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Was war das für ein Hammer für eingefleischte Wolfgang-Petry-Fans, als der Kult-Sänger 2006 den Abschied von der Bühne kundtat!

Zwar tauchte er vor wenigen Jahren wieder am Entertainment-Himmel auf, aber eher dezent. So wurde er beispielsweise bei einem nach ihm benannten Musical gesichtet und veröffentlichte unter einem Pseudonym auch englischsprachige Songs. Gastauftritte im Video seines Sohnes Achim und ein Album mit Neuinterpretationen alter Songs, das 2015 herauskam, waren ebenfalls lange nach seinem Abschied angesagt, doch wahrscheinlich bekamen all das nur ganz treue Petry-Fans mit.

In der Öffentlichkeit war er weiterhin eher nicht präsent.

Das soll sich jetzt aber ändern! Wahrscheinlich hat der Star aus dem Pott genug vom ruhigen Leben und will es nochmal wissen. Es geht ihm hier wahrscheinlich wie so vielen Sanges-Dinos, die irgendwann dann doch das Rampenlicht vermissen. Man denke nur an Howard Carpendale, der auch einst seinen Abschied bekannt gab und nach einigen Jahren doch wieder auf der Bühne zurück war.

Die Fans von Wolfgang Petry jedenfalls wird es wohl freuen, dass der Sänger sogar noch in diesem Jahr von sich reden machen will.

So schreibt n-tv.de über Petry folgendes:

„Jetzt jedoch ist es an der Zeit, dass er wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Am 30. November erscheint sein neues Studioalbum „Genau jetzt!“ – ein Comeback mit deutschsprachigem Schlager. (…) Der Albumtitel ‚Genau jetzt!‘ bringt es wirklich auf den Punkt“, so der gebürtige Kölner über die 15 neuen Songs. „Durch meine Studioarbeiten mit meinem Team und einigen Kollegen sind in den letzten Monaten viele sehr unterschiedliche Titel entstanden – und die müssen genau jetzt raus“, sagt der mittlerweile 67-Jährige. Er sei gespannt, wie die Reaktionen ausfielen.“

Nun – am meisten dürfte er wohl auch neugierig darauf sein, was seine Fan-Schar zu einem eher ungewöhnlichen musikalischen Projekt sagt, dass irgendwie so ganz aus dem Petry` ìschen Rahmen fällt: ein Duett mit Heino!

Wie es dazu kam, kann man auf schlager.de nachlesen, Zitat:

„Heino gegenüber der “BILD”: “Vor einigen Monaten habe ich Wolfgang kontaktiert, weil ich mit ihm ein Duett für mein neues Album aufnehmen wollte. Er ist ja einer meiner Lieblingssänger.”(…) Sofort nahm Petry die Idee und ihm war sofort klar: “Das mache ich!”

Na da! Man darf gespannt sein….Auch darauf, wie sich die Konzerte von Wolfgang Petry nunmehr gestalten. Immerhin ist der beliebte Sänger auch reifer geworden – die Mähne jedenfalls und auch die vielen Freundschaftsbändchen sind weg, der Künstler zeigt sich meist mit kurzen Haaren und Basecap.

Dass aber auch ein reiferes Alter immer auch mit einem „Kein bisschen leiser“ daherkommen kann, wird mit Petrys neuem Sangespartner aufs Beste bestätigt: dem Duett mit olle Heino!

Warten wir es mal ab und lassen uns überraschen! Einen kleinen Vorgeschmack hat jedenfalls das Portal Schlager.de schon einmal zur Verfügung gestellt und zwar hier.

Hören Sie mal rein! Und ansonsten – freuen wir uns auf den neuen „Wahnsinn“!

Bildnachweis: (c) dpa – Fotoreport

Nachweise Zitate und Video: n-tv.de und schlager.de

Ein Gastbeitrag von Ariane.

Nachdem  in den letzten Jahren viele Künstler der „alten Garde“ – von Jürgen Markus bis Andrea Jürgens – verstorben sind, weilt nun auch Dieter-Thomas Heck, der diesen und anderen Künstlern eine sprichwörtliche Bühne bot, nicht mehr unter uns. Der ZDF-Showmaster verstarb vor einigen Tagen im Alter von 80 Jahren. Und auch wenn er in der letzten Zeit vor seinem Tod nicht mehr ganz so präsent auf der Mattscheibe war: tauchte er auf, fühlte man sich gleich in vergangene Kindertage zurückversetzt.

Zumindest ging mir das immer so und ich weiß von vielen Freunden, dass sie das ähnlich empfanden.

Denn mit seiner damaligen Hitparade hatte der bekannte Fernsehmann ein Format geschaffen, bei dem auch wir Kinder meist zuschauen durften.

Damals – in den 70igern und frühen 80igern – als für uns die Fernsehwelt aus nur wenigen Kanälen bestand. Das erste und zweite Westfernsehen und die beiden DDR-Programme. Viel mehr war ja nicht.

Ganz klar, dass das Format der Hitparade wahrscheinlich auch deshalb so erfolgeich war. Aber auch diese Art von Musik, die heute so fast überhaupt nicht mehr produziert wird, war es, die Millionen an den Bildschirm der Schlagersendung lockte.

Ich weiß noch, wie wir als Kind gebannt der Musik und dem Gesang der auftretenden Künstler lauschten – viel zu schnell waren die 45 Minuten, die diese Sendung ging, herum.

Zudem war die Musik damals so beliebt, dass unsere Eltern die Auftritte der Sängerinnen und Sänger nutzten, um deren Gesang per Kassettenrecorder aufzunehmen. Da uns mit der DDR-Technik nicht wirklich tolle Möglichkeiten zur Verfügung standen, wurde oft per Mikrofon aufgenommen, das seitens unseres Vaters in der Nähe des Fernsehers platziert wurde.

Während der Aufnahme durfte keiner husten oder sonstwie einen Laut von sich geben. Klappte natürlich nicht immer, auf so manchem Mitschnitt fand sich auch das Knistern von Bonbonpapier oder das Geräusch des Abstellens unseres Limo-Glases auf dem Tisch wieder.

Als ich dann später älter wurde, begleiteten mich „alte“ Hitparaden-Stars durch mein Berufsanfängerleben, so zum Beispiel Wolfgang Petry.

Der bodenständige Typ mit den vielen Ruhrpott-Liedern und Disco-Schlagern begann, wie viele andere, seine Karriere in der Hitparade und ist einer von jenen, dessen Lieder einen wohl ein Leben lang begleiten.

Ein weiterer Grund, warum Dieter-Thomas Heck mich stets an meine Kindheit erinnerte, war, dass damals einfach – wie ich finde – die schöneren Schlager gespielt wurden. Viele davon sind ja bis heute echte Gassenhauer, man denke nur an Costa Cordalis` „Anita“.

Schaltet man heute das Radio an, werden – bis auf wenige Ausnahmen – lange nicht mehr solche tollen Lieder gespielt, wie es sie damals gab. Vielleicht verklärt man es ja auch, aber ich finde, die Songs damals hatten einfach eine andere Qualität.

Hinzu kommt, dass der deutsche Schlager ja immer mal wieder als „verpönt“ gilt.

Und in Fernsehshows, in denen Schlagersänger präsentiert werden, geht es heute eher halli-galli-mäßig zu. So eine richtige „Nur-Schlager“-Sendung von der Qualität der einstigen Hitparade gibt es meines Erachtens überhaupt nicht mehr.

Und nun ist der einstige Frontmann der Hitparade tot.

Der normale Lauf des Lebens, den nicht nur weitere einstige Hitparaden-Größen gehen werden, sondern wir ja alle…Umso schöner also, wenn uns schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten in der Gegenwart begleiten!  Und da gehört die Hitparade mit dem unvergessenen Dieter-Thomas Heck unbedingt dazu.

Bildnachweis: (c) dpa – Report

Was für ein Wahnsinn! Nach 19 (!) Jahren betritt die Ruhrpott-Schlagerikone erstmals wieder eine Bühne: Wolfgang Petry hat es am letzten Wochenende in Berlin nicht auf dem Stuhl gehalten.

Obwohl er eigentlich „nur“ Gast des Musicals „Wahnsinn – ein Ruhrpott-Musical“ war, das – natürlich! – seiner Person gewidmet ist.

Wahrscheinlich kann wohl ein Vollblut-Musiker wie er niemals abschalten und das Musical ist ja nun mal voll mit seinen Hits. Nachvollziehbar, dass es Wolle da wohl schon die ganze Zeit in den Fingern gejuckt haben muss, bis er schlussendlich zum Mikrofon griff.

Das anwesende Publikum erlebte ein fulminantes Comeback des Ausnahmekünstlers, der spontan, gemeinsam mit dem Musical-Ensemble, zwei seiner größten Hits zum Besten gab: „Wahnsinn“ und „Du bist ein Wunder“.

Die BILD-Zeitung schreibt dazu wie folgt:

„1999 verabschiedete sich Wolle Petry (66) von den Konzertbühnen. Bis jetzt. Am Samstag besuchte er gemeinsam mit seiner Frau in Berlin „Wahnsinn“ – ein Ruhrpott-Musical, gespickt mit seinen Songs.  Er lacht, er jubelt, er applaudiert, er genießt – zweieinhalb Stunden lang.

Dann die Sensation: Für die Zugaben „Du bist ein Wunder“ und „Wahnsinn“ reißt es Petry aus dem Sitz – und auf die Bühne. Er singt die Lieder mit dem Ensemble. Sein erster Bühnenauftritt nach 19 Jahren.

Nach der Vorstellung bedankt sich Wolfgang Petry bei den Darstellern für die grandiose Show mit emotionalen Worten.

„Freunde, ich bin im Herz getroffen. Ich bin sogar in der Seele getroffen. Was ich heute Abend gesehen habe, nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Bühne – das war großartig. Ihr singt aus dem Herzen, ihr spielt mit dem Herzen und ihr spielt für die Menschen. Ich bin Fan von diesem Musical, ich werde mir eine Dauerkarte besorgen. Danke an das ganze Ensemble hier!““

Allerdings: so wie auf dem Foto sieht Wolfgang Petry nicht mehr aus – längst sind die Haare und Freundschaftsbänder ab und man sieht, dass er ein wenig älter geworden ist. Aber: fit sieht er aus und seine Art, sich zu geben, ist wie eh und je.

Bleibt abzuwarten, ob der Sänger bei dieser kurzen Einlage Lust auf mehr bekommen hat und vielleicht doch wieder ins Rampenlicht zurück kehrt.

Nicht nur für seine Fans wäre das – ein Wahnsinn!

Bildnachweis:

Fotograf: Horst Galuschka / (c) dpa

 

 

Wer kennt es nicht? Ist man als Frau in den Vierzigern oder den Fünfzigern angelangt, hält sich die Lust, spätnachts bis zum Morgengrauen durch die Clubs zu streifen, eher in Grenzen. Selbst wenn man vor Jahren noch der totale Ausgeh-Typ war, kommt bei den meisten Frauen irgendwann der Zeitpunkt, wo man darauf keine Lust mehr hat und eigentlich ganz gerne daheim ist.

Das ist in den meisten Fällen auch unabhängig vom Lebensstatus so. Will heißen: egal, ob man allein oder in einer Beziehung lebt.

Auch wenn es wohl die wenigsten offen zugeben würden, aber so ein Samstagabend auf der Couch, vor dem Fernseher oder/und mit einem guten Buch in der Hand, muss nicht das Schlechteste sein.

Wie schön, dass man hier in bester Gesellschaft ist und selbst erfolgreiche Promis gern zuhause sind!

So verriet die britische Sängerin Lisa Stansfield, die Ende der 80iger Jahre mit This Is the Right Time und All Around the World Ohrwürmer und Megahits zugleich auf den Markt brachte, der Leipziger Volkszeitung in einem Interview, das letzten Freitag veröffentlicht wurde, auf die Frage, ob sie mit ihrem Mann manchmal nichtalltägliche Wochenenden verbringt, folgendes:

„Ach, je, ehrlich gesagt nicht. Mein Leben ist zu langweilig, um darüber zu singen. Ich bin über 50, Ian (Anmerkung d. Redaktion: Ian Devaney, ihr Ehemann – siehe Bild) auch, meine Freundinnen ebenfalls. Ich bin früher echt gerne in Clubs gegangen, sehr selten mache ich das heute auch noch. Aber wenn ich nicht auf Tournee bin, verbringen Ian und ich die meisten Abend auf unserem Sofa. Ich bin gerne daheim, wir machen uns was Leckeres zu essen und erinnern uns daran, was ich für ein wilder, partyfreudiger Teenager war“  

Klingt nach einem Leben, dass die meisten von uns wohl auch führen. Und: dieses Statement ist so herrlich normal, dass man einmal mehr sieht, dass bekannte Leute auch nur „mit Wasser kochen“.

Gemeinhin sind ja die Vorstellungen über das Leben solcher erfolgreichen Menschen ganz andere.

Fast automatisch stellt man sich diese Promis allabendlich auf dem roten Teppich vor, bei irgendwelchen Verleihungen, Benefiz-Galas oder einfach nur auf richtig guten Partys. Dass so ein Leben aber auch Leuten, denen sämtliche VIP-Türen offen stehen, wohl auch irgendwann auf die Nerven geht, dürfte klar sein.

Nur für einen selbst, als Otto Normalo, ist die Vorstellung von Superstars auf der heimischen Couch eher absurd.

Das liegt daran, dass man Leute wie Lisa Stansfield nur vom Rampenlicht her kennt und Künstlerinnen wie sie gar nicht als normale Leute von nebenan wahrnimmt.

Tatsächlich würde man aber Stansfield und ihren Mann in ihrer Heimat Großbritannien, wenn sie ganz normal im Supermarkt unterwegs wären, wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen.

Die erfolgreiche Sängerin scheint keine Frau zu sein, die abseits der Bühne die große Show sucht. Ebenso sucht man bei der ungewollt kinderlosen Frau mit der großartigen Soul-Stimme Skandale seit jeher vergebens.

Insofern wirkt Lisa Stansfield dann doch ein bißchen wie die Frau von nebenan und könnte eine von „uns“, den normalen Frauen, sein.

Mit Langzeitbeziehung, normalem Alltag und eben – Samstagabenden auf dem Sofa! Herrlich!

Tourdaten / Deutschland:   https://lisa-stansfield.com/

Bildnachweis:

Fotograf: Matrixpictures.co.uk / picture alliance/Matrixpictures

Von der großen Liebe singen, sie aber privat gar nicht zu haben – das geht mehr Schlagersängern so, als man gemeinhin glaubt. Bekanntlich sind ja häufig auch ganz große Stars – weiblich wie männlich – Single, aber natürlich würden die niemals offen kommunizieren, dass sie auf der Suche sind. Oder gar ein Herzenspendant durch eine Datingshow im Fernsehen suchen.

Allerdings ist genau dies bald geplant. RTL plant tatsächlich ein Kuppel-Format, bei dem Schlagerbarden die große Liebe suchen (und finden) sollen. Und: Kandidatinnen oder Kandidaten mit Interesse können sich hierfür sogar noch bewerben.

Allerdings sollte niemand davon ausgehen, dass er oder sie dort ein Flirt mit Größen á la Howard Carpendale wagen kann. Im „Angebot“ sind dann doch eher unbekanntere Namen.

Das Portal wunschliste.de schreibt dazu:

„“Ehrliche Begegnungen“ sollen laut Sender das Format auszeichnen, abseits der sicher vorhandenen, aber doch sehr oberflächen Angebote, welche die Bühnen-Stars in ihrem Show-Alltag erhalten. Je zwei Single-Frauen oder -Männer werden für fünf Tage zu den Sängern nach Hause eingeladen. Dort erleben sie den Alltag zwischen Proben, Promotion und Privatleben. Oder wie es RTL formuliert: „Fliegen erste Funken bei gefühlvollen Aufnahmen im Tonstudio? Entsteht Eifersucht, wenn der Date-Partner plötzlich mit den Fans vor der Bühne flirtet?“

Noch sucht der Sender allerdings nach Teilnehmern, die sich in den Dating-Dschungel abseits der Schlagerbühne wagen wollen. Die Auswahl für musikalisch und beziehungstechnisch Interessierte Zuschauer ist dabei besonders vielfältig.

RTL hat laut eigener Beschreibung Hütten-Helmut, den „sanften Alpen-Rocker“ im Angebot, aber auch das „Thüringer Original“ Gerda Gabriel oder den „sympathischen Schlager-Barden“ Denny Fabian. Sollten die nicht auf Gegenliebe bei Dating-willigen Musik-Fans stoßen, wären da immer noch die „kölsche Frohnatur“ Tim Toupet, die „attraktive Westerwälderin“ Marry und der „Italienische Mr. Sehnsucht“ Oliver Frank. Schließlich sind auch noch die „optimistischen und lebensfrohen“ Andi Neon und Tom Neon mit von der Partie. Die beiden suchen ganz spezifisch eine „tolerante und aufgeschlossene Frau, die Bier statt Champagner bevorzugt“.

Einen Sendetermin für das neue Format gibt es noch nicht. Gewillte Zuschauerinnen haben also noch ein wenig Zeit, ihre Bierkrüge aus dem Keller zu holen und abzustauben.“

Dass Oliver Frank (im Bild oben) bei der Show dabei ist, lässt aufhorchen! Der attraktive Sänger ist vor allem für eingängige Disco-Hits bekannt, die oft einen italienischen Touch haben.

So zum Beispiel Franks Lied: „Nur ein Spiel (Solamente un gioco)“. Aber auch „Italienische Sehnsucht“ ist ein Song aus Franks Repertoire. Dass der attraktive  Sänger, der sich selbst auch humorvoll als „Mr. Italienische Sehnsucht“ bezeichnet und auf seiner Homepage bereits auf die Dating-Show hinweist Single ist, hätte man so eigentlich nicht gedacht. Kommt Oliver Frank doch immer schon attraktiv und als eine Art Sunnyboy daher.

Aber – es geht nun mal den Menschen wie den Leuten und auch Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sind nun mal nicht vor Pech in der Liebe zu gefeit.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, als Kandidatin (oder auch als Kandidat) ins Visier von Oliver Frank oder der anderen partnersuchenden Teilnehmer in der RTL-Show zu gelangen, dann schauen Sie sich doch die Details zu dem Format beim Sender mal an, hier die Vorstellungen von Oliver Frank zu seiner Traumfrau.

Bildnachweis:

Fotograf: rtn, patrick becher

Bildnachweis: picture alliance/rtn – radio tele nord

Aus und vorbei! Eine lange Zusammenarbeit ist zu Ende gegangen – Dieter Bohlen produziert nicht mehr für Andrea Berg.

Beide haben lange Zeit zusammengearbeitet – bis heute hören eingefleischte Andrea Berg-Fans heraus, welche Titel der Pop-König für die Schlager-Queen produziert hat. Aber offenbar hat Bohlen nach dieser geraumen Zeit nicht mehr so arg große Lust auf das berufliche Miteinander zwischen ihm und der „Tausendmal-belogen“-Frau.

Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge soll er seine Entscheidung, nicht mehr für die Sängerin produzieren zu wollen, ihr gegenüber sogar nur via E-Mail kundgetan haben.

Die feine englische Art ist das freilich nicht und dementsprechend enttäuscht soll Andrea Berg wohl auch sein. Bohlen beteuert laut Medienberichten allerdings, dass es „kein böses Blut gibt und alles okay zwischen den beiden sei“.

Vielmehr ist von dem „Deutschland-sucht-den-Superstar“-Juror zu hören, dass er den Kopf für neue Künstler frei haben und wieder Spaß an der Arbeit haben will.

„Andrea-Berg“-Sound entstand vor Zusammenarbeit mit Bohlen

Nach einem wirklich harmonischem Auseinandergehen auf beruflicher Ebene klingt das eher nicht, aber dass für Bohlen der Tag auch nur 24 Stunden hat, wie er selber verlauten lässt, ist nachvollziehbar.

Und Andrea Berg? Die dürfte auch weiterhin in der Lage sein, auf Top-Produzenten zurückgreifen und damit nach wie vor neue Songs an den Start bringen zu können.

Zudem: es war ja vor allem der Zeitraum VOR der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen, in dem die beliebte Künstlerin DIE Titel herausbrachte, die den echten „Andrea-Berg“-Sound haben. Vor allem dafür wird sie ja von den Fans geliebt.

So oder so – in der Schlagerszene bleibt es spannend!

Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress – Fotograf: Michael Kremer

Bekennenden Schlagerfans dürfte es durchaus lange schon aufgefallen sein: schaltet man eine Schlagershow im Fernsehen – vorzugsweise Samstags – ein, erscheinen so gut wie immer dieselben Gesichter.

Darunter die Kelly Family, die Band von Florian Silbereisen, Vanessa Mai und Semino Rossi. Man kann schon drauf warten….Von Abwechslung keine Spur!

Das fiel auch jemandem auf, der selbst in dieser Szene mitmischt: Nino de Angelo. Er empfindet die ganze Schlagerbranche als „verlogen“ und möchte bei den immer gleich daherkommenden Sendungen nicht mehr mitmachen.

Anfang des Jahres sagte er gegenüber der BILD: „„Ich werde nie wieder Schlager singen. Die Branche ist verlogen und gleichgültig. In den großen Shows bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen werden immer die gleichen Leute eingeladen. Die sind alle glatt wie ein Kinderpopo. Der Nachwuchs kriegt keine Chance, alles ist in Vollplayback. Da machte ich nicht mehr mit.“

Dass mit dem „nie wieder Schlager singen“ hat er später dann auf seiner Facebook-Seite relativiert und ausgiebkig erklärt. Fans von ihm dürfen sich weiterhin auf seinen Konzerten auf sein Hits und vor allem auf „Jenseits von Eden“ freuen.

Der temperamentvolle Sänger geriet in letzter Zeit auch immer wieder mit seinem Liebesleben in die Schlagzeilen. So kursiert ein Video von ihm im Netz, das ihn auf ein Fahrt im Polizeiwagen zeigt und in der er sich über seine damalige Noch-Partnerin ziemlich abfällig äußert.

In den letzten Wochen hörte man immer wieder aus seinem Liebesleben, der aktuelle Stand ist, dass er als Single in einer kleinen niedersächsischen Gemeinde lebt – ganz in der Nähe von Ex-Partnerin Larissa.

Man darf davon ausgehen, dass es nie so ganz ruhig um den einstigen Hitparaden-Star wird!

Bildnachweis: picture alliance/Eventpress – Lars Reimann

Mediennummer: 90207376