Promiberichterstattung dürfte für viele Außenstehende ein faszinierender Job sein. Berühmte Leute treffen, VIP`s interviewen, auf roten Teppichen zuhause sein – das ist wohl landläufig die Vorstellung der meisten Leute, wenn es um Promi-Reporter geht. Und sie trifft auch zu, obgleich das natürlich nicht alles und auch dieser Job oft anstrengend ist. Dahingehend plaudert die einstige Society-Frau Marie Waldburg, die in München zuletzt bei BUNTE gearbeitet hat, in ihrem Buch „Meistens diskret“. Das Vorwort hat Hape Kerkeling geschrieben.

Da Frau Waldburg (im Bild links) aktuell schon zu den reiferen Semestern gehört, klingen ihre Schilderungen über den beruflichen Anfang in München ein bißchen wie aus der Zeit gefallen. Denn sie schildert ihren Journalisten-Alltag auf dem Parkett der Reichen und Schönen noch aus Jahren, in denen aktuelle Promi-News abends noch per Telefon durchgegeben und manche Absprachen noch gefaxt wurden.

Society-Berichterstattung von „früher“ wirkt wie aus der Zeit gefallen

Kein Wunder – immerhin hat Marie Waldburg ihre Arbeit im „Vor-Handy-und-Laptop“-Zeitalter begonnen. Es ist interessant zu lesen, wie seinerzeit gerade das Metier „Society“ in Sachen Berichterstattung gehändelt wurde.

Die Autorin schildert ihren Arbeitsalltag authentisch und kurzweilig, wenn auch manchmal so, dass man als Leser den Eindruck hat, dass sie selbst manches Mal eher als Promi denn als Berichterstatterin bei Promi-Festivitäten anwesend war. Obwohl Marie Waldburg in „Meistens diskret“ das Gegenteil schildert und ihr Agieren immer im Kontext ihres Jobs als Journalistin kommuniziert.

Der Leser bekommt spannende Einblicke in die Welt bekannter Schauspieler, Fürstenhäuser, Models und Lebenskünstler. Und auch in den Kosmos von Stars und Sternchen.

München – so wirkt es auf den Leser – scheint in den früheren, fetten Jahren ein allabendlicher, pompöser Zirkus der Reichen und Schönen gewesen zu sein. Eine eingeschworene Clique, deren Mitglieder Otto Normalo nur auf den Bildschirmen und in Zeitschriften wie BUNTE zu sehen bekam.

Später kam Marie Waldburg dann zu BUNTE

Apropos BUNTE:

im Buch schildert Marie Waldburg detalliert, wie sie zu dem Blatt kam und wie sich ihr Arbeitsalltag gegenüber ihrer Arbeit bei der Abendzeitung München, wo sie einst begann, veränderte. Auch wie ihr Verhältnis zu verschiedenen Prominenten „hinter den Kulissen“ ausschaute, schildert sie ausführlich – pikante und sehr persönliche Szenen inbegriffen.

Doch wer meint, die Autorin lege gleich los in Sachen Promis, VIP`s und roter Teppich, der irrt. Am Anfang des Buches schildert Marie Waldburg ihre Kindheit im Allgäu, die – obwohl die Familie adelig ist (der Vater führte den Titel Graf zu Waldburg-Wolfegg, Ihre Mutter war eine geborene Gräfin Ledebur-Wicheln) –  keine typische Adels- oder gar „Goldene-Löffel“-Kindheit war. Im Gegenteil: den Schilderungen der Autorin entnimmt der Leser, dass es im Elternhaus Waldburg – zu dem sieben Kinder gehörten – liebevoll und unbeschwert zuging. Marie von Waldburg verbrachte außerdem einige Jahre in einem Internat, in dem sie so manches Mal das Heimweh nach der Heimat im Allgäu plagte.

Allerdings war sie dann auch froh, in die weite, große Berufswelt einzutauchen, die ihr später, nach dem Besuch einer Journalistenschule, den begehrten Job als Society-Reporterin bot.

Heutige Online-Welt mit Berichterstattung von damals nicht vergleichbar

Marie Waldburg geht am Ende ihres Buches auch auf die JETZT-Zeit ein. Die Zeit, in der D-Promis und Dschungelcamp-Teilnehmer so oft meinen, sie seien der Nabel der Welt. Oder Leute sich auf Instagram als eine Art VIP feiern lassen. Damals hatte sich Waldburg mit gerade mal zwei Kollegen die Stadt München in Sachen „Leute“ „aufgeteilt“, wie sie in einem Interview einmal sagte. Heute jedoch kann so gut wie jeder über Prominente schreiben oder sich wie einer gebärden und das alles der Welt mitteilen. Handy, Laptop und WLAN reichen aus.

Insofern wird sich die Promi-Berichterstattung der vergangenen Jahre niemals wiederholen. Im Gegenteil: es wird wahrscheinlich immer noch verrückter, schneller und weiter, was das Leben der Reichen und VIP´s angeht. Internet, Facebook und Instagram spielen dabei eine wichtige Rolle.

Marie Waldburg muss das allerdings nicht mehr stören. Sie ist inzwischen begeisterte Großmutter und widmet sich nach 40 Jahren in der Society-Berichterstattung nun ihren Enkeln. Und genießt die Zeit, auch mal wieder privat mehr interessante Termine und Veranstaltungen zu besuchen und die ihr noch immer unbekannten Seiten von München zu entdecken.

Buch: „Meistens diskret – Erinnerungen einer Society-Reporterin“, Marie Waldburg, erschienen bei teNeues 

Bildnachweis: picture alliance / Eventpress

 

Junge Frauen und reife vermögende Männer – diese Kombi ist uralt und kommt wohl niemals aus der Mode. Ob Rock-Dino Peter Maffay oder der amerikanische Frauenschwarm Richard Gere – beide haben diesen Lebensstil gemeinsam. Und teilen ihn mit vielen weiteren Promis. In Deutschland sind das unter anderem auch Jean Pütz und Fritz Wepper – auch zwei Männer, die im „Silver-Surfer“-Alter nochmal Vater wurden. Bei letzteren war man(n) sogar schon in den 70igern, als sich die späten Vaterfreuden einstellten.

Richard Gere kurz vor seinen 70igern!

Nun, so alt ist Richard Gere noch nicht, aber sehr knapp davor: 69 Jahre alt.

Seine Partnerin Alejandra Silva (mit Richard Gere im Bild) ist zarte 35 Jahre jung und beide sind sie nun Eltern eines Jungen geworden. Medienberichten zufolge ist das Kind am vergangenen Dienstag zur Welt gekommen.

Hoffentlich bleiben noch viele Lebensjahre

Sowohl Mama als auch Papa haben schon eigenen Nachwuchs. Gere einen 19jährigen und Silva einen 6jährigen Sohn.

Na da – bleibt den beiden – und vor allem dem Neugeborenen! – nur zu wünschen, dass Gere noch mit vielen, vielen Lebensjahren gesegnet ist.

Lesen Sie hier, wie Deutsch-Rocker Peter Maffay mit seinen späten Vaterfreuden umgeht.

Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress

 

 

Ein ungewöhnliches Bild ist es schon, das Altrocker Peter Maffay auf seinem Instagram-Account veröffentlicht hat. Mit Kinderwagen und Lederjacke präsentiert er sich locker auf der Fotoplattform. Ganz stolzer Vater! Kein Wunder: erst Ende 2018 ist der Megastar mit 69 Jahren noch mal Vater eines Mädchens geworden. Mutter ist die um 38 Jahre jüngere Hendrikje Balsmeyer.

Hatte diese Beziehung schon für allerlei Getuschel und mediales Geraune gesorgt, verursacht nun auch das Foto von Peter Maffay auf Instagram riesigen Wirbel. Bei seinen Fans. Denn längst nicht alle Kommentare unter dem ungewöhnlichen Foto sind dem Sänger und seinem neuen Glück wohlgesonnen.

Manche User reagierten auf Kinderwagen-Bild von Maffay negativ

So schreibt zum Beispiel ein User mit dem Account „frauholle74/75“ folgendes (Orthographie jeweils im Original):

„Wenn ich Dir das Glück auch von Herzen gönne, so kann ich s doch nicht nachvollziehen. Als junger Mann zwangst Du Deine Frau, nicht schwanger zu werden, da Du keine Kinder wolltest.Erinner Dich an die Bar in Hamburg, Thekengespräch, welches ein Bekannter hörte. Der Martin aus Teistungen, kennst Du. Rummelplatz Augsburg..Welch Wandlung dann. Vom Vater sein verweigern, bis zum Mehrfachvater. Nie sah man etwas von Deinen anderen Kindern, kaum wurden Deine Töchter, die Großen, erwähnt. Von Deinem ältesten Sohn, Ygal, ebenso wenig. Und die anderen sind überhaupt nie erwähnt worden, nur Nina und Julchen, die Du adoptiert hattest. Über 7 Brücken mußt Du gehn.. 7 Kinder mußt Du machen.. Dein Yaris kann einem leid tun.. er hat nie viel von Dir..hoffe nur, er wird nicht gemobbt. Trotzdem, das kleine Mädchen hat ein gutes Leben verdient, und das wirst Du ihr bieten, zumindest finanziell.“

Ob die Informationen dieses Users (oder der Userin) tatsächlich als Insiderinformation gewertet werden können, sei dahingestellt, aber Herzlichkeit sieht anders aus!

Die kommt unter dem Schnappschuss allerdings auch vor.

„ciosseksilvia“ beispielsweise schreibt:

„Super schön Peter, ein stolzer Papa, genieße es. LG“
Viele Fans werfen sich in Sachen unangemessener Kommentare für Maffay in die Bresche, wenn auch manchmal mit irritierender Rechtschreibung, siehe hier, von einem Account, der sich „bohnkeeva“ nennt:
„Die Lachnummer seit doch ihr Die meinen sie vertreten im Netz nur ihre Meinung aber das ihr Beleidigt werdet das raft ihr nicht oder wollt es nicht rafen, warum kometiert man das und ein Rolator braucht Peter bestimmt noch nicht ! Und was machst du dir seine Gedanken ? Lächerlich ist das was Du geschrieben hast.“

Positive Kommentare überwiegen

Alles in allem überwiegen die positiven und wohlmeinenden Kommentare, so wie der hier – von „clawiese“:
„Alles Gute für die kleine Maus und die Eltern🍀“
Na dann – schließen wir uns einfach an und wünschen dem stolzen Vater viel Glück mit seiner neuen, kleinen Familie!

Freunde der Musik und des Entertainments aufgepasst! Frauenboulevard.de verschenkt 5 x 2 Freikarten für die Auftritte des Ausnahmekünstlers Felix Reuter in Hessen und Bayern!

Dort zeigt sich der Musikkomödiant und Pianist Felix Reuter in der Königsklasse seines Faches: der Improvisation. Die Zuschauer erleben in einer atemberaubenden Show, wie die bekanntesten Konzerte der klassischen Musik mit allerlei Humor und Entertainment neu entstehen. Reuter verrät, wie er zum Klavierspielen kam und auch, wie er an der ernsten, großen klassischen Musik verzweifelte. Und dann schließlich doch noch den Weg fand, jene Musik neu zu interpretieren.

„Mozart war ein Rock ‘n Roller, Beethoven eher ein Pop-Musiker, und Bach zeigte schon damals seine musikalische Verwandtschaft zum Jazz“, so Felix Reuter. Mit unverwechselbarer Mimik und atemberaubendem Klavierspiel präsentiert er so manches bislang unentdeckte Detail in damaligen wie auch modernen Kompositionen.

Nun wird klar, was Ravels Boléro und das Musical „Cats“ von A. L. Webber gemeinsam haben! Ein Aha-Effekt stellt sich auch bei den aufgedeckten Parallelen zwischen Beethovens „Elise“ und Gershwins berühmten Jazzstandard „Summertime“ ein. Und so ganz nebenbei erfährt der Zuschauer außerdem, wie man spektakuläre Musik im Handumdrehen selbst erlernen kann.

Wenn Sie all das erleben wollen, dann haben Sie bei uns bis zum 15. Februar 2019 die Chance, Karten für Felix Reuter in Hessen und in Bayern zu gewinnen (Auftrittstermine am Ende des Artikels).

Chancen auf die 5 x 2 Karten haben diejenigen Leser, die uns kurz und knapp unter redaktion@frauenboulevard.de schreiben, warum sie die Karten gewinnen möchten, unter der Angabe des Ortes, an dem sie Felix Reuter – im Falle eines Gewinns – erleben  möchten. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Hier nun die Termine:

„Die verflixte Klassik“ – Showpianist FELIX REUTER

on Tour in Bayern und Hessen, präsentiert von KLASSIK RADIO

„Mozart war ein Rock ’n Roller, Beethoven eher ein Pop-Musiker… Klassik neu erleben!

12.03.19 München, Gasteig Kleiner Konzertsaal, 20:00 Uhr
13.03.19 Augsburg, Kleiner Goldener Saal, 20:00 Uhr
14.03.19 Waldkraiburg, Haus der Kultur, 20:00 Uhr
15.03.19 Bayreuth, Städtische Musikschule, Richard Wagner Saal, 20:00 Uhr
16.03.19 Fulda, Aula Alte Universität, 20:00 Uhr
17.03.19 Immenhausen, Ev. Kirche St. Georg, 20:00 Uhr

Website www.verflixteklassik.de

Copyright: Hamish John Appleby

 

Sylvie Meis

Glamourös, festlich und Stars so weit das Auge reicht: das ist seit vielen Jahren der Semperopernball in Dresden. Das Spitzen-Event kann auf eine lange Tradition zurückblicken – immerhin hat der beliebte Ball von 1925 bis 1939 jährlich stattgefunden. Danach folgten verschiedene Versuche, das Fest wiederzuleben, was erst 2006 adäquat gelang. Seitdem wird der Semperopernball jährlich durchgeführt.

Und jährlich sind es Stars und Sternchen, Reiche und Schöne sowie natürlich Lokalprominente, die sich im festlichen Look ein Stelldichein in der prachtvollen Semperoper geben.

So auch dieses Jahr. Doch gefühlt wird nur über eine Person gesprochen und das ist Sylvie Meis. Die zierliche Niederländerin, die vor Jahren mit dem Nachnamen noch van der Vaart hieß und heute wieder mit ihrem Mädchennamen auftritt, moderierte den Ball, gemeinsam mit Schlagersänger Roland Kaiser.

Für Kleid von Sylvie Meis auf Semperopernball hagelt es Kritik

Das Kleid, das die 40jährige für ihre Semperopernball-Moderation ausgewählt hat, erhitzt die Gemüter. Sowohl auf der Facebook-Seite des Semperopernballs, als auch auf der Seite von Sylvie Meis selbst. Es hagelt Kritik ohne Ende.

Viele fanden die silberne Glitzerrobe – ein Kleid von Designer Brian Rennie – unangemessen. Das Abendoutfit gab viel von den Brüsten der Moderatorin frei und zog sich fast bis zum Bauchnabel.

Hämisch, entsetzt und auch verletzend sind diesbezüglich unzählige Kommentare, die auf Facebook gepostet werden. Die meisten negativen Kommentare zu Sylvie Meis finden sich auf der Facebookseite von Sylvie Meis selbst und auf der Seite des Dresdner Semperopernballs.

So schreibt eine Frau Baehr folgendes:

„Das überweite sowie tiefe bis zum Bauchnabel ausgeschnittene Dekolleté von Sylvie Meis fand ich obszön. Eine Carmen Nebel, die weiß, was sich schickt, wäre die würdevollere und bessere Moderatorin für so eine Veranstaltung gewesen.“

Wäre Carmen Nebel die bessere Wahl gewesen?

Carmen Nebel ist übrigens eine Moderatorin, die schon zu DDR-Zeiten auf Entertainment spezialisiert war und seither für Sender, wie das ZDF große Shows gemeistert hat. Aber das nur am Rande. Denn auch andere Kommentatoren sparten nicht mit Kritik in Sachen Kleid.

Negativ fällt auch die Meinung zur Meis-Robe von einem Herr Pilar aus. Und zwar so:

…..es ist eine Schande, dass man diese Frau mit solch einem Ausschnitt auf die Bühne gelassen hat. Sie hat weder die Grazie noch den Anmut, einen solchen Anlass zu moderieren.

Sehr viel direkter wird eine Frau Süss – sie schreibt:

Das graue Kleid war ein richtiger Pornofummel“.

In diesem Stil sind sehr viele Kommentare gehalten. Selbst mit einer „Discokugel“ wird Sylvie Meis verglichen.

Thematisiert werden von vielen Usern auch die Optik von Frau Meis, sowie ihr glänzendes Hautbild. Über letzteres urteilt ein Herr Kratschmar wie folgt:

Das Kleid der Meis ist eine Katastrophe. Der Ausschnitt ist eine Zumutung. Sie glänzt wie eine Speckschwarte.“

Was wohl Meis selbst davon hält?

Was wohl die Moderatorin selbst von alledem hält? Nun, es ist sehr unwahrscheinlich, dass man es erfährt. Sicherlich wird sie wohl den einen oder anderen negativen Kommentar schon auch lesen.

Zu den vernichtendsten dürfte wohl dieser hier gehören, von einer Frau Wolgethan-Dietz:

„Die Meis war eine Beleidigung für die Semperoper“.

Nun – wahrscheinlich wird es auch Sylvie Meis dämmern – für Dresden darf gern „Weniger ist mehr gelten“. Das Umfeld ist schon barock genug und Glamour hat die Moderatorin auch ohne Busenschau!

Quelle Kommentare: Facebookseiten Sylvie Meis und Semperopernball

Bildnachweis: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

 

 

Die Schauspielerin Ursula Karusseit (im Bild links) ist am heutigen Freitag, 1. Februar 2019, gestorben.

Das berichten verschiedene Medien, unter Berufung auf dpa. Dem gesamtdeutschen Publikum dürfte ihr Gesicht wohl am meisten aus dem ARD-Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ bekannt sein. Dort spielte sie seit vielen Jahren die Serienfigur Charlotte Gauss.

Karusseit ist zu Lebzeiten aber längst nicht auf Filmrollen abonniert gewesen. Vielmehr bestach die Künstlerin, die auch als Regisseurin tätig war, durch aufseherregende Rollen am Theater.

Die Kulturhäuser, auf deren Bühnen sie spielte, gehören zu den renommiertesten. So zum Beispiel das Deutsche Theater, das Maxim-Gorki-Theater und die Volksbühne. Alles namhafte Theater in Berlin.  Ab Mitter der 80iger Jahre trat Karusseit zudem in Westdeutschland auf – als Mutter Courage am Kölner Schauspiel.

Für ihr Lebenswerk wurde Ursula Karusseit 2009 mit der GOLDENEN HENNE ausgezeichnet. Sie verstarb im Alter von 79 Jahren in Berlin.

Bildnachweis: picture alliance/dpa-Zentralbild

 

 

Der große Blonde mit den Entertainer-Genen – er kann`s offenbar nicht lassen! Thomas Gottschalk kehrt auf die Mattscheibe zurück. Mit einer neuen Show. Diesmal macht er in Literatur. „Gottschalk liest“ ist der Name des neuen Sendeformates, das ab dem 19. März 2019 im bayerischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Allerdings nur viermal im Jahr. Gottschalk und Literatur – nun ja, so richtig hat man das bislang nicht in Zusammenhang gebracht.

Klar, der Fernsehmann war, wie so viele Prominente, bereits zu Gast in der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ (siehe Bild). Aber an und für sich bringt man den humorvollen Entertainer doch eher mit großen Shows in Verbindung.

Germanistikstudium sieht Gottschalk für neue Show von Vorteil

Der Sunnyboy kokettiert diesbezüglich mit seinem Germanistikstudium, tag24.de schreibt hierzu:

„Zum Lesen haben die meisten heute eine App – ich habe zumindest drei Semester Germanistik“, hatte Gottschalk erklärt, als der BR das Projekt Ende des vergangenen Jahres ankündigte.

Nun ja…!

Fakt ist doch, dass er sein einstiges „Wetten, dass?!“ mit nichts mehr toppen kann. Auch scheint ihm der Misserfolg seiner letzten Show nicht davon abzuhalten, sich erneut auf ein riskantes Fernsehprojekt einzulassen. Den meisten wird es nicht gleich auf Anhieb geläufig sein, aber wenn man den Show-Namen „Gottschalk live“ in die Runde wirft, wird es bei dem einen oder anderem doch dämmern.

Vorabend-Show im Ersten floppte vor Jahren

Das war doch…diese kleine Vorabend-Live-Show? Vor den Nachrichten, im Ersten? Ja, genau! Allerdings ist das schon wieder sieben Jahre her und die Sendung kam auch 2012, dem Jahr der Erstausstrahlung, nicht in die Gänge. Vom Konzept her lief es damals so, dass Gottschalk über tagesaktuelle Lifestyle-, Promi- und Gesellschaftsthemen plauderte. Er empfing Studio-Gäste und initiierte Live-Schaltungen in alle Welt.

Gebracht hat es wenig, denn die Sendung wurde schon im selben Jahr wieder eingestellt. Mangels Publikumsinteresse. Und – ganz ehrlich! – sie wirkte auch extrem gestellt und aufgesetzt. Man hatte tatsächlich immer das Gefühl, dass da was „gewollt und nicht gekonnt“ wurde.

Auch hatte es irgendwie den Anschein, dass sich ein einflussreicher Fernsehmensch dem großen Blonden, der offenbar so gar nicht vom TV-Metier lassen kann, einen Gefallen tun und olle Gottschalk wieder auf die Mattscheibe holen wollte.

„Wetten, dass?!“ passte am besten zu Gottschalk!

Hat alles nichts genützt – das Interesse der Leute war einfach nicht so groß.

Und nun Literatur. In der ersten Sendung startet er mit Sarah Kuttner und Martin Mosebach. Leute, die eher einem speziellen Publikum, denn der Masse der Leute bekannt sind.

Warum sich der einstige Radiomoderator nicht einfach ein schönes Leben in seiner langjährigen Wahlheimat Kalifornien macht – darüber wird wohl so mancher Zuschauer sinnieren! Zumal man bei diesen halbgewalkten „Nach-Wetten-dass?!“-Präsenzen den Eindruck nicht los wird, dass Gottschalk doch wirklich besser diese Original-Show hätte weitermachen sollen.

In diesem Falle wäre ihm doch sicher ein Millionenpublikum treu. Wetten, dass?!

Bildnachweis: ZDF, Svea Pietschmann

Thomas Anders – der einstige Sunnyboy des Pop-Duos Modern Talking ist wieder (oder immer noch) gut im Geschäft. Wenn auch nicht so präsent wie einst, als die zwei so unterschiedlichen Popgiganten Thomas und Dieter in den Radios und Diskotheken auf- und abgespielt wurden. Jahrzehnte sind seit damals ins Land gegangen und auch wenn sich der Eindruck aufdrängt, dass Thomas Anders eher etwas in der Versenkung war, so ist es nicht an dem. Der einstige Mädchenschwarm hat vielmehr nach dem Modern-Talking-Aus etliche Auftritte im Ausland bestritten. Seit einiger Zeit aber ist er auch wieder in Deutschland sehr präsent, fehlt bei kaum einem Schlager-Gig im Fernsehen. Und: äußert sich zum Thema Mütter. Und zwar zu einem Thema, das für Mütter tatsächlich nicht so ohne ist. Stichwort: Achtsamkeit und auch mal an sich selbst denken!

In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung, Ausgabe 11. Januar 2019,  sagte Thomas Anders, gefragt nach speziellen Themen, die ihm im Kopf herumschwirren:

„Beim letzten Album „Pures Leben“ beschäftigte mich etwa das Thema Frau und Mutter. Es gibt so viele Frauen, die ihre Kinder großziehen und das Leben rauscht einfach so an ihnen vorbei“

Das kann wohl fast jede Mutter unterschreiben! Allein schon das Erschrecken, alljährlich vor Silvester: „Was, schon wieder ein Jahr rum?“. Und nicht zuletzt beweist immer auch das rasche Wachstum des Nachwuchses, wie die Zeit vergeht.

Stichwort Zeit: hier hat Anders eine wichtige Botschaft für Mütter, im Zusammenhang mit seinem Song „Träume“:

„Es geht um die Botschaft, seine Träume trotz Alltag nie zu vergessen und an ihnen festzuhalten“

Zugegeben: das ist natürlich keine neue Erkenntnis. Zumal es elend lange Regale im Buchladen zum Thema „Lebe Deinen Traum“ gibt.

Aber sich doch dann und wann mal wieder auf eigene Wünsche zu konzentrieren, gerade als Mutter – das ist nicht verkehrt. Es muss ja nicht gleich der Aussteigertraum sein, zweimal die Woche ins nahegelegene Wellness-Center wären auch ein guter Anfang!

Und wer mag, hört mal in die Musik des einstigen Modern-Talking-Sängers rein. Er singt jetzt auch deutsch.

Bildnachweis: Stephan Pick

Besinnlich, nachdenklich, rockig und – natürlich – festlich: so kommt das Album „Alle Winter wieder“ von Maschine daher.

Der ehemalige Puhdys-Frontmann, den im ehemaligen Ostteil Deutschlands wohl jeder nur unter dem Spitznamen „Maschine“ kennt, legt damit bereits sein 4. Weihnachts- bzw. Winteralbum vor. Der ulkige Name kommt übrigens dem Vernehmen nach durch das viele Essen, das der Ostrock-Dino in jungen Jahren zu sich nahm. Seine Bandkollegen und Kumpels erinnerte diese Art der Nahrungsaufnahme an das Essen „wie eine Maschine“. Und seitdem hat der Ostrock-Star seinen Namen weg.

Aber apropos Rock: das Album wäre kein Album von Maschine, wenn sich darauf nicht der typische Rockstil fände, der irgendwie auch nach den Puhdys klingt. Das verwundert freilich nicht: immerhin hat Dieter Birr – wie der Musiker richtig heißt – die Band mit seiner rauchig-markanten Stimme am meisten geprägt und so fühlt man sich definitiv an einen Puhdys-Hit erinnert, sobald Maschine loslegt.

Das gilt vor allem für das Lied, nach dem die Platte genannt wurde: „Alle Winter wieder“.

Aber Birr kann auch richtig romantisch – so zum Beispiel mit dem Lied „Ein Fenster in der Stadt“, das mit klassischen Weihnachtselementen beginnt und auch textlich mit einer gewissen Weihnachtsromantik versehen ist. Markant hier die Geige, die nicht lange nach Beginn des Songs einsetzt und von der zehnjährigen Gina-Sophie Gaebelein aus Hohenleuba gespielt wird. Das Mädchen wurde bereits bei klassischen Wettbewerben ausgezeichnet und widmet sich auch dem Gesang. Sie gehört somit auch zu jenen, die den kantigen Ex-Puhdy auf seiner „Alle-Winter-wieder“-Tournee begleiten.

Doch wie es sich für einen echten Puhdy gehört, kommt auch das Ur-Rockige absolut nicht zu kurz – so zum Beispiel im Song „Geschenke“, der als satirisches Duett mit Tobias Künzel daherkommt.

Neben Tobias Künzel bereichern auch weitere bekannte Namen die Winter-Scheibe von Maschine, auf der er es musikalisch sogar maritim angeht. Und das zusammen mit Kerstin Ott bei dem Lied „Matrosenweihnacht“. Die Künstlerin wurde mit dem Hit „Die immer lacht“ bekannt.

Zudem wird das Publikum – Birr geht mit diesen Songs auf Tournee – ein weiteres altbekanntes Gesicht aus Ostrock-Tagen zu sehen bekommen: Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker. Der auffällige Typ mit den immer schon irre langen Haaren hat verschiedene Ideen in das „Alle-Winter-wieder“-Projekt eingebracht, wie es der Leipziger Volkszeitung vom 16.11.18 zu entnehmen ist und wird somit neben dem Altrocker auf der Bühne stehen.

Diese wird in Sachen Bühnenbild viel winterliches Blau bereithalten, weshalb sich Birr sogar extra eine blaue Brille hat fertigen lassen, wie er der LVZ verriet. Apropos Bühne: Maschine wird mit seinem Winter-Programm in verschiedene Städte kommen, unter anderem Ende Dezember 2018 nach Leipzig und Anfang Januar 2019 nach Dresden – mehr dazu hier.

Wem also zum Fest eher nach rockigen Tönen, denn nach althergebrachten Weihnachtsliedern ist, der kann sich die Scheibe hier bestellen.

Bildnachweis: Dana Barthel

 

 

Mehrfach haben sie sich wieder zusammengerauft und 2011 sogar noch einmal – dank einer Leihmutterschaft – Nachwuchs bekommen. Und dennoch: alles vorbei!

Grace Hightower und Robert de Niro (im Bild), die immerhin seit drei Jahrzehnten zusammen und seit zwanzig Jahren verheiratet sind, haben sich getrennt. Dies berichteten übereinstimmend mehrere US-Medien. Zudem soll die Trennung der beiden zeitnah auch offiziell bekannt gegeben werden.

Robert de Niro`s Frau stammt aus London, hat dort einst als Bedienung gearbeitet und lernte damals in Europa den internationalen Schauspiel-Star kennen. Allerdings: schon 1999 beantragte dieser die Scheidung, vollzogen wurde sie aber nie – man raufte sich irgendwie immer wieder zusammen.

Über die Trennung der beiden schreibt n-tv.de folgendes:

„Vor mehr als 30 Jahren lernten sich Robert De Niro und Model und Schauspielkollegin Grace Hightower in London kennen, als sie noch als Bedienung arbeitete. Zehn Jahre später folgte die Hochzeit, die zwei bekamen einen gemeinsamen Sohn. 1999 beantragte de Niro bereits die Scheidung, die allerdings nie rechtskräftig vollzogen wurde. Wohl auch, weil man sich wieder zusammenraufte.

2004 dann gaben sich De Niro und Hightower symbolisch sogar noch einmal das Ja-Wort, bekamen 2011 dank einer Leihmutter noch eine Tochter. Nun soll diese Ehe nach 20 Jahren zerrüttet sein. Das berichtet unter anderem das US-Entertainment-Portal „Page Six“. Dort heißt es, die Trennung solle in Kürze auch offiziell bekannt gegeben werden.(…). Schon in den letzten Monaten war De Niro vermehrt allein bei offiziellen Anlässen erschienen, statt wie sonst üblich an der Seite seiner Ehefrau. So erst vergangenen Montag, als er neben Kollegen wie Harvey Keitel und Leonardo DiCaprio bei einer Benefiz-Veranstaltung zu Ehren von Regisseur Martin Scorsese zu Gast war.“

Nun ja – jetzt bleibt abzuwarten, ob die Filmgröße auch im Alter von Ü-70 noch mal auf Freiersfüßen wandeln wird. In Hollywood wäre das sowieso nichts Besonderes und man darf davon ausgehen, dass der Star selbst im Rentenalter noch unzählige Verehrerinnen hat.

Schade allerdings, dass wieder einmal eine vermeintlich stabile Hollywood-Beziehung in die Brüche ging – an manchen Partnerschaften nagt eben doch der Zahn der Zeit, genauso wie bei Müllers nebenan.

Wer sich ausführlicher über die Trennung des Schauspielers informieren möchte, kann das hier tun.

Bildnachweis: picture alliance/AP/Invision