Mittwoch, 17. April, 2024

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Kennenlernphase: Bloß nichts schön reden!

Die Kennenlernphase: Sie ist im Internet millionenfach ein Thema und der Kern der der vielen Diskussionen fast immer derselbe. Es geht nämlich zumeist um ein Problem, das Frauen mit Männern in dieser Zeit haben. Ganz oben ist hier das gefürchtete „Er-meldet-sich-nicht-mehr“-Ding angesiedelt. Oder auch: „Er distanziert sich“.

Ratschläge und Lösungen dazu gibt es ohne Ende, auch auf das verbreitete Phänomen des “schön Redens”. Viele Solistinnen, die in der Kennenlernphase bewusst oder durch ihr schlechtes Bauchgefühl feststellen, dass es nicht (mehr) passt, neigen nämlich dazu.

Oftmals ungutes Bauchgefühl in der Kennenlernphase

In der Praxis ist es dann oft der Fall, dass Frauen trotz des sich anschleichenden schlechten Gefühls bezüglich ihres Datingkandidaten selbigen weiter daten.

Die Gründe hierfür sind unterschiedlich und kommen vielfältig daher. Häufig ist von “Ich geb ihm einfach eine Chance”, “Ich lass es langsam angehen” oder auch “Bevor ich mich verliebe, muss ich ihn erst richtig kennenlernen” die Rede. Alles Quatsch!

Zumindest dann, wenn das zweite Gehirn – also das Bauchgefühl – schon ein heftiges Grummeln signalisiert.

Sei es, weil ER in der Kennenlernphase nur zögerlich auf Nachrichten antwortet, kaum Vorschläge für weitere Dates oder Unternehmungen macht oder anderweitig distanziert im Rennen ist. Es ist ja nicht so, dass die betreffenden Frauen das nicht merken, im Gegenteil: Sie merken es sehr wohl. Und spüren tief im Innern, dass die Kennenlernphase eigentlich anders verlaufen sollte. Dafür sorgt eben das erwähnte Bauchgefühl. Immer!

Trotz gegenteiliger Signale bleibt Hoffnung auf positiven Verlauf des Kennenlernens

Doch gerade Singleladys, die online daten und hier schon viele “durchwachsene” Erfahrungen gemacht haben, wollen sich oftmals nicht eingestehen, dass der aktuelle Datingkandidat schon wieder ein Flop ist und lassen es daher wider besseren Wissens laufen. Und überhören das Bauchgefühl ganz bewusst. Oftmals werden auch Warnungen von Freundinnen, die die Sache von außen objektiver sehen, in den Wind geschlagen.

Zu oft ist auch der – total nachvollziehbare – Wunsch, dass es diesmal klappen soll, im Spiel. Vor allem dann, wenn die betreffende Singlefrau in den aktuellen Datingpartner schon ein bißchen verliebt ist…

Da wird das Abtauchen am Wochenende und Feiertagen, das die Freundin längst mit “der ist gebunden” kommentiert, mit dem “viel arbeiten” des Schwarms verteidigt. Oder die schnelle gemeinsame Übernachtung, auf die ER so drängte, als emotional positive Geste seinerseits gesehen.

Ratschläge und Meinungen von außen werden gern mal ausgeblendet

Dass es ein Casanova sein könnte, der allethalben mit Frauen aus der Singlebörse Sex hat, wie die Freundinnen (richtig) vermuten, wird ausgeblendet. Trotz der grummeligen Vibes, die das “zweite Gehirn” in der Bauchregion ununterbrochen meldet.

Deshalb: Investiert SIE viel, viel mehr in das Kennenlernen, ist SIE der aktivere Part und muss SIE ihn zum “Jagen tragen” und obendrein noch leise vermuten, dass er falsch spielt, dann sind das nicht gerade die besten Voraussetzungen, die der Kennenlernphase ein Beziehungsauftakt folgen lassen.

Zumeist – wie bereits geschrieben – ist das den jeweiligen Singlefrauen auch bewusst. Doch ist Verliebtheit im Spiel und gibt es schon eine ganze Latte an Enttäuschungen, die das (Online)Dating mit sich brachte, dann ist jeder neue Kandidat wieder eine neue Hoffnung. Fühlt sie sich schon von vornherein nicht gut an, dann will man (FRAU) sich das manchmal eine geraume Zeit lang nicht eingestehen, weshalb eine Rechtfertigung nach der anderen zurechtgebogen wird. Im Zusammenhang mit seinem Agieren.

Ungereimtheiten in der Kennenlernphase nicht verdrängen!

Insofern sollten Frauen beim ersten schlechten Bauchgefühl in der Kennenlernphase auch auf selbiges hören und es nicht einfach beiseite wischen. Am Ende überwiegt es ja doch so oft…Und: Auch schlüssige Argumente von Freundinnen, die auf die eine oder andere Ungereimtheit hinsichtlich seiner Kommunikation oder Aktivitäten dezent hinweisen, sollten nicht einfach so vom Tisch gewischt, sondern zumindest einmal angehört werden.

Verhakt sich der ganze Kennenlernprozess weiter, bleibt stecken oder wird sogar gänzlich nur von IHR in Schwung gehalten, sollte man die Reißleine ziehen und die Kennenlernphase beenden.

Und sich damit eine langatmige Phase, die zwar kurzfristig aufregend sein kann, aber am Ende zu nichts führt, sparen. Dem eigenen Seelenheil zuliebe. Denn wie so oft gilt auch hier: “Wenn es nicht einfach geht, geht es einfach nicht!”.

Bild: pexels.com / Marta Dzedyshko

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