Freitag, 4. Dezember, 2020

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Ferienlager-Feeling wie früher?! Camp für Erwachsene ohne Handy und Uhren

Mitten in der Natur gelegen und ereignisreiche Tage ebenso bietend, wie gemeinschaftliche Abende und aufregende Nachtwanderungen: wer an die Ferienlager der Kinder- und Jugendzeit denkt, dem wird genau das in den Sinn kommen. Ebenso wie wahrscheinlich auch der Geruch des Linoleums, der irgendwie in allen Unterkünften gleich roch. Egal, ob sich das Ferienlager-Domizil in einem Haus oder in einem Bungalow befand. Überhaupt spielen Düfte beim Erinnern an schönes Ferienlager-Feeling in vergangenen Zeiten wohl bei den meisten eine große Rolle.

Da ich ein DDR-Kind bin, kann ich freilich nur für das Ambiente der jeweiligen Kinder- und Jugendferienlager im Mauerstaat sprechen. Und da prägen verschiedene Gerüche, wie der von frisch gemähtem Gras, von Tee, der in wuchtigen Militärbehältern auf dem Gang stand und eben der von Linoleum meine Erinnerung sehr stark. Kurz gesagt roch so der gemeinschaftliche verbrachte Sommer. Denn die Ferienlager beherbergten oftmals mehrere hundert Kinder. Zumeist war das der Nachwuchs von Leuten, die in staatlichen Betrieben und Fabriken arbeiteten. Die Kinder von Selbständigen – eine eher verpönte Erwerbsarbeit zu DDR-Zeiten – fuhren ebenso häufig mit. Die Plätze, gelegen in den landschaftlich schönsten Regionen, wurden an die Kinder von Unternehmern meist durch die viel gerühmten Beziehungen vergeben.

Ferienlager-Feeling – das wurde vor allem im Osten zelebriert

Wie ich nach der Wende immer wieder hörte, war diese Art des Ferienlagers, wie die DDR sie vorhielt, einmalig. Während zu DDR-Zeiten fast jedes Schulkind in den Sommerferien für mindestens 14 Tage ins Ferienlager fuhr, kannten Freunde aus Westdeutschland dieses Konzept, so wie es damals angeboten wurde, eher nicht. In der BRD wurden solche Gruppenfahrten in den Ferien meist von freien Trägern oder Veranstaltern organisiert. Sie nannten sich oftmals Zeltlager oder Workshops.  Es kam übrigens nicht selten vor, dass westdeutsche Kinder in Ferien- oder Pionierlager der DDR fuhren.

Aber ganz gleich, wo man gemeinschaftlich seine Ferien verbrachte: das Konzept Ferienlager lässt heutzutage viele Erwachsene ins Schwärmen geraten. Vielen sind die Erlebnisse der gemeinschaftlichen Gruppenfahrten noch lebhaft in Erinnerung.

Vielleicht kommt deshalb auch die Geschäftsidee eines Ferien-Camps für Erwachsene, wie es in der Lüneburger Heide zu finden ist, so gut an! „Sommerjung“ heißt das Camp, das die Freunde Bati Lauterbach und Jacob Träger (beide 28 Jahre jung) aus Rostock erholungsbedürftigen und naturverbundenen Erwachsenen mitten in perfekter Naturkulisse und an den Ufern verschiedener Seen bieten. Zwar sind beide vom Alter her so jung, dass sie die Kinderferienlager in Zeiten des kalten Krieges nicht erlebt haben.

„Sommerjung“ kommt früheren Ferienlager-Tagen nahe

Aber das, was sie in ihrem Programmen anbieten, kommt der früheren Ferienfreizeit schon ziemlich nahe.

Im Camp „Sommerjung“ checkt man stets für ein Wochenende ein und kann sich dort verschiedenen Programmpunkten hingeben. Sportlich, kreativ, meditativ – die Angebotspalette ist groß. Wer mag, lernt schreiben oder probiert eine Trendsportart aus. Ebenso sind Bastel- oder Tanzkurse im Angebot. Wer all das nicht mag, kann faulenzen – Hängematten gibt`s natürlich auch!

Erholungsfaktor ohne Uhr und Handy

Damit die Auszeit zum Erholungsfaktor wird, werden im Camp Handys und Uhren zu Beginn eingesammelt. Den Gästen gefällt es. Sie finden sich für ein Wochenende in einem entspannten, runtergefahrenen Rhythmus wieder. Der Blick auf die Homepage der Anbieter verrät, dass diese Art des Relaxens rundum ankommt – viele zufriedene „Sommerjung“-Teilnehmer werden dort zitiert.

Der Check-In ins „Sommerjung“ ist übrigens nur Erwachsenen vorbehalten, was bei dem Konzept auch Sinn macht. So mancher,  der im Camp – in dem selbstverständlich ganz stilecht in Zelten übernachtet wird – zu Gast ist, will die fehlende Erfahrung aus Kindertagen nachholen. So wie zwei junge Schwestern aus Oldenburg, die gegenüber der BILD der Frau, die mit der Ausgabe vom 21. Juni 2019 über „Sommerjung“ berichtet, angaben, als Kinder noch nie in einem Zeltlager gewesen zu sein und dies jetzt nachzuholen gedenken.

Wer sich selbst über das Konzept informieren möchte – auf Sommerjung.de informieren die Veranstalter ausführlich über ihr Angebot. Die Kommunikation der Organisatoren kommt hier übrigens ähnlich locker daher, wie man es von Unternehmen wie IKEA und McDonalds kennt. Es mutet etwas sehr hipstermäßig und außerordentlich berufsjugendlich an, obgleich angegeben wird, dass die Gäste auch schon mal um die 70 waren. Am besten also im Vorab informieren, wie der Altersdurchschnitt so ausschaut. Es muss ja passen – wenn auch nur für ein Wochenende!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

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