Immer ein bißchen zwischen Zynik und Humor unterwegs – so kennt man Hugh Grant. Sowohl als Schauspieler als auch abseits der Kameras.

Vor allem in Sachen Liebe hat er mit verschrobenen Äußerungen in seinen Filmen nie hinterm Berg gehalten, man denke nur an das Kultwerk „Bridget Jones“ oder seine Rolle als tapsiger Verehrer eines Superstars, seinerzeit gespielt von Julia Roberts.

Hugh Grant ist einfach bekannt für seinen schwarzen Humor, der ja sowieso vielen Briten eigen ist. Man kam nie so richtig dahinter, ob der Schauspieler nicht auch privat oft das denkt, was er in seinen Filmen ausspricht.

So auch in Sachen Ehe. Hier galt Grant stets als skeptisch, kam oft wie ein Schwerenöter rüber. Den Bund der Ehe sah er kritisch, deshalb ist es eine kleine Überraschung, dass der Weltstar vor einigen Tagen geheiratet hat (im Bild links seine Frau Anna). Und das ohne großartiges Getöse, eher stilecht mit britischem Understatemet. Seine angetraute Ehefrau ist eine schwedische Filmproduzentin. Die GALA schreibt hierzu:

„Medienberichten zufolge haben Grant und Eberstein am Freitag im Londoner Stadtteil Chelsea im engsten Familienkreis geheiratet. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder, insgesamt ist der Schauspieler aber fünffacher Vater. Aus einer weiteren, früheren Beziehung mit der Chinesin Tinglan Hong hat er zwei weitere Kinder. Grant galt lange Zeit als ewiger Junggeselle und Kritiker der Ehe.“

Ja – Hugh Grant und die Ehe! In der Vergangenheit hat er sich hierzu doch arg pikant geäußert und sich unverblümt als Ehemuffel geoutet. So schreibt darüber SPIEGEL ONLINE:

„Grant gilt eigentlich als Eheskeptiker. In einem Interview sagte er 2016, er glaube nicht, dass der Mensch für 40 Jahre Treue gemacht sei. „Wer hat so etwas je behauptet? Vielleicht die Bibel oder so. Niemand hat jemals gesagt, dass das eine gute Idee ist.“

Er bewundere Franzosen und Italiener, so Grant. Die würden ihre Ehen trotz Affären sehr ernst nehmen. Oder wie er es ausdrückte: Es sei dort einvernehmlich, dass „es andere Besucher um fünf Uhr nachmittags geben könne“.

Damals äußerte er sich auch noch skeptisch zum Thema Heiraten: Hochzeiten hätten etwas Unromantisches an sich, so Grant. Sie könnten zu Besitzdenken, Eifersucht, Langeweile führen. In einem Interview mit „People“ wurde er 2015 noch deutlicher: „Ich glaube nicht an die Ehe“, sagte er. Er kenne nur wenige gute Beispiele, vielleicht fünf.“

Nun – warten wir es ab, mit welchem Beispiel der nun verheiratete, prominente Brite in Sachen Ehe vorangeht!

Bildnachweis:

Fotograf: Piovanotto Marco/ABACA

Bildnachweis: picture alliance / abaca

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