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Getränkedose

Energy-Drinks – misstrauische Naturen sind wohl nie warm geworden mit diesen Getränken. Auch ich konnte mir nie vorstellen, dass das Zeug dem Körper so gar nicht zusetzen soll. Ganz abgesehen vom Geschmack. Ich habe in meinem Leben einmal einen Energy-Drink probiert. Nach zwei Schlückchen war Schluss, da mir das Zeug wie 100 000 flüssige Gummibären auf einmal schmeckte. Viel zu süß und irgendwie eklig.

Klebrig und süß – so schmecken viele Energy-Drinks

Mein „Nie wieder“ nach dem Kosten des Gesöffs hält seitdem an. Kein Wunder: ich bin `eh der Wasser- und Saft-Typ.

Wasser und Saft aber konsumierte eine 32jährige Frau aus Großbritannien wahrscheinlich eher weniger, denn sie war süchtig nach Energy-Drinks. Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der BILD war die dreifache Mutter Samantha Sharpe süchtig nach Energy-Drinks.

Bis zu sechs Dosen trank die Frau täglich. „Stärker als die Sucht nach Heroin“ nannte die Schwester von Samantha Sharpe die Sucht nach den flüssigen Wachmachern. So ist es auf BILD.de zu lesen. Man ahnt schon beim Lesen, dass sowas nicht gutgehen kann und erfährt weiter, dass die junge Britin dann irgendwann unter Blackouts und Herz-Problemen litt. Folgenlos blieb das nicht und man implantierte der jungen Frau einen Herzschrittmacher.  Zudem stellten die Ärzte fest, dass der viele Zucker der Energy-Drinks Nierensteine und Diabetes verursacht hat.

Eine Diagnose, die mit 32 (und auch darüber hinaus) kein Mensch braucht!

Keine Energy-Getränke mehr, aber nach OP gleich ein Drink

Mit dem Herzschrittmacher kam der normale Herzschlag bei Samantha Sharpe zurück, doch ob die Frau wirklich geläutert ist? Auf BILD.de liest man in diesem Zusammenhang folgendes:

„Nach der OP gönnte sie sich noch einen Drink – keine gute Idee. „Ich konnte fühlen, wie mein Herz rast. Meine Nieren taten weh. Ich bekam Kopfschmerzen“, sagte Sharpe. Seitdem lässt sie die Finger von den stark koffeinhaltigen Getränken.“

Nun –  manche Leute brauchen wohl tatsächlich mehrere „Warnschüsse“, ehe sie erkennen, dass ihre Gesundheit das höchste Gut im eigenen Leben ist. Deshalb gilt: beim Konsum der klebrigen Energy-Drinks Zurückhaltung walten lassen oder das Zeug gleich ganz stehen lassen.

Eher ins Bett gehen, sich mal Zeit für einen Mittagsschlaf freischaufeln oder in der Natur neue Energie tanken sind definitiv die besseren Alternativen! Auch wenn`s altbacken klingt…!

Den Original-Artikel zu Samantha Sharpe finden Sie hier. 

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

Frau mit Schoko-Osterhase

Zwei Tafeln Schokolade am Abend waren für mich vor Monaten noch – in den dunklen Wintermonaten – kein Thema. Die schaffte ich locker. Und sie wurde zur Gewohnheit. Wenn auch nicht täglich zwei Schokoladen-Tafeln, so schaffte ich zumindest eine auf jeden Fall. Und das wirklich jeden Abend! Hätte ich damals gewusst, dass ich ein Schilddrüsen-Problem habe (Unterfunktion), mit dem ich sowieso schon recht rasch zunahm, so hätte ich mich wohl etwas zusammengerissen.

Allerdings: so ganz ohne schokoladiges wäre es wohl nicht gegangen und genau das ist mein Problem. Eines, mit dem ich auch heute noch ringe, obwohl ich seit vielen Wochen dabei bin, meine Ernährung umzustellen. Ich tue das, weil ich das gesundheitliche Problem mit der Schilddrüse habe und mir leider auch nichts mehr passt. Sämtliche Kleidung in meinem Schrank ist zu eng!

So allmählich bin ich von Konfektionsgröße 42, mit der ich mit stets wohlfühlte, auf die 46 geklettert, was kein Zustand mehr ist!

Ernährungsumstellung nach Punkten klappt auch ohne Weight Watchers

Also habe ich mich des Weight-Watchers-Konzeptes besonnen, mit dem vor langer Zeit mal eine übergewichtige Freundin abgenommen hat. Ich habe damals bei ihr das mit den Punkten mitbekommen und es als sehr leicht und einprägsam empfunden. Denn bei dieser Form der Gewichtsreduktion zählt man Punke – keine Kalorien. Orientierung geben spezielle Weight-Watchers-Bücher, in denen alle gängigen Lebensmittel, sowie Obst, Gemüse & Co. aufgeführt und mit Punkten versehen sind. Diese Punkte-Listen findet man allerdings auch zuhauf im Internet.

Obwohl ich mich nicht bei den Weight-Watchers angemeldet habe, komme ich mit dem Punktesystem und mit den verfügbaren Infos der WW`s im Netz gut klar. Seit einiger Zeit ernähre ich mich danach und es geht – wenn auch langsam – mit den Pfunden abwärts. Insgesamt habe ich in zwei Monaten fünf Kilo abgenommen.

Wie man ja weiß, ist das Konzept keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Eine ganz simple. Hat man`s einmal (wieder) verinnerlicht, geht es ganz leicht. Allerdings hatte ich in der gesamten Zeit zwei fiese Heißhungeranfälle auf Schokolade. Oder anders gesagt: Freßattacken. Ich habe ihnen nachgegeben und danach wieder ganz normal nach meinen Punkten gegessen.

Süßes verkneife ich mir dabei.

Allerdings merke ich schon, wie mir dann und wann ein Stück Schokolade fehlt und ich ahne, dass die nächste Heißhungerattacke nicht mehr weit sein dürfte. Allerdings muss es doch Alternativen geben! Zu den Heißhungerattacken und zum Schoki-Verzicht.  Zum Glück gibt es auf Facebook einige Gruppen, die sich mit dem Weight-Watchers-Konzept befassen, die meisten Mitglieder darin sind Frauen.

In Weight Watchers-Gruppen klagen Frauen ihr Schokoladen-Leid

In einer dieser Gruppen habe ich eine superinteressante Diskussion mitbekommen, es ging um Schokolade. So gut wie alle Frauen, die einen entsprechenden Beitrag zu dem Thema kommentierten (es waren fast an die sechzig Kommentare) gaben zu, jetzt nicht ein Leben lang auf Schokolade verzichten zu wollen. Und so wie mir ging es den meisten in dieser Gruppe auch: sie haben Unmengen an Süßigkeiten vernascht, bevor sie sich dem Punkte-Konzept von Weight-Watchers gewidmet haben.

Der Tenor der Diskussion war glasklar: ein Leben lang nun gar nicht mehr in eine Schokolade beißen zu dürfen, geht für keine einzige der Frauen! Spannend zu lesen war, welche persönlichen Strategien die „Pünktchen“, wie sich die Userinnen in der Gruppe (frei nach den WW-Punkten) nennen, fahren.

Ich gebe zu, dass ich an so gut wie jeder Strategie Gefallen fand.

Und vielleicht geht es Ihnen ja ebenso mit der verdammten Lust auf Schokolade und Sie fragen sich, wie Sie das – bei gleichzeitig gesunder Ernährung – wohl in den Griff bekommen können? Deshalb fasse ich die interessantesten Strategien aus dem Posting zu der Schokoladen-Diskussion nachfolgend einmal zusammen:

  • sich Schokolade/Süßes im Rahmen der Punkte zu gönnen, geht okay (wer kein Weight-Watchers macht, kann das im Rahmen seiner Kalorienzufuhr, die für die jeweilige Gewichtsreduktion/Gewichtserhaltung nötig ist, einbauen),
  • an einem Tag essen, wonach einem gelüstet, ist kein Problem (für mich persönlich schwierig, da dann meist alle Dämme brechen und der Körper auf die erhöhte Zufuhr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oftmals mit Blähungen und Durchfall reagiert und oft Tage braucht, um wieder normal zu funktionieren),
  • sich von Vollmilchschokolade, Gummitieren & Co. gänzlich abwenden und auf qualitativ hochwertige dunkle Schokolade umsteigen, bringt was
  • innerhalb der Woche an einigen Tagen schon mal ab und zu ganz normale Schokolade essen, ist in Ordnung – aber dann nur sehr wenig (z. B. nur eine Reihe von einer Milka-Tafel)
  • die Zusatzpunkte im Weight-Watchers-System sollten durchaus für Süßes genutzt werden (Zusatzpunkte generiert man bei den Weight Watchers zum Beispiel durch Sport oder anderweitige kalorientötende Betätigungen)

Gut fand ich auch den Ratschlag einer Userin in Bezug auf Alkohol und Kuchen. Auch diesen Genüssen habe ich mich vor meiner Gewichtsreduktion ziemlich intensiv hingegeben. Natürlich habe ich nicht getrunken, wie ein Alkoholiker, aber an manchen Abenden der Woche ein, zwei Gläser Feierabendwein – das auf jeden Fall. Überflüssig, zu erwähnen, dass auch das die reinsten Kalorienbomben sind…!

Ebenso natürlich Torten und Kuchen. Hier lockt die Versuchung genau so wie bei Schokolade, Weingummi, Pralinen & Co. Zumal ich am Wochenende gern backe.

Genießen ja – aber mit Köpfchen!

Die besagte Frau riet in diesem Zusammenhang folgendes: am Wochenende sollte man sich ruhig sein Glas Sekt oder seinen Wein gönnen und auch den Sonntagskuchen unbedingt genießen. Allerdings nur ein Stück, statt zwei bis drei!

Ein simpler Rat, natürlich! Und bei weitem kein Geheimnis – auch klar. Allerdings kann es tatsächlich nur so gehen, wenn man sein Gewicht dauerhaft reduzieren und dann auch halten will. Das ist ja – im Gegensatz zu Diäten – der Sinn von Ernährungsumstellungen. Und nichts anderes ist ja am Ende die Weight-Watchers-Strategie.

Ich habe mich heute schon mal dran gemacht und von einer Milka-Tafel (soll keine Werbung sein, aber ich esse diese Sorte Schokolade nunmal so verdammt gern…!) zwei kleine Segmente abgebrochen und genascht. Mal schauen, ob ich – wenn ich das alle paar Tage mal mache – die fiesen Heißhungerattacken auf Süßes verhindern kann.

Ein Bekannter von mir lässt sich übrigens von seiner Zuneigung zu Schokolade und Süßem generell überhaupt nicht in die Parade fahren und isst täglich etwas Süßes. Nicht allzuviel, aber er gönnt es sich. Allerdings treibt er auch sehr viel Sport, fährt mit dem Fahrrad mal eben 20 Kilometer oder joggt zig Runden im Wald. Dadurch – so sagt er – kann er sich die kulinarischen Schoki-Genüsse ohne Reue oder gar zusätzliche Kilos leisten.

So oder so: an Einschränkung führt bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung kein Weg vorbei. Es sei denn, man betreibt mindestens dreimal in der Woche – oder täglich, wie der erwähnte Bekannte von mir – Sport. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, womit er leben kann.

Tröstlich aber ist, dass es der Verzicht auf Schokolade jedenfalls nicht ist, womit man leben MUSS! Und dass es Alternativen gibt, mit denen sich durchaus leben (und genießen) lässt!

Wer sich zu den Weight Watchers informieren möchte: die Ernährungs-Profis haben ihr Image tüchtig aufgefrischt, schauen Sie einfach mal hier.

Bildnachweis: pixabay.com

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Es ist wohl in vielen Familien dasselbe: man möchte die Ernährung im Alltag gut gestalten und selbst kochen, aber aufwändige Festmahlzeiten sollen`s ja nun gerade nicht sein. Viele bemühen deshalb das Kochbuch oder Internet, um gute Alltagsgerichte, die sich auf die Schnelle zaubern lassen, zu finden.

Auch uns geht das so und – wie wohl bei vielen anderen Leuten auch – haben wir eine gewisse Anzahl an Gerichten, die wir immer wieder gern kochen und die definitiv in die Kategorie „schnelle Rezepte“ fallen.

Nachfolgend stellen wir Sie Ihnen vor. Jeweils für vier Personen.

Makkaroni auf Ossi-Art oder auch Makkaroni mit Tomatensauce – eines der Alltagsgerichte, das im Handumdrehen fertig ist!

Gut – zugegeben, die echten Makkaroni werden für dieses Rezept nicht verwendet (siehe unten, bei Zutaten). Trotzdem wurde dieses Mahl im Alltag der DDR, wo man es total oft kochte, „Makkaroni“ genannt. Bis heute ist das vor allem in den neuen Bundesländern so. Das aber nur am Rande. Wer mag, nimmt einfach echte Makkaroni – siehe Bild.

Sie benötigen:

  • 500 g Jagdwurst,
  • 500 g Nudeln (Sorte Penne oder Spirelli),
  • 1 Zwiebel,
  • 1 kleines Tetra-Pack passierte Tomaten,
  • Rapsöl für die Pfanne,
  • Pfeffer und Salz.

Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzen, salzen und zum Kochen bringen. Die Jagdwurst und die Zwiebel klein schneiden (die Jagdwurst in Würfel). Wenn das Wasser kocht, die Nudeln reingeben und nach persönlicher Bissfestigkeit weich kochen. Parallel dazu das Öl in der Pfanne erhitzen und dann die Zwiebeln zuerst scharf anbraten, danach die Jagdwurst-Würfel beigeben und ebenfalls scharf anbraten.

Danach die Hitze auf „mittel“ stellen, weiter braten und nach ca. 10 Minuten die passierten Tomaten hinzugeben.

Rühren, nach Belieben würzen, die Nudeln abseihen und fertig ist ihr schnelles Pasta-Alltagsgericht, das übrigens deshalb „nach Ossi Art“ genannt wird, weil man dieses Rezept unglaublich oft in der DDR gekocht hat! Dort war es eines der absolut beliebtesten Alltagsgerichte! Bis heute dürfte es wohl vor allem in Familien mit Kindern großen Anklang finden!

Weiter geht es mit einem Rezept für eine schmackhafte Suppe, die sich ebenfalls auf die Schnelle zubereiten lässt:

eine Zucchini-Cremesuppe.  

Diese total leckere Suppe eignet sich vor allem in der aktuellen Jahreszeit sehr gut, um dem Körper mit einem Mal eine Menge an Vitaminen zuführen zu können. Immerhin ist das grüne Gemüse in diesem Zusammenhang ein echter Alleskönner.

In die Abteilung „Alltagsgerichte“ kommt die Suppe, weil man sie in etwas mehr als dreißig Minuten zubereitet hat.

Und hierfür benötigen Sie:

1 ½ Kilo Zucchini,

4 große Kartoffeln,

3 Esslöffel Instant-Gemüsebrühe,

100 ml Schlagsahne aus dem Becher,

1 bis 3 Knoblauchzehen (ganz nach Geschmack, die meisten nehmen zwei Zehen),

Salz und Pfeffer.

Und so bereiten Sie das gesunde Alltagsgericht zu:

Sowohl die Kartoffeln als auch die Zucchini in Würfel schneiden. In der Zwischenzeit 1,5 bis 2,0 Liter Wasser aufkochen, die Gemüsebrühe hinein rühren und dann die Kartoffel- und Zucchini-Würfel dazugeben. Den Knoblauch klein hacken und dazu geben. Nun die Suppe ca. 15 bis 20 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Dann nach Bedarf würzen und abschließend pürieren.

Wer mag, bestreut die Suppe noch mit Petersilie, aber meist ist das nur vonnöten, wenn man dieses Alltagsgericht als Vorsuppe für eine festliche Gäste- oder Familienmahlzeit reicht. Im Alltag bestreut ja kaum einer seine Suppe mit Kräutern – oder? Aber wer mag: klar, immerzu!

Zum Abschluss noch ein weiteres Gericht, das sich ebenfalls im Handumdrehen und auf die Schnelle zubereiten lässt und deshalb ein ganz klarer kulinarischer Alltags-Favorit ist:

Schweinegeschnetzeltes mit Erbsen und Ananas!   

Klingt erst mal exotisch und so gar nicht nach Alltagsgericht – ist aber eines.

Hierfür benötigen Sie:

700 g Schweinefilet,

1 Zwiebel,

2 Esslöffel Butter,

150 g TK-Erbsen,

150 g Ananas-Stücke aus der Dose,

Salz,

Pfeffer,

1 Esslöffel Currypulver,

125 ml Gemüsebrühe,

Rapsöl für die Pfanne,

100 ml Sahne.

Und so bereiten Sie dieses leckere Rezept zu:

Schweinefilet zuerst in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Derweil die Butter in einer Pfanne erhitzen. Danach die Fleischstreifen darin unter Rühren anbraten. Dann die Zwiebelringe hinzufügen und diese circa drei Minuten mitschmoren.

Danach werden die gefrorenen Erbsen und die Ananas-Stücke hinzugegeben. Mit Pfeffer, Salz und Curry würzen, dann die Gemühsebrühe mit der Sahne hinzugeben und alles etwa zehn Minuten schmoren lassen. Die Flüssigkeit sollte um 1/3 einkochen. Danach ist dieses kinderleichte Alltagsgericht servierbereit, am besten schmeckt dazu Reis, der sich parallel zubereiten lässt.

Dieses Rezept eignet sich übrigens das ganze Jahr über als eine Mahlzeit, die auf die Schnelle für die ganze Familie fertig ist!

Für alle hier genannten Gerichte wünschen wir viel Spaß beim Nachkochen und natürlich guten Appetit!

Bildnachweis: pixabay.com

 

 

 

 

 

Eierlikör – wer kennt es nicht, das klebrige Getränk, das in Kindheitserinnerungen vor allem bei Familienfeiern gereicht wurde? Seinerzeit – und irgendwie auch bis heute – als Likörchen für Frauen serviert, gehörten stets Schokobecherchen zu diesem Tropfen. Eine leckere Sache! Genauso lecker ist Eierlikör aber auch als Zutat im Kuchen – dem beliebten Eierlikörkuchen.

Gerade im Frühjahr ein kulinarischer Renner, denn die meisten haben in dieser vorsommerlichen Zeit keine Lust auf zu schwere Sachen und ziehen den Blechkuchen meist einer allzu süßen Torte vor.

Deshalb hier für Sie unser mehrfach erprobtes Rezept für einen wirklich leckeren Eierlikörkuchen – streng genommen einen Kirsch-Eierlikör-Blechkuchen mit Schmand-Sahne. Wenn Ihnen schon jetzt das Wasser im Mund zusammen läuft, dann lesen Sie weiter – hier die Zutaten nebst Zubereitung:

Zutaten:

350 g weiche Margarine

350 g Zucker

300 g Mehl

6 Eier

½ Packung Backpulver

250 ml Eierlikör

100 g Schokoblättchen

2 Gläser saure Kirschen (entkernt)

800 ml Sahne

4 Päckchen Vanillinzucker

2 Packungen Sahnesteif

200 g Schmand

Fett für das Blech

Paniermehl – ebenso für das Blech.

Zubereitung:

Den Backofen vorheizen (Ober-/Unternhitze: 175 Grad / Umluft: 150 Grad). Kirschen zunächst abtropfen lassen.

Margarine, Zucker und Salz mit einem Handrührgerät cremig rühren. Die Eier dann nach und nach zugeben und unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit den 250 ml Eierlikör unterrühren.

Dann die Schokoblättchen untermischen. Danach den Teig auf ein gefettetes und mit Paniermehl ausgestreutes Backblech geben und glatt streichen. Sodann die Kirschen darauf verteilen. In den heißen Backofen schieben und auf mittlerer Schiene um die 50 bis 55 Minuten backen.

Im Anschluss auskühlen lassen.

Dann die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif schlagen. Den Schmand vorsichtig dazu geben. Diese Masse dann auf den Kuchen geben und glatt streichen. Wer mag, sprenkelt als Deko Eierlikör auf den Kuchen.

Schokoplättchen sollten auf jeden Fall drüber gestreut werden, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Dann muss der Kuchen kaltgestellt werden. Vor Verzehr mindestens 2 Stunden kalt stellen, besser mehr. Gekühlt hält er sich zwei bis drei Tage.

Bildnachweis: pexels.com

Endlich warme Temperaturen – wie herrlich! Im Garten liegen oder Sonne tanken im Park, leichte Bekleidung, traumhaft helle Abende und diese gewisse Leichtigkeit, die der Winter einfach nicht bietet.

Allerdings muss sich der Mensch sommers wie winters ernähren und hier liegt der Hase oft im Pfeffer! Zumindest im Sommer.

Hat man in der dunklen Jahreszeit herrlich reichhaltige Aufläufe gekocht, leckere, schwere Pastagerichte genossen und auch den einen oder anderen schweren Rotwein zur üppigen Mahlzeit getrunken, hat man, sobald das Quecksilber klettert, meist gar keinen Appetit auf allzu schwere Kost.

Zudem zieht es wohl die wenigsten an den heißen Herd, wenn sich das Thermometer gen 30-Grad-Marke bewegt!

Da aber auch in den warmen Monaten eine gesunde Kost in Sachen Hauptmahlzeit wichtig ist und ja vor allem Familien mit Kindern nicht nur auf abendliches Brote schmieren umsteigen können (und auch von dem herrlichen Sommer-Obst niemand auf Dauer wirklich richtig satt wird!), sollte man seinen Speiseplan im Sommer im Voraus planen.

Denn leichte und gesunde Kost an nahezu jedem Tag der Woche zuzubereiten, ist gar nicht mal so einfach. Zumal vor dem Hintergrund, dass man ja nicht täglich Salat essen kann und will – immerhin DER Sommerklassiker schlechthin!

In der kalten Jahreszeit ist der Einkauf selbst ohne Planung und Einkaufszettel relativ einfach. Hier ein reichhaltiger Gemüse-Kartoffel-Auflauf, dort ein leckerer Sauerbraten.

Aber – wie gesagt -: diese Gerichte rutschen bei warmem Wetter automatisch auf die hintersten Plätze.

Und die Zutaten für leicht-gesunde Sommergerichte sind längst nicht so im Vorbeigehen eingekauft, wie das halt von Oktober bis März für die jeweilige Familienmahlzeit der Fall ist.

Wie aber kommt man essenstechnisch trotzdem klar – und vor allen Dingen auch in Sachen gesunder Ernährung? Das Zauberwort heißt: Planung.

Planen, planen und nochmals planen!

Das muss nicht lange Wochen im Voraus sein, aber für die Hälfte der Woche – wenn nicht gar gleich für die gesamten sieben Tage – sollte man seine sommerlichen Speisen schon planen.

Am einfachsten geht das freilich mit Hilfe des Internets. Unter dem Stichwort „leichte Sommergerichte“ eröffnet sich in den Suchmaschinen eine schier unendliche Auswahl.

Beim Klicken auf die leckeren Rezepte aber wird rasch klar, dass eine Vorausplanung dieser Mahlzeiten tatsächlich sehr sinnvoll wäre. Denn für das eine oder andere gesunde Gericht bedarf es Zutaten, die man oft nicht per se im Haus hat. Im Gegensatz zu Schnitzel & Co, denn: wer hat schon keine Semmelbrösel daheim?

Gesunde Sommermahlzeiten beinhalten schon häufiger mal die eine  oder andere exotische Zutat, was wahrscheinlich daran liegt, dass sommerliche Gerichte sich von der Zusammensetzung eher an Speisen in warmen – und nicht selten fernen – Ländern orientieren.

Wer also eine Familie zu bekochen oder auch für sich allein ein Faible für bewusste Ernährung hat, sollte sich in der warmen Jahreszeit am Wochenende oder Wochenanfang hinsetzen und aus den Rezeptvorschlägen – ganz gleich, ob via Internet oder dem Kochbuch im Küchenregal – eine Auswahl für die nächsten Tage treffen.

Mit diesen Zutaten auf der Einkaufsliste kommt man dann nämlich beim Einkaufen nicht in die Situation, aus der Gewohnheit heraus und weil man sich an dem Tag noch keine Gedanken über die Hauptmahlzeit gemacht hat, danach zu greifen, was schnell zuzubereiten geht.

Denn bekanntlich ist das dann meist eben nicht das Gesündeste – Bratkartoffeln, Fleisch oder gar Fertignahrung lassen grüßen! Nicht, dass das nicht auch mal auf dem Speisezettel stehen kann, klar! Aber: wirklich gesunde Mahlzeiten sollten im Sommer tatsächlich im Vorab geplant werden.

Auszahlen tut sich`s dann mit der Zufriedenheit, sich nach dem Essen nicht total vollgefuttert, aber trotzdem satt zu fühlen und zudem noch sehr gesund gegessen zu haben.

Das ist ja bekanntlich gerade im Sommer nicht das Schlechteste – und zeigt sich nicht zuletzt in Form des eigenen Wohlfühlgewichts!

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Wer kennt es nicht von Kind an? Wurde daheim oder bei der Oma gebacken, war man früher ganz wild darauf, die Teigreste aus der Schüssel zu naschen. Das ging wohl den meisten Leuten so und – ganz ehrlich! – selbst der Großteil der Erwachsenen dürfte noch heute seinen Spaß daran haben, beim Backen – mit oder ohne Nachwuchs – den übrig gebliebenen Teig genussvoll aus der Schüssel zu essen.

Natürlich kennt man in diesem Zusammenhang sehr wohl auch das Argument: „das ist nicht gesund!“. Aber in Maßen dürften Teigreste bislang den wenigsten Menschen geschadet haben.

Im Gegenteil: diese Vorliebe dient auch als Vorlage für eine verrückte Geschäftsidee, sowohl in Deutschland als auch in Amerika.

Im Magazin SPIEGEL kam dazu kürzlich eine Frau zu Wort, die in Berlin rohen Keksteig im Becher für jedermann anbietet.

Gefragt danach, ob roher Keksteig der „neue Kuchen oder das neue Eis“ ist, antwortete sie:

„Eher das neue Eis – das könnte auch an der Kugelform und den Bechern liegen, in denen wir den Teig servieren“.

Diana Hildenbrand, so der Name der Frau, verkauft diese Köstlichkeit in ihrem eigenen Laden, im „Spooning Cookie Dough“ im quirligen Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.

Und: die Geschäftsfrau, die damit einen Nerv beim internationalen Laufpublikum in der Hauptstadt getroffen hat, achtet nach eigener Aussage auch darauf, dass dieses keksige Vergnügen nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

Gegenüber dem SPIEGEL sagte sie dazu: „Da wir keine Eier verwenden, kann jeder so viel naschen, wie er will“. Na denn- rein ins Naschvergnügen dieser neuen und besonderen Art! Entweder man lebt in Berlin und schmeckt mal rein oder man nimmt sich die Keksteig-Verkostung als to do für den nächsten Berlin-Trip vor. So oder so: guten Appetit!

Und: nicht übertreiben, siehe hier

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„Köstlicher Wein vom Winzer XY“ – das war bisher wohl die geläufigste Beschreibung, wenn es um einen edlen Tropfen eines bestimmten Winzers ging.

Dieses Berufsbild war lange männlich dominiert, das ändert sich aber gerade. Immer mehr Frauen werden Winzerinnen und haben beruflich mit dieser nicht alltäglichen Arbeit zu tun. Das inspirierte auch den Filmemacher Christoph Koch dazu, die mehr und mehr in dieser Branche vertretenen Frauen zu porträtieren.

„Wein weiblich. Die erste Generation“ heißt seine 90minütige Filmdoku über die Winzerinnen, die derzeit in Arbeit ist.

Diesbezüglich widmete sich die Allgemeine Zeitung Mainz in ihrer Ausgabe am 17.3.18 in einem ausführlichen Artikel diesem neuen Phänomen. Waren vor circa anderthalb Jahrzehnten so gut wie gar keine Frauen vertreten, die eine Ausbildung zur Winzerin machten, so sprechen die aktuellen Zahlen eine deutliche Sprache. Und weisen die Tatsache, dass nun eine Generation von weiblichen Winzern entsteht, als neue Selbstverständlichkeit aus.

Immer mehr Frauen arbeiten als Winzerinnen

Laut der Allgemeinen Zeitung ist unter den angehenden Winzern am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Oppenheim rund jeder fünfte weiblich.

Zudem beruf sich das Blatt auf Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz, die belegen, dass im Wintersemester 2016 / 2017, bei insgesamt 139 eingeschriebenen Studenten im ersten Studiengang Weinbau und Ökologie, 37 Frauen eingeschrieben waren.

Filmemacher Koch spricht denn auch von einem „gesellschaftlichen Umbruch“, der sich in der Welt der Weine hierzulande gerade abspielt. In seiner Dokumentation werden insgesamt fünf Winzerinnen zu Wort kommen – Ende 2019 soll das Werk im Kino ausgestrahlt werden.

Doch ungewöhnlich und exotisch sind weibliche Winzer nicht wirklich – warum auch?! Die meisten von ihnen werden in Winzerfamilien hineingeboren und lernen die Winzerwelt von klein auf kennen – und oft eben auch lieben. Da liegt es nahe, in die Fußstapfen der Eltern zu treten und sich beruflich in die Sphäre der edlen Tropfen zu begeben.

Mittlerweile ist es auch keine Besonderheit mehr, wenn sich weibliche Winzerinnen auf entsprechenden Fachmessen präsentieren. Dem Vernehmen nach war das „früher“ noch eine absolute Ausnahme, die großes Erstaunen bei männlichen Messeteilnehmern auslöste.

Wein von Frauen intuitiver

Doch welche Unterschiede gibt es ja vielleicht doch hinsichtlich der männlichen und weiblichen Winzer und vielleicht sogar beim Wein selbst? Filmemacher Koch hat hierzu folgenden Eindruck und sagt gegenüber der Allgemeinen Zeitung folgendes:

„Weiblicher Wein sei intuitiver, mehr vom Gefühl und der inneren Stimme geleitet, weniger technisch und rational!“

Dr. Eva Vollmer, die sich mit ihrem gleichnamigen Weingut in Mainz-Ebersheim einen Namen gemacht hat, hat ebenso eine eigene Erklärung zum weiblichen Wein. Gegenüber der Allgemeinen Zeitung führt sie diese wie folgt aus:

„Die Frauen haben einen anderen Blick, andere Talente.“

Inwiefern das zutrifft, davon werden sich Frauen (und Männer) in dem erwähnten Film selbst ein Bild machen können. Bislang werden für diesen noch einige Gelder benötigt, weshalb eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen wurde.

Dieser ist zu erreichen unter www.wein-weiblich.de

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