Beiträge

Einstiges Kinderzimmer zum Gästezimmer ausbauen

Vom „Hotel Mama“ zum individuellen Bed & Breakfast für Reisende – so könnte man wohl die Umnutzung einstiger Kinderzimmer bezeichnen! Die nun – nachdem der Nachwuchs aus dem Haus ist – von den Müttern einem neuen Zweck zugeführt werden.

Es gibt nämlich eine Menge Frauen, die hieraus kurzerhand schöne Gästezimmer gestalten und Fremden fern der Heimat ein ansprechendes Zuhause auf Zeit bieten.

Einige davon hat kürzlich die BILD der FRAU in ihrer Ausgabe vom 24. Mai 2019 porträtiert.

Kinder aus dem Haus – Reisende ins umgestaltete Kinderzimmer rein!

Einmal mehr zeigt sich in dieser Reportage, dass es Frauen spielend gelingt, in einer neuen Situation das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich: den frei gewordenen Wohnraum für eine zusätzliche Geldquelle zu nutzen. So hat es zum Beispiel die 59jährige Petra aus Schleswig-Holstein gemacht. Als die vier Kinder aus dem Haus waren, funktionierte sie die einstigen Kinder- und Jugenddomizile kurzerhand zu Gästezimmern um und betreibt nun die Pension „Mom`s Bed & Breakfast“.

Als Mama von vier Kindern sind Leidenschaft und Herz natürlich auch dabei, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen und zu bewirten. Bei Petra geht so mancher Fremde als Freund und darf sich während seines Aufenthaltes über regionale Leckereien aus „Mom`s“ Garten freuen. Die Gäste honorieren diese nordische Gastfreundschaft und sorgen dafür, dass in dem alten Bauernhaus auch nach dem Auszug der Kinder Leben in der Bude ist.

Das gilt auch für das Domizil der 71jährigen Margarethe aus Hamburg, die ihre stilvolle Altbauwohnung so umgeändert hat, dass drei Gästezimmer entstehen konnten. Mitten im quirligen Hamburg finden hier Fremde jedweder Couleur ein Zuhause auf Zeit und bereichern mit ihrer Art das Leben der rüstigen Powerfrau. Die lernt durch ihr Bed & Breakfast Fremdsprachen fast nebenbei und beherbergte schon Gäste aus über 30 Ländern! Vor allem Musiker lieben das bürgerliche Ambiente unter Stuck, das sie bei Margarethe erwartet. Viele Gäste, die in dieser Jugendstil-Atmosphäre auf Zeit logieren, wurden mit der Zeit zu einer Art Ersatzfamilie für Margarethe, die von ihren Gästen sogar auf Hochzeiten oder Geburtstage eingeladen wird.

Auszug des Nachwuchses kann Alltag neue Richtung geben

Diese schönen Beispiele – in der BILD der Frau wurden noch viele mehr vorgestellt – zeigen, dass der Lebensabschnitt von Frauen, der mit dem Auszug der Kinder einhergeht, dem Alltag eine ganz neue Richtung geben kann. Man weiß, dass nicht wenig Mütter damit hadern, wenn sich die Tochter oder der Sohn gen Studienort verabschiedet. Und die eben noch so quirlige Atmosphäre sich umwandelt in ein Ambiente aus Ruhe und Stille.

Wohl dem, der dann nicht auf die frei gewordenen Räumlichkeiten angewiesen ist und daraus ein Zuhause auf Zeit für Reisende schaffen kann. Zumal in Zeiten von booking.com, airbnb & Co., in denen der Großteil der Leute online bucht und das Generieren von Buchungen für Vermieter nahezu zum Kinderspiel geworden ist. Private Domizile dieser Art, wie die erwähnten Frauen sie  geschaffen haben, erfreuen sich außerdem großer Beliebtheit. Denn auch wenn heutzutage Flüge, Unterkünfte und Mietwagen häufig digital und anonym im Internet gebucht werden, so stehen doch individuelle Unterkünfte mit persönlicher Note ganz oben auf der Wunschliste von (Geschäfts)Reisenden.

Private Tipps, die eine oder andere persönliche Umsorgung mehr und ein Gästebett in einem harmonisch-familiären Umfeld, fernab anonymer Hotelketten: Das ist es, was ganz viele Reisende wollen und was wohl auch zukünftig stets gefragt sein wird. Mögen Algorithmen & Co. das Leben immer mehr bestimmen – es geht nichts über eine warmherzig-persönliche Note im Zuhause auf Zeit in der Fremde! Urlauber, Geschäftsreisende und Städte-Hopper wissen und lieben das.

Und deshalb wird es auch in nächster Zeit für viele Mütter, die ein großzügiges Heim ihr Eigen nennen, heißen: „Nachwuchs raus, Reisende rein!“

Bildnachweis: pexels.com

"

Frau im Flugzeug

Das ging ins Auge! Und beweist einmal mehr, dass man in Ausstellungsstätten nichts mitnimmt. Obgleich eigentlich allgemein bekannt sein dürfte, dass es verboten ist, in Museen oder Ausgrabungsstätten etwas zu entwenden, kommen Touristen immer wieder auf die Idee, sich im Ausland illegal ein Souvenir der besonderen Art zu beschaffen.

Das zeigt auch aktuell der Fall einer jungen Britin, den das Portal reisereporter.de veröffentlicht hat. Es berichtet von einer 20jährigen Frau aus Großbritannien, die vor einigen Tagen die Ausgrabungsstätten von Pompeji besuchte. Über eine Sicherheitsabsperrung hinweg wollte sie mit einem spitzen Gegenstand Steine aus dem Mosaiks des Bodens lösen und wurde dabei erwischt. Die gerufene Polizei stellte die Diebin, die sogar noch versuchte zu fliehen, und nahm sie fest.

Zudem könnten nicht unerhebliche Kosten auf die britische Touristin zukommen, denn laut reisereporter.de wird der Schaden auf einige Tausend Euro geschätzt. Dieser Fall zeigt einmal, dass man im Urlaub mehr als gut beraten ist, die offiziellen Souvenirshops vor Ort aufzusuchen. Spart Nerven, die reine Weste und nicht zuletzt – Geld!

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com

See

Ehemalige Tagebaurestlöcher machen seit einigen Jahren in 
Mitteldeutschland von sich reden. Umgewandelt in reizvolle 
Naherholungsziele, können sich einstige „Mondlandschaften“ heutzutage 
mit namhaften Ferienorten messen. Eine spektakuläre Entwicklung, die mit 
der Renaturierung der Goitzsche bei Bitterfeld ihren Auftakt fand. 
Längst hat sich in dieser Region eine einzigartige Seenlandschaft 
entwickelt, mit Juwelen, fernab trubeliger Touristenorte.

Juwel am Rande der Dübener Heide: in Gröbern lockt das See- und Waldresort

Ein solches 
Juwel ist unbestritten das See- und Waldresort in Gröbern.

 Am Rande der Dübener Heide, nahe des Städtchens Gräfenhainichen, im 
Landkreis Wittenberg, gelegen, umfasst der Gröbener See die Fläche des 
ehemaligen Tagebaus Gröbern. Über 18,2 Millionen Tonnen Rohbraunkohle 
wurden hier zwischen Ende der 80iger bis Anfang der 90iger Jahre 
gefördert.

Elefant Wahrzeichen im See- und Waldresort Gröbern

Mädchen vor großer Elefant-Plastik in Gröbern

Heute lockt im ehemaligen Kohlerevier der 374 Hektar große Gröberner 
See, an dessen Ufer sich das charmante See- und Waldresort harmonisch 
einfügt, Erholungssuchende an. Besuchern fällt rasch der große Elefant im Auffahrtsbereich des 
Ressorts auf (im Bild links). Das Modell des mächtigen Tieres steht nicht ohne Grund 
dort.

Denn: 1987 wurde während der Baggerarbeiten das über 100 000 Jahre 
alte Skelett eines Elefanten im Tagebau Gröbern gefunden. Und so 
fungiert der als „Gröberner Waldelefant“ bekannt gewordene Urzeitriese 
als Wahrzeichen für das Erholungsgebiet. Und dieses bietet eine Menge! Sowohl für Tagesausflügler, als auch für 
Übernachtungsgäste. Vor allem aber: für Familien.

Faszinierende Heideregion bietet sich für einen (Kurz)Urlaub an

Wer die Region zwischen Wittenberg und Leipzig als Tourist erkunden 
will, findet im See- und Waldresort den perfekten Gegenpol zum 
quirligen Trubel in den nahen Städten.

Ruhig gelegen, mit einer 
fast verwunschenen Note, laden sowohl ein komfortables 4-Sterne-Hotel 
als auch moderne Ferienhäuser zum Verweilen am Rande der Dübener Heide 
ein. Auf mobile Urlauber wartet das ganzjährige geöffnete 
Wohnmobil-Camp. Wer hier ein Wochenende oder einen Urlaub verbringt, hat 
vielfältige Möglichkeiten, sich zu erholen. Ganz gleich, ob aktiv oder 
eher in Richtung „Seele baumeln lassen“.

Aktiv-Urlauber treffen mit See- und Waldresort erste Wahl!

Gröberner See in der AbenddämmerungFür erstere Urlaubstypen bietet das See- und Waldressort Gröbern 
verschiedene Wassersport-Aktivitäten an. Von Stand-up Paddling bis hin 
zum rudern im gemieteten Boot ist vieles möglich.

Wer gern wandert, 
angelt oder auf die Jagd geht, hat sich mit der Wahl des Ressorts am 
Gröbener See ebenfalls das perfekte Ziel ausgesucht. Fitnesskurse, Fuß-, 
Beach- oder Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot für 
Sportbegeisterte ab.

 Und nicht zuletzt dürfte an warmen Tagen das Schwimmen im See wohl DIE 
Aktivität schlechthin sein! Die Wasserqualität des Gröberner Sees ist 
gut und verzeichnet einen neutralen pH-Wert von 7,5.

Seele baumeln lassen am Rande der Dübener Heide

Wer lieber eine ruhigere Gangart bevorzugt, der findet im See- und 
Waldresort genug Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Sei es im 
attraktiven Sauna-Bereich, der mit einem Panoramablick auf den See lockt 
oder bei langen Spaziergängen auf den gepflegten Wegen des Resorts.

Steg am SeeSich am Nachmittag in ein gutes Buch zu vertiefen und beim Aufblicken 
den See mitsamt seiner ruhigen Atmosphäre zu genießen und später mit der 
Familie auf einem Floß auf dem Wasser ein zünftiges Abendessen 
einzunehmen, kann ebenso ein erholsamer Zeitvertreib sein.

Tagesausflug zum Gröberner See ein Higlight für Familien!

„Was unternehmen wir denn am Wochenende?“ – diese Frage stellen sich 
wohl allwöchentlich an Samstagen oder Sonntagen Familien in der Region 
und darüberhinaus.

 Hier ist das See- und Waldresort erste Wahl! Auch kulinarisch. Die 
“Gröberner Seekate“ lockt mit leckerem Fisch aus dem See für den 
gemütlichen Snack zwischendurch. Oder ist auch Anlaufstelle derer, die 
ihre Mittagsmahlzeit inmitten schöner Natur einnehmen wollen. 
Geschmackvolle Sitzmöglichkeiten laden vor der Seekate zum Genießen und 
Verweilen ein.

Holzhaus

Die Gröberner Seekate

Tiere und Spielplätze begeistern kleine Besucher

Im Anschluss daran bietet sich ein Spaziergang zu den Tiergehegen an. 
Woll- und Hängebauchschweine, Highlandrinder, Ponys, Enten und Hühner 
sind hier zuhause und für die kleinen Gäste ein absolutes Highlight! Ebenso wie der kleine Spielplatz, der in das Areal integriert ist.

 Größere Kinder können hier zudem toben und spielen, während die Eltern 
noch auf der Terrasse der Seekate (im Bild) verweilen. Den Nachwuchs haben sie 
dabei im Blick – entspannter gehts kaum!

 Weitere Spielplätze finden sich in unmittelbarer Nähe des Seehotels. Allesamt sind sie außergewöhnlich gestaltet und locken mit 
abenteuerlichen Spielgeräten.

 Größere Kinder – und ganz bestimmt auch die Eltern – wird der 
Findlingsgarten interessieren.

Auch er liegt in der Nähe des Hotels und 
wartet mit einem geologischen Lehrpfad auf. 60 imposante Findlinge aus 
dem Braunkohletagebau Gröbern sind zu sehen, inklusive einer lehrreichen 
Tafel, die Auskunft über die steinernen Naturprodukte gibt.

Mithilfe dieses Lehrpfades kann der Ausflug für Familien mit 
Schulkindern noch um einen Exkurs in Geographie bereichert werden. Was 
will man mehr an einem schönen Ausflugs- oder Urlaubstag?

 

Infos:

See- und Waldresort Gröbern

Alte Chausseestraße 1
06774 Muldestausee
Tel.: +49 34955 230 000
Fax: +49 34955 230 009 – Email:

Bildnachweise: Blausee GmbH, privat

 

"

„Weltmeister der Herzen“ – dieses Attribut tauchte im Netz schon während des Finales zwischen Kroatien und Frankreich auf. Und es stimmt: trotz dem die Jungs aus dem Land mit den über 1000 Inseln unterlagen, haben Sie die Herzen von Millionen Fans im Sturm erobert!

Zusammenhalt, Fairness, Heimatliebe und Stolz – es ist vieles, was die Mischung ausmacht, mit denen die kroatische Nationalmannschaft bei den Menschen punktete. Mit dem phänomenalen Finale-Einzug macht das kleine Land einmal mehr von sich reden und so mancher, der Kroatien noch nicht kennt, spielt vielleicht mit dem Gedanken, dort einmal Urlaub zu machen.

Dass sich das lohnt, steht außer Frage – schon seit geraumer Zeit ist Kroatien zu einem beliebten Urlaubsland aufgestiegen, was vor allem an den phänomenalen Voraussetzungen liegt, die das Land für einen wunderbaren Urlaub bietet.

Nachfolgend möchten wir Ihnen drei wunderschöne Orte in der Region Dalmatien vorstellen. In dieser Region an der Ostküste der Adria liegen 78 % der über eintausend Inseln Kroatiens.

Die Landschaft ist geprägt von dem zauberhaften Reiz, den Berge und Meer hier in einer einzigartigen Symbiose bieten. Fährt man die malerische Küstenstraße ab Split Richtung Makarska entlang, hat man zu seiner rechten das Meer und zu seiner linken das beeindruckende Biokovo-Gebirge.

Hier gilt: der Weg ist das Ziel und so sollte man diese traumhafte Tour ausgiebig genießen und immer mal anhalten, um malerische Panorama-Ausblicke aufs Meer geboten zu bekommen und den Blick auf das erhabene Felsmassiv dahinter richten zu können.

Eine der ersten Städte, die wir Ihnen hier vorstellen wollen, ist ab Split relativ rasch mit dem Auto erreicht: Trogir.

Die quirlige Hafenstadt (im Bild) ist ideal, um „volle Kanne“ Kroatien zu tanken. Denn hier kommt alles zusammen, was einem in nahezu jedem größeren Ort in Kroatien begegnet: alte Gassen, in denen buntes Treiben herrscht und sich Cafés und Restaurants aneinanderreihen, gepflegte Plätze, auf denen imposante Kirchen stehen, ein historisches Ambiente auf Schritt und Tritt und natürlich das so typische Hafenflair.

Trogir ist eine Stadt, in der Romanik, Gotik, Barock und Renaissance aufeinandertreffen und bekannt für diese unglaublich schöne Atmosphäre, die vor allem historisch Interessierte begeistern wird! Auf Wikipedia ist hierzu – unter anderem – folgendes zu lesen:

„Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum UNESCO-Welterbe. Der Ort gilt als herausragendes Beispiel für städtebauliche Kontinuität.  

Die romanische Stadt Trogir stellt nicht nur an der Adria den am besten erhaltenen romanisch-gotischen Komplex dar, sondern in ganz Osteuropa. In dem mittelalterlichen, teilweise von einer Stadtmauer umgebenen historischen Stadtkern befinden sich ein erhaltenes Schloss, ein Turm, etwa zehn Kirchen und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock.“  

Wen es nach einem Bummel durch die Innenstadt an einen Strand zieht: rund um Trogir gibt es verschiedene Strände, zudem ist die mit dem Ort verbundene Halbinsel Ciovo auf jeden Fall einen Abstecher wert. Mehr zum Badevergnügen rund um dieses wunderschöne Fleckchen Erde finden Sie hier.

Außerdem stechen ab Trogir viele Ausflugsboote in See und auch lohnenswerte Mehrtagestouren auf den verschiedensten Schiffs-Typen starten hier. Wer an Land bleiben mag, sollte sich an der wunderschönen – mit Palmen gesäumten Uferpromenade – treiben lassen. Sehen und gesehen werden ist hier auf jeden Fall ein angesagtes Motto!

Von Trogir geht es auf der eindrucksvollen Küstenstraße weiter Richtung Makarska Riviera. Die 45 lange Route, deren Namensgeber der Hauptort Makarska ist, wartet abermals mit wunderschönen Ausblicken auf und ist einfach nur traumhaft.

Traumhaft sind auch zwei Orte, die direkt an der Makarska Riviera liegen und die wir Ihnen vorstellen möchten.

Zum ersten wäre das Brela (siehe Startbild und im Bild links das Wahrzeichen Brelas – der Brela-Stein mitten im Meer).

Das direkt an der Adria Magistrale gelegene Dorf kann sich rühmen, mit Punta Rata, seinem Strand, einen der zehn schönsten Strände der Welt zu haben. So hat zumindest im Jahr 2004 das bekannte Magazin Forbes geurteilt.

Doch nicht nur der schöne Strand ist in Brela sehenswert. Das gesamte Örtchen ist eingebettet in herrliche Natur und bietet an seinen Kiesstränden den Zugang zu kristallklarem Meer. Auch hier thront landseitig wieder das beeindruckende Felsmassiv über allem – ein Panorama, das seinesgleichen sucht und in seiner Faszination allgegenwärtig ist. Den Ortsmittelpunkt von Brela bildet ein kleines Zentrum mit einem niedlichen Hafen und einer Hafenpromenade, die sowohl tagsüber als auch nachts ein gefragter Anziehungspunkt ist.

Der malerische Urlaubsort eignet sich besonders gut für einen Urlaub mit der ganzen Familie – mehr dazu lesen Sie hier.

Bevor die Makarska-Riviera mit dem Städchen Makarska – ein quirlig-sympathischer Touristenort – ihr Ende findet, liegt unter anderem noch der reizende Küstenort Baska Voda auf dem Weg.

Auch hier scheinen sich die Häuser am Meer mit den massiven Gebirgsfelsen zu verbinden (siehe Bild links) – malerischer geht es kaum! Im Ort, dessen Bewohner sich mit dem Anbau von Oliven, Sauerkirschen, Feigen und Wein beschäftigen und auch von der Fischerei und vom Tourismus leben, lässt es sich herrlich bummeln. Im niveauvollen Ambiente laden kleine Geschäfte und Cafés zum Shoppen und Verweilen ein, alles ist sauber, gepflegt und strahlt im Sonnenlicht.

Wie fast immer in Dalmatien laden auch in Baska Voda kristallklares Wasser und flach abfallende Strände zum Baden und Verweilen ein. Der Ort, der zudem an einer kräftigen Trinkwasserquelle gelegen ist, besitzt auch einen kleinen, charmanten Yachthafen, der von den gegenüberliegenden Cafés und Restaurants bei einer Tasse Café oder einem herzhaften kroatischem Essen gut zu beobachten ist.

Die vom Meer aus gelegene Ansicht dieses herrlichen Fleckchens Erde, gibt den Blick frei auf Häuser und Gebäude, die – im Gegensatz zu anderen Urlaubsregionen – nicht in den Himmel gewachsen sind und den Rahmen für eine malerische Kirche bieten. Das direkt dahinter gelegene felsige Biokovo-Bergmassiv wirkt faszinierend und majestätisch und zieht den Blick immer wieder magisch an.

Diese Location ist ein Muss für Dalmatien-Besucher, ebenso wie die vorgenannten Orte Trogir und Brela. Selbstverständlich sind auch alle anderen Regionen Kroatien sehr, sehr schön und auch das Inland hat seinen eigenen Reiz!  

Allerdings lässt sich die Faszination dieser Orte und für dieses Land auch mit der besten Beschreibung nicht so wiedergeben, wie sie tatsächlich ist.

Insofern kann der Tipp nur lauten: überzeugen Sie sich selbst und besuchen die wunderschöne Heimat der amtierenden Vize-Weltmeister!

Sie werden begeistert sein!

Bildnachweise:

Fotolia

Datei: #179586151 | Urheber: janoka82

Datei: #121211780 | Urheber: cge2010

Datei: #201460414 | Urheber: xbrchx

Datei: #201460744 | Urheber: xbrchx

 

 

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ – diesen altbekannten Spruch haben sich offenbar unzählige Deutsche zu eigen gemacht, denn sie verbringen ihren Urlaub wieder vermehrt im eigenen Land. In Deutschland.

Die Hintergründe für die Reiselust in hiesigen Gefilden, sind vielschichtig, ein beträchtlicher Grund dürfte wohl die Schönheit unseres Landes sein. Berge, Meer, Flachland – alles da. Und dazu – auch wenn es schrullig klingen mag – das Gewohnte. Die deutsche Sprache, die Sauberkeit, gutes Essen und im Fall des Falles erstklassige ärztliche Versorgung.

Die vielen Unruhen weltweit dürften zusätzlich eine Rolle spielen, für die Entscheidung vieler Bürger, die Ferien hierzulande zu verbringen.

Warum das vor allem für Familien eine Top-Entscheidung ist, hat aktuell das Magazin Frauenpanorama in einem Artikel zusammengetragen, Sie finden ihn hier.

Bildnachweis:

Fotolia, Datei: #156638600 | Urheber: Jenny Sturm

Diese Rechnung war saftig! Mehrere zehntausend Euro Gebühren sind angefallen, weil der Sohn einer Familie, die sich auf einer Mini-Kreuzfahrt befand, während dieser Ferienzeit einige Videos auf seinem Handy angeschaut hat. Für die Eltern dürfte es besonders bitter sein, denn eine Mini-Kreuzfahrt schlägt preislich lange nicht so stark zu Buche, wie eine Kreuzfahrt über zwei oder mehrere Wochen. Wenn man dann natürlich im Nachgang eine solch` gepfefferte Rechnung für die Handy-Nutzung an Bord bekommt, dürfte jeder Erholungseffekt binnen Sekunden dahin sein.

Die Reederei rechtfertigt die Summe im Gegenwert eines gebrauchten Wagens mit hohen Roaminggebühren.

Das Magazin STERN schreibt dazu auf stern.de: 

„12.000 Euro für ein paar Videos auf dem Handy – eine Mini-Kreuzfahrt ist für eine Berliner Familie zur Mega-Kostenfalle geworden. Wie NDR 1 Welle Nord am Mittwoch berichtet, nutzte der zwölfjährige Sohn der Familie auf der Fähre der Reederei Color Line von Kiel nach Oslo sein Handy, um sich Videos anzuschauen. Kurz nach dem Urlaub sei dann eine deftige Rechnung des Mobilfunkanbieters angekommen: 12.000 Euro für rund 470 Megabyte genutzte Daten. 

Das Handy des Jungen habe sich offenbar in das über Satellit ausgestrahlte Mobilfunknetz „Telenor Maritime“ eingewählt, sagt der Geschäftsführer der Reederei, Dirk Hundertmark der Deutschen Presse-Agentur. Wie auch in Flugzeugen fallen bei der Nutzung solcher Netze hohe Roaming-Gebühren an. Color Line versuche Passagiere vorab auf ihrer Internetseite über mögliche Kosten zu informieren. Es sei sehr selten, dass Passagiere sich unbemerkt in das Satellitennetz einwählten. Kunden würden per SMS von ihrem Anbieter über mögliche Kosten informiert.“     

Dieses Beispiel zeigt: Hände weg vom Handy auf der (Mini)Kreuzfahrt. Im Urlaub wäre es sowieso die bessere Idee, einfach mal handyfrei in den Tag zu leben, als allethalben das Smartphone zu checken.

Natürlich ist das manches Mal dem Nachwuchs schwer zu vermitteln, aber hier sollten Sie hart bleiben (oder aber – wenn machbar – im Vorfeld mit der Reederei sprechen und gegebenenfalls nachfragen, ob es Sondertarife während der Zeit an Bord gibt).

Denn, jeder der sich auf eine Kreuzfahrt begibt – egal, ob Mini- oder Groß-Kreuzfahrt – möchte doch wohl nach dem Motto „Eine Seefahrt, die ist lustig“ urlauben.  Und ganz ehrlich: ein Handy brauchts dazu nicht wirklich!

Ein Gastbeitrag von Jana. Viele Frauen, die die Erziehung des Nachwuchses ganz allein stemmen müssen, kennen das: im Alltag ist das Geld meist knapp, zu viele Kosten des täglichen Lebens schmälern das Familienbudget. Wer alleinerziehend ist – so wie ich – , für den bedeutet oft schon eine kaputte Waschmaschine oder der defekte Spüler eine Katastrophe.

Auch viele Extras für die Kinder fallen aufgrund der Kosten, die vorrangig bedient werden müssen (Miete, Lebensmittel, Strom, usw.) meistens weg.

Insofern bringt es der Status „alleinerziehend“ (die meisten Alleinerziehenden sind Frauen) mit sich, dass sich ein Großteil der Produkte, die gekauft werden müssen, aus dem Gebrauchtwaren-Markt speist. Für die meisten ist es selbstverständlich, in Sachen Kinderkleidung auf bereits getragene Produkte zurückzugreifen, unzählige Secondhandshops leben mittlerweile davon. Auch ich selbst kaufe die Kleidung für meine zwei Kinder –  beide im Vorschulalter – von Anfang an gebraucht.

Extras stehen im Alltag Alleinerziehender hintenan

Da, wer alleinerziehend ist, seinen Fokus im Alltag eher auf die Dinge lenkt, die wirklich benötigt werden, stehen Extras eher ganz hinten auf der Agenda. Aber auch diese sind – man mag es manchmal kaum für möglich halten – auch für jemanden, der alleinerziehend und stets knapp bei Kasse ist, gut zu bekommen. Zum Mini-Preis oder sogar kostenlos. Der Schlüssel hierfür sind Kleinanzeigen-Portale im Internet. Man fasst es manchmal gar nicht, was manche Leute hier zum absoluten Spottpreis anbieten oder gar verschenken!

Vom Trampolin über das Spielhaus bis hin zum Pool: hier ist nahezu alles superpreiswert oder sogar kostenlos zu haben. Das zumindest ist meine Erfahrung – ich bin mittlerweile zu einer richtigen Schnäppchenjägern mutiert, der Status „alleinerziehend“ bringt es mit sich.

Allerdings: wer in diesen digitalen Gefilden auf Schnäppchenjagd gehen will, sollte Zeit mitbringen. Denn die braucht, wer gute, gebrauchte Produkte kostenfrei oder zum schmalen Preis erwerben möchte.

Dass man natürlich nicht ganztägig am Web hängen und nach Schnäppchen suchen kann, ist natürlich ebenso klar.

Internet für Alleinerziehende tolle Fundgrube für Schnäppchen

Deshalb hier meine erprobten Tipps zu einer Vorgehensweise, die einem schon bald heiß begehrte Produkte bescheren kann:

  • Abends etwas Zeit in die Suche nach dem gewünschten Produkt auf den Kleinanzeigen-Portalen investieren. Ab 19.00 Uhr – zu einer Zeit, zu der viele andere Leute auch daheim sind haben – werden erfahrungsgemäß viele gebrauchte Produkte online gestellt, kostenfrei oder zum Mini-Preis. Wer hier schnell ist, hat durchaus die Gelegenheit, das Superschnäppchen zu machen.
  • Überregional suchen: Sie haben im Familien- oder Freundeskreis jemanden, der einen Fahrzeug-Anhänger oder sogar einen kleinen Transporter hat? Klären Sie vorher ab, ob der- oder diejenige bereit wäre, für ein tolles Schnäppchen ein paar Kilometer zu fahren. Denn wenn Sie auch über Ihre Region hinaus suchen, erhöhen sich die Chancen sehr, ein begehrtes Stück für den Nachwuchs (Puppenhaus, Spielhaus, Markenfahrrad usw.) geschenkt oder sehr billig zu bekommen. Natürlich muss vorher geklärt sein, was derjenige, der Ihnen den Transport stemmt, haben möchte. Geht es hier fair zu und Sie müssen maximal die Spritkosten bezahlen, ist das Ganze äußerst lohnenswert, vor allem, wenn es sich um hochwertige (Marken)Artikel handelt.
  • Steht eine besondere Anschaffung für Ihr Kind an, die eigentlich so gar nicht in Ihr Alleinerziehend-Budget passt, sollten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf die Rubrik „Zu verschenken“ lenken. Auch hier werden erfahrungsgemäß  am frühen Abend  viele Angebote online gestellt, Schnelligkeit ist das A und O. Sind Sie auf der Suche nach einem bestimmten Artikel, macht es Sinn, sowohl in der Verkaufsrubrik als auch in der „Zu-verschenken“-Rubrik einen Suchauftrag zu erstellen. Dies ist binnen weniger Sekunden erledigt. Ein, zwei Klicks genügen und Sie werden ab diesem Zeitpunkt über alle Angebote informiert, die – passend zu Ihrer Suche – reinkommen.

Ich habe auf diese Weise – gemeinsam mit weiteren Familien hier in unserem Wohnkomplex, der aus zwei Mehrfamilienhäusern besteht und in dem einige alleinerziehend sind – sogar schon einen riesigen, gebrauchten Swimmingpool gekauft – für läppische 180,00 €. Er steht heute bei uns im Hof des Mehrfamilienhauses, die Kosten dafür (Strom, Wasser) teilen sich mehrere Ein- und Zwei-Eltern-Familien, darunter zwei Frauen und ein Mann, die alleinerziehend sind.

Natürlich haben wir das Ganze im Vorfeld mit dem Vermieter abgeklärt – er hatte keine Einwände. Derzeit sind wir, mit weiteren Familien, alleinerziehend und nicht alleinerziehend, auf der Suche nach einem Klettergerüst. Natürlich fahnden wir via Kleinanzeigenportal danach und es sieht ganz gut aus, dass wir fündig werden. Mehrfach in der Woche werden derlei Spielgeräte angeboten, sowohl in der „Zu-verschenken“- als auch in der „Zu-verkaufen“-Rubrik. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den Kindern ein Klettergerüst neben den Swimminpool stellen können.

Klar – die hier geschilderte Situation mag eine Ausnahmesituation sein, nicht jeder wohnt mit anderen Müttern oder Vätern, die auch alleinerziehend sind, in trauter Nachbarschaft. Aber – wie oben schon erwähnt – lohnt sich die Stöberei auf dem digitalen Kleinanzeigenmarkt, für jemanden, der alleinerziehend ist, auch in Sachen Fahrrad, Kasperletheater, Hochbett & Co.

Auch Unternehmungen am Wochenende gibt`s oft zum Mini-Preis

Ein weiteres Thema im Leben von Leuten, die alleinerziehend sind: Unternehmungen. Fast jedes Wochenende stellt sich die Frage, was man mit den Kindern wohl unternehmen könnte?

Auch hier gibt es diverse Möglichkeiten, preiswert „in die Komödie“ zu kommen, Stichwort: Veranstaltungen und Feste. Natürlich werde ich jetzt keine Veranstaltungen aufzählen, die pro Person 12,00 € Eintritt kosten, nein: die Rede ist von Festen, die ohne Eintritt zu besuchen sind.

In diesem Zusammenhang macht es sich gut, in kostenfreie, regionale Veranstaltungsmagazine oder ins Internet zu schauen. Es gibt nahezu in jeder Region an fast jedem Wochenende Veranstaltungen für die ganze Familie, die ohne Eintritt auskommen. Oftmals werden auf solchen Festivitäten auch kostenfreie Attraktionen geboten – von der Hüpfburg bis hin zum Kinderschminken. Klar, die obligatorische Bratwurst gibt es meist auch auf solchen Festen nicht umsonst, aber die Preise sind meist human und kein Vergleich zu kommerziellen Veranstaltungen, wo man für einen Imbiss pro Person schon mal 8,00 bis 10,00 € hinlegen muss.

Veranstaltet werden diese Feste meist von Vereinen, Verbänden oder auch Genossenschaften. Diesbezüglich lohnt auch ein Blick in die örtliche Tageszeitung, die meist bereits am Freitag viele Wochenend-Termine für Familienfeste veröffentlicht.

Alleinerziehend und Urlaubsplanung: finanzieller Zuschuss möglich

Last but not least das Thema Urlaub. Meist ist das ja eine Sache, die jemandem, die oder der alleinerziehend ist, besondere Magenschmerzen bereitet, Stichwort: teuer.

Wenn man nicht unbedingt das Ziel hat, unter Palmen zu urlauben, gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit, einen Zuschuss für einen Urlaub zu erhalten. Dieser richtet sich an Personen, die alleinerziehend oder als Zwei-Eltern-Familie in einer finanziell schwierigen Lage sind.

Welche Voraussetzungen nötig sind, um diesen Zuschuss zu erhalten, kann man bei Wohlfahrtsverbänden, Jugendämtern oder Familienverbänden erfragen, so zum Beispiel beim Familienverband SHIA e. V.

Ich selbst, die ich nun schon lange alleinerziehend bin, nutze diesen Zuschuss alljährlich. Er gilt zwar nur für einen Urlaub in Deutschland, aber das stört mich und meine Kinder nicht.

Wir haben hierdurch schon wunderbare Ferientage erleben dürfen, ganz nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“.

In diesem Sinne: vielleicht probieren Sie ja den einen oder anderen Tipp von mir mal aus?! Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall jetzt schon einmal viel Spaß bei der Schnäppchenjagd. Sie wissen ja: die strahlenden Kinderaugen sind das allemal wert!

Mehr zum Thema auch hier.

Bildnachweis: pexels.com

Die Zeit geht mit riesigen Schritten in Richtung Sommer und wer das Meer liebt, sollte genau jetzt – im Frühsommer – an die Ostsee fahren. Vorausgesetzt natürlich, man hat keine schulpflichtigen Kinder und kann das Frühjahr für einen Ostseeurlaub nutzen! Wer hier flexibel ist, ist mit dem Mai als Reisezeit äußerst gut bedient, denn: der große Urlauberansturm kommt erst noch. Und die oft schon sehr warmen Tage im Mai machen oftmals keinen Unterschied zur Hochsaison.

Wer jetzt an die Ostsee reist, genießt sozusagen die Ruhe vor dem (Urlauber)Sturm und hat sogar bei der einen oder anderen Unterkunft noch die Chance auf gute Preise. In der Hochsaison nämlich ist die Küste kein wirklich preiswertes Reiseziel, aber die vielen Vorteile machen das wieder wett.

Und lassen sich jetzt – in der Vorsaison – am besten genießen.

Fahrradfahren, in den kleinen Küstenstädtchen oder Fischerdörfern bummeln gehen, Hafenflair spüren, die herrliche Natur genießen,  Meerluft atmen, am Strand spazieren gehen – das alles gehört zu einem richtigen Ostseeurlaub einfach dazu! Und natürlich das richtige Ziel, wobei die Auswahl an der (Ost)Ostsee unglaublich schwerfällt. Wir versuchen es dennoch mal mit einigen Tipps und zwar persönlich von uns ausgewählten – los geht’s:

Der Darß:

Bekannt für seine herrlichen Strände, wunderbaren Radwege, viel Wald und Heimat der Kraniche – das ist der Darß. Zingst, Prerow, Ahrenshoop – man könnte von den attraktiven Orte, die sich wie eine Perlenschnur an der Küste lang schlängeln, noch einige mehr aufzählen.

Fakt ist, dass es hier einmalig schön und die Auswahl der Freizeitmöglichkeiten groß ist. Den Tag im Strandkorb verträumen oder die Halbinsel per Drahtesel entdecken – hier kommt vieles infrage. In den letzten Jahrzehnten hat sich hier außerdem eine gefragte Hotel- und Appartmentlandschaft gebildet, die für jeden Geldbeutel angenehme Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Im Gegensatz zu anderen Regionen ist hier nichts zugebaut und mit Beton verschandelt – Neubauten gliedern sich harmonisch in die Landschaft ein und vermietet wird allermeist sowieso in Häusern, die lange schon dort stehen.

Das Motto für viele Urlauber lautet hier: Auszeit in der Ferienwohnung. Diese Art der Domizile auf Zeit sind jedes Jahr aufs Neue gefragt – vor allem die romantischen Bauten unter Reetdach machen einen Ostseeurlaub erst richtig perfekt.

Den Darß muss man erlebt haben – mindestens einmal  im Leben. Allerdings: wer einmal da war, den zieht es meist immer wieder auf die außergewöhnliche Halbinsel. Wer hier Erholung sucht, wird auf viele Stammgäste stoßen, die dieses schöne Fleckchen Erde in ihr Herz geschlossen haben.

Insel Usedom:

Wer das Mondäne liebt, der ist auf der Insel Usedom richtig. Um genau zu sein, in Ahlbeck. Hier fühlt man sich fast wie in alten Filmen, so stilvoll geht es hier zu. Das fängt schon mit der außergewöhnlichen Bäderarchitektur an, für die Usedom bekannt ist. Großzügige Veranden finden sich hier an vielen Häusern, die auf Usedom meist „Bädervillen“ genannt werden.

Rechteck- oder Rundbogenfenster, Halbsäulen, Dreiecksgiebel, Türmchen und Jugendstilornamente – wer hier vorbei flaniert, dem bietet sich auch was für`s Auge!

Das Schöne ist, dass viele dieser Bädervillen Ferienwohnungen beherbergen, so dass man sich hier stilecht auf Zeit einmieten kann. Am besten in der Vorsaison, denn gerade Usedom ist in der Ferienzeit ein äußerst beliebtes Ziel und es kann in der Hochsaison voll werden! Allerdings ist die Ostsee nicht dafür bekannt, von Juli bis September so derartig mit Urlaubern überfüllt zu sein, dass sich einem hier Bilder á la Rimini oder Playa de Ingles bieten.

Der Landstrich ist überaus großzügig, so dass hier niemand zusammengepfercht sein Sonnenbad nehmen muss (nach dem Motto: „Wie die Heringe“).

Auch direkt am Meer geht es gesittet zu, hier lässt man die Seele in Strandkörben baumeln. Diese verteilen sich meist harmonisch über die Strandabschnitte, so dass für alle ein Plätzchen mit Privatsphäre gewährleistet ist.

Übrigens: wer es ganz nobel mag, ist auf Usedom sehr gut aufgehoben! Im beliebten Ahlbeck empfängt das Luxus-Hotel „Ahlbecker Hof“ seine Gäste. Gediegenes Ambiente und eine großzügige Terrasse, auf der man sich schon morgens in die Zeit der Urlauber der 20iger Jahre, die hier zur Sommerfrische weilten, zurückversetzen und sein Frühstück mit Meerblick einnehmen kann, sind nur einige Pluspunkte dieses Hauses.

Natürlich ist das ein teures Vergnügen, aber man muss ja nicht seinen ganzen Urlaub in diesem edlen Ambiente verbringen.

Ein verlängertes Wochenende im 5-Sterne-Flair dürfte hier ausreichen, um genügend Kraft für den Alltag auf dem Festland zu tanken.

Erholung ist hier absolut garantiert und: man lebt schließlich nur einmal!

Annika Senger

Viele Menschen, die gern reisen kennen das: manches Land auf der Welt fesselt einen von Anfang an! So erging es Annika Senger mit Kroatien. Ihre Faszination für das Land ließ sie nicht mehr los und zog sie so in ihren Bann, dass sie aus ihrer Leidenschaft ein digitales Business machte. Hier ist der Name absolut Programm, denn ihr Internet-Portal spiegelt schlichtweg Annika Sengers Gefühl für das vielfältige Land wieder und heißt „Kroatien-Liebe“. Auf dieser Plattform bekommen Kroatien-Liebhaber oder Leute, die sich für das Land interessieren und dorthin reisen wollen, vieles geboten: Informationen, Tipps, Reiseangebote und Erfahrungsberichte.

Aus der Liebe zu Kroatien wurde eine Geschäftsidee

Diese Mischung erwies sich als Volltreffer – „Kroatien-Liebe“ hat sich im Netz prima etabliert und verzeichnet stetig mehr Nutzer. Wir haben mit Frau Senger über ihre Liebe zu Kroatien und ihre Plattform gesprochen.

FB: Frau Senger – mit Kroatien und Ihnen, das war von Anfang an etwas ganz Besonderes, erzählen Sie doch mal!

AS: Schon im allerersten Kroatien-Urlaub in Dubrovnik und Umgebung hat mich das Land mit seiner unglaublichen Schönheit fasziniert. Gleichzeitig habe ich dort vom ersten Moment eine sehr positive Energie gespürt und fühlte mich sofort innerlich mit mir im Reinen. Es war wie eine Art Magie und natürlich wollte ich unbedingt zurück. Ungewöhnlich für mich, weil ich bei der Wahl meiner Urlaubsländer immer auf Abwechslung gesetzt hatte!

Im Sommer 2015 hat mich Kroatien schließlich total geflasht – es hat mich einfach nicht mehr losgelassen. So habe ich angefangen, kurz nach der Reise Kroatisch zu lernen und mich intensiver mit dem Land zu beschäftigen.

FB: Wie war Ihre berufliche Situation in Deutschland, zu dem Zeitpunkt, als Kroatien Ihr Herz eroberte?

AS: Ich arbeitete in einem monotonen Nine-to-Five-Job als Online-Redakteurin und war am Ende extrem unzufrieden mit meiner beruflichen Situation!

FB: Wann kam in Ihnen der Gedanke auf, diese Begeisterung für das Land auch beruflich zu nutzen?

AS: Im Zuge der soeben erwähnten Unzufriedenheit bei der Arbeit. Ich fragte mich: Soll das jetzt schon alles gewesen sein? Im Sommer 2014 begann ich nach einer freiberuflichen Alternative zu suchen und probierte mich aus – in einem Bereich, der nicht zu mir passte.

Lieber was eigenes in Sachen Kroatien an den Start bringen!

Als mir das Ende November 2015 endgültig klar geworden war, hatte ich die Idee, mich bei der kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt am Main als Redakteurin zu bewerben. Meine innere Stimme fragte mich dann: „Was hast du denn vorzuweisen mit Kroatien? Nichts! Mach besser eine eigene Seite auf!“

Ich antwortete in Gedanken: „Ja, und wie soll die heißen?“ Die innere Stimme meinte wie aus der Pistole geschossen: „Kroatien-Liebe“! Und dabei blieb es dann auch.

FB: In den sozialen Netzwerken haben Sie mit Ihrer Seite schon eine beachtliche Fan-Zahl erreicht, wie haben Sie das binnen dieser kurzen Zeit geschafft?

AS: Mit viel Liebe und Engagement. Man muss immer am Ball bleiben und den Kroatien-Liebhabern Top-Inhalte liefern! Anscheinend ist mir das wunderbar gelungen.

FB: War es schwer, an die Partner für Ihr Portal zu kommen?

AS: Ehe ich die passende Webdesignerin gefunden hatte, standen einige Gespräche auf dem Programm, aber es hat sich dann alles ziemlich schnell gefügt. So konnte ich Anfang Januar 2016 mit dem Blog von Kroatien-Liebe starten. Die ersten Artikel hatte ich schon im Monat der Entstehung geschrieben. Was die Reisevermittlung betrifft, die ich seit Ende April des Gründungsjahres zusätzlich betreibe, war eine Menge Recherchearbeit notwendig, aber es hat funktioniert, wie Sie sehen. Inzwischen ist die Sache zum Selbstläufer geworden und neue Partner kommen auch auf mich zu.

FB: Was mögen die deutschen Urlauber an Kroatien am meisten? Und: Welche Gegenden sind die beliebtesten bei Touristen aus Deutschland?

AS: Natürlich die kristallklare Adria! Bei meiner Reisevermittlung ist die Region Zadar, also Norddalmatien, am beliebtesten, dicht gefolgt von Istrien. Das ist aber auch kein Wunder: im Raum Zadar sind besonders spektakuläre Naturschönheiten in nächster Nähe, viele dieser Orte kennen deutsche Touristen schon seit ihrer Kindheit aus den Winnetou-Filmen. Man denke zum Beispiel an den Nationalpark Paklenica, den Fluss Zrmanja oder etwas weiter südlich den Krka Nationalpark.

FB: Was sollte man als jemand, der erstmalig in dieses Land reist, unbedingt sehen, was sind Ihre Tipps?

AS: Mir fällt es wahnsinnig schwer, mich auf eine bestimmte Region festzulegen! Wenn man gegen Trubel resistent ist und ihn sogar wünscht, kann man mit Städten wie Dubrovnik oder Split starten und sich dann zu den umliegenden Inseln vortasten. Mag man es privater, empfehle ich einen Segeltörn, bei dem sich auch abgelegene Strände und Buchten fernab der Touristenmassen ansteuern lassen. Die Weite und die unterschiedlichen Blautöne auf See ziehen mit Sicherheit jeden in ihren Bann!

Zagreb ist persönlicher Favorit

Ein persönlicher Favorit von mir – allerdings nicht am Meer – ist die kroatische Hauptstadt Zagreb. Sie ist nicht nur gemütlich und architektonisch reizvoll, sondern auch kulturell interessant. Es gibt eine Vielzahl von Museen, Festivals und natürlich zur Adventszeit den Weihnachtsmarkt, der schon dreimal in Folge von European Best Destinations zum schönsten in Europa gekürt worden ist. Zu Recht!

FB: Durch das digitale Business ist vieles technischer geworden, aber – bedingt durch Facebook & Co. – auch persönlicher, man ist mit Kunden und Interessenten schnell im Kontakt. Bekommen Sie hierdurch auch Feedback von Kunden, die über Ihr Portal Kroatien kennengelernt haben?

AS: Nach jeder Reise und jedem Ausflug fordere ich bei den Kunden sogar Feedback ein, weil es mir sehr wichtig ist, dass die Leute am Ende zufrieden mit den angebotenen Leistungen sind und genau das bekommen, wofür sie bezahlt haben. Nicht alle, aber viele antworten mir dann und schreiben mir auf der Website unter den Reiseangeboten nette Kommentare.

FB: Ist das Reiseaufkommen deutscher Touristen nach Kroatien gleichbleibend oder ist ein wachsendes Interesse zu verzeichnen?

AS: Es ist auf jeden Fall ein wachsendes Interesse zu beobachten, da ja einige Reiseziele wie beispielsweise die Türkei aus politischen Gründen gerade nicht mehr attraktiv sind. 2017 verzeichnete Kroatien sogar einen Tourismusrekord: Über 17 Millionen Touristen haben das Land besucht!

FB: Sie arbeiten sehr viel für Ihr Portal. Wenn es freie Stunden gibt: was sind Ihre Hobbies?   

AS: Ich mache gerne Musik, das heißt, ich singe und komponiere Songs. Außerdem widme ich mich der Fotografie und drehe hin und wieder Videos. Wenn ich bei meinen Eltern bin, stelle ich mich manchmal an die Staffelei und male ein Bild. Das überlasse ich aber lieber meiner Mutter, denn die kann viel besser den Pinsel schwingen als ich!

Zur Website von Annika Senger (kroatien-liebe.de) geht es hier entlang.

Bildnachweis: Annika Senger

"

Arbeiten auf dem Schloss

Geschichte und alte Gemäuer – dafür begeistert sich Antje Krahnstöver von jeher.  Diese Leidenschaft trieb sie auch im Berufsleben an und so gelangte sie über Umwege zu ihrem Traumjob. Als Museumspädagogin auf Schloss Rochlitz in Sachsen ist sie täglich von steinernen Zeugen der Vergangenheit und historisch interessierten Besuchern umgeben. Dass sie in diesem Umfeld die notwendige Inspiration für die Konzeption von Ausstellungen und musealen Inhalten findet, ist da nur logisch. Im Interview gibt sie uns einen Einblick in ihr spannendes Arbeitsumfeld und stellt uns auch ihren Arbeitsplatz – das Schloss Rochlitz –  näher vor.

FB: Frau Krahnstöver – ihr Arbeitsplatz ist umgeben von alten Gemäuern, Sie arbeiten auf Schloss Rochlitz als Museumspädagogin. Wie kamen Sie zu diesem Beruf und zu diesem spannenden Arbeitsplatz?

AK: Meinen Arbeitsplatz verdanke ich einer Reihe von Zufällen, Fügungen und viel Engagement.

Vor mehr als 10 Jahren begann ich auf einer benachbarten Burg als Gästeführerin auf Honorarbasis zu arbeiten. Bald wurde klar, dass diese Arbeit  richtig gut zu mir passt und vor allem die Kindergruppen mein Herz aufgehen lassen.

Schritt für Schritt zur Arbeit im Schloss – die Museumspädagogin erzählt

Schritt für Schritt kam ich dann meinem heutigen Arbeitsplatz näher und kann mir im Moment keinen besseren vorstellen. Aber eigentlich habe ich schon 2 andere Berufe: Fotografin und Textildesignerin. Auch diese Fertigkeiten sind immer wieder nützlich.

FB: Wie muss man sich Ihren beruflichen Alltag auf dem Schloss vorstellen?

AK: Meinem Biorhythmus sehr entgegen kommt der relativ späte Arbeitsbeginn. Einen festen Tagesablauf gibt es nicht. Genau das finde ich sehr positiv. Ich mag es nämlich gar nicht, immer das gleiche zu machen. Es gibt natürlich ein sogenanntes „Tagesgeschäft“ mit E-Mails lesen, Anrufe beantworten etc.

Ich spreche viel mit Gästen, welche im Schloss etwas buchen wollen, bereite Angebote vor, netzwerke mit anderen Museen oder Einrichtungen und arbeite an Inhalten für neue Formate.

Wochenendarbeit auf dem Schloss gehört dazu

Dann gibt es noch die vielen tausend Kleinigkeiten, die in so einer großen Anlage auch zu leisten sind, sei es die Blumenkübel zu gießen, Kostüme zu flicken, oder einen Abend lang nach einer Veranstaltung in der Küche das Geschirr zu spülen. Auch Wochenendarbeit ist keine Seltenheit, wenn man da arbeitet, wo andere ihre Freizeit verbringen.

FB: Sie sind auch privat geschichtlich interessiert. Welchen Einfluss hat die Vergangenheit auf Ihren Alltag, wenn Sie nicht gerade Ihrem Beruf nachgehen?

AK: Das Geschichtsinteresse habe ich von meinem Vater, welcher noch bis vor kurzem selbst Stadtführungen machte. Mit meiner Familie lebe ich auch in einem Denkmal, welches schon fast 500 Jahre alt ist. Mein Mann ist Restaurator und wir nehmen uns gern mal die Zeit museale Orte in Nah und Fern zu besuchen. Letztes Wochenende waren wir in den Kunstsammlungen Chemnitz und begeistert. Es gibt viele kluge Sprüche über den Zusammenhang von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Ich finde das wirklich klug.

FB: Sie vertreten das Schloss auch auf regionalen Märkten und Veranstaltungen – auf was für ein Interesse an Geschichtlichem bei den Leuten treffen Sie da? Sind die Menschen noch neugierig auf Vergangenes?

AK: Ja, es gibt viele Menschen, bei denen man nur den richtigen „Knopf“ finden muss und schon hat man sie. Bei dem einen ist es ein Küchengerät aus Omas Zeiten, beim anderen pausbäckige Engelchen die von der Decke hängen und der nächste entdeckt wieder, wie schön es sein kann, seinem Liebsten ein paar Zeilen mit Tusche und Feder zu schreiben. Und mal ehrlich, in eine Rüstung, oder ein Kostüm zu schlüpfen ist doch für viele noch ein Traum aus der Kindheit.

Besucher finden auch im Nachgang Weg ins Museum

So finden immer wieder Leute im Nachgang auch den Weg ins Museum.

FB: Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Ich gehe zufrieden nach Hause, wenn ich ein direktes Feedback von unseren Besuchern bekomme und Begeisterung spüre. Am meisten berühren mich immer wieder Kinder mit ihren geistreichen Kommentaren, welche mich nicht selten auf neue Ideen bringen.

FB: Ihr Arbeitsplatz war auch Wirkungsort verschiedener Frauen. Welche waren das?

AK: Vom späten Mittelalter bis ins frühe 18. Jahrhundert war das Schloss des Öfteren Witwensitz für Familienangehörige der Wettiner. Zum Beispiel  Amalie von Bayern-Landshut, Elisabeth von Sachsen und Sophie von Brandenburg. Wohl alles recht unterschiedliche Charaktere, welche trotz gewisser Reglementierungen, wie sich eine Witwe standesgemäß zu verhalten hat, ihre Interessen durchzusetzen verstanden. Ich finde allesamt sehr spannende Persönlichkeiten.

FB: Was mögen Sie am Schloss Rochlitz am meisten, gibt es einen Lieblingsplatz?

Ich staune immer wieder, mit welch traumwandlerischer Sicherheit sich die Bauherren vor vielen hundert Jahren die schönsten geografischen Plätze für so einen Herrschaftssitz ausgesucht haben.

Sonnenuntergang über dem Flusslauf ist Highlight für die Museumspädagogin

Wenn man in einer ruhigen Minute auf der Südterrasse sitzt, im Sonnenuntergang über den Flusslauf der Mulde in Richtung Rochlitzer Berg schaut, dann kann man glatt den Feierabend verpassen.

FB: Was sollten sich Besucher auf „ihrem“ Schloss unbedingt anschauen und was bietet die altehrwürdige Immobilie noch? 

AK: Ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“ ist zum Beispiel unsere historische Schlossküche, welche noch voll funktionstüchtig ist. Hier kann man selbst noch richtig kochen, oder sich bekochen lassen. Auch die Schlosskapelle ist ein kleines Juwel mit seiner wunderbaren Akustik – einfach mal ein Lied anstimmen, Geräuschempfindlich ist unser Museum nicht.

Es gibt so viele spannende Themen aus der Geschichte, zu welchen wir Führungen anbieten: vom Schachspiel, über die Feuerstätten bis zur Toilette. Alles zu erleben im Schloss Rochlitz. Ich freue mich auf neue, interessierte Gäste!

Mehr zu alten Gemäuern, die ebenso einen Besuch wert sind, finden Sie hier.

Bildnachweis: Antje Krahnstöver, Iliya Kirillov

"