Autor Anja - März 6, 2019
Berufsleben

Als Familienmanagerin: ständiges Ablage-Chaos im Home-Office vermeiden

Schreibtisch-ChaosDie meisten Leute, die beruflich an einem Schreibtisch arbeiten, dürften es kennen: das Phänomen, dass sich nach einem gründlichen Aufräumen des Schreibtisches nur wenige Tage später erneut Chaos am Arbeitsplatz breit macht. Auch ich, die ich im Home-Office arbeite, kann ein Lied davon singen. Bedingt dadurch, dass ich als „Familienmanagerin“ auch den Schriftverkehr von Mann und Kind manage, landet irgendwie alles auf dem Schreibtisch im heimischen Büro. 

Räume ich auf und sortiere ich ab, kann ich schon darauf warten, dass nur kurze Zeit später mein Schreibtisch vor lauter kreuz und quer liegenden Unterlagen wieder kaum mehr zu sehen ist. 

Ablage-Chaos durch eintrudelnden Papierkram – geht bei der Familienmanagerin gar nicht! 

Das kommt auch davon, dass ich vieles, was am Nachmittag eintrudelt (die Post kommt bei uns erst gegen 14.00 Uhr) oder sich erst im Laufe des Tages ergibt, erstmal auf meinen Schreibtisch lege, weil nachmittags Familienzeit ist. Stromrechnungen, Abrechnungen für`s Schulessen, Tankquittungen und Belege vom Einkauf für`s Geschäft – alles landet zunächst im Home-Office. Bei mir, der Familienmanagerin.

Meist nehme ich mir dann für den nächsten Tag vor, alles zu sortieren, aber wenn Aufträge drängen oder/und Kundentermine anstehen, verschiebe ich das. An einer leichten Aufschieberitis leide ich nämlich definitiv!

Da mich aber der sich stets wieder einstellende Chaos-Zustand auf meinem Schreibtisch mehr und mehr nervt, werde ich jetzt Nägel mit Köpfen machen und Struktur in mein Arbeitsumfeld bringen. Es ist nicht so, dass ich diese nicht habe, immerhin habe ich für jedes berufliche und private Thema einen Ordner, aber ehe diese Papiere dort landen, verursachen sie vermeidbares Chaos an meinem Arbeitsplatz. 

Ordnungscoaches kennen das….! 

So manchen Morgen muss ich mich erstmal zu meinem Kalender vortasten, weil darüber unzählige Papiere liegen, die ich am Abend zuvor dort abgelegt habe. 

Um mich zu motivieren, las ich mir noch einmal den Artikel über die Ordnungscoaches durch, den ich sogar selbst produziert habe. Ich habe auch mit all` diesen Expertinnen persönlich gesprochen und wie ein roter Faden zog sich eine bestimmte Aussage durch diese Gespräche. Nämlich die Aussage, dass man, wenn man denn Struktur schaffen will – ganz gleich, ob im Keller oder auf dem Schreibtisch – einfach loslegen und nichts aufschieben sollte. Wie gesagt: an letzterem hapert es bei mir so manches Mal….! 

Um das zu ändern, habe ich mich zunächst durch`s Internet geklickt, um mich zu motivieren. Und siehe da: mein Problem haben viele andere Frauen auch! Und genau so viele Frauen haben auch superordentliche und strukturierte Schreibtische, die gezeigten Fotos sprechen immerhin für sich. 

So motiviert stöberte ich weiter im Web, um mich mit kleinen Ordnungshelfern einzudecken, denn meine Vorgehensweise stand fest. Ich würde keine großartige „Alles-verändern“-Aktion starten, sondern einfach mein Ablagesystem verändern. Oder besser gesagt: erst mal eines schaffen. Denn bislang war meine Ablage – leider – der gesamte Schreibtisch. 

Auf einfache Weise Struktur in die Ablage bringen

Fündig wird man im Netz schnell, was die kleinen Helferlein betrifft und so brauchte es auch gar nicht viel, um mir eine gute Struktur zu schaffen. Da das eingangs erwähnte Chaos nur meinen Schreibtisch und nichts anderes betraf, herrscht dort jetzt Ordnung. Und das auf ganz einfache Art und Weise. Ich habe für jedes Thema (von der Rechnung bis zum Info-Brief von der Schule meines Kindes) jetzt eine eigene Ablage. Dort hinein kommt das jeweilige Dokument und dort bleibt es auch, bis ich es endgültig im jeweiligen Ordner abhefte. Eine – zugegeben – sehr simple Maßnahme, doch sie hilft. Und bedeutet nur einen minimalen Zeitaufwand mehr. Statt – wie früher – alles auf den Schreibtisch zu knallen, nehme ich mir jetzt die halbe Minute mehr und lege die Papiere in die jeweils dafür vorgesehenen Ablagen ab. Ganz simpel, das Ganze. Man muss nur einen überwinden: den inneren Schweinehund!  

Bildnachweis: pixabay.com

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Autor: Anja

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