

FB: Kirsten, Du bist aus der hektischen Eventbranche aus- und in eine gesundheitsorientierte Branche eingestiegen. Wie hast Du diesen Wechsel erlebt und was gab den Ausschlag, dass Du Dich im Bereich Erlebnisfasten selbständig gemacht hast? 

Meine über 30 Jahre im Event-Bereich waren in der Tat durch zahlreiche Überstunden, stetigem Zeitdruck und regelmäßigen Wochenend-Einsätzen geprägt. Daher habe ich bereits vor über 15 Jahren nach einem energiestiftenden Ausgleich für mich selbst gesucht – und das Fasten gefunden. Von Anfang an hat mich, neben den körperlichen Prozessen, auch die geistige Wirkung des Fastens fasziniert: 

Die geschärfte Wahrnehmung, das intensive Erleben des Hier und Jetzt. Das wollte ich ausbauen und mit modernen Techniken der Wahrnehmungslehre kombinieren. Als ich feststellte, dass es jedoch keine derartigen Angebote gab, reifte in mir der Entschluss, es einfach selbst umzusetzen. Nach meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Achtsamkeits-Trainerin habe ich dies dann auch getan. Und es noch nicht einmal bereut. Standen früher die „WOW-Effekte“ der lauten Event-Branche im Fokus, so sind es heute die fast lautlosen „Aha-Momente“ meiner Teilnehmer. Über die freue ich mich aber mehr denn je. 

Ausgewählte Hotels in faszinierender Natur zeichnen das Erlebnisfasten aus

FB: Wo bietest Du Dein Fastenkonzept aktuell an? 

Für das „Erlebnisfasten“ kooperiere ich mit ausgesuchten Hotels in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – umgeben von schönster Natur. Interessenten werfen am besten einen Blick auf den Kalender meiner Website oder rufen mich einfach an (Infos siehe unten).

FB: Wie führst Du Leute an das Thema, die sich bislang mit Fasten überhaupt noch nicht auseinandergesetzt haben? 

Auf meiner Website informiere ich über grundlegende Fasten-Themen und bin bei Fragen auch sehr gern persönlich erreichbar. Rund um das Fasten kursieren ja einige hartnäckige Mythen, mit denen man erstmal aufräumen muss. Meine Erlebnisfasten-Woche starte ich daher stets mit einer kurzen Einführung, die je nach Fastenerfahrung der Gruppe mal mehr, mal weniger ins Detail geht. Anhand der aufkommenden Fragen stellt sich meist schnell heraus, wer als Fasten-Anfänger noch Unterstützung gebrauchen kann. Die biete ich dann ganz individuell jedem Teilnehmer im Rahmen des Aufenthalts – und nach Bedarf auch darüber hinaus. 

FB: Was rätst Du Leuten, die erstmalig ein Fasten bei Dir buchen wollen. Muss man gewisse Vorbereitungen treffen? 

Die Vorbereitung auf ein gesundes Fasten – und gerade auch der Wiedereinstieg in den Alltag danach – ist sehr wichtig. Insbesondere für den Körper. Meine Teilnehmer erhalten daher sowohl vor Ihrer Ankunft als auch am Ende des Erlebnisfastens einige Hinweise wie sie sich mit ihrer Ernährung optimal auf das Fasten vorbereiten können. Zum Beispiel sollte man zwei Tage vor dem Fasten-Start auf eiweißreiche Nahrung verzichten. Auch für die Zeit im Anschluss an das Fasten erhalten sie konkrete Tipps. Wie sie beispielsweise den gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindern können und die positiven Aspekte des Fastens möglichst langfristig in ihren Alltag mitnehmen können.  

Ganzheitliches Fastenerlebnis für alle Teilnehmer

FB: Was genau bietest Du Deinen Teilnehmern mit  dem „Erlebnisfasten“? 

Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele – also unsere Gedanken und Empfindungen. Mein Konzept kombiniert daher drei Bausteine, die alle drei Ebenen gezielt ansprechen und sich in ihrer Wirkung sogar wechselseitig verstärken: Fasten nach Buchinger, tägliche Bewegung in Form von Wanderungen und Yoga sowie ein integriertes Achtsamkeits-Training. Meine Teilnehmer erhalten somit ein ganzheitliches Fastenerlebnis, dessen Wirkung bis weit über die gemeinsame Erlebnisfasten-Woche selbst wirkt.

FB: Welche Zielgruppen sprichst Du an, wer nimmt teil? 

Fasten kann – die gesundheitliche Eignung vorausgesetzt – prinzipiell jeder erwachsene Mensch. Meine Gruppen sind daher oft recht bunt gemischt. Das empfinden nicht nur meine Teilnehmer als Bereicherung, sondern hält auch meine Arbeit abwechslungsreich und verleiht ihr immer wieder neue Impulse. 

FB: Wie gestaltet sich das Erlebnisfasten mit ganzen Familien?

Erlebnisfasten in der Natur

Beim Erlebnisfasten

Beim Familienfasten bekommt jedes Familienmitglied das, was es braucht: Während die Eltern auf den Fastenwanderungen mal wieder Zeit für sich allein haben und sich ganz auf sich selbst konzentrieren können, erwartet die Kleinen von morgens bis nachmittags ein Erlebnis-Programm mit bester Versorgung und Betreuung. Am Nachmittag bietet sich dann noch ausreichend Zeit für gemeinsame Unternehmungen. 

Erlebnisfasten das ganze Jahr über

FB: Was steht aktuell bei Dir auf dem Programm? 

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das nächste Familienfasten im Elldus Resort in Oberwiesenthal und ich freue mich auf alle großen und kleinen Teilnehmer. Da ich meine Erlebnisfasten-Wochen aber das ganze Jahr über anbiete, arbeite ich mit meinen Partnern derzeit an einem weiteren, passenden Erlebnisfasten-Konzept: das Städtefasten. Mehr Informationen hierzu gibt es bald auf meiner Website.

FB: Da Du beruflich oft unterwegs bist: was machst Du in Deiner Freizeit, gibt es Hobbys?   

Da ich in der glücklichen Lage bin, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben, fehlt mir in meiner freien Zeit nicht viel. Auch außerhalb meiner Erlebnisfasten-Wochen bin ich gern mit meinem Hund Emil unterwegs, treffe mich mit Freunden oder besuche ein schönes Konzert. Da der Themen-Komplex Ernährung – Gesundheit – Achtsamkeit immer in Bewegung ist und es ständig neue Studien oder Erkenntnisse gibt, liegt meist auch ein aktuelles Fachbuch auf meinem Tisch. 

Aktuelle Termine: Erlebnisfasten in Oberwiesenthal oder in Bad Grund (Harz). 

Mehr zu Kirsten Jahns und ihrem Konzept finden Sie hier.

Bildnachweis: Kirsten Jahns

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Junge Frauen mit Schirm

Langweiliges Leben auf dem Dorf? Von wegen! Längst zieht es wieder mehr junge Familien auf`s Land. Vor allem in ländlichen Gebieten, die stadtnah sind, wird eifrig gebaut, siedeln sich junge Leute an. Sowohl hinzugezogene Frauen, als auch die weibliche Generation derer, die schon immer auf dem Dorf zuhause ist, haben häufig ein Interesse daran, vor der Haustür etwas zu bewegen und ländliches Leben (mit) zu gestalten. Ebenso wie die „alteingesessenen“ Frauen, die oftmals schon im Landfrauenverband aktiv sind. Dass sich die jüngere und die ältere Frauengeneration in ländlichen Regionen wunderbar ergänzen kann, darüber haben wir mit Janine Klinge (rechts im Bild, mit Katharina Schneider) gesprochen. Die engagierte Frau ist die treibende Kraft hinter der noch jungen Initiative „Junge Landfrauen in Sachsen“ und verriet uns, wo die Prioritäten der jungen, weiblichen Generation auf dem Land liegen.

FB: Die Initiative „Junge Landfrauen Deutschland“ wurde 2017 ins Leben gerufen. Wer genau hat sie gegründet und was war die Intention?

Die Initiative wurde vom Deutschen Landfrauenverband ins Leben gerufen. Die Idee dahinter war die Landfrauenarbeit und auch Struktur zu hinterfragen und zu überlegen wie der Verband stark gemacht werden kann für die Zukunft. Denn auch in den mitgliederstarken Verbänden in den alten Bundesländern ist es nicht mehr selbstverständlich, dass man als Frau, die in der ländlichen Region wohnt, automatisch Mitglied im Landfrauenverband wird.

Auftakt der Jungen Landfrauen fand in Berlin statt

Zum Auftakt in Berlin haben sich ca. 40 Frauen aus ganz Deutschland getroffen. Auch ich war mit einer weiteren jungen Landfrau aus Sachsen dabei. Daraus hervorgegangene ist eine digitale Arbeitsgemeinschaft, die immer noch im engen Kontakt steht. Dabei ist vor allem der Austausch der einzelnen Frauen sehr wichtig, denn man kann immer voneinander lernen.

FB: Wie kam es, dass diese Initiative  nun auch in Sachsen startet?

Wir haben gedacht,  was auf Bundesebene funktioniert, muss sich doch auch sachsenweit realisieren lassen.

Man kann zwar die einzelnen Regionen in Deutschland und auch die Gegebenheiten nur sehr schlecht vergleichen. Was vielleicht in der einen Region gut funktioniert, funktioniert woanders gar nicht. So haben sich in manchen Regionen, die bereits viele Ortsvereine besitzen, auf Kreisebene junge Landfrauengruppen gegründet, die sich eigenen Themen widmen und auch andere Aktivtäten verfolgen. So wie die Ortsvereine.

In Sachsen sind die Distanzen zwischen den einzelnen Ortsvereinen oft sehr groß und oft gibt es nur wenig jüngere Landfrauen in einem Ortsverein. Dennoch ist der Wunsch groß, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auszutauschen. Und vielleicht auch gemeinsam Schwierigkeiten zu bewältigen. Mit der Initiative in Sachsen wollen wir dafür einfach eine erste Plattform schaffen.

FB: Haben Sie Zahlen, wie viele junge Landfrauen es bundesweit gibt? Und: wie schaut es in Sachsen aus?

Leider gibt es keine bundesweite Zahl der jungen Landfrauen, da die Statistik den einzelnen Landesverbänden unterliegt. In Sachsen kann ich sagen, dass nur knapp über 10 %, derjenigen, die im Verband organisiert sind, der Generation U-40 angehören. Junge Frauen im ländlichen Raum gibt es viele und wir möchten gern wissen, was sie bewegt und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass sie sich auch in einem Verband, wie dem der Landfrauen, engagieren und wohlfühlen.

Junge Landfrauen treffen sich am 18. Mai 2019 in Kohren-Sahlis

FB: Was sind die Anliegen junger Landfrauen, was bewegt sie, wie oder für was wollen sie sich einbringen. Haben Sie hier schon Erfahrungswerte?

Ja das ist eine Frage, die wir gern selber einfach konkreter beantworten wollen, um auch gezielter Angebote für diese Altersgruppe anbieten zu können. Das ist ein Grund dafür, dass wir ein Treffen der Jungen Landfrauen in Kohren-Sahlis am 18. Mai 2019 ins Leben gerufen haben.

FB: Was machen die jungen Landfrauen anders als die älteren Landfrauen?

Sie ticken einfach ein wenig anderes und das darf auch gern so sein. Das fängt oft schon dabei an, wann Treffen und gemeinsame Aktivitäten angesetzt werden. Wer Familie und Beruf hat, kann sich meist nicht 14.00 Uhr zum kreativen Nachmittag treffen. Aber auch die Themen spielen eine wichtige Rolle. So ist es für die jungen Frauen, die oft mitten in der Familienphase stecken, wichtig, dass sie für ihre Kinder Schulen und Kindergarten in der Nähe haben. Das ist für die älteren Landfrauen eher nicht mehr so relevant. Aber es gibt auch Überschneidungen. Ich nenne da nur mal den öffentlichen Nahverkehr. Wenn dieser gut funktioniert und ausgebaut ist, profitieren junge Familien genauso wie ältere, die vielleicht nicht mehr mobil mit dem Auto unterwegs sind.

Miteinander von jungen und älteren Landfrauen

FB: Es wird aber weiterhin ein Miteinander zwischen der älteren und der jungen Landfrauen-Generation geben, oder?

Auf jeden Fall! Und das schätzen unsere jungen Landfrauen auch. Denn sie profitieren einfach auch von der Erfahrung der älteren Genration. Gerade im Hinblick auf handarbeitliche Fähigkeiten und im Bezug auf Brauchtum kann da ganz viel weitergeben werden. Das funktioniert am besten, wo die Ortsvereine eine gute Altersmischung aufweisen. Die Jüngeren kennen sich hingegen oft besser mit den Sozialen Medien und Smartphones aus und bieten da ihre Hilfe an. Die Landfrauen leben ja gerade von dieser Gemeinschaft und dem Miteinander.

FB: Medial ist oftmals von einer Landflucht die Rede, andererseits siedeln sich gerade in den ländlichen Regionen – nahe den Großstädten – viele junge Familien an. Meist pendeln sie zur Arbeit in die Städte und wohnen oftmals in neuen Einfamilienhaus-Siedlungen am Dorfrand. Haben die Frauen aus diesen Familien auch das Bedürfnis, sich für die ländliche Wahlheimat zu engagieren oder konzentrieren die sich eher auf ihren persönlichen Kosmos? Gibt es hier schon Erfahrungen Ihrerseits? Und: haben Sie Zahlen, wie viele Familien es in Sachsen in letzter Zeit auf`s Land zog?

Zahlen haben wir selber nicht. Aber unsere Erfahrung zeigt uns, dass es oft auch diese Frauen sind, die Anschluss über die Ortsvereine suchen. Was für die Männer vielleicht der Fußballverein ist, ist für die Frauen der Landfrauenverein vor Ort. Dort kann ich mich austauschen und an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen, aber auch etwas lernen und gemeinsam bewegen.

FB: Wie kann das Engagement junger Landfrauen in ländlichen Gebieten, die tatsächlich etwas abgehängt und mit Landflucht geplagt sind, ausschauen? Gibt es Beispiele?

Ja, da haben wir tatsächlich gute Beispiele. So hat der Ortsverein in Thiendorf die Trägerschaft eines Kindergartens übernommen, der kurz vor der Schließung stand und sich jetzt als Kneipp-Kindergarten vor Anmeldungen kaum noch retten kann. Oder in Glossen: da haben die Landfrauen einen Spielplatz in der Ortsmitte wieder zu neuen Leben erweckt. Die Landfrauen betreiben auch kleine Bibliotheken in den Orten oder engagieren sich in der Nachbarschafts-Hilfe.

Gemeinsam kann mehr erreicht werden

Ich denke, gemeinsam kann man immer mehr erreichen und das betrifft alle Generationen.

FB: Welche Aktivitäten oder Projekte stehen demnächst in Sachen „Junge Landfrauen“ an – können Sie schon etwas verraten?   

Ja natürlich. Eines der wichtigen Projekte ist wohl das Treffen der Jungen Landfrauen in Sachsen am 18. Mai 2019 in Kohren-Sahlis. Dazu sind alle Frauen U40 eingeladen, die sich mit dem ländlichen Raum verbunden fühlen und sich gern vernetzen wollen. Das ist vollkommen unabhängig, ob Sie Mitglied bei uns sind oder nicht. Ich bin schon ganz gespannt, was sich daraus ergeben wird. Ich habe erst jetzt wieder über unsere Arbeitsgruppe erfahren, dass sich in Friesland 80 junge Frauen zu einer neuen Jungen Landfrauentruppe zusammen getan haben.

Eine Woche später geht es dann nach Magdeburg, zum Treffen Junger Landfrauen der Region Ost. Dort hin nehme ich dann hoffentlich schon viele Anregungen aus dem Termin vom 18. Mai mit.

Mehr Informationen zu den jungen Landfrauen finden sich hier.

Bildnachweis: Reiner Freese

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