Zwei Anwältinnen

Sich als Frau in einer männerdominierten Branche zu behaupten – das ist den beiden Frauen Thirza Höfer und Katja Haug gelungen. Die beiden engagierten Juristinnen führen eine Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Leipzig. Spannend sind die verschiedenen Lebensläufe der beiden. Hat doch die eine noch die DDR erlebt, während die andere im Raum Stuttgart aufwuchs. Das Unternehmen, das sie heute führen, gibt es schon eine ganze Weile und hier lernten sich die beiden Frauen auch kennen. Neben den beruflichen Gemeinsamkeiten verbindet sie auch die Rolle als Mutter. Denn sowohl Thirza Höfer als auch Katja Haug haben eine Familie gegründet.

Im Gespräch erzählen sie, wie sie Familie und Beruf unter einen Hut gebracht haben und berichten aus ihrem Alltag, den vor allem männliche Zeitgenossen prägen.

FB: Frau Haug, Frau Höfer, Sie sind beide Anfang vierzig, studierte Juristinnen, und Sie führen seit fünf Jahren miteinander ein Unternehmen in Leipzig. Was machen Sie da genau?

TH: Wir sind Dienstleister für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer. Unsere Idee ist eine Paketlösung, die einfach alles enthält, was irgendwie mit Geld, Recht, Verwaltung und Steuern zu tun hat. Unsere Klienten sparen dadurch enorm Zeit und Kosten. Sie müssen nicht mehr, je nach Situation und Anliegen, immer neue Berater suchen, die sich dann erst mit viel Aufwand in ihre Verhältnisse hineinfragen müssen. Diese Hintergründe kennen wir alle schon. Das macht alles wesentlich effektiver.

Hohes Beratungspotenzial muss vorgehalten werden

Allerdings müssen wir eine Menge Beratungspotential vorhalten, um auf ganz verschiedenen Gebieten glaubwürdig kompetent zu sein. Finanzbuchhaltung zum Beispiel ist ein völlig anderes Thema als Forderungseinzug. Und Personalmanagement oder Geldbeschaffung stehen ebenfalls auf ganz anderen Blättern. Unternehmerinnen und Unternehmer müssen dieser Themenvielfalt aber gewachsen sein, auch wenn sie keine eigene Rechtsabteilung oder sonstige Kompetenzpools ihrer Betriebe hinter sich stehen haben.

FB: Sie beide sind ursprünglich gelernte Rechtsanwältinnen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

KH: Stimmt. Ich stamme aus Neubrandenburg, bin später in der Nähe von Jena aufgewachsen und habe damit noch einige, vielleicht prägende Erinnerungen an die DDR. Thirza kommt dagegen aus dem Stuttgarter Raum und damit aus einer ganz anderen Himmelsrichtung. Thirza hat ihre ersten Berufserfahrungen in einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferkanzlei gesammelt. Meine eigene Entwicklung verlief nicht so gradlinig. Ich war erst Rechtsanwältin, und dann eine Zeitlang Geschäftsführerin von Fondsgesellschaften. Dadurch kenne ich mich auf dem Kapitalmarkt gut aus. Als sich unsere gemeinsame Geschäftsidee abzeichnete, war ich noch im Vorstand einer Aktiengesellschaft, die Popmusik produziert.

Von der Welt des Glamours in eine bodenständige Branche

Die Welt der Stars und der Prominenz, der Galas und der Preisverleihungen war zugegeben aufregend, und ich bin heute noch meinem großen Mentor aus dieser Szene dankbar, dass er mich damals diesen Job hat machen lassen. Dann aber wurde ich Mutter, und damit verstärkte sich das Bedürfnis nach Bodenständigerem. Daraus wurde die Haug & Höfer Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Das klingt nüchtern und bodenständig, und das soll es auch sein.

FB: Ein paar Jahre fehlen aber in Ihrer Schilderung.

TH: Wir sind kein Start Up. Gegründet wurde unser Unternehmen schon 1991, damals natürlich nicht von uns. Katja und ich gingen 1991 schließlich noch in die Schule. Wir haben uns erst 2008 dort kennengelernt. Ich selbst stand damals gerade vor meinem Steuerberaterexamen, und die Kanzlei durchlief in dieser Zeit einige Veränderungsprozesse. Es waren neue Ideen und Begriffe aufgetaucht, von denen Katja und ich bis dahin eigentlich noch gar nichts gehört hatten. Beispielsweise Mediation oder systemische Unternehmensberatung. Darüber gab es damals sehr gespaltene Meinungen. Etliche Kollegen hielten dies für neumodisches Affentheater und gingen. Dies waren hauptsächlich Männer. Dabei ging es eigentlich nur um eine einzige Frage, die sich jedes Dienstleistungsunternehmen unablässig stellen muss: Wie kann ich meinen Kundinnen und Kunden noch nützlicher sein? Vor dieser Frage drückt man sich gern, weil sich für die Antwort immerzu etwas verändern muss.

Richtige Entscheidungen führten zu Umsatzplus

Katja und ich haben darin den richtigen Weg gesehen, und im Ergebnis spülte es uns nach vorn. Wir haben noch andere Unternehmen dazugekauft, um unser Beratungsportfolio abzurunden und neue Gruppen von Klienten dazuzugewinnen. Seit 2015 führen wir die Geschäfte und halten auch die Mehrheit der Anteile. Die Umsätze haben sich seitdem verdreifacht. Falsch war es offenbar nicht.

FB: Das hört sich nach Frauenpower an. 

KH: Auf den ersten Blick mag es danach aussehen. Hinter allen Zimmertüren unseres Büros sitzt tatsächlich nur noch ein einziger Mann. Forciert haben wir das aber keineswegs. Dass es so gekommen ist, war eher Zufall.

TH: Vielleicht ist es einfach so, dass sich Männer unter einer weiblichen Geschäftsführung unwohl fühlen. Dies ist aber nur eine Vermutung, ich weiß es nicht, und ich habe bislang auch über diese Frage überhaupt nicht nachgedacht. Von unserer Seite hätten wir nichts dagegen, wenn mehr Männer bei uns mitmachen würden.

FB: Sie sind beide Mütter. Deshalb kommt jetzt die unvermeidliche Frage, wie Sie Ihren Beruf mit dieser Rolle in Einklang gebracht haben.

KH: Mittlerweile habe ich zwei Kinder, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dies immer reibungslos geklappt hätte. Organisationstalent ist in dieser Hinsicht schon gefragt. Wenn die Kinder allmählich größer werden, löst sich diese Doppelbelastung nach und nach auf. Es gab bis dahin aber viele Situationen, in denen ich mich gefragt habe, wie es Frauen in normalen Anstellungsverhältnissen gelingt, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. 

TH: Genau. Unser Vorteil ist, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes zu den freien Berufen zählen. Darunter fällt auch die Freiheit, eine Lösung zu gestalten, wie wir es für richtig halten. Als meine Tochter im Säuglingsalter war, habe ich sie einfach ins Büro mitgenommen, schon wenige Tage nach der Geburt.

Das Kinderbett stand im Arbeitszimmer

Mich hat es nicht gestört, dass in meinem Arbeitszimmer ein Kinderbett stand, und etwa für Besprechungen mit Klienten haben wir eigene Räume, bis zu denen die unvermeidlichen Kindergeräusche nicht vordringen können. Ein Patentrezept für andere Frauen kann dies natürlich nicht sein, aber es wäre wünschenswert, wenn sich Arbeitgeber durchringen könnten, Frauen ähnliche Freiheiten zuzugestehen, wie ich sie in dieser Situation hatte: einfach improvisieren und ausprobieren lassen.

KH: Ach, das wird nicht gehen! Das Arbeitsrecht ist für legere Lösungen viel zu starr. Arbeitsschutz und Mutterschutz sind gut gemeinte rechtliche Anliegen, verhindern aber Improvisation und Einfallsreichtum. Die meisten Arbeitgeber befürchten viel zu sehr, womöglich ein Dutzend Rechtsverstöße zu begehen, wenn sie solche Freiheiten von Fall zu Fall zugestehen würden, und dies nicht ohne Grund. Mir fallen gleich ein paar Gesetze ein, mit denen man hierdurch in Konflikt kommen könnte. 

TH (nickt zustimmend): Sehr wahrscheinlich. Aber genau das ist unser Produkt: Wir lassen uns dazu eine Lösung einfallen, die funktioniert. Und das ist auch das Reizvolle an unserem Beruf, kreativ sein, gestalten, sich etwas ausdenken und Starres überwinden. Dies mag vielleicht nach typisch weiblicher Herangehensweise klingen, aber mir macht das jeden Tag aufs Neue Spaß.

FB: Sind Ihre Klienten eigentlich überwiegend Frauen oder Männer?

TH: Männer natürlich. Die Mehrzahl der Unternehmer ist männlich. Nach wie vor.

FB: Würden Sie sich mehr Frauen wünschen?

KH: Als Klienten? Darüber habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie den Kopf zerbrochen. Es gibt da kein Besser oder Schlechter. Es gibt sehr respektvolle Männer, die gute Leistung zu schätzen wissen und einen nicht in erster Linie als Frau sehen. Männer verlieren sogar eher mal ein Wort der Anerkennung, wenn etwas gut gelaufen ist, als Frauen.

Männer tun sich mit Anerkennung gegenüber Frauen offenbar nicht schwer

Vielleicht spricht sich so etwas für Männer gegenüber einer Frau auch leichter aus als gegenüber einem Mann.

FB: Was halten Sie von Frauenquoten?

TH: Nichts. Überhaupt nichts. Ich will für meine Leistung und für meine Kompetenz geachtet werden, aber nicht dafür, dass ich eine Frau bin und trotzdem etwas kann. Frauen in bestimmte Positionen zu hieven, nur weil sie Frauen sind, ist kein fairer Wettbewerb. In einem fairen Wettbewerb darf es ausschließlich um Können und um Leistung gehen, aber nicht um das Geschlecht. Es ist so wie beim Sportunterricht, wo der schlechtere Läufer manchmal Vorsprung bekommt. Es ist kein gutes Gefühl, mit Vorsprung starten zu dürfen, weil man von vornherein als der schlechtere Läufer gilt. Genau das finde ich diskriminierend.

KH: Gut gemeint ist und bleibt das Gegenteil von gut gemacht.

FB: Kann man sagen, Sie tummeln sich überwiegend in einer Männergesellschaft?

KH: In gewisser Weise schon. Man muss halt ihre Regeln kennen, dann klappt das auch. Diese Regeln sind am Anfang nicht ganz einleuchtend, aber man kann sie lernen. Ich habe mir beispielsweise früher nie Gedanken gemacht, was für ein Auto ich fahre, wahrscheinlich, weil ich eine Frau bin. Wenn einen der männliche Klient in einem typischen niedlichen Frauenauto vorfahren sieht, fühlt er sich unwillkürlich überlegen und lässt sich nichts sagen.

Status-Symbole für Männer wichtig

Bei Zwanzig-Zoll-Felgen klappt die Zusammenarbeit aber plötzlich ganz gut. Männer denken in Statuskategorien und stellen unentwegt heimliche Vergleiche an, wer die tollere Uhr oder das bessere Smartphone hat. Da muss man halt mitziehen.

FB: Woher nehmen Sie denn solche Weisheiten?

TH (lacht): Von unseren Männern natürlich. Die haben uns das verraten.

FB: Ja, dann – vielen Dank für das Gespräch.  

Informationen zu Haug & Höfer finden Sie hier.

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Frau in Sportkleidung

Familie, Beruf, Haushalt, oft noch der Garten und vielleicht noch ein pflegebedürftiges Familienmitglied – der Alltag vieler Frauen hat es in sich. Zeit für die eigene Fitness bleibt da meist nicht viel. Die meisten Frauen stehen vor einem zeitlichen Dilemma, wenn sie sich entscheiden, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Der Weg ins Fitness-Studio ist naheliegend, doch oftmals auf die Dauer nicht umsetzbar. Anfahrt, umziehen, trainieren, wieder umziehen, Rückfahrt – dieses Zeitfenster ist meistens nicht frei. Nicht wenige, die sich dennoch voller Enthusiasmus in einem Studio anmelden, enden als „Karteileiche“. Frust ist da vorprogrammiert – ganz klar! Es macht deshalb Sinn, sich als vielbeschäftigte Frau nach Alternativen in Sachen Sport und Bewegung umzuschauen.

Expertinnen, wie Tonia La Prova (im Bild) bieten solche Alternativen. Die sportbegeisterte Frau aus München geht als Personaltrainerin auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen ein und ist dann da, wenn es die Zeit der Klientin erlaubt. Wer auch diese Zeiteinheit im Alltag nicht einbauen kann, erhält durch die Expertin online Unterstützung. Mit einem abgestimmten Programm, das kaum Zeit oder gar Gerätschaften beansprucht und dann umgesetzt werden kann, wenn es der jeweiligen Kundin im Tagesplan passt. Mit simplen Übungen, die auch Anfängerinnen oder Nichtsportlichen leicht fallen.

Wir haben uns mit Tonia La Prova über ihre Erfahrungen als Personaltrainerin und die von ihr entwickelten Programme unterhalten. Zudem gibt sie wertvolle Tipps in Sachen Durchhalten. Denn dass einige Frauen, die fitter werden wollen, rasch wieder aufgeben, wenn sich der Erfolg nicht in einer bestimmten Zeit einstellt, ist eine Tatsache. Die aber nicht sein muss, wenn man mit der richtigen Einstellung an einen bewegungsorientierten Alltag herangeht. Welche das ist – und noch vieles mehr – verrät unsere erfahrene Interviewpartnerin im Gespräch.

FB: Tonia, Sie sind Personaltrainerin in München. Ein Beruf, der Ihr Hobby ist. Seit wann machen Sie das und wie kam es dazu?

(lacht) Ja, so ist es. Mein Hobby betreibe ich nun mehr seit über 20 Jahren auch als Beruf. Ich habe mich schon immer für Bewegung und Sport begeistert. Das ging mit 4 Jahren beim Bodenturnen los. Nahe dem Elternhaus gab es eine Kung Fu Schule, die ich besucht habe. Dann kamen mit 11 Jahren die ersten Kinderkurse zum Turnsport dazu, die ich im Fitnessstudio mitmachen durfte. Das waren Hip Hop und Jazz Dance Klassen ein- bis zweimal die Woche. Durch die 6 Jahre der Studiokurse habe ich manchmal die Erwachsenenkurse mit großen Augen beobachtet und als ich mit 16 endlich auch im Studio Mitglied werden durfte, habe ich – soweit es ging – jeden Kurs mitgemacht. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Haupttrainerin angesprochen, ob das nicht auch was für mich wäre. Und so habe ich damals kurzerhand eine der ersten Aerobic und Fitness Ausbildungen genossen und mit 16 meine ersten klassischen Aerobic Kurse unterrichtet. Das war der Grundstein für alle anderen Ausbildungen, Fortbildungen und Studien und so weiter, die mich letztendlich zur Personal Trainerin haben werden lassen.

Personaltrainerin La Prova baute einst Damenbereich in Bodybilder-Studio auf

Nach und nach hat sich das dann so entwickelt, dass ich in einem der ersten Bodybuilder Studios in München (Klaus Aschober, dass es heute leider nicht mehr gibt) den Damenbereich auf- und ausbauen durfte. Sprich, sowohl mehr Kurse als auch die Damen an die Kraftgeräte zu bringen. Durch die Einzelgespräche mit den Damen hat sich das Personal Training herauskristallisiert.

Damals gab es einfach Unsicherheiten seitens der Damen zwischen den Bodybuildern alleine und eventuell dann auch noch falsch zu trainieren. Diese Unsicherheit konnte ich ihnen in den Trainings nach und nach nehmen, was auch andere Damen annimiert hat, es ebenfalls mit dem Kraft- und Personal Training zu probieren. Mir hat es einfach von Anfang an gefallen, Menschen zu begleiten, sie zu begeistern, gemeinsam ihre Hürden zu überwinden und sodann an ihren kleinen und großen Erfolgen teilhaben zu können (dürfen).

FB: Neben Ihrer Präsenz im realen Leben bauen Sie Ihren Service auch online immer stärker aus. Wie schaut das konkret aus?

Aktuell erstelle ich kurze knackige Tages-/ und Wochenprogramme, wie die Schöne Beine Challenge im Mai. Hier geht es darum, in 10 Tagen straffe Beine und einen knackigen Po zu erhalten. Mit täglichen Anregungen von mir per Video sollen die Damen die Tagesaufgaben angehen und in erster Linie mehr Bewegung in ihren Alltag bringen, Selbstfürsorge betreiben.

Zum Beispiel ist eine Aufgabe eine simple Beinübung, die sich Wall Sit nennt. Hier setzt sich frau mit dem Rücken angelehnt an eine Wand und behält die Position für 10 – 20 Sekunden. Die Übung kann sofort ausgeführt werden, ohne sich in Trainingskleidung zu werfen oder groß eine zeitliche Lücke in den Tag zu graben. Es wird lediglich eine Wand benötigt und maximal 2 Minuten. Der Mehrwert der Übung ist eine Anregung des Stoffwechsel (Kreislauf wird sanft aktiviert und das Körpersystem arbeitet hier auch nach der Übung noch nach) und zu den Bein- und Pomuskeln werden auch die Oberkörpermuskeln gezwungen mit zu halten (trainieren) und somit habe ich eine kurze knackige Ganzkörperübung.

Schon simple Übungen bringen mehr Wohlgefühl – auch als Online-Coaching

Eine andere Aufgabe ist beispielsweise eine Beinmassage anzuwenden, die helfen soll, die Durchblutung weiter anzuregen und die vorher austrainierten Stoffwechselschlacken aus dem Körper abzutransportieren. Durch den Kontakt mit mir selber und dem auseinandersetzen mit meinem Körper (oder manche nennen es lieber Problemzonen) entsteht ein doppelter Mehrwert. Die Damen kümmern sich aktiv und gut um sich selbst, lernen ihren Körper neu kennen, entwickeln mehr Wertschätzung für sich und ihren Körper, fühlen sich dadurch wohler, wodurch sich weitere positive Begegnungen und Erlebnisse im Leben ergeben.

Ein weiteres Programm das hinzukommt ist das Online-Bewegungs-Coaching. Hier können mich die Damen für ein 20 oder 50 minütiges Online-Coaching über meine Website buchen und ganz speziell auf sich zugeschnittene Bewegungs- und Trainingsempfehlungen (Pläne) erhalten. Zum Beispiel habe ich eine Kundin mit 5 Kindern, die sich gerade selbstständig ein Unternehmen aufbaut und zugleich trotzdem Bewegung und eine ausgewogene Ernährung in ihren umfangreichen Alltag integrieren möchte. Hier haben wir zusammen einen Stundenplan ausgearbeitet, wie sie was und wann integrieren kann. Das ist nur eine Lösungsempfehlung. Es geht hier wirklich um die Kundenwünsche, deren Ziele und auf einen für sie ganz persönlichen Lösungszuschnitt

FB: Ihr Credo lautet „Gesund, gelassen, glücklich“. Ziemlich simpel eigentlich – aber doch nicht immer einfach umzusetzen. Vor allem nicht für Frauen, die Familie, Job und Alltag händeln. Oder auch nur den Job, ihren Freundeskreis und ihr selbstbestimmtes Leben. Welches Konzept dürfen Frauen diesbezüglich von Ihnen erwarten?

Mein Konzept unterstützt Frauen, die mehr Bewegung und Gesundheit in ihr Leben bringen wollen, dabei, sich dauerhaft stolz, stark und vital zu fühlen. Jede möchte auf die eine oder andere Weise (wieder) mehr Sport treiben, weiß allerdings nicht, wie sie für sich – und dass auch noch alleine – am einfachsten hinbekommen soll. Daher ist mein Anliegen, für jede individuell Ideen/Pläne mitzugeben, wie sie mit Leichtigkeit Bewegung integrieren können, z. B. mit der Wall Sit Übung, die keinen großen Aufwand bedarf.

Denn es gibt schon viele Informationen im Internet und in sehr vielen Frauenzeitschriften, was am Besten gemacht werden sollte, doch die richtige Unterstützung für die Umsetzung, die fehlt einfach.

FB: Aktuell betreuen Sie eine Facebookgruppe. Worum geht es da und was erwarten die Frauen, die in der Gruppe sind? Erzählen Sie doch hierzu mal ein wenig!

Richtig. Seit November 2018 habe ich eine Facebook-Gruppe, die ausschließlich für Frauen einen geschützten Raum bietet, die ihre Gesundheitswünsche, wie Abnehmen, Zunehmen, mehr Bewegung in den Alltag integrieren, mehr Sport treiben/vielleicht auch mal einen Halbmarathon oder so bestreiten zu können, oder sich nach einer Geburt wieder fit und gesund fühlen, bessere Ernährung umsetzen wollen etc und so weiter, zu äußern. Und mittels meiner Unterstützung und seitens der Community diese zu erreichen.

Teilerfolge motivieren zum Dranbleiben!

Sprich, es wird zu jeder Woche ein kleines Ziel festgelegt, das leicht umsetzbar und auch erreichbar ist, so dass zum Ende der Woche ein Erfolg in der Community geteilt werden kann. Diese Teilerfolge sind es, die es bewirken, das große Wunschziel z.B. 5 Kilo, 15 Kilo oder mehr abzunehmen, in die Realität zu bringen. Hier geht es auch dabei, erst einmal kleine neue Gewohnheiten in den bestehenden Alltag zu integrieren, denn nur dann habe ich die Möglichkeit weiter zu machen, dranzubleiben und vorallem dauerhaft einzuhalten.

Das Hauptproblem bei fehlender Zielerreichung ist, dass wir – und damit meine ich auch im speziellen wir Damen – uns immer zu viel und zu große Ziele auf einmal vornehmen, was das Scheitern schon vorprogrammiert. Mit kleinen Teilerfolgen kommen wir nach und nach in den sogenannten Flow und wollen weiter auf der Erfolgswolke fliegen.

Zu den Teilzielen bekommen die Damen im ganz speziellen leicht anwendbare Trainingstipps, wie sie sich von innen und außen besser versorgen können z. B. durch die Magnesiumzufuhr (ein Powerstoff für über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper!) und auch Rezeptvorschläge. Hier ist es mir ganz wichtig, dass es leichte Rezepte sind, mit normalen Lebensmitteln, die soweit jeder meist zu Hause hat und dass das Rezept in maximal 4 Schritten fertig gestellt werden kann. Wichtig ist mir hier auch, dass das Rezept keine vorgesetzten kcal-Angaben oder ähnliches behält. Es geht wirklich um gesunde ausgewogene Ernährung, die wirklich jeder in seinen vollgestopften Alltag integrieren kann.

FB: Sie sind ein Fan des ganzheitlichen Ansatzes und da gehört natürlich die Gesundheit unbedingt dazu. Wie integrieren Sie dieses Thema in Ihr Konzept?

Getreu dem Motto von Jim Rohn: Kümmere dich um deinen Körper. Das ist der einzige Ort zum Leben, den du hast. Mein Konzept dreht sich daher, um die gesund Erhaltung unseres Körpers und natürlich unseres Geistes. Denn gesund ist, wer sich bewegt. Nur wer sich bewegt, bleibt gesund. In der Bewegung ist Körper, Geist und Seele miteinander verbunden.

Bewegung sollte von der tiefsten Körperzelle aus beginnen

Daher sollte die Bewegung von der tiefsten Körperzelle aus beginnen. Sprich, ernähre ich mich gesund, fühlt sich die Körperzelle wohl und kann dem Körper mehr Leistung bieten. Unterstütze ich sie zu dem mit Bewegung, aktiviert das alle weiteren Körpermechanismen, wie den Stoffwechsel, die Hormonausschüttung, den Muskelaufbau und -erhalt, die Konzentration und so weiter. Diese Kettenreaktion (dieser Kreislauf) ist es, dass alles enger und effektiver miteinander arbeitet und uns gesund leben lässt.

FB: In Ihrer Arbeit mit Kunden vor Ort schneiden Sie das Programm speziell auf die Klienten zu. Wie schaut das im Detail aus?

Abgesehen von körperlichen Einschränkungen, worauf ich bei meinen Personal Training-Kunden zum Beispiel acht gebe, geht es vielen Kunden in erster Linie, um Zeitersparnis und effektiven – schnell sichtbaren – Ergebnissen. Daher baue ich das körperliche und mentale Training und die Ernährung so in den jeweilig vorhandenen Alltag des Kunden ein. Als Beispiel: eine Kundin von mir hat 5 Kinder, einen Ehemann, ist selbstständig und will dennoch etwas für sich tun. Lobenswert oder nicht? Von außen betrachtet wirkt das erst einmal unmachbar.

Für mich aber genau die Herausforderung, die ich liebe. Ich habe ihr ein kurzes Workout für Zuhause erstellt, dass sie zum Beispiel während dem Kochen oder beim Zähneputzen machen kann. Die Ernährungsideen sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, sie leicht umsetzbar sind und es natürlich auch schmeckt.

FB: Sie kreieren auch eigene Rezepte. Was für Mahlzeiten sind das?

Meine Rezepte sind auch wieder in erster Linie leicht umsetzbar und bestehen maximal aus vier Arbeitsschritten. Zur ausgewogenen Ernährung gehört für mich auch Zeitersparnis als ein ganz wichtiger Faktor mit dazu. Denn wenn ich nur kurze Zeit in der Küche bin, habe ich auch Lust, mir vielleicht drei Mahlzeiten am Tag herzurichten oder zu kochen. Gerade für Mütter ist die Dauerbetreuung aller Familienmitglieder mit Nahrungsmitteln hier sehr umfangreich und dann fehlt die Zeit für Bewegung und Selbstfürsorge etc.

Auch Selbständige und Singles profitieren von den Rezepten

Doch auch Selbstständige oder Singles profitieren von den schnellen Rezepten, denn weiter ist es für mich wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die leicht käuflich erwerblich und in jedem normalen Haushalt zu finden sind. Da gehe ich auch gerne von mir aus. Ich mag es überhaupt nicht, mir irgendwelche exotischen Lebensmitteln aus irgendwelchen schwer auffindbaren Spezialläden organisieren zu müssen. Sowohl zeitlich, als auch aus organisatorischer Sicht.

FB: Wie schaffen Sie es selbst, so fit zu bleiben?

Inzwischen gehört Training bzw. Sport für mich wie das Atmen dazu. Daher habe ich für mich schon seit vielen Jahren einen Automatismus entwickelt, wie ich Bewegung im Alltag habe. Zudem kommt natürlich hinzu, dass ich in meinen Trainings auch immer in Bewegung bin und die Freude, die ich selber im Sport empfinde, auch automatisch durch die Bewegung/das Vorzeigen/Mitmachen, bei meinen Kunden dadurch auch leicht überspringt und mir diese auch wieder zurück gespiegelt wird.

Hinzukommt natürlich auch: wer will schon bei einem unfitten Fitness-Trainer Personal Training-Stunden nehmen? Hier spielt der Spiegelbildfaktor eine ganz große Rolle. Denn Kunden suchen sich – meist unbewusst – Trainer aus, die ihrem Ideal entsprechen bzw. die sie als Motivation sehen/betrachten können.

FB: Sie sind durch Ihren Beruf sicher sehr eingespannt. Wenn dann doch freie Zeit ist – wie verbringen Sie die, gibt es Hobbys?

(lacht) Auch mit Bewegung. Am allerliebsten gehe ich Salsa tanzen, zweimal die Woche ist für mich Minimum und eher essenziell für meine Freude. Das Tanzen erdet mich, ist eine ganz andere Bewegungsart, wie sonst im Alltag oder in meinen Trainings und die Salsa Musik erwärmt einfach mein Herz und lässt es Freude sprühen. Dennoch liebe ich auch ruhige Aktivitäten wie lesen, schlafen, essen, malen und Stricken. In dem Retreat, in dem ich im März in Barcelona war, haben wir die Puzzle-Leidenschaft auch wieder entdeckt. Das hatte ich ganz vergessen, wie entspannend das für das Gehirn sein kann. (lacht)

Als Personaltrainerin auch für Männer eine Gruppe initiieren

FB: Aktuell hält der Frühling im Land Einzug. Welche beruflichen Pläne haben Sie für die kommenden Monate?

Auf jeden Fall meine Facebook-Gruppe weiter ausbauen und dadurch mehr Menschen Unterstützung bieten, Gesundheit und Bewegung in ihren vollen Alltag zu integrieren. Zu dem werde ich noch eine Bauch Challenge rausbringen und im Anschluss daran, beide Challenges als eigenständige Emailserie anbieten. So dass hier jeder, wann er oder sie möchte, die jeweilige Challenge 10 Tage durchgehen kann.

Zudem möchte ich zum Ende des Jahres noch eine Facebook-Gruppe nur für Männer starten.

Weiterhin stehen ein paar Kooperationen und Projekte an, die mich schon voller Vorfreude erfüllen und meiner Community noch einmal mehr Unterstützung bieten werden.

Mehr Informationen zu Tonia La Prova und ihren Angeboten finden Sie hier.

Copyright: Tonia La Prova

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Frau in Unterwäsche

Mal eben im Kaufhaus mitgenommen oder auf die Schnelle bei bekannten Modeketten gekauft, wenn es sich gerade ergab – auf diese Art erwarb ich lange Zeit meine BH`s.

Bis sich durch eine gesundheitsbedingte Gewichtszunahme mein Körper so veränderte, dass auch der Busen nicht mehr der alte war. Das zeigte mir meine letzte Untersuchung bei meiner Frauenärztin deutlich. Sie wies mich zudem darauf hin, dass meine Brüste größentechnisch variierten – also vom Umfang her einen Unterschied aufwiesen. Minimal zwar, aber doch nicht ohne Konsequenzen.

Ich hatte zuvor selbst schon bemerkt, dass meine aktuellen BH`s seit einiger Zeit nicht mehr richtig saßen, verschob aber den Neukauf immer wieder und rückte das Darunter, wenn es zwickte, eher schlecht als recht in Form. Bequem war das wirklich nicht mehr! Aber wie das so ist: man arrangiert sich manchmal mit Dingen, obwohl man weiß, da muß man langsam mal was ändern.

Wäsche im Fachgeschäft kaufen – warum sich das wirklich lohnt!

Nach dem Arztbesuch, bei dem ich aufgrund meines veränderten Brustumfangs den Tipp erhielt,  für den Neukauf in ein Fachgeschäft in Leipzig zu gehen, machte ich Nägel mit Köpfen.

Das erwähnte Geschäft – die Wäsche und Dessous Gabriele Mahler GmbH – hatte ich für den Kauf neuer Wäsche sowieso schon im Hinterkopf. Es liegt mitten im Herzen von Leipzig und ich hatte ein Jahr zuvor dort einen qualitativ erstklassigen Badeanzug gekauft.

Als ich also in die Stadt fuhr, steuerte ich dieses Geschäft sofort an. Ich staunte, denn an der mir bekannten Adresse gab es den Laden nicht mehr. Eine Nachfrage im Geschäft nebenan ergab, dass dieser inzwischen in eine größere Location umgezogen ist, nur wenige Meter weiter.

Ich fand den neuen Standort sofort – ein nobel anmutendes, sehr großzügiges Geschäft, das jedem Designer-Laden alle Ehre macht.

Drinnen angekommen, wurde ich sofort freundlich begrüßt und schilderte mein Problem ohne Umschweife. Ich wurde in die Umkleide gebeten und die sehr angenehme Verkäuferin machte sich wenig später daran, meinen Brustumfang zu vermessen. In der Tat hatte sich mein Busen durch die Gewichtszunahme größentechnisch verändert. Kein Wunder, dass die bisherigen BH`s nicht mehr saßen. Die Frau vom Fach kam mit einigen Modellen zurück, von denen ich alle anprobierte. Gut saßen alle, doch das Tüpfelchen auf dem I der Bequemlichkeit bot sich mir erst mit dem letzten Modell. Ich streifte es über und es saß wie angegossen. Herrlich und kein Vergleich mit den Stücken, die ich bislang von der Stange gekauft hatte! Ich war sofort im 7. Wäschehimmel und wusste: „den nehme ich!“.

DACAPO wird im sächsischen Oelsnitz hergestellt

BH von DACAPO

DACAPO-BH`s sitzen

Um die BH-Unbequemlichkeit ein für allemal zu beenden, beschloss ich, mir zunächst zwei Modelle der Marke, die so top saß, zu kaufen. Die Verkäuferin brachte mir zu dem weißen BH noch einen champagnerfarbenen, der ebenfalls wie angegossen passte. Am liebsten hätte ich ihn gleich anbehalten, aber in Anbetracht der noblen Umgebung unterdrückte ich diesen Wunsch und freute mich lieber auf das Umziehen daheim.

Da ich ein großer Verfechter deutscher Marken bin und ich es unverständlich finde, dass fast die gesamte Textilindustrie schon nach Fernost ausgelagert ist, fragte ich die Verkäuferin, woher denn die Wäsche kommt? „Aus Oelsnitz, hier in Sachsen“ war die freundliche Antwort und ich erfuhr, dass die Modelle, die meinen Busen so bequem und doch fest sitzend umschmeichelten, zur Marke DACAPO gehören.

Da ich diese Marke noch nicht kannte, recherchierte ich zuhause über das Unternehmen und erfuhr, dass die Stoffteile für die DACAPO-BH`s, die später ein nahtloses BH-Körbchen ergeben, von Hand in die dafür vorgesehene Maschine eingelegt werden. Bei dieser Qualitätswäsche war tatsächlich noch echte Handarbeit im Spiel!

All das geschieht im Textilunternehmen „Moritz Hendel und Söhne“, das seinen Standort im vogtländischen Oelsnitz hat und 2015 bereits 150jähriges Jubiläum feierte.

Die Region Vogtland war schon zu DDR-Zeiten und davor für die Herstellung feiner, qualitativ hochwertiger Wäsche bekannt. Vor dem Mauerfall produzierte man dort auch Unterwäsche, die per Export nach Westdeutschland ging.

Sitzt der BH, darf`s auch mal mehr kosten

Die so aufwendig hergestellten Stücke haben natürlich ihren Preis. Ich habe pro BH 72,95 € bezahlt. Allerdings: das sind die DACAPO-BH`s auch wert. Seit ich mich mit diesen Modellen eingedeckt habe, hält das Wohlgefühl beim Darunter an. Die Qualität ist einfach erstklassig!

Das Zwicken und Zwacken im Brustbereich gehört somit für mich endgültig der Vergangenheit an. Man schlüpft früh in den BH rein und es fühlt sich an wie eine zweite Haut. Herrlich!

Dass ich mich mit der Entscheidung für DACAPO zudem noch für einen sächsischen Wäschehersteller entschieden habe, freut mich doppelt, da ich sehr gern von regionalen Herstellern kaufe. Als nächstes werde ich mir von dieser Marke noch dunkle Modelle kaufen. Dass ich hierzu wieder das besagte Fachgeschäft in Leipzig aufsuchen werde, steht für mich fest!

Wer sich beim Kauf eines BH`s dieser Marke ebenso kompetent beraten lassen möchte, der kann hier nachschauen, wo sich das nächste Fachgeschäft, das DACAPO-Wäsche führt, befindet.

Für Produktinformationen oder das ein oder andere Schnäppchen empfiehlt sich ein Blick auf die Website des Unternehmens.

Bildnachweis: DACAPO

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See

Ehemalige Tagebaurestlöcher machen seit einigen Jahren in 
Mitteldeutschland von sich reden. Umgewandelt in reizvolle 
Naherholungsziele, können sich einstige „Mondlandschaften“ heutzutage 
mit namhaften Ferienorten messen. Eine spektakuläre Entwicklung, die mit 
der Renaturierung der Goitzsche bei Bitterfeld ihren Auftakt fand. 
Längst hat sich in dieser Region eine einzigartige Seenlandschaft 
entwickelt, mit Juwelen, fernab trubeliger Touristenorte.

Juwel am Rande der Dübener Heide: in Gröbern lockt das See- und Waldresort

Ein solches 
Juwel ist unbestritten das See- und Waldresort in Gröbern.

 Am Rande der Dübener Heide, nahe des Städtchens Gräfenhainichen, im 
Landkreis Wittenberg, gelegen, umfasst der Gröbener See die Fläche des 
ehemaligen Tagebaus Gröbern. Über 18,2 Millionen Tonnen Rohbraunkohle 
wurden hier zwischen Ende der 80iger bis Anfang der 90iger Jahre 
gefördert.

Elefant Wahrzeichen im See- und Waldresort Gröbern

Mädchen vor großer Elefant-Plastik in Gröbern

Heute lockt im ehemaligen Kohlerevier der 374 Hektar große Gröberner 
See, an dessen Ufer sich das charmante See- und Waldresort harmonisch 
einfügt, Erholungssuchende an. Besuchern fällt rasch der große Elefant im Auffahrtsbereich des 
Ressorts auf (im Bild links). Das Modell des mächtigen Tieres steht nicht ohne Grund 
dort.

Denn: 1987 wurde während der Baggerarbeiten das über 100 000 Jahre 
alte Skelett eines Elefanten im Tagebau Gröbern gefunden. Und so 
fungiert der als „Gröberner Waldelefant“ bekannt gewordene Urzeitriese 
als Wahrzeichen für das Erholungsgebiet. Und dieses bietet eine Menge! Sowohl für Tagesausflügler, als auch für 
Übernachtungsgäste. Vor allem aber: für Familien.

Faszinierende Heideregion bietet sich für einen (Kurz)Urlaub an

Wer die Region zwischen Wittenberg und Leipzig als Tourist erkunden 
will, findet im See- und Waldresort den perfekten Gegenpol zum 
quirligen Trubel in den nahen Städten.

Ruhig gelegen, mit einer 
fast verwunschenen Note, laden sowohl ein komfortables 4-Sterne-Hotel 
als auch moderne Ferienhäuser zum Verweilen am Rande der Dübener Heide 
ein. Auf mobile Urlauber wartet das ganzjährige geöffnete 
Wohnmobil-Camp. Wer hier ein Wochenende oder einen Urlaub verbringt, hat 
vielfältige Möglichkeiten, sich zu erholen. Ganz gleich, ob aktiv oder 
eher in Richtung „Seele baumeln lassen“.

Aktiv-Urlauber treffen mit See- und Waldresort erste Wahl!

Gröberner See in der AbenddämmerungFür erstere Urlaubstypen bietet das See- und Waldressort Gröbern 
verschiedene Wassersport-Aktivitäten an. Von Stand-up Paddling bis hin 
zum rudern im gemieteten Boot ist vieles möglich.

Wer gern wandert, 
angelt oder auf die Jagd geht, hat sich mit der Wahl des Ressorts am 
Gröbener See ebenfalls das perfekte Ziel ausgesucht. Fitnesskurse, Fuß-, 
Beach- oder Volleyball sowie Tischtennis runden das Angebot für 
Sportbegeisterte ab.

 Und nicht zuletzt dürfte an warmen Tagen das Schwimmen im See wohl DIE 
Aktivität schlechthin sein! Die Wasserqualität des Gröberner Sees ist 
gut und verzeichnet einen neutralen pH-Wert von 7,5.

Seele baumeln lassen am Rande der Dübener Heide

Wer lieber eine ruhigere Gangart bevorzugt, der findet im See- und 
Waldresort genug Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen. Sei es im 
attraktiven Sauna-Bereich, der mit einem Panoramablick auf den See lockt 
oder bei langen Spaziergängen auf den gepflegten Wegen des Resorts.

Steg am SeeSich am Nachmittag in ein gutes Buch zu vertiefen und beim Aufblicken 
den See mitsamt seiner ruhigen Atmosphäre zu genießen und später mit der 
Familie auf einem Floß auf dem Wasser ein zünftiges Abendessen 
einzunehmen, kann ebenso ein erholsamer Zeitvertreib sein.

Tagesausflug zum Gröberner See ein Higlight für Familien!

„Was unternehmen wir denn am Wochenende?“ – diese Frage stellen sich 
wohl allwöchentlich an Samstagen oder Sonntagen Familien in der Region 
und darüberhinaus.

 Hier ist das See- und Waldresort erste Wahl! Auch kulinarisch. Die 
“Gröberner Seekate“ lockt mit leckerem Fisch aus dem See für den 
gemütlichen Snack zwischendurch. Oder ist auch Anlaufstelle derer, die 
ihre Mittagsmahlzeit inmitten schöner Natur einnehmen wollen. 
Geschmackvolle Sitzmöglichkeiten laden vor der Seekate zum Genießen und 
Verweilen ein.

Holzhaus

Die Gröberner Seekate

Tiere und Spielplätze begeistern kleine Besucher

Im Anschluss daran bietet sich ein Spaziergang zu den Tiergehegen an. 
Woll- und Hängebauchschweine, Highlandrinder, Ponys, Enten und Hühner 
sind hier zuhause und für die kleinen Gäste ein absolutes Highlight! Ebenso wie der kleine Spielplatz, der in das Areal integriert ist.

 Größere Kinder können hier zudem toben und spielen, während die Eltern 
noch auf der Terrasse der Seekate (im Bild) verweilen. Den Nachwuchs haben sie 
dabei im Blick – entspannter gehts kaum!

 Weitere Spielplätze finden sich in unmittelbarer Nähe des Seehotels. Allesamt sind sie außergewöhnlich gestaltet und locken mit 
abenteuerlichen Spielgeräten.

 Größere Kinder – und ganz bestimmt auch die Eltern – wird der 
Findlingsgarten interessieren.

Auch er liegt in der Nähe des Hotels und 
wartet mit einem geologischen Lehrpfad auf. 60 imposante Findlinge aus 
dem Braunkohletagebau Gröbern sind zu sehen, inklusive einer lehrreichen 
Tafel, die Auskunft über die steinernen Naturprodukte gibt.

Mithilfe dieses Lehrpfades kann der Ausflug für Familien mit 
Schulkindern noch um einen Exkurs in Geographie bereichert werden. Was 
will man mehr an einem schönen Ausflugs- oder Urlaubstag?

 

Infos:

See- und Waldresort Gröbern

Alte Chausseestraße 1
06774 Muldestausee
Tel.: +49 34955 230 000
Fax: +49 34955 230 009 – Email:

Bildnachweise: Blausee GmbH, privat

 

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein Thema, das als „Neverending Story“ durch die Medien kreist. Familienverbände, Politiker, Initiativen und Aktivistinnen beschäftigen sich damit und kommen bislang leider immer wieder zu dem Fazit, dass diese Vereinbarkeit für den Großteil der Frauen und Männer, die sie leben wollen, schlichtweg nicht existiert. Natürlich – nicht wenige Unternehmen bieten diverse Optionen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Familie und Beruf in einen ausgewogenen Einklang bringen wollen, an.

Aber noch immer sind das Ausnahmen, über die sich nur ein Bruchteil berufstätiger Mütter und Väter freuen kann. Umso interessanter ist es, von Frauen, die in diesem Zusammenhang selbst aktiv werden und in Eigeninitiative ihre Vereinbarkeit schaffen, zu erfahren. Juliane Derra (Bild) ist so eine Frau.

Im Interview erzählt sie uns die 32jährige, wie sie schon heute die Vereinbarkeit schafft, die ihr auch später als Mutter zugute kommen soll.

FB: Frau Derra, was machen Sie derzeit beruflich?

Aktuell arbeite ich als Merchandise Plannerin in einem deutschen Einzelhandelsunternehmen. Zusammen mit meinem Team sorge ich kurz gesagt jeden Tag dafür, dass die richtige Menge der Ware zum richtigen Preis und zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Ich genieße die Mischung aus dem Kontakt mit den Filialen, dem Einkauf und anderen internen Abteilungen, aber auch die Kopfarbeit, wenn es um die Analyse in Excel geht.

Vereinbarkeit: Konflikt zwischen Familienzeit und Geldverdienen ist präsent

FB: Wann kam Ihnen der Gedanke, sich jobtechnisch so zu orientieren, dass die Vereinbarkeit Familie und Beruf besser gewährleistet ist?

In den letzten Jahren haben viele meiner Freunde eine Familie gegründet und was mir besonders aufgefallen ist, war der Konflikt zwischen den Themen Zeit für die Familie und auf der anderen Seite des Geldverdienens. Viele Freundinnen haben mir sogar unter vorgehaltener Hand verraten, dass sie es vermissen, ihr eigenes Geld auszugeben. Eigenes Geld zu verdienen und somit unabhängiger zu sein, gibt anscheinend schon ein gutes Gefühl.

FB: Für welche Möglichkeit haben Sie sich dann entschieden?

Ich habe mich für den Aufbau meines eigenen Network Marketing Geschäfts entschieden. Dabei arbeite ich mit einem Partnerunternehmen aus Deutschland zusammen, dessen Produkte – auch made in Germany – ich selbst schon seit Jahren selbst nutze.

FB: Was ist Network Marketing und was genau ist dann Ihre Aufgabe bzw. die Ihrer Geschäftspartner?

Network Marketing ist eine Sonderform des Direktvertriebs und entstand in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als einige Unternehmen sich entschlossen, ihre in der Regel hochwertigen und erklärungsbedürftigen Produkte nicht mehr über den bekannten Handelsweg zu vermarkten, sondern über Empfehlungen zufriedener Kunden und Geschäftspartner. So sparten die Unternehmen Kosten für Werbung und konnten ihre Partner entsprechend gut belohnen. Heute werden viele Produkte und Dienstleistungen über das bewährte Geschäftskonzept Network Marketing an den Kunden gebracht. Etwa 70% der haupt- und nebenberuflichen Geschäftspartner sind Frauen, die ihre Stärken in dieses Geschäft einbringen und neben den finanziellen Aspekten für ihre Arbeit Anerkennung erfahren, von Zuhause und bei freier Zeiteinteilung arbeiten können, Spaß haben und sich in viele Richtungen weiterentwickeln können.

Die Aufgabe besteht darin, Produkte, die Frau selbst nutzt und mit denen sie zufrieden ist, weiterzuempfehlen. Das schließt den Verkauf und damit den Erlös einer Handelsspanne ein sowie den Aufbau eines eigenen Teams und dessen Ausbildung ein. 

Mütter können als Organisationstalent in Sachen Vereinbarkeit viel erreichen

FB: Sie halten diese berufliche Orientierung vor allem für Mütter ideal. Warum?

Mütter sind Organisationstalente und absolute Netzwerker. Sie helfen sich gegenseitig und tauschen ihre Erfahrungen, Sorgen und Ängste aus. In der Regel sind auch die Frauen die treibende Kraft beim Thema gesunde Lebensweise, was gerade unser Geschäft begünstigt, da wir persönliche und finanzielle Freiheit mit einer gesunden Lebensweise kombinieren.

FB: Was raten Sie Müttern, die in ihrem jetzigen Job keine Vereinbarkeit gewährleistet sehen?

Ich denke immer wieder, dass es sich lohnt über den Tellerrand hinaus zu schauen. Welche Möglichkeiten gibt es noch? Mütter managen einen Großteil der familiären Angelegenheiten und sind Dreh- und Angelpunkt für jegliche Belange. Mit diesem Können sollten sie selbstbewusst umgehen. Warum nicht mit dieser Energie ihr eigenes Business aufbauen? Nicht umsonst sind es zum größten Teil Frauen, die im Network Marketing sehr erfolgreich sind.

FB: Haben Sie selbst vor, Familie zu gründen?

Ja, in meiner Lebensplanung ist das Thema Familie elementar wichtig.

Internetseite für Frauen, die Vereinbarkeit leben wollen, wurde gestartet

FB: Wohin können sich Frauen wenden, die den Weg, den Sie für sich ausgewählt haben, ebenfalls gehen bzw. mehr Informationen haben wollen?

Zusammen mit zwei Müttern habe ich eine Internetseite ins Leben gerufen, welche unsere Kernthemen kurz zusammenfasst und auch eine Kontaktmöglichkeit bietet. An alle Frauen oder Muttis da draußen: Wir freuen uns auf euch!

FB: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den Großteil meines Tages bestimmt natürlich mein Hauptjob. Abends habe ich mir angewöhnt mit Interessenten und Geschäftspartnerinnen zu telefonieren sowie Erfahrungen weiterzugeben. Die Ausbildung läuft überwiegend über die elektronischen Medien, so dass jeder Partner zu einer ihm passenden Zeit aktiv werden kann.

FB: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich bin absolut sportbegeistert und spiele mit Vorliebe Beachvolleyball im Verein. Dieser Sport ist für mich der perfekte Ausgleich: Körperlich rundum auspowern, ganzjähriges Strandfeeling und nicht zu vergessen unsere lustige Mädelstruppe. 

Und natürlich verbringe ich auch gerne ruhigere Stunden mit meinem Freund und meiner Familie. Als Familienmensch zieht es mich alle zwei Monate in die Heimat und da genieße ich jeden Augenblick.

Bildnachweis: Juliane Derra

V.l.n.r.: die beiden Gründer und Geschäftsführer Ursula Sauer und Jochen Hufgard mit Sabrina Sauer, Managerin Multimedia and Product Development.

Ursula Sauer (im Bild links) ist Geschäftsführerin eines Unternehmens, das sich das Wohlfühlen und die Entspannung auf die Fahne geschrieben hat. Seit 30 Jahren sorgt sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Claim „Life in Balance“ für ein entspanntes Miteinander. Durch die Entspannung auf Knopfdruck hat sich schon so mancher graue Wintertag für die Anwenderinnen und Anwender zu einem „Walk through the light“ entwickelt. Die entsprechenden Systeme stimulieren das Gehirn und helfen gegen die Winterdepression. Wir sprachen mit ihr über Möglichkeiten, dem ungeliebten Winterblues zu entkommen:

FB: Was macht die Winterdepression aus und wie können Betroffene ihr begegnen?

Die Winter- oder Lichtmangeldepression, die auch als saisonale oder saisonal abhängige Depression (SAD) bezeichnet wird, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Es gibt es viele Rezepte gegen Verstimmungen im Winter oder sogar gegen die Winterdepression. Sie reichen von kakaohaltiger Schokolade über Johanniskraut bis zu Sport, Meditation oder Lichtduschen. Touch Synchros hingegen stimulieren das Gehirn mit Licht- und Tonimpulsen auf Knopfdruck und regen an. Auch diese Form der Meditation wirkt und so können Betroffene dem Winterblues etwas entgegensetzen.

FB: Wie wirkt Ihr Konzept gegen den Winterblues genau?

Die Systeme entspannen über sanfte Entspannungsmusik, eingespielt über Kopfhörer. Darüber hinaus beginnen kleine Leuchtdioden in der Visualisierungsbrille rhythmisch zu blinken. Ganz von selbst kommen störende Gedanken zur Ruhe, verlangsamt sich der Atem, entspannt sich Muskel für Muskel. Vor dem inneren Auge entstehen kaleidoskopartige Muster in bunten Farben. Ein Gefühl von Schwerelosigkeit entsteht, als würde man auf Wolken durch eine leuchtende Traumwelt getragen.

FB: Wodurch kommt der positive Effekt zustande?

Bei dieser Form der Meditation  geschieht im Grunde genommen nichts anderes als bei einer Meditation ohne Hilfsmittel. Bei beiden Methoden ist es medizinisch erwiesen, dass die Hirnströme positiv beeinflusst werden. Bei Testpersonen wurden verstärkt Alphawellen und Deltawellen (typisch für Schlaf) mit dem EEG gemessen. Außerdem werden ebenfalls vermehrt Endorphine freigesetzt. Diese körpereigenen Substanzen lösen Glücksgefühle aus und senken die Schmerzempfindlichkeit. Der gesamte Stoffwechsel ist während der Meditation verlangsamt. Die Herzschlagfrequenz nimmt ab, der Blutdruck sinkt und die Atmung wird regelmäßig und tief.

FB: Was sind die Folgen einer regelmäßigen Anwendung des brainLight-Systems?

Je regelmäßiger es angewendet wird (von einmal pro Woche bis zu 2-3 Mal täglich), desto ausgeglichener wird die Gemütslage der betreffenden Person sein. Sie wird sich insgesamt tatkräftiger, ausgeglichener und wohler fühlen. Gleichzusetzen ist dies mit einigen Stunden tiefen, erholsamen Schlafs, oder wohltuender, körperlicher Betätigung. Nebenwirkungen der regelmäßigen Anwendung eines solchen Tiefenentspannungssystems sind eine bessere Gedächtnisleistung, eine Stärkung des Immunsystems, guter Schlaf, Stressabbau, Abbau von körperlichen Verspannungen u.ä. bis hin zur Verminderung der Altersweitsichtigkeit.

FB: Warum ist das Licht der Ausschlag gebende Faktor gegen die SAD?

Wir brauchen Licht, um wach zu werden und uns fit zu fühlen. Es gibt Energie und hebt unsere Laune. Für das Gehirn aber gleichen die Tage im Winter einer einzigen langen Nacht. Die Folge ist, dass die Zirbeldrüse, ein kirschkerngroßes Nervenbündel in der Mitte des Gehirns, ungebremst das Schlafhormon Melatonin (wörtlich: „Schwarzmacher“) ausschüttet. Daraufhin schaltet der Körper einen Gang herunter, was zu Urzeiten, wenn im Winter die Nahrung knapp und das Gelände unwegsam wurde, vielleicht eine ganz sinnvolle Strategie war. Das beste Gegenmittel wäre, morgens, sobald die Sonne aufgegangen ist, einen Spaziergang zu machen und den Tag mit einer Lichtdusche zu beginnen. Das Serotonin, der „Glücksbote“ im Gehirn, ist eine Art Gegenspieler des Melatonins und wird unter Lichteinfluss freigesetzt. Die kalorienarme Variante dieser Eigentherapie lautet ganz einfach: mehr Licht. 10000 Lux, eine halbe Stunde am Tag – von da an zeigt eine Lichttherapie Wirkung.

Kein Wunder, dass im sonnigen und lichtverwöhnten Florida nur vier Prozent der Menschen von der SAD betroffen sind, in New York 17, in Alaska 28 Prozent. Mit anderen Worten: Je weiter im Norden man lebt, je weniger Sonne man abbekommt, desto größer ist die Gefahr, vom winterlichen Stimmungstief gepackt zu werden. Schön, dass es Rezepte gegen das jahreszeitlich bedingte Stimmungstief gibt.

Herzlichen Dank, Frau Sauer, für dieses Mut machende Gespräch.

Bildnachweise: Brainlight GmbH, pexels.com

 

 

 

 

Körperpflege, die nachhaltig und natürlich ist – immer mehr Frauen (und längst auch Männer) setzen auf Naturseifen. In den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet unheimlich viel getan. Längst kaufen Verbraucher bewusst ein und lassen sich oft nicht mehr vom Massenangebot in den üblichen Geschäften und Warenhaus-Ketten überzeugen. Konsumenten, die Inhaltsstoffe in Körperpflegeprodukten hinterfragen und auf Kosmetika mit fragwürdigen Zusatzstoffen verzichten wollen, können heutzutage auf verschiedene, alternative Bezugsquellen zurückgreifen – so auch und gerade bei Seifen. Naturseifen werden mittlerweile im Netz und in vielen charmanten Geschäften deutschlandweit angeboten.

Oft haben die jeweiligen Geschäfte auch einen Online-Shop und erreichen damit ihre Zielgruppe weit über die eigene Region hinaus. Nachfolgend wollen wir Ihnen drei Frauen und einen Mann vorstellen, die sich dem Thema Naturseifen verschrieben haben und diese auch mit Herzblut vertreiben.

Schauwerkstatt mit Verkauf: Inselseifen-Team im Traumdomizil der Inhaberin

Beginnen wir im hohen Norden – auf Rügen -, bei Frau Brüdgam (im Bild). „Unsere Inselseifen sind reine Handarbeit“ – dieser Hinweis ist Anke Brüdgam wichtig. Die engagierte Frau weiß was sie will, eine Eigenschaft, die ihr auch im Hinblick auf ihr Unternehmen zugute kam.  Denn schon lange schwebte der Geschäftsfrau aus Sassnitz eine Schauwerkstatt vor, in der Interessierte beobachten können, wie Seifen in Handarbeit entstehen. Und wie das oft so ist: das Gebäude, das Anke Brüdgam sich hierfür vorstellte, wurde frei, sie nutzte die Gelegenheit, übernahm es, baute es um und eröffnete 2014 ihr Traumdomizil für die Inselseifen in Sassnitz (siehe Bild unten).

Seifen stellte sie allerdings schon lange zuvor her, bereits 2007 wurde die Marke gegründet. Die Nachfrage stieg ebenso rasch, wie der Platz- und Personalbedarf und so entstand die Siedewerkstatt, in der sich Einheimische und Touristen mit Seifen jeglicher Art eindecken und bei der Herstellung zuschauen können. Zudem klicken viele Internet-Nutzer den Web-Shop aus dem Norden an und kaufen die ausgefallenen Seifen online. Die Auswahl ist groß und viele Produkte sind nordisch-regional geprägt – immerhin liegt Sassnitz auf Rügen.  „Sassnitzer Kreidelavendel“ ist ebenso im Angebot wie „Sassnitzer Kreidesanddorn“. Aber auch pure Inselseifen sind zu haben, zum Beispiel „Kreidezauber mit Avocadobutter, Heilkreide & Schwarzkümmelöl“.

Viele Produkte aus der Inselseifen-Angebotspalette kommen vegan daher, so beispielsweise „Inselgold mit Sanddornfruchtfleischöl und schwebenden Bernsteinchen“, eine pflegende Kreation aus der Serie „Inselgold® & Inselschätze“. Die Seifen, die aus pflanzlichen Ölen und Fetten bestehen, präsentieren sich überaus vielfältig – so auch passend zur beginnenden Adventszeit. Stöbern Sie mal rein oder planen Sie einen Besuch in Rügens erster Seifensiederei bei Ihrem nächsten Ostsee-Urlaub ein!

Schlaganfall überwunden – nun widmet sich Frank Laß einstigem Hobby

Dass sich nicht nur Frauen dem Thema Naturseifen widmen, beweist Frank Laß aus Mitteldeutschland (im Bild). Zwischen der Leipziger Tieflandsbucht und der Dübener Heide liegt sein Geschäft Sausedlitzer Naturseifen. Das verträumt wirkende Dorf Sausedlitz gehört zu den schönsten Ortschaften in Sachsen und hier, gleich an der Hauptstraße, hat Herr Laß sein Geschäft. Oder besser gesagt: seine Manufaktur. In reiner Handarbeit stellt er seine eigenen Naturseifen-Kreationen her. Sein Hobby war das schon immer und ganz auf die Produktion von Naturseifen hat sich der sympathische 61jährige nach einem Schlaganfall fokussiert. Um die 36 Sorten hat er im Angebot, allerdings nicht an 365 Tagen im Jahr, sondern er produziert saisonal.

In seiner Werkstatt, die sich dem kleinen Laden anschließt, wendet er für die Herstellung der Seifen das Kaltverfahren an. In die Pflegeprodukte selbst kommen nur reine Naturstoffe. Frank Laß hat eine Schwäche für Lavendel und so kommt es nicht von ungefähr, dass er diese Pflanze auch für die Herstellung seiner Naturseifen verwendet – sogar aus eigener Ernte!

Wer sich für die Seifen aus Sausedlitz interessiert, muss vor Ort in den Laden (siehe Bild) gehen – es wird reinweg offline agiert.

Anschrift: Hauptstraße 15, 04509 Sausedlitz, geöffnet ist jeweils Freitags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Am besten verbindet man einen Besuch in dem beschaulichen Dörfchen mit einem Ausflug in der Dübener Heide, die ist nur einen Steinwurf weit entfernt (siehe auch hier)!

Präsent ist das Thema Naturseifen auch in Thüringen und somit kommen wir zu einem Geschäft in Deutschlands Goethe- und Schiller-Stadt  – zu Seife & Sinne.

Dass es Seife & Sinne in Weimar gibt, liegt an einem Urlaub, den Geschäftsinhaberin Barbara Prax einst in Kroatien verbrachte. Dort stieß sie auf ein Seifengeschäft, das sie faszinierte.

Nach Kroatien-Urlaub ließ sich Barbara Prax von Seifen aus aller Welt inspirieren

Da dies zu einer Zeit geschah, in der Barbara Prax unter Haut-Irritationen litt, beschloss sie, sich dem Thema Naturseifen intensiv zu widmen. Als Inspiration ließ sie sich Seifen aus aller Herren Länder von reisenden Verwandten mitbringen und begann, Naturseifen auf Märkten zu verkaufen und sich zu diesem Thema fortzubilden.

Schon bald darauf hatte die engagierte Unternehmerin ein Ladengeschäft (im Bild) und auch Produktionsstätten für Seifen gefunden – allesamt Manufakturen. So war beispielsweise eine Seifensiederin aus Dresden eine der ersten Partnerinnen und ist es bis heute.

In ihrer Manufaktur werden Pflegeprodukte nicht nur mit Pflanzenölen angereichert, sondern auch mit schönen Düften versehen. Im Laufe der Zeit wurden weitere Geschäftsverbindungen geknüpft, so dass gegenwärtig Manufakturen aus ganz Deutschland zu den Partnern von Seife & Sinne zählen.

Bei den Kunden, darunter Hautkranke und Allergiker, kommt das super an. Barbara Prax` Geschäft, in dem aktuell ca. 100 Sorten Seife – auch vom Block – verkauft werden, kann längst eine treue Stammkundschaft aufweisen, viele Studenten gehören dazu.

Auch Touristen, die in der Dichterstadt weilten und bei Seife & Sinne einkauften, decken sich in dem Fachgeschäft, dessen Interieur architektonisch gestaltet wurde und mit Wohlfühlambiente (siehe Bild) daherkommt, immer wieder ein. Sei es, dass sie kurz reinschauen, wenn sie in der Nähe von Weimar sind oder via Internet ordern. Die Kundenzufriedenheit speist sich auch durch die kompetente Beratung, die Kunden mit Hautproblemen bei Seife & Sinne zuteilwird.

Barbara Prax mag die Kommunikation mit ihrer Kundschaft und sagt von sich selbst, dass sie ihr Tun mit „Idealismus und Herzblut“ ausübt und diese Tätigkeit für sie keine Arbeit, sondern „Berufung“ ist.

Mehr zu dem Geschäft, wo Seifen aus verschiedenen Regionen bundesweit, aber auch aus fernen Ländern, erhältlich sind, erfahren Sie hier.

Neben Weimar werden auch in einer anderen berühmten Stadt faszinierende Naturseifen und natürliche Körperpflegeprodukte angeboten – und zwar in Heidelberg.

Inhaberin von Wolkenseifen punktet mit außergewöhnlicher Verpackung und verfasste Buch über Naturseifen

Hier – im Südwesten Deutschlands – ist Anne Schaaf mit ihrem Geschäft Wolkenseifen präsent (im  Bild). Hinter den Produkten, die es sowohl im Geschäft, als auch im Internet zu kaufen gibt, steckt ein besonderes Konzept. Und zwar die Symbiose aus gesunder Pflege, Kreativität und schöner Optik. Dabei war das Seifen sieden Anfang der 2000er Jahre zunächst nur ein Hobby für die engagierte und kreative Frau. „Heute“ so sagt Anne Schaaf „ist Wolkenseifen Marktführer im Bereich alufreier Deos und natürlicher Kosmetik aus dem Manufakturbereich.“

Die Leidenschaft für Naturseifen – und für Naturkosmetik überhaupt – hat Frau Schaaf sogar zur Buchautorin werden lassen. Ihr Buch „Seifenwerkstatt: Pflegende Naturseifen aus eigener Küche – mit erprobten Rezepten“ hat sie 2010 geschrieben. Es wird voraussichtlich 2019 neu aufgelegt.

Bei Wolkenseifen wird alles händisch in der eigenen Manufaktur hergestellt. Von der Entwicklung der Rezepturen bis hin zum Design der Verpackungen stammen zudem alle Entwürfe von Anne Schaaf selbst. Dass diese Produkte dann natürlich nicht zum Discountpreis über die Ladentheke gehen, ist da nur logisch. Doch schätzen die Kunden von Wolkenseifen die Angebotspalette sehr – Nachhaltigkeit und Handarbeit bei Körperpflegeprodukten stehen eben bei immer mehr Menschen hoch im Kurs.

Außerdem bietet Wolkenseifen Hochwertigkeit auch in der Produktpräsentation an. Die liebevoll designten Verpackungen kommen in Form der Pinup-Kunst der 50er-Jahre daher – ein Alleinstellungsmerkmal, das die Kundinnen von Wolkenseifen heiß und innig lieben. Dieses Erscheinungsbild war für einige Frauen, die Kundinnen des außergewöhnlichen Labels sind, sogar schon eine Bachelorarbeit wert, worauf Anne Schaaf und ihr Team sehr stolz sind.

Bekannt jedoch wurde Wolkenseifen in der Naturkosmetikszene mit einer aluminiumfreien Deocreme, die von diesem Unternehmen zuallererst auf den Markt gebracht wurde. Seitdem hat das Produkt einen triumphalen Siegeszug in die verschiedensten Bäder angetreten.

Bewährt haben sich bei Wolkenseifen auch die „Duftfamilien“–Produkte, die jeweils unter einem Motto laufen. Sie wurden entwickelt, weil viele Kundinnen von ihrem Lieblingsprodukt eine ganze Produktreihe im Badezimmer stehen haben wollen. So zum Beispiel ein schönes Eau de Parfum, ein Körperspray und auch Körperpuder. Letzterer wird auf dem Kosmetikmarkt so häufig gar nicht mehr angeboten, Anne Schaaf und ihr Team indes haben dieses fast in Vergessenheit geratene Beauty-Produkt wieder reaktiviert. Heute ist Körperpuder bei Wolkenseifen ein Bestseller!

Wer sich also sein Duftoutfit bei Frau Schaaf und ihrem Team zusammenstellen möchte, der sollte das charmante Geschäft in Heidelbergs Altstadt ansteuern (im Bild eine Impression aus den Innenräumen).

Für Auswärtige lässt sich der Besuch dort auch mit Kultur verbinden – wenige Gehminuten vom Geschäft entfernt, liegt die Bergbahn, die Interessierte zum Heidelberger Schloss bringt.

Und wer nicht vor Ort vorbeischauen kann, der kann im Internet bei Wolkenseifen stöbern und shoppen, siehe hier.

 

Bildnachweise: pixabay.com, Inselseifen, Seife & Sinne, Frank Laß, Wolkenseifen

 

 

 

 

 

Ohne Plastik, ohne Tierversuche, mit viel Liebe handgemacht und vor allem umweltfreundlich und nachhaltig – diese Kriterien weisen alle Körperpflege-Produkte auf, die in der Naturseifen-Manufaktur in der Uckermark hergestellt werden.

Dass Inhaberin Anke Thoma (im Bild) einmal eine solche Arbeitsstätte für natürliche Körperpflegeprodukte führen würde, war für die engagierte und immens erfolgreiche Unternehmerin vor Jahren noch nicht absehbar. Damals widmete sie sich beruflich noch dem geschriebenen Wort und führte eine Buchhandlung. Diese Existenz endete jäh, als ihr Ehemann bei einem Unfall tödlich verunglückte und sie als Dreifach-Mama von jetzt auf gleich alleine dastand.

Der Schicksalsschlag bedeutete das Ende für die damals 39jährige.

Es galt zunächst, den Alltag zu meistern, sich finanziell über Wasser zu halten, einfach durchzukommen…Parallel dazu musste die Familie die Trauer über den Verlust des Partners und des Vaters bewältigen – eine schwere Zeit.

Doch Anke Thoma gab nicht auf und stellte sich den Herausforderungen. Sie arbeitete zeitweise in drei Jobs gleichzeitig und setzte alles daran, die finanzielle Situation wieder zu festigen.

In dieser Zeit war sie auch in einer Rechtsanwaltskanzlei tätig, organisierte Events und beschäftigte sich mit PC-Technik. Hier war für sie Nachholbedarf angesagt, denn zu Lebzeiten war das eher die Domäne ihres Mannes.

Also belegte sie auch mehrere Computerkurse und eignete sich in dieser Frühzeit des World Wide Webs schon Kenntnisse an, die ihr heute zugutekommen.

Überhaupt – so sieht es Anke Thoma im Rückblick – hat sie sich bei all diesen Jobs auch das Rüstzeug für ihre heutige berufliche Tätigkeit geholt. Und die hat es in sich! Im positiven Sinne.

Denn heute betreibt die lebenserfahrene Frau, die schon immer eine Naturliebhaberin war und von jeher eine Schwäche für ätherische Öle hatte, in der Uckermark die Naturseifen-Manufaktur.

Allerdings irrt, wer denkt, dass hier nur Seifen zu haben sind.

Nein, an dieser Arbeitsstätte werden verschiedene Körperpflege-Produkte hergestellt. Und längst tut das Frau Thoma – die einst ihre Seifen für den privaten Gebrauch selbst herstellte, weil ihre Kinder die handelsüblichen Produkte nicht vertrugen – nicht mehr alleine.

Acht Mitarbeiterinnen arbeiten inzwischen in der Manufaktur!

Und das Spektrum – komplett alles ist handgemacht – ist beachtlich. Angefangen von den bereits erwähnten Seifen über Deos und Shampoos gibt es hier vielfältige Produkte, für die nur Rohstoffe natürlichen Ursprungs und von höchster Qualität verwendet werden. Zudem wird bei der Herstellung vollständig auf Tierversuche verzichtet.

Das Team der Naturseifen-Manufaktur um Anke Thoma entwickelt alle Rezepte für die Herstellung der außergewöhnlichen Pflegeprodukte selbst und weiß deshalb auch genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Die besondere Marke wirbt denn auch mit einer Reinheit der handgemachten Produkte, die „so rein und vielfältig wie die Uckermark“ sind.

Zudem liegt der Chefin das Thema Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Drogerien, die in endlos langen Regalen quietschbunte Produkte anbieten, sind Anke Thoma ein Graus. Nicht zuletzt, weil die meisten dieser Produkte mit sehr viel Wasser gestreckt werden und sie deshalb wiederum größere (Plastik)-Verpackungen benötigen und sie sich dem Plastik- und Konsumwahn verweigert. Sie wünschte sich, dass noch viele Menschen mehr das Thema Nachhaltigkeit in ihre alltägliche Körperpflege integrieren und sieht es deshalb gar nicht so gern, wenn Kundinnen oder Kunden in ihren Laden kommen, die ein schönes Produkt aus ihrer Manufaktur nur als Geschenk suchen.

Warum nicht bei sich selbst anfangen und sich von den herkömmlichen Produkten ab- und natürlichen Produkten zuwenden?

Wie umweltfreundlich und ergiebig etwas sein kann, das direkt der „Mutter Natur“ entspringt, zeigt der Verweis von Anke Thoma auf ihre Solid-Shampoos, (siehe Bild) die sie bei sich in der Manufaktur und im Online-Shop führt.

So mancher mag noch nie davon gehört haben, aber diese Art Shampoo ist in der Tat etwas ganz Besonderes.

Auf keinen Fall sollte man es mit Haarseifen verwechseln, denn Solidshampoos sind ein neues, innovatives und auch sehr umweltschonendes Produkt, das immer mehr Anhänger gewinnt.

Die Shampoos dieser Art, die in der Naturseifen-Manufaktur handgemacht hergestellt und der Kundschaft offeriert werden, schenken den Anwendern schönes, glänzendes Haar. Silikone, Plastik oder Erdölderivate finden sich nicht darin, ebenso wenig wie Konservierungsstoffe und Wasser. Die jeweilige Farbe bekommen die Shampoos von natürlichen Stoffen.

In der Anwendung reicht die stilvoll verpackte Haarpflege mit dem aufgebrachten Krönchen – ein Teil des Logos der Naturseifen-Manufaktur – für bis zu achtzig Haarwäschen!

Eine Wohltat ist diese andere Art des Shampoos für allem für Kinder und Erwachsene, die unter juckender oder/und empfindlicher Kopfhaut leiden. Es verwundert deshalb nicht, dass auch viele Mütter Kundinnen der Naturseifen-Manufaktur sind.

Inzwischen bestellen Kunden auch weit über Deutschlands Grenzen hinaus diese außergewöhnlichen Produkte.

Die neueste Entwicklung aus der charmanten Manufaktur ist eine hochwirksame Deocreme, die in verschiedenen Duftrichtungen oder auch ganz parfümfrei zu haben ist. Sechs Monate Entwicklungszeit sind für diese Creme ins Land gegangen.

Insgesamt werden in der Naturseifen-Manufaktur von Anke Thoma jährlich drei bis vier neue Produkte kreiert.

Dass in diesen ganz viel Liebe und Leidenschaft steckt, merkt man von der ersten Minute an, die man sich mit Anke Thoma unterhält. Auf einem Video, in dem sie zu sehen und das auf ihrer Homepage veröffentlicht ist, kommt das ebenso rüber.

Man spürt es sofort – ohne die Frau persönlich zu kennen: hier ist ein Mensch, der in sich ruht und sich aufs Wesentliche konzentriert. Für den die alltägliche Tätigkeit kein schnöder Job, sondern eine wahre Berufung ist.

Und auch wenn der erlittene Schicksalsschlag – der Verlust ihres Mannes – eine Trauer mit sich bringt, die nicht wirklich jemals wieder weg geht: Frau Thoma wirkt ganz und gar angekommen!

Wenn auch Sie sich für Körperpflege-Produkte begeistern oder interessieren, die handgemacht und komplett natürlich sind, dann erfahren Sie mehr über die Naturseifen-Manufaktur in der Uckermark und deren Produktpalette hier.

Bildnachweis: Anke Thoma

Handtücher

Wer kennt es nicht – das schöne Gefühl, wenn man den seit Wochen im Chaos versinkenden Schreibtisch abgearbeitet und wieder Ordnung geschaffen hat? Oder sich nach ewigen Zeiten dazu durchrang, den Kleiderschrank auszumisten? Der Haken daran: meist schaut es – gerade auf dem Schreibtisch – keine Woche später wieder genau so aus, türmen sich Papiere, Schmierzettel, Rechnungen, Notizen und die Ablage.

Ordnungscoaches bringen echtes Know-How!

Ein ähnliches Phänomen zeigt sich oft auch im Keller oder in Sachen Kleiderschrank. Wer hier für immer eine Struktur reinbringen will, tut gut daran, einen Ordnungsprofi zu buchen. Einmal diese Investition getätigt, hat man im besten Fall ein Leben lang etwas davon. Denn die Ordnungscoaches bringen echtes Know-How mit und stellen sich mit ihrem Praxiswissen auf jede Familien-, Wohn- und Bürosituation ein.

Sie halten sich nicht mit der Theorie auf, sondern schaffen in Kürze echte Lösungen. Werden sie vom Kunden so beibehalten, gehören Zeitverluste, die durch das Suchen von Papieren oder Dingen verursacht wurden, der Vergangenheit an. Wie solche Ordnungsprofis arbeiten, zeigen die folgenden Beispiele dreier Frauen, die als Ordnungscoach tätig sind:

Birgit Eschenburg aus Hamburg: Ordnungscoach aus Leidenschaft

Struktur reinbringen, reibungslose Abläufe organisieren, mit Menschen unterschiedlichster Couleur zu kommunizieren – das alles macht Birgit Eschenburg (im Bild) nicht nur viel Freude, sie hat diese Fähigkeiten auch in ihre langjährige Tätigkeit als Führungskraft eingebracht. Privat gab es in Sachen Ordnung und Struktur immer etwas bei Freunden und Verwandten zu tun, so dass irgendwann der Moment da war, in dem die engagierte Frau für sich erkannte: „Ordnungscoach – das ist es!“

Zwischenzeitlich hat sich Birgit Eschenburg dahingehend fest etabliert und wird viel von Privatkunden gebucht. Auch Freiberufler und kreativ Schaffende nutzen den Service, den sie individuell für ihre Kundschaft gestaltet. Für viele ist die stete Papierflut ein Problem, nicht wenige Selbständige, die sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren wollen, empfinden die immer wieder kehrende Behördenpost, die auszufüllenden Formulare und Anträge, die Korrespondenzen im Zusammenhang mit Genehmigungen und die wachsende Sammlung der Belege als Last. Entsprechend stiefmütterlich wird der Papierkram oft behandelt und mehrfach weggeschoben. Bis es irgendwann nicht mehr geht und Birgit Eschenburg angerufen wird.

Gemeinsam mit dem Kunden bringt sie zunächst Struktur in die Papiere und zeigt Möglichkeiten für ein einfaches Ordnungssystem auf. Behalten die Kunden dieses bei, erleben sie schnell, wieviel Zeitersparnis ihnen das bringt. Wer lange nur lose Papierstapel hin und her schob, wird das Gefühl genießen, benötigte Unterlagen rasch zur Hand zu haben. Dahin zu kommen, dafür sorgt Ordnungsprofi Eschenburg. Und das nicht nur im Umfeld von Schreibtisch & Co.! Ihr Thema sind auch die Küche und der Kleiderschrank. Wenn sie hier Hand anlegt, sind die Erfolge gleich sichtbar – ein großer Effekt! Dabei ist das Ganze kein Hexenwerk.

„Alles raus, neu einräumen und Plätze neu definieren“ so ihre Herangehensweise.

In Sachen Kleiderschrank und seinem oft überfrachteten Inhalt wirbt Birgit Eschenburg für ein bewussteres Einkaufen. So sollte man sich den schnellen Kauf von Schals oder Tüchern zweimal überlegen. Denn oft wird bei den klassischen Mitnahmeartikeln fix zugegriffen, aber genauso schnell verschwinden sie meist auch wieder in den Tiefen des Kleiderschranks. Selbst wer unzählige Schubladen voll mit solchen Accessoires hat, nutzt oft nur ein oder zwei Lieblingsteile. Alles andere liegt dann mehr oder weniger ungenutzt herum. Ums Herumliegen geht es auch beim Thema Keller – Birgit Eschenburg ist eine Gegnerin dieser Räume. Warum ist schnell erklärt, denn der Standardspruch „erstmal in den Keller“ leitet nur ein weiteres Einlagern von Dingen ein. Einmal nach unten befördert, kommen sie so schnell nicht wieder hoch – die Weihnachtsdeko mal ausgenommen.

Hier ist die Hamburgerin konsequent und rät ihrer Kundschaft, die Dinge, die man am liebsten in den Keller verfrachten würde, in eine Kiste zu packen und diese im Flur stehen zu lassen. Wichtig hierbei: die Deadline für den Tag, an dem der Inhalt der Kiste sortiert oder weg gegeben sein muss. Diese Vorgehensweise hat sich laut Birgit Eschenburg als hoch effizient erwiesen. Kein Wunder – niemand mag auf Dauer eine unförmige Kiste im Flur stehen haben.

Und: in den seltensten Fällen benötigt man die Dinge, die sowieso schon ewig ihr verstaubtes Dasein fristeten, noch! Mehr zu Birgit Eschenburg und ihrem Service finden Sie hier.

Nina Brach – „Bitte aufräumen“ in Berlin

Bitte aufräumen! Bei Nina Brach (im Bild) sind diese zwei Worte Programm. Die sympathische Berlinerin zählt vor allem Familien zu ihrer Hauptkundschaft und die haben oft gleich mehrere Gründe, sie als Ordnungscoach zu buchen.

Zum einen sammeln sich gerade bei Erwachsenen mit Kindern unglaublich viele Dinge an und zum anderen ist es gerade in der Millionenmetropole Berlin für viele Familien, die Nachwuchs erwarten oder/und sich räumlich vergrößern wollen, oft nicht möglich, zeitnah in ein geräumigeres Zuhause zu wechseln.

In solchen Situationen ist der Profi gefragt und somit Ordnungscoach Nina Brach. Familien kontaktieren sie häufig, wenn klar ist, dass die aktuelle Wohnsituation noch eine Weile so hingenommen und vieles verschlankt und gekonnt verstaut werden muss. Nina lässt sich zunächst ein kurzes Video von der räumlichen Situation ihrer Kunden schicken und verschafft sich somit einen ersten Eindruck. Bei Klienten, die in der Nähe wohnen, ist das nicht nötig, da geht sie – nach Absprache – sofort vorbei.

Und „sofort“ ist dann auch das Gebot der Stunde, wenn sich Nina einen Überblick in den jeweiligen vier Wänden verschafft hat. Da die professionelle Ordnungsmacherin auch systemischer Coach ist, werden sogleich gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet und wird mit dem Kunden besprochen, wie das Zukunftsszenario in Sachen Ordnung ausschauen soll. Manchmal sind mehrere Termine hierfür nötig, oft geht es auch nur um einzelne Bereiche. So wollen manche Kunden ihren Keller von Nina auf Vordermann gebracht haben, ebenso gefragt ist die Dienstleistung aber auch für Kinderzimmer. Vor allem dann, wenn das Kind bereits ein Teenager ist. Die Berlinerin geht dieses Thema gemeinsam mit den jugendlichen Bewohnern dieser vier Wände an, denn hier ist Fingerspitzengefühl angesagt. Selbst Mutter, hat sie einen guten Tipp, wie von Anfang an Ordnung im Kinderzimmer geschaffen werden kann. Er ist ausgesprochen simpel und lautet: die Kinder von klein auf altersgerecht mit einbeziehen! So bekommen sie ein Gefühl fürs Aufräumen und die Chance, dass sie später Struktur in ihrem eigenen Raum haben, ist groß.

Dass dennoch so viele Menschen Mühe haben, ein System in ihr Zuhause zu bringen, liegt auch an unserer Gesellschaft, die ja zumeist im Überfluss lebt. . Vieles wird gekauft, später liegt es rum. Auch hier bringt sich Nina mit ihrem Wissen als systemischer Coach ein und hinterfragt, warum eigentlich so viel gekauft wird? Oft ist ja weniger mehr und dass ihre Kunden dies erkennen und langfristig eher nachhaltig konsumieren, ist Nina Brach wichtig.

Ebenso wichtig wie nützlich ist ihr Tipp, einen persönlichen Aufräumrhythmus zu finden. Für den einen kann es optimal sein, jeden Tag ein kleines bisschen aufzuräumen. Schon mit 15 Minuten am Tag kann man viel bewirken. Für den Nächsten mag ein festes Zeitfenster von 2 Stunden in der Woche besser funktionieren. Hat man sich hier erstmal eine eigene Struktur geschaffen, läuft man nicht Gefahr, irgendwann im Chaos zu versinken. Damit ihrer Kundschaft diese Umstellung gut gelingt, ist die Leistung von Nina immer eine Symbiose aus Coaching und Aufräumen – eine Verbindung, die sich stets als sinnvoll herausstellt, da sie nachhaltiger wirkt als allgemeine Tipps. Wer je mit Nina gearbeitet hat weiß: hier wird angepackt und nicht gekleckert! Die Belohnung dafür: das perfekte Ordnungsglück, Lieblingsplatz inklusive! Ihre Ordnungscoachings bietet sie vor Ort oder auch per Video-Konferenz an. Mehr dazu hier.

Problemlöserin & Ordnungscoach: Kerstin Weigelt in Leipzig

„Sich einen Ordnungscoach zu buchen hat in den meisten Fällen nichts mit Unordentlichkeit zu tun.“ Das stellt Kerstin Weigelt (siehe Bild) im Gespräch gleich klar. Die engagierte Frau aus Leipzig, die ihren Service als „Bürofeuerwehr“ begann, weiß, wovon sie spricht. Hat sie doch in den vielen Jahren, in denen Sie bei Kunden diesbezüglich im Einsatz war, sehr viel Einblick in verschiedenste, persönliche Situationen bekommen.

Angefangen hat alles damit, dass Kerstin Weigelt mit der bereits erwähnten „Bürofeuerwehr“ von Unternehmen als Problemlöserin gebucht wurde. Und das stets kurzfristig. Sei es, weil der oder die bis dato verantwortliche Mitarbeiter/in erkrankt oder auch unvermittelt gekündigt worden ist. Bei diesen Einsätzen in der Privatwirtschaft stieß sie immer wieder auf Ordnungsprobleme. Mal war es das Chaos auf dem Schreibtisch, mal der fehlende Überblick in Sachen Unterlagen.

Irgendwann lag es nahe, die Dienstleistung der kurzfristigen Problemlöserin mit dem Angebot des Ordnungscoachings zu verbinden. Von 2012 an übernahm sie deshalb auch Aufträge von Firmen- und Privatkunden, die sie in ihrer Funktion als Ordnungscoach buchten.

„Was ist wichtig?“. Dieser simplen Frage geht sie zu Beginn eines Auftrages – zusammen mit dem Auftraggeber – nach. Daraus leitet sich der Fortgang des Ordnungscoachings ab, ein jeweils sehr unterschiedlicher Prozess.

Besondere Beachtung bekommt in einem solchen Coaching übrigens auch die – bei vielen Menschen verhasste – Ablage. Diese schafft Kerstin Weigelt nämlich sofort ab. Welche Strategie dahintersteckt und wieviel wertvolle Zeit man mit einer neuen Ordnungsstruktur gewinnen kann, kann man erfahren, wenn man die professionelle Beraterin bucht. Wer daran Interesse hat, findet weiterführende Informationen hier.

Bildnachweise / Copyrights:

pexels.com, Andrea Heinsohn Photography, Sakura Fischer, K. Weigelt

 

Handgemachtes liegt im Trend – immer mehr Menschen ziehen ein außergewöhnliches Produkt, das in Handarbeit und nur in kleinen Stückzahlen hergestellt wurde, den Massenartikeln in den Regalen der Kaufhäuser, Handelsketten oder Innenstadtläden vor. Dass viele Leute hierzulande handgemachte Artikel (neu) für sich entdecken, ist nicht zu übersehen:

Kreativmärkte haben Hochkonjunktur, in vielen Städten entstehen ganze Straßenviertel, in denen kreativ Begabte wirken und ihre Produkte anbieten, Zeitschriften, die mit ausgefallenen Bastelideen aufwarten, ziehen interessierte Leser an und nicht zuletzt das Internet hat sich als ein riesiger Marktplatz für ausgefallene Produkte entwickelt.

Sowohl für sich selbst als auch als Geschenk greifen immer mehr Verbraucher eher zu dem mit Liebe gefertigten, ausgefallenen Produkt als zum  Allerweltsartikel aus der Massenproduktion.

Hinter vielen dieser einzigartigen Stücke stehen Frauen. Kreative Frauen, die sich der Schaffung handgemachter Artikel mit Liebe und Hingabe widmen und so ihre jeweilige Zielgruppe begeistern. Drei solcher Frauen stellen wir Ihnen hier vor – erfahren Sie mehr über deren Freude am ideenreichen Schaffen und über ihre originellen Produkte!

Katrin Marschner: Kunstwerke aus filigraner Papiertechnik zum Verschenken & selbst basteln

Kreativität spielte im Leben von Katrin Marschner (links im Bild) schon immer eine große Rolle. Bereits als Kind beschäftigte sich die gelernte Floristin leidenschaftlich mit Basteln, Malen und Tüfteln.

Was spielerisch begann, ist zum Lebensinhalt der sympathischen Leipzigerin geworden: unter ihrem eigenen Label Kamary-Gallery kreiert sie mittels einer filigranen Papier-Falt-Technik einzigartige Collagen und Bilder. Eine Vielzahl der Motive ist als Bastel-Set erhältlich.

Dass die handgemachten Papierkunstwerke mit Liebe gemacht sind, sieht man ihnen an. Dies spüren auch die Kunden, wenn sie Katrin Marschner auf Kreativmärkten, auf denen sie ihre Kunstwerke verkauft, treffen. Mittlerweile hat das Label Kamary-Gallery eine große Fangemeinde – Tendenz steigend. Die Leipzigerin möchte mit ihren kreativen Produkten auch Menschen erreichen, die (noch) keine Hobby-Bastler sind. Und: sie möchte für den Entspannungsfaktor beim Basteln werben. Sich auf eine Sache ganz und gar zu konzentrieren und den Alltagstrott komplett auszublenden – das ist beim Basteln möglich. Für Katrin Marschner selbst hat das Basteln zudem eine ganz persönliche Bedeutung, holte diese schöpferische Beschäftigung sie doch einst aus einer Depressionsphase heraus.

Für den heimischen Bastelspaß ihrer Kunden gestaltet Frau Marschner ihre Basteln-nach-Zahlen-Sets (siehe Bild) so einfach, dass sich ein 8jähriges Kind an die außergewöhnliche Papierfalttechnik ebenso heranwagen kann, wie eine 80jährige Seniorin. Das kommt gut an und lässt Katrin Marschner zu der Überzeugung gelangen, dass das Basteln wohl nie aus der Mode kommen wird.

Ihre Kunstwerke sind online zu erwerben, ebenso wie die verschiedenen Bastel-Sets. Stöbern Sie doch einfach mal durch den Online-Shop von Kamary-Gallery und tauchen Sie ein in die Welt der filigranen Papier-Falt-Technik!  Vielleicht entdecken ja auch Sie den hohen Entspannungsfaktor des Bastelns bald schon für sich!

Outfits individuell aufpeppen – Catharina Frenzkes Aufnäher sind gefragt!

Aufnäher, die lediglich dazu dienen, kaputte Kleidung zu flicken? Das war einmal! Heute sind die simplen Stoffstücke fast schon Kult und für viele Menschen von ihren Outfits nicht mehr wegzudenken. Entsprechend groß, kreativ und vielfältig ist die Auswahl der unterschiedlichsten Aufnäher. Dass das so ist, liegt auch an Menschen wie Catharina Frenzke (im Bild), deren Herz für solche Stoffkreationen schlägt. Und weil das so ist, stellt die sympathische Frau aus Cottbus diese begehrten Teile unter ihrem Label „Stickstübchen“ her. Vorgezeichnet allerdings war dieser Weg nicht ganz.

Catharina Frenzke, die früher auch Bilder malte, wollte während ihres BWL-Studiums lediglich etwas Kreatives machen und kaufte sich kurzerhand eine Stickmaschine und legte los. Zupass kam ihr, dass seinerzeit schon Portale wie Dawanda am Markt waren und die individuellen Aufnäher unkompliziert präsentiert werden konnten. Was klein begann, hat Catharina Frenzke inzwischen adäquat etabliert – inzwischen zählt sie viele Unternehmen und Vereine zu ihren Kunden. Die haben naturgemäß viel zu besticken, das individuelle Firmenlogo ist genauso gewünscht wie das traditionelle Vereinswappen, so dass die leidenschaftliche Stickerin gut zu tun hat.

Catharina Frenzke arbeitet sowohl von daheim aus, als auch in einem Ladengeschäft, in das vor allem Privatkunden mit Stickaufträgen kommen. Die Wunschpalette ist groß – personalisierte Stickereien auf Handtüchern oder ein besticktes Präsent anlässlich einer Geburt sind beispielsweise sehr gefragt. Firmenkunden hingegen beauftragen die kreative Geschäftsfrau oftmals mit großen Aufträgen, das „Stickstübchen“ wird hier zumeist via Mundpropaganda weiter empfohlen.

Dass dabei die Palette der unterschiedlichsten Aufnäher für Privatkunden nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. „Der Trend mit Aufnähern boomt“ spricht die „Stickstübchen“-Inhaberin aus Erfahrung. Und liefert die Antwort gleich dazu: „Die Leute wollen ihre Kleidung damit aufpeppen“ (siehe Bild). Das glaubt man sofort! Denn obwohl die Auswahl an Bekleidung in den Läden und Kaufhäusern riesig ist, ist das vielen Individualisten zu eintönig. Wirklich individuell wird`s modisch eben nur, wenn man sich mit dem eigenen Stil abhebt.

Die pfiffigen Aufnäher von Catharina Frenzke sind hierfür ideal! Und das für Groß und Klein. Stöbern Sie einfach mal rein ins „Stickstübchen“ – die (werdende) Mama wird hier genauso fündig, wie die Romantikerin im Teeniealter oder der Liebhaber frischer Meeresbrisen. Dass Catharina Frenzke nämlich ein großer Fan der Ostsee – speziell des zauberhaften Darß-Örtchens Zingst – ist, geht aus vielen Motiven ihrer Aufnäher hervor. Matrosen, Boote und Anker als ausgefallene Stoffkreation machen Lust auf den nächsten Urlaub in der Kult-Region. Vielleicht wandert ja auch bei Ihnen bald ein maritim aufgepepptes Lieblingsteil in den Ferien-Koffer?

Marion Lönnig – unter ihren Händen werden Tontöpfe zu ausgefallenen Design-Unikaten!

Wer einen Blick in Malös Dekoparadies wirft, wird schnell feststellen, dass hier die unterschiedlichsten Tontöpfe eine Rolle spielen. Und zwar auf eine so kreative Weise umgestaltet, dass die sonst eher praktischen Behältnisse schon echte Designerstücke sind.

Kaum jemand wird ahnen, dass es diese ausgefallenen Kreationen nur gibt, weil Marion Lönnig (im Bild) einst ein solcher Blumentopf herunterfiel und auf eine Art zerbrach, die zuließ, dass man daraus noch etwas machen konnte. Gesagt – getan: die kreative Frau lackierte das gute Stück, brachte eine Verzierung an und fertig war der einzigartige Blickfang, den es so nirgends zu kaufen gab. Kurze Zeit später schon fertige Marion Lönnig solche Töpfe für begeisterte Freunde an und so kam eines zum anderen. Heute kann, wer in Malös Dekoparadies stöbert, zwischen einer vielfältigen Auswahl unterschiedlich gestalteter Tontöpfe wählen. Die gefragten Unikate werden auch als Auftragsarbeit gestaltet. So stellte Marion Lönnig zum Beispiel einen Tontopf mit dem Bild einer verstorbenen Katze her. Deren Besitzerin hat so eine wunderschöne Erinnerung an das einstige kuschelige Familienmitglied.

Selbstverständlich gibt es die ausgefallenen Dekotöpfe mit den unterschiedlichsten Motiven. Hierfür hat Marion Lönnig ein ganzes Jahr lang mit den verschiedensten Schablonen experimentiert. Herausgekommen sind Motive unterschiedlichster Couleur: romantisch, verspielt, blumig. Auch Hochzeits – und Babyfotos sind hier sehr gefragt, die meisten Kunden kommen durch Mundpropaganda. Erst kürzlich gestaltete Dekofee Marion eine Tischdekoration zum 50. Geburtstag eines Mannes – mit dem Kinderfoto des Jubilars. Eine Sonderanfertigung, wie so oft. Sehr gefragt sind – vor allem bei Kindern – auch die Nachtlichter aus Tontopf (siehe Bild). Sie eignen sich für die Dekoration des Zimmers des eigenen Nachwuchses ebenso wie als ausgefallenes Geschenk für die Freundin oder Kollegin, die gerade Mama geworden ist.

Inzwischen bestellen auch Vereine bei Marion Lönnig. Neben den Tontöpfen, die – weihnachtlich gestaltet – vor allem für Weihnachtsfeiern als Tischdeko bestellt werden, sind auch Schlüsselanhänger in größerer Stückzahl gefragt. Auch diese werden im Dekoparadies mit fantasievollen Motiven gestaltet, ebenso wie kleine Engelchen, die sowohl zu Anlässen wie dem Muttertag als auch in der Adventszeit gern geordert werden.

Apropos Advent: die Winterzeit nutzt Marion Lönnig, um durchzuatmen und sich in der ruhigeren Zeit der Ideenfindung für neue Bastelkreationen zu widmen. Inspirationen liefert ihr so manches Mal auch ihr Kind, das wie die Mama eine hochkreative Ader und nie genug vom basteln und gestalten hat.

Gemeinsam wird dann gebastelt und dabei die eine oder andere Anregung für neue Produkte aufgenommen. Diese ruhigen Monate bieten die nötige Kraftquelle, die Marion Lönnig dazu dient, ab dem Frühjahr wieder durchzustarten. Dann werden die Produkte übrigens auch auf dem einen oder anderen Kreativmarkt präsentiert. Vor allem in Mitteldeutschland haben Sie gute Chancen, Marion Lönnig persönlich zu treffen. Wer sich online über die ausgefallenen Dekostücke informieren möchte, klickt hier.

Bildnachweise: pexels.com /Kamary Gallery

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Malös Dekoparadies