„Mit Freunden in Verbindung bleiben“ – so hatte sich Mark Zuckerberg das mit seinem Facebook mal gedacht. Nun, wir alle wissen, was daraus geworden ist. Mittlerweile gleichen Timelines in Sachen Social-Media oftmals einem Horrorkabinett, nur dass sich all das im wahren Leben abspielt.

Getötete oder misshandelte Kinder, Tierquälerei, gemobbte Kinder – schwerer Tobak, wenn man nur mal kurz schauen möchte, „was die Freunde machen“.

Da es sich aber meist um reale Ereignisse handelt, lässt einen manches nicht wieder so schnell los, wie man das ganze Ding wieder zu klicken kann und besser werden die Meldung auch nicht. Was also tun?

Denn es ist der Stimmung (oder der Arbeitsmotivation) nicht gerade zuträglich, mal eben so zwischendurch diese Meldungen zu konsumieren. Zumal vieles nachwirkt.

Einer Mutter wird ein Fall von Kindesmisshandlung bestimmt nicht gleich aus dem Kopf gehen, jemand, der ein Tier besitzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einige Zeit von dem brutalen Tierquäler-Foto verfolgt.

Via Facebook und Twitter prasseln die Nachrichten nur so auf einen einen, freilich eher die schlechten, obgleich Social-Media an sich ja eher was positives ist.

Hier kommt man nur durch, wenn man Seelenhygiene betreibt.

Will heißen: entsprechende Bilder oder/und Berichte dazu nicht zu nah an sich heranlässt. Besonders brutale Postings, wo zum Beispiel tierquälerische Handlungen zu sehen sind, sollte man deshalb ausblenden, bei Facebook gibt es hierzu eine Funktion – so in dem Stile „Derartige Postings sollen mir nicht mehr angezeigt werden“ .

Dieses Angebot zu nutzen und zu verhindern, dass einen noch mehr brutale Bilder erreichen, hat übrigens nichts mit Abstumpfung zu tun.

Sondern mit Selbstschutz, Seelenhygiene eben, wie schon erwähnt.

Wichtig ist das vor allem für Leute, denen solche Meldungen eben gerade nicht egal sind. Die sich mit solchen Themen auch auseinandersetzen und darüber nachdenken, was schiefläuft, in unserer Gesellschaft.

Das ist wichtig, nötig und natürlich aller Ehren wert!

Nur geht das auch, indem man solche Nachrichten im Kosmos des eigenen Social-Media filtert und nicht in Massen über die eigene Timeline flackern lässt. Und ganz ehrlich: auch ohne Facebook dringen die schlechten und brutalen Nachrichten durch, gar keine Frage! Nur eben etwas abgemilderter, so wie „früher“.

Zeitungen und Radiosender belassen solche News bekanntlich eher bei einem Artikel ohne (brutalem) Bild und via Radio wird häufig sowieso nur eine trockene Meldung vorgelesen.

Sowas schwirrt meistens an einem vorbei, ohne dass man es groß wahrnimmt.

Ganz ehrlich: das ist bei all dem informationstechnischen Irrsinn heutzutage manchmal nicht mal das Schlechteste!

Insofern: denken Sie an sich und ihr Gemüt! Niemand sollte sich privat auf Dauer einem Bombardement von schlechten Nachrichten aussetzen, zumal depressive Verstimmungen hier ganz rasch die Folge sein können. Das ist auch klar, denn: wer die Welt nur negativ wahrnimmt, wird das Lachen schnell verlernen!

Deshalb: bereinigen Sie immer mal wieder Ihre Timeline, schauen Sie, was Sie in Sachen Social-Media abonnieren und was nicht, was Sie als Posting zulassen und welche Infos und Bilder verborgen bleiben sollen. Und wenn Sie wissen, wie sehr brutale Meldungen Sie aufwühlen, dann klicken Sie doch einmal mehr auf eine Katzenfoto-Seite.

Diese Fotos gehen immer und tun der Seele gut!

Bildnachweis: pexels.com

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