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Liebeskummer-Beratung

Liebeskummer – schlägt er zu, hebt sich die Welt aus den Angeln und man ist von jetzt auf gleich kaum mehr handlungsfähig. Die Standleitung zur besten Freundin – ja, das bekommt man noch hin und diese Menschen sind meist auch die ersten Retter in der seelischen Not. Doch es ist für nahestehende Menschen bei Liebeskummer kaum möglich, professionell zu agieren. Zumal die oder der Leidende im Herzschmerz stets dieselben Themen zur Sprache bringt. Eine Endlosschleife, die oft auch mit einem belastenden Kopfkino bei den Betroffenen einhergeht. Freunde oder Familienmitglieder kommen hier schnell an ihre Grenzen. Vor allem, wenn sich der Herzschmerz hartnäckig festsetzt.

Spätestens hier sehen viele Betroffene ein, dass fachkundige Unterstützung von Experten hilfreich sein kann und wenden sich an einen Liebeskummer-Coach. Mittlerweile gibt es von diesen professionellen Helfern in der emotionalen Not eine ganze Menge und das bundesweit. Kurzfristig erreichbar und für den Klienten da, gehen diese Berater den Kummer mit ihrem Know-How an und sorgen dafür, dass die Lebensfreude zurückkehrt. Dabei kommen bei den Liebeskummer-Coaches verschiedene Methoden zum Einsatz. Wie die aussehen können und welche Herangehensweisen helfen, den fiesen Herzschmerz loszuwerden, schildern nachfolgend fünf Liebeskummer-Beraterinnen bei uns. Die porträtierten Coaches kommen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und haben uns Auskunft über ihre Arbeit gegeben. An Herzschmerz Leidende können somit sichergehen, dass adäquate Hilfe zumeist ganz in der Nähe zu finden ist. Lesen Sie selbst:

„Wut bei Liebeskummer als Energiequelle nutzen“

Die Methode der systemischen Familientherapie steht bei Bianca Bontempo im Mittelpunkt. Die amtsärztlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie, DGSF (Deutsche Gesellschaft für Familientherapie) zertifizierte systemische (Familien)Therapeutin und Life-Coach arbeitet mit Klienten in Berlin. Ihren Focus legt sie bei akuten Krisen der von Liebeskummer Betroffenen auf das „innere Team“. Bei dieser Methode, die aus der Familientherapie stammt, schaut die Expertin darauf, welche Persönlichkeitsanteile durcheinander gekommen sind und woher das kommt. Dabei legt Bianca Bontempo ihr erstes Augenmerk auf die Ohnmacht und die Trauer, mit denen ihre Klienten bei Liebeskummer konfrontiert sind.

Bianca Bontempo

Bianca Bontempo hilft Liebeskummer-Betroffenen in der Hauptstadt.

 „Die Gefühle sollen ihren Raum bekommen, man darf erstmal emotional alles rauslassen“ gibt Bianca Bontempo einen Einblick in ihre Arbeit. Damit wirft sie auch ein Schlaglicht auf ein Gefühl, das wohl jeder kennt: Wut. Diese kann sich auch in Form von Rachegedanken manifestieren. Auch diese haben ihre Berechtigung, solange es nur in Gedanken geschieht. Es kann auch helfen, diese in einer Coaching-Session einfach mal frei heraus zu verbalisieren. „Diese Wut im Zusammenhang mit Liebeskummer gibt Energie, man sollte sie dazu im positiven Sinne nutzen, unter anderem um das Leben wieder neu aufzustellen“ konstatiert die Fachfrau. Und führt bei ihrem Coaching stets auch die Frage ins Feld, was denn für die Klienten wichtig wäre, wenn sie ihr Leben mit 70 Jahren betrachten?  

„Lebensvisionen zusammen mit dem Coach zu entwickeln, hilft“ sagt Bianca Bontempo und weiß, dass diese Strategie auch bei anderen Lebenskrisen nützlich ist. Ihr Coaching nehmen längst auch (junge) Männer in Anspruch. Vorbei die Zeiten, als Hilfe in Form von Liebeskummer-Beratung ein reines Frauenthema war. Das dürfte nicht zuletzt am Online-Dating liegen. Hier vergessen viele Partnersuchende ihre gute Kinderstube, was häufig Herzeleid beim anderen, der das Dating im Web offen und ehrlich angeht, verursacht. Aber egal, ob Liebeskummer offline oder online ausgelöst wurde – zur Bewältigung desselben spielen auch persönliche Vorlieben mit rein. 

„Der eine macht eine Weltreise, der andere igelt sich erst einmal daheim ein“ berichtet Bianca Bontempo. Man sollte erstmal das tun, was einem gut tut und ablenkt. Bei einer Liebeskummer-Beratung werden auch die eigenen Ressourcen und die innere Stärke herausgearbeitet. Der Fokus des Klienten liegt auf dem ICH, eigene Bedürfnisse und Selbstfürsorge. Im Ergebnis führt das dazu, dass Schritt für Schritt die Lebensfreude zurückkehren kann. Kontakt: bontempo-psychotherapie.de

Neue Wege mit geheilter Seele gehen

Seelenheilung ist für Bewusstseinstrainerin Anja Schönborn eine wichtige Komponente im Liebeskummer-Coaching.

Wer bei Liebeskummer professionelle, einfühlsame, tiefgründige und mediale Hilfe sucht, ist bei Anja Schönborn genau richtig. Denn sie holt Sie mit Ihrer liebevollen Art da ab, wo Sie jetzt stehen! Die Kombination ihrer Arbeitsweise ist einzigartig und bringt seit fast 30 Jahren unzählige positive Rückmeldungen von begeisterten Kunden. Krisen sind als Hinweis des Lebens zu sehen, um die innere Einstellung und damit die Richtung zu ändern. Das ist das Credo der Bewusstseinstrainerin. „Liebeskummer ist eine Form der Trauer“ sagt Anja Schönborn. „Man betrauert auch sich selbst und die verlorene Lebensvision.“

Aus ihrer Erfahrung heraus weiß sie, dass in Kennenlernphasen und in bestehenden Beziehungen die Anfangs-Warnsignale oft überhört und verdrängt werden. „Die anfängliche Hormonelle Großhirnvergiftung und die tiefe Sehnsucht nach Ankommen in der Partnerschaft, lassen uns Dinge in Kauf nehmen, die zwar der Seele dienlich sind, aber einem ebenbürtigen, harmonischen Miteinander im Weg stehen“ konstatiert die Expertin. Somit arbeitet sie mit ihren Klienten darauf hin, sich erst einmal selbst neu zu erfinden und durch das Wissen um den Seelenplan, die Sprache der verschiedenen Ich-Anteile für den Alltag und die Partnerschaft zu nutzen. 

Interessant ist dann auch, sich den Seelenweg des (Wunsch-)Partners anzuschauen! Wo sind unsere Triggerpunkte? Warum hat uns das Leben zusammengeführt? Wie kann ich durch kleine Veränderungen  eine bessere Partnerschaft leben? Was macht es mit meinem Partner, wenn ich so bin, wie ich bin?  Anja Schönborn umschreibt ihre Herangehensweise mit einem einzigen Satz: „Wenn der Verstand versteht, kann die Seele in die Heilung gehen und neue Wege kreieren!“

Kontakt: anjaschoenborn.de

Mit dankbaren Gefühlen den Herzenskummer loslassen

Gisela Berg hat für ihre Klienten ein Selbstliebe-Coaching entwickelt.

Ein eigener, starker Liebeskummer war für Gisela Berg der Grund, sich dieser Thematik beruflich zu widmen. Die Heilpraktikerin und psychologische Beraterin aus Hamburg setzt in ihrem Coaching darauf, Zeuge der jeweiligen Geschichte, die zum Liebeskummer führte, zu werden. Das heißt: reden, reden, reden.

„Das nimmt den Druck raus und meine Klienten wechseln in die Beobachter-Rolle“ spricht Gisela Berg aus Erfahrung. Kompetent in Reiki-Übungen integriert sie in ihre professionelle Hilfe auch solche fernöstlichen Methoden, um die Energie-Frequenz der oder des Liebeskummer-Geplagten zu erhöhen. „Viele Menschen distanzieren sich dann von ihrem Liebeskummer und können so Informationen besser aufnehmen und verarbeiten“ erläutert die Expertin dieses Vorgehen. Da ihre oberste Priorität darin liegt, die betroffenen Personen wieder handlungsfähig zu machen, hat sie ein spezielles Selbstliebe-Coaching entwickelt, das den Klienten zum Beispiel hilft, das Kopfkino auszuschalten. Oder sich wieder gesünder zu ernähren, um so Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. All` das gehört zur Neuausrichtung des eigenen Lebens nach dem schmerzlichen Herzeleid und ist das A und O des Coachings bei Gisela Berg.

Hierin integriert sind auch Reisen zum inneren Kind, die bei den meisten Klienten ein tiefes Mitgefühl mit dem eigenen ICH auslösen. All das führt dazu, dass sich unter Liebeskummer leidende Menschen wieder selbst in den Mittelpunkt des eigenen Lebens stellen. Auch Dankbarkeit, Vergeben und Loslassen spielen dabei eine große Rolle. „Ich erinnere die Menschen daran, wofür sie dankbar sein sollten. Und Dankbarkeit führt direkt ins Herz“ führt Gisela Berg aus und verweist darauf, dass dankbare Gefühle und dankbare Gedanken das Gehirn umprogrammieren und die Betroffenen den Herzenskummer somit leichter loslassen können.  Kontakt: beziehungstherapie-hamburg.de 

Den Trennungsschmerz mit Kinesiologie und Hypnose angehen

Silke Ludwig

Silke Ludwig hat sich auf Kinesiologie und Hypnose spezialisiert.

Geht der Partner fremd, ist der Liebeskummer oft groß und Frauen, die betroffen sind, melden sich bei Silke Ludwig in der Praxis. Die Expertin bietet Liebeskummer-Coaching in Isernhagen nahe Hannover an und hat sich hier auf Kinesiologie und Hypnose spezialisiert. „Wenn Menschen verlassen werden, kann aus Liebeskummer schnell eine Depression entstehen“ spricht die professionelle Beraterin aus Erfahrung und verweist darauf, dass an Herzschmerz Leidende in Japan Sonderurlaub in einer solchen Stress-Situation bekommen.

In Deutschland gibt es das bekanntlich nicht, weshalb Expertinnen, wie Silke Ludwig, gut zu tun haben. „Weinen, shoppen, naschen, exzessiv fernsehen – das ist bei Liebeskummer alles okay“ sagt Silke Ludwig und berichtet davon, dass beste Freundinnen bei dieser Art von Schmerz oft überfordert sind. „Freundschaften werden bei Liebeskummer oft überstrapaziert“ ist sich die Fachfrau sicher. Als Expertin für Trennungsschmerz weiß sie, wovon sie redet. Die meisten ihrer Klienten möchten in diesem Zusammenhang ausführlich über ihren Liebeskummer reden und können in ihrer Praxis ihr Herz vollends ausschütten.

Davon machen auch Männer oft Gebrauch. „Männliche Zeitgenossen überhören IN der Beziehung oftmals jegliche Warnsignale, entwickeln sich aber NACH der Beziehung und überstandenem Liebeskummer in ihrer Persönlichkeit immens weiter“. So fasst Silke Ludwig die Erfahrung mit Männern in ihrer beruflichen Tätigkeit zusammen. Dass sie viele ihrer Klienten durch Krisen adäquat begleiten kann, liegt unter anderem auch an der Kinesiologie, die sie in ihrer Praxis anwendet. Hierbei werden negative Körperemotionen aufgespürt und der daraus resultierende, im Körper abgespeicherte Stress, der Blockaden verursacht, aufgelöst.

Mit Hypnose wiederum erreicht die Expertin, die auch Paare in einer Versöhnungsphase begleitet, dass verschiedene Ängste aufgelöst werden können. Vielfältige Möglichkeiten also, um dem verhassten Herzeleid Paroli zu bieten und zu neuer Stärke zu gelangen. Dazu passt auch das Credo von Silke Ludwig, dem wohl viele ihrer Klienten erst im Rückblick zustimmen können: „Jede Krise ist eine Chance“! 

Kontakt: www.kinesiologie-isernhagen.de, www.expertinfuertrennungsschmerz.de, www.kommunikations-leine.de

Nach dem Herzschmerz durch innere und äußere Schönheit strahlen

Sandra Damke

Empathisch und sehr einfühlsam gestaltet Sandra Damke in Minden ihr Coaching.

„Komm nicht auf Scherben zu stehen“ zitiert Sandra Damke, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Expertin für gebrochene Herzen, eine bekannte Songtextzeile.

In ihrer Praxis in Minden, Nordrhein-Westfalen, bietet sie insbesondere für Frauen in emotionalen Krisen ein umfassendes Coachingangebot an, welches lösungsorientiert und tiefenpsychologisch wirkt. Mit viel Herz und Empathie kümmert sie sich auch um die Wiederherstellung des nach Trennungen oftmals verletzten Selbstwertgefühls. Ihr Klientel besteht vorwiegend aus weiblichen Zeitgenossinnen, die professionelle Unterstützung vor allem nach Trennungen benötigen.

In den hellen und freundlichen Räumlichkeiten bei Sandra Damke nehmen aber auch viele Liebeskummer-Geplagte Platz, die schlechte Erfahrungen im Bereich Online-Dating gemacht haben. Nicht selten verursacht diese Art der Partnersuche schon in der erweiterten Kennenlern- oder Beziehungsauftaktphase Liebeskummer. Neben den therapeutischen und psychologischen Ansätzen bietet die Liebeskummer-Expertin auch Beratungen im Bereich Farb- und Stilberatung an. Gerade in der abklingenden Phase des Liebeskummers lassen sich Frauen von ihr gern rund um den weiblichen Look coachen. Nicht selten geben schon kleine Stiländerungen oder eine neue Friseur einen Schub neuer Lebensfreude. Ihren Coaching-Stil fasst die sympathische Mindenerin folgendermaßen zusammen: „Ich verhelfe Frauen zu einem Leben in innerer und äußerer Schönheit, weil wir es uns das wert sein sollten“. Kontakt: heilpraxis-liebeskummer.de

„Liebeskummer gehört zum Leben dazu“

Coach Frau Dr. Berle

Ist in München und Stuttgart präsent: Life-Coach Dr. Berle

Als Life-Coach ist Dr. Fiona Waltraud Berle in München und Stuttgart vertreten. Sie sagt: „Liebeskummer gehört zum Leben dazu und ist deshalb auch Thema meiner Arbeit “. Viele ihrer Klienten kommen ins Coaching, weil es im Beruf hakt. Probleme im Beruf, sind laut Dr. Berle meistens Selbstwert-Probleme im sozialen und kommunikativen Kontext. Diese Thematik wirkt sich entsprechend auf alle Beziehungen und auch die Liebe in Paarbeziehung aus – und macht den Kummer. Die Expertin sagt: „Je stärker, selbstbewusster, ganz bei mir und authentisch ich als Mensch bin, desto leichter lassen sich Konflikte lösen. Ganz gleich, ob im Beruf oder in der Liebe“.

Die meisten Menschen steckten, sagt sie aus ihrer beruflichen Erfahrung heraus, in Bedürftigkeits-Beziehungen. „Krückstock-Beziehung“ nennt Dr. Berle das mit einem drastischen Bild: „Es ist, als würde jemand mit einem linken amputierten Bein sich zusammentun mit einem, der ein rechtes amputiertes Bein hat und so humpelt man gemeinsam durch`s Leben“. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, ist klar und so trennen sich viele solcher Paare irgendwann.

Oft geht das mit schwerem Liebeskummer einher, weshalb sich die Klienten an die Fachfrau wenden. Unter dem fiesen Herzweh leiden aber auch Menschen, die im schnelllebigen Online-Dating an den Falschen geraten sind und sich nach professioneller Hilfe umschauen.

Kontaktieren diese Frauen oder Männer Dr. Berle, so führt diese ihre gesamte Autorität und Kraft ins Feld, um ihre Klienten davon zu überzeugen, zunächst einmal das eigene ICH zu sehen und sich auf sich selbst einzulassen. Hier zu neuer Stärke zu gelangen, ist der Schwerpunkt ihres Anti-Liebeskummer-Coachings. Den Klienten verhilft sie so zu einem neuen Selbstvertrauen, mit dem man bei sich selbst ankommt. Aus Liebeskummer-Qual wird Freiheit. Wer frei ist statt liebe- und hilfe-bedürftig findet auch den richtigen Partner. Denn Liebe gedeiht unter Gleichen, nicht unter Bedürftigen. Kontakt: dr-berle.de

Bildnachweise: Dorothee Elfring, Silke Ludwig, picture people, Anja Schönborn, BEAUTYSHOTS DAS FOTOSTUDIO//, Sandra Damke, pixabay.com

Hand vor einem Haus, vor Häusern

„Gehen wir zu Dir oder zu mir?“ – Diese profane Frage mag im Großstadtdschungel, nach dem fünften Prosecco, für eine Frau mit einem gewissen Kribbeln verbunden sein. Beim Kennenlernen auf dem Land indes dürfte Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern beim Erklingen dieser Frage das Lachen bald vergehen. Denn während sich der urbane Großstädter in die schicke Drei-Zimmer-Wohnung mit Dachterrasse begibt, nennt der oder die auf dem Land Lebende zumeist ein eigenes Haus sein Eigen. 

Das allerdings wird nicht selten zum Stolperstein in der Liebe. Das habe ich selbst erlebt und ich hörte es dieser Tage auch wieder von einem alten Kumpel. 

Wenn beide ein Haus haben, wird`s oft problematisch

Ich rief ihn wegen einem Ratschlag handwerklicher Natur an und da wir uns lange nicht gehört hatten, brachten wir uns schnell auf den neuesten Stand. In Sachen Leben, Alltag, Beziehungen…

„Du – wenn beide ein Haus haben, dann ist das richtig scheiße“ – sagte mir Ralf, mein Kumpel, auf den Kopf zu durch den Hörer. 

Gerade nämlich ist eine Beziehung mit einer Frau bei ihm daran gescheitert, dass beide – also sie und er – ein Haus haben. Und man sich nicht einig wurde, wo denn nun der Lebensmittelpunkt hin verlegt werden sollte. Im Klartext: wer bei wem einzieht und seine eigene Scholle verlässt. Nun könnte man ja eine Immobilie vermieten, leer stehen lassen oder auch verkaufen. Doch zumeist hängen an solchen Werten auch noch andere Leute dran – oftmals jene, die die Immobilie erben sollen oder für die es einfach das gewohnte Zuhause ist. Alte Eltern zum Beispiel, die mit in dem Haus wohnen oder eben die Kinder. 

Da kann es schnell mal knarzen im Beziehungsgebälk. Zumindest war das bei mir so – vor ein paar Jahren. Auch ich wohne auf dem Land und auch ich hatte seinerzeit jemanden kennengelernt, der ein Haus hatte. Im Gegensatz zu meiner Immobilie hatte er ein Luxusanwesen und erwartete natürlich, dass ich zu ihm ziehe. Allerdings hätte ich das gar nicht so einfach gekonnt, da ich ein Mehrgenerationenhaus bewohne (immer noch!), in dem meine alten, pflegebedürftigen Eltern mit wohnen und an dem auch noch einiges zu machen ist. Handwerklich gesehen. Außerdem hatte ich mir mein eigenes Heim bis dato so hergerichtet, wie ich es wollte. Nach meinem Geschmack. Während mein neuer Bekannter sein Luxusanwesen fast ausschließlich mit Naturholz ausgekleidet hatte. Was ökologisch gesehen sicher keine schlechte Idee, aber nun überhaupt nicht mein Geschmack ist…! 

Alles schön eingerichtet, um dann in sein Haus zu ziehen?

Solche Umstände machen was aus, denn wer will schon in eine häusliche Umgebung ziehen, die so gar nicht sein Geschmack ist? Weiterhin fragte ich mich seinerzeit, warum ich mir mit so viel Entbehrungen und Geld meine vier Wände nach meinem Geschmack hergerichtet habe, um dann unter rustikalem Holz zu leben? 

Das mag abgeklärt klingen, aber ab Ende 30plus bezieht man solche Erwägungen in Sachen Beziehungen definitiv mit ein und stürzt sich nicht mehr mit der rosaroten Brille in Abenteuer, die nur schief gehen können. 

Allerdings: die rosarote Brille war seinerzeit sowieso nicht mehr auf der Nase, wie gesagt: mit einem gewissen Alter kommen in Sachen Kennenlernphase und Beziehung auch knallharte Abwägungen ins Spiel, an die man mit Anfang 20 nicht mal im Traum denken würde. 

Es wäre wohl in meinem Fall darauf hinausgelaufen, dass wir eine „Mini-Fernbeziehung“ geführt hätten – er wohnte nur zehn Autominuten von mir entfernt, drei Dörfer weiter. 

Einfach abwarten – dann passt irgendwann alles

Aber soweit kam es gar nicht, ebensowenig, wie ich mich weiter mit der Frage, wer zu wem, in welches Haus ziehen sollte, herumplagen musste: Die Beziehung endete durch andere Umstände. Und in meinem Haus bin ich bis heute. Mit einem neuen Partner – der bis zu unserer Beziehung nur eine kleine Wohnung in der Großstadt hatte. 

Und der eingangs erwähnte Kumpel: Nun – auch der ist noch in seinem Haus. Wenn auch wieder solo. Hier scheiterte einmal mehr eine Beziehung an der Gretchenfrage „Wer zu wem?“. „Ich mache mich da jetzt aber nicht mehr heiß“ – so die Ansage des Kumpels. „Ich warte einfach ab, bis ich gefunden werde. Vielleicht kann die nächste Frau ja kochen, denn das konnte sie nicht!“. 

Daraufhin folgte noch das Klagen meines Kumpels, dass immer weniger Frauen kochen können. Auch so ein Thema! Das wohl alleine einen ganzen Artikel füllen könnte…Insofern: bei Beziehungsthemen wird es nie langweilig. 

Welche Gründe es außerdem oft gibt, warum Paare sich trennen, kann hier nachgelesen werden.

Bildnachweis: pexels.com

 

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Se Frentzen

Geburtstage, Jubiläen, Junggesellinnen-Abschiede – so vieles wird hierzulande gefeiert. Aber eine Scheidung? Das ist für viele noch Neuland. Nicht aber für Se Frentzen. Die sympathische Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen (im Bild zweite von rechts) hat sich auf Scheidungspartys spezialisiert und der Erfolg gibt ihr recht. Ausschlaggebend war ein Stück weit auch ihre eigene Scheidung, die sie – als sie nach langer Zeit durch war – als Befreiung empfand. Sie zelebrierte den neuen Lebensabschnitt mit einer eigenen Party und stellte fest, dass auch andere geschiedene Frauen so ticken wie sie und die amtliche Trennung gern feierlich begehen würden. Und weil das so ist, hat Se für die Ex-Bräute und deren Party mittlerweile alles im Angebot, was dem Start in das Single-Leben so richtig Schwung gibt. Vom Make-up-Artisten über die individuelle Scheidungsrede bis hin zur Limousine: Agenturchefin Frentzen lässt die einstigen Bräute auf ihrer Scheidungsparty Königinnen sein. Dass da auch die Location stimmen muss, versteht sich. Im Interview berichtet Se über ihre pfiffige Geschäftsidee:

FB: Se, Ihre eigene Scheidung liegt schon ein paar Jahre zurück. Wie haben Sie das Ende dieses Lebensabschnitts gefeiert?

Mit einer großen Party! Da sich mein Scheidungstermin wie Kaugummi in die Länge“ gezogen hatte, konnte ich alles bis ins kleinste Detail planen. Ich wählte meine Lieblings-Location, bestellte ein Menü für meine Gäste, es gab eine offizielle Einladung mit dem Vermerk für den Dresscode (white), der Saal wurde geschmückt und mit vielen Ballons dekoriert. Alles in weiß. Und vieles mehr…

Eine Scheidungsparty war 2005 noch ungewöhnlich

Meine Freunde und Familie warteten ungeduldig auf mich, denn eine Scheidungsparty war damals (2005) neu für alle und sie waren gespannt und aufgeregt. Wichtig war mir, dass ich an diesem Abend mein Brautkleid zum zweiten Mal „ausführte“. Ich fand es sehr passend und außerdem musste ich mir keine Gedanken um ein Outfit machen. Ich wollte meinen Neuanfang feiern – und ehrlich gesagt wollte ich gefeiert werden. Positiv durchs Leben gehen, durch mein neues Leben. Nach vorne schauen und das alte Leben hinter mir lassen. Diese Party war mein Neuanfang!

Se Frentzen

Se organisiert ihre Partys bundesweit.

FB: War das der Start für Ihre Agentur FINALLY DIVORCED?

Nicht ganz. Im Laufe der Jahre ergaben sich zwei Scheidungsfälle in meinem Bekanntenkreis. Hier durfte ich die Organisation der Feierlichkeiten übernehmen. Mir gefiel die Aufgabe. Ich hatte Spaß, meine Ideen umzusetzen und die Feier so schön es ging, auszurichten. Während der Vorbereitungen fielen mir noch mehr Ideen ein.  Ich hatte so viele Ideen – teilweise auch sehr außergewöhnliche Einfälle. Ich merkte, dass ich alles umsetzen konnte und fing an, alles zu dokumentieren und erstellte mir ein Konzept. Nun hatte ich ein Ziel vor Augen: Mein Ziel war es, Menschen, deren Ehe gescheitert war, mit einer Scheidungsparty den neuen Weg zu „pflastern“.

Es gab auch reichlich Kritik, was meine Geschäftsidee betraf, denn viele waren der Meinung, dass eine Heirat  immer noch  ein einmaliges Ereignis ist und für immer dieses Versprechen eingehalten wird. Nun – „bis dass der Tod uns scheidet “- dafür gibt es keinen Garant. Sicherlich wäre der Tod die denkbar einfachste Möglichkeit einer Scheidung. Doch was, wenn wir unseren Ehering vorher „verlieren“?

Alles mögliche wird gefeiert – warum nicht auch die Scheidung?

Wir feiern ständig einen neuen Lebensabschnitt! Sei es eine Geburt, Geburtstage, Hochzeiten, Abitur, ja – sogar der Tod wird „ gefeiert“. Eine Scheidung ist auch ein neuer Lebensabschnitt und sollte  gefeiert werden.

FB: In welcher Stimmung befinden sich die Frauen, die zu Ihnen kommen? 

Deko Scheidungsparty

Auf der Scheidungsparty wird nichts dem Zufall überlassen – die Deko stimmt von A bis Z

Die Frauen, die mich aufsuchen, haben das Kapitel Ehe abgeschlossen und möchten ihren Neuanfang mit einer Scheidungsparty feiern. Da sind die seelischen Wunden definitiv verheilt!

FB: Wie planen Sie die Scheidungsparty für die jeweilige Kundin?

Die Planung ist ganz individuell. Wichtig ist, dass ich mich dem vorgegebenem Budget anpasse.

Je nach Wunsch kann ich die Feier in verschiedenen Räumlichkeiten ausführen, wie zum Beispiel in der Lieblings Bar, im heimischen Garten, oder in einer exclusiven  Location (z.B. Rooftop Bar).  Bei dem persönlichen Gespräch halte ich nicht nur die Planung, wie die Farbe der Dekoration, Menü oder Buffet, Songauswahl für den DJ etc. und den Ablauf der Party fest, sondern der Mensch, meine Auftraggeberin, ist der wichtigste Punkt. Ich erfahre auch viel über die Person – privates, viele lustige Ereignisse,  über ihre Ehe und warum es zur Scheidung gekommen ist. Diese Gespräche sind sehr wertvoll. Vor allem richte ich die Scheidungsrede, die ich für meine Auftraggeberin halte, nach ihr.

Make-up, Hairstyling und Limousinen-Service – der Ex-Braut fehlt es an nichts!

Auf Wunsch steht der Ex-Braut an Ihrem unvergesslichen Tag ein Make-up Artist, sowie ein Hairstylist zur Verfügung. Ein professionelles Fotoshooting, Limousinen-Service, Scheidungstorte, Scheidungsring, Highlights wie Tänzerinnen oder Magier, Feuerwerk – alles ist machbar und garantiert eine unvergessliche Scheidungsparty!

FB: Wie muss man sich das Event vorstellen?

Im Grunde ähnlich wie bei einer Hochzeit- das einzige was fehlt ist der ( Ex) Mann – er landet meist „geköpft“ auf der Scheidungstorte! Ich empfehle bei den Einladungskarten einen zusätzlichen Vermerk zu einem strengen  Dresscode – nur in weiß !

FB: In was für einem Umfeld wird gefeiert? Eher daheim oder in außergewöhnlichen Locations?

Es ist unterschiedlich. Ich kann eine unvergessliche Scheidungsparty im eigenen Garten ausrichten, oder auch in einer Top-Location. Ich richte mich nach den Wünschen meiner Auftraggeber und dem Budget.

FB: Wie sieht das „Drumherum“ bei einer Scheidungsparty aus? Gibt es Torte? Eine Ansprache? Wie läuft das ab? Und was trägt die Auftraggeberin?

Auf der Scheidungsparty

Auf der Scheidungsparty lässt FRAU es krachen

Die Ex Braut trägt an diesem Abend ihr Brautkleid. Sie eröffnet die Party mit einem Tanz. Im Anschluss folgt eine Scheidungsrede. Diese Rede ist persönlich für die Ex Braut und sehr bedeutsam.
In der Scheidungszeremonie wird der Ex- Braut ein Scheidungsring angesteckt. Dann möchte die „ Braut „ auch endlich aus ihrem „alten“ Kleid heraus und zieht sich um.

Brautkleid wird auf Scheidungsparty vernichtet

Anschließend wird das Brautkleid vernichtet. Es wird ausgiebig gefeiert und auf Wunsch gibt es Showacts , ein Feuerwerk etc.

Später wird die Scheidungstorte angeschnitten. Meist ist es eine Torte, die in der Mitte durchtrennt ist –  könnte auch durchaus passieren,  dass sich der Ex-Mann mit auf die Torte geschlichen hat…!

FB: Da Sie ja einen umfassenden Einblick in das Thema „Trennungen“ haben – bekommen Sie mit, aus welchen Gründen Paare sich trennen? Gibt es einen Grund, der Ihnen immer wieder begegnet?

Sehr oft ist die Begründung, dass man sich auseinandergelebt hat. Gründe, wie Vertrauensbruch und häusliche Gewalt sind leider auch Tatsachen, warum sich Paare trennen.
Einmal habe ich als Grund gehört, dass die Geburt des Kindes zur Trennung geführt hat. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass ich mich wochenlang damit auseinandergesetzt habe. Ich habe mich im Laufe der letzten Jahre speziell auf das Thema Trennung/ Scheidung konzentriert und muss feststellen, dass die meisten Ehen an fehlender Kommunikation scheitern.

FB: Wie fühlen sich die Frauen nach einer Scheidungsparty mental? Bekommen Sie Feedback?

Scheidungsparty

Für Frauen ist die Scheidungsparty ein Befreiuungsschlag

Sie sind glücklich und freuen sich auf ihren Neubeginn. Sie sehen Ihre Scheidungsparty auch als Befreiung. Nicht falsch verstehen – das hat nichts mit Rachegelüsten zu tun. Es ist ein Abschluss mit der Vergangenheit und gleichzeitig ein Neubeginn. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich schon des Öfteren gesagt bekommen habe, dass die Scheidungsparty besser als die eigene Hochzeit war.

Scheidungsservice ist deutschlandweit buchbar

FB: Wo kann man Sie buchen?

Ich biete meinen Service deutschlandweit an. Ich bin ständig auf der Suche nach verschiedenen Locations, um meinen Kunden eine große Auswahl anbieten zu können. Auf Mallorca und Ibiza schaue ich aktuell gezielt nach besonderen Objekten, um diese bei Anfragen auch anbieten zu können.

FB: Denken Sie, dass manche Frauen (und Männer) zu jung heiraten? Gibt es Ihrer Ansicht nach ein „richtiges“ Alter, um zu heiraten?

Ja, davon bin ich überzeugt! Ich war auch mal 20 und hatte eine ganz bestimmte Vorstellung von meinem Leben. Alles war durchdacht – meinte ich zumindest. In Deinen 20ern  hast du schon deinen Traummann vor Augen- Du weißt genau wie er aussieht und sogar wie er duftet. Der Vater deiner Kinder – Du musst ihn nur finden! Und zwar schnell, denn du hast ja schon dein Traumkleid gefunden – wir wollten doch alle wie Sissy heiraten.

Falsche Vorstellungen lassen viele Leute jung heiraten

Du findest ihn und verliebst dich. Und du denkst, dass das die „Ich kann nicht mehr ohne dich leben Liebe“ ist.

Also wird mit 23 oder 24 geheiratet. Alles ist schön – doch dann holt dich die Realität ein und mit Ende 20 bist du schon geschieden. Wenn du Glück hast und schlau bist!  Das war deine Lektion!

Mit 20 ist Mann oder Frau noch in der Entwicklung. Verliebt euch, zieht in die erste gemeinsame Wohnung, lernt einen Beruf. Aber heiratet nicht! Man benötigt die 20iger um erwachsen zu werden. Eine Beziehung/Ehe heißt Kompromisse eingehen -wie lange ist deine Bereitschaft? Du“ wächst“, deine Einstellung ändert sich und du hast mehr Erwartungen.

Mit 30 sieht die Welt schon anders aus!

Mit 30 steht man schon eher im Leben. Man hat einen Beruf, der einen erfüllt und Zukunftspläne. Wenn du mit 30 deine Drinks selber bezahlen kannst, dann kannst du dir auch Gedanken um Familie und Hochzeit machen.

FB: Wie schauen Ihre Pläne für die nächsten Monate in Sachen Ihrer Agentur aus? Können Sie schon etwas verraten?

Ich plane aktuell eine exclusive Scheidungsparty. Mein Wunsch ist, dass das Thema Scheidungsparty nicht mehr tabuisiert wird. Mein Ziel ist es, dass sich diese Partys etablieren. Scheidungen sind nichts negatives. Es sollte mehr darüber berichtet werden. Es ist ein sehr wichtiger psychologischer Aspekt, diesen Neuanfang zu feiern.

Bisher habe ich nur für Ex-Bräute eine Scheidungsfeier ausgerichtet. Liebe Ex- Männer, „traut“ euch, denn für die Herren habe ich ein besonderes Special vorbereitet!

In diesem Sinne: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet!

Mehr zur Agentur von Se Frentzen hier.

Mehr zum Thema auch hier.

Bildnachweis: Finally Divorced, Se Frentzen, Schreiber Photografie

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Mann im Kran

Da hat aber jemand die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Oder besser gesagt: ohne die Angebetete. Die Rede ist von einem Bauarbeiter, der in Nürnberg einen ganz besonderen Liebesbeweis starten wollte. Er hatte die Idee, seiner Herzensdame einen Blumenstrauß per Baukran zu liefern. Nur klappte das nicht ganz so, wie er sich die Sache vorgestellt hatte.

Laut einem Bericht des SPIEGEL hatte er das Gebinde an einen schwenkbaren Kran gebunden und gen Balkon der Adressatin navigiert. Statt jedoch in Rührung zu zerfließen, rief die Frau die Polizei. Einen Korb für den Mann gab es außerdem.

Für den verhinderten Romeo, der zudem angetrunken war, steht nun also ein Ordnungswidrigkeitsverfahren statt einem romantischen Dinner an…So kann`s eben auch gehen…! Gewisse Aktionen sollte man(n) sich deshalb vorher überlegen.

 

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

 

Frau schaut aus Wohnwagen

Wut, Verzweiflung, Entsetzen und Tränen. Diese Gefühle vereinen sich zu einer fiesen Melange, wenn einen der Herzschmerz ereilt. Eine aufgeflogene Affäre, eine Trennung oder ein halbherziges „Die-Gefühle-reichen-nicht“ in einer Kennenlernphase – es gibt viele Gründe, warum Leute Liebeskummer haben. Wer ihn je hatte, wird bestätigen können, dass man in diesem Zustand eines nicht bewerkstelligen kann: die Herausforderungen, die der Berufsalltag mit sich bringt.

Wer gerade erfahren hat – womöglich noch aus zweiter Hand – dass der eigene Partner sich mit einer anderen Frau vergnügte oder sich via Singlebörse in jemanden verliebt hat, der ihn aber eiskalt abserviert, der will erstmal nur seine Ruhe. Um den Schmerz zu verarbeiten und den Liebeskummer rauszulassen. Meistens geschieht dies bei Frauen durch Dauergespräche oder – telefonate mit der besten Freundin, mit viel Schokolade und oft auch mit viel Alkohol und Nikotin.

Manche können bei Liebeskummer ihr Zuhause nicht ertragen

Hinzu kommen schlaflose Nächte. Denn die wenigsten können in so einer Situation abends ins Bett gehen und ganz normal schlafen. Meist ist das Gegenteil der Fall: Man liegt (weinend) wach oder aber verbringt die Abende und Nächte außer Haus, weil man die Leere in den vier Wänden nicht ertragen kann.

Obgleich Liebeskummer hierzulande offiziell nicht als Krankheit eingestuft ist, so gibt es doch verschiedene Möglichkeiten, sich mit den Symptomen, die Liebeskummer verursacht, an einen Arzt oder auch an einen Psychologen zu wenden. Inwieweit man dann krank geschrieben wird, entscheidet natürlich der jeweilige Experte.

Nur: wie sinnvoll ist es, sich mit tränendickem Gesicht und ohne Konzentration an seinen Arbeitsplatz zu begeben? Vor allem dann, wenn man in Berufen arbeitet, von denen auch Menschenleben abhängen können? Wo die kaufmännische Angestellte im Büro vielleicht den Tag noch irgendwie herumbringt, ohne ein Menschenleben zu schaden, dürfte es bei einem Piloten oder einer Krankenschwester, die mit spezieller Medikamenten-Vergabe zu tun hat, schon anders aussehen.

Herzschmerz verursacht in der Wirtschaft hohen Schaden

So oder so: für die jeweiligen Unternehmen verursacht Liebeskummer definitiv einen Schaden. Wie hoch, das veröffentlichte jetzt das Magazin infranken.de. Hier ist dazu folgendes zu lesen:

„(…)Damit entpuppt sich Liebeskummer als milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor: Angenommen jeder der 16 Prozent wäre nur genau einen einzigen Tag zu Hause geblieben, ergeben sich laut Studie insgesamt mindestens 6,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Das bedeute einen Produktionsausfall von über 774 Millionen Euro und ein Verlust an Bruttowertschöpfung von mehr als 1,4 Milliarden Euro. Die Rechnung basiert auf der Gesamtarbeitnehmerzahl von 40,61 Millionen und einem durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelt von 42.984 Euro jährlich.(…)“

Da kommt schon was zusammen – und das alles nur wegen dem gehassten Herzschmerz…!

Dass dagegen aber ein Kraut gewachsen ist, dem ist bekanntlich nicht so. Denn Liebeskummer wird es geben, solange es die Liebe gibt. Trennungen, Affären, Lügen und Heimlichkeiten sind leider ein Bestandteil vieler Beziehungen in der heutigen Zeit. Von den Herzen, die in den vielen Singlebörsen gebrochen werden, ganz abgesehen. Denn auch sehr kurze Verbindungen wie Kennenlern- und Beziehungsauftaktphasen können heftiges Herzeleid verursachen, wenn die Gefühle einseitig sind.

Das Internet ist voll davon.

Viele Singlefrauen haben deshalb auch die Nase voll vom Online-Dating. Der Herzschmerz, der nicht selten auf eine Verliebtheit folgt, ist zu deprimierend. Allerdings ist das freilich kein Alleinstellungsmerkmal der Partnersuche im Internet. Auch offline wird betrogen und gelogen, was das Zeug hält. Der fiese Liebeskummer kann überall zuschlagen. Von jetzt auf gleich – was ja das Tückische an ihm ist.

In der Liebe geht´s nicht ohne Risiko…!

Ihm entrinnt nur, wer sich nicht bindet und die Partnersuche nicht angeht. Aber das ist natürlich keine Alternative, logisch! Insofern gilt: volles Risiko in der Liebe. Alles oder nichts. Oder: Wer wagt gewinnt. Und Gewinner gibt es trotz so vieler Liebeskummer-Fälle immer noch genug!

Sollte er auch Sie (irgendwann) mal wieder ereilen, dann gilt aber definitiv: Zuhause bleiben und den Herzschmerz verarbeiten, ist nicht die schlechteste Variante. Die Wirtschaft wird es verkraften können.

Wer aktuell im Liebeskummer-Dilemma steckt, dem sei unsere große Liebeskummer-Serie empfohlen!

Recherchenachweis: infranken.de

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Frau sitzt und schreibt

30 Jahre ist kein Alter. Sollte man meinen. Und doch scheint diese 30 für eine Singlefrau, die von ihrem Freund verlassen wurde, ein Fluch zu sein. Denn sie wähnt sich nun auf der Resterampe. Aber von vorn. Die Frau um die es geht, hat auf dem Portal beziehungsweise-magazin.de einen Beitrag verfasst. Anonym. So jedenfalls lautet die Angabe des besagten Portals. Das ist ein wenig schade, denn so hätte man einmal zu der Frau Kontakt aufnehmen und ihre Sichtweise nochmal hinterfragen können.

Singlefrau sieht sich auf Resterampe

Denn ihr Beitrag klingt ziemlich verbittert. Sie schreibt darin, dass sie gebundenen Freundinnen nichts gönnt – nicht die Schwangerschaftsbäuche, nicht das Haus, nicht die Verlobung und schon gar nicht das Liebesglück. Sie selbst wurde von ihrem Freund verlassen, kurz vor dem 30. Geburtstag. Und wähnt sich nun selbst auf der Resterampe.

Nun – dazu muss man sagen, dass das alles eine Einstellungssache ist. Die Gefühle der Frau sind wahrscheinlich die eines schlimmen Liebeskummers. Eigentlich sollte man in so einer Akutphase am besten gar nichts für die Nachwelt veröffentlichen, da die Welt meist in einigen Monaten wieder ganz anderes aussieht. Auch und gerade mit 30!

Man könnte auch auch eine Vier vor die Null setzen, es würde sich trotzdem nichts ändern. Weil auch Frauen mit (Mitte) 40 noch alle Chancen haben, einen Partner zu finden. Insofern wirkt der Vergleich mit einer Resterampe aus dem Mund einer gerade mal 30jährigen Singlefrau grotesk.

Irritierend auch, dass Sie schreibt, dass man in diesem Alter nicht mehr in Clubs geht. Klar, dort lernt man selten den Mann für`s Leben kennen, aber das ist völlig unabhängig vom Alter.

Was aber spricht faktisch dagegen, dass man als Singlefrau in den 30igern auf dem Abstellgleis landet?

Mit 30 noch lange nicht auf dem Abstellgleis!

Vieles!

Fangen wir an:

  • das Alter – 30 ist nichts, gar nichts!
  • die Lebenssituation in diesen Jahren bietet viele Möglichkeiten, einen Mann kennenzulernen (Job, Freizeit, Social-Media),
  • Singlebörsen im Internet werden von Frauen in den Dreißigern gern und rege genutzt – warum sollte da nicht auch Mr. Right warten?
  • Reisen – mit 30 und darüber hinaus entdecken viele Menschen die Welt, sind unterwegs. Ideale Aktivitäten, um (zufällig) jemanden kennenzulernen!
  • In Sachen Hobby testen viele, die 30 Jahre jung und aufwärts sind, diverse Freizeitmöglichkeiten aus. Auch hier gibt es gleichgesinnte Singles!

Den Kopf in den Sand zu stecken, gilt also nicht. Und schon gar nicht in diesem Alter!

Man wünscht der Frau, die so verbittert und sogar mit ein klein wenig Hass rüberkommt, dass sie ihre gekränkte Phase so schnell wie möglich überwindet und den Alltag normal stemmen kann. Alles relativiert sich mit der Zeit und die meisten Liebeskummer-Wunden verheilen.

Zumal mit Druck `eh nichts zu machen ist, das weiß jeder, der je einmal eine Singlefrau war. Oder noch ist. Krampfhaft suchen und Aktivitäten nach „Mr.Right“-tauglichen Freizeitgestaltungen abzuklopfen hat bislang noch immer zu Frust geführt.

Lieber dem Zufall eine Chance geben!

Und wenn man sich umhört, bei welchen Gelegenheiten Singlefrauen ihre jetzigen Männer kennengelernt haben, stellt sich oft heraus, dass Gevatter Zufall eine ziemlich große Geige spielte! Warum also nicht erst einmal auf ihn warten, bevor man als Singlefrau zu Torschlußpanik neigt? Auf den Zufall?

Einen Versuch ist es definitiv wert! Probieren Sie es mal aus, ganz gleich, ob Sie die „Resterampe“-Meinung teilen oder ganz lässig auf Partnersuche sind.

Den Originalartikel finden Sie hier.

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Frau mit Kind auf dem Arm.

Einen Partner finden und eine Familie gründen – diese Pläne haben wohl die allermeisten Frauen im deutschsprachigen Raum. Allerdings gibt es in diesen Regionen gegenwärtig auch eine Menge  weiblicher Singles. Allein in Deutschland lebten 2018 über 16 Millionen Singles. Darunter viele Frauen, die neben dem Partnerwunsch auch einen Kinderwunsch haben.

Längst ist die Suche nach Mr. Right ins Web verlegt worden, die Anzahl der Singlebörsen ist für normale Leute, die nicht mit der Statistikbrille unterwegs sind, kaum mehr zu erfassen. Allerdings strahlt das Online-Dating oftmals ein trügerisches Bild aus, vermittelt vielleicht sogar auch falsche Vorstellungen. Gerade große Dating-Portale sind mit umfangreichen Kampagnen im Netz und auch offline präsent, die die Botschaft transportieren: „Digital finden sich alle“. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil: man sagt dem Online-Dating auch nach, dass durch selbiges die Partnersuche unverbindlicher geworden ist. Und wie oft hört man – auch im eigenen Freundeskreis – den Satz: „Man lernt heutzutage gar keinen mehr kennen“.

Nun ist es freilich ein Unterschied, ob man mal über einen gewissen Zeitraum keinen Mann kennenlernt oder aber dieser Zustand anhält. Und bei betroffenen Singlefrauen die ersehnte Familie samt Kinder in weite Ferne rückt.

Singlefrau mit Kinderwunsch im Porträt

Ein solches Beispiel ist dieser Tage im SPIEGEL, Ausgabe 18, vom 27. April 2019, veröffentlicht worden.

Dort wird die 42jährige Katja porträtiert. Eine Frau, die im Top-Management einer internationalen Unternehmensberatung arbeitet und nach einer gescheiterten Beziehung über die einschlägigen Datingportale im Netz einen neuen Partner sucht. Denn sie hat einen brennenden Wunsch – ein Kind.

Der richtige Kandidat lässt allerdings auf sich warten und so fasst sie den Entschluss, sich in einem Münchener Kinderzentrum behandeln zu lassen. Dem SPIEGEL erzählte sie ihre Geschichte. Sie handelt davon, wie die taffe Frau ihre regelmäßigen Fahrten zur Behandlung in die Kinderwunschklinik vor den Kollegen geheim hält. Wie sie sich unter Narkose Eizellen entnehmen lässt und diese Prozedur im Zusammenhang mit ihrem Wunsch nach einem Kind schon 14 mal hinter sich hat, als das Nachrichtenmagazin sie porträtiert. Kostenpunkt bis dato dafür: 105 000,00 Euro.

Im Gespräch mit dem SPIEGEL äußert sie Unverständnis darüber, dass es in der Gesellschaft so wenig Akzeptanz für Solo-Mütter oder solche, die es werden wollen, gibt. Auch rechtlich ist die Lage hierzu alles andere als geklärt. Alleinstehende Frauen in Kinderwunschzentren mit gespendeten Samen zu behandeln, ist hierzulande weder erlaubt noch verboten.  Laut dem SPIEGEL verzeichnet beispielsweise das Kinderwunschzentrum in München wöchentlich zwei bis drei Anfragen von Singlefrauen. Oftmals müssen sie jedoch Nachweise über ihr Vermögen erbringen, damit Ärzte sie behandeln. Die Mediziner wollen nicht selten im Vorab geklärt wissen, wer im Ernstfall für den Unterhalt der Kinder aufkommt, im Falle der Solo-Mutter stößt etwas zu.

Kinderwunsch per Samenspender

Katja K., die im SPIEGEL porträtierte Frau, hat sich von alledem nicht abhalten lassen und sich bei einer dänischen Samenbank einen Spender ausgewählt: 19 Jahre jung, blauäugig und blond.

2016 startete sie ihren ersten Versuch. Doch die in ihren Uterus eingeführten Samen führten nicht zu einer Schwangerschaft. Vier fehlgeschlagene Versuche folgten. Danach ließen die Ärzte durch eine Hormonbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen, entnahmen diese unter Narkose und spritzten die Spermien außerhalb des Körpers von Katja K. in einer Petrischale direkt in die Eizelle. Kommt es bei dieser Methode zu einer Befruchtung, ist die weitere Verfahrensweise so, dass zwei bis fünf Tage später ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden.

Zweimal wurde Frau K. auf diese Art schwanger, zweimal waren es Fehlgeburten. In ihrer Hoffnung hatte die Singlefrau schon nach einer Hebamme Ausschau gehalten…Die Enttäuschung dürfte groß gewesen sein, doch sie gab nicht auf. Zumal sie sich im Alter von 39 und 40 Jahren Eizellen hat entnehmen und diese einfrieren lassen.

Im SPIEGEL findet sich auch der Hinweis darauf, wie stark sich Katja K. für den Wunsch, ein eigenes Kind zu haben, finanziell einschränkt. Urlaub, Karriere, die weitere Partnersuche – alles steht hintenan für das Bestreben nach eigenem Nachwuchs. Trost, Rat und Unterstützung wird solchen Frauen vor allem im Internet geboten – in speziellen Kinderwunsch-Foren, in denen zukünftige Solo-Mütter jedweder Couleur unterwegs sind.

Die Zielstrebigkeit nach dem eigenen Kind zahlt sich für die porträtierte Karrierefrau Katja aus: eines Tages ist sie tatsächlich schwanger. Und hofft, dass das Kind diesmal bei ihr bleibt, ihr eine weitere Fehlgeburt erspart wird. Sachen für das Kind bestellt sie in verschiedenen Geschäften, macht aber aus, dass sie all das erst nach der Geburt abholt. Verständlich. Wer möchte in so einer Situation und nach einer womöglich erneuten Fehlgeburt schon von lauter Dingen für`s Baby umgeben sein?

Die Odyssee zahlt sich aus – die Solo-Frau ist schwanger!

Und tatsächlich: Katja K. wird im Frühherbst 2018 Mutter – bekommt eine Tochter. Alles verläuft ohne Komplikationen, das Kind ist gesund. Im SPIEGEL erfährt man dann am Ende des Artikels, dass die frischgebackene Mutter nun neue Pläne hat:  ein weiteres Kind! Dafür hat sie bereits bei der Samenbank und im Kinderwunschzentrum vorgesorgt.

Eine einerseits schöne, andererseits aber auch irritierende Geschichte.

Schön deshalb, weil man der Frau ihr Glück gönnt und irritierend deshalb, weil man sich schon die Frage stellt, wie dieses – ja, man kann es ruhig sagen – „Erzwingen“ eines Kindes zu bewerten ist? Zumal vor dem Hintergrund, dass parallel dazu unzählige alleinerziehende Frauen ihren Familienstatus als nicht wirklich optimal einschätzen. Und es auch kein leeres Gerede ist, wenn es heißt, dass zu einem Kind Mama UND Papa gehören. Andererseits gibt es auch viele, viele Familien, die aus Mutter, Vater und Kind(ern) bestehen und in denen es dem Nachwuchs gar nicht gut geht. Die Medien sind voll von Berichten über Missbrauch und Gewalt.

Fazit: letztlich kann man sich in einem Fall wie diesem kein Urteil erlauben, finde ich. Die Frau ist glücklich, dem Kind geht es gut – warum eigentlich nicht? Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese kinderliebende Frau und Mutter (die für ihren Nachwuchs ganz alleine sorgte) mit solch` einem Job, der ein Top-Einkommen garantiert, auch nicht die Regel ist. Letztlich konnte sich die im SPIEGEL porträtierte Frau ihren Wunsch nach Nachwuchs nur erfülen, weil die finanziellen Voraussetzungen gegeben waren.

So oder so ist es auf jeden Fall eine Geschichte, die nachdenklich macht!

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Es ist die ewige Gretchenfrage in Sachen Date: wer zahlt? Vor allem bei einem ersten Date ist die Unsicherheit zumeist groß. Bei Mann UND Frau. In den allermeisten Fällen dürfte es so sein, dass ER zahlt.

Doch nicht immer. Und welche Folgen das haben kann, zeigt aktuell ein Fall, der im Internet für Furore sorgt. Ausgelöst hat die Diskussion ein Mann, der sich mit einer Frau zu einem ersten Date getroffen hat und sie schlichtweg ihr Essen selbst zahlen ließ. Als er sodann nach einem zweiten Date fragte, bekam er die Antwort, dass ein Gentleman beim ersten Treffen eine Frau einzuladen hat. Und natürlich gab sie auf seine Frage nach einem weiteren Date eine abschlägige Antwort.

Wie läuft es denn nun mit der Bezahlerei beim 1. Date?

Hat sie richtig gehandelt? Oder er? Und überhaupt: wie sollte man(n) es denn nun machen mit der Bezahlerei bei einem ersten Treffen?

Wie bereits erwähnt, ist dieses Thema Gegenstand unendlich vieler Diskussionen, vor allem im Netz. Die einen sehen das feministisch und würden sich als Frau niemals einladen lassen, wieder andere sehen es als guten Stil an, wenn er die Rechnung beim ersten Mal übernimmt.

Und ganz ehrlich: die meisten Männer machen das auch! Wenn ich mich an meine eigene Dating-Zeit erinnere, fällt mir kein Fall ein, bei dem ein Mann ganz selbstverständlich auf getrennte Rechnungen bestanden hätte.

Ich für meinen Teil habe es als Frau immer so gehalten, dass ich angeboten habe, die Rechnung zu teilen. Das wurde dann auch mal gemacht, obgleich sehr, sehr selten.

Für die meisten Männer ist es wohl auch eine Frage von Tradition und Männlichkeit, dass sie die Rechnung beim ersten Date übernehmen.

„Halbe/Halbe“ schadet als Vorschlag nie!

Frauen, die unsicher sind, wie man das denn nun mit der Bezahlerei nach dem Rendezvous machen sollte, sei angeraten, den Vorschlag zur gemeinsamen Bezahlung zu unterbreiten. Erfahrungsgemäß wird das vom Großteil der Männer abgelehnt.

Inwiefern dann eine Frau mit der Einladung leben kann, muss sie mit sich selbst ausmachen. Aber – ganz ehrlich: ein Verhalten á la Gentleman war noch nie verkehrt! Oder?

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„Zu viel Auswahl“, „Zu hohe Ansprüche“, „Kein Aufeinander zugehen mehr“, „Zu oberflächlich“. Das hört man immer wieder im Zusammenhang mit Dating und Kennenlernen. Meist werden auch dem Online-Dating diese Attribute zugeschrieben. Aber ganz gleich, ob eine Singlefrau online oder offline datet: dass es heutzutage ab circa 30plus nicht wirklich einfach ist, einen Mann kennenzulernen, ist fakt.

Der Beweis fand sich dieser Tage im Zusammenhang mit einem Posting, das vom Blogmagazin „Single in der Großstadt“ auf Facebook erstellt wurde.

Darin heißt es unter anderem:

“(…)Paris ist die Stadt der Liebe, Hamburg die Stadt der Singles!” Single in Hamburg, da denkt manch einer, es kann ja nicht so schwer sein! Denkste, denn dort ist es besonders schwierig. Angebot und Nachfrage fallen extrem hoch aus.(…)WAS DENKT IHR? UND WARUM IST DAS SO? IN WELCHER STADT LEBT IHR?(…)“

Posting traf einen Nerv bei Singlefrauen

Die Zeilen müssen einen Nerv getroffen haben, denn die Kommentare dazu werfen ein grelles Schlaglicht auf das daten und kennenlernen in den Metropolen dieses Landes. Viele der weiblichen Kommentatoren meldeten sich unter dem Post und berichteten von ihren Erfahrungen. Auffällig auch: viele Kommentare decken sich inhaltlich und bestätigen, dass es auf den großstädtischen Singlemärkten tatsächlich recht turbulent zugeht. Im Negativen gemeint.

Denn: trotz vieler Menschen in großen Städten und den parallel verfügbaren, unzähligen Singlebörsen und Kontakte-Portalen scheinen sich unendlich viele Singles eben gerade nicht zu finden.

So schreibt eine Sandra aus Düsseldorf:

Düsseldorf (…)Ich hab auch das Gefühl das es viel zu schnelllebig ist .Man bekommt überhaupt kaum noch die Chance jemanden richtig kennenzulernen .Entweder sie sollen keine Beziehung , sind völlig überfordert mit einer selbstbewussten Frau oder meinen Sie hätten noch 20. Frauen zur Auswahl.
Ich bin mittlerweile glücklicher Single(…)“

Ellen aus Frankfurt schreibt:

Komme aus Frankfurt, hier dasselbe in grün. Man denkt man lebt in einem Ballungsgebiet, aber ist genau so schwer jemanden zu finden wie anderswo(…)deshalb nutze ich das Netz zur Unterstützung, allerdings…naja, was sich hier mitunter tummelt…aber ich gebe nicht auf!“

Conny aus Magdeburg konstatiert:

Durch die Dating Apps ist es schwieriger geworden, weil keiner sich mehr traut den Anderen anzusprechen.(…)“

Partnersuche auch in kleineren Städten nicht ohne

Auch in Städten, die nun nicht gerade zu den Metropolen zählen, scheint sich die Partnersuche für Singlefrauen schwer zu gestalten. So schreibt Ramona aus Reutlingen:

(…)Hier ist es dasselbe, aber man macht das beste daraus
Hier aus Magdeburg“

Und was ist mit Berlin? Dem Hotspot, in den es doch so viele Menschen alljährlich zieht? Gehen auch hier die Singlefrauen oft leer aus?

Dazu schreibt unter dem Posting Christiane:

„Berlin. Singlehauptstadt. Ich habe Männer getroffen, die angeblich eine Beziehung wollten. Und dann von heute auf morgen blockiert. Ohne ein Wort, ohne Erklärung. Ich gebe dem nächsten unvoreingenommen eine Chance, um auf der Nase zu landen.“

Tja, es scheint also bei weitem kein Klischee, sondern eine Tatsache zu sein, dass Singles – insbesondere aber wohl die Singlefrauen – heutzutage große Probleme haben, den richtigen Partner zu finden.

Und das, obwohl die Möglichkeiten jemanden kennenzulernen, in den letzten Jahrzehnten ja eher gestiegen sind. Singlebörsen eröffnen gefühlt täglich im Netz  (und das für jedwede Zielgruppe) und außerdem gibt es mittlerweile alle möglichen Club- und Freizeit-Konzepte, die sich ebenso an Singles richten.

Wo viel Angebot, da viel Ernüchterung

Aber der Eindruck täuscht nicht: wo viel Angebot, da viel Ernüchterung. Ganz klar.

Insofern kann das Motto nur lauten: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“! Oder altmodischer gesagt: „Jeder Topf findet seinen Deckel“. Wenn auch nicht gleich, dann aber vielleicht doch irgendwann!

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Singles wird es spätestens am letzten Silvesterabend wieder bewusst geworden sein: das Solo-Dasein.

Zwar hadert nicht jeder Single mit seinem Status, aber die meisten Solisten möchten schon wieder irgendwann jemanden kennenlernen.

So auch Singlefrauen ab 30plus. Die Frage ist nur: wo die Partnersuche starten? Denn obwohl einem an gefühlt jeder Straßenecke attraktive Personen von Werbeplakaten anlächeln, die angeblich im Web ihre große Liebe gefunden haben, wird es für viele Frauen ab Anfang/Mitte 30 offenbar schwerer, einen Partner zu finden. Das hört man nicht nur immer wieder in Medien, Studien & Co., nein: das zeigt oft auch die Erfahrung im eigenen Freundeskreis.

Partnersuche? Man lernt keinen mehr kennen!

„Man lernt keinen mehr kennen“ – das ist ein geflügelter Satz, den man heutzutage vor allem von Frauen hört, die im Leben stehen. Die einen attraktiven Beruf haben, auf eigenen Beinen stehen und mit schöner Wohnung und einem herzlichen Freundeskreis eigentlich rundum zufrieden sein könnten. Bis auf das eine Detail, die Partnerschaft.

Sie wird vor allem dann ersehnt, wenn die ersten Freunde Familie gründen – mit Hochzeit, Kindern und allem drum und dran. Klar, es mag Ausnahmen in Form überzeugter Singles geben, aber das dürfte noch immer eine Minderheit sein.

Irgendwann steht wohl für die meisten Singles die Frage im Raum: „Wo einen neuen Partner finden?“.

Dass man dieses Gefühl oftmals am Ende bzw. am Anfang eines Jahres hat, verwundert nicht. Gerade in der (Vor)Weihnachtszeit sind Singles mit ihrem Solo-Status nicht selten unzufrieden und viele Menschen, die bereit sind für eine neue Partnerschaft, sagen sich am Anfang eines neuen Jahres: „Also in diesem Jahr gehe ich es mal wieder an, mit der Partnersuche!“

Wo nur jemanden kennenlernen?

Ist diese Entscheidung getroffen, steht die Frage im Raum, wo man eigentlich jemanden kennenlernen könnte? Denn wie eingangs schon erwähnt, ist es für Frauen, die der Disko-Generation entwachsen sind und die im Freundes- oder Kollegenkreis eher wenige Singles um sich haben, nicht wirklich immer leicht,  jemanden kennenzulernen.

Scheidet das Arbeitsumfeld aus (zum Beispiel in einem Berufsumfeld mit vielen weiblichen Kollegen), können auch die gebundenen Freunde nicht mit lässigen Singlefreunden zum Verkuppeln aufwarten und bietet auch der Sport- oder Freizeitverein nicht wirklich männliche Singles, sollte FRAU kreativ werden. Was die Suche nach einem neuen Mann anbetrifft.

Partnersuche kreativ – jenseits von Singlebörse & Co.

Da Online-Dating mittlerweile ein alter Hut ist, lassen wir diese Möglichkeit einmal außen vor, denn viele Singlefrauen bedienen sich sowieso der Partnersuche im Internet. Obwohl es auch nicht wenige gibt, die sagen: „Online-Dating – nie wieder!“.

Sei`s drum! Wir möchten Ihnen zwei andere Möglichkeiten der Partnersuche aufzeigen. Möglichkeiten, die Sie bislang vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen haben.

Also – los geht`s:

Kontaktanzeige – Partnersuche mit Stil

Kontaktanzeigen sind was aus dem vorigen Jahrhundert? Denken Sie? Nein, mitnichten! Mag diese Form der Partnersuche auch etwas verstaubt daherkommen – es ist nicht an dem.

Wenn Sie auf der Suche nach einem intelligenten Partner mit Niveau sind, ist die Kontaktanzeige wahrlich nicht das Schlechteste! Vorteil: mit einem Partnerschafts-Inserat, das persönlich und mit einem gewissen Pfiff geschrieben ist, kann es gelingen, die Aufmerksamkeit von Interessenten zu fesseln. Und zwar von solchen, die es auch in den heutigen Zeiten vorziehen, mal noch eine Zeitung in die Hand zu nehmen, statt nur hastig im Web unterwegs zu sein.

Wer hier Ihre Zeilen liest, ist mit Sicherheit vielseitig interessiert, gebildet und mit Umgangsformen und Niveau ausgestattet. Ein Versuch lohnt sich deshalb auf jeden Fall. Zumal auch die Kontaktanzeige heutzutage schon im digitalen Kosmos angekommen ist und man(n) auf solche Inserate per E-Mail antwortet. Obwohl: mit klopfendem Herzen die eingegangenen Chiffe-Briefe abzuholen und daheim zu öffnen, das hat was.

Wer diese Form der Kommunikation bevorzugt, sollte bei dem jeweiligen Medium anfragen, ob die Chiffre-Möglichkeit (noch) besteht. Mehr zum Thema Partnersuche via Kontaktanzeige hier.

Diskussionsbeiträge bei Facebook & Co.

Wissen Sie, wie ich meinen Partner kennengelernt habe? Dadurch, dass er auf einen Kommentar, den ich bei Facebook, bei einem Nachrichtensender, der dort eine Fan-Seite hat, abgegeben habe, geantwortet hat.

Und ich kenne eine Kollegin, die ebenfalls auf diese Art ihren jetzigen Ehemann kennengelernt hat. Bei ihr war es so, dass Sie ihren heutigen Partner in einer Gruppe zu einem speziellen Gesundheitsthema kennenlernte.

Beide – sie als auch ich – waren zu den jeweiligen Zeitpunkten des Kennenlernens nicht auf Partnersuche.

Man kann aber diese Möglichkeit durchaus in Betracht ziehen, wenn es darum geht, jemanden kennenzulernen. Treten Sie – zum Beispiel auf Facebook – ruhig Gruppen bei, die sich mit Themen befassen, für die Sie sich interessieren oder von denen Sie betroffen sind (Gesundheit, das eigene Umfeld, usw.). Auch Facebook-Seiten der eigenen Heimatstadt oder der Heimatregion eignen sich, um dort auf Gleichgesinnte zu stoßen. Natürlich sollte man sich dort nicht vordergründig mit dem Gedanken der Partnersuche einbringen, aber die Wahrscheinlichkeit, hier mit Leuten, die so ticken wie Sie, in Kontakt zu kommen, die ist schon ziemlich hoch!

Und: warum nicht im Rahmen einer Diskussion auch mal auf den Kommentar eines für Sie interessanten Mannes antworten, so dass er vielleicht auf Sie aufmerksam wird? Alles ist möglich, erwartet werden sollte nichts.

Locker an die Sache rangehen!

Wer so an die Sache und damit an das Thema Partnersuche heran geht, kann eigentlich nur gewinnen. Und wenn vielleicht doch nicht die Liebe des Lebens, dann eventuell ja den Kontakt zu dem einen oder anderen interessanten Zeitgenossen. Durch die sozialen Netzwerke haben schon viele Leute Freundschaft miteinander geschlossen, die sich im realen Leben wohl niemals begegnet wären!

So oder so: solche Tools auch zu nutzen, wenn man (FRAU) auf Partnersuche ist, macht definitiv Sinn!

Probieren Sie`s ruhig mal aus! Zu verlieren haben Sie nichts.

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