Montag, 4. März, 2024

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Tag des deutschen Apfels 2024: Mehr als nur eine Sündenfrucht

Einem Apfel zu widerstehen, fällt oft schwer. Der erste Biss in das saftige Fruchtfleisch offenbart eine Geschmacksexplosion, die seinesgleichen sucht. Der feine Schaum, der nach dem Reinbeißen entsteht, ist eine wahre Freude. Darauf macht unter anderem der “Tag des deutschen Apfels” aufmerksam. Er wird alljährlich am 11. Januar begangen.

Gefallen an der süßen und saftigen Frucht hatten auch Adam und Eva. Als sie von der Schlange verführt wurden, in den Apfel zu beißen, wurden sie kurzerhand aus dem Paradies verjagt. So zumindest die Erzählung des Alten Testaments. Übrigens: Wussten Sie, dass in der Bibel gar nicht von einem Apfel die Rede ist? Dort steht nur etwas von einer verbotenen Frucht. Theologen haben erst im 5. Jahrhundert n.Chr. die Frucht mit einem Apfel gleichgesetzt. Heute ist das Obst nicht mehr verboten. Im Gegenteil: Es wird zum täglichen Verzehr der Frucht geraten.

Tag des deutschen Apfels: Eine Hommage an die gesunden Allrounder

Die Vitamine, die im Apfel enthalten sind, stärken nicht nur das Immunsystem, sondern auch das Gehirn. Medizinische Studien haben nachgewiesen, dass der Verzehr von Äpfeln die Konzentrationsfähigkeit deutlich erhöht. Außerdem eignen sie sich hervorragend zur Weiterverarbeitung. Ob Süßspeisen oder als Zutaten von herzhaften Gerichten oder für alkoholische und nichtalkoholische Getränke – Äpfel sind echte Allround-Talente. Zudem gibt es nicht nur den einen Apfel, sondern zahlreiche Sorten, von denen jede einzelne ein Geschmackswunder für den Gaumen bereithält.

In Deutschland gibt es viele Ostbauern, die mit Herzblut hinter ihren Äpfeln stehen. In der Regel handelt es sich um traditionsreiche Familienunternehmen, die die süß-saftige Frucht ohne chemische Behandlungen auf den Markt bringen. Zudem verarbeiten die Betriebe die Äpfel zu köstlichen und delikaten Getränken.

Pünktlich zum Tag des deutschen Apfels stellen wir Ihnen Betriebe vor, die nicht nur Äpfel anbauen, sondern sie zu Qualitätsprodukten weiterverarbeiten.

Diese Unternehmen stehen hinter ihren Äpfeln

Der Obsthof Knoblauch ist ein Familienbetrieb und wird momentan von Vater und Sohn, beides Obstbaumeister, geleitet. Die Bodensee-Äpfel, die sie anbieten, garantieren ein herausragendes Geschmackserlebnis. Vom Winterschnitt der Bäume bis zum Versand wird der gesamte Prozess in Eigenregie abgewickelt.

Obstbauer Knoblauch

Die direkte Lagerung der Äpfel verhindert lange Transportwege und Lagerzeiten, was sich positiv auf die Qualität und Frische der Früchte auswirkt.

Engagement für Umweltschutz

Im hauseigenen Onlineshop werden ausschließlich selbst produzierte Äpfel angeboten, und der Betrieb zeichnet sich durch Transparenz aus. Um eine nachhaltige Landwirtschaft und eine lebenswerte Zukunft zu fördern, setzt Obstbauer Knoblauch (im Bild) auf umweltfreundliche Praktiken.

Von der Wärmerückgewinnung bei der Kühlung der Äpfel über Photovoltaik bis hin zur Kompostdüngung engagiert sich der Betrieb aktiv für den Umweltschutz.

Entdecken Sie bei Obsthof Knoblauch sorgfältig ausgewählte Apfelsorten, die nicht nur den Kunden, sondern auch den Betreibern persönlich schmecken. Zusätzlich werden Testpflanzungen für neue Sorten durchgeführt, um ständig neue Geschmackserlebnisse zu bieten. Im Angebot befinden sich auch einige Sorten, die im Supermarkt nicht erhältlich sind. Ein besonderes Highlight des Obsthofs ist der “Apfel mit Herz” der sich besonders für Hochzeiten und Firmenevents eignet.”

Besonderes aus Äpfeln gibt es auch auf dem Mayerhof in Mühlacker. Begonnen hat alles 2006 mit dem Traum von einem Hof und einer geerbten Streuobstwiese. Doch erst im Jahr 2010 wurde der Mayerhof gegründet.

Mit dem Hof haben sich die Gründer einen Traum erfüllt

Vier Jahre später haben sich die Gründer ihren Traum verwirklicht, und bezogen den neuen Standort in Mühlacker Dürrmenz.  Es ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkanwesen aus dem Jahre 1712. Aufzeichnungen belegen, dass das Anwesen von Bauern und Weingärtnern benutzt wurde.Apfel in der hand

Das Wohnhaus und der ehemalige Pferdstall wurden von den Vorbesitzern in jahrelanger Arbeit liebevoll und mit viel Stil grundlegend saniert. Diese Arbeit führen die neuen Inhaber in der Scheune fort.

Produktion verschiedener Weine und Seccos

Auf dem Hof erzeugen sie Weine und Seccos aus Apfel und Quitte, Destillate, Liköre, Tafeläpfel und Quitten, Apfelchips, Gelees und Hönig.

Aktuell gibt es einen Apfel-Quittensecco, einen Apfel-Holundersecco alkoholfrei, einen Apfel-Trauben-Aroniasecco alkoholfrei, einen Apfel-Limette-Wermuthsecco alkoholfrei, vier sortenreine Apfelweine, einen Apfelrosèwein, zwei Apfelweine aus dem Barriquefass, einen Quittenwein und einen Quittenwein aus dem Barriquefass.

Nach dem Sherry-Verfahren hergestellt finden Kunden im Mayerhofer-Sortiment einen Apfel- und einen Quittenwein. Im Programm haben sie auch einen SenderCider als Flaschengärung, der dieses Jahr durch einen QuittenCider ergänzt wird.

Bei den Destillaten stehen sortenreine Äpfel-, Birnen-, Kirsch-, Mirabelle-, Quitte- und Zwetschgenbrände, sowie Kornelkirsche, Myrobalane, Speierling, Mispel und eine Zwetschge aus dem Eichenfass zur Auswahl. Darüber hinaus gibt es einen Schwabados, ein gemischter Apfelbrand der im Eichenfass gereift ist, sowie den Zwepfel, ein Aperitif aus Apfel und Zwetschge.

Apfelwinzer mit Alleinstellungsmerkmal

Im Dezember 2018 ging die neue Internetseite mit dem dazugehörigen Online-Shop an den Start. Das Anwesen mit seiner Ausstrahlung ist der perfekte Rahmen für den Mayerhof und unterstreicht das Alleinstellungsmerkmal als Apfelwinzer-Betrieb. Der große Gewölbekeller ist Weinkeller und Lager für die verschiedenen Destillate und wird für Führungen und stilvolle Verkostungen direkt im Keller genutzt.

Bildnachweise / Copyrights:

Philipp Knoblauch / Apfel mit Herz

Achim Mayer / Mayerhof

stock.adobe.com / karandaev

 

 

Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation

 

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