Beiträge

Ein Gastbeitrag von Babette. Wer hat es nicht schon einmal auf einer Reise erlebt? Egal, ob in Asien, in Dubai oder auch in südeuropäischen Ländern: fast überall dort, wo Touristen hinkommen, gibt es Handtaschen, Uhren oder auch Schuhe zum Schnäppchenpreis. Nahezu überall prangt an diesen Artikeln das Logo irgendeines Designers. Dass diese Artikel so gut wie immer Plagiate sind, weiß fast jeder.

Dennoch ist die Nachfrage nach solchen Gütern da und am beliebtesten bei Schnäppchen-Jägern dürften nach wie vor die Marken Louis Vuitton, Chanel oder Gucci sein. Vor allem Handtaschen sind fast immer gefragt, nicht wenige Frauen bringen sich aus ihrem Urlaub gleich mehrere mit.

Ich muss zugeben, dass ich in jungen Jahren auch dem Zauber des falschen Glanzes erlegen bin und mir auf einem Dubai-Trip Fake-Handtaschen von Louis Vuitton und Chanel mitgebracht habe.

Ich war damals viel auf diversen „Schicki-Micki“-Events unterwegs und wollte seinerzeit – als Endzwanzigerin – einfach mithalten. Markentechnisch.

Das tat ich mit meinen Plagiaten auch ziemlich lange oder dachte zumindest, dass es so ist. Bis ich mich eines Tages mit einer echten Modeexpertin anfreundete, die beruflich viel mit großen Marken zu tun hatte. Im Original – versteht sich!

Wir kamen eines Tages auf die falschen Taschen zu sprechen. Bis dato war ich davon ausgegangen, dass bei abendlichen Events wohl kaum jemand unterscheiden kann, ob mein Designerstück echt ist oder nicht.

Patricia jedoch – die Modeexpertin – belehrte mich eines Besseren.

„Oh doch – Kenner können den Unterschied zwischen einem echten Designerstück und einem Plagiat sehr wohl feststellen!“ klärte sie mich auf.

„Täusche Dich nicht“ riet sie mir und nannte mir tausendundeinen Grund, warum Leute, die sich echte Designerhandtaschen leisten konnten, Plagiate erkennen.

Ich kann sie hier nicht mehr alle aufzählen, dazu ist es zu lange her, aber von dem Moment an war mir die Lust an meinen Fake-Handtaschen vergangen!

Das wäre aber wohl wahrscheinlich auch ohne Patricias Aufklärung so gekommen, denn: eine meiner Handtaschen wies nach einiger Zeit richtige Risse auf und wurde extrem unansehnlich.

Aber – wie ich nun wusste – auch ohne diese Abnutzungserscheinungen, die ein Plagiat nun mal so mit sich bringt, wäre ich wohl DEN Leuten, die echte Markenprodukte von Fake-Artikeln unterscheiden können, sehr wohl aufgefallen und auch wenn mir das vielleicht niemand kommuniziert hätte: peinlich ist sowas doch allemal!

Insofern: ich bin von Plagiaten geheilt und kaufe lieber ein Hausmarken-Handtaschen-Modell bei einem alteingesessenen Kaufhaus, das eine TOP-Qualität hat, als dass ich jemals noch nach Fake-Handtaschen greife!

Bildnachweis: pexels.com

 

Bildnachweis: pexels.com

Wer schon immer der Ansicht war, dass die großen Designer oftmals fernab dieser Welt sind, fühlt sich mit dem neusten Coup, den Gucci nun gelandet hat, bestätigt.

Aktuell macht ein Badeanzug des bekannten Modelabels Schlagzeilen, der  wohl für so ziemlich alles  geeignet ist, allerdings nicht zum Schwimmen. Und Sonnencreme sollte auch nicht unbedingt ans teure Stöffchen kommen!

Der Badeanzug, der – im Gegensatz zu vielen Modellen, die Gucci auf dem Laufsteg anbietet – tragbar und ansprechend daherkommt, macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde.

Große Magazine schreiben über ihn, es wird getwittert und ja: viel gespottet. Vor allem auf Twitter, wo unzählige Frauen, aber auch Männer, ihr Unverständnis über dieses Kleidungsstück äußern.

Auf Gala.de ist zu lesen, welche Empfehlungen Gucci selbst über das Teil herausgibt, Zitat:

„Wir empfehlen, dass Sie den Anzug nicht zum Schwimmen tragen“, schreibt der Online-Shop in der Produktbeschreibung. Zudem soll das Kunststoff-It-Piece aus Polamyd und Elastan nur mit der Hand gewaschen werden. Wer plant, den Anzug zum Sonnenbaden zu tragen, wird ebenfalls enttäuscht: „Lotion, Sonnencreme, Öl und Chlor können zu Verfärbungen dieses Anzugs führen“, heißt es in der Beschreibung weiter.“

Wie auf den Fotos in dem Gala-Artikel zu sehen, sieht der Badeanzug ziemlich gefällig aus, wenn auch mit einem riesigen Logo versehen. Aber das haben ja nun mal viele Designer-Klamotten so an sich.

Was aber soll man nun mit diesem Badeanzug, der sich zum Baden nicht eignet und dennoch 320,00 € kostet, machen?

Nun – vielleicht im Schatten auf einer Sonnenliege liegen und eine gute Figur machen. Viel mehr bleibt ja nicht, denn bekanntlich kommt man in Cafés und Restaurants in Badebekleidung nicht rein.

Insofern darf man gespannt sein, zu welchen Gelegenheiten die Frauen, die sich das Teil gekauft haben, den Gucci-Badeanzug ausführen. Dass es Bedarf hierfür gibt, zeigt der Umstand, dass das Teil ausverkauft ist!

Na dann – warten wir mal auf erste Bilder auf Fashion-Blogs und Instagram-Accounts im Netz. Irgendwo wird er an Fashionistas schon auftauchen, ganz bestimmt auch fernab von Sonnenliege, Meer & Co!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com

Zitat: Gala.de

Oder: warum ich mit den ständig neuen Trends nichts anfangen kann!

Auch das hätte meine Überschrift sein können. Denn: kaum sind die heißen Sommertage vorbei, begegnen einem überall Bilder und Videos mit dem angesagten Herbstlook großer Designer. Wie immer wird das als „Trend“ verkauft.

Doch  mal ehrlich: auf den meisten Fotos sind mürrisch drein schauende Frauen oder Mädchen zu sehen, die Kleider am Leib tragen, mit der die Frau von nebenan nicht mal zum Briefkasten laufen würde. Und die Models, die diese Trends vorstellen, sehen ganz oft krank aus oder sind – wahrscheinlich ist das eine bewusste Auswahl – häufig eher unattraktiv.

Vor allem in sehr teuren Hochglanzmagazinen begegnet man diesem Paradox ständig: das Medium selbst richtet sich an die gutsituierte, im Leben stehende, Frau, aber auf den Bildern der Modestrecke oder/und in den Anzeigen im Heft sind Outfits an superjungen, dürren Mädchen zu sehen, die eher nicht tragbar – und oft auch nicht schön – sind.

Viele Models wirken zudem magersüchtig oder sehen aus wie Junkies – im Zusammenhang mit den oft sehr hässlich wirkenden Outfits verstärkt das die negative Wahrnehmung noch.

Am besten kann man sich von derlei Szenerien im Internet ein Bild machen, zum Beispiel beim Flaggschiff aller Modemagazine, der Vogue.

Für mich ist kein einziges dieser Outfits tragbar, geschweige denn, dass sie mir gefallen.

Ich nehme an, dass ich diese Auffassung mit ganz vielen Frauen teile und möchte deshalb eine Lanze für den klassischen Look brechen – für mich persönlich immer schon, zu jeder Jahreszeit, DIE gute Wahl schlechthin.

Und: man muss nicht permanent neu kaufen, klassische Stücke sind über viele Jahre, oft auch Jahrzehnte, modern.

Aber weil man sich als Frau ja immer mal – vor allem zu Saisonbeginn – was Schönes gönnen möchte, zieht man meist im Frühjahr und im Herbst los, um neue Klamotten zu kaufen oder shoppt im Internet. Ich habe ein Großteil meiner Kleidung früher fast ausschließlich bei ELEGANCE geordert, leider gibt es dieses Versandhaus nicht mehr.

Hier setzte man seinerzeit zum Großteil auf klassische Mode, was mir supergut gefiel. Bis heute habe ich Teile dieser Marke, die kein bißchen out sind, im Kleiderschrank hängen. Da ich mich natürlich, nachdem das Unternehmen eingestellt wurde, alternativ umgeschaut  habe, bin ich unter anderem auf MADELEINE gestoßen – hier kann ich nahtlos an meinen einstigen Favorit ELEGANCE anknüpfen.

Um zu verdeutlichen, was ich mit dem Klassik-Look meine, habe ich diesen Artikel hier mit Bildmaterial aus aktuellen MADELEINE-Kollektionen versehen, denn das ist alles genau der Stil, den ich liebe!

Deshalb also weiter mit den Tipps zur aktuellen Herbstkleidung.

Hier ist, wer auf klassisch setzt, mit sogenannten Basics supergut beraten. Die da heißen: klassische schwarze Hosen im schlanken Look, Pullover oder Langarm-Shirts in Uni-Farben und natürlich den guten, alten Trenchcoat. Parallel dazu oder statt dessen kann man auch zu einer chicken Steppjacke (siehe Bild oben) greifen – ebenso ein Klassiker, der irgendwie nie out wird.

 

Auch bei abendlichen Privat- oder Business-Terminen kann man mit der klassischen Schiene supergut punkten – und Weiblichkeit zeigen. Finde ich zumindest. So in der Art wie auf dem Foto links stelle ich mir beispielsweise ein klassisches Abendoutfit für eine abendliche Veranstaltung mitten in der Woche vor. Sowohl Oberteil als auch Unterteil sind so gestaltet, dass beides auch in – sagen wir – drei Jahren niemals out ist! Was will man (FRAU) mehr?

Dass Kleidung dieses Kalibers natürlich nicht unbedingt zum Schnäppchenpreis zu haben ist, steht fest, aber offen gesagt, hat sich hier das Sprichwort „Wer billig kauf, kauft zweimal“ doch noch immer bewahrheitet – finden Sie nicht? Wer hat nicht schon auch mal in Sachen Kleidung -zig Schnäppchen geshoppt, nur um sich ein paar Monate später darüber zu ärgern, dass entweder die Nähte aufgehen, der Knopf an der Hose abfällt oder das Teil nach der ersten Wäsche ausleiert?

Mir zumindest ist das in früheren Jahren häufig so ergangen. Meist mit Teilen aus den üblichen Klamotten-Billig-Ketten, in denen man als sehr junge Frau ja doch immer mal kaufte und auch später noch so manchem Sonderangebot erlag….

Das hat sich bei mir alles erledigt! Einfach, weil es nichts bringt. Man hat an diesen Stücken ganz oft keine Freude, weil die Lebensdauer gering ist.

Ich fahre viel besser mit meiner Basic-Garderobe aus Klassikern, die ich alljährlich um weitere schöne Teile ergänze. Natürlich klassisch – denn für mich währt dieser Look einfach am längsten.

Zudem kann ich mich als im Leben stehende Frau viel mehr mit den Models von MADELEINE & Co. identifizieren, als mit den angeblichen Laufsteg-Schönheiten der Designer, deren Kollektionen jedes Jahr aufs Neue als DER Trend schlechthin gefeiert werden.

Und dass das sehr wahrscheinlich auch Frauen so sehen, die über ein sehr üppiges Budget für Klamotten verfügen, kann man erahnen, wenn man mal auf einen Kaffee im nächsten Luxushotel vorbeischaut. Dort sind die Ladies nämlich so gut wie alle eher im Klassik-Look zu sehen, als dass sie in Teile gehüllt sind, die man in der VOGUE oder in der ELLE sieht.

Warum wohl?!

Bildnachweis: MADELEINE Mode GmbH

 

 

 

 

Ihr selbst war es peinlich, aber eigentlich ist es doch nur sympathisch: die Tatsache, dass Jennifer Lopez unter ihren Tanzoutfits formende Unterwäsche – sogenannte Shapewear – trägt.

Das Portal promiflash.de schreibt darüber folgendes:

„Diese spontane Tanzeinlage im Live-TV hätte sich Jennifer Lopez (48) wohl lieber zweimal überlegen sollen! Die Sängerin war gemeinsam mit ihren „World Of Dance“-Co-Stars Jenna Dewan (37), Ne-Yo (38) und Derek Hough (32) bei US-Star-Talkerin Ellen DeGeneres (60) zu Besuch. Dabei wollte sie eigentlich nur kurz einen schnellen Tanzschritt vorführen – und entblößte kurzerhand ihren Bauchwegschlüpfer. Die Diva war von diesem Fashion-Fail offenbar ganz schön peinlich berührt.“

 Shape-Wear erfreut sich in den letzten Jahren auch hierzulande einer großen Beliebtheit. Hatte man früher lediglich das allseits bekannte Miederhöschen zum Tricksen zur Verfügung, gibt es mittlerweile unzählige Teile für das dezente Darunter.

Und das ist auch gut so, denn dass Diäten nicht das Gelbe vom Ei sind, sollte mittlerweile jede im Leben stehende Frau erkannt haben. Natürlich ist es schön, einen wohlgeformten Körper zu haben, aber wer hat den schon?

Und natürlich kann man tagein-tagaus ins Fitness-Studio, zum Joggen oder aufs Laufband gehen, aber auch das hält – bis auf Menschen, die wirklich ein Faible für Sport haben – im Alltag kaum jemand durch.

Steht ein Urlaub an oder ein Anlass, bei dem FRAU ein tolles Abendkleid tragen möchte, stehen deshalb viele weibliche Zeitgenossinnen, die nicht die Figur von Heidi Klum haben, oft vor einem Dilemma. Nicht wenige setzen dann auf Crash-Diät und Hardcore-Fitness, aber warum eigentlich?

Muss man nicht gerade aus gesundheitlichen Gründen abnehmen und hat man ansonsten eine ganz normale Figur, sollte man sich den Stress nicht antun.

Mit „normale Figur“ ist übrigens eine wirklich normale, weibliche Figur gemeint. Also mit etwas Hüftgold, Bauchspeck & Co. Der Großteil weiblicher Körper ist nun mal so gebaut und das ist auch nicht schlimm!

Niemand sollte sich wegen ein paar zusätzlichen Kilos kasteien oder sich der Lebensfreude berauben lassen. Und zur Lebensfreude gehört auch gutes Essen. Gern mit Dessert & Co!

Insofern dürfte die „Bauch-weg“-Mode – wie der Trend ganz am Anfang hieß – für viele Frauen eine der tollsten Erfindungen der letzten Jahre sein. Einfach reingeschlüpft in die formenden Teile und schon sind Bauch, Po & Co. positiv definiert.

Unzählige prominente Frauen, die auf dem roten Teppich zuhause sind, dürften sich dieser kleinen Tricks behelfen, Jennifer Lopez ist aktuell das beste Beispiel dafür!

Schade, dass der „Vorfall“ von vielen Medien als „peinlich“ bezeichnet wird. Das weibliche Publikum oder/und die Frauen, die ein Fan von Lopez sind, werden das wahrscheinlich anders sehen.

Schon allein, weil der sympathische Shapewear-Blitzer der weltbekannten Promifrau ein bisschen was von ihrer Unnahbarkeit nimmt.

Am Ende des Tages ist nämlich auch dieser gefeierte Star einfach nur ein Mensch, wie Du und ich. Wüssten wir von den vielen anderen bekannten Frauen, die ihre – in ihren Augen – überflüssigen Kilos auf diese Weise wegmogeln, würden wohl auch diese Zeitgenossinnen ein Stück weit nahbarer erscheinen.

Aber sei`s drum, denn die Botschaft sollte klar sein! Sie lautet: „Warum sich quälen, wenn ein einziges Kleidungsstück ausreicht, um Bauchspeck und Hüftgold weniger präsent erscheinen oder ganz verschwinden zu lassen?“ Eben!

Hier noch weitere Tricks, mit denen sich Kilos wegmogeln lassen.

Bildnachweis:

Fotograf: Dennis Van Tine / Bildnachweis: picture alliance/Geisler-Fotopress

Ein Gastbeitrag von Liane.

Was haben Kiga- oder Schulbrote, Strumpfhosen und ein (nicht) gefüllter Autotank gemeinsam? Auf den ersten Blick gar nichts, auf den zweiten Blick schon viel mehr.

Denn: es sind wohl DIE Zeitfresser, die berufstätigen Mamas an manchem Morgen die Hölle heiß machen. Alleinerziehende Mamas wissen wahrscheinlich noch mehr ein Lied davon zu singen.

Zumindest geht mir das so und Gespräche mit Freundinnen zeigen mir immer wieder, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Auch was den inneren Schweinehund betrifft…Denn: dieser wütet in meinem Inneren mal mehr, mal weniger erfolgreich.

So zum Beispiel beim Thema „tanken“. Komme ich am späten Nachmittag irgendwann heim, die Einkäufe und die Kinder im Gepäck, bin ich meistens ziemlich kaputt.

Obwohl unser Heimweg an einer Tankstelle vorbeiführt, bin ich – das gebe ich zu – häufig zu faul, um noch ranzufahren und den zur Neige gehenden Tank zu befüllen.

Natürlich rächt sich das oft!

Da ich an manchen Tagen erst abends in meinen Kalender schaue, um zu sehen, was am nächsten Tag anliegt, zucke ich so manches Mal zusammen, weil – zum Beispiel – mein nächster Morgen statt um neun früh schon um acht morgens beginnt.

Da braucht man den Zusatzweg über die Tankstelle natürlich wie einen Schuss ins Knie, aber wem sage ich das?

An solchen Tagen kommt in den Morgenstunden sowieso oft schon einiges zusammen: der Nachwuchs bleibt einfach noch ein paar Minütchen länger im Bett liegen, die Schnitten für den Kindergarten sind noch nicht gemacht und kurz vor dem Losgehen fällt der Blick auf die Strumpfhose, in der sich am Fußende eine lange Laufmasche gen Bein hangelt.

So oder ähnlich kennt das doch fast jede Frau – oder?

Ist es in der morgendlichen Routine schon hektisch, kommen garantiert noch ein, zwei Faktoren zusammen, die das Ganze noch „abrunden“.

Meine Tipps – nachdem ich viele solche Desaster-Tagesanfänge erlebt habe – sind deshalb:

  • Das Auto immer (IMMER!) mindestens halb voll getankt haben – das spart unglaublich Zeit und Nerven!
  • Strumpfhosen – auch Neue aus der Packung! – jeden Abend, beim Zurechtlegen der Kleidung auf Laufmaschen überprüfen (meist entdeckt man die Dinger erst, wenn man ins Auto steigt!),
  • die Zubereitung der Kindergarten – oder Schulbrote sollte man auf den Abend verlegen. Sie sind morgens oft ein riesiger Zeitfresser! Eine Nacht im Kühlschrank, in der Tupperdose, tut der Frische keinen Abbruch. Frühmorgens sollte man lediglich noch fünf Minuten für die Zubereitung von frischem Obst, als Beilage für den Pausensnack, einplanen.

Überwindet man für die Verrichungen in der vorgenannten Aufzählung seinen inneren Schweinehund, ist schon viel gewonnen – das ist zumindest meine Erfahrung!

Die (abendliche) Vorbereitung ist tatsächlich das A und O für einen entspannten Tagesstart. Deshalb sollte, wer sich früh oft einer nervenden Hektik ausgesetzt fühlt, schauen, ob die auftauchenden Zeitfresser nicht abgestellt werden können.

Meist ist dies problemlos möglich. Und: hat man das erstmal im Griff, merkt man schnell, wie wertvoll ein relaxter Tagesbeginn ist. Zudem hat man mit so einer Planung auch noch zeitliche Puffer in petto, falls Unvorhergesehenes eintritt.

Dass das dann oft auch so kommt, ist ja meist so sicher, wie das Amen in der Kirche, oder?!

Mehr zum Thema Zeitmanagement für Mamas finden Sie auch hier.

Bildnachweis: pexels.com

Mann im bunten Hemd

Farben, Farben und nochmals Farben – das fällt einem sofort auf, wenn man ein Kleidungsstück aus der Germens-Kollektion von René König in Augenschein nimmt. Der Designer aus Chemnitz lebte schon zu DDR-Zeiten in einem hochkreativen Umfeld – der Vater war Gebrauchsgraphiker und Ausstellungsgestalter.Kein Wunder, dass auch König zunächst in diese Fußstapfen trat und sich mit der Gestaltung internationalen Ausstellungen einen Namen machte. Stets in Kontakt mit Künstlern, Desigern, Illustratoren und anderen Kreativen fasste der energievolle Chemnitzer 2010 den Entschluss, ein eigenes Label zu kreieren – die Marke Germens entstand. Für diese konzipiert er bis heute ungewöhnliche Kleidungsstücke. Für Damen und Herren, der Fokus liegt auf Herrenhemden.

GERMENS – ein Alleinstellungsmerkmal mit bunten Hemden

Und diese sind alles andere als gewöhnlich, denn für Germens entwickelte René König eine Methode, die bislang ein Alleinstellungsmerkmal in Sachen Herrenbekleidung ist.

Inspiriert durch verschiedene Künstler in seinem Umfeld – hier insbesondere durch Gregor T- Kozik -, wurde die Idee geboren, unübliche Musterungen, Farben und Kunst auf Stoff zu bringen und daraus Hemden zu fertigen.

Seitdem wurden die verschiedensten Motive von den unterschiedlichsten Künstlern für die Germens-Kollektionen entworfen.

Die Hemden kommen in den unterschiedlichsten Stilen und Aufdrucken daher – jedes Motiv so individuell, wie der jeweilige Künstler auch. Phantasievoll-exotische Motive finden sich ebenso wie themenspezifische Drucke oder – auch das gibt es sonst wohl nirgends in diesem Bereich! – Aufdrucke mit einer gesellschaftlich relevanten Aussage.

So haben zum Beispiel auch Künstler mit Einschränkungen aus dem Atelier Blau in Worms Motivvorlagen für GERMENS geschaffen.

Künstler entwerfen für GERMENS

Einer davon ist Danny Scholz, der für den Modemacher das Herrenhemd ARTIKEL 3 GG geschaffen hat. Im Angebot sind aber auch extrem ungewöhnliche Hemden, die SO bestimmt kein anderer trägt.

Das Hemd mit dem Namen SK8B ist so ein Teil (im Bild links). Wer es auf den ersten Blick zu sehen bekommt, wird zunächst an ein Phantasiegebilde denken. Tatsächlich aber ergeben sich die Oberflächenstrukturen aus den Abdrücken benutzter Skateboards. Geschaffen hat das Motiv der Leipziger Künstler Wilhelm Frederking.

Mittlerweile hat Designer René König Kontakt zu über 40 Künstlern, die mit ihm kooperieren oder dies gern möchten. Darunter auch internationale Kreative, wie beispielsweise hawaiianische Künstler.

Apropos international: die Germens-Kundschaft ist längst auch außerhalb Deutschlands zu finden und kommt aus den unterschiedlichsten Ländern.

Auch Prominente haben das Label schon entdeckt – so auch der Sportmoderator Kai Ebel, der seine Formel-1-Moderations-Einsätze für`s Fernsehen oft in den außergewöhnlichen Hemden der Germens-Kollektion absolviert.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, auf die ausgefallene Designermode aus Sachsen, dann schauen Sie doch gern mal rein, in den Germens-Shop – das ist sowohl online als auch offline im Chemnitzer Store möglich.

Vielleicht finden Sie ja für sich ein tolles Teil (zum Beispiel links die Damenbluse SWEETY) oder überraschen Ihren Partner mit einem Hemd aus der aktuellen Kollektion.

Dass sie damit definitiv ein Kleidungsstück erwerben, dass mit höchster Qualität aufwartet und zum allergrößten Teil in Deutschland hergestellt wird, soll zudem nicht unerwähnt bleiben. Mehr dazu, sowie alle Germens-Produkte finden Sie auf einen Klick im Online-Shop des Modemachers aus Chemnitz.

Bildnachweis:

René König / Germens

Schmale Bleistifthosen, dazu ein Twinset oder eine schicke Bouclé-Jacke – wann, wenn nicht im Frühjahr, kann man sich so kleiden?

Am besten eignet sich für die Frühjahrsgarderobe der Chanel-Stil. Er verbindet Weiblichkeit mit Klassik wohl am besten.

Und dazu muss man – nein, ganz und gar nicht! – vom Alter her weder 50plus noch in Sachen Finanzen sehr reich sein.

Die Rede ist vom Chanel-Stil und der hat sich längst weltweit etabliert und wird sowohl für junge Frauen als auch für die älteren Jahrgänge zu moderaten Preisen angeboten.

Wer sich diesem Look verschrieben hat, läuft nie Gefahr, unmodisch aus dem Haus zu gehen, denn seit Jahrzehnten ist dieser Stil angesagt – und das international!

Ein Look für nahezu jede Figur!

Das schöne daran ist auch, dass man (FRAU) nicht superschlank sein muss, um diesen Look zu tragen. Ein schönes Etuikleid im Stile der einstigen Gründerin Coco oder die eingangs erwähnten Bouclé-Jacken tragen sich auch mit einer Konfektion von 42 gut und kommen immer edel daher!

Wer also kein absoluter Trendsetter und nicht unbedingt mehr ein Teenie-Mädel ist, tut gut daran, in Kleidung dieses Stils zu investieren. Zudem bieten Gebrauchtbörsen im Internet eine große Auswahl an Original-Stücken, so dass man – diesem Stil einmal zugewandt – seine Outfits auch immer mal mit einem Echt-Teil von Chanel aufwerten kann.

Chanel-Stil ist unkompliziert

Zudem ist der Chanel-Look absolut unkompliziert! An schönen Frühlingstagen in die schmale Hose geschlüpft, ein pastellfarbenes Twin-Set und bequeme Ballerinas dazu – fertig ist der klassisch-feminine Style! Wer ihn veredeln mag, tut das am besten mit einer unaufdringlichen Perlen-Kette. Wem das zu fraulich ist, der kombiniert das Outfit zurückhaltend mit seinem Lieblingsschmuck oder lässt die Kette ganz weg und greift eher zu einer schönen Armbanduhr. Eine solche verfehlt gerade bei diesem Stil ihre Wirkung nicht.

Auch die Kombination aus Bleistifthose und Shirt oder Bluse ist – getragen im Chanel-Stil – unübertroffen. Das gleiche gilt für den schmalen Rock, zu dem eine klassische Bluse super kombiniert werden kann.

Das Schöne daran: hat man einmal in Teile im Chanel-Stil investiert oder auch das eine oder andere Original dieses Labels gekauft, kann man sich sicher sein, dass diese Bekleidung so oder anders gestylt, auch in -zig Jahren noch getragen werden kann. Egal, ob man 39 oder 62 Jahre jung ist!

Deshalb: zelebrieren Sie den Stil der großen Coco-Chanel – und Sie werden immer passend angezogen sein!

Bildnachweis:

Fotograf: The Advertising Archives

Bildnachweis: picture alliance/The Advertising ArchivesAnbieter

Wer Kinder hat, kennt das Dilemma: alle paar Monate braucht man neue Kleidung für den Nachwuchs – von der Strumpfhose bis zum Schuh. Eine teure Angelegenheit – wenn man die Sachen neu kauft!

Dabei ist hier der Kauf aus zweiter Hand die bessere Alternative. Und: das Ganze hat auch nichts mit der Brieftasche zu tun. Soll heißen: gebrauchte Kinderbekleidung zu kaufen, ist keine Sache des finanziellen Status.

Längst kauft auch die finanziell gutsituierte Mama die Kleidung für den Nachwuchs oft gebraucht.

Und das hat gute Gründe. Zunächst tatsächlich monetäre. Denn auch die gutsituierteste Familie mag es kaum einsehen, alle paar Monate für teuer Geld neue Kindersachen zu erwerben, die Wochen später schon wieder fast verwachsen sind.

Ein weiterer Grund: bei gebrauchter Kinderkleidung dürften die giftigen Chemikalien, die heutzutage wohl in sehr vielen Kleidungsstücken vorhanden sind, schon rausgewaschen bzw. nur noch geringfügig vorhanden sein.

Natürlich wäscht man neue Sachen nach dem Erwerb auch, aber das dumpfe Gefühl, dass wohl nicht alle Stoffe, die in der Kleidung enthalten sind, hundertprozentig frei von schädlichen Materialien und zudem da noch drin sind – das bleibt.

Und leider ist es ja auch so, dass selbst Markenkleidung im großen Stil in Billiglohnländern hergestellt wird, die vermuten lassen, dass schlechte Arbeitsbedingungen und Schadstoffe eine Rolle spielen. Das heißt: selbst wer neue, sehr hochwertige Kleidung kauf, ist nicht davor gefeit, Kleidung zu erwerben, die vielleicht ja Schadstoffe in sich birgt.

Natürlich bleibt dahingehend auch in Sachen Second-Hand ein Restrisiko. Es dürfte aber sehr gering sein.

Außerdem – ein weiterer Grund für gute gebrauchte Kinderkleidung – hilft die Vermarktung über die zweite oder dritte Hand dabei, den Konsum-Irrsinn einzudämmen. Nur noch neu, neu, neu – und das womöglich vier- bis sechsmal im Jahr – das ist einfach nur ein Wahnsinn!

Und dass sich viele Eltern genau diesem verschließen, beweisen die kontinuierlich stattfindenden Kleiderbörsen für Babys und Kinder. Diese gibt es mittlerweile überall. In Städten und auch im kleineren Umfang in ländlichen Regionen. Auch online gibt es dafür spezielle Portale.

Ein sehr positiver Trend, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird.

Denn immer mehr Mamas und Papas setzen auf Nachhaltigkeit. Und selbst wenn nicht: sparen und auf das Geld achten muss wohl mittlerweile der Großteil der Ein- und Zwei-Eltern-Familien.

So oder so…!

Bildnachweis: pexels.com

Frau mit Digital-Brille

Digitales Shopping erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit – der Trend, online Kleidung zu kaufen, dürfte sogar steigend sein. Den Geschäften in der realen Welt hat das Online-Angebot eben die „Rund-um-die-Uhr“-Verfügbarkeit voraus.

Bislang gab und gibt es aber noch immer gute Gründe, sich einen ganz normalen Shopping-Trip in der Stadt zu gönnen. Und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass man digital weder fühlen noch schnuppern noch die Ware sonst irgendwie in die Hand nehmen kann.

Online Kleidung anprobieren: in Asien schon Standart

Das soll sich nun ändern. Hierzulande, denn: in China beispielsweise ist diese Art des digitalen Begutachtens längst schon Realität.

Laut dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL, Nr. 11 / 2018, folgendermaßen:

„In China ist der Handel schon wesentlich weiter. Dort bilden sich vor den ersten vernetzten Umkleidekabinen, den „smart dressing rooms“ lange Schlangen mit überwiegend junger, neugieriger Kundschaft. Für die chinesische Kundschaft hat das US-Kaufhaus Macy`s bereits einen virtuellen Laden eröffnet“.

Doch wovon ist genau die Rede? Nun – von ziemlich revolutionären Ideen, die der SPIEGEL in der erwähnten Ausgabe auch konkret beschreibt. Und zwar die VR-Technik, abgeleitet von „Virtual Reality“. Es heißt sogar bereits, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis diese Technik sich durchsetzt – auch in der realen Shopping-Welt.

Mit nur einem Wisch Kleidungsstücke auf Körper projizieren

So äußert sich zumindest Herr Birger Pridddat, Wirtschaftsphilosoph der Uni Witten Herdecke, der im SPIEGEL wie folgt zitiert wird:

„Stellen Sie sich vor, Sie könnten mir nur einem Wisch sämtliche Kleidungsstücke auf Ihren Körper projizieren – und zwar direkt auf Ihre persönliche Figur, Ihren individuellen Gang und Ihre Bewegungen zugeschnitten“, sagt Priddat. Man könnte sehen, wie sich das Ballkleid beim Tanzen dreht. Oder wie man in Sportkleidung auf dem Laufband steht. Der Lippenstift kann getestet werden, ohne dass man einmal mit der Farbe in Berührung kommen muss. In der Dreidimensionalität kann sich der Kunde in jedem beliebigen Outfit von allen Seiten betrachten; sich selbst beraten wie eine fremde Peson. Er kann sogar individuell zusammengestellte Kleider anprobieren und ordern, die noch nicht einmal gefertigt wurden.„

Neue Innovation könnte für kleinere Firmen zu teuer sein

Klingt alles ziemlich futuristisch! Allerdings: hätte uns vor dreißig Jahren jemand gesagt, dass man eines Tages über den virtuellen Draht mit Menschen in aller Welt vernetzt sein kann, dann hätten das wohl die wenigsten Menschen für bare Münze genommen! Heute ist das Internet aus dem Leben der meisten Menschen gar nicht mehr wegzudenken!

Insofern darf man durchaus auf diese – noch etwas arg nach Zukunftsmusik klingenden Innovationen – gespannt sein.

Allerdings wird auch diese Neuerung wohl nicht ohne den berühmten Wermutstropfen auskommen, denn: für kleinere Anbieter wird ein solches System, in dem die Kundin – wie oben beschrieben – die Produkte virtuell testen kann, extrem teuer sein. Zumindest ist das die aktuelle Prognose. Auch hier kann es sein, dass diese Innovation relativ rasch den Massenmarkt erobert und so auch kleinere Firmen ihrer Kundschaft diese Art des Befühlens und Betrachtens ihrer Produkte bieten können.

Auch Handys kamen einst klobig daher

Man denke nur daran, wie es sich einst mit den ersten, klobigen Mobiltelefonen verhielt: kaum jemand glaubte  daran, dass diese Telefone schon bald – in stark verkleinerter Form – den Massenmarkt in aller Welt aufmischen!

Deshalb kann es also gut und gerne sein, dass die virtuelle Welt es bald erlaubt, Produkte auch digital fast so zu begutachten, wie in der realen Welt.

Es bleibt auf jeden Fall spannend!  Und: für digital Begeisterte kann`s nur besser werden.

Bildnachweis: pexels.com

„Sybille“ – so hieß in der DDR das bekannteste Modemagazin. Stets vergriffen und mit Inhalten aufwartend, von denen die normale DDR-Bürgerin nur träumen konnte, stand diese Zeitschrift für einen Hauch von Lifestyle im grauen Ost-Alltag (im Bild links eine Aufnahme aus dem Jahr 1960 von Günther Rubitzsch).

Vergleicht man die Aufnahmen von damals mit der Modefotografie von heute fällt eines auf: die Models wirken authentischer und sie lächeln auch mehr.

Zudem sind sie zumeist in Alltagssituationen abgebildet: auf der Straße, in Fabriken, im ganz normalen Leben…

Die Bilder wurden stets einem hohen Anspruch gerecht und brauchen sich vom künstlerischen Aspekt her auch heute nicht zu verstecken – im Gegenteil! Wahre Fotografie-Kenner wissen solche Aufnahmen zu schätzen und die „Sybille“ hat sich sogar einen kleinen Kultstatus erworben.

Das ist auch daran zu sehen, dass den Fotografien der DDR-Modezeitschrift regelmäßig Berichte und auch Ausstellungen gewidmet werden. Zumeist ist es eine Hommage an die damaligen Fotografen.

So auch in der aktuellen Ausstellung, die im Zusammenhang mit der „Sybille“ derzeit in Berlin zu sehen ist. Sie widmet sich dem einstigen „Sybille“-Fotografen Arnold Fischer, über den  VOGUE.de folgendes schreibt:

„Der journalistische, dokumentarische Ansatz, mit dem Arno Fischer Mode inszenierte, galt als revolutionär. Seine Models, hauptsächlich Studentinnen, fotografierte er bevorzugt in Alltagssituationen, in den Straßen des Berliner Prenzlauer Bergs oder dem Industriegebiet Bitterfeld. Sie posierten auf seinen Bildern nicht starr, sondern in Bewegung. Über seine Arbeit für Sybille und deren Bedeutung in der DDR sagte er: „Oft haben wir Träume verkauft, wohl weil wir selbst geträumt haben.“

Noch bis 6. Juli 2018 zeigt die Galerie Berinson ca. 60 Vintage-Abzüge seiner Werke. Die Ausstellung trägt den Namen „Arno Fischer: Träume verkaufen – Modefotografien für Sibylle“ und ist von Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr, in der Schlüterstraße 28 in 10629 Berlin zu sehen. Infos hier

Bildnachweis: picture alliance / akg

Fotograf: akg-images / Günter Rubitzsch