Samstag, 22. Juni, 2024

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Online-Dating: Studie zeigt Wunsch nach mehr Verbindlichkeit

Für Singlefrauen gestaltet sich die Partnersuche oft herausfordernd. Während sie vom Online-Dating zumeist Verbindlichkeit und Ehrlichkeit erwarten, lauern digital an gefühlt jeder Datenkurve Paralleldater, Lügner und Romance-Scammer. Das Web ist voll mit Erfahrungsberichten von Frauen, die an solche Männer geraten. Dabei steht der Wunsch nach Transparenz und einem fairen Miteinander ganz oben auf der Wunschliste jener Solisten, die online daten. Frauen wie Männer.

Aktuelle Studie zeigt Wunsch nach Verbindlichkeit beim Online-Dating

Das zeigt einmal mehr eine aktuelle Studie von ElitePartner.

In dieser bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung wurden 2.379 Singles befragt, um so ein umfassendes Bild der Situation zu erhalten. Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur den Wunsch nach Klarheit, sondern auch die Probleme, mit denen besonders Akademikerinnen, die per Web einen Partner suchen, zu kämpfen haben.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Studie ist, dass 7 von 10 Singles gerne wissen möchten, ob die Absichten ihres Gegenübers in Bezug auf eine Beziehung mit ihren eigenen übereinstimmen. Verbindlichkeit ist also Trumpf.

Sowohl 73 Prozent der Frauen als auch 67 Prozent der Männer in Deutschland suchen nach frühzeitiger Klarheit bezüglich der Beziehungsabsichten.

Mancher weiß noch gar nicht, was er genau sucht

Insbesondere Frauen in ihren 30ern (51 Prozent) legen großen Wert darauf, diese Informationen schnell zu erhalten. Allerdings sind sich nicht alle Singles selbst darüber im Klaren, was sie eigentlich beim Dating suchen (32 Prozent). Solche “Zauderer” sind es denn auch oft, die für Irritationen und auch Herzschmerz sorgen, wenn sie sich zunächst himmelhochjauchzend geben und keine zwei Tage später komplett abtauchen (Stichwort: Funkstille).

Die ElitePartner-Psychologin Lisa Fischbach betont die Bedeutung von Verbindlichkeit beim Online-Dating und auch beim Kennenlernen im realen Leben.

Sie rät dazu, sich selbst zu reflektieren und zu überlegen, welche Art von Beziehung man derzeit sucht und was man selbst in eine Partnerschaft einbringen kann. Es ist wichtig, sich der eigenen Gefühle bewusst und ehrlich sowohl zu sich selbst als auch zum potenziellen Partner zu sein.

Viele Singles lassen sich Zeit beim Kennenlernen

Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist, dass etwa die Hälfte der Singles (60 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer) einige Dates abwartet, bevor sie sich emotional auf eine Person einlassen. Diese – eigentlich ganz normale – Strategie dient nicht nur als Schutzmechanismus, um möglicherweise nicht verletzt zu werden, sondern wird auch als bewusstes Herantasten an eine mögliche Kennenlernphase praktiziert.

Vier von zehn Singles nehmen sich bewusst Zeit bei der Partnersuche und treffen nicht sofort, sondern nach einigen Dates eine Entscheidung darüber, wie es weitergehen soll. Allerdings scheinen einige jüngere Singles in einer Art Dating-Routine gefangen zu sein, da sich bei ihren ersten Dates oft ähnliche Treffpunkte, Gesprächsthemen und Abläufe wiederholen (26 Prozent der Singles zwischen 18 und 29).

Eine interessante Entwicklung zeigt sich beim sogenannten “FOMO” (Fear of Missing Out) beim Dating. Gerade bei der jüngeren Generation ist die Angst, etwas Besseres zu verpassen, weit verbreitet. 21 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer zwischen 18 und 29 haben Sorge, sich beim Dating auf eine Person festzulegen und dadurch etwas zu verpassen.

Paralleldating: Verhasst, aber weit verbreitet

Daher treffen einige von ihnen mehrere Personen parallel, bis sie sich für eine Exklusivität entscheiden. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Anwendung dieser unbeliebten Dating-Strategie ab.

In ihren 40ern daten dann nur noch 11 Prozent der Single-Männer und 14 Prozent der Single-Frauen parallel. Zu diesem Zeitpunkt scheint eine gewisse Gelassenheit einzutreten.

Lisa Fischbach weist darauf hin, dass zu viele Optionen beim Dating nicht unbedingt zu mehr Glück führen. Studien haben gezeigt, dass eine übermäßige Auswahl eher zu Entscheidungsschwierigkeiten führt und nicht unbedingt glücklicher macht. Nicht umsonst wird das Online-Dating häufig auch mit einer Art Katalog und somit mit einer “Über-Auswahl” verglichen.

Die ElitePartner-Expertin empfiehlt daher das sogenannte Slow-Dating, bei dem man bewusster und achtsamer vorgeht. Durch das bewusste Erleben von Treffen und Kontakten lernt man Menschen ganzheitlich kennen und entwickelt eine wertschätzende Haltung, die das eigene Leben bereichern kann. Auch wenn daraus nicht immer die große Liebe entsteht, ermöglicht Slow-Dating eine bessere Einschätzung, was einem guttut.

Oftmals lauert das Umfeld, wie sich die Partnersuche gestaltet

Und da ist da noch der Druck, sobald als möglich “unter die Haube” zu kommen: Ein Viertel der Single-Frauen und jeder fünfte Single-Mann gibt an, sich unter Druck gesetzt zu fühlen, weil sie noch keinen Partner gefunden haben. Insbesondere Frauen in ihren 30ern (47 Prozent) leiden unter diesem Druck. Akademikerinnen in dieser Altersgruppe sind sogar noch stärker betroffen, da 62 Prozent von ihnen angaben, dass über ihren Single-Status abwertend gesprochen wird.

Lisa Fischbach erklärt das Dilemma, mit dem viele akademische Single-Frauen konfrontiert sind. Oftmals haben sie viel Zeit und Energie in ihr Studium, ihren Beruf und ihre Weiterbildung investiert und dabei möglicherweise das Beziehungsleben und die Familiengründung vernachlässigt. Ab einem gewissen Alter fühlen sie sich dann durch die Erwartungen ihres Umfelds gezwungen, sich für ihre Partnerlosigkeit rechtfertigen zu müssen. Nicht umsonst meiden etliche Solo-Damen Oma Inges runden Geburtstag, um nicht den seltsamen Fragen anderer Verwandter nach einem Mann ausgesetzt zu sein…

Die Ergebnisse der ElitePartner-Studie verdeutlichen die Bedürfnisse und Herausforderungen von Single-Frauen, die im Leben stehen. Sie wünschen sich definitiv mehr Verbindlichkeit und Transparenz beim Dating und lassen es langsam angehen, um sich vor Verletzungen zu schützen.

Sich selbst treu zu bleiben, ist beim Online-Dating das A und O

Gleichzeitig kämpfen sie oft mit gesellschaftlichem Druck.

Die Expertin Lisa Fischbach ermutigt dazu, sich selbst treu zu bleiben, sich bewusst mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und den eigenen Weg zu gehen, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen.

Denn letztendlich ist es wichtig, dass man in einer Partnerschaft ist, die einem guttut und glücklich macht, anstatt sich dem (familiären) Umfeld zu beugen.

Wer die Studie in aller Ausführlichkeit lesen möchte, der klickt hier.

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Quelle: ElitePartner Presseteam, Pressemitteilung vom 07. Juni 2023

Bild (Symbolfoto): pexels.com / furkanfdemir

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