Montag, 19. Oktober, 2020

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Home-Office (neu) einrichten: Ein Mix aus Büro, Bibliothek & Leselounge ist ideal!

Seit der Coronakrise erleben sie einen ungeheuren Aufschwung und werden in vielen Haushalten gerade für eine dauerhafte Nutzung (neu) eingerichtet: Die Home-Offices. Seit dem großen Lockdown im Frühjahr dieses Jahres haben unzählige Unternehmen ihre Mitarbeiter an den häuslichen Arbeitsplatz geschickt und in vielen Firmen soll das so bleiben. Auch Betriebe, bei denen das Home-Office für die Mitarbeiter bislang keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielte, überlegen derzeit, ihren Angestellten diese Möglichkeit einzuräumen.

Im Home-Office zu arbeiten ist oftmals ein Privileg

Nun muss man allerdings dazu sagen, dass es schon ein Stück weit ein Privileg ist, im Homeoffice arbeiten zu können. Viele Menschen – vor allem Freiberufler – tun das sogar dauerhaft.

Im Gegensatz zu Millionen Bürgern, die als Bäcker, Handwerker, Kassierer, Krankenschwester oder Arzt ihre Arbeit nicht mal eben digital erledigen können und nicht selten noch vor der Dämmerung zu ihrem Arbeitsplatz fahren, können Menschen im Home-Office das alltägliche Tagewerk in vertrauter Umgebung und sehr, sehr komfortabel verrichten. Ein Privileg ist es ebenfalls, überhaupt einen Extra-Raum als Home-Office zur Verfügung zu haben.

Home-Office: Vorteile dürften überwiegen!

Das nur am Rande, weil beim Thema Home-Office oft schnell auch eine Litanei von Nachteilen aufgezählt wird.

Die Vorteile dürften allerdings glatt überwiegen. Schon alleine das „nicht-aus-dem-Haus-müssen“ bei Schmuddelwetter in der kalten Jahreszeit dürfte vielen Heimarbeitern gefallen. Vermeintliche Nachteile, wie „keine Kollegen in der Nähe“ und „ständig alleine arbeiten“ dürften durch die Kommunikationskanäle, die das Web heutzutage bietet, rasch ausgeglichen sein.

Wer derzeit vor der Herausforderung steht, sich als Frau sein Home-Office neu einzurichten oder einen während des Corona-Beginns schnell eingerichteten Arbeitsplatz in ein dauerhaftes Heimbüro umzugestalten, der ist gut bedient, wenn er diesen Raum als eine Mischung aus Büro, Bibliothek und Leselounge gestaltet.

Bücher in der Arbeitsumgebung verschaffen Wohlgefühl

Denn: Bücher hat man (FRAU) meist immer eine Menge, oftmals sprengen die Werke im Wohnzimmer schon den platztechnischen Rahmen. Warum also nicht eine attraktive Bücherwand ins Home-Office integrieren, die neben Bücher auch Ordner und Bürounterlagen beherbergt?

Das sieht sehr ansprechend aus und zusätzlich noch mit dem einen oder anderen schönen Erinnerungsstück versehen, zaubert ein solches Möbel im Handumdrehen eine heimelige Atmosphäre ins private Büro.

Der Schreibtisch sollte in Fensternähe stehen. Einmal – ganz klar! – wegen dem Licht und zum anderen auch wegen der Abwechslung, die sich draußen auf der Straße abspielt. Wenn man im Home-Office schon den ganzen Arbeitstag lang alleine ist, tut es gut, immer mal den Blick auf die abwechslungsreiche Szenerie draußen schweifen zu lassen.

Schön, wenn der Blick nach draußen schweifen kann

Das geht freilich nur bei Leuten, die nicht irgendwelche Hecken oder Häuserwände vor der Nase haben. Auch der Blick in den eigenen Garten – wenn vorhanden – kann wohltuend sein.

Supergut macht sich im Home-Office auch ein bequemer Lesesessel mit einer Stehlampe. Einerseits kann man sich hier schnell mal reinsetzen, wenn man pausiert und in dem Möbel einen entspannenden Ausgleich zum steten Sitzen am Schreibtisch finden, andererseits hat eine gemütliche, kleine Leselounge im Arbeitszimmer auch den Vorteil, dass man sich mit einem guten Krimi da hin zurückziehen kann, wenn vielleicht die Familie im Wohnzimmer Fußball guckt.

Die beste Inspirationsquelle für die Einrichtung eines Home-Offices dürfte Pinterest sein. Liebhaber des Bauhaus-Stils kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Leute, die ihren Arbeitsplatz eher im Landhausstil oder im Romantik-Look einrichten wollen.

Pinterest mit riesigem Bilder-Meer an Anregungen

Für die Recherche sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn das Angebot auf der Plattform erschlägt einen.

Hat man die eine oder andere Anregung gefunden, kann man sich entweder neu (teuer!) oder gebraucht (preiswert) DIE Stücke anschaffen, die das Ambiente am heimischen Arbeitsplatz prägen sollen.

Dazu vielleicht noch ein, zwei Bilder an die Wand, einen guten Bürostuhl und fertig ist das eigene Home-Office.

So ausgestattet dürfte jeder Heimarbeiter voll motiviert ans Werk gehen. Aber, Vorsicht: Nicht verzetteln! Sondern die schöne Umgebung dafür nutzen, den Arbeitstag effektiv zu gestalten.

Frohes Schaffen!

Bildnachweis: Karolina Grabowska, pexels.com
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